Sonntag, 26. September 2021

Zeugenaufruf

75-j├Ąhrige Frau schwer verletzt

Heddesheim/Mannheim, 18. Juni 2013. (red) Durch einen Hinweis sind wir auf einen Unfall aufmerksam gemacht worden, der sich bereits am 12. Juni ereignet hat. Um 20:15 Uhr wurde eine schwer verletzte Seniorin am OEG-Bahnhof aufgefunden. Die Polizei geht von einem Unfall mit einem Fahrzeug aus – der Fahrer ist fl├╝chtig. [Weiterlesen…]

Brand in der Viernheimer Stra├če

K├╝chenbrand – drei Bewohner, ein Nachbar, drei Feuerwehrleute verletzt

Brand, Heddesheim, Viernheimer Stra├če

Durch einen K├╝chenbrand wurden ersten Informationen zufolge drei Bewohner, ein Nachbar und drei Feuerwehrleute verletzt.

 

Heddesheim, 12. Mai 2013. (red) Um kurz nach 23 Uhr wurde Samstagnacht die Feuerwehr wegen eines Brandes in der Viernheimer Stra├če alarmiert. Laut Angaben der Polizei wurden insgesamt drei Hausbewohner, ein Nachbar und drei Mitglieder der Feuerwehr durch Einatmen von Rauchgas verletzt. [Weiterlesen…]

Polizeirat Hartmannsgruber ist zufrieden mit seinem Gebiet

Positive Verkehrsbilanz trotz „Ausrei├čer“

Ladenburg/Rhein-Neckar, 17. April 2013. (red/ms) Frank Hartmannsgruber kann ziemlich zufrieden sein. Als Leiter des Polizeireviers Ladenburgs ist er auch noch f├╝r den Verkehr in Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Ilvesheim und die Mannheimer Stadtteile Seckenheim und Friedrichsfeld zust├Ąndig. Die Unfallstatistik f├╝r 2012 zeigt ihm, dass es sich bei seinem Revier um ein „gutes Verkehrsgebiet“ handelt. [Weiterlesen…]

Video: Jahreshaupt├╝bung der Freiwilligen Feuerwehr Heddesheim

Guten Tag!

Heddesheim, 17. Mai 2010. Die Freiwillige Feuerwehr Heddesheim hat am fr├╝hen Freitagabend des 14. Mai 2010 ihre Jahreshaupt├╝bung abgehalten. Der Einsatz simulierte einen Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen.

Von Hardy Prothmann

Eigentlich waren es drei verletzte Personen – denn der Unfallverursacher d├╝rfte angesichts des Schadens, den er angerichtet hat, einen geh├Ârigen Schock erlitten haben und „T├Ąter und Opfer“ zugleich gewesen sein.

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Teamarbeit: Jahreshaupt├╝bung der Freiwilligen Feuerwehr. Bild: heddesheimblog

Ein Opfer im gerammten Auto verletzt, eine andere Person durch eine schlecht gesicherte Ladung eingequetscht. Kein sch├Âner Anblick, der sich der Feuerwehr hier bot. Was tun?

Einsatzleiterin Daniela F├╝tterer (Zugf├╝hrerin) hatte gleich zwei „Baustellen“, die bearbeitet werden mussten – der unter Schock stehende Unfallverursacher war das dritte und kleinste zu l├Âsende Problem.

Teamarbeit.

Am schwersten war sicherlich der Radfahrer verletzt, der, von der Ladung eingequetscht, komplett hilflos war. Ersthilfe leistete die Feuerwehr, bis das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ├╝bernahm. Die Ansprache und Betreuung eines Opfers ist immens wichtig. W├Ąhrenddessen sicherten die Kameraden die Last ab und hoben sie dann an, um den Verletzten zu retten.

Die zweite Baustelle war das Fahrzeug – Verdacht auf massive Verletzungen des Fahrers. W├Ąhrend fr├╝her einfach nur gerettet wurde, manchmal „ohne R├╝cksicht auf Verluste“, arbeitet sich die Feuerwehr heute behutsam vor, um durch die Rettung m├Âgliche Folgesch├Ąden f├╝r die Opfer zu vermeiden: „Weitere Sch├Ąden durch die Rettung m├╝ssen vermieden werden“, moderierte Kommandant Dieter Kielmayer den „Einsatz“.

Es kommt eine hydraulische Blechschere zum Einsatz, die erst die T├╝ren und dann das Dach des Fahrzeugs „wegbei├čt“. Der Grund: Man will das Oper m├Âglichst stabil bergen und weitere Verletzungen an der Wirbels├Ąule vermeiden. Das dauert l├Ąnger, ist im Zweifel aber besser als ein lebenslanger Schaden, beispielsweise eine Querschnittsl├Ąhmung.

Eine ├â┼ôbung ist eine ├â┼ôbung. Auch, wenn sie Jahreshaupt├╝bung hei├čt. Im wirklichen Leben ist alles im Zweifel anders.

Schonende Rettung.

Mehrere Vertreter von Unterkreiswehren, aus Ladenburg, Dossenheim, Hirschberg beispielsweise verfolgten das Spektakel. Wie l├Âsen die Heddesheimer die Probleme? Was k├Ânnen wir uns abschauen und welche Tipps k├Ânnen wir geben, wie es besser geht, wird sicher in der n├Ąchsten Zeit im R├╝ckblick besprochen. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Axel Schuh zeigte sich ├╝berzeugt von der ├â┼ôbung und bezeichnete sie auf den ersten Blick als „gelungen“ – auch wenn sicherlich noch Details besprochen werden k├Ânnten.

Denn darum geht es: Immer besser zu werden, immer die beste Hilfeleistung zu bringen.

Auf den ersten Blick war man zufrieden mit der „erfolgreichen“ Jahreshaupt├╝bung. Das konnte man auch.

Im Detail gibt es immer etwas zu verbessern.

Auch etwas, was nichts mit der Leistung der FeuerwehrkameradInnen an sich zu tun hat: Die ├â┼ôbung fand unter Ausschluss der ├ľffentlichkeit statt. Das ist schade. Denn die B├╝rgerInnen sind sicherlich sehr daran interessiert, zu sehen und zu wissen, was Feuerwehren leisten.

Der ehrenamtliche Einsatz der freiwilligen FeuerwehrkameradInnen ist es wert, nicht nur an einem Tag der offenen T├╝r, sondern auch bei ├â┼ôbung der ├ľffentlichkeit pr├Ąsentiert zu werden, damit sich diese selbst von der Leistungsf├Ąhigkeit der Menschen ├╝berzeugen kann, die man im Zweifel nur im Notfall kennenlernt, dann aber sehr froh ├╝ber die Hilfe sein muss.

Das Szenario der ├â┼ôbung war nat├╝rlich konstruiert. Tats├Ąchlich aber sehr realit├Ątsnah, denn die Feuerwehren sind l├Ąngst nicht mehr ├╝berwiegend bei Brandeins├Ątzen t├Ątig, sondern bei Unf├Ąllen und technischen Hilfen im Einsatz. Mit viel Know-how und modernem Ger├Ąt, wie im aktuellen „Fall“ zu sehen.

Zum Gl├╝ck musste niemand „geborgen“ werden – denn gerettet werden Lebende, Tote kann man nur noch bergen.