Dienstag, 16. August 2022

Das Prinzip Gie├čkanne oder Grinsen f├╝r den guten Zweck oder eher f├╝r das eigene Image?


Guten Tag!

Heddesheim, 21. Januar 2011. Spenden sind eine gute Sache – wenn sie Sinn machen. Der Mannheimer Morgen berichtet heute ├╝ber eine „gro├čz├╝gige“ Spende der VR Bank Rhein-Neckar. Ohne Sinn und Verstand. Es geht ums Bild, auf dem alle grinsen. Es geht um die Summe. Und es geht ganz sicher auch um „Interessen“ – welche auch immer.

Von Hardy Prothmann

Die VR Bank Rhein-Neckar betont ausweichlich des Artikels die „lokale Verwurzelung, gerade in Heddesheim.“ Mehr noch: „Die f├╝r die Bank unverzichtbar sei“.

„Unverzichtbar?“ Die „lokale Verwurzelung in Heddesheim?“

Das liest sich, als w├Ąre das Schicksal der VR Bank Rhein-Neckar an das Schicksal von Heddesheim unmittelbar verkn├╝pft. Als gebe es eine nat├╝rlich Symbiose zwischen Heddesheim und der VR Bank Rhein-Neckar.

Eine „gro├čz├╝gige Spende“ wird vergeben. 10.000 Euro. Doch wenn man weiterliest, bemerkt man, dass die „lokale Verwurzelung“ auch f├╝r Ladenburg und Ilvesheim gilt, denn die 10.000 Euro werden „an f├╝nf Einrichtungen ├╝berreicht“.

10.000 Euro. Von der VR Bank Rhein-Neckar. Von "20" f├╝r "5, "6+1" freuen sich. Das muss keiner verstehen. Quelle: MM

Der Bericht ist sehr verwirrend, weil das Geld zwar an „f├╝nf Einrichtungen“ verteilt wird. Und dann hei├čt es, dass das Gesicht hinter der Spende, Dominique Lambottin, regionaler Verkaufschef der VR Bank Rhein-Neckar, „stellvertretend f├╝r rund 20 gemeinn├╝tzige sowie mildt├Ątige Vereine und Organisationen Spenden des Geldinstituts von mehr als 10.000 Euro“ ├╝berreicht, „darunter auch an kirchliche und kommunale Kinderg├Ąrten.“

Wie ist das zu verstehen? Haben 20 gemeinn├╝tzige und mildt├Ątige Vereine und Organisationen Spenden gesammelt? Wann ist das geschehen und war den Spendern klar, f├╝r wen und was sie spenden?

Und wen hat Herr Dominique Lambottin, regionaler Verkaufschef der VR Bank Rhein-Neckar, eingeladen? Alle 20 gemeinn├╝tzige und mildt├Ątige Vereine und Organisationen? Oder nur die Empf├Ąnger?

Auf dem Bild sind sechs „Vertreter gemeinn├╝tziger Organisationen“ zu sehen, au├čer Herrn Lambottin, der in der Mitte des Bildes grinst und wahrscheinlich nicht f├╝r sich in Anspruch nehmen kann, „lokal verwurzelt“ zu sein.

Es geht also um „stellvertretend 20 gemeinn├╝tzige und mildt├Ątige Vereine und Organisationen“, um „Spenden“, um „f├╝nf Empf├Ąnger“ und sechs Vertreter, die sich dar├╝ber so sehr freuen, dass sie um die Wette grinsen.

Und es geht um eine in Heddesheim „verwurzelte Bank“ die an eine Ladenburger Kinderkrippe spendet und an einen „Ilvesheimer Kulturkreis“. Anscheinend treiben die „Heddesheimer Wurzeln“ weit aus.

Muss man das verstehen? Eher nicht.

Schon gar nicht die Konstellation der „Stellvertretung f├╝r 20 Blabla“, f├╝nf Empf├Ąnger und sechs dankbaren „Posierern“.

Eher kann man schon die „sechs“ Grinser verstehen, die sich ├╝ber eine Spende f├╝r „f├╝nf“ freuen – was irgendwie auch unlogisch ist. Es w├Ąre sehr interessant zu wissen, wie die „sechs“ das unter „f├╝nf“ aufteilen.

Doch dar├╝ber gibt es keinerlei Informationen. Wof├╝r ist das Geld? Gibt es Bedingungen? Ziele? W├╝nsche?

All diese Informationen sind egal – es geht Hauptsache um 10.000 Euro. Ein Betrag, der angesichts von W├Ąhrungsgesch├Ąften, Wechselkursen und Kursschwankungen f├╝r eine Bank die Bedeutung von weniger als einer „Erdnuss“ haben.

Die wahre Bedeutung geht ├╝ber die „Erdnuss“ hinaus, das muss man vermuten. Es geht ums Bild, um das Grinsen und die frohe Botschaft. Es geht um Werbung, um „Mitmenschlichkeit“. Um ein Bild, einen Bericht, und ums Image. F├╝r den „gro├čz├╝gigen Spender“ und die „dankbaren Empf├Ąnger“.

Das Ziel hat die VR Bank Rhein-Neckar erreicht – und ihr „regionaler Vertriebsleiter, der Herr Lambottin, so eine Art junger Apfel am „altverwurzelten Baum“ der VR Bank Rhein-Neckar.

Merkw├╝rdig ist nur, dass die „altverwurzelte“ VR Bank Rhein-Neckar die frohe Botschaft nur ├╝ber einen Kanal, den „alt verwurzelten Ast der Beziehungen“ vertreibt oder austreibt.

Die frohe Botschaft soll wahrscheinlich nur Abonnenten des Mannheimer Morgen zug├Ąnglich sein. Das heddesheimblog wurde nicht eingeladen, die frohe Botschaft im Auftrag der „20“ zu vermitteln, die an „f├╝nf“ geht und ├╝ber die sich „sechs“ freuen.

Vermutlich, weil das heddesheimblog das einfach zu kompliziert sieht. Oder zu differenziert.

„Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul“, ist vermutlich die Devise derjenigen, die nicht dar├╝ber nachdenken, was sie wie unter welchen Umst├Ąnden geschenkt bekommen.

Geld ist Geld. Das hat man oder nicht.

Die VR Bank mit ihrer „lokalen, unverzichtbaren Verwurzelung“ hat es und verschenkt es einfach so im Auftrag von ungenannten „20“ an „f├╝nf“, wor├╝ber sich „sechs“ freuen.

Verstehen muss man das nicht. Man kann sich aber sehr, sehr wundern und sich selbst seinen Reim drauf machen.

Wer das f├╝r bl├Âdsinnig h├Ąlt, denkt nur seine Meinung. Wer sich dar├╝ber ├Ąrgert, wie eine Bank f├╝r ein wie auch immer geartetes Interesse Geld streut, denkt ├╝ber die Meinung hinaus und fragt sich, was das soll.

Und wer denkt: „Boah, 10.000 Euro sind ne Stange Geld und ich verstehe nicht, wie Menschen verstehen sollen, dass Geld geldwert ist und eine Bank einfach so 10.000 Euro einfach nur unter die Leute bringt, ohne den Wert an Werte zu kn├╝pfen“, denkt weiter.

Noch weiter denkt der, der sich fragt, warum er eigentlich bei der VR Bank Rhein-Neckar ein Konto hat? Denn die verlangt Geb├╝hren f├╝r alles m├Âgliche von ihm, „dem Kunden“. Und wer weiterdenkt, findet es toll, wenn ein „Prozentsatz“ der gezahlten Geb├╝hren in sinnvolle Projekte gesteckt wird. Zumindest diesen Prozentsatz zahlt jeder Kunde, der ein wenig mitmenschlich denkt, sehr gerne.

Dar├╝ber w├Ąre sicher aber jeder Kunde gerne informiert – welcher „Prozentsatz“ seiner Geb├╝hren in „sinnvolle Projekte“ investiert wird und wird sicherlich sehr gerne als ungenanntes Mitglied einer Solidargemeinschaft gerne diesen „Prozentsatz“ zahlen.

Wer einfach nur „Prozents├Ątze“ zahlt, die als „Kosten“ deklariert werden und die die VR Bank Rhein-Neckar im „Markteting-Mix“ f├╝r Eigenwerbung nutzt, f├╝hlt sich „verarscht“. Und wechselt zu Recht die Bank.

Vielleicht ist die VR Bank Rhein-Neckar aber auch nur ein sehr soziales Unternehmen und alle Gedanken in dieser Richtung sind „haltlos“. Das kann sein und w├Ąre sch├Ân. Die VR Bank Rhein-Neckar wird sich sofort bem├╝hen und ihr „soziales Engagement“ gerne und umfassend darstellen.

Konzept, Strategie und Nachhaltigkeit ihrer Spenden offenlegen – so, wie man das von einem modernen Unternehmen mit einem hohen Anspruch an sozialer Verantwortung erwarten kann.

Oder sie bel├Ąsst es einfach beim bew├Ąhrten „Werbe-Mix“, in dem 10.000 Euro verteilt auf „f├╝nf“ Empf├Ąnger, „sechs“ Grinser im „Auftrag von 20“ ihren Platz haben.

Anmerkung der Redaktion:
Wir reichen den Link auf den Artikel nach, der allerdings nur f├╝r eine kurze Zeit erreichbar sein wird, weil der MM eine „Pay-Wall-Politik“ betreibt.

Die IG neinzupfenning verspielt ihre Glaubw├╝rdigkeit

Guten Tag!

Heddesheim, 08. Oktober 2010. Die „IG neinzupfenning“ ruft zu Spenden auf – das macht sie derma├čen dilettantisch, dass man sich fragen muss, ob man sie noch ernst nehmen kann.

Kommentar: Hardy Prothmann

Die „IG neinzupfenning“ hat im Internet zu Spenden aufgerufen, um Anwalts- und Gerichtskosten zu bezahlen. Das Spendenkonto ist ein Privatkonto in M├╝nchen, Inhaber: Sascha Breitwieser.

Zu viele Fehlanzeigen.

Informationen zum Kontoinhaber bis auf den Namen? Fehlanzeige. Informationen zur H├Âhe der voraussichtlichen Anwaltskosten? Fehlanzeige. Informationen zur kontrollierten Verwendung der Spendengelder? Fehlanzeige. Informationen zum beauftragten Anwalt? Fehlanzeige. Informationen zur geplanten Klage? Fehlanzeige. Informationen zu den Erfolgsaussichten? Fehlanzeige.

Das sind nur einige Fehlanzeigen, zu denen sich weitere hinzuf├╝gen lassen. Beispielsweise die Internetseite der „IG neinzupfenning“, die mehr oder weniger brach liegt. Insgesamt 39 Beitr├Ąge wurden hier in eineinhalb Jahren ver├Âffentlicht – ├╝berwiegend deren Flyer oder Verweise auf andere Informationsquellen. 2010 sind bislang ganze acht Artikel erschienen.

Hintergr├╝nde, Argumente, eine regelm├Ą├čige Information? Fehlanzeige.

Welche Interessen werden vertreten?

In einem Gastbeitrag auf dem heddesheimblog bezeichnete eine Heddesheimer B├╝rgerin die „IG neinzupfenning“ als „Alles in allem leider lasch“ – mittlerweile muss man sich fragen, ob die „IG neinzupfenning“ nicht grob fahrl├Ąssig entschlossen ist, sich jedes Vertrauen der B├╝rgerInnen zu verspielen. Und den sicher kr├Ąftezehrenden Einsatz all derer, die aus ├â┼ôberzeugung und guten Gr├╝nden gegen die Ansiedlung des Logistikunternehmens „Pfenning“ in Heddesheim sind, verantwortungslos aufs Spiel setzen.

Die „IG neinzupfenning“ ist kein Verein oder eine sonstwie organisierte Gruppe, die transparent ├╝ber die eigenen Aktivit├Ąten berichtet, sondern besteht aus einem kleinen Kreis von Personen, die sich durch ├Âffentliche Auftritte und Ver├Âffentlichungen die Rolle als „Sprecher“ der „Pfenning“-Gegner angeeignet hat.

Damit haben diese Menschen Verantwortung ├╝bernommen, derer sie leider nicht gerecht werden.

Massiver Schaden durch Dilettantismus.

Der dilettantische Spendenaufruf besch├Ądigt geradezu nachhaltig jedes Vertrauen gegen├╝ber dieser Gruppe und wird die Vorbehalte versch├Ąrfen, dass „die IG“ nur ein lockerer Bund von „privaten Interessenvertretungen“ ist.

Wenn die „IG neinzupfenning“ nicht umgehend eine ordentliche Struktur aufweisen kann und eine transparente und kontinuierliche Information ├╝ber ihre Aktivit├Ąten anbietet, sollten die B├╝rgerInnen, die aus allgemeinen Interessen f├╝r Heddesheim gegen eine Ansiedlung von „Pfenning“ sind und viel Kraft und M├╝he aufgewendet haben, sich schleunigst darum bem├╝hen, eine eigene Interessenvertretung aufbauen.

Die erste Aufgabe w├Ąre es, den Scherbenhaufen zusammenzukehren, den die „IG“ mit dieser j├╝ngsten Aktion angerichtet hat. Denn im Ort wird man dar├╝ber reden, dass „der Karnasch, der Breitwieser und der Weber“ sich von den B├╝rgerInnen „ihre“ Klage finanzieren lassen wollen. Und nicht, dass man „gemeinsam“ Interessen vertritt.

Das und nichts anderes hei├čt das Wort „Interessengemeinschaft“ – beides, die Interessen und die Gemeinschaft der „IG neinzupfenning“ werden immer fragw├╝rdiger.

„IG neinzupfenning“ ruft zu Spenden auf / Gemeinde verz├Âgert Ver├Âffentlichung der „Pfenning“-Satzung

Guten Tag!

Heddesheim, 08. Oktober 2010. Die „IG neinzupfenning“ ruft Gegner des „Pfenning“-Projekts zu Spenden auf, um Anwalts- und Gerichtskosten zu finanzieren. Die am 13. September 2010 durch eine 12:9-Mehrheit beschlossene Satzung zum Bebauungsplan „N├Ârdlich der Benzstra├če“ ist immer noch nicht in Kraft getreten.

„In den letzten fast 1 1/2 Jahren haben wir von der IG versucht, den Heddesheimer B├╝rgern zu zeigen, was durch die Ansiedlung der Firma Pfenning mit unserem Ort passiert. Jetzt ist es Zeit, alle M├Âglichkeiten auszusch├Âpfen und gegen das Projekt mit rechtlichen Mitteln vorzugehen. Dies wird sicherlich eine Menge Geld verschlingen. Da wir nicht ├╝ber Steuergelder, wie die Gemeinde verf├╝gen, bitten wir alle Gegner der Pfenning-Ansiedlung uns finanziell zu unterst├╝tzen“, hei├čt es in dem Schreiben, das von Hubert Karnasch unterzeichnet ist.

Weiter werden eine Bankverbindung genannt, sowie die Information, dass ├╝brig gebliebene Mittel der „Kinderkrebsstation“ in Heidelberg zugute kommen sollen. Tats├Ąchlich kann ein Normenkontrollverfahren einige zehntausend Euro kosten – ob Spenden in dieser H├Âhe eingehen werden, ist vollkommen offen.

Keine Informationen gibt es ├╝ber die Transparenz von Seiten der „IG neinzupfenning“ zum Spendenaufkommen, also dar├╝ber, wer Ein- und Auszahlungen kontrolliert. Als Kontoinhaber wird Sascha Breitwieser angegeben. ├â┼ôblicherweise wird bei solchen Spendenaufrufen ein Anwalts- oder Notarkonto benannt, dass durch die Juristen dann treuh├Ąnderisch verwaltet wird.

Auf Anfrage eines B├╝rgers k├╝ndigte B├╝rgermeister Michael Kessler unterdessen in der gestrigen Gemeinderatssitzung an, dass die „Pfenning“-Satzung „in b├Ąlde“ ver├Âffentlicht werde und damit in Kraft treten k├Ânne. Zur Zeit w├╝rden noch Einzelheiten gepr├╝ft, um Fehler zu vermeiden. Was „in b├Ąlde“ bedeutet, lie├č der B├╝rgermeister offen.

Ebenso gab der B├╝rgermeister keine konkreten Informationen, was die Ver├Âffentlichung verz├Âgert. Fraglich ist, ob nachtr├Ągliche inhaltliche Korrekturen einer beschlossenen Satzung m├Âglich sind, ohne dass der Gemeinderat diese neu beschlie├čen muss.

Aus den Reihen von Gemeinder├Ąten ist die Vermutung zu h├Âren, dass die Satzung noch nicht ver├Âffentlich sei, um eine Klage gegen diese hinauszuz├Âgern. „Hier wird mit allen Tricks gearbeitet“, hei├čt es hinter vorgehaltener Hand.

Hintergrund: Gegen die Satzung kann erst geklagt werden, wenn diese „Ortsgesetz“ geworden ist. Dazu muss sie ver├Âffentlicht werden und tritt am Folgetag in Kraft.

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Spenden werden weiter gebraucht

Guten Tag!

Heddesheim, 25. Januar 2010. Die Redaktion bittet um freundliche Beachtung und Klick auf das Spendenbanner des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (Unicef).

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Ein verletzter Junge wird von den "├âÔÇ×rzten ohne Grenzen" auf Haiti versorgt. Bild: Unicef NYHQ2010-0035

Liebe Leserinnen und Leser, haben Sie schon f├╝r die Erdbebenopfer auf Haiti gespendet? Gut.

Falls Sie noch nicht gespendet haben, k├Ânnen Sie das immer noch tun. Denn eines ist sicher – die Spendengelder werden dringend gebraucht und decken nur einen Teil dessen, was insgesamt ben├Âtigt wird, um den Menschen, vor allem den Kindern vor Ort auf Haiti zu helfen.

In den Medien wird l├Ąngst nicht mehr so viel berichtet, wie unmittelbar nach der Katastrophe durch das schwere Erdbeben auf der Karibikinsel Haiti. Die Kinder vor Ort brauchen aber weiter dringend Hilfe, die Sie mit Ihrer Spende leisten k├Ânnen.

Auch kleine Betr├Ąge sind willkommen. In der Summe k├Ânnen sie schnell zu einem gro├čen Betrag anwachsen.

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Firma Cobinet spendet 1.500 Euro an F├Ârderverein der JKS

Guten Tag!

Heddesheim, 16. Dezember 2009. Die Firma Cobinet GmbH hat heute einen Spendenscheck in H├Âhe von 1.500 Euro an den F├Ârderverein der Johannes-Kepler-Schule ├╝berreicht. Das Geld soll dem Praxiszug Hauptschule zukommen, um die Berufsfindungsma├čnahme zu unterst├╝tzen.

Bereits im vierten Jahr unterst├╝tzt die Firma Cobinet GmbH den F├Ârderverein der Johannes-Kepler-Schule. Der durchaus stolze Betrag soll zum einen die hohen Bef├Ârderungskosten f├╝r 60 Hauptsch├╝ler begleichen, die innerhalb des Praxiszuges Hauptschule Unternehmen besuchen und daf├╝r eigens angemietete Busse ben├Âtigen.

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Gro├čz├╝gige Spende: Firma Cobinet unterst├╝tzt F├Ârderverein der JKS mit 1.500 Euro. (von links) Gr├╝nen-Gemeinderat Klaus Schuhmann, Cobinet Gesch├Ąftsf├╝hrer Raif Mucic, F├Ârderverein-Vorsitzender Manfred Scholl, Schulrektorin Hiltrud Rudolf. Bild: hblog

Ein anderer Teil wird in ein „Zirkusprojekt“ gesteckt, das der Gewaltpr├Ąvention dient. Die Sch├╝ler werden am Ende des Projekts ein „Event“ veranstalten.

Die Schulrektorin Hiltrud Rudolf dankte dem Cobinet-Gesch├Ąftsf├╝hrer Raif Mucic f├╝r die erneute „gro├čz├╝gige Spende“. „Im vergangenen Jahr haben wir mit dem Spendengeld der Cobinet Digitalkameras angeschafft, die die Sch├╝ler f├╝r das Bewerbungstraining hervorragend einsetzen konnten“, sagte Schulleiterin Rudolf.

Raif Mucic betont den zweckgebundenen Einsatz der Mittel: „Wir wissen, dass der F├Ârderverein und die Schule aus diesem Geld etwas machen – sprich, die Sch├╝ler damit nach vorne bringen. Das ist auch Sinn und Zweck unserer Spende.“ Cobinet hat regelm├Ą├čig drei bis f├╝nf Auszubildende im Haus, zur Zeit auch zwei ehemalige Sch├╝ler der JKS, einen mit Hauptschul- und einen mit Werkrealschulabschluss: „Die machen sich sehr gut“, sagte Mucic: „Wir sch├Ątzen die Arbeit der JKS und wollen diese mit der Spende unterst├╝tzen.“ Im Anschluss ├╝berreichte er den Scheck an den Vorsitzenden des JKS-F├Ârdervereins, Manfred Scholl.

Eher spontan, aber doch ernst gemeint, kam das Angebot beim Pressetermin zustande, dass Cobinet ebenfalls einen Kooperationsvertrag mit der JKS schlie├čen will und Sch├╝ler zu sich ins Haus einl├Ądt sowie in der Schule ├╝ber m├Âgliche Berufe im Hause Cobinet informiert.

Die Cobinet GmbH ist nach eigener Auskunft einer der f├╝hrenden Markenhersteller und Komplettanbieter von Fernmelde-, Datennetz- und Lichtwellenleiterkomponenten. 1995 gegr├╝ndet und seit 1996 in Heddesheim hat sich die Firma zu einem international t├Ątigen Unternehmen entwickelt. Cobinet besch├Ąftigt 47 Mitarbeiter, davon 40 am Standort Heddesheim.

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Benefiz-Konzert in der Heddesema Stubb – 450 Euro f├╝r IKB-Weinheim

Guten Tag!

Heddesheim, 09. Dezember 2009. ├â┼ôber 150 G├Ąste besuchten am Samstag die „Heddesema Stubb“. Die Wirtsleute Billy und Sven Schm├Âller hatten zu einem kostenlosen Benefiz-Konzert mit Matthias Scheller eingeladen und eine Tombola veranstaltet. Musiker Scheller verzichtete auf die Gage. Rund 450 Euro werden nun an die IKB in Weinheim gespendet.

Von Horst P├Âlitz

├â┼ôber 150 G├Ąste waren der Einladung gefolgt und dr├Ąngten sich auf engstem Raum in der „Heddesema Stubb“. Die Betreiber Billy und Sven Schm├Âller hatten zu einer „Benefiz-Veranstaltung“ zugunsten behinderter Menschen eingeladen.

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Musiker Scheller verzichtet auf Gage f├╝r einen guten Zweck. Bild: privat

Die „Altersklasse“ der G├Ąste reichte von siebzehn bis siebzig Jahre. Mathias Scheller aus Weinheim „rockte“ die „Heddesema Stubb“ mit Rock, Pop, Country und Blues.

Der Verzicht auf die Gage f├╝r den Musiker und die „Getr├Ąnke-Tombola“ brachten eine stattliche Spende von 450 Euro zusammen, ├╝ber die sich die IKB in Weinheim freuen durfte.

Die Idee kam von Mathias Scheller in Absprache mit Billy und Sven Schm├Âller. Der Erl├Âs ist zur Weiterf├╝hrung der Theatergruppe und Aufbau eines Lebenshilfechors in der Lebenshilfe-IKB Weinheim gedacht.

Die symolische Scheck├╝berreichung erfolgte am n├Ąchsten Tag anl├Ą├člich der IKB-Nikolausfeier in Weinheim durch Mathias Scheller sowie die Wirtsleute Billy und Sven Schm├Âller. Bei der IKB werden auch achtzehn behinderte Menschen aus Heddesheim betreut: behinderte Jungendliche, junge Erwachsene sowie zwei Senioren.

Die IKB Weinheim hilft Menschen mit k├Ârperlicher und geistiger Behinderung zur Eingliederung in die Gesellschaft. Familien mit behinderten Angeh├Ârigen werden ebenfalls unterst├╝tzt. Der Verein engagiert sich, um Vorurteile gegen├╝ber Behinderten in der ├ľffentlichkeit zu abzubauen.

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582,25 Euro Spendengelder angenommen

Guten Tag!

Heddesheim, 20. November 2009. Der Gemeinderat hat die Spenden von insgesamt drei Spendern genehmigt. Aufgrund der Gemeindeordnung sind nur der B├╝rgermeister oder ein Stellvertreter zur Einwerbung und Entgegennahme von Spenden berechtigt. ├â┼ôber die Annahme entscheidet der Gemeinderat in ├Âffentlicher Sitzung.

Eine Spende in H├Âhe von 100,- Euro kommt der freiwilligen Feuerwehr zugute. Zwei weitere Spenden in H├Âhe von 200,- und 282,25 Euro gingen an den Kommunalen Kindergarten.

Redaktion heddesheimblog

Spenden├╝bergabe an Waldpiraten

Die Organisatoren Marion und Holger Meier ├╝bergaben heute beim Stra├čenfest einen „symbolischen“ Scheck ├╝ber 10.359 Euro an Gabriele Geib vom Waldpiraten-Camp in Heidelberg.

„Die Idee von Holger Meier, in Heddesheim einen Hamsterlauf zugunsten der Waldpiraten zu veranstalten fand schnell Unterst├╝tzung und wurde ein gro├čer Erfolg“, sagte BdS-Vorsitzende Nicole Kemmet heute auf dem 28. Heddesheimer Stra├čenfest.

Holger Meier lief selbst 120 Runden auf dem Sportplatz und sammelte so „Rundengeld“ ein. „Hinzu kamen weitere Spender, manche haben auch einfach so Geld auf das Konto eingezahlt, weil sie helfen wollen“, sagte Nicole Kemmet.

Im Waldpiraten-Camp k├Ânnen sich krebskranke Kinder von den Strapazen ihrer Behandlung erholen und „Kraft tanken“.├é┬á„Das brauchen diese Kinder sehr“, sagte Gabriele Geib: „Und ich danke ihnen sehr f├╝r diese enorme Spendensumme. Dieses Geld bedeutet echte Hilfe. 80 Prozent der kranken Kinder ├╝berwinden die Krankheit, das sind 8 von 10 Kindern. Leider gibt es aber immer Kinder, die keine Chance haben.“

Gef├Ârdert werden die Waldpiraten von der Deutschen Kinderkrebsstiftung. Der Heddesheimer Hamsterlauf stand unter der Schirmherrschaft von B├╝rgermeister Michael Kessler.

Nicole Kemmet dankte allen, die die Aktion zu einem Erfolg haben werden lassen:
Bauhof, die Musikband Just for fun, Bund der Selbstst├Ąndigen Heddesheim, den Spendern, Die Werbemacher GmbH, Fischerverein Heddesheim, Finanzberatung Thomas Seel, Fit plus, Getr├Ąnkemarkt Wallner, Katholische Frauengemeinschaft, Rotary-Hilfe Schriesheim-Lobdengau, Tennisclub Heddesheim, VdK, B90/Die Gr├╝nen, FDP, SPD, Elektro Kemmet, Landfrauen, Fortuna Heddesheim, Fortuna Heddesheim, Kohl-Sport, B├╝cherecke am Rathaus, Just for fun, Gospelchor Rainbows.

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Anmerkung der Redaktion:
Leider gibt es zum Text keine Bilder, weil der Fotochip ein unfreiwilliges Bad in hei├čem Kaffee nicht schadlos ├╝berstanden hat – fragen Sie nicht, wie der Chip da hinein gekommen ist…. Wenn Sie uns ein Foto zur Ver├Âffentlichung einsenden m├Âchten: gerne!
redaktion (at) heddesheimblog.de