Donnerstag, 18. August 2022

Acht Monate heddesheimblog. Das war 2009 – Teil III Sport, Jubiläen, Feste

Guten Tag!

Heddesheim, 31. Dezember 2009. Das letzte große Ereignis für das Jahr 2009 war heute gegen 16:30 Uhr vorbei. 860 Läuferinnen und Läufer traten zum 20. Heddesheimer Silvesterlauf des Ski-Club Heddesheim an. Das mit Abstand größte Ereignis des Jahres aber war das Sängerfest.

strahlemann

Oberflockenbach räumt beim Sängerfest ab. Bild: hblog

Drei Tage dauerte das Sängerfest 2009 – der Höhepunkt im Jubiläumsjahr von Sängervereinigung und Sängerbund in Heddesheim. Die Sängervereinigung feiert ihren „100-jährigen Geburtstag“, der Sängerbund seinen 140-ten. Ãœber 90 Vereine mit mehr als 3600 Aktiven nehmen am Programm teil. Der Frauenchor aus Oberflockenbach gewinnt mit einer sensationellen Punktzahl und erreicht 209 von 210 möglichen Punkten.

Der 7. Harder German Junior Masters des Heddesheimer Golf-Clubs findet bei bestem Wetter statt. Dieses Jahr wurde zum ersten Mal die Turnierserie „World Junior Golf Series“ (WJGS) gespielt. Der „Maßstab“, nach dem diese neue Serie ausgerichtet wird, ist Heddesheim. „Dieses Jahr werden vier Turniere dieser neuen Serie gespielt“, sagt Jürgen Schröder, Pressesprecher des Golfclubs Heddesheim. „Das Ziel sind aber etwa zehn Turniere.“


Sehr aktiv waren der Hundesportverein und der Reitverein. Jede Menge Turniere auf hohem Niveau fanden hier statt. Im Herbst stand das 33. Internationale Schwimmfest der TG mit beachtlichen sportlichen Leistungen an.

Ordentlich verlief das diesjährige Straßenfest. Viel Polizei war präsent, weil es im vergangenen Jahr zu viel Ärger gegeben hatte, der dieses Jahr aber ausblieb. Die Kerwe war wie zu erwarten turbulent. Und zum ersten Mal gab es den Weihnachtsmarkt auf dem neuen Heddesheimer Dorfplatz.

2010 wird der Verein der Vogelfreunde hervortreten – das 50-jährige Jubiläum steht an.

Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog

Vorstufe einer Eskalation?

Gesellschaftliche Ausschreitungen gehen oft einher mit einer Bierzeltatmosphäre. Beschimpfungen und Schlägereien stehen dort auf der Tagesordnung.
Nicht so beim Sängerfest – so sollte man meinen – denn, singen macht ja bekanntlich Menschen glücklich.
Dennoch nutzte jemand die Gelegenheit für eine „kleine Abrechnung“.

Ein Journalist steht am Sonntag, den 5. Juli 2009 während des Sängerfestes links vorne an der Bühne und will Fotos von den TG-Turnerinnen machen. Mit einem Mal spürt er eine Hand im Rücken, die ihn wegschiebt. Er dreht sich um – hinter ihm steht ein großer, kräftiger Mann.

„Hau ab!“

Er fragt den Mann, was das soll. Dieser antwortet: „Hau ab, ich will hier Fotos machen.“ Der Journalist erwidert: „Ich fotografiere ebenfalls und es gibt keinen Grund, mich anzufassen und wegzuschieben.“

Darauf kein Kommentar. Der Journalist fotografiert weiter, ein, zwei Sekunden später stützt sich Herr X, der um einiges größer ist, von oben mit seinen Armen auf die Schultern des Journalisten.

Ein sehr unangenehmes Gefühl, zum zweiten Mal schon. Der Fotograf dreht sich um und fordert den Mann auf, dieses Bedrängen sofort sein zu lassen.

Herr X wiederholt seine Aufforderung, dass er „abhauen“ solle. Der Fotograf informiert ihn, dass er hier als Journalist Bilder mache und ganz sicher nicht „abhauen“ werde.

Als er sich wieder zum Fotografieren umdreht, umrundet ihn Herr X und stellt sich so vor ihn, dass er nicht mehr fotografieren kann. Als er eine andere Position einnehmen will, bewegt sich Herr X synchron vor und zurück, um ihn am Fotografieren zu hindern.

Der Journalist verlässt die Szene und erkundigt sich, wer der Mann ist. Er erfährt den Namen und geht zu ihm an den Tisch: „Ich denke, das sollte gleich geklärt werden. Ihr Verhalten ist nicht akzeptabel und ich verlange von Ihnen eine Entschuldigung und die Versicherung, dass das nicht wieder vorkommt.“

„Kleines A. oder sogar großes A.?“

Der Mann baut sich vor dem Journalisten auf. Seine Haltung ist eindeutig aggressiv, und fragt, was er meine. Der Journalist verweist auf die Szene vor der Bühne. Herr X antwortet: „Sind Sie schizophren? Sie sind doch schizophren. Da war nichts. Vielleicht sollten Sie sich mal überprüfen lassen.“ Als er sich wieder hinsetzt, zischt er: „Hau doch ab, Du kleines A…“

Der Journalist fragt ihn laut, wie er auf die Idee kommt, ihn ein „kleines A…“ zu nennen. Eine dem Journalisten unbekannte Frau am Tisch ruft: „Sie sind kein kleines, sondern ein großes A….“ Zwei Männer am Tisch wiederholen die Beleidigung und werfen plötzlich mit Kronkorken nach dem Journalisten.

Er verlässt den Tisch, die Personen um Herrn X rufen ihm irgendwelche Sachen nach.

Die gewünschte Entschuldigung ist bis heute ausgeblieben.

Da Herr X als bekannter Vereinsvorsitzender eine wichtige Position innerhalb der Gemeinde inne hat, ist sein Verhalten völlig inakzeptabel.

Da fragt man sich: Ist das die Vorstufe einer drohenden Eskalation oder nur ein Einzelfall, in dem jemand seinen Jähzorn nicht unter Kontrolle hatte?

Anmerkung:
Die Szene an der Bühne ist von einem Festbesucher in einer Serienbildaufnahme fotografisch festgehalten worden. Auf den Fotos ist der Vorgang zweifelsfrei zu erkennen und damit dokumentiert.

Die Szene am Tisch ist von Nachbartischen aus von Festbesuchern beobachtet und gehört worden, man hat sich gegenüber dem Journalisten empört über das Verhalten von Herrn X geäußert.

Redaktion heddesheimblog

Sängerfest – Heddesheimer Abend II

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Beim Heddesheimer Abend zum Abschluss des Sängerfestes ging es auf der Bühne hoch her: Acht Turnerinnern der Leistungsgruppe „die Murmeln“ wirbelten über die Matte. Die Hellesema Grumbe boten eine spanischen Showtanz, die Karateabteilung der TG zeigte Bruchtests und Selbstverteidigung gegen mehrere Gegner und der Odenwaldklub gab den „Holzmichl“ zum Besten.

Alle Bilder: pro

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Sängerfest – Heddesheimer Abend I

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Beim Heddesheimer Abend zum Abschluss des Sängerfestes ging es auf der Bühne hoch her: Acht Turnerinnern der Leistungsgruppe „die Murmeln“ wirbelten über die Matte. Die Hellesema Grumbe boten eine spanischen Showtanz, die Karateabteilung der TG zeigte Bruchtests und Selbstverteidigung gegen mehrere Gegner und der Odenwaldklub gab den „Holzmichl“ zum Besten.

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Preisverleihung in der Ecke

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Am Rande

Das Sängerfest war ein voller Erfolg. Trotzdem können Sängervereinigung und Sängerbund noch viel verbessern.

Kommentar: Hardy Prothmann

„Wahnsinnsleistung. Enorm, was die geschafft haben. So ein Zelt ist nur über sehr viele Teilnehmer finanzierbar. Bin beeindruckt.“ Das konnte hören, wer sich zu den angereisten Sängern stellte und ein wenig mit ihnen plauderte.

Aber auch: „Eigentlich ist das schon fast zu groß. Kleiner wäre vielleicht besser gewesen. Der Lärm von der Straße mit den vielen Lkw hat den Gesang teilweise sehr beeinträchtigt. Für das Wettkampfsingen wäre die Halle besser gewesen.“

Wegen des Lärms wurde der vordere Eingang von „Türstehern“ während der Auftritte der Sänger geschlossen gehalten, „um den Lärm so gut es geht draußen zu halten“, war die Auskunft. Lärm nicht durch eintretende Gäste, sondern von der Ringstraße.

Und die Größe des Festes beeindruckte, hatte aber auch den Charakter einer Massenabfertigung. Das war insbesondere bei der Preisverleihung zu sehen, beziehungsweise nicht zu sehen. Am Rande, rechts hinten im Eck wurden Urkunden und Pokale übergeben. Ohne jede Moderation und für das Publikum so gut wie nicht zu sehen.

Das ist bedauerlich, haben doch alle Sänger alles gegeben und die besten, die prämiert wurden, hätte man sich gerne noch mal angeschaut.

Wer so viel Aufwand betreibt, sollte vielleicht darüber nachdenken, einen Moderator durchs Programm führen zu lassen, der das auch tatsächlich kann: moderieren.

Auch das Zelt beeindruckte. Der Standort war aber falsch gewählt. Der Straßenlärm, der ja auch in anderem Zusammenhang für Ärger sorgt, hat vielen Sängern zu schaffen gemacht.

Schade, denn darum ging es doch: Ums Singen. Und ums Zuhören.

Oberflockenbach freut sich

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Sängerfest – Oberflockenbach räumt ab

Guten Tag,

von morgens acht Uhr bis abends kurz nach 18:00 Uhr sangen die zahlreichen Vereine in Heddesheim um die Wette. Am Ende stand der Tagessieger fest: Oberflockenbach. Der Frauenchor unter Leitung von Hans-Joachim Karl räumte 209 von 210 möglichen Punkten ab.

„Hajo“ Karl sagte dem heddesheimblog: „Die Punktzahl ist gigantisch. Aber darauf kommt es gar nicht an. Sondern nur darauf, mit dem Herzen zu singen. Das ist das Allerwichtigste. Die Punkte sind da nur zweitrangig. Unsere Frauen waren so toll, sie haben jeden Punkt verdient, aber diese Leistung, dass Gefühl, was sie rüberbrachten, das ist alles, was zählt.

Der Chorleiter ist so gerührt, dass er Tränen in den Augen hat und gleichzeitig strahlt, als sei er auf einem „Strahlewettbewerb“.

strahlemann

"Hajo" (links) strahlt und ist einfach nur glücklich über den Tagessieg seiner Frauen. Bild: pro

Immerhin haben „seine“ Frauen, die jüngsten 13, die erfahrenste 82 die Tagesbestleistung gebracht: „Es ist an der Zeit, dass solch fantastische Leistungen einfach so bewertet werden, wie sie es sich verdient haben und die man die Leistung der Frauen so bewertet, wie die der Männer. Und unsere Frauen waren heute einfach die besten.“

Die 50 Frauen des Sängerbundes Oberflockenbach 1989 e.V. überzeugten den Schiedsrichter. Und machten ordentlich Stimmung: „Hajo ist der beste Dirigent“, sagen sie nach ihrem Sieg und begrüßten jeden, der ihr Spalier kreuzte mit einer „la ola“.

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Sina Klinker (13), Ingrid Stumpf (82), Anika Schillinger (13): Glücklich über ihre Tagesbestleistung. Bild: pro

Die zwei jüngsten Sängerinnen sind dreizehn Jahre alt, die „erfahrenste“ ist 82 Jahre alt.

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Sängerfest V

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Sängerfest IV

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Psssst! Psssst! Sängerfest

Guten Tag,

am Freitag ist es gestartet, das Jubiläumsfest der Sänger – mit zwei großen Jubiläen: 100 Jahre Sängervereinigung 1909 Heddesheim e. V. und 140 Jahre Sängerbund 1869 Heddesheim e.V.

Der Festpräsident Eckard Kirsch wünschte bei seiner Ansprache dem Fest einen guten Verlauf, „voller Stolz über das Geleistete in den vergangenen Jahren“.

Uwe Jurgsties, Vorsitzender der Sängervereinigung, die 100-jähriges feierte, bedankte sich bei bei allen Mitwirkenden und betonte „wie modern, wie multikulturell, wie verbinden, wie europäisch es sein kann, miteinander zu singen.“

Edith Sollich, Vorsitzende Sängerbund (140 Jahre), hieß alle Gäste herzlich willkommen und freute sich sehr, dass so viele Vereine der Einladung gefolgt sind.

Bürgermeister Michael Kessler wünschte als Schirmherr ein schönes Fest.

Tatsächlich ist ein Sängerfest mit über 3600 Aktiven und 90 Vereine eine Riesen-Veranstaltung, wie verschiedene Teilnehmer sagten: „Richtig groß sind normalerweise schon 1500 Teilnehmer. Das hier ist fast zu viel.“

„Die Zeitplanung ist nicht glücklich, aber aus der Not des Erfolgs heraus geboren“, sagte ein Sänger aus dem Raum Karlsruhe. „Eigentlich sind es zu viele, um in einer vernünftigen Zeit zwischen 17:00 Uhr und 23:00 Uhr auftreten zu können.“

Zum Auftakt am Freitag ging es in einem Festzug unter Mitwirkung zahlreicher Heddesheimer Vereine zum Nogent-le-Roi-Platz ins Festzelt zum Festbankett.
Grußworte standen auf dem Programm, die Verleihung der Zelter-Plakete an die Sängervereinigung 1909 Heddesheim e.V. sowie Freundschaftssingen.

Damit ging es am Samstag weiter. Danach stand Prädikatssingen auf dem Programm und ein Laut wurde immer öfter hörbar: „Psssst.“

Viele im überwiegend gut besuchten Zelt machten sich einen Spaß daraus, vor jedem Auftritt ausgiebig zu „pssssten“.

Denn die Akustik in solch einem Riesenzelt ist nicht die beste. Deshalb wurde der vordere Eingang vor jedem Eintritt geschlossen und nur die dem Badesee zugewandte Zeltseite sorgte für etwas Luft im ansonsten eher stickigen Inneren.

Für die Sänger keine ideale Atmosphäre – sie gaben trotzdem ihr Bestes. Den Gästen war darüber hinaus das Rauchen erlaubt.

Am Sonntag folgt das Volksliederwertungssingen. Eine trotz all der Freude am Singen todernsten Angelegenheit: Schließlich will jeder Verein hier gewinnen.

Interessant anzuschauen waren die vielen Einsing-Orte, manche in der Nordbadenhalle, andere davor, auch der Parkplatz wurde gerne genommen. Ãœberall standen Gruppen und gingen ihre Liedvorträge „noch mal durch“.

Den Abschluss des Festes wird der „Heddesheimer Abend“ bilden. Dann dürfen alle fröhlich lachen und über all die viele Darbietungen lautstark diskutieren oder auch singen, ohne dass jemand „Pssssst“ macht.

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Sängerfest III

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Sängerfest II

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Sängerfest I

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