Donnerstag, 08. Juni 2023

Schweinegrippe verbreitet sich immer schneller

Guten Tag!

Nachdem vor einem Monat im Rhein-Neckar-Kreis gerade einmal zw├Âlf Infektionen mit dem als „Schweinegrippe“ bezeichnete Influenza-Virus H1N1 registriert waren, sind es aktuell rund 80 F├Ąlle.

Auf Anfrage des heddesheimblogs gibt sich das Sozialministerium Baden-W├╝rttemberg gelassen: „Alle Experten haben mit einem Anstieg der Zahlen gerechnet. Wir sind aber gut ger├╝stet“, sagte die Pressesprecherin Susanne Keller.


Das Bundesland Th├╝ringen habe als zur Zeit vorsitzendes Land der Gesundheitsministerkonferenz etwa f├╝r 30 Prozent der Bev├Âlkerung Impfschutz bestellt: „Wir haben Vertr├Ąge mit den Herstellern, die uns f├╝r 100 Prozent der Bev├Âlkerung bis Ende September 160 Millionen Dosierungen garantieren“, sagte Frau Keller.

Besonders viele Infizierte kommen zur Zeit aus Spanien aus dem Urlaub zur├╝ck. Auch in Gro├čbritannien sind die Fallzahlen immer noch sehr hoch.

In Deutschland sind mit Stand von heute rund 3800 Personen infiziert worden. Anfang Mai waren es noch keine zehn F├Ąlle.

Im Rhein-Neckar-Kreis sind zuletzt Mannheim und Viernheim mit einer Vielzahl neuer Infektionen aufgefallen. In Mannheim sind sechs Sch├╝ler einer Walldorf-Schule und eventuell ein Lehrer erkrankt, die in Spanien eine Freizeit verbracht hatten. In Viernheim gab es gestern f├╝nf neue F├Ąlle. Auch in B├╝rstadt, Lampertheim und Bensheim wurden seit dem Wochenende je zwei Erkrankungen gez├Ąhlt.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

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Rhein-Neckar-Kreis nicht im Europaparlament vertreten

Der Kreiswahlausschuss hat heute das Endergebnis zur Europawahl 2009 festgestellt. Aus dem Rhein-Neckar-Kreis wird kein Kandidat nach Stra├čburg entsandt.

Die Zahlen zur Europawahl im Rhein-Neckar-Kreis stehen fest. Aber auch, dass kein Kandidat den Kreis als Europaparlamentarier vertritt. Im weiteren Raum ziehen aus Neckar-Odenwald Dr. Thomas Ulmer (CDU), aus Mannheim Peter Simon (SPD) und aus Karlsruhe Daniel Caspary (CDU) ins Europaparlament ein.

Schon seit vergangenen Montag waren acht Bedienstete des Kommunalrechtsamtes mit Amtsleiter Albin Hermann und Wahlfachmann Joachim Locher an der Spitze fast rund um die Uhr damit besch├Ąftigt, die Wahlniederschriften aller 594 Wahlbezirke, darunter 87 Briefwahlbezirke, zu pr├╝fen und so die Vorarbeit zu leisten. Nur insgesamt 67 Stimmen mussten dabei korrigiert werden.├é┬áBei einer Gesamtstimmenzahl von 215.870 sind das lediglich 0,031 % aller Stimmen. Der Kreiswahlleiter Dr. Bodo-Falk Hoffmann zeigte sich dementsprechend zufrieden und stellte „den Wahlvorst├Ąnden in den Gemeinden ein erstklassiges Zeugnis f├╝r ihre Arbeit“ aus.

Mit 54,7 Prozent (2004: 56,6 %) wieder erfreulich hoch war die Wahlbeteiligung, die damit weit ├╝ber dem Bundesdurchschnitt (43,3 %) und dem des Landes (51,9 %) gelegen hat, was Dr. Hoffmann zum einen auf die Zusammenlegung mit der Kommunalwahl zur├╝ck f├╝hrt, zum anderen die B├╝rgerinnen und B├╝rger im Kreis aber auch als „durchaus engagierte Europ├Ąer“ bezeichnen l├Ąsst. Die h├Âchsten Wahlbeteiligungen gab es in Gaiberg mit 68,19 Prozent sowie in Mauer mit 66,27 Prozent; die geringste war mit 42,32 Prozent in Leimen zu verzeichnen.

Ihn erstaunt lediglich der „noch relativ hohe Anteil“ von 3,8 Prozent an ung├╝ltigen Stimmen (2004 waren es sogar 4,6 %). Er l├Ąge zwar im Rahmen der bei allen Wahlen auftretenden Quote, meint der Kreiswahlleiter, doch aus dem vergleichsweise einfachen Wahlrecht f├╝r die Europawahl ist er nicht zu erkl├Ąren. So vermutet der Dr. Hoffmann, dass die meisten, die ung├╝ltige Stimmzettel abgegeben haben, nur bei der Kommunalwahl w├Ąhlen wollten… Etwas reger von der Briefwahl Gebrauch gemacht als bei der Wahl 2004 haben die B├╝rgerinnen und B├╝rger. Waren es bei der letzten Europawahl knapp 33.500, so entschieden sich dieses Mal 34.000 f├╝r diese Form der Stimmabgabe, was aber wohl mit aus der Urlaubszeit resultiert.

Das vom Kreiswahlausschuss jetzt festgestellte endg├╝ltige Ergebnis lautet

(in Klammern das Ergebnis 2004):

Wahlberechtigte: 394.396       (387.787)
W├Ąhler/innen: 215.870 ├é┬á ├é┬á ├é┬á (219.676)
ungültige Stimmen: 8.348             (10.228)
gültige Stimmen: 207.522       (209.448)

Von den g├╝ltigen Stimmen (in Klammern Ergebnis 2004) entfielen auf die Wahlvorschl├Ąge der

1 CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands

78.732 = 37,94 % (95.106 – 45,41 %)

2 SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands

44.624 = 21,50 % (48.134 – 22,98 %)

3 GRÃœNE BÃœNDNIS 90/DIE GRÃœNEN

29.035 = 13,99 % (28.397 – 13,56 %)

4 FDP Freie Demokratische Partei

28.643 = 13,80 % (14.766 – 7,05 %)

5 REP DIE REPUBLIKANER

3.435 = 1,66 % (4.159 – 1,99 %)

(Die restlichen Parteien (insgesamt 31) haben wir hier nicht aufgef├╝hrt, d. Red.)

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Link: Pressemeldung Rhein-Neckar-Kreis
Link: Das Europ├Ąische Parlament