Mittwoch, 23. Juni 2021

Landratsamt informiert √ľber hygienischen Umgang mit Lebensmitteln auf Vereins- und Stra√üenfesten


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 13. Juli 2011. (red) Vereins- und Stra√üenfeste sind nicht mehr wegzudenkende Veranstaltungen des √∂ffentlichen Lebens. „Feste sollen Spa√ü und Freude machen, aber nicht krank“, betont der Leiter des Veterin√§ramtes und Lebensmittel√ľberwachung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Dr. Lutz Michael. Das Veterin√§ramt und Lebensmittel√ľberwachung ist f√ľr die Kontrolle der Vereins- und Stra√üenfest zust√§ndig.

Information des Landratsamts:

„Hygienefehler k√∂nnen beim Umgang mit Lebensmitteln zu schwerwiegenden Erkrankungen f√ľhren. Schnell kann bei derartigen Lebensmittelinfektionen – gerade bei Vereins- und Stra√üenfesten – ein gr√∂√üerer Personenkreis betroffen sein“, erl√§utert der zust√§ndige Referatsleiter, Rudi Wolf.

Daher sei es von großer Bedeutung, bereits im Vorgriff die Risiken so klein wie möglich zu halten. Denn der Umgang und die Abgabe von Lebensmitteln habe auf diesen Veranstaltungen in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen, so Wolf weiter. Wie auch in den Betrieben der Gastronomie seien bei Vereins- und Straßenfesten die Vorgaben des Gaststätten- und des Lebensmittelrechts zu beachten.

„Die Verbraucher k√∂nnen die auf Stra√üen- und Vereinsfesten angebotenen Lebensmittel in der Regel mit Genuss und ohne Reue verzehren“, so Dr. Michael. Gravierende Hygienem√§ngel seien selten. Der Hygienestatus der Veranstaltungen habe sich im Laufe der Jahre, auch durch eine offensive Informationspolitik unseres Amtes stetig verbessert. Dennoch fallen den Pr√ľfern der Lebensmittel√ľberwachungsbeh√∂rde immer wieder Verst√∂√üe gegen die gute Hygienepraxis auf.

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„Die mit Abstand h√§ufigsten Probleme entstehen bei Vereins- und Stra√üenfesten dadurch, dass Verunreinigungen, die m√∂glicherweise pathogene Keime enthalten k√∂nnen, durch Unachtsamkeit in das Lebensmittel eingebracht werden oder bereits beim Einkauf enthalten waren“, erkl√§rt Wolf. Durch unsachgem√§√üe Lagerung und Abgabe k√∂nnen sich dann diese Keime stark vermehren und im schlimmsten Fall nach Verzehr eine Erkrankung ausl√∂sen.

„Als Grundsatz gilt also, den Eintrag von Verunreinigungen und damit auch von Keimen in Lebensmitteln zu vermeiden und durch geeignete Lagerungs- und Abgabebedingungen eine Vermehrung der Keime zu minimieren“, so Wolf.

Das Veterin√§ramt und Lebensmittel√ľberwachung hat auch f√ľr Veranstalter von Vereins- und Stra√üenfesten einen Flyer herausgegeben, der Hinweise f√ľr den Betrieb eines Lebensmittelverkaufsstandes und zum sachgerechten Umgang mit Lebensmitteln – insbesondere auch zu leicht verderblichen Lebensmitteln – gibt.

Dar√ľber hinaus wird in diesem Faltblatt auf lebensmittelrechtliche Vorschriften hingewiesen. Er gibt auch Auskunft √ľber die bauliche Beschaffenheit eines Verkaufstandes und dessen Schutzvorrichtungen. „Um Krankheiten zu vermeiden, m√ľssen insbesondere die Lebensmittel bei vorgeschriebenen Temperaturen gelagert werden“, betont Wolf.

Diese seien im Flyer in Tabellenform dargestellt. So d√ľrfen beispielsweise rohe Bratw√ľrste nur bis zu maximal vier Grad Celsius und Tiefk√ľhlprodukte bei minus 18 Grad Celsius gelagert werden. Wertvolle Hinweise gibt der Leitfaden auch hinsichtlich der Kennzeichnung von Zusatzstoffen und der Preisauszeichnungen.

Wer bei einem Fest Verantwortung √ľbernimmt, dem empfiehlt der Lebensmittelexperte vom Veterin√§ramt und Lebensmittel√ľberwachung, dieses Merkblatt zu lesen und die Ratschl√§ge in der Praxis zu beherzigen, denn dann wird es mit Sicherheit ein gelungenes Fest.

Der Leitfaden ist erh√§ltlich beim Veterin√§ramt und Lebensmittel√ľberwachung, Adelsf√∂rsterpfad 7, 68168 Wiesloch, Tel. 06222/30734265. Er ist auch im Internet abrufbar unter rudi.wolf@rhein-neckar-kreis.de

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Bislang keine besondere Infektionslage durch EHEC-Bakterium


Rhein-Neckar/Stuttgart, 24. Mai 2011. (red/pm) Vor allem in Norddeutschland besch√§ftigt die Beh√∂rden eine gro√üe Fallzahl von mehreren Dutzend schwer erkrankter Menschen, die sich eine EHEC-Infektion (Darmbakterium) zugezogen haben. In Niedersachsen ist ein 83-j√§hriger Mann an der Infektion gestorben. In Baden-W√ľrttemberg gibt es zur Zeit drei schwere F√§lle – einer k√∂nnte mit den in Norddeutschland aufgetretenen Erregern stehen. Experten raten zur Vorsicht – aber keinesfalls zur Panik.

Im Verdacht soll rohes Gem√ľse stehen – m√∂glicherweise wegen einer D√ľngung mit Mist. Experten raten, Obst und Gem√ľse sorgf√§ltig zu waschen oder besser nur gegart oder gekocht zu sich zu nehmen. Auch rohes Fleisch wie „Tartar“ oder „Hackepeter“ ist ein √ÉŇďbertragungsweg, wird aber bei den aktuellen F√§llen nicht als Ursache gesehen.

Einzelne EHEC-Infektionen sind nicht ungew√∂hnlich – die h√§ufige Fallzahl in Norddeutschland deutet aber auf konterminierte Nahrungsmittel hin. Ein ordentliche Hygiene in der K√ľche ist der beste Schutz. Grunds√§tzlich gilt: Gem√ľse ordentlich unter flie√üendem Wasser zu waschen, eventuell mit einer Gem√ľseb√ľrste. Messer und Brettchen sollten nicht f√ľr alle Arbeitsg√§nge verwendet werden, sondern entweder mehrere oder nach jedem Arbeitsgang sorgf√§ltig gereinigt werden. Auch das gr√ľndliche Handewaschen vor, w√§hrend und nach der Mahlzeitzubereitung sollte selbstverst√§ndlich sein. Bis zur Kl√§rung der Ursachen sollte man auf Rohkost verzichten – insbesondere Salat sollte zun√§chst in einem Wasserbad und dann unter flie√üendem Wasser gereingt werden.

In Deutschland sind der Verdacht oder Nachweis einer EHEC-Infektion nach √ā¬ß 6 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) meldepflichtig, wenn entweder a) ein HUS vorliegt, b) zwei oder mehr Personen erkrankt sind, oder c) ein Erkrankter im Lebensmittel- oder Gastst√§ttengewerbe t√§tig ist. Labor√§rzte m√ľssen jeden Nachweis eines EHEC-Stammes bei der zust√§ndigen Beh√∂rde (Gesundheitsamt) unverz√ľglich melden. (Quelle: Wikipedia)

Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums:

„Bisher verzeichnet Baden-W√ľrttemberg keine erh√∂hte Zahl von EHEC-Infektionen. „Nat√ľrlich beobachten wir das Krankheitsgeschehen genau“, erkl√§rte Gesundheitsministerin Katrin Altpeter am Dienstag (24.5.) „und informieren selbstverst√§ndlich die Bev√∂lkerung, wenn Ver√§nderungen eintreten sollten.“

Sowohl das Ministerium, als auch das Landesgesundheitsamt und die √∂rtlichen Gesundheits√§mter seien entsprechend sensibilisiert. Das Robert Koch Institut (RKI) verzeichnet f√ľr Baden-W√ľrttemberg seit Jahresanfang 14 EHEC-F√§lle (enteroh√§morrhagischen Escherichia coli). Weitere sieben F√§lle werden aktuell gepr√ľft und sind vom Landesgesundheitsamt bereits dem RKI gemeldet worden. Weiter sind f√ľr Baden-W√ľrttemberg drei F√§lle des so genannten h√§molytisch-ur√§mischen Syndrom (HUS) zu verzeichnen. Bei einem Fall werde ein Zusammenhang mit dem Ausbruchsgeschehen in Norddeutschland gepr√ľft.

Das HUS ist eine schwere, unter Umst√§nden t√∂dliche Komplikation, die bei bakteriellen Darminfektionen mit sogenannten enteroh√§morrhagischen Escherichia coli (EHEC) auftreten kann. Pro Jahr werden dem RKI etwa 1.000 EHEC-F√§lle √ľbermittelt. Das Vollbild des HUS ist charakterisiert durch akutes Nierenversagen, Blutarmut durch den Zerfall roter Blutk√∂rperchen und einen Mangel an Blutpl√§ttchen.

Abh√§ngig vom weiteren Geschehen (Entwicklung der Fallzahlen) wird das Sozialministerium t√§glich ab 15 Uhr (Zeitpunkt der Meldung an das RKI) informieren.“

Weitere Informationen:

Robert-Koch-Institut

Polizei kontrolliert Gaststätten Рmehrere Anzeigen


Guten Tag!

Ladenburg, 16. April 2011. (red/pol) Das Polizeirevier Ladenburg hat zusammen mit dem Zoll, der Finanzkontrolle Schwarzarbeit und der Lebensmittel√ľberwachung neun Gastst√§tten √ľberpr√ľft – das Ergebnis ist „nicht sch√∂n“. Es wurden mehrere Strafanzeigen ausgesprochen. Wegen illegaler Besch√§ftigung, Begtrug und Hygienem√§ngeln.

Aus dem Polizeibericht:

„Das Polizeirevier Ladenburg f√ľhrte am Donnerstag im Stadtteil Seckenheim sowie den Rhein-Neckar-Kreis-Gemeinden Ladenburg, Ilvesheim, Edingen und Heddesheim umfangreiche Gastst√§ttenkontrollen zur Bek√§mpfung der illegalen Besch√§ftigung und √ÉŇďberwachung lebensmittelrechtlicher Bestimmungen durch.

An dem Einsatz waren auchBeamte des Zolls, der Finanzkontrolle Schwarzarbeit sowie der Lebensmittel√ľberwachung beteiligt. Schon bei der 3. Gastst√§tte konnte ein ausl√§ndischer Koch ohne Arbeitserlaubnis angetroffen werden. Dem Wirt blieb nichts anderes √ľbrig, als sein Speiselokal zu schlie√üen.

Auch in einer weiteren Gastst√§tte arbeitete eine K√ľchenhilfe ohne Erlaubnis. Beide F√§lle ziehen Strafanzeigen nach sich. Bei den meisten Kontrollen waren die festgestellten Hygienem√§ngel eher gering. Sie f√ľhrten zur freiwilligen Vernichtung ungenie√übarer Lebensmittel oder der Reinigung verschmutzter Arbeitsger√§te.

In einemFall verlief der Abluftkanal des „stillen √Ėrtchens“ direkt in die K√ľche. Hier ist dringend Abhilfe n√∂tig. Letztlich wird in einem Fall gegen einen Besch√§ftigten wegen Betrugs ermittelt, weil er verbotenerweise staatliche Unterst√ľtzung bezieht. Insgesamt wurden 9 Gastst√§tten und 29 Personen √ľberpr√ľft.“

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Veterin√§ramt informiert √ľber Hygiene bei Vereinsfesten

Guten Tag!

Heddesheim/Rhein-Neckar-Kreis, 07. Mai 2010. Das Veterinäramt des Rhein-Neckar-Kreises gibt Ratschläge zu Hygiene-Vorschriften bei Vereins- oder Straßenfesten.

Mitteilung des Rhein-Neckar-Kreises:

„Feiern, Feste und Hygiene
Veterinäramt des Rhein-Neckar-Kreises gibt Ratschläge

Nun bricht sie wieder an, die unterhaltsame Zeit der Straßen-, Kirchweih- und Vereinsfeste. Zum Gelingen dieser Veranstaltungen tragen engagierte Mitglieder von Vereinen und Verbänden mit dem Verkauf von Speisen und Getränken aller Art bei.

Gerade die Stände der Vereine und Organisationen werden von den Festgästen gerne besucht, um das Speiseangebot bei einem zwanglosen Gespräch zu genießen.

Die Betreiber der St√§nde scheuen nat√ľrlich keine M√ľhe und Arbeit, um ihren G√§sten einen angenehmen Aufenthalt bei „Wurst, Weck und Wein“ und anderen K√∂stlichkeiten zu bieten.

Wie auch in den Betrieben der Gastronomie sind auch bei Vereins- und Straßenfesten die Vorgaben des Gaststätten- und des Lebensmittelrechts zu beachten.

Damit sich die mit Herz und Flei√ü agierenden Standbetreiber auf der „sicheren Seite“ w√§hnen k√∂nnen, hat das Veterin√§ramt -Lebensmittel√ľberwachung – des Rhein-Neckar-Kreises einen Leitfaden erstellt, der praktische Hinweise f√ľr den Betrieb eines Lebensmittelverkaufsstandes gibt.

Der Leitfaden gibt Auskunft √ľber die bauliche Beschaffenheit eines Verkaufsstandes und dessen Schutzvorrichtungen. Nat√ľrlich m√ľssen die Lebensmittel bei vorgeschriebenen Temperaturen gelagert werden.

Diese sind in Tabellenform dargestellt. So d√ľrfen rohe Bratw√ľrste nur bis zu maximal vier Grad Celsius und Tiefk√ľhlprodukte bei minus 18 Grad Celsius gelagert werden. Wertvolle Hinweise gibt der Leitfaden auch hinsichtlich der Kennzeichnung von Zusatzstoffen und der Preisauszeichnungen.

Wer bei einem solchen Fest Verantwortung √ľbernimmt, dem empfiehlt Rudi Wolf vom Veterin√§ramt des Rhein-Neckar-Kreises dieses Merkblatt zu lesen und die Ratschl√§ge in der Praxis zu beherzigen, denn dann wird es „mit Sicherheit ein gutes Fest“.

Das Merkblatt ist erh√§ltlich beim Veterin√§ramt des Rhein-Neckar-Kreises, Adelsf√∂rsterpfad 7, 68168 Wiesloch, Telefon-Nummer 06222-30734265 oder auf elektronischem Wege √ľber Veterinaeramt@rhein-neckar-kreis.de“

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