Donnerstag, 05. August 2021

Sanierungsmaßnahmen

Auftragsvergaben Poststraße und Nordbadenhalle

Heddesheim, 28. Juni 2012. (red) Die Wohuungen der Poststra√üe 14 bis 21 werden schrittweise saniert¬† – dabei wird auch eine neue Heizungsanlage von der Firma Schulz (Hirschberg) f√ľr 31.000 Euro eingebaut. In der Nordbadenhalle wird der K√ľchenblock aus dem Jahr 1972 durch einen neuen ersetzt. Kosten:¬† 42.000 Euro. Beauftragt ist das Viernheimer Unternehmen Kleinhans.

KliBA stellt Energiebericht vor

Eisbahn frisst Energieeinsparung auf

Heddesheim, 28. Juni 2012. (red) Die gute Nachricht – die Gemeinde spart √ľberwiegend durch investive Ma√ünahmen Energie ein. Die schlechte: Die Kosten steigen trotzdem. Eisbahn und Hallenbad sind nach wie vor Energiefresser.

In der Gemeinderatsitzung vom 28. Juni 2012 berichtete Dr. Klaus Ke√üler, Gesch√§ftsf√ľhrer der KliBA gGmbH,¬† √ľber den aktuell vorliegenden Energiebericht des Controllings aus dem Vorjahr √ľber die Energietr√§ger Erdgas, Heiz√∂l, Holzpellets, Strom und Wasser.

Der gesamte Energie- und Wasserverbrauch der Gemeinde wird von wenigen Großverbrauchern entscheidend beeinflusst. Auch Witterung und schwankende Besucherzahlen wirken sich direkt auf die Höhe des Wärme-, Strom- und Wasserverbrauchs aus.

Die KliBA GmbH stellte neben den Ergebnissen aus der Kontrolle, Analyse und Dokumentation des Jahresverbrauchs  auch die im Jahr 2011 entstandenen zugehörigen Kosten und die Höhe der Co²-Emissionen dar.

Konsequentes Energiecontrolling

Durch das konsequent durchgef√ľhrte Energiecontrolling konnten seit 2003 die Verbrauchwerte aller erfassten fossilen Energietr√§ger (Erdgas, Heiz√∂l, Holzpellets, Strim und Wasser) deutlich reduziert werden. Diese Reduktion wurde bis zum Jahr 2006 konstant gehalten.

In den folgenden Jahren gelangen den Liegenschaften weitere Reduzierungen durch verschiedenartig durchgef√ľhrte Ma√ünahmen der Gemeinde und durch die Einf√ľhrung des Energiesparcontracting. Als einziger Ausrei√üer bildet das Jahr 2009 eine Ausnahme – hier verursachte das Blockheizkraftwerk durch eine ganzj√§hrige Stromproduktion und l√§ngerer Laufzeiten einen h√∂heren Gasverbrauch.

Der vorj√§hrige Gesamtenergieverbrauch der Liegenschaften sank gegen√ľber 2010 erneut – mit dem Verbrauch von 5.600 MWh konnte im Vergleich zum Jahr 1997 eine Einsparung von 25 Prozent erreicht werden. Die CO2-Verbrauch ist sogar um 40 Prozent zur√ľckgegangen – das bedeutet eine Einsparung von 1.000 Tonnen CO2 pro Jahr.

Diese Reduzierung entstand vor allem durch Einsparungen im Wärmebereich (76 Prozent der Gesamtenergie). Die Einsparungen wurden zur Hälfte vom Rathaus und der Heizungszentrale in der Johannes-Kepler/Karl-Drais-Schule realisiert.

Auch der Stromverbrauch konnte bei nahezu allen reduziert werden, mit Ausnahme der Eisbahn, welche durch ihren Ausfall in der Kältesteuerung die Einsparungen der anderen Liegenschaften zunichte machte. In der Betrachtung der Gesamtbilanz ist daher nur eine sehr geringe Einsparung des Stroms zu verzeichnen.

Bei einem nur graduellen Anstieg von unter einem Prozent des Gesamtverbrauchs (213 m³) blieb der Wasserverbrauch im Vorjahr fast konstant.

Kosten steigen kontinuierlich

Die Kosten f√ľr Energie sind jedoch trotz aller durchgef√ľhrten Einsparungen seit 2003 kontinuierlich angestiegen. Seit einem im Jahr 2009 erstmalig aufgetretenen R√ľckgang der Kosten gegn√ľber dem Vorjahr wuchsen die Kosten 2010 bereits wieder erneut, und das trotz sinkenden Energieverbrauchs.

In der aktuellen Bilanz 2011 konnten die Kosten von etwa 515.000 ‚ā¨ auf 431.000 ‚ā¨ gesenkt werden. Diese Kostenwerte liegen sogar unter den 2006 festgestellten Energiekosten. Die Gemeinde hat langfristige Bezugsvertr√§ge geschlossen und somit f√ľr die entsprechenden Zeitr√§ume „feste“ Preise.

Eine Ursache f√ľr die aktuelle verzeichnete starke Abnahme ist der milden Witterung im Jahre 2011 zuzurechnen, welches das w√§rmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1997 war. Hier wurde deutlich weniger Heizw√§rme verbraucht als in den Vorjahren. Das warme Wetter hat direkte Auswirkungen auf die Kosten die nicht witterungsbereinigt sind.

Als eine weitere positive Einwirkung auf die Kosten sind auch die durchgef√ľhrten Ma√ünahmen zur Energieeinsparung zu sehen.

Der gesamte Gasverbrauch der Liegenschaften wurde reduziert. Im Jahr 2011 musste weniger externer und teurer Strom zugekauft werden, da das Blockheizkraftwerk (BHKW) √ľber die Laufzeit eines gesamten Jahres mehr Strom selbst produzierte. Auch das Heiz√∂l im Rathaus musste aufgrund der Bevorratung nicht nachgetankt werden.

Sehr umfassend durchgef√ľhrte D√§mmma√ünahmen an der Geb√§udeh√ľlle des Rathauses haben den Heiz√∂lverbrauch so stark reduziert, dass der Verbrauch von Pellets im Bauhof den Heiz√∂lverbrauch √ľberwog.

Neuer Kostenfaktor Straßenbeleuchtung

Ebenfalls auf den milden Winter und den dadurch niedrigeren W√§rmeverbrauch von unter 1.500 Tonnen¬† ist der¬† um 40 Prozent (Vergleichsjahr 1997)¬† gesenkte CO¬≤-Verbrauch. Durch den Bezug von √Ėkostrom wird dieser Wert auch in Zukunft weiter sinken.

Die Stra√üenbeleuchtung ging am 01. April 2012 in den Bereichen Wartung und Instandhaltung vom Eigentum der EnBW¬† in das Eigentum der Gemeinde √ľber. Diese werden ab sofort ebenfalls in den Energiebericht aufgenommen, um die Ver√§nderungen der Kosten bzw. Einsparungpotential der Stromkosten erfassbar machen zu k√∂nnen.

Aus Sicht von Dr. Ke√üler sei es sinnvoll Anfang des kommenden Jahres F√∂rderantr√§ge f√ľr ein Klimaschutzkonzept zu stellen. Auch der Kreis habe so ein Konzept in Vorbereitung mit dem Ziel des energieautarken Kreises.

Anm. d. Red.: In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Heddesheim f√ľhrt die KliBA GmbH seit dem Jahr 2001 ein Energiecontrolling f√ľr die 12 ausgew√§hlten Liegenschaften der Kommune Heddesheim durch.

 

„Ich suche st√§ndig nach innovativen Produkten.“

Sonderveröffentlichung

Herr Dufek, warum machen Sie bei der diesjährigen Leistungsschau des BdS mit?
Peter Dufek: „Damit wir unsere Leistungen und uns pers√∂nlich vorstellen k√∂nnen. Nat√ľrlich kennen uns schon viele Heddesheimer, wir sind ja seit 1998 in Heddesheim, aber es √§ndert sich auch immer etwas.“

Was meinen Sie?
Dufek: „Die technischen L√∂sungen und Angebote. Vor zwanzig Jahren waren Solaranlagen noch etwas ganz besonderes. Heute sind sie fast Standard oder sogar ein Muss.“

dufek

Installateur- und Heizungsbauermeister Peter Dufek ist seit August 1999 selbstst√§ndig in Heddesheim und f√ľhrt ein f√ľnfk√∂pfiges Team.

Stellen Sie innovative Produkte aus?
Dufek: „Ja. Beispielsweise ganz neue Heizk√∂rper von Vogel&Noot, die sich durch eine enorme Vielf√§ltigkeit auszeichnen.“

Neue Heizkörper und eine umweltfreundliche Pumpe.

Das heißt?
Dufek: „In diesem Fall ist nicht die technische Neuerung besonders, sondern das Design – da ist f√ľr jeden Geschmack etwas dabei. Ein tolles Produkt.“

Und technisch?
Dufek: „Hier stellen wir eine Luftw√§rmepumpe aus, die kaum Strom braucht und damit enorm umweltfreundlich arbeitet.“

Und von den Leistungen?
Dufek: „Neben den rein handwerklichen Leistungen suche ich f√ľr unsere Kunden immer nach neuen L√∂sungen im Markt. Die Produkte m√ľssen technisch zuverl√§ssig und umweltfreundlich sein sowie ein sinnvolles Preis-Leistungsverh√§ltnis haben – egal ob Gas, Wasser, Sanit√§r oder im Heizungsbereich.“

A propos Heizung. Das ist im Moment doch kein Thema mehr?
Dufek: „Aber klar ist das ein Thema. Im Sommer sollten die Wartungsarbeiten gemacht werden, damit die Heizung im Winter auch st√∂rungsfrei arbeitet.“

Heizung ist gerade im Sommer ein Thema – im Winter sollte sie funktionieren.

Was sollte gemacht werden?
Dufek: „Ich empfehle meinen Kunden, ihre Heizungen jedes Jahr zu warten. Einerseits m√ľssen die feuerungstechnischen Komponenten √ľberpr√ľft und eingestellt und andererseits der Brenner gereinigt werden.“

Reicht das nicht alle paar Jahre?
Dufek: „Der Glaube, dass man sich hier Geld sparen kann, ist ein Irrtum. Reinigung und Wartung kosten je nach Heizung rund 100-120 Euro netto. Daf√ľr hat der Kunde die Garantie, dass die Heizung auch l√§uft. Exakt eingestellte Heizungen verbrauchen weniger, hier spart sich der Kunde also das Geld zur√ľck und tut auch etwas f√ľr die Umwelt. Kommt es mangels Wartung zu einem Ausfall, sind die Kosten meist viel h√∂her.“

Sie bieten seit Mai 2009 auch eine Abholtheke an. Wie hat sich das Angebot entwickelt?
Dufek: „Sehr gut. Es hat sich schnell herumgesprochen, dass Kunden bei uns einerseits Kleinteile bekommen, aber auch eine fachlich kompetente Beratung zu Gas, Wasser, Sanit√§r und Heizungen.“

Link: Dufek-Heizung