Donnerstag, 18. August 2022

Kommentare, Transparenz, Glaubw├╝rdigkeit und Manipulationen

Guten Tag,

in diesem (langen Text) informiert das heddesheimblog ├╝ber Manipulationsversuche von „interessierter“ Seite. Zuerst erkl├Ąrt die Redaktion ihre Auffassung von Journalismus und wie das heddesheimblog funktioniert. Am Ende des Textes sind zwei Beispiele (kursive Schrift) von versuchter Manipulation aufgef├╝hrt.

Das heddesheimblog bietet Nachrichten und Informationen – und dar├╝ber hinaus die M├Âglichkeit f├╝r alle Leser, sich zu beteiligen. Mit Kommentaren, mit Gastbeitr├Ągen.

Die meisten Leser informieren sich hier „nur“, daf├╝r ist das heddesheimblog da. Sehr viele beteiligen sich auch mit Kommentaren oder schlagen Themen vor.

Das finden wir klasse, weil die Redaktion des heddesheimblog f├╝r Transparenz und ├ľffentlichkeit einsteht.

Ebenso f├╝r einen Journalismus, der die Menschen ernst nimmt und ihre Themen aufgreift und nicht nur das berichtet, was die „Gro├čkopferten“ gerne „in der Zeitung lesen w├╝rden“.

Da Journalismus in und mit der ├ľffentlichkeit statt findet, findet er dementsprechend Zustimmung oder Ablehnung. So ist das halt. Ein verantwortlicher Journalismus pr├╝ft deswegen sehr genau, was er „ver├Âffentlicht“ .

Im heddesheimblog werden ├╝ber die Kommentare viele Meinungen ge├Ąu├čert. Auch anonym, damit auch Menschen ihre Meinung ├Ąu├čern k├Ânnen, die trotz aller „garantierten“ Rechte in diesem Staat f├╝r sich Nachteile bef├╝rchten.

Weil trotz „Garantie“ nicht immer alles „garantiert“ ist, gibt es Berufsgruppen, wie ├âÔÇ×rzte, Rechtsanw├Ąlte, Pfarrer und auch Journalisten, die ihren „Informanten“ einen „Quellenschutz“ bieten k├Ânnen.

Das hei├čt, sie k├Ânnen im gesetzlich definierten Rahmen – weiter als f├╝r andere Berufe – eine Auskunft zu ihren „Quellen“ verweigern. Das ist eine Schutzfunktion f├╝r die „eigene Meinung“.

Die Redaktion ver├Âffentlicht diese Meinungen aus der ├â┼ôberzeugung heraus, dass Artikel 5 unseres Grundgesetzes nicht der wichtigste, aber ein „staatstragender“ ist, einer, der diesem Land und seinen Menschen die Freiheit garantiert, zu sagen, was sie denken. Ohne daf├╝r bestraft zu werden.

Diese „Meinungsfreiheit“ wird allerdings von „interessierter Seite“ auch gerne benutzt, um zu denunzieren, zu verleumden und zu manipulieren.

Die Meinungsfreiheit hat da ihre Grenzen, wo andere Personen in ihren – ebenso durch das Grundgesetz garantierten Rechten – „verletzt“ werden.

Deswegen musste die Redaktion des heddesheimblogs immer wieder ausnahmslos „anonyme Kommentatoren“ sperren.

Auf die Namen der Kommentatoren gehen wir nicht ein, aufmerksame Leser erkennen sofort, mit welcher Motivation gewisse Kommentare geschrieben sind.

Wir ver├Âffentlichen manche dieser Kommentare nach Pr├╝fung trotzdem, wenn sie vern├╝nftig formuliert sind und Argumente enthalten.

Wie gesagt: Die Meinungsfreiheit ist in unserem Land ein sehr hohes Gut und unsere Redaktion steht daf├╝r ein.

Was wir nicht akzeptieren, sind Kommentare, die keinen Sinn haben. Oder solche, die nur geschrieben werden, um die Liste der angezeigten Kommentare mit den „eigenen Meinungen“ zu verdr├Ąngen.

Ebenso wenig akzeptieren wir in den Kommentaren Frage-und-Antwort-Texte, wenn sich jemand, aus welchen Gr├╝nden auch immer einfach nur selbst gerne liest.

Die Kommentarfunktion ist f├╝r unsere Leser eine Form der Meinungs├Ąu├čerung – darauf achten wir und das sch├╝tzen wir auch.

Die Kommentare sind ein Angebot von uns, sich wie auch immer mit unserer Arbeit auseinander zu setzen. Kritik ist dabei ganz klar erw├╝nscht.

Was nicht erw├╝nscht ist, sind Manipulationen, durch wen auch immer.

Diese Versuche finden statt, seit das heddesheimblog (Start: 28. April 2009) berichtet.

Das heddesheimblog dokumentiert im Folgenden solche Versuche:

Ein „Tobias Schneider“ schreibt uns einen Kommentar. Wohl formuliert, Stil und Inhalt zeugen von guter Ausbildung. „Herr Schneider“ formuliert eine „Meinung“ und auch „Kritik“.

Der Mann recherchiert, er ist modern, bewegt sich im Internet.

Der Aufbau des Kommentars ist interessant. „Herr Schneider“ gibt sich „neutral“ und lobt erst mal (unterstrichen). Danach folgt ein „st├Ârte“, „Ger├╝chte“, „negativ“, es folgen „Erwartungen“ und „Entt├Ąuschungen“, „Missbrauch“, „Inszenierung“ usw. (fett)

Dann erfolgt ganz klar eine pauschale Denunziation. Am Ende wird man wieder „h├Âflich“, hat vielleicht „etwas falsch verstanden“, gr├╝├čt noch „nett“ ab mit dem Vornamen.

Das Ziel des Kommentars: Trotz des „guten Willens“ muss der Kommentator feststellen, dass „alles falsch, alles inszeniert“ ist.

Seltsamerweise werden alle Argumente des „Tobias Schneider“ auch in einem anderen Kommentar unter anderem Namen verwendet. Inhalt und Ziel sind nahezu identisch.

—–

19.06.2009 um 19:29
Guten Abend zusammen,

ich bin vor einigen Tagen durch einen Bekannten auf das Heddesheimblog aufmerksam geworden und habe sehr interessiert fast alle Artikel, Kommentare usw. gelesen. Das Ganze fand ich, trotz des gro├čen Zeitaufwandes, sehr aufschlussreich.

Beim „googlen“ habe ich jetzt auch gelernt, dass es so etwas wie Bauk├Ąsten f├╝r Blogs gibt usw. usw. Das Angebot ist riesig. Auch war ich bei anderen Blogs Gast.

Was mich bei dem letzten Beitrag des Heddesheimblogs st├Ârte, war das Aufgreifen von irgendwelchen Ger├╝chten. Das hat f├╝r mich einen eher negativen Beigeschmack. Einige bezeichnen ja die Blogs als Tageszeitung der Zukunft. Aber diese Art von Information m├Âchte ich mir doch eigentlich ersparen. Ich glaube, das versteht jeder. Getratsche m├Âchte ich nun wirklich in einem seri├Âsen Umfeld nicht h├Âren. Ich erwarte gutes Recherchieren und keine Stimmungsmache.

Bei folgender Internetadresse habe ich folgende Eintr├Ąge gefunden:
http:// blog.firstmedia.de

Da hei├čt es: „Blogs sind bekanntlich was f├╝r die ganz Kritischen, die alles hinterfragen und in Studien als investigative Multiplikatoren bezeichnet werden. Blogs werden gerne als die letzte Bastion des Intellekts und ein Bollwerk gegen den Kommerz und die Konsumgesellschaft gesehen.

Doch leider ist das ein Mythos – denn Blogs werden immer mehr von Selbstdarstellern missbraucht und f├╝r Trafficzwecke genutzt├óÔéČ┬Ž.

├óÔéČ┬Ž..

Sehr viel beliebter ist der inhaltliche Missbrauch von Blogs; unter dem Vorwand eines „Skandals“ wird versucht, die eigene Person (und nicht das zugrundeliegende Problem oder die Opfer) in den Mittelpunkt des Geschehens zu r├╝cken. Diese Ma├čnahmen sind dabei so plump, dass die Inszenierung sehr schnell deutlich wird.

├óÔéČ┬Ž..

Denn letztendlich geht es um die Leser, die Ehrlichkeit und Transparenz verdient haben. Vielleicht liest ja diesen Post der eine oder andere kritische Beobachter der Szene – und gibt sein Wissen zum Thema „Blog-Missbrauch“ zum Besten.“

Da scheint es doch tats├Ąchlich Vertreter der Zunft „Journalisten“ zu geben, die einen Blog missbrauchen. Das geht f├╝r meinen Geschmack zu weit. Die „Ger├╝chtek├╝che“ hier hat mich stutzig gemacht. Vielleicht habe ich aber auch nur Ihren Artikel falsch verstanden.

Tobias

—–

Vor diesem Kommentar erreichte uns einen Tag zuvor ein anderer Kommentar:

—–

Gesendet am 18.06.2009 um 16:17
„Blogs sind bekanntlich was f├╝r die ganz Kritischen, die alles hinterfragen und in Studien als investigative Multiplikatoren bezeichnet werden. Blogs werden gerne als die letzte Bastion des Intellekts und ein Bollwerk gegen den Kommerz und die Konsumgesellschaft gesehen.

Doch leider ist das ein Mythos – denn Blogs werden immer mehr von Selbstdarstellern missbraucht und f├╝r Trafficzwecke genutzt├óÔéČ┬Ž..“

„Sehr viel beliebter ist der inhaltliche Missbrauch von Blogs: unter dem Vorwand eines „Skandals“ wird versucht, die eigene Person (und nicht das zugrundeliegende Problem oder die Opfer) in den Mittelpunkt des Geschehens zu r├╝cken. Diese Ma├čnahmen sind dabei so plump, dass die Inszenierung sehr schnell sehr deutlich wird├óÔéČ┬Ž.“

Gefunden http://blog.firstmedia.de

Vielleicht m├Âchte sich der eine oder andere zu diesem mir doch als sehr wichtig erscheinendem Thema ├Ąu├čern.

Ãœbrigens kann man als sog. Blogger auch in die Topcharts kommen. Wussten das alle Leser? Klingt auch mal interessant, das zu recherchieren, wieviele Klicks man da braucht, um als Journalist erfolgreich zu gelten.

De la Red

——

Wir haben versucht, mit „De la Red“ per email Kontakt aufzunehmen.
Leider nicht erfolgreich, wir bekamen die email zur├╝ck, mit der Information, dass sie nicht „zugestellt“ werden konnte:
A message that you sent could not be delivered to one or more of
its recipients. The following addresses failed:

Auch „Herrn Tobis Schneider“ haben wir angeschrieben und warten auf dessen „R├╝ckmeldung“….
Wie es aussieht, handelt es sich um eine „echte“ email-Adresse, sie konnte „zugestellt werden“. Aber wir sind sicher, dass wir keine Antwort von Herrn Schneider erhalten werden…

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

heddesheimblog chat: Sonntag, 14. Juni, 18:00-18:30 Uhr, Thema Ampel an der Ringstra├če

Guten Tag,

am Sonntag, den 14: Juni 2009, bietet das heddesheimblog wieder einen chat an.

Thema: Gefahrenstelle Ringstra├če – Ampel seit Wochen ohne Funktion.

Wie Sie teilnehmen k├Ânnen, steht hier.

Wir sammeln Ihre Anregungen und werden diese am Montag dem Landratsamt zukommen lassen.

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Das heddesheimblog

heddesheimblog chat: Donnerstag, 11. Juni, 18:00 Uhr bis 18:30 Uhr

Guten Tag,

wenn Sie direkt mit der Redaktion des heddesheimblogs und anderen Lesern chatten m├Âchten, k├Ânnen Sie das heute von 18:00 Uhr bis 18:30 Uhr.

Thema des chat ist die Wahl in Heddesheim.
Sie k├Ânnen aber auch selbst gerne ein Thema einbringen, sofern die Runde es akzeptiert.

F├╝r den chat gelten dieselben Regeln wie f├╝r Kommentare.

Wie das geht: steht hier.

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Das heddesheimblog

heddesheimblog chat: Verkehr und Gemeinderat

Guten Tag,

im ersten heddesheimblog chat ging es vor allem um Verkehr und den Gemeinderat, aber nat├╝rlich auch um Pfenning.

  • Die wichtigsten Thesen:
  • Der Gemeinderat ist zu alt.
  • Es gibt zu wenige Frauen im Gemeinderat.
  • Die Parteien sind zu verfilzt.
  • F├╝r die Jugend gibt es kein Angebot in Heddesheim, die Arbeit der Gemeinde hierzu ist unzureichend.
  • Das Nahverkehrsangebot ist untauglich.
  • Kommt Pfenning oder nicht?

Der chat wird unregelm├Ą├čig angeboten, soll aber mindestens einmal die Woche stattfinden. Heute war eine Zeit von 18:30-19:30 Uhr vorgesehen. Beendet wurde der chat aber erst um 20:00 Uhr.

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Das heddesheimblog

In eigener Sache: heddesheimblog chat

Guten Tag,

├Âfter mal Neues: Sie k├Ânnen jetzt im heddesheimblog auch chatten.

Daf├╝r gibt es zwei M├Âglichkeiten:

Sie k├Ânnen sich registrieren, damit k├Ânnen Sie immer am Chat teilnehmen, wenn er angeboten wird. Daf├╝r m├╝ssen Sie sich nach erfolgreicher Registrierung (die m├╝ssen Sie nur einmal machen) anmelden.

Sie k├Ânnen als Gast teilnehmen, sofern wir das anbieten. Daf├╝r klicken Sie „Zur Anmeldung als Gast“ und sind dabei.

Hier geht es zum Chat.

Heute, 09. Juni 2009, ist der chat bis gegen 0:30 Uhr ge├Âffnet.

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Das heddesheimblog