Donnerstag, 05. August 2021

Exklusive Weihnachtsaktion

Wir haben nichts zu verschenken – und tun’s trotzdem

Wir verlosen attraktive Werbepl√§tze – ohne Risiko f√ľr Neukunden.

 

Rhein-Neckar, 11. Dezember 2010. (red) Gewerbetreibende, Dienstleister und Freiberufler k√∂nnen aktuell bei uns Werbeleistungen in H√∂he von 7.700 Euro gewinnen. Ohne jegliche Verpflichtung. Unsere Aktion richtet sich an alle Neukunden, die vorw√§rts denken und realisieren, dass √ľberteuerte Print-Werbung der Vergangenheit angeh√∂rt und Online-Werbung die Zukunft ist. Wir bieten eine hohe Aufmerksamkeit durch eine fundierte und kritische Berichterstattung. Daf√ľr werden wir von unseren Leserinnen und Lesern gesch√§tzt. Die Aufmerksamkeit erarbeiten wir uns hart mit klassischem Journalismus. Unsere Werbekunden profitieren davon – denn heutzutage muss sich jeder der Kritik der √Ėffentlichkeit stellen und wo kann man das besser als bei einem konstruktiv-kritischen Online-Medium?

Von Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (46), Gr√ľnder und Chefredakeur der Rheinneckarblogs. Foto: sap

Wir bieten aktuell eine Verlosung an, die sich an Neukunden richtet. Die Regeln sind ganz einfach. Sie schicken uns eine Email, gewinnen mit etwas Gl√ľck einen unserer Preise und profitieren von unserem Werbeumfeld. Sie gehen keinerlei Verpflichtungen ein. (Hier sehen Sie die Werbeleistungen, die Sie gewinnen k√∂nnen und wie Sie an der Verlosung teilnehmen.) Es gibt kein Abo, keine versteckten Kosten. Es gibt kein Risiko f√ľr Sie. Daf√ľr haben Sie die M√∂glichkeit, unverbindlich unsere Werbem√∂glichkeiten zu testen.

Und wenn Sie das interessiert, dann lesen Sie bis zum Ende weiter.

Glaubw√ľrdigkeit ist Trumpf

Wir bieten dieses „Spiel“ an, weil wir √ľberzeugt sind, dass Sie als Gewinner weiter mit „uns spielen wollen“. Wer ist „uns“? Wir sind eine unabh√§ngige, journalistische Redaktion, die sich der Information der √Ėffentlichkeit verschrieben hat. Wir berichten kritisch. Wir informieren aktuell. Wir sind ehrlich.

Das unterscheidet uns in erheblichem Ma√ü von den „etablierten Medien“, die seit Jahren mehr und mehr an Glaubw√ľrdigkeit verlieren. Am dramatischsten l√§sst sich dieser Glaubw√ľrdigkeitsverlsut bei den Zeitungen erkennen. Die Auflagen sinken und sinken. Die Werbeums√§tze noch drastischer, weil die Preise unversch√§mt sind und die „Werbeleistung“ auch nicht im Ansatz erbracht wird. Zudem wird h√§ufig tendenzi√∂s berichtet.

Im Vergleich zu den Zeitungen, zum Radio und zum Fernsehen sind unsere Blogs, so nennen wir unsere Vor-Ort-Onlinezeitungen, noch relativ klein. Aber im Unterschied zu den anderen Medien verlieren wir keine Reichweite, sondern gewinnen dazu.

Engagierter Journalismus

Wir sind ein kleines Team von rund zehn Journalisten, die mit viel Herzblut und gro√üer √úberzeugung f√ľr die demokratische Aufgabe ihren Job machen. Wir werden von sehr vielen B√ľgerinnen und B√ľrgern unterst√ľtzt, die uns mit Informationen beliefern. Diese Quellen und ihre Bed√ľrfnisse nehmen wir ernst. Ebenso unsere Anzeigenkunden und ihre W√ľnsche. Dabei halten wir uns allerdings strikt an das Gebot der Trennung von Redaktion und Vermarktung.

Denn wir sind √ľberzeugt davon, dass unsere Anzeigenkunden in erheblichem Ma√ü von dieser Trennung und der damit verbundenen Glaubw√ľrdigkeit profitieren. Selbstverst√§ndlich sind unsere Werbekunden f√ľr uns erste Ansprechpartner: Ob es um Finanzen geht, um Hochzeiten, um Bauangelegenheiten, ums Auto, um Bildung, um Freizeit oder Sport oder Demografie. Unsere Kunden sind Experten, auf die wir gerne in unserer Berichterstattung zur√ľckgreifen – aber trotzdem Quellen wie jede andere auch. Und wenn bei einem Kunden etwas schief l√§uft, werden wir auch hier wie gewohnt kritisch berichten. Daf√ľr gab es schon einige Beispiele und bis auf das Logistikunternehmen Pfenning hat keiner der Kunden¬† uns das bislang √ľbel genommen, was f√ľr die gro√üe Souver√§nit√§t unserer Werbepartner spricht.

Bei „etablierten Medien“ ist das erkennbar anders. √úber „gute Kunden“ wird nur Gutes berichtet. Kritik findet nicht statt. Damit besch√§digen „traditionelle“ Medien seit Jahren ihre Glaubw√ľrdigkeit und die ihrer Kunden gleich mit.

Informationsorientierte Leserinnen und Leser

Unser Leserinnen und Leser sind √ľberwiegend zwischen 25 und 50 Jahren alt, sehr interessiert am lokalen Geschehen, an Politik, Gesellschaft und Kultur. Wir erreichen im Gegensatz zu Tageszeitungen auch Leser unter 25 Jahren, die selbstverst√§ndlich elektronische Medien benutzen. Und wir freuen uns, dass immer mehr √ú50-Leser sich aktiv im Netz informieren.

Unsere Nachrichtenangebote machen immer wieder auch √ľberregional Schlagzeilen. Wir bieten Dokumentationen, investigative Stories, hintergr√ľndige Berichte und Service-Informationen f√ľr die Bev√∂lkerung vor Ort. Unser lokaljournalistisches Konzept ist Vorbild f√ľr eine Reihe von anderen Lokalmedien, die in den vergangenen zwei Jahren √ľberall in Deutschland entstanden sind.

Wir finanzieren uns ausschlie√ülich √ľber Werbeeinnahmen. Unsere Kunden sehen wir deshalb als Partner – denn sie unterst√ľtzen und st√ľtzen unsere journalistische Arbeit. Von unserem sehr guten Image profitieren die Partner nat√ľrlich ebenfalls. Wenn Sie sich vorstellen k√∂nnen, Werbepartner bei uns zu werden, freuen wir uns sehr und beraten Sie unverbindlich. Wir bieten mehr als nur die Schaltung von Anzeigen – wir beraten Sie umfassend zu klassischer Image- oder Aktionswerbung und zu Social Media-Kampagnen. Unsere Preise sind fair und passen zu Kleinunternehmern, Dienstleistern bis hin zu gro√üen Firmen aus dem Mittelstand. Unsere renommierten Werbepartner sch√§tzen unser qualitativ hochwertiges Werbeumfeld bereits.

Probieren Sie es einfach aus. ūüôā

Wenn Sie an der Aktion teilnehmen möchten, klicken Sie bitte auf den Link.

Wenn Sie uns direkt erreichen möchten, wählen Sie 0621/ 437 458 30 oder schicken eine email an anzeigen (at) rheinneckarblog.de

Ihr

Festwochenende: Polizeirevier Ladenburg im Großeinsatz


Der BdS lädt am Wochenende zu "Ladenburg bewegt" ein. Bild: ladenburgblog.de

Guten Tag!

Heddesheim/Ladenburg/Seckenheim, 24. Juni 2011. Am Wochenende wird das Polizeirevier Ladenburg viel zu tun haben – in Heddesheim und Seckenheim ist Stra√üenfest, Ladenburg wird vom BdS „bewegt“ und „tafelt“. Die Polizei appelliert an die Vernuft – vor allem der Stra√üenfestbesucher. F√ľr Ladenburg sieht man die Einsatzlage „entspannt“.

Von Hardy Prothmann

Reinhold Dionysius ist entspannt: „Ich gehe davon aus, dass sich unser Konzept bew√§hrt“, sagt der Leiter des Heddesheimer Polizeipostens. Eigentlich ist der Posten mit drei Personen besetzt: „Vor allem am Samstagabend sind wir doch ein paar mehr – wie viele kann ich aus einsatztaktischen Gr√ľnden nicht sagen“, erkl√§rt Dionysius, der den Einsatz leiten wird.

Wenn das Stra√üenfest am Vormittag startet, wird der Polizeihauptkommissar alleine „pr√§sent“ sein. Am sp√§teren Nachmittag kommen Kollegen aus Ladenburg und Mannheim dazu: „Dann werden die Kollegen in Teams das Stra√üenfest bestreifen. Wir zeigen Pr√§senz, aber zur√ľckhaltend, die Leute wollen und sollen ja feiern k√∂nnen.“

Alkohol bei Jugendlichen im Blick

Trotzdem wird die Polizei ein sehr wachsames Auge auf den Alkoholkonsum haben: „Eins ist klar: In Sachen √ľberm√§√üigem Alkoholgenuss, vor allem bei Jugendlichen werden wir sehr genau hinschauen.“

Und auch die Standbetreiber sind im Blick: „Wir haben in der Vorbereitung sehr deutlich darauf hingewiesen, dass die Betreiber angehalten sind, stark alkoholisierten Personen keine weiteren alkoholhaltigen Getr√§nke auszuschenken und sehr genau darauf zu achten, was an Jugendliche ausgeschenkt wird.“ Der umg√§ngliche Polizist will trotz aller Freundlichkeit keinen Zweifel lassen: „Sollten wir Verst√∂√üe feststellen, ergreifen wird geeignete Ma√ünahmen.“

Präventiv und deeskalierend

Aus Sicht der Polizei will diese das Stra√üenfest nur begleiten: „Unser Ansatz ist pr√§ventiv und deeskalierend. Wir suchen das Gespr√§ch, kl√§ren auf, werden aber auch Alkoholgetr√§nke abnehmen, wenn diese nicht zum Alter der Jugendlichen passen.“ Und wenn nun ein 18-j√§hriger beispielsweise Schnaps „besitzt“? „Das h√§ngt vom Einzelfall ab – klar darf der Vollj√§hrige den Schnaps haben und trinken. Wenn wir allerdings den Eindruck haben, dass jemand solche Getr√§nke an Minderj√§hrige weitergibt, werden wir das unterbinden.“

Das Straßenfest Heddesheim 2010 verlief friedlich - so soll es auch dieses Jahr sein.

Rucksackkontrollen k√∂nnen auch stattfinden, „aber nur im Verdachtsfall“. Wer negativ auff√§llt, riskiert einen Platzverweis. „Insgesamt hoffen wir auf ein vern√ľnftiges Verhalten der Festteilnehmer, dann mischen wir uns auch nicht ein“, sagt Dionysius. „Als Privatmann kann ich jeden verstehen, der gerne feiern m√∂chte und habe gar nichts dagegen. Als Polizeibeamter habe ich die √∂ffentliche Ordnung und den Schutz aller G√§ste im Blick. √ÉŇďberm√§√üiger Alkoholgenuss ist leider oft Ursache f√ľr Sachbesch√§digungen oder Gewalt. Ich appelliere daher an die Vernunft jedes einzelnen, auf sich und seine Freunde zu achten und an die Vereine, verantwortungsvoll zu handeln.“

Auswärtige Gäste?

Ein weiteres „Problem“ ist identifiziert. In K√§fertal entf√§llt eine Veranstaltung. F√ľr Heddesheim und Seckenheim rechnet die Polizei deshalb eventuell mit zus√§tzlichen G√§sten „von au√üerhalb“ – in der Vergangenheit hat es dabei m√§chtig √É‚Äěrger gegeben: „Wir haben das im Blick, sind darauf eingestellt und werden fr√ľhzeitig reagieren“, sagt Michael Frank, Leiter des Seckenheimer Postens.

In Seckenheim wird mehr oder weniger dasselbe Konzept wie in Heddesheim zum Tragen kommen.

Alkohol-Scouts in Seckenheim

Allerdings setzt man hier von kommunaler Seite und durch die Vereine selbst auf zus√§tzliche Pr√§vention. „Alkohol-Scouts“, ehrenamtliche Mitarbeiter „bestreifen“ zus√§tzlich das Fest und sprechen vor allem Jugendliche gezielt an. Instruiert werden die Helfer durch Roland Matzke von der Kriminalpr√§vention und der Sucht-Expertin Astrid Zapf-Freudenberg, die wei√ü, dass solche Ansprachen nicht jeden Missbrauch verhindern k√∂nnen, aber eine deutliche Reduzierung herbeif√ľhren. (Lesen Sie dazu unter Interview mit Astrid Zapf-Freudenberg: Das Thema Alkoholmissbrauch wird immer j√ľnger.)

Besonders aufmerksam wird die Polizei ab 22:00 Uhr werden: „Es wird dunkel, es wurde schon getrunken, da werden wir besonders achtsam sein m√ľssen“, sagt Reinhold Dionysius, der damit rechnet, dass „wir eventuell bis 03:00 Uhr im Einsatz sein werden“. Das Fest geht offiziell zwar nur bis um 01:00 Uhr, „aber bis sich alles verlaufen hat und wir mit Kehraus fertig sind, dauert das erfahrungsgem√§√ü noch etwas.“

Entspannte Lage in Ladenburg

F√ľr Ladenburg sieht Revierleiter Frank Hartmannsgruber eine entspannte Lage: „Das Publikum wird deutlich √§lter sein als bei den Stra√üenfesten und wir rechnen nicht damit, dass wir hier gro√ü gefordert werden.“

Der Bund der Selbst√§ndigen pr√§sentiert 40 teilnehmende Betriebe mit „Ladenburg bewegt“ und die Gestronomen laden zu „Ladenburg tafelt“ ein – am Abend wird es auf dem Marktplatz zwar auch Live-Musik geben und damit Partystimmung aufkommen, aber ganz entspannt: „Vergangenes Jahr hatten wir eine fast karibische Atmosph√§re auf dem Marktplatz mit einem „lauen L√ľftchen“, toller Musik und ganz entspannten G√§sten – da freu ich mich schon wieder drauf“, sagt Andreas Knoth, Betreiber des Kaffeehaus Ladenburg.

Der Polizeirat Hartmannsgruber, der seit Oktober 2009 das Revier in Ladenburg leitet, war seitdem fast immer bei Gro√üveranstaltungen pr√§sent, um sein Revier kennenzulernen – und um sein F√ľhrungskonzept umzusetzen. Er ist mit der Arbeit seiner Beamten sehr zufrieden und nimmt sich deshalb frei: „Meine Kollegen Dionysius und Frank sind erfahrene Polizisten und ich wei√ü die Eins√§tze in guten H√§nden.“

Edeka plant Umbau und Neustrukturierung in Heddesheim

Heddesheim, 27. April 2011 (red) Die Edeka S√ľdwest plant einen Umbau und eine Neustrukturierung des Standorts Heddesheim nach der Schlie√üung des Fleischwerks. Das Unternehmen will der Bev√∂lkerung die Pl√§ne kommende Woche Mittwoch vorstellen.

Pressemitteilung der Edeka S√ľdwest:

„Edeka S√ľdwest ist seit vielen Jahren im Gewerbegebiet Heddesheim ans√§ssig. Von hier aus werden t√§glich fast 600 Edeka-M√§rkte im Umkreis beliefert, ein
Betrieb der Edeka S√ľdwest Fleisch produziert au√üerdem frische Fleisch- und Wurstwaren. Auch nach dem bevorstehenden Wegzug des Produktionsbetriebs setzen wir weiter auf den Standort inmitten der Metropolregion Rhein-Neckar und planen dessen Umbau und Neustrukturierung.

Im gro√üen Saal des B√ľrgerhauses findet am Mittwoch, 04. Mai 2011, von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr, ein Informationsabend statt, bei dem wir die √Ėffentlichkeit √ľber unser Vorhaben informieren werden.“

√ÉŇďber die Inhalte der Planung wird zuvor die Presse informiert, Details wurden noch nicht mitgeteilt.

Der Handelsriese Edeka (Hamburg) ist Marktf√ľhrer im Bereich Gro√ü- und Einzelhandel in Deutschland vor Aldi und Lidl. Der Gruppen-Umsatz lag 2009 bei rund 42 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Steuern aber nur bei mageren 1,4 Milliarden Euro, also rund 3 Prozent.

Durch die √ÉŇďbernahmen der Discounter wie Treff, Plus, Spar, Tengelmann und anderer M√§rkte ist die Edeka-Gruppe in den vergangenen Jahren zum Marktf√ľhrer aufgestiegen. Edeka h√§lt eine Vielzahl von Markennamen, beispielsweise die B√§ckerei K&U oder den Getr√§nkehandel A. Kempf.

Edeka ist in sieben Regionalgesellschaften gegliedert. Edeka S√ľdwest beliefert Baden-W√ľrttemberg, das Saarland, Rheinland-Pfalz, Teile von Unterfranken und S√ľdhessen. Der Stammsitz ist in Offenburg. Bis 2001 war die Hauptverwaltung in Heddesheim ans√§ssig.

Zu Edeka S√ľdwest geh√∂ren 1.450 Verkaufsm√§rkte. Zum Jahresende 2009 waren 23.668 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Konzern angestellt, das waren 773 weniger als im Jahr zuvor.

In Heddesheim betreibt die Edeka ein Frische- und Getränkelager sowie ein Fleischwerk, das zum Sommer 2011 aber den Betrieb einstellt. Die Fleischproduktion wird nach Rheinstetten (bei Karlsruhe) verlagert. Dadurch fallen in Heddesheim rund 270 Arbeitsplätze weg.

Der Umsatz von Edeka S√ľdwest lag 2009 bei 5,02 Milliarden Euro. Insgesamt zahlte der Konzern Edeka S√ľdwest etwa 17 Millionen Euro Steuern. Der Jahres√ľberschuss lag nach Steuern bei 6 Millionen Euro. Das entspricht einer Umsatzrendite von 0,12 Prozent.

Hintergrund „Fleischwerk“:

Da das Fleischwerk einen hohen Wasserverbrauch hat und dieser ebenfalls wegfällt, steigen die Wasserpreise in Heddesheim.

Das Fleischwerk sollte urspr√ľnglich auf dem „Pfenning“-Gel√§nde neu gebaut werden, bis Edeka sich Anfang 2008 „√ľberraschend“ entschlossen hatte, diesen Standort nicht zu w√§hlen. Edeka ist auch ein Kunde von „Pfenning“. Der Gro√ü- und Einzelhandel ist zwar das Hauptgesch√§ft, wegen der Lagerung der Waren und der vielf√§ltigen Transporte in die Verkaufsbetriebe ist Edeka aber auch ein sehr gro√ües Logistikunternehmen.

Der Mannheimer Morgen berichtete am 26. Januar 2008: „Der Abzug der Mitarbeiter √§ndere auch nichts an Heddesheims hohem Stellenwert f√ľr Edeka: „Heddesheim bleibt unser Logistikzentrum.“ Sprecher Duschan Gert verwies auf die Investition von 22 Millionen Euro f√ľr das neue Frischkost-Lager.“

Gegen das neue Fleischwerk in Rheinstetten gab es erheblichen Widerstand aus der Bev√∂lkerung. Vor allem die B√ľrgerinitiative „IG Rheinstetten“ und „Die Siedler von Ka“ hat gegen das Projekt mobil gemacht. Der BUND wollte klagen, sah sich aber „ausgetrickst“ durch beh√∂rdliche Vorg√§nge und die Rechtssprechung des Verwaltungsberichtshof in Mannheim.

Die Gegner beklagten vor allem eine mangelnde B√ľrgerbeteiligung und b√ľrokratische Entscheidungen „von oben“ herab. Vor Ort berichten die Badischen Neuesten Nachrichten (BNN), die vergleichbar mit dem Mannheimer Morgen ein Berichterstattungsmonopol haben. Von Seiten der BNN gab es so gut wie keine kritischen Berichte zur Fleischwerk-Ansiedlung.

Die BNN waren 2005 selbst in die Schlagzeilen geraten. Nach einem kritischen Bericht √ľber Arbeitsbedingungen bei Lidl wurde einer Redakteurin gek√ľndigt. Die Lidl-Gesch√§ftsleitung soll Druck auf die Chefredaktion ausge√ľbt haben. Angeblich ging es Anzeigenums√§tze von 1,4 Millionen Euro.

Der fr√ľhere Landwirtschaftsminister Peter Hauk gilt als Initiator der Fleischwerk-Ansiedlung in Rheinstetten. Der „schwarze Peter“ unterlag Stefan Mappus im Machtkampf um den Ministerpr√§sidentenposten und ist CDU-Fraktionschef im Stuttgarter Landtag.

Der Heddesheimer Hauptamtsleiter Julien Christof (CDU) unterh√§lt beste Beziehungen zu Hauk und hat dessen Landtagswahlkampf 2011 (Neckar-Odenwald-Kreis) aktiv mitgestaltet. Peter Hauk (50) sitzt seit 1992 im Landtag und gilt als der neue starke Mann der gerupften CDU und hat gegen den von der k√ľnftigen Gr√ľn-Roten Landesregierung angek√ľndigten Volksentscheid in Sachen Stuttgart21 bereits eine Klage angek√ľndigt.

Gabis Kolumne

Ist Kundenorientierung ein deutsches Fremdwort?

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Guten Tag!

Heddesheim, 25. Oktober 2010. Einkaufen gehen macht oft √ľberhaupt keinen Spa√ü mehr. Unfreundliche und desinteressierte Verk√§ufer sind ein √É‚Äěrgernis, findet Gabi. Aber es geht auch anders.

Ich war vor ein paar Wochen in einem Medienfachhandel – und die Betonung liegt hier auf Fachhandel – und wollte eine neue CD kaufen. Nach erfolglosem Suchen wandte ich mich dort an einen Mitarbeiter: Entschuldigen Sie, wo finde ich √Ę‚ā¨¬¶?“. Ohne, dass mich der Mann √ľberhaupt anschaute, meinte er, „n√§chster Gang ganz vorne“. „Danke“ murmelte ich und dachte mir, etwas freundlicher w√§re auch okay gewesen. Die CD habe ich nicht gefunden, gekauft habe ich gar nichts, aber mich umso mehr ge√§rgert.
Mit einer Freundin war ich vergangenen Monat in einer Parf√ľmerie. Sie wollte ein bestimmtes – und nicht g√ľnstiges – Make-up kaufen. Unwillig suchte die Verk√§uferin – nachdem sie es sich nicht nehmen lie√ü, uns mit abf√§lligen Blicken zu mustern – in einer Schublade, „welche Farbe?“, wollte sie wissen. „Ich wei√ü die Nummer nicht, aber vielleicht kann ich es ja auch mal sehen“, merkte meine Freundin an. Umst√§ndlich und genervt √∂ffnete die Parf√ľmerie-Fachangestellte die Verpackung. „Na, hier wird man ja gut beraten“, rutschte mir raus.

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Eine deutsche Einkaufsstraße - ob alle Kunden wohl gut bedient werden?

Szenenwechsel: Ein Bekleidungsgesch√§ft. Ich hatte eine h√ľbsche Jacke entdeckt, die leider etwas zu gro√ü war. Auf den St√§ndern suchte ich vergeblich nach der richtigen Gr√∂√üe. Hilfesuchend blickte ich mich um. Am Ende des Ganges standen zwei Verk√§uferinnen scheinbar in eine angeregte Unterhaltung vertieft. „Entschuldigung“, unterbrach ich die beiden, „vielleicht k√∂nnen Sie mir ja helfen, gibt es die Jacke noch eine Gr√∂√üe kleiner?“. „Da muss ich ins Lager“, antwortete eine der Verk√§uferinnen, machte aber keine Anstalten, dies auch wirklich zu tun. „Danke, hat sich erledigt“, sagte ich, hing die Jacke zur√ľck auf die Stange und verlie√ü das Gesch√§ft.

In den USA wird man als Kunden richtig gut behandelt

„Ich war im Sommer in den USA“, erz√§hlt mir eine gute Freundin, „da wirst du richtig gut behandelt in den Gesch√§ften, im Supermarkt bekommst du sogar die T√ľten eingepackt, da ist es richtig gehend ein Schock, wenn man wieder in Deutschland ist“.

Woran liegt das, frage ich mich, ich kann mir kaum vorstellen, dass die Jobs im Supermarkt in den USA so viel besser bezahlt sind. Sind die Amerikaner freundlicher? Oder einfach kundenorientierter?

Vor einer Woche war ich in einer Buchhandlung. Ich durchst√∂berte die Regale, bl√§tterte in dem einen oder anderen Buch und hatte eigentlich nicht vor etwas zu kaufen. „Das m√ľssen Sie unbedingt lesen“, h√∂rte ich eine Mitarbeiterin des Buchladens zu mir sagen, die beobachtet hatte, dass ich den Inhalt eines Buches studierte und es gerade wieder in das Regal zur√ľckstellen wollte. „Das ist eines der sch√∂nsten B√ľcher, das ich kenne, ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen“. Die Frau l√§chelte mich herzlich an und ging weiter.

Ich kaufte das Buch und fand es wunderschön, ob es das schönste war, das ich je gelesen hatte, könnte ich jetzt nicht behaupten, aber die Art, wie es mir empfohlen wurde, hatte mit äußerst gut gefallen.

Ein wenig Aufmerksamkeit von beiden Seiten, macht den Alltag angenehmer

Deswegen ging ich vor zwei Tagen nochmals in den Buchladen und suchte nach der Verk√§uferin. „Kann ich Ihnen helfen?“, fragte mich ein Mitarbeiter. „Nein, ich m√∂chte zu Ihrer Kollegin“, sagte ich, nachdem ich „meine“ Verk√§uferin entdeckt hatte. Diese erschrak sichtlich.

„Ich m√∂chte Ihnen danken f√ľr die Buchempfehlung, es hat mir sehr viel Spa√ü gemacht, die Geschichte zu lesen“, sagte ich, l√§chelte und ging weiter. Konnte aber gerade noch sehen, wie sehr sie sich dar√ľber freute.

Mein Besuch der Buchhandlung hat mich keineswegs gänzlich mit der Dienstleistungsbereitschaft im deutschen Einzelhandel ausgesöhnt, aber es hat mir gezeigt, dass es so auch gehen kann. Und ein wenig Aufmerksamkeit von beiden Seiten macht den Alltag um ein Vielfaches angenehmer.

gabi

„Der Umweltpreis ist f√ľr Unternehmen ein Image-Gewinn.“

Guten Tag!

Heddesheim/ Region Rhein-Neckar, 29. Januar 2010. Das Umweltministerium Baden-W√ľrttemberg f√ľhrt auch im Jahr 2010 den Wettbewerb „Umweltpreis f√ľr Unternehmen“ durch. Der Wettbewerb richtet sich an Betriebe und Selbst√§ndige aus den Bereichen, Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung. Den Gewinnern winkt ein Preisgeld von 10.000 Euro. Und viel wichtiger: Ein positives Image.

Von Hardy Prothmann

Der Umweltpreises pr√§miert √∂kologisch herausragende und besonders qualifizierte Leistungen eines Unternehmens im Bereich des betrieblichen Umweltschutzes sowie eine umweltorientierte Unternehmensf√ľhrung.

umweltpreis

Wer den Umweltpreis gewinnt, stärkt eine positives Image. Bild: UM

Der Umweltpreis 2010 wird dieses Jahr zum 14. Mal vergeben, seit 2002 im j√§hrlichen Wechsel mit dem Umwelttechnikpreis. Als besonderer Anreiz wird zus√§tzlich ein Sonderpreis f√ľr ein herausragendes Engagement im Bereich „Unternehmerische Verantwortung – regionales Engagement“ vergeben werden.

Bewerben können sich Unternehmen, Selbstständige und Gewerbetreibende. In der Region Rhein-Neckar haben schon mehrfach Unternehmen den Preis gewinnen können. Die Bewerbungsfrist endet am 31. März 2010.

„Die Bewerbungen kommen aber aus dem ganzen Land, √ľber alle Branchen gut verteilt“, sagte Peter Schneider, Referent im Umweltministerium auf Anfrage. „Nur bei den Handwerkern w√§ren mehr Bewerbungen w√ľnschenswert.“ Ob die Handwerker genug andere Sachen zu tun haben, den Preis nicht kennen oder √ľberfordert sind, wei√ü Schneider nicht: „Ich kann nur f√ľr den Preis werben, denn es bedeutet f√ľr die ausgezeichneten Unternehmen einen enormen Image-Gewinn.“

Die Bewerberzahl steige seit Jahren kontinuierlich.

Alle Informationen zum Preis und zum Bewerbungsverfahren finden Interessenten auf den Internetseiten des Umweltministeriums.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
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