Donnerstag, 05. August 2021

Gemeinderat billigte einstimmig mehrere Maßnahmen

Heddesheim saniert seine Infrastruktur

Heddesheim, 25. September 2012. (red/la) In der Vorstandstra√üe, Ahornstra√üe, Brunnenweg und Raiffeisenstra√üe laufen mehrere Infrastrukturprojekte an. Die entsprechenden Beschl√ľsse passierten in der vergangenen Sitzung einstimmig den Gemeinderat.¬†

Von Reinhard Lask

Der Gemeinderat beauftragte das Karlsruher B√ľro Miltner mit der Erneuerung der Wasserleitungen in der Vorstandstra√üe. Dazu geh√∂rt auch eine aus dem Jahr 1915 stammende Trinkwasserleitung. Die Ma√ünahme soll rund 37.000 Euro kosten und wurde einstimmig angenommen.

Die Versorgungswerke Heddesheim beginnen demnächst damit neue Strom- und Gasleitungen, Breitbandkabel sowie Leerrohre entlang der verlängerten Ahornstraße und des Brunnenwegs zu verlegen.

Zudem werden die Wasserleitungen erneuert, da die Leitungen aus bruchanf√§lligem PVC-Material bestehen, die in den 1990ern verwendet wurden und starke Besch√§digungen aufweisen. Auch die enorme Steigerung von Gaslieferungen h√§tte diese Ma√ünahme n√∂tig gemacht, sagte B√ľrgermeister Michael Kessler.

Nach den Maßnahmen wird das der beste infrastrukturell ausgestattete Bereich Heddesheims sein.

Ein zusätzlicher positiver Effekt sei, dass man dabei die Straßenoberfläche wiederherstellen könne.

Das ist ein fast 50 Jahre alter Weg, der eine Sanierung vertragen kann.

500.000 Euro kosten die Ma√ünahmen, die gr√∂√ütenteils von den Versorgungswerken Heddesheim getragen werden. Der Anteil der Gemeinde liege Kessler zufolge bei rund 25.000 Euro f√ľr einen Teil des Brunnenwegs zwischen der Einfahrt zum Areal Pfenning und dem neuen Trafohaus. Weitere 5.000 Euro √ľbernehme die Gemeinde f√ľr die Erneuerung der Stra√üenbeleuchtung.

Auch f√ľr landwirtschaftliche Situation bedeutet dies eine deutliche Verbesserung.

Frank Hasselbring bezeichnete die Ma√ünahme als „Gl√ľcksfall“, dem man mit gro√üer Freude zustimme, da die Gemeinde hier mit wenigen Mitteln viel gewinne.

Bei der Anpassung der Infrastruktur in der Raiffeisenstraße hat die Firma HLT Baugesellschaft mit 73.271 Euro das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Das Unternehmen aus Neckargerach soll die Straßenkreuzung am neuen Standort des Raiffeisenmarktes verbessern. Die Baumaßnahmen haben bereits am 19. September begonnen.

"Pfenning": Eine halbe Million Euro f√ľr Zufahrten

Gr√ľne stimmen gegen Ausbau des Brunnenwegs

Heddesheim, 26. April 2012. Da der k√ľnftige Verkehr zur „Pfenning“-Logistik √ľber die Brunnenstra√üe laufen soll, muss der Weg erweitert werden. Auch die Benzstra√üe wird zum Teil saniert.

F√ľr die Erschlie√üung sollen 334.000 Euro ausgegeben werden. Der g√ľnstigste Anbieter war Michael G√§rtner aus Eberbach. Das Angebot liegt rund 74.000 Euro unter der Planung der Gemeinde.

Der Brunnenweg soll auf zehn Meter verbreitert werden, damit Lkw-Begegnungsverkehr möglich ist. Die beauftragte Firma wird Recycling-Material als Schottertragschicht verbauen.

Gemeinderat Klaus Schuhmann merkte an, dass man aufpassen m√ľsse, dass darin keine belastenden Stoffe seien. Die Verwaltung garantierte, dass die G√ľte des Materials gepr√ľft sei.

Der B√ľro- und Arbeiterverkehr soll √ľber die Benzstra√üe laufen. Die m√ľsse auf einem Teilabschnitt von 120 Metern saniert werden. Auch dieser Auftrag geht f√ľr 164.000 Euro an die Firma G√§rtner.

Aus dem Bauausschuss:

Bauantrag f√ľr Maschinenhalle, zwei weitere Bauvoranfragen

Heddesheim, 02. April 2012. (red/jt) Der Bauausschuss der Gemeine Heddesheim entschied bei seiner Sitzung am Montag √ľber zwei Bauvoranfragen sowie einen Bauantrag. Gepr√ľft wurden der geplante Bau einer Ger√§tehalle sowie eines Flachdachanbaus. Zudem wurde √ľber den Bauantrag √ľber den Neubau einer Maschinenhalle entschieden.

Im L√§rchenweg 2 soll das Wohnhaus um einen Flachdachanbau erweitert werden. Der Antragsteller einer Bauvoranfrage lies die Zul√§ssigkeit dieser Wohnhauserweiterung durch die Gemeinde pr√ľfen. Geplant hat er einen Flachdachanbau zwischen der Doppelhaush√§lfte und der Doppelgarage.

Die Besitzer der angrenzenden Grundst√ľcke hatten der Erweiterung bereits schriftlich zugestimmt. Die geplante Erweiterung liegt jedoch vollst√§ndig ausserhalb des g√ľltigen Bebauungsplan „G√§nswasen“ von 1967. Da es bereits fr√ľher zu Abweichungen des Bebauungsplans gekommen war, diese jedoch nicht den hier vorliegenden Umfang aufwiesen, wurde der Sachverhalt in der Sitzung genauer er√∂rtert.

Bereits in den Jahren 1968/69 kam es zu sogenannten „Befreiungen“ vom Bebauungsplan im Ulmenweg 3 und 4. Dort wurde der Bebauungsplan um jeweils drei Meter √ľberschritten.

Eine √úberschreitung des Bebauunsplans um f√ľnf Meter, wie bei der Bauvoranfrage vorgesehen hielt die Verwaltung f√ľr „viel zu viel“. B√ľrgermeister Michael Kessler sagte, „das Zugest√§ndnis w√§re schon gro√ü“. Kessler weiter:

So eine Entscheidung hat auch immer Auswirkungen auf andere. Da muss man mit Fingerspitzengef√ľhl rangehen.

Zudem sei es wichtig, keinen „Pr√§zedenzfall zu schaffen“.

Um dem Antragssteller entgegenzukommen, hatte die Verwaltung eine Alternative mit einer √úberschreitung von 3,5 Meter vorbereitet. Dieser Alternative wurde seitens des Bauausschuss einstimmig zugestimmt.

Neubau einer Maschinenhalle und eines Unterstandes

Ein 66 auf 6 Meter gro√üer Unterstand sowie eine 12,30 auf 8,40 Meter gro√üe Maschinenhalle werden auf dem Flurst√ľck 6439 am Brunnenweg 8 errichtet. Durch auslaufende Mietvertr√§ge und wirtschaftliche Zw√§nge muss der dort ans√§ssige Landwirt seinen zweiten Betriebsstandort im ehemaligen Musthof der Firma Freudenberg aufgeben.

Gemäß dem Bauantrag soll an den rot gekennzeichneten Flächen neu gebaut werden. Bild: Gemeinde Heddesheim

Um seine landwirtschaftlichen Maschinen auch weiterhin unterbringen zu k√∂nnen, ist der Neubau erforderlich. Die geplanten Neubauten sollen s√ľdlich entlang bereits bestehender Hallen errichtet werden.

Unter der Auflage, dass entlang der s√ľdlichen Geb√§udeseite eine bereits bestehende Heckenbepflanzung dauerhaft unterhalten wird, stimmte der Bauausschuss dem Antrag einstimmig zu. Begr√ľndet wurde die Zustimmung damit, dass das Vorhaben einem sogenannten „priviligierten Betrieb“ dient und somit gem√§√ü ¬ß35 Abs. 1 BauGB zu√§ssig sei.

Hinter diesen bereits bestehenden Hallen soll gebaut werden.

Bauvoranfrage der Familie Glock aus Muckensturm

Um die Zukunftsfähigkeit des landwirtschaftlichen Betriebs der Familie Glock zu sichern, wird der Neubau einer Gerätehalle notwendig. Eine bisher als Gerätehalle genutzte Tabakscheune soll zu diesem Zweck abgerissen werden. An der selben Stelle soll dann eine neue Gerätehalle mit Wohnung im Obergeschoss entstehen.

Laut Verwaltung sei die Scheune „nicht erhaltungsw√ľrdig“, zudem sei sie „teuer und aufw√§ndig im Unterhalt“.

Der geplante Neubau entspricht in seinen Ausma√üen ann√§hernd der alten Scheune. Zudem begr√ľ√üe man das Vorhaben, um die Zukunft der bereits seit Generationen bestehenden Betrieb sicherzustellen.

Fraglich sei laut B√ľrgermeister Kessler lediglich, ob das Unternehmen durch das Landratsamt als „priviligierter Betrieb“ anerkannt w√ľrde.

Der Bauvoranfrage stimmte der Bauausschuss einstimmig zu.

Großbrand: Scheune brennt nieder РHaupthaus gerettet Р300.000 Euro Schaden


Heddesheim, 10. April 2011. (red/pol) Gegen 14.40 Uhr geriet auf einem Aussiedlerhof in Heddesheim eine Scheune im dortigen Brunnenweg aus bislang noch unbekannter Ursache in Brand. Der Brand griff vom vorderen Stallbereich auf einen f√ľr Erntehelfer genutzten Unterkunftsbereich √ľber und von dort auf den Dachstuhl des Wohnhauses. Am sp√§ten Nachmittag war der Brand vorl√§ufig gel√∂scht – gegen 20:00 Uhr musste durch die Feuerwehr Heddesheim aber nachgel√∂scht werden.

Die dort wohnenden Personen konnten sich selbständig in Sicherheit bringen. Ein 36-Jähriger und eine 44-Jährige, die sich bei dem Brandausbruch mit starker Rauchentwicklung im dortigen Innenhof aufgehalten hatten, wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert.

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Großbrand im Brunnenweg.

Der √∂rtlichen Freiwillige Feuerwehr Heddesheim gelang es mit Unterst√ľtzung umliegender Feuerwehren den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Im Einsatz waren je eine Drehleiter aus Ladenburg, Schriesheim und Weinheim. Am Einsatz beteiligt waren neben der einsatzleitenden Feuerwehr Heddesheim auch die Wehren aus Edingen-Neckarhausen, Ladenburg, Großsachsen und Leutershausen (beide Hirschberg), Schriesheim, Ilvesheim, Dossenheim und Weinheim.

Der Rettungsdienst schickte zwei Rettungswagen, einen Notzarzt, einen leitenden Notarzt und einen Leiter Rettungsdienst.

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Die Scheune war nicht mehr zu retten.

Nachdem der Brand zun√§chst gel√∂scht war, musst die Feuerwehr Heddesheim aber gegen 20:00 Uhr erneut ausr√ľcken und Glutnester l√∂schen. Eine Brandwache sichert den Ort – es ist nicht ausgeschlossen, dass in der Nacht ein weiterer Einsatz n√∂tig wird.

Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf zirka 300.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Wir zeigen Fotos von zwei Fotografen vor Ort, zwei Perspektiven von Passanten und Fotos der Feuerwehr Weinheim. Der erste Block zeigt die L√∂scharbeiten am Nachmittag, der zweite den Einsatz vom Abend. Der Dritte Block dokumentiert das Ende der L√∂scharbeiten, der vierte Block den „Blick von au√üen“.

Fotos: Robin Birr
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Fotos: Robin Birr
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Fotos: local4u
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Fotos: Tom Eisele (4), K. Erletz (4), FW Weinheim (4)
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