Guten Tag!
Liebe Leserinnen und Leser,
in den vergangenen Tagen haben wirĂÂ sehr, sehr viele RĂŒckmeldungen zum heddesheimblog bekommen. Das freut uns und alle, auch Sie, die daran beteiligt sind.
Was uns nicht freut, ist, dass nicht alle verstehen, was hier wie veröffentlicht wird. Das heddesheimblog ist ein journalistisches Angebot. Das heiĂt, alle Veröffentlichungen unterliegen dem Presserecht und dem Grundgesetz.
Die Veröffentlichungen verwenden unterschiedliche Stilmittel, auch Darstellungsformen genannt. Obwohl wir in einer „Mediengesellschaft“ leben, scheinen viele Menschen diese Feinheiten nicht zu kennen. Deswegen fasse ich die wichtigsten hier zusammen, zum besseren VerstĂ€ndnis und als Argumentationshilfe, wenn Sie mit anderen ĂŒber das heddesheimblog diskutieren.
Journalistische Stilmittel (hier gehts zur ĂĆbersicht auf Wikipedia)
Artikel:
Dieser Begriff trifft auf alle journalistischen Texte zu. Also die Nachricht oder Meldung, den Bericht, die Reportage, das Interview, den Kommentar, die Glosse, die Satire, das Feature, das PortrĂ€t…
Journalisten nennen einen Artikel auch „StĂŒck“ oder „Riemen“ (besonders langer Text)
Meldung, Nachricht, Bericht:
Das sind kurze Formen journalistischer Texte. Sie beantworten die sogenannten W-Fragen (Wer hat wann was warum mit welcher Wirkung usw. getan), die beliebig erweiterbar sind.
Artikel:
Eigentlich der Oberbegriff fĂŒr alle Texte. Wird aber hĂ€ufig fĂŒr einen umfassenden Text verwendet, der deutlich lĂ€nger als ein Bericht ist.
Reportage, Feature:
Das sind sehr bildhafte Darstellungen auch mit persönlichem Blick des Journalisten. Eine Reportage muss vom Journalisten selbst „erlebt“ sein, das heiĂt, er ist vor Ort gewesen. Die Berichterstattung kann subjektiv sein.
Beispiel: SPD-Kandidatenvorstellung lÀuft aus dem Ruder
PortrÀt:
Bei Personen eine sehr persönliche Darstellung mit Elementen der Reportage, des Interviews, des Features. Bei Unternehmen oder Institutionen etwas sachlicher.
Beispiel: Unser Mann von der Tankstelle
Kommentar:
Subjektiver Artikel, in dem entweder das FĂŒr und Wider von Argumenten abgewogen wird oder eine eigene Meinung pointiert dargestellt wird.
Beispiel: Herr Kessler ist in Not oder Die „sauberste Lösung“
Glosse:
aus Wikipedia: „Ein Sammelbegriff fĂŒr besonders kurze Meinungsartikel mit einer sehr spitzen Argumentation. In einer Glosse können aktuelle Themen jeder Art behandelt werden, sie werden allerdings aus sehr subjektiver Sicht gesehen. Meist ist ihr Unterton heiter und ironisch…“
Beispiel: Das Gesetz der Omerta
Satire:
aus Wikipedia: „…ist eine Spottdichtung, die mangelhafte Tugend oder gesellschaftliche MissstĂ€nde anklagt. Historische Bezeichnungen sind im Deutschen auch Spottschrift, Stachelschrift und Pasquill (gegen Personen gerichtete satirische SchmĂ€hschrift).
Beispiel: +++Verschlusssache+++
Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog
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