Sonntag, 05. April 2020

Kripo bestÀtigt Kontrolle

GerĂŒchte um Schulverweis und Drogen am CBG ohne Basis

Ladenburg, 16. April 2013. (red/pro) Mehrere Eltern von SchĂŒlern des Carl-Benz-Gymnasiums hatten sich in den vergangenen zwei Wochen an die Redaktion gewandt: Angeblich soll ein 14-jĂ€hriger Heddesheimer Cannabis-Produkte in der Schule gedealt haben. Dieser sei daraufhin „von der Schule geflogen“. Außerdem habe man verdĂ€chtige Personen im Umfeld des SchulgelĂ€ndes bemerkt. [Weiterlesen…]

Drogen und Alkohol bei Jugendlichen: Ignoranz löst keine Probleme


Guten Tag!

Ladenburg, 18. Februar 2011. Nur 28 Eltern von CBG-SchĂŒlern haben die Chance genutzt, sich vom Drogen-Experten der Mannheimer Polizei informieren zu lassen. Von einem „Interesse“ kann also keine Rede sein – eher von Ingnoranz. „Drogen oder Alkohol? Bei meinen Kindern? Nein“, mögen viele Eltern „Probleme“ von sich weisen. Die RealitĂ€t ist nicht „nĂŒchterner“, sondern bedenklich zugedröhnt.

Kommentar: Hardy Prothmann

Die Zahlen sprechen fĂŒr sich: 28 anwesende Eltern sind bei 1.150 SchĂŒlern gerade mal 2,5 Prozent. Geht man davon aus, dass alle SchĂŒler zwei Eltern haben, sind es noch 1,25 Prozent der Eltern, die sich fĂŒr den AufklĂ€rungsvortrag des Polizeihauptkommissars Willi Stier interessierten.

Vielleicht sind das auch nur die Eltern, die sich noch nicht informiert haben und die restlichen rund 98 Prozent wissen schon Bescheid, „was so alles geht“. Und vielleicht ist es auch so, dass es am CBG keine Drogen- und Alkoholprobleme bei SchĂŒlern gibt.

143 Prozent mehr Alkoholvergiftungen bei Jugendlichen. Stand: 2007

Damit wĂ€re das Ladenburger CBG die rĂŒhmlichste Ausnahme der Republik. Bundesweit sehen die Zahlen anders aus, wie der Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung 2009 ausweist:

„Im Jahr 2007 wurden 23.165 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren aufgrund einer Alkoholvergiftung stationĂ€r im Krankenhaus behandelt. Das ist die höchste Zahl seit der Ersterhebung im Jahr 2000 und entspricht einer Zunahme um 143 %.“

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Eltern informieren sich ĂŒber Drogen- und Alkoholmissbrauch bei einer Informationsveranstaltung im CBG.

Das sind nur die „statistisch“ erfassten FĂ€lle. Wie viele Kinder und Jugendliche sich die „Seele aus dem Leib gekotzt“ oder sich mit Drogen vergiftet haben und am Krankenhaus gerade nochmal vorbei gekommen sind, ist und bleibt eine Dunkelziffer.

Bei der Einnahme von Cannabis-Produkten liegen die Zahlen bei einer Zunahme von sechs bis zwölf Prozent. Diese Daten stammen aus dem Jahr 2007. Seither sind keine neuen Daten veröffentlicht worden. Wie die Entwicklung 2008-2010 war? Das ist nicht zu belegen.

Wer denkt, dass sein(e) Kind(er) nicht betroffen sind, verschließt die Augen. Drogen- und Alkoholmissbrauch finden nicht erst statt, wenn es eine amtliche Erfassung gibt, sondern haben meist eine lange „Karriere“ hinter sich. Immer wieder, immer hĂ€ufiger, immer exzessiver – bis der „Extremfall“ eingetreten ist und man die Augen nicht mehr verschließen kann.

Und machmal ist das sehr bitter: Immer hĂ€ufiger, so Willi Stier, werden „k.o.“-Tropfen eingesetzt und die Opfer, meist junge Frauen, vergewaltigt. Die Dunkelziffer ist hoch: „Die MĂ€dchen können sich an nichts erinnern und schĂ€men sich.“

Keine Frage der Schule oder der Milieus.

Man darf davon ausgehen, dass sowohl das CBG, als auch die Merian-Realschule oder die Sickingenschule und andere Schulen in anderen Orten ungefĂ€hr gleich von all diesen „Entwicklungen“ betroffen sind. „Drogen-Willi“, wie sich Polizeihauptkommissar Stier selbst scherzhaft nennt, sagt: „Es ist keine Frage der Schule oder der Milieus. Es ist ein allgemeines Problem.“

Und es ist ein Problem in den Familien. Wo sonst? Sind es immer nur die anderen Kinder – nie die eigenen?

Alle Eltern, die mit ĂŒbermĂ€ĂŸigem Alkoholkonsum ihrer Kinder konfrontiert werden oder gar mit Drogen, werden zunĂ€chst mit Schutzreflexen reagieren. Es darf nicht sein, was nicht sein darf. Es muss ein „Ausrutscher“ sein, eine „JugendsĂŒnde“ und wie die Schutzbehauptungen auch heißen mögen.

Der Reflex zu Scham, Sorge und es „wieder gut haben zu wollen“, ist verstĂ€ndlich und nachvollziehbar – aber leider wenig hilfreich zur Lösung der Probleme.

Durch einen Hinweis aus der Bevölkerung hat die Redaktion im November 2009 von zwei alkoholisierten MÀdchen auf der Heddesheimer Eisbahn erfahren. Beide waren zwölf Jahre alt und wurden in einer Weinheimer Klinik behandelt. Ein MÀdchen ist aus Ladenburg, wo das andere MÀdchen wohnt, haben wir nicht erfahren.

Nichts sehen. Nichts hören. Nichts sagen.

Die Reaktion der Gemeinde Heddesheim war bezeichnend: Der Vorfall wurde verschwiegen. Durch hartnĂ€ckiges Nachfragen bekamen wir nur die Informationen bestĂ€tigt, die wir schon wussten. Andere Medien haben darĂŒber nicht berichtet. Auch die Stadt Ladenburg hat sich unserer Kenntnis nach nicht dazu geĂ€ußert – vielleicht, weil es dort keine „Erkenntnisse“ gab.

Der „Affenreflex“, „Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen“, ist verbreitet.

Seither sind die Kontrollen angeblich verstĂ€rkt worden. Und selbst wenn. Willi Stier schilderte, wie es ablĂ€uft. Bei „Adler“-Spielen wird eben schon vorher „geschluckt“, „Aufreißer“ in den Taschen enthalten hochprozentiges und schmecken sĂŒĂŸ. Selbst geschulte „TĂŒrsteher“ können diese „Mitbringsel“ nur schwer entdecken.

Woran es fehlt, ist der Wille zur AufklĂ€rung. Sowohl bei Eltern, als auch bei Behörden. Und der Wille zur echten PrĂ€vention. Ein paar Unterrichtseinheiten, wie sie der MM „lobend“ in seinem Bericht erwĂ€hnt, dienen nur den „FormalitĂ€ten“, nichts sonst: „Alles ok bei uns, keine „bekannten“ Probleme.“

Wie passen aber eine bundesweite Zunahme von 147 Prozent „mehr“ stationĂ€r behandelter Alkoholvergiftungen mit dieser „RealitĂ€t“ zusammen? Wohl eher gar nicht.

Solche Zahlen muss man nicht „kĂŒnstlich“ dramatisieren, wie man das dann der „Presse“ gerne vorwirft – sie sind dramatisch (auch wenn die Kritik an der Presse oft berechtigt ist – wir sparen ja auch nicht damit).

Wo gedeckelt wird, gibt es keine Probleme. Nur woanders.

Gehören die Saufgelage auf der Neckarwiese und das zertrĂŒmmerte Rundklo nicht zu diesem Thema? Sind Alkoholmissbrauch und Drogenkonsum in Ladenburg, Heddesheim und anderswo nicht bekannt? Ist das so?

Solange man es irgendwie „deckeln“ kann, ist das so. Denn dann gibt es keine Probleme.

Auch nicht zu anderen „Problemfeldern“.

Unser Bericht ĂŒber SchĂŒlerInnen des CBG, die sich mit „Hitlerscherzen“ die Zeit vertreiben, hatte genau keine „Nachwirkungen“ – bis auf Anfeindungen und Drohungen und ĂŒble Nachreden gegen unsere Redaktion.

Obwohl – das stimmt nicht ganz.

Seither erhalten wir durch die Schulleitung fast keine Termineinladungen oder andere Informationen mehr zum CBG. Rektor GĂŒnter Keller und sicher auch andere haben unsere Redaktion offensichtlich als „Problem“ identifiziert.

Das Problem sind nicht die Berichte, sondern die Haltung dazu.

Ganz sicher werden „interessierte Kreise“ nach unserem Bericht und diesem Kommentar sich in ihrer Haltung bestĂ€rkt fĂŒhlen. Unseren „Blogs“ werden dann gerne die abstrusesten Motive unterstellt, warum wir „negativ“ berichten.

Wer sich nĂŒchtern zurĂŒcklehnt, wird feststellen, dass wir einfach nur „informieren“, anstatt eine Schönwetter-„Berichterstattung“ zu betreiben und alles zu ignorieren, was „nicht ins Bild passt“. Wir berichten nicht „negativ“, sondern kritisch. Das ist ein bedeutender Unterschied.

Die Tageszeitung „Die Welt“ schreibt:
„Es gab Zeiten, da war Lokalzeitungen jeder Jugendliche eine Meldung wert, der mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Heute sind die Koma-MĂ€dchen und Koma-Jungs verschwunden – aus den Nachrichtenspalten; denn ihre Zahl ist in den vergangenen Jahren in einer Weise explodiert, die eine tĂ€gliche Berichterstattung unmöglich macht.“

Nicht die Zahl der FÀlle verhindert eine Berichterstattung, sondern die Ignoranz. Und die löst keine Probleme, sondern hofft, dass sie vorbeigehen.

Wir gehen nicht vorbei, sondern halten an, schauen hin, recherchieren und schreiben auf. Ob das nun „gefĂ€llt“ oder nicht.

„Gefallen zu wollen“ hat mit Journalismus nichts zu tun.

Drogenexperte Willi Stier: „Cannabis ist nicht am Kommen, sondern am Explodieren.“


Guten Tag!

Ladenburg, 18. Februar 2011. Polizeihauptkommissar Willi Stier sparte nicht mit drastischen Schilderungen, harten Fakten ĂŒber „harten Drogenmissbrauch“ und krassen Bildern am Dienstag, den 15. Februar 2010, zum Thema: „DrogengefĂ€hrdung bei Jugendlichen, Infoabend am CBG.“ Nur 28 GĂ€ste waren gekommen, ĂŒberwiegend MĂŒtter, aber auch ein paar VĂ€ter. Der Vortrag Stier war eindringlich und informativ und schonungslos.

Von Hardy Prothmann

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Polizeihauptkommissar Willi Stier beim Vortrag - im Fordergrund seine "Mitbringsel" in Sachen Drogen.

Willi Stier nimmt kein Blatt vor den Mund: „Cannabis ist nicht am Kommen, sondern am Explodieren“, so der Drogenexperte des PolizeiprĂ€sidiums Mannheim.

Er erzĂ€hlt Geschichten aus dem Alltag der Polizei – also wahre Begebenheiten, angezeigte und aufgenommen FĂ€lle, RealitĂ€ten, die sich nicht leugnen lassen. Alkoholmissbrauch und Vollsuff sind lĂ€ngst kein „Jungsproblem“ mehr. Willi Stier hat die Fakten. ÃƓber ein 12-jĂ€hriges MĂ€dchen mit 2,16 Promille Blutalkohol und sagt: „MĂ€dchen zwischen vierzehn- und sechzehn Jahren mit mehr als zwei Promille sind lĂ€ngst keine Seltenheit mehr.“

Hauptsache, es wirkt.

Es wird alles gesoffen, geschnupft, gespritzt, sonstwie dem Körper zugefĂŒhrt, „Hauptsache, es wirkt.“ Da wird giftiges Sekret von Kröten abgeschleckt, Gartenblumen „veredelt“, KĂŒchenkrĂ€uter zu Drogen umgewandelt oder auch DĂŒnger geschluckt: „Es wird gebacken, gekocht, aufgelöst. Es gibt eine große Fantasie“, sagt Stier und belegt seine drastischen Beispiele mit Statistiken und Fotos.

Die 28 Eltern im Raum sind sehr still, sehr konzentriert.

Warum sind sie hier? Weil zuhause bei den eigenen Kindern alles in Ordnung ist und sie sich nur ĂŒber die Gefahren informieren wollen? Oder gibt es hier und da schon ein Problem bei den eigenen Kindern?

Willi Stier fragt das nicht und das ist auch in Ordnung. Sein Job ist AufklĂ€rung. Sensibilisierung. Und nicht eine Adhoc-Beratung bei tatsĂ€chlichen Problemen. Als Polizist sagt er: „Wenn ich von illegalem Drogenkonsum erfahren, bin ich von Amts wegen verpflichtet zu handeln.“

Steigender Cannabis-Konsum – Koma-Saufen alarmierend.

Der Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung von 2009 (2010 gab es keinen, der nĂ€chste soll im Mai 2011 vorgestellt werden), zeichnet sich angeblich eine leichte „Entspannung“ – tatsĂ€chlich war die Erhebungsmethoden fragwĂŒrdig und wurden bezweifelt. Stiers Aussage zu Cannabis liest sich in Zahlen so: Die Einnahme von Haschisch (+5,6 Prozent) und Marihuana (+12,7 Prozent) ist deutlich gestiegen und das „Koma“-Saufen bleibt nach wie vor ein alarmierendes Problem.

Die körperlichen, aber vor allem die psychischen SchĂ€den können enorm sein: „Haben Sie schon mal was von Cannabis-Psychose gehört?“. Die Eltern schweigen. Dann fragt eine Mutter: „Was ist das?“ Willi Stier erklĂ€rt, dass der „Konsum“ von Cannabis zu massiven Persönlichkeitsstörungen fĂŒhren kann.

Und erklĂ€rt auch, warum: „Das Cannabis von heute ist hochgezĂŒchtet. Der Inhaltsstoff THC war vor zwanzig Jahren im Bereich von zwei bis drei Prozent, heute liegt er um das zehnfache höher.“ Das diene in erster Linie der „Gewinnmaximierung“ der DrogenhĂ€ndler, die mit derselben Menge Cannabis nun mehr Gewinn machen könnten, dafĂŒr werde allerdings der „Stoff“ gestreckt. Im Einzelfall kann aber das THC um ein Vielfaches höher liegen als frĂŒher – „ein Joint“ sind dann fĂŒnf, sechs oder mehr.

„Schlumpfpisse“ und andere „Aufreißer“.

„Magic Mushrooms“, also Pilze mit psychedelischen Wirtstoffen seien sehr im Trend, aber auch andere Pflanzen, die wie auch immer wirken – auch tödlich.

Und Willi Stier informiert umfangreich ĂŒber Alkohol, die Hauptdroge. Da wird „Schlumpfpisse“ getrunken – Wodka, in dem blaue Hustenbonbons aufgelöst werden: „FĂŒr MĂ€dels ist Wodka oft zu scharf, die Bonbons machen den sĂŒĂŸ.“ Im Supermarkt gibt es „Aufreißer“ zu kaufen. Die sehen aus wie SĂŒĂŸigkeiten, der Inhalt ist hochprozentig.

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Willi Stier prĂ€sentiert eine Bierflasche mit "StĂŒrzer2-Aufsatz: "Das batscht mehr."

„Die kleinen PĂ€cken lassen sich gut verstecken und werden bei Kontrollen nicht so schnell gefunden“, sagt Stier. Beispielsweise bei „Adler“-Spielen. Flaschen sind nicht erlaubt: „Die Fantasie und die Möglichkeiten, Alkohol durch die Kontrollen zu schmuggeln sind vielfĂ€ltig.“

Und die Statistik einer Befragung, die Willi Stier an die Wand wirft, ist alarmierend: 52 Prozent der Jugendlichen kommen schon „mit“ zu den Spielen, 36 Prozent trinken in der Halle – aus welcher Quelle auch immer.

„Beim FĂŒhrerschein werden einige nachdenklich.“

Vor Jugendlichen hĂ€lt Willi Stier einen anderen Vortrag: „Die hier gezeigten Bilder und Infos wĂŒrde ich so nicht weitergeben“, sagt er. Er hat einen „SchlĂŒssel“ zu den Jugendlichen gefunden, von dem er glaubt, dass er wirkt: „Die wollen alle den FĂŒhrerschein machen. Und wenn ich denen erzĂ€hle, dass man den auch „abgenommen“ kriegt, wenn man ihn noch gar nicht hat, werden einige doch nachdenklich.“

Und: „Wenn ich frage, wer selbst schon Erfahrungen mit Drogen gemacht hat, gehen 20-30 Prozent der HĂ€nde hoch. Wenn ich wissen will, wer jemanden kennt, dann sind es schon manchmal mehr als die HĂ€lfte.“

Eine Mutter fragt: „Kann es nicht sein, dass sich da manche wichtig machen wollen?“ Willi Stier will das fĂŒr einzelne SchĂŒler nicht ausschließen – die Zahlen bestĂ€tigen allerdings seine Erfahrung.

„Da wird einer mit Cannabis erwischt. Ist ein guter SchĂŒler. Bislang noch nicht aufgefallen. Der Staatsanwalt verfolgt das nicht weiter. Was die meisten nicht wissen: Die FĂŒhrerscheinstelle wird trotzdem benachrichtigt“, sagt Stier und weiter: „Eine Medizinisch-Psychologische-Untersuchung (MPU), auch Idiotentest genannt, dauert etwa ein Jahr und kostet rund 3.000 Euro.“

Volltreffer und VerdachtsfÀlle.

Dann zeigt Willi Stier Bilder von „Treffern“ – FrontalzusammenstĂ¶ĂŸen, ausgebrannten Autos mit verkohlten Leichen junger Erwachsener und zitiert Pressemeldungen mit krassen Zahlen zu Alter und Promillewerten. Wer jetzt noch denkt: „Mein Gott, was es fĂŒr schlimme Sachen gibt“, will nicht daran denken, dass es einen auch „selbst treffen“ kann.

Am Ende des Vortrags wollen die Eltern wissen, was die Schule tut. Es gebe Drogen- und SuchtaufklĂ€rung ab der fĂŒnften Klasse, sagt die CBG-Lehrerin Susanne Koch, die mit „Suchtvorbeugung“ beauftragt ist. Auch Rektor GĂŒnter Keller versichert, dass man der AufklĂ€rung nachkomme. Aber die Hauptverantwortung liege bei den Eltern.

Bei VerdachtsfĂ€llen vermittle man an Drogenberatungsstellen. Willi Stier empfiehlt Dr. Diehl beim Zentralinstitut fĂŒr Seelische Gesundheit in Mannheim – muss hier aber seinen Vortrag aktualisieren, denn nach unseren Informationen arbeitet Dr. Diehl seit ĂŒber einem Jahr dort nicht mehr.

1.150 SchĂŒler hat das CBG. Auf die Frage, wie viele Vermittlungen es im Jahr 2010 gegeben hat, antwortet Frau Koch: „Zwei.“

Lesen Sie zum Thema unseren Kommentar.

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