Samstag, 25. November 2017

Teils drastische Preisunterschiede beim Wasser in der Region

Rhein-Neckar, 18. Oktober 2014. (red/ld) Wer in Ladenburg lebt, kann sich am Ende des Jahres ├╝ber die Rechnung f├╝r den Wasserverbrauch freuen. Denn dort┬áist Trinkwasser am billigsten. Wer in Schriesheim wohnt, bezahlt dagegen mehr als doppelt so viel, wenn er die gleiche Menge Wasser verbraucht hat. Dabei beziehen beide St├Ądte ihr Trinkwasser gr├Â├čtenteils aus demselben Brunnen. Eigentlich sollte man erwarten, dass die Preise dann in beiden Kommunen doch etwa gleich sind – doch weit gefehlt. [Weiterlesen…]

Unsere WM-Public Viewing-Karte zeigt, wo die Spiele ├╝bertragen werden

Fu├čball-Samba die ganze Nacht

Rhein-Neckar, 10. Juni 2014. (red/ld) Bei Temperaturen wie am Zuckerhut, l├Ąsst sich nirgends so gut Fu├čball-WM schauen, wie im Freien auf einer gro├čen Leinwand. Wir haben f├╝r unsere Leser/innen interessante┬áPublic Viewing Locations der Region zusammengesucht. Wo Sie den WM-Start und alle Spiele schauen k├Ânnen, sehen Sie auf unserer gro├čen Karte. [Weiterlesen…]

Interessante Details zu den Europawahlen - teils deutliche Unterschiede

Europawahl: Unsere Gemeinden im Vergleich

Heidelberg/Mannheim/Rhein-Neckar, 26. M├Ąrz 2014. (red/pro) Aktualisiert. Bei der Europawahl lassen sich klare Aussagen treffen: SPD und AfD sind die Gewinner. Die FDP hat teils dramatische Verluste erlitten. Schaut man sich die Ergebnisse in den Gemeinden des Landtagswahlkreises Weinheim und im Rhein-Neckar-Kreis genauer an, gibt es interessante Details – beispielsweise ist die Wahlbeteiligung dieser Gemeinden besser als im Kreis insgesamt und die SPD gewinnt sogar ├╝ber den kreisweiten Vergleich. Wir haben f├╝r Sie die Zahlen mit teils ├╝berraschenden Zusammenh├Ąngen zusammengestellt. [Weiterlesen…]

Herstellung eines Kreisverkehrsplatzes im Bereich der K4236

Erschlie├čungsarbeiten Baugebiet „Mitten im Feld“

Heddesheim, 12. M├Ąrz 2014. (red/pm) Ab dem 17. M├Ąrz beginnen die acht Wochen dauernden Arbeiten f├╝r die Herstellung des Kreisverkehrsplatzes im Baugebiet „Mitten im Feld“. W├Ąhrend dieser Zeit kommt es zu Verkehrsbehinderungen. [Weiterlesen…]

Zeugenaufruf

Schwerer Verkehrsunfall auf der L631

Heddesheim, 07. Februar 2014. (red/pol) Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich in der Nacht zum Freitag auf der Landesstra├če 631 bei Heddesheim. [Weiterlesen…]

Deutlicher Anstieg der Kirchenaustritte in den meisten Gemeinden

„Tebartz-Effekt“ auch in der Metropolregion

kirche

 

Rhein-Neckar, 08. November 2013. (red/ms) Nach aktuellen Recherchen der Deutschen Presse Agentur ist die Anzahl der Kirchenaustritte vergangenen Oktober sprunghaft angestiegen. Hauptursache sei laut der ARD die Aff├Ąre um den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Ist dieser bundesweite Trend auch in unserem Berichterstattungsgebiet festzustellen? Eine deutliche Tendenz nach oben ist zu beobachten. Allerdings nicht ├╝berall: W├Ąhrend sich etwa die Anzahl der Austritte in Laudenbach im Monatsvergleich mehr als versechsfacht hat, ist beispielsweise in Heddesheim kein Anstieg festzustellen. [Weiterlesen…]

In eigener Sache: Lydia Dartsch startet im April ihr Redaktionsvolontariat

„Ich freu‘ mich wie ein Schnitzel“

Mannheim/Rhein-Neckar, 03. April 2013. (red/ld) Lydia Dartsch war seit vergangenem September als freie Mitarbeiterin f├╝r uns t├Ątig. In den kommenden 20 Monaten wird sie als Volont├Ąrin eine praxisnahe journalistische Ausbildung bei uns absolvieren und ├╝ber die vielen spannenden Themen der Region berichten. W├Ąhrend des Volontariats wird sie in verschiedenen Redaktionen im gesamten Bundesgebiet sowie im Ausland gastieren. Schon im Mai geht es f├╝r eine Woche nach Stra├čburg. Dort wird sie w├Ąhrend der Sitzungswoche am Europ├Ąischen Parlament die Abgeordnete der Gr├╝nen, Franziska Brantner, begleiten. Ihre Vorliebe f├╝r den Lokaljournalismus hat sie als freie Reporterin bereits entdeckt. Ihr Credo: Auch Kleintierzuchtvereine bieten Stoff f├╝r „G├Ąnsehaut“. [Weiterlesen…]

Der Gemeinderat f├╝hrte die Leinenpflicht ein und schaffte die Mittagsruhe ab

Hunde an die Leine!

Heddesheim, 22. Februar 2013. (red/ld/zef) Die Leinenpflicht gilt f├╝r den gesamten inner├Ârtlichen Bereich, den Seeweg, den Badesee, sowie auf den Fl├Ąchen, die an das Viernheimer Naturschutzgebiet Neuzenlache angrenzen: die Sch├Ąffertswiese, und der Rad- und Fu├čweg an der Werderstra├če. Das beschloss gestern der Gemeinderat.┬á Gleichzeitig wurde die Mittagsruhe per Verordnung abgeschafft.

Von Lydia Dartsch und Ziad-Emanuel Farag

Im inner├Ârtlichen Bereich wird die Leinenpflicht aus Sicherheitsgr├╝nden eingef├╝hrt. Andernfalls k├Ânnte es durch aufgeschreckte Passanten oder Hunde und dem Kraftverkehr schnell zu brenzligen Situationen kommen. Infolge dessen sei es in der Vergangenheit zu Konflikten zwischen Hundehaltern und Passanten gekommen. [Weiterlesen…]

Nur wenigen Kommunen bleiben Erh├Âhungen erspart

Rundfunkgeb├╝hren-Wucher f├╝r St├Ądte und Gemeinden in der Metropolregion

 

Rhein-Neckar, 25. Januar 2013. (red/aw) Auch Kommunen fordern jetzt Nachbesserungen beim neuen Rundfunkbeitrag. Seit dem 1. Januar 2013 werden die Geb├╝hren einer Gemeinde oder Stadt nicht l├Ąnger anhand der Ger├Ąteanzahl berechnet, sondern nach der Anzahl ihrer Dienststellen und Betriebsst├Ątten, unter Ber├╝cksichtigung der dort Besch├Ąftigten und nach der Anzahl ihrer Kraftfahrzeuge. Eine Berechnungsgrundlage die f├╝r viele Kommunen zu Kostensteigerungen f├╝hrt. Die Stadt Mannheim rechnet mit einem zus├Ątzlichen Mehraufwand von 3.000 Euro pro Monat. St├Ądte- und Gemeinde-Verb├Ąnde haben sich eingeschaltet.

Von Alexandra Weichbrodt

Aufreger Rundfunkbeitrag: Neben der ÔÇťnormalenÔÇŁ Bev├Âlkerung, kritisieren jetzt auch die Gemeinden und St├Ądte des Landes die neue Rundfunkgeb├╝hr der ├Âffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Seit der Reform muss jeder zahlen, ob er die Sender nutzt oder nicht. W├Ąhrend aber in Privathaushalten pro Wohnung ein Beitrag anf├Ąllt, m├╝ssen die Kommunen ihre Beitr├Ąge jetzt nach Anzahl ihrer Dienststellen und Betriebsst├Ątten unter Ber├╝cksichtigung der dort Besch├Ąftigten und nach der Anzahl ihrer Kraftfahrzeuge berechnen und bezahlen.

Eine Gemeinde oder Stadt, die viele Betriebst├Ątten wie B├╝rgerb├╝ros und Standes├Ąmter oder einen gro├čen Fuhrpark unterh├Ąlt, muss also ab diesem Jahr mit Mehrausgaben rechnen. Das bef├╝rchten auch der Deutschen St├Ądte- und Gemeindebund (DSTGB) sowie der Deutsche St├Ądtetag: Die Reform der bisherigen Rundfunkgeb├╝hr f├╝hre zu einer ÔÇ×deutlichen MehrbelastungÔÇť, hei├čt es in einer gemeinsamen Mitteilung. F├╝r die Mehrausgaben muss der B├╝rger als Steuerzahler erneut herhalten.

Gegenwehr garantiert

Da bleibt es nicht aus, dass die Kommunen sich wehren. Daf├╝r einsetzen werden sich auch der DSTGB und der Deutsche St├Ądtetag. Angesichts eines m├Âglichen Kostenanstiegs von bis zu 400 Prozent, fordern die Verb├Ąnde, das Thema erneut in der Rundfunkkommission und der Ministerpr├Ąsidentenkonferenz zu behandeln, um eine gerechtere L├Âsung zu finden.

Ihrer Ansicht nach benachteiligen die Neuregelungen besonders die b├╝rgernahen Kommunen: Je dezentraler eine Stadt- oder Gemeindeverwaltung organisiert ist, desto mehr Betriebsst├Ątten und Dienststellen habe sie. Und daran bemesse sich ja nun die neue Geb├╝hr. Die Folgen: Drastische Kostensteigerungen.

Eine Bewertungsgrundlage, die auch viele Gemeinde- und Stadtkassen in der Metropolregion zuk├╝nftig mehr belasten wird. So best├Ątigt uns der Ladenburger B├╝rgermeister Rainer Ziegler, dass die Rundfunkgeb├╝hr f├╝r die Gemeinde Ladenburg bisher bei etwa 2.000 Euro im Monat lag, in Zukunft aber deutlich teurer erwartet wird.

Man habe derzeit hinsichtlich der H├Âhe jedoch noch Kl├Ąrungsbedarf mit der Geb├╝hreneinzugsbeh├Ârde und warte auf Antwort auf die gestellten Anfragen. Die Gemeinde stehe au├čerdem mit den kommunalen Landesverb├Ąnden DSTGB und dem Deutschen St├Ądtetag in Verbindung.

├ťber Ma├čnahmen werden wir gegebenenfalls nach Beendigung der noch laufenden Verhandlungen und nach Abstimmung mit den Verb├Ąnden nachdenken,

so B├╝rgermeister Ziegler.

├ähnlich die Erwartungen in der Gemeinde Hirschberg. Hier erwartet die Gemeindeverwaltung eine Erh├Âhung von 1.655 Euro auf 1.940 Euro monatlich. Eine Steigerung von 17 Prozent mehr f├╝r den Rundfunkbeitrag.

Beitrag der Stadt Mannheim verdoppelt sich

Hart trifft es auch die Stadt Mannheim. Der bisherige Betrag von 2.700 Euro monatlicher Geb├╝hr, wird nach Sch├Ątzungen der Stadtverwaltung um 3.000 Euro zus├Ątzlich ansteigen, also 5.700 Euro im Monat, was einer Steigerung von rund 210 Prozent entspricht. Sicher sei man noch nicht, der erste Geb├╝hrenbescheid noch auf sich warten lasse. Einsparungsm├Âglichkeiten sieht die Stadt allerdings keine:

Organisationseinheiten, welche dem gleichen Zweck dienen, k├Ânnen sofern diese sich in einen Geb├Ąude befinden, zu einer Betriebsst├Ątte zusammengefasst werden. So k├Ânnten z.B. Geb├╝hren gespart werden. Diese und viele andere Einsparm├Âglichkeiten hat die Stadt Mannheim ausgesch├Âpft.

Auch die Stadt Mannheim steht in engem Kontakt mit dem St├Ądtetag Baden-W├╝rttemberg, der in der Angelegenheit bereits aktiv geworden ist.

Besser weg kommt da die Stadtkasse im hessischen Viernheim. Mit einer bisherigen viertelj├Ąhrlichen Rundfunkgeb├╝hr von 315,24 Euro ist die Stadt relativ g├╝nstig dabei. In Zukunft werden es aber wohl trotzdem ├╝ber 400 Euro Mehrkosten im Jahr, dank einer neu berechneten Rundfunkgeb├╝hr von gesch├Ątzten 419,45 Euro pro Quartal.

Weniger Geb├╝hren bleiben die Ausnahme

In Heddesheim hat man schon Gewissheit. Die Gemeinde hat bereits die erste Rundfunkbeitragsrechnung erhalten und kommt g├╝nstiger weg als vor der Reform:

In der Abrechnung wurde deutlich, dass der monatliche Beitrag f├╝r die Gemeinde im Vergleich zum alten Modell leicht gesunken ist.

Da wird Heddesheim aber wohl eine Ausnahme sein. Obwohl die Gemeinde mit rund 11.5000 Einwohner so gro├č ist wie die benachbarte Stadt Ladenburg, unterscheiden sich die Rundfunkgeb├╝hren erheblich. Grund daf├╝r ist die Anzahl der Betriebsst├Ątten. Dazu geh├Âren auch Bildungseinrichtungen, wie Schulen oder Kinderg├Ąrten.

So muss Heddesheim mit insgesamt nur drei Schulen einen deutlich kleineren Beitrag leisten, als Ladenburg mit neun Schulen. Antr├Ąge auf einer Befreiung solcher Bildungs- und Jugendeinrichtungen werden derzeit vielerorts noch gepr├╝ft und lassen ein endg├╝ltiges Ergebniss offen.

Definition „Betriebsst├Ątte“ gibt Anlass zur Diskussion

In Sachen Betriebsst├Ątten-Definition gibt es ohnhin noch erheblichen Kl├Ąrungsbedarf. Viele der Gemeinden, befinden sich auch deshalb noch in Verhandlungen mit der Geb├╝hreneinzugszentrale. Nach Auffassung dieser ist beispielsweise die Volkshochschule (VHS) eine eigene Betriebsst├Ątte, viele Kommunen sehen das allerdings anders, insbesondere wenn diese im Rathaus untergebracht ist.

Der Vater des neuen Modells, Ex-Verfassungsrichter Paul Kirchhof, lobt seine Idee im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung trotzdem:

Ich habe gemeinsam mit den Rundfunkanstalten ein verfassungsrechtlich zul├Ąssiges und praktisch gebotenes Finanzierungssystem entwickelt. Wir haben das Ziel erreicht, einen einfachen, plausiblen Beitrag f├╝r alle B├╝rger zu schaffen.

Wie sich dieses Finanzierungssystem aber f├╝r Kommunen oder auch Unternehmen auswirkt, wurde wohl nicht ausreichend ausgewertet. Denn neben den St├Ądten und Gemeinden nutzen auch die Unternehmer in Deutschland den Stimmungsschwung.

Grund daf├╝r sind ebenfalls horrende Neuberechnungen des Rundfunkbeitrags. So soll die Drogeriekette dm etwa 270 Prozent mehr Geb├╝hren zahlen als noch 2012. Der Einzehlh├Ąndler Rewe f├╝rchtet gar eine Steigerung um 500 Prozent. Die Drogeriekette Rossmann droht aufgrund der Kostenexplosion sogar mit einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht.

Schwetzingen und Heidelberg haben noch keinen ├ťberblick

Es wird sich zeigen, ob die Rundfunkkommission gemeinsam mit der Ministerpr├Ąsidentenkonferenz noch einmal eine Nachjustierung der Geb├╝hrenberechnung f├╝r St├Ądte und Gemeinden vornehmen. Fest steht, es wird einige Kommunen geben, die mit einem deutlichen Loch in ihrer Haushaltskasse aus der Geb├╝hrenreform herausgehen.

Einige St├Ądte in der Metropolregion lassen die wom├Âglich „teure ├ťberraschung“ der Rundfunkgeb├╝hrenreform aber auch einfach auf sich zu kommen. Manche haben sich noch nicht ausreichend mit dem Thema auseinandergesetzt, so auch die Stadt Schwetzingen. Hier warte man mit Prognosen bis der erste Geb├╝hrenbescheid eintrifft. Die Berechnungsgrundlage sei derzeit einfach noch zu unklar, um Zahlen zu nennen. In Ludwigshafen wei├č man nichts genaues, weil die fr├╝here GEZ-Geb├╝hr dezentral aus den Budgets der Verwaltungsbereiche gezahlt worden ist.

├ähnlich ist es in Heidelberg. Das Problem hier: Es fehlt der ├ťberblick. Die Betriebsst├Ąttten hatten bisher eigenst├Ąndig mit der Geb├╝hrenzentrale abgerechnet.

Derzeit hat aber noch niemand bei der Stadtverwaltung alle Einzelposten zusammengestellt, um zu errechnen wie hoch der neue Gesamtbetrag ausfallen k├Ânnte,

erkl├Ąrte Dr. Bert-Olaf Rieck vom Amt f├╝r ├ľffentlichkeitsarbeit der Stadt Heidelberg.

 

10. bis 16. September 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine f├╝r den 10. bis 16. September 2012. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps f├╝r die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm├Âglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Men├╝ Nachbarschaft im Men├╝ ÔÇťTermineÔÇŁ.

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Montag, 10. September 2012, 20:45 Uhr, Muddys Club.

Der Musiker Ian Parker, Quelle: ianparkermusic.com.

Weinheim. Fast genau zwei Jahre ist es her, dass Ian Parker auf unserer kleinen B├╝hne zu Gast war! Heute Abend wird er – endlich – wieder da sein! Ian verkn├╝pft mit seinem tiefen Verst├Ąndnis f├╝r den Blues die traditionelle Form dieser Musik mit neuen Ideen.

Er ist neben Ansley Lister und Joe Bonamassa einer der ganz wenigen in Europa, die dem Blues neue Impulse verleihen und ihn dadurch auch f├╝r „nicht Blueser“ interessant machen!

Allein und mit seiner unglaublichen (Blues-)Intensit├Ąt und Spielfreude wird er unsere G├Ąste in den Bann ziehen! Somit sorgt er gleich am Beginn des Muddys-Programms 2012/13 f├╝r ein funkelndes H├Ârerlebnis!

Ort: Muddys Club, Schulstra├če 3, 69469 Weinheim.

Eintritt: regul├Ąr 15 Euro, erm├Ą├čigt 13 Euro, Mitglieder 12 Euro, Sch├╝ler 6 Euro.

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Mittwoch, 12. September 2012, 15:30 Uhr, Luisenpark.

Der Entertainer Martin B├Âhm

Mannheim. After-Work-Tanz im Luisenpark: Martin B├Âhm kommt in den Luisenpark auf die Seeb├╝hne und heizt den Besuchern f├╝r einen After-Work-Tanz richtig ein. Wer also nach Feierabend noch Lust hat, das Tanzbein zu schwingen, sollte unbedingt in den Park kommen!

Ort: Luisenpark, Theodor-Heuss-Anlage 2, 68165 Mannheim.

Eintritt: Nur der Parkeintritt (Erwachsene 6 Euro, erm├Ą├čigt 4 Euro, Kinder 3 Euro) ist zu entrichten, die Veranstaltung selbst ist kostenfrei!

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Freitag, 14. September 2012, 19:30 Uhr, Marienkirche.

Das Ausnahmetalent Angelika Milster, Quelle: http://www.angelikamilster.de/home.htm

Viernheim. Diese Frau singt einfach alle an die Wand…
Angelika Milster: S├Ąngerin, Schauspielerin, Musicalstar, Ausnahmek├╝nstlerin.

Am 14.09.2012 um 19.30 Uhr tritt Deutschlands warmherzigste Diva zusammen mit Ihrem Pianisten J├╝rgen Grimm in der Marienkirche in Viernheim auf und wird mit ihrem Programm „Classic meets Musical“ das Publikum entz├╝cken.

Ausgezeichnet mit dem Ernst-Lubitsch-Preis, der Goldenen Schallplatte, der Goldenen Europa, der Goldenen Stimmgabel, dem Deutschen Schallplattenpreis ECHO und dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Zu Hause im Theater, in den Konzerth├Ąusern, in Kirchen, im Fernsehstudio und vor der Filmkamera.

Es gibt auf Deutschlands B├╝hnen wohl keine andere S├Ąngerin, die auch nur ann├Ąhernd so viele Talente ihr Eigen nennen kann wie „die Milster“.

Ohne Frage: Angelika Milster ist eine Diva. Aber eine Diva im besten Sinne. Sie liebt und lebt ihren Beruf. Aus diesem Grund ver├Âffentlichte die Ausnahmek├╝nstlerin Mitte M├Ąrz 2008 ihr Schlageralbum „Ich sage ja“, welches ├╝berwiegend von der Erfolgsautorin Kristina Bach komponiert und getextet wurde. Die Fans sind restlos von dem neuen Album, produziert von dem kongenialen Andr├ę Bauer, begeistert.

Angelika Milster singt mit sp├╝rbarem Engagement und gro├čer Stimmkraft, dabei verleiht sie Liedern und Arien ihr bekanntes, charakteristisches Timbre und setzt sich mit dem Anspruch des Klassischen auf ungewohnte, neue Art auseinander.

Die Konzertreihe „Classic meets Musical – Von Bach bis Bernstein“ ist ein musikalisches Erlebnis, das sich durch einzigartige Vielfalt auszeichnet und in keiner Schublade der vorherigen Konzerte zu finden ist.

Eintrittskarten sind an den folgenden VVK-Stellen erh├Ąltlich:
– Buchhandlung Schwarz auf Wei├č, Rathausstra├če 41a, 68519 Viernheim
– Pfarrb├╝ro an der Apostelkirche, Kettelerstra├če 2, 68519 Viernheim
– Pfarrb├╝ro an der Marienkirche, Mannheimer Stra├če 18, 68519 Viernheim

Ort: Marienkirche der Pfarrei Johannes XXIII, Mannheimer Str. 18, 68519 Viernheim.

Eintritt: Vorverkauf 31,90 Euro. Abendkasse 35,00 Euro.

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Samstag, 15. September 2012, 10:00 Uhr, Innenstadt Weinheim.

Weinheimer Herbst 2011

Weinheim. In Weinheim wird der Herbst gefeiert: Am 15. und 16 September laden die Einzelh├Ąndler der Weinheimer Innenstadt zum „Weinheimer Herbst“ ein.

Samstag und Sonntag k├Ânnen Besucher beim „Provence Markt“ Spezialit├Ąten der Provence genie├čen. Am verkaufsoffenen Sonntag ├Âffnen die Einzelh├Ąndler ihre Ladent├╝ren und pr├Ąsentieren die neuesten Herbsttrends.

Programm:
Provence Markt
Samstag: 10:00 bis 16:00 Uhr
Sonntag: 11:00 bis 18:00 Uhr
Im Angebot: Honig, Melonen, ├ľle, Wurstwaren, Lavendelprodukte, Gew├╝rze, K├Ąse uvm.
Mit Info-Stand Cavaillon und Provence

Verkaufsoffener Sonntag
├ľffnungszeiten: 13:00 bis 18:00 Uhr.

Ort: Innenstadt, 69469 Weinheim.

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Samstag, 15. September 2012, 20:30 Uhr, Alter Stadtsaal.

Das Stockholm Lisboa Project, Foto: Bj├Ârn Olin

Speyer. 17. Festival Speyerer Gitarrensommer: Stockholm Lisboa Project. Eine gekonnte Br├╝cke zwischen Nord- und S├╝deuropa, gut 3000 Kilometer Distanz. Preisgekr├Ânte Musik (Deutsche Grammophon / BBC Folk Award).

Schwedische Polska-Musik und Fado aus Portugal? Das geht! Ein lebendig, abwechslungsreicher Abend eines au├čergew├Âhnlichen Ensembles der Extraklasse. Einmal mehr im Alten Stadtsaal. Der Ausgehtipp, das gekonnte Muss f├╝r einen gelungenen Samstagabend!

Vorverkaufsstellen: Tourist-Information, Rheinpfalz, Spei┬┤rer Buchladen, Korngasse.

Ort: Alter Stadtsaal, Rathaushof, Maximilianstra├če 12/13, 67346 Speyer.

Eintritt: Vorverkauf 21 Euro, Abendkasse 23 Euro.

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Samstag, 15. September 2012, 14:00 Uhr, Luisenpark.

Kinder haben viel Spa├č beim „Tag der Familie“.
Foto: Bild: Pro├čwitz, Quelle: http://www.luisenpark.de/

Mannheim. Tag der Familie mit Kinderfeuerwerk. Traditionell wird im Mannheimer Luisenpark der Weltkindertag als gro├čes Kinderspektakel gefeiert.

In Kooperation mit der Jugendf├Ârderung des Jugendamtes und dem Stadtjugendring hat sich das Kinderspektakel zum gr├Â├čten nichtkommerziellen Familienfest im Rhein-Neckar-Raum entwickelt. Neben vielen anderen Programmpunkten werden auch „The Barons“ zwischen 15 und 17 Uhr beim Tag der Familie auftreten und die Swinging Sixties aufleben lassen!

Ort: Luisenpark Mannheim, Theodor-Heuss-Anlage 2, 68165 Mannheim.

Eintritt: Alle Kinder bis 15 Jahre haben freien Parkeintritt!

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Sonntag, 16. September 2012, 20:00 Uhr, TiKK, Karlstorbahnhof.

Der Zauberk├╝nstler Peter Bold

Heidelberg. Heidelberger Variet├ę Spezial: Schwertkunst, Magie, Gesang, Comedy und jede Menge Schabernack!

Beim Variet├ę Spezial zeigen je zwei K├╝nstler, was in Ihnen steckt. Den Anfang machen der Initator des Heidelberger Variet├ęs, Peter Bold und Hayashi der magische Samurai.

Hayashi tut Dinge mit seinem Schwert, die Sie noch nie gesehen haben und die Ihnen den Atem rauben werden.
Er ist ein Meister des Schwertes und der einzige Samurai-K├╝nstler seiner Art au├čerhalb Japans. In seinen au├čergew├Âhnlichen Vorf├╝hrungen vereint er h├Âchste Konzentration mit blitzschneller Action ÔÇô und das alles mit verbundenen Augen.

Bekannt aus ÔÇ×Das SupertalentÔÇť in Deutschland und England, hat er weltweit ├╝ber 80 Millionen Fernsehzuschauer zum Staunen gebracht – und nun k├Ânnen auch Sie ihn live erleben. Der geb├╝rtige Heidelberger Peter Bold ist mehrfacher internationaler Preistr├Ąger der Zauberkunst und Musicaldarsteller. Er hat mehrere B├╝cher ├╝ber neue Methoden in der Zauberkunst ver├Âffentlicht, war Berater f├╝r ÔÇ×The Next Uri GellerÔÇť und hat 2012 die Titelrolle im Musical Barbarossa ├╝bernommen.

Ort: Kulturhaus Karlstorbahnhof, Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg.

Infos: www.variete-heidelberg.de.

Eintritt: 18 Euro, 14 Euro erm├Ą├čigt.

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Montags gibt es Tipps und Termine aus unseren Orten f├╝r die wir Blogs betreiben und der Region.

Sie m├Âchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion.

Wir ├╝bernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgew├Ąhlte Termine in unsere ├ťbersicht ÔÇťTipps und Termine: Diese WocheÔÇŁ:

Beispielsweise an: Termine Rheinneckarblog.de ÔÇô oder termine@derortsnameblog.de. Oben im Men├╝ sehen Sie unter Nachbarschaft die elf Kommunen, f├╝r die wir eigene Blogs anbieten.

Unsere Termine erfreuen sich gro├čer Beliebtheit ÔÇô Sie k├Ânnen bei uns auch gerne f├╝r sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Wir bieten ein modernes Medium, eine h├Âchst interessierte Leserschaft eine hohe Reichweite bei fairen Preisen und viel mehr, als Printanzeigen zu leisten in der Lage sind. Wir beraten Sie gerne unverbindlich: ­čśÄ

Feuerwehr probt den Ernstfall

Blitzschlag bei EDEKA

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Die Drehleitern aus Ladenburg und Ilvesheim werden f├╝r den Einsatz vorbereitet.

Heddesheim 07. Mai 2012. (red/cr) Die Brand├╝bung des Feuerwehr-Unterkreises Ladenburg ist aus Sicht der Wehren ein voller Erfolg. Vereinte Einsatzkr├Ąfte der nordbadischen Gemeinden probten die Bek├Ąmpfung eines Gro├čbrandes bei der EDEKA in Heddesheim.

Dichter Rauch dringt aus der Staplerwerkstatt und der Leergutsortierung. Doch jetzt hei├čt es einen k├╝hlen Kopf bewahren f├╝r die Feuerwehrleute aus Heddesheim. Am Tor informiert der Hausmeister, dass es auch auf den Freifl├Ąchen zu Br├Ąnden gekommen ist. Mehrere Personen werden vermisst. Der Einsatzleiter entscheidet, dass das hier vereinte Kr├Ąfte n├Âtig sind und verst├Ąndigt sofort die F├╝hrungsgruppe des Unterkreises Ladenburg.

Kurze zeit sp├Ąter r├╝cken Einsatzkr├Ąfte aus Dossenheim, Edingen-Neckarhausen, Ilvesheim, Ladenburg, Schriesheim, Schriesheim-Altenbach, Schriesheim-Ursenbach sowie die Ladenburger Werkfeuerwehren CBL und Metzeler Richtung EDEKA aus. Auch die benachbarten Wehren aus Hirschberg und Viernheim kommen dazu.

Was sich wie ein Katastrophenszenario anh├Ârt, ist die Unterkreis├╝bung┬á der F├╝hrungsgruppe Ladenburg. In simulierten Brandf├Ąllen und Rettungsoperationen trainieren die Feuerwehrm├Ąnner die Brandbek├Ąmpfung, Personensuche und die Geb├Ąudeabsicherung. Hierbei kommen W├Ąrmebildkameras und tragbare Wasserwerfer ebenso zum Einsatz, wie die Drehleitern aus Ilvesheim und Ladenburg (DLK 23-12, Ladenburg 23 Meter H├Âhe bei 12 Meter Abstand vom Geb├Ąude ).

Feuerwehrkommandant Dieter Kielmayer ist mit dem Ablauf sehr zufrieden. Die Zusammenarbeit der einzelnen Wehren verl├Ąuft reibungslos. Auch die ├ťbergabe der Verletzten an das DRK funktioniert ohne Komplikationen. In einem au├čerhalb des Gel├Ąndes aufgeschlagenen Zelt werden die Patienten versorgt.

Jeder Handgriff sitzt, alle sind hochkonzentriert. So gelingt es den Einsatzkr├Ąften in zwei Stunden den ├ťbungseinsatz erfolgreich zu beenden.

Viel Freude mit den Fotos!
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Zollkriminalamt hebt Waffenlager bei Viernheimer Sportsch├╝tzen aus

Als hätte sich der Mann auf einen Krieg vorbereitet. Größert Waffen- und Munitionsfund durch das Zollriminalamt Frankfurt seit zehn Jahren bei einem Viernheimer Sportschützen.

 

Viernheim/Frankfurt/Rhein-Neckar, 25. Januar 2012.(red/pm/Fotos: Zollkriminalamt) Beamte der Zollfahndung Frankfurt am Main (ZFA Ffm) haben ein Waffenlager in Viernheim ausgehoben. Ein 46 Jahre alter Sportschütze hatte über Jahre hinweg 22 Waffen und über 60.000 Schuss Munition sowie Granaten „gesammelt“. Das Gewicht des Funds: Gut eine Tonne. Laut dem Frankfurter Zollkriminalamt ist der größte Waffenfund seit über zehn Jahren.

Von Hardy Prothmann

„Das haben wir tatsächlich nicht erwartet“, sagte Hans-Jürgen Schmidt, Sprecher des Zollkriminalamts auf Anfrage.

Die Ermittler hatten in der Wohnung eines 46-Jährigen zwei Maschinengewehre, neun Sturmgewehre (u.a.
Kalaschnikov), zwei Maschinenpistolen (Uzi, Scorpion), neun Kurzwaffen und 62.519 Schuss Munition, darüber hinaus 22 Nebel- und Farbgranaten, drei Übungs-Handgranaten und zehn Handgranatenzünder sichergestellt:

„Wenn Sie den Mann sehen, hätte Sie das nicht vermutet.“

Der 46-jährige Beschuldigte lebt mit seiner Ehefrau und dem minderjährigen Sohn in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Während die schussfähigen Waffen
vorschriftsmäßig in Waffenschränken und Tresoren untergebracht waren, befand sich das Maschinengewehr zerlegt im Schlafzimmerschrank:

„Der Mann hat eine, sagen wir mal, hohe Affinität zu Waffen. Vieles stammt aus den 90-er Jahren. Eine unmittelbare Gefährdung ging unserer Einschätzung nach nicht von ihm aus.“

Der Sportschütze ist nicht vorbestraft und war sofort geständig. Nach der vorläufigen Festnahme und einem Verhör wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt:

„Aus unserer Sicht besteht keine Fluchtgefahr.“

Die Fahnder waren durch vorangegangene Ermittlungen auf die Spur des Sportschützen gekommen. Er war Inhaber einer Waffenbesitzkarte und durfte lediglich legal drei
Pistolen, eine Langwaffe und zwei Wechselsysteme sowie die dazugehörige Patronenmunition besitzen.

 

Den Ermittlungen zufolge, hatte der Beschuldigte bereits zwischen 1989 und 2000 über 16.000 Schuss Munition bei einem Waffenhändler in der Schweiz erworben, ohne hierfür eine Genehmigung zu besitzen. Darüber hinaus bestand der Verdacht, von diesem Händler verschiedene Waffen gekauft und anschließend nach Deutschland geschmuggelt zu haben.

Die zuständige Staatsanwaltschaft in Darmstadt erwirkte deshalb einen Durchsuchungsbeschluss beim Amtsgericht in Darmstadt. Am Mittwoch, den 18. Januar, durchsuchten die Frankfurter Fahnder die Wohnung des Mannes.

Pia Wiedemann, Leiterin der Frankfurter Zollfahndung, sagte:

Mit dieser unglaublichen Menge Waffen und der bisher größten durch das Zollfahndungsamt Frankfurt/ Main sichergestellten Menge Munition haben wir nicht gerechnet.

Den Waffensammler, der spontan äußerte, er sei froh, dass es nun „vorbei ist“, erwartet ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffen-, Kriegswaffenkontroll- und Sprengstoffgesetz. Die Strafandrohung reicht von einem Jahr bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe.

Vermutlich wird der Mann zu einer Bewährungsstrafe verurteilt werden.

Die sichergestellten Waffen werden nun durch das Landeskriminalamt „beschossen“, um balistische Untersuchungen vorzunehmen. So soll festgestellt werden, ob diese Waffen im Zusammenhang mit Verbrechen stehen. Falls dem nicht so ist, bleibt es bei den bisherigen Tatvorwürfen. Waffen und Munition, zur Zeit noch Beweismittel, werden nach Abschluss des Verfahrens vernichtet.

Leserbrief: Herr Kessler, verzichten Sie auf den Brunnen und zollen Sie den Menschen Respekt

Guten Tag!

Heddesheim, 15. November 2011. (red/Leserbrief) Der Unfriede im Dorf ist Thema eines Leserbriefes, der sich in einem dringenden Appell an den B├╝rgermeister Michael Kessler richtet. Der Verfasser fordert Transparenz, Ehrlichkeit und Offenheit – all das vermisst er anscheinend. Ebenso Respekt – vor der Aufgabe, dem Amt und der Verantwortung des B├╝rgermeisters durch diesen selbst. Der Appell ist eindeutig – Kehrtwende oder Konsequenzen ziehen. [Weiterlesen…]

In eigener Sache: Sch├Âne Herbstferien – wir renovieren!


Rhein-Neckar, 31. Oktober 2011. (red) Wir w├╝nschen allen Leserinnen und Lesern sch├Âne Herbstferien! Wir nutzen die „nachrichtenarmen“ Tage, um aufzur├Ąumen. Und wir arbeiten an einem neuen Layout. Lassen Sie sich ├╝berraschen!

Unsere Berichterstattung setzen wir fort – bedingt durch technische Arbeiten kann diese aber eingeschr├Ąnkt sein. Wie gewohnt werden Sie trotzdem kritische und hintergr├╝ndige Artikel lesen k├Ânnen.

W├Ąhrend Zeitungen hier im Raum ihre Abo-Preise mal eben deutlich ohne Gegenleistung erh├Âhen, investieren wir in unser Produkt. Unsere Berichterstattung ist f├╝r Sie kostenfrei – sie ist aber nicht kostenlos. Ganz im Gegenteil.

Deswegen werden wir Sie in naher Zukunft bitten, unsere Arbeit zu honorieren. Freiwillig – so wie Sie k├Ânnen und m├Âchten.

Hardy Prothmann ist freier Journalist und verantwortlich f├╝r die Lokalberichterstattung f├╝r die "Blogs" in Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim, Weinheim und Rhein-Neckar. Sein Team umfasst elf Mitarbeiter, die aktuell, hintergr├╝ndig, kritisch und unabh├Ąngig in Wort und Bild berichten.

Unser neues Layout wird f├╝r Sie einfacher zu nutzen sein.

Ganz sicher werden Sie sich umgew├Âhnen und neu orientieren m├╝ssen, aber wir haben lange ├╝berlegt und gepr├╝ft – es wird zu Ihrem Vorteil sein.

Denn das ist unser Ziel: Zutreffend zu informieren, meinungsstark zu kommentieren und kritisch zu hinterfragen. Wir bieten eine unabh├Ąngige, flexible und innovative Berichterstattung. Deswegen w├Ąchst unsere Leserschaft zunehmend (t├Ąglich mehr als 5.000), w├Ąhrend die Monopolzeitungen seit langem Leser verlieren.

Unseren Anzeigenkunden werden wir bessere M├Âglichkeiten zur Bewerbung ihrer Produkte und Dienstleistungen bieten k├Ânnen. Dar├╝ber freuen wir uns sehr, denn diese Einnahmen finanzieren unser Arbeit mit und unsere Kunden vertrauen wie die Leserinnen und Leser unserer engagierten Arbeit.

Wir bitten alle Leserinnen und Leser um entsprechende Aufmerksamkeit. Denn wir w├Ąhlen auch hier Qualit├Ąt: Sexanzeigen oder dubiose Kreditvermittler sind vielleicht bei Anzeigenbl├Ąttern und lokalen Zeitungen „beliebte“ Kunden – nicht so bei uns.

Wir achten auch hier auf Qualit├Ąt. Wir bieten unseren Werbekunden gerne unsere Fl├Ąche, weil sie hier ein seri├Âses Umfeld finden und eine hohe Aufmerksamkeit kritischer Leserinnen und Leser, die sich auch gerne mit Kommentaren „einmischen“ – was wir sehr begr├╝├čen.

Sofern Sie Urlaub machen k├Ânnen, w├╝nschen wir beste Erholung. Wir arbeiten derweil an unserem neuen Auftritt und hoffen auf Ihre Meinung. Sie k├Ânnen wie gewohnt kommentieren. Sie k├Ânnen uns anrufen oder per email Ihre Meinung sagen.

Der Umstieg auf das neue Layout wird einige Ver├Ąnderungen bringen und wir hoffen, dass Sie mit uns zufrieden sind und uns weiterempfehlen. Im Gespr├Ąch, in Facebook, per Twitter – wie Sie m├Âchten.

Wenn Sie Verbesserungsvorschl├Ąge haben, sind wir „ganz Ohr“ – selbstverst├Ąndlich. Unser „Blogs“ leben davon – vom Austausch mit den Leserinnen und Lesern und einer neuen Form von Journalismus. Nicht umsonst gelten wir in der Medienbranche als eines der interessantesten Projekte seit Jahren.

├â┼ôber 250 Berichte zum „heddesheimblog“ als „Prinzip“ und seinen Machern in allen Medien, darunter „gro├čen“ wie der S├╝ddeutschen, FAZ, Spiegel, Deutschlandradio usw. sind ausreichende Belege f├╝r das Potenzial und die ├╝berregionale Wertsch├Ątzung unserer Lokalberichterstattung.

Darauf sind alle Beteiligten stolz – vor allem auch darauf, dass so viele Leserinnen und Leser mitwirken. Mit Tipps, mit Hinweisen, mit Informationen, mit Kommentaren.

Deswegen bedanken wir uns ganz herzlich daf├╝r und freuen uns auf spannende Zeiten.

Ihr Hardy Prothmann und das Team der „rheinneckarblogs“

hardyprothmann

Dokumentation: Viele Fragen – keine Antworten. B├╝rgermeister Michael Kessler schweigt zum „Zukunftsprojekt Pfenning“

Heddesheim/Viernheim/Hirschberg/Rhein-Neckar, 14. September 2011. Kann sich noch jemand an die vollmundigen Versprechungen erinnern? „Bis zu 1.000 Arbeitspl├Ątzen“ sollte „Pfenning“ nach Heddesheim bringen. „Erhebliche Gewerbesteuerzahlungen“ sollten flie├čen. Beides wichtig f├╝r die Zukunftssicherung Heddesheims und des Gemeinwohls. Diese „Versprechen“ sollten aktuell Ende 2011 „wahr“ werden – zumindest sollten sie begonnen werden. Tats├Ąchlich passiert genau nichts. Unsere Redaktion hat bereits vor zwei Monaten Fragen an B├╝rgermeister Michael Kessler gestellt – eine Antwort gibt es bis heute nicht. Michael Kessler schweigt.

B├╝rgermeister Michael Kessler bei der "B├╝rgerbeteiligung" zur Edeka-Erweiterung. Auch hier klingt alles "sch├Ân". In Sachen Pfenning schweigt Kessler wie gewohnt, nachdem er das "Projekt" vollmundig gepriesen hatte. Aktuell preist er die Edeka-Erweiterung an. Was draus wird ist mindestens so interessant wie die Frage, was Herr Kessler ab 2014 tun wird? Dann sind die n├Ąchsten Wahlen.

In der Vergangenheit beschwerte sich Michael Kessler gerne ├╝ber unseren „Anspruch“, sofort und jetzt und hier Auskunft zu erwarten. Diesem Anspruch muss der B├╝rgermeister laut Gesetz nachkommen. Das tut er nicht. Und selbst, wenn man ihm zwei Monate Zeit gibt, nimmt er sich nicht die Zeit, wichtige Fragen zu beantworten. Vielleicht denkt er, er habe das nicht n├Âtig.

Heddesheimerinnen und Heddesheimer d├╝rfen sich selbst ihre Meinung ├╝ber die Fragen, die fehlenden Antworten und das Verhalten von B├╝rgermeister Michael Kessler bilden. Aber auch ├╝ber die z├Âgerliche Haltung der Gr├╝nen.

Und nat├╝rlich ├╝ber das Schweigen von CDU und FDP und die hochnotpeinliche Aktion der SPD, die im Mitteilungsblatt verk├╝ndete, alles gehe seinen Gang.

Wir haben sofort nach einem Bericht des Mannheimer Morgens, nach dem wenig bis nichts von den urspr├╝nglichen Versprechungen eingehalten wird, nachgefragt. Dem MM hat B├╝rgermeister Kessler gro├čes Verst├Ąndnis f├╝r „Pfenning“ entgegengebracht. Das ist man von der Triade Dreifaltigkeit Kessler-MM-Pfenning gewohnt.

B├╝rgermeister Kessler missachtet nicht zum ersten Mal den gesetzlich garantierten Auskunftsanspruch der Presse, der auch f├╝r das Heddesheimblog gilt. Doch wo kein Kl├Ąger, da auch kein Richter denkt sich der B├╝rgermeister, der zumindest die Frage, ob er die Gemeinde sei mit „Ja“ beantwortet hat.

Eventuell hat Herr Kessler auch keine Zeit f├╝r Antworten, weil er und seine Bediensteten den n├Ąchsten Deal, Edeka, vorbereiten m├╝ssen.

Eventuell hat B├╝rgermeister Kessler auch schon andere Pl├Ąne – dazu haben wir ihn noch nicht gefragt.

Dokumentation:

Von: redaktion@heddesheimblog.de
Betreff: Anfrage
Datum: 15. Juli 2011 15:29:21
An: Michael.Kessler@heddesheim.de

Sehr geehrter Herr Kessler,

laut heutiger Berichterstattung im MM sehen Sie die Entwicklung des „Pfenning“-Projekts als „positiv f├╝r das Unternehmen“.

Weiter werden Sie zitiert, man m├╝sse einem Unternehmen „zugestehen, solche Optimierungsm├Âglichkeiten zu nutzen“.

Desweiteren verweisen Sie auf Genehmigungen, die erst vorliegen m├╝ssten. Als Beleg verweisen Sie auf den „Planfeststellungsbeschluss“ zum Gleisantrag, der erst im Mai 2011 vorgelegen habe und ein Einspruch gegen die Baugenehmigung erst vor einigen Wochen abgelehnt worden sei: „Ich kann nachvollziehen, dass ein Investor da erstmal Sicherheit haben will.“

Tats├Ąchlich wirft die Entwicklung Fragen auf, um deren Beantwortung wir bitten:

  • Haben Sie nicht die Bauleitplanung von der Genehmigung des Gleisanschlusses immer getrennt gesehen und dies verwaltungstechnisch auch getrennt?
  • Haben Sie keine Kenntnis davon, das „Pfenning“ das Gleis zur Zeit nicht braucht, da man den Gro├čkunden Henkel verloren hat?
  • Und hat auch nicht „Pfenning“ immer behauptet, man brauche erst den Bebauungsplan und k├Ânne dann den Gleisantrag stellen, der sicher positiv ausfalle?
  • Seit wann ist Ihnen bekannt, dass „Pfenning“ seine Regionallager nicht mehr in Heddesheim b├╝ndeln m├Âchte?
  • Wann haben Sie vor, den Gemeinderat davon in Kenntnis zu setzen? Oder ist der Weg ├╝ber die Presse Ihre Form von „in Kenntnis setzen“?
  • War die B├╝ndelung der Regionallager und die Verlagerung von zun├Ąchst 650 „Pfenning“-Arbeitspl├Ątzen nach Heddesheim nicht eins der absolut entscheidenden Argumente f├╝r das Ansiedlungsvorhaben?
  • Halten Sie das f├╝r einen Wortbruch durch Pfenning?
  • Haben Sie Regelungen vers├Ąumt, das Unternehmen so zu verpflichten, dass es seinen Versprechungen auch nachkommen muss?
  • Inwieweit stehen Sie pers├Ânlich in der Verantwortung – schlie├člich haben Sie immer die Seriosit├Ąt und Verl├Ąsslichkeit des „Partners Pfenning“ betont?
  • Da es das Unternehmen anscheinend nicht eilig hat, die Bebauung umzusetzen – ab wann rechnen Sie mit „Gewerbesteuerzahlungen“ f├╝r Heddesheim?
  • Da „Pfenning“ anscheinend „Neugesch├Ąft“ plant und seine Regionallager nicht mehr in Heddesheim b├╝ndeln will, ist auch ein Umzug des Firmensitzes zweifelhaft, der erfolgen sollte, wenn die Regionallager geb├╝ndelt sind. Was bedeutet das f├╝r die Gemeinde in Sachen „Gewerbesteuerzahlungen“ und Einkommenssteueranteil?
  • Der Verkehrslenkungsvertrag ist auf Pfenning zugeschnitten. Gilt dieser Vertrag auf f├╝r „Neugesch├Ąft“-Ansiedlungen, die nichts mit „Pfenning“ zu tun haben?
  • K├Ânnen Sie versichern, dass k├╝nftig keine ├╝ber 18t-Lkw von und zu diesem (noch zu bauenden) Logistikzentrum durch Heddesheim rollen?
  • Was ist auch Ihrer Sicht noch „positiv“ f├╝r die Gemeinde Heddesheim an dieser Ansiedlung?
  • Welche „Zugest├Ąndnisse“ sind Sie noch bereit in Richtung von „Pfenning“ zu machen?

Mit freundlichen Gr├╝├čen

Redaktion Heddesheimblog.de

Anmerkung:
Auch „Pfenning“ wurde von uns in Sachen „Interview“ angefragt. Das Ergebnis: Keine Antwort. Wir schlie├čen daraus nicht, dass es eine Absprache gegeben haben k├Ânnte. Wundern d├╝rfen wir uns trotzdem. Und wir schlie├čen eine Absprache auch nicht aus.

Stra├čen- und Leitungsarbeiten: Muckensturmer und Viernheimer Stra├če werden gesperrt


Urlaubs├╝berrachung: Ab der dritten Augustwoche wird die Muckensturmer Stra├če gesperrt, ab Mitte September auch die Viernheimer Stra├če. Quelle: Gemeinde Heddesheim

Heddesheim/Viernheim, 30. Juli 2011. (red) Ab Mitte August wird in Heddesheim wegen der Erneuerung einer Wasserleitung die Muckensturmer Stra├če gesperrt. Der Verkehr wird ├╝ber Hirschberg umgeleitet. Ab Mitte September wird auch noch die Viernheimer Stra├če zwischen Heddesheim und Viernheim gesperrt, da der Belag erneuert wird.

In Heddesheim wird die Muckensturmer Stra├če ab der dritten Augustwoche bis voraussichtlich Mitte Oktober gesperrt, da hier eine neue Wasserleitung verlegt wird.

Ab Mitte September wird auch noch die Viernheimer Stra├če gesperrt, so dass jeder Verkehr zwischen Viernheim und (oder ├╝ber) Heddesheim ├╝ber Hirschberg umgeleitet wird.

B├╝rgermeister Micheal Kessler meinte, wer die Verbindung ├╝ber Stra├čenheim kenne, werde sicherlich die nehmen. Gemeinderat Hardy Prothmann regte an, den Verkehr hier deutlich zu ├╝berpr├╝fen, weil in der Stra├čenheimer Stra├če sowieso zu schnell gefahren werde, was der B├╝rgermeister mit einem Achselzucken beantwortete: „Ich gehe davon aus, dass es keine Schwierigkeiten gibt.“

├â┼ôber die Umleitung und die Ma├čnahmen informierte der Heddesheimer B├╝rgermeister Michael Kessler in der gestrigen Gemeinderatssitzung: „Das war jetzt Zufall, dass die Ma├čnahmen zeitglich laufen und eine andere zeitliche Planung ist nicht mehr m├Âglich.“ Der Gr├╝nen-Gemeinderat Reiner Edinger hatte zuvor gefragt, ob man denn die Sperrungen unbedingt zeitgleich durchf├╝hren m├╝sse.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

Anmerkung der Redaktion: Hardy Prothmann ist ehrenamtlicher, partei- und fraktionsfreier Gemeinderat und verantwortlich f├╝r das redaktionelle Angebot von heddesheimblog.de.

Mariettas Kolumne: Der Stolz auf die Schlange ist die Verachtung des Kunden – Urlaub geht anders


Heute keine Schlange und keine 30 Minuten warten.

Von Marietta Herzberger

Wenn der Mensch viel arbeitet, braucht er ab und an ein wenig Urlaub. Die einen zieht es ins K├╝hle, die anderen an Palmenstr├Ąnde. Meine Freundin Susanne und ich geh├Âren zu den anderen. Spontan entschlossen wir uns zu einem Pauschalurlaub in Zentraltunesien, in der N├Ąhe von Monastir.

Von der Sahara…

Faszinierende W├╝ste! Respekteinfl├Â├čend und fesselnd. Der n├Âtige Ausgleich f├╝r viele Monate harter Arbeit und Strapazen.
Das Hotel Karawansarei in Douz, am Rande der Sahara, war unser Quartier f├╝r eine Nacht innerhalb eines Touristen-Pauschal-Ausflugspaketes. Das Etablissement wirkte von Au├čen eher wie eine Festung und machte seinem Namen alle Ehre. Am n├Ąchsten Morgen wurden wir dann bereits kurz vor 5 Uhr geweckt, um rechtzeitig am Rande der Sahara einzutreffen, wo uns ein Kamelritt ├╝ber Sandd├╝nen in den Sonnenaufgang erwartete. Hierzu wurden wir mit unserem Bus direkt bis an die Beduinenzelte gefahren, um ja nicht zu viel Romantik aufkommen zu lassen.

Nun denn: Rauf auf die Kamele und ab in die W├╝ste. Unbeschreiblich, welche Ruhe dieses weite Land fernab jeglicher Zivilisation ausstrahlt. Die beeindruckende Weite des Landes, der feine Sand, die Beduinen, die sich am Lagerfeuer vor ihren Zelten w├Ąrmten, dies alles ├╝bte eine unglaubliche Faszination auf uns aus. Daran ├Ąnderte auch die Tatsache nicht viel, dass wir diese Idylle mit ca. 80 weiteren Touristen teilen mussten.

Ein kurzweiliger, kaum vierst├╝ndiger Ritt auf den gutm├╝tigen W├╝stenschiffen bei mittlerweise gef├╝hlten 40 Grad im Schatten brachte uns schlie├člich an einen Kiosk.

Sieht so eine Oase aus?

Ein Kiosk? Mitten in der W├╝ste? Ja, ein Kiosk mitten in der W├╝ste! Egal! Wir alle d├╝rsteten nach Wasser und einem St├╝ckchen Brot. Der Kamelf├╝hrer hob die Hand und rief etwas unverst├Ąndliches, woraufhin alle Kamele pl├Âtzlich stehenblieben, sich erst nach vorne absenkten, um dann das Hinterteil ebenfalls zu Boden gleiten zu lassen. Susanne kippte fast vorn├╝ber, blieb jedoch zum Gl├╝ck mit ihrer G├╝rtelschnalle am Sattelknauf h├Ąngen.

Kaum waren alle abgestiegen, gab uns der nette Beduine zu verstehen, dass wir uns hintereinander aufstellen sollten, um dem begehrten Nass inmitten der W├╝ste baldig habhaft zu werden. Also standen wir in der Schlange. Wir f├╝hlten uns wie zu Hause. Es war noch keine halbe Stunde vergangen, da vernahmen wir von weit vorne einen Ruf.

„Seht!“, rief ein verdurstender Mitreisender begl├╝ckt, „Seht nur!“ Mit ausgestrecktem Arm deutete er auf ein aufgestelltes Schild mit der Aufschrift:

…in die Dienstleistungsw├╝ste

„TRINKEN!“, jubilierten wir und erhoben die H├Ąnde, „ESSEN!“, und etwas ungl├Ąubig, „Badeartikel?“
In diesem Moment brach eine etwas f├╝lligere Frau vor uns in Tr├Ąnen aus. „Ein Pool! Ein POOL!“
Tats├Ąchlich! Kurz nach dem kleinen, wei├čen, in der Ferne kaum erkennbaren Geb├Ąude, dem „Schwimmbad-Shop“, leuchtete etwas Blaues. Die Verlockung zeriss mich fast. Susanne heulte „Was sollen wir tun?“
„Warten!“, kr├Ąchzte ich selbstbeherrscht.

Die gesichtslose Masse am Anfang der Schlange konnte jedoch nicht an sich halten – zu nah war das erfrischende, k├╝hle Blau des Wassers. Kurzerhand ├╝berw├Ąltigten einige von ihnen den Kamelf├╝hrer, der erfolglos versuchte, den Mob in der Schlange zu halten.
„Wollen wir auch in den Pool?“, hauchte Susanne zwischen vertrockneten Lippen hervor.

„Nein“, st├Âhnte ich, w├Ąhrend ich mir die letzten Schwei├čtropfen von den Armen leckte. Eines stand f├╝r mich fest: Egal wie lang diese Schlange sein mochte, ich w├╝rde aushalten. TRINKEN! ESSEN! Das Kiosk – so weit es auch sein mochte – verk├Ârperte f├╝r mich die Oase schlechthin. Ich w├╝rde warten. Warten w├╝rde ich. Jawoll!

Nach zwei Stunden brach die dicke Frau vor mir zusammen. Ein mitleidiger Mitreisender trat k├╝hn aus seiner gesicherten Position und zog die Gl├╝ckliche bis an den Pool. Dann st├╝rzte er wieder in die Schlange zur├╝ck. Er musste sich hinten anstellen. Wir hatten eine undurchdringbare Kette gebildet. TRINKEN! ESSEN!

Langsam, sehr langsam ging es vorw├Ąrts. Die glei├čende Sonne lie├č uns taumeln; an unseren F├╝├čen rasselten die Ketten, die bei jedem Schritt den Sand der W├╝ste aufwirbelten.

Da! Ein Aufschrei! Gequ├Ąlt blickten wir nach vorne. Von dort kam der Schrei. Vom Ort der Erl├Âsung. Dann noch ein Schrei. Und noch einer. Viele Schreie. Nein, eher Gebr├╝ll. W├╝tendes, verzweifeltes Gebr├╝ll einer w├╝tenden, verzweifelnden Herde. Nerv├Âs versuchten wir, einen Blick ins Get├╝mmel zu erhaschen. Mit einem Male st├╝rzten alle nach vorne. Aus dem Augenwinkel nahm ich wahr, dass manche versuchten, den Kamelf├╝hrer im Pool zu ers├Ąufen. Schlie├člich l├Âste sich die Schlange g├Ąnzlich auf.

Willkommen beim Schwimmbad-Shop in Viernheim.

Eben noch das letzte Glied, standen wir nun direkt vor dem „Schwimmbad-Shop“. Der letzte Schwei├čtropfen verdampfte zischend in der Luft als wir das lieblos aufgestellte Informationsschild vor den heruntergelassenen Rollladen entzifferten:

„Nur bei sch├Ânem Wetter ge├Âffnet. Sch├Ânes Wetter ab 60 Grad.“

Entgeistert starrten wir uns an. Dann st├╝rzten wir in den Pool und halfen, den Kamelf├╝hrer zu ertr├Ąnken!

„MAMAA!“
Verbl├╝fft l├Âste ich meine verkrampften Finger aus dem schwarzen Schopf des Beduinen.
„Maaaamaaa! Aufwachen!“

Etwas K├╝hles tropfte zwischen meine Schulterbl├Ątter. Langsam ├Âffnete ich die Augen. Es dauerte nur Bruchteile einer Sekunde, bis ich erkannte, wo ich mich befand. Der vertraute Wildwuchs rund um das ehemalige Kinderbecken des Viernheimer Waldschwimmbades ist nicht gerade eine Augenweide, ├╝berzeugte mich jedoch glaubhaft, nicht in der W├╝ste verdurstet zu sein.

„Ich hab Hunger“, maulte Ella, meine Tochter, „Darf ich mir ein Fleischk├Ąsebr├Âtchen holen?“

„TRINKEN! ESSEN!“, fl├╝sterte ich.
„H├Ą?“
„Hat das Kiosk denn auf?“, fragte ich nicht grundlos. Gerade eben entdeckte ich eine Wolke am Himmel.

Shopping-Erlebnis.

Denn man muss wissen:
Der „Schwimmbad-Shop“ im Viernheimer Waldschwimmbad hat nur bei sch├Ânem Wetter in Verbindung mit einer gewissen Anzahl an Schwimmbadbesuchern – welche Anzahl das ist, mag nur dem Kiosk-P├Ąchter bekannt sein – ge├Âffnet. Ist es ge├Âffnet, dann ist es in der Regel br├╝llend hei├č und das Schwimmbad brechend voll. Was den P├Ąchter aber noch lange nicht dazu veranlasst, das zweite Fenster des Kiosk├é┬┤ zu ├Âffnen um dort dann evtl. Getr├Ąnke zu verkaufen. Nein, ein Fenster muss reichen f├╝r Essen und Getr├Ąnke mit einer Ein-Frau-Besetzung und einigen „Zubereitern“ im Hintergrund.

Stolz auf die Schlange?

Trotz allem scheint der P├Ąchter sehr gewissenhaft zu sein. An schlechten Tagen, so erz├Ąhlt man sich – wobei „schlecht“ durchaus individuell und gef├╝hlt sein kann – sucht er mehrmals die unmittelbare N├Ąhe seines Kiosk auf, schaut gen Himmel, entdeckt eine Wolke, z├Ąhlt die Badeg├Ąste ab und geht wieder.

Sollte der Himmel aufrei├čen und Scharen Einlass begehren, so ├Âffnet er seine kulinarischen Pforten und bietet Fleischk├Ąsebr├Âtchen, Pommes und Currywurst gegen wenig Geld. Soweit, so l├Âblich. Die Schlange nimmt er offenbar stolz zur Kenntnis, zeigt sie doch auf, wie begehrt sein Angebot ist.

Hastig wirft er Stuhl und Tisch vor die gitternen Tore des Bades, so dass jeder hungrige Platz nehmen kann. Diese herzlich lieblos gestaltete Umgebung verleitet so manch hungriges Gesch├Âpf, die ergatterte Mahlzeit direkt auf der Liegewiese zu sich zu nehmen. Verst├Ąndlich.

Wer sitzt schon gerne an hei├čen Tagen auf hei├čem Plastik direkt vor Gitterst├Ąben in unmittelbarer N├Ąhe zur Stra├če, zu Toiletten – auch wenn es praktisch erscheinen mag, so harmonieren die gelegentlich her├╝berwehenden D├╝fte nicht wirklich mit dem Aroma von Pommes – und mit Blick auf eingez├Ąunten Wildwuchs?

Gem├╝tlich geht anders.

Nun, es ist vielleicht nicht nur mir ein seit Jahren existierendes R├Ątsel, welches wohl nie gel├Âst werden wird, warum die P├Ąchter des Viernheimer Schwimmbad-Shops offenbar selbst kein Interesse an einem florienden Kiosk aufbringen wollen oder k├Ânnen. Verzeihen Sie mir meine offenen Worte. Niemand kann hinter die Kulissen schauen und ehrlich gesagt, m├Âchte und muss ich das auch nicht.

Dass es auch anders geht, beweisen das Kiosk des Weinheimer Sees oder insbesondere die Gastronomie im Heddesheimer Schwimmbad. Wie sagte ein Freund neulich? „Horche mol. Kummt mol mit ins Heddesheimer Freibad. Do hoggscht wie in die Karibik uff Longschmebel mit de Fie├č im Sond.“ Ja, denke ich mir, leider gibt es dort aber kein F├╝nzig-Meter-Becken wie im Viernheimer Waldschwimmbad.

Potential ist da – auch um die Ecke.

Potential w├Ąre da. Totes Kapital liegt gen├╝gend herum, ├Ąhnlich wie die heruntergefallenen Pommes vor dem Ausgabestand, die man sich umst├Ąndlich aus den Zehen pulen muss, wenn man auch nur am Kiosk vorbeil├Ąuft – bei sch├Ânem Wetter wohlgemerkt.

Vor kurzem war sch├Ânes Wetter. Es war warm. Nicht hei├č, aber warm. Ein paar Wolken zogen ├╝ber den Himmel. Zusammen mit ein paar M├Ądchen im Alter meiner Tochter schwammen wir ein paar Runden. Dann hatten die M├Ądchen Hunger. Der Kiosk war geschlossen, wie so oft. Wenn Sie jetzt sagen, dann soll sich die Frau doch etwas mitnehmen, haben Sie recht.

Aber ist das im Sinne des P├Ąchters? K├Ânnte nicht wenigstens die Grundversorgung – eventuell in Form von Brezeln – gesichert sein? Das w├Ąre doch mal ein Anfang. Wir meinen es nicht b├Âse. Wir wollen doch nur ein bisschen Verl├Ąsslichkeit, gesicherte ├ľffnungszeiten, nett sitzen und die leckeren Fleischk├Ąsebr├Âtchen.

Nun, das „Maximum“ direkt neben dem Schwimmbad ist fu├čl├Ąufig in 35 Sekunden zu erreichen. Dort warte ich ca. f├╝nf Minuten in angenehmer Atmosph├Ąre auf eine Pizza- bekomme noch einen Espresso umsonst, weil ich mich jedes Mal ├╝ber die „Servicew├╝ste Viernheimer Waldschwimmbad-Kiosk“ ├Ąrgere – und bin nach ungef├Ąhr 8 Minuten – die Zeit der Bestellaufnahme und Bezahlung mit eingerechnet – wieder auf dem Handtuch bei meinen M├Ądels.

Da habe ich obendrein auch noch ca. 20 Minuten gespart. Warum? So muss niemand von uns 30 Minuten in der Schlange stehen und im g├╝nstigsten Fall f├╝r vier M├Ądchen je ein Fleischk├Ąsebr├Âtchen erstehen. F├╝r Kaffee oder eine „T├╝te S├╝├čes“ steht man genauso lange. Vorausgesetzt, es ist ge├Âffnet.

Marietta Herzberger.

Anmerkung der Redaktion: Marietta Herzberger lebt in Weinheim und schreibt in ihren Kolumnen ├╝ber den ganz normalen Wahnsinn des Alltags. Erfundene Geschichten, in denen doch das eine oder andere wahr ist. Die Personen gibt es meistens, manchmal nicht. Mal ist es, wie beschrieben, mal gnadenlos ├╝berzogen. Es sind keine „journalistischen“ Texte mit dem Anspruch auf Faktentreue, sondern Lesetext mit dem Ziel, Lesefreude zu verbreiten. Sie hat jede Menge Weisheiten gerne, zwei sind: „Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernst genommen“ – Konrad Adenauer. Und: „Wer k├Ąmpft, kann verlieren. Wer nicht k├Ąmpft, hat schon verloren“ – Bertolt Brecht. Wir w├╝nschen unseren Lesern viel Lesespa├č mit ihren Texten!

In eigener Sache: viernheimblog gestartet

Guten Tag!

Viernheim, 11. M├Ąrz 2011. Seit heute berichten wir auch aus und ├╝ber Viernheim. Mit dem Viernheimblog starten wir unser f├╝nftes Lokalblog und gleichzeitig unser erstes Blog in S├╝dhessen.

Auch in Viernheim gibt es nun ein eigenes Stadtblog: das Viernheimblog.

Viernheim war schon h├Ąufiger Thema f├╝r uns – nicht zuletzt in Sachen „Pfenning“. Das viernheimer Logistik-Unternehmen plant eine angebliche 100-Millionen-Investition im benachbarten Heddesheim.

Aber auch aktuelle Themen wie der Absturz eines Hubschraubers, der Abriss und Neubau einer Br├╝cke, Kulturthemen und andere „Geschichten“ haben wir schon berichtet.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Die Redaktion

Rhein-Neckar-Zentrum wieder leichter erreichbar


Guten Tag!

Heddesheim, 15. Dezember 2010. (red) Die Br├╝cke zwischen Heddesheim und Viernheim ├╝ber die L631 ist aus Richtung Heddesheim wieder einspurig befahrbar. Bis Freitag oder einige Tage darauf soll auch die Gegenrichtung befahrbar sein.

Urspr├╝nglich sollte die neue Br├╝cke ├╝ber die A659 schon im November in Betrieb sein. Dann hie├če es Anfang, dann Mitte Dezember. Jetzt zum Wochenende oder in den Tagen drauf, wie das Amt f├╝r Stra├čen- und Verkehrswesen in Bensheim auf Nachfrage ank├╝ndigte.

Eine Punktlandung haben die Arbeiten an der neuen Br├╝cke nicht genommen. Aber vielleicht schaffen es die Baufirmen bis zum Wochenende – die Unternehmen und die Kunden des Rhein-Neckar-Zentrums w├╝rde es in der Vorweihnachtszeit freuen.

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Wird die Gegenspur bis zum Wochenende frei sein? Bild: heddesheimblog.de

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Das heddesheimblog

Ein Kultbuch gegen den F├Ârderwahn – Wir verlosen drei Exemplare

Guten Tag!

Heddesheim, 23. November 2010 (pm). Das „Kultbuch gegen F├Ârderwahn“ hat die ersten 1000 Leserinnen und Leser gefunden: „Vom kleinen Spatz, der nicht fliegen wollte“, ist seit einem Jahr auf dem Markt. Die Autorin Christina Adler-Sch├Ąfer stammt aus Heddesheim. Wir verlosen drei Exemplare des Buchs.

Pressemitteilung Robert Sch├Ąfer Verlag/Viernheim

PM Spatz Kinderbuch_1000 St├╝ck

Die Autorin stammt aus Heddesheim

„Die in Heddesheim geborene Kindertherapeutin Christina Adler-Sch├Ąfer ist unter die Buchautorinnen gegangen und freut sich sehr ├╝ber ihr erstes Werk: „Vom kleinen Spatz, der nicht fliegen wollte“.

Das gro├čformatige Bilderbuch feiert in diesem Monat seinen ersten Geburtstag und es ging schon 1000 Mal ├╝ber die Ladentheke. Seit November 2009 ist das „Kultbuch gegen den F├Ârderwahn“ aus dem Viernheimer Robert Sch├Ąfer Verlag auf dem Markt und es findet in ganz Deutschland begeisterte Leser.

„Manche Jungen und M├Ądchen haben sich regelrecht in den Piepmatz verliebt und wollen die Geschichte immer wieder vorgelesen bekommen“, berichtet Verleger Robert Sch├Ąfer. Eltern und Gro├čeltern sind auf der sicheren Seite, wenn sie ihrem Nachwuchs ab drei Jahren bis zum Erstlesealter etwas Besonderes schenken m├Âchten.

Aber auch die Fachwelt ist von dem Buch angetan. „Die Brosch├╝re zum Bilderbuch spricht mir als P├Ądagogin inhaltlich aus der Seele und nimmt einen Gegenpol zum derzeitigen F├Ârderwahn in KiTas und Familien ein“, meint etwa Margit Franz aus Darmstadt.

Sie ist p├Ądagogische Fachberaterin und Herausgeberin von „Die Kindergartenzeitschrift“.
Dass zahlreiche Erzieherinnen das Buch f├╝r ihre Arbeit einsetzen, ├╝berrascht kaum. Die Autorin des Buches arbeitet schon seit ├╝ber 15 Jahren als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in eigener Praxis in Viernheim.

Christina Adler-Sch├Ąfer hat diese Erfahrung einflie├čen lassen in ein Buch, das sich gegen zu viel F├Ârderung zum falschen Zeitpunkt wendet. Die Geschichte vom kleinen Spatz zeigt auf, dass das Gro├čwerden nicht schneller geht, nur weil die Erwachsenen ungeduldig sind. Ist jedoch die Vertrauensbasis stark genug, fliegt am Ende der Spatz so hoch, wie man es kaum f├╝r m├Âglich gehalten h├Ątte.

Die Bilder kommen von der Weinheimer Malerin Dagmar Kopnarski

Bei der Presse traf das Werk ins Schwarze. „Alle wichtigen Medien der Metropolregion Rhein-Neckar haben positiv und ausf├╝hrlich ├╝ber uns berichtet und sogar in Th├╝ringen, Brandenburg und dem K├Âlner Raum waren die Redakteure begeistert“, freut sich Robert Sch├Ąfer. „Vor allem die tollen Bilder kommen klasse an und wir sind froh, dass wir Dagmar Kopnarski als K├╝nstlerin gewinnen konnten.“

Die Weinheimer Malerin hat leuchtend bunte und gro├čformatige Bilder mit Aquarellfarben auf Leinwand gezaubert. „In dieser Technik malt eigentlich kaum ein Mensch, doch das Resultat ├╝berzeugt“, so Robert Sch├Ąfer. Er setzt vor allem auf Pressearbeit, Ausstellungen, Vortr├Ąge und die Internetpr├Ąsenz unter├óÔéČ┬Ęwww.vom-kleinen-spatz.de, um den bunten Vogel bekannt zu machen.

Das zweite Buch des Verlages wird im Fr├╝hjahr auf den Markt kommen. Wieder steht ein aktuelles Anliegen im Mittelpunkt. War es beim Spatz der F├Ârderwahn, geht es diesmal um das Thema Jugend und Alkohol.“

Verlosung von drei Exemplaren

Das heddesheimblog verlost drei Exemplare des wundersch├Ânen Bilderbuchs. Einsendeschluss ist Dienstag, 30. November 2010. Bitte senden Sie uns eine email unter Angabe Ihrer Adresse und dem Betreff „Spatz“. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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