Sonntag, 18. Februar 2018

Am 01. Februar l√§uft der elektronische Zahlungsverkehr √ľber SEPA

„Enormer Aufwand“ f√ľr zwei Ziffern mehr

Foto: Deutsche Bundesbank

F√ľr Privatpersonen sind es zwei Ziffern mehr zu merken. F√ľr Gemeindekassen, Unternehmen und Vereine bedeutet die Umstellung auf SEPA einen hohen Aufwand. Foto: Deutsche Bundesbank

 

Rhein-Neckar,09. Januar 2014. (red/ld/al) W√§hrend sich Privatpersonen k√ľnftig nur zwei neue Ziffern f√ľr ihre IBAN merken m√ľssen, hatten Gemeindeverwaltungen, Unternehmen und Vereine in den vergangenen Monaten mehr Aufwand. Grund ist SEPA – die Vereinheitlichung des EU-weiten elektronischen Zahlungsverkehrs. Stichtag ist der 01. Februar. Sie sind vorbereitet. [Weiterlesen…]

Ergebnisse des B√ľrgerbeteiligungsprozesses ver√∂ffentlicht

Das neue Leitbild der Gemeinde Heddesheim

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Rund 80 B√ľrger/innen haben bei der Entwicklung der Leits√§tze mitgewirkt.

 

Heddesheim, 21. September 2013. (red/aw) Heddesheim hat 45 Leits√§tze f√ľr die Zukunft der Gemeinde ver√∂ffentlicht. Sie sind das Ergebnis des B√ľrgerbeteiligungsprozesses, der im November 2012 gestartet worden war. Das Leitbild soll vor allem den Gemeinderat in den kommenden Jahren bei verschiedensten Anl√§ssen begleiten. Ins B√ľrgerhaus kamen am Montag rund 160 B√ľrger/innen zur Pr√§sentation. [Weiterlesen…]

Geprothmannt: Schulpolitik muss zukunftsorientiert debattiert werden

Die Ganztagesschule muss kommen – aber sie ist trotzdem ein Problem

Rhein-Neckar, 01. Oktober 2012. (red) Alles sch√∂n und gut. Die Forderung nach einer Ganztagesschule ist richtig, aber trotzdem problematisch. Aktuell wurde im Ladenburger Gemeinderat √ľber die Einf√ľhrung der Ganztagesschule an der dortigen Werkrealschule diskutiert – aber die Debatte wird auch in anderen Gemeinden unseres Einzugsgebiet laufen. Und vermutlich St√ľckwerk bleiben. Weil immer nur kurzfristig geplant wird und niemand den Mut aufbringt, mal zehn oder sogar 20 Jahre nach vorne zu schauen. Oder auch mal zur√ľck.

Kommentar: Hardy Prothmann

Dieser Beitrag kommt ohne Zahlen aus, weil es nicht um Erbsen zählen gehen soll, sondern um einen Aufruf zu einer weitsichtigen Debatte, die leider nicht stattfindet.

Baden-W√ľrttemberg ist unbestritten ein guter Schulstandort. Aber die Zeiten √§ndern sich. Mit ihnen die Menschen und die Bedingungen, unter denen sie miteiander leben. Deswegen beginne ich auch mit einem Sprung zur√ľck.

Ich bin 1966 geboren und bin nach der vierten Klasse in Frankenthal aufs Gymnasium gegangen. Mit ein paar Freunden. Andere Freunde wechselten auf die Reals- oder Hauptschule. F√ľr die Freundschaften war das weitgehend unbedeutend. Um 13:00 Uhr l√§utete es, ich war um 14:00 Uhr mit Essen und meist auch mit Hausaufgaben fertig, sp√§testens um drei ging es raus: Kicken, Rad fahren, Schwimmen gehen, Bl√∂dsinn machen, Vereinstraining. Mit meinen Freunden und anderen Kindern. Beim Abendessen war ich oft todm√ľde, weil ausgepowert.

Gemeinsamkeit

Mit einigen meiner Freunde bin ich unabh√§ngig vom Schulabschluss und der sp√§teren beruflichen „Laufbahn“ immer noch gut befreundet. Die einen arbeiten als Handwerker, andere in Heilberufen ohne √Ąrzte zu sein, es gibt H√§ndler und Dienstleister unter ihnen. Alles feine Leute, die teils mal richtig ordentlich mehr Geld verdienen als ich. Und die oft um einiges weniger arrogant sind als die, die sich f√ľr die Elite halten.

√úberhaupt diese ganze leidige Elitendiskussion: Wenn ich einem Kumpel einen franz√∂sischen Text √ľbersetzt habe oder die Inschriften auf alten Denkm√§lern lesen und verstehen konnte, wusste ich, dass ich mehr wei√ü als mein Hauptschulfreund. Na und? Daf√ľr konnte der flitzeflink sp√§ter Ma√üe und Winkel berechnen, wusste immer, wo gerade die besten Preise f√ľr was auch immer waren. Das erg√§nzt sich bis heute.

Zusammen, statt getrennt

Hardy Prothmann (45) fordert mehr Weitblick bei der Schulpolitik.

Damit bin ich beim Kern der Debatte: Vor meiner Zeit wurden Jungs und M√§dchen getrennt. Auch zu meiner Zeit wurden wir Kinder getrennt. Gemeinsames Lernen gab es nicht. Aber wir hatten neben der Schule viel Zeit f√ľr Gemeinschaft. Heute werden die Kinder auch getrennt, aber durch die Lebenssituation vieler Eltern brauchen sie eine l√§ngere Betreuung. Sicher sind auch die Anforderungen in der Schule gestiegen, also auch l√§nger Schule.

Ich habe zwei Kinder. Der Sohn hat gerade nach dem achtj√§hrigen Gymnasium Abitur gemacht, die Tochter besucht die 8. Klasse. Die kennen keine Haupt- und Realsch√ľler mehr. Nicht wegen Elitegedanken – ich achte drauf, dass sie bewusst bescheiden bleiben -, sondern weil sie keine Zeit haben. Morgens um sechs Uhr aufstehen, Schule bis um 16-17:00 Uhr. Dann noch Hausaufgaben machen, lernen, etwas Sport und etwas Musik. Damit ist der Tag rum. Ab und an treffen sich „beste Freundinnen“ und das ist nat√ľrlich jemand aus der Klasse. Andere Kinder bekommen sie ja nicht zu Gesicht.

Diese Trennung der Kinder f√ľhrt auch irgendwann zu einer Trennung der Gesellschaft. Gymnasiasten wissen nicht wie Realsch√ľler ticken und die nicht, wie Hauptsch√ľler so als Menschen sind. Falsche Elitendebatten f√ľhren zu falschen Selbstbildern bei den „Besten“ wie bei denen, die es „halt nicht geschafft haben“. Und vor allem CDU, SPD und FDP hei√üen diese heillosen Debatten auch noch an. Christliche Verbundenheit, soziales Miteinander oder freies F√ľreinander f√§llt diesen „politischen Eliten“ nicht mehr ein. Und umgekehrt kriegen die Gr√ľnen Pickel, wenn jemand Elite sagt, obwohl man die ganz sicher ebenso braucht wie den soliden Handwerker.

Der Schultyp der Zukunft, der auch den Gemeinsinn der Menschen st√§rkt und der gesellschaftlichen Situation Rechnung tr√§gt ist die gemeinsame Ganztagsschule. Damit die nachwachsenden Generationen auch f√§hig sind, gemeinschaftlich zu denken. Und √ľbereinander Bescheid wissen. Nat√ľrlich geh√∂rt auch Inklusion dazu.

Und man muss die Sportvereine in die Veränderungen ebenso mit einbeziehen wie Musikschulen. Wenn die Ganztags-Werkrealschule kommt, werden die Vereine erneut Kinder und Jugendliche verlieren. Ganz einfach aus dem Grund, dass nicht alle auf ein Mal im Zeitfenster 17:00-19:00 Uhr auf demselben Platz kicken oder diesselbe Halle belegen können.

Alle m√ľssen zusammenr√ľcken

Fr√ľher ging man nach der Schule in den Sportverein. „Nach der Schule“ ist heute sp√§ter Nachmittag oder fr√ľher Abend. Also m√ľssen die Vereine in die Schulen, ebenso die Musikschulen.

Das wird ein gewaltiger Umbau – denn daf√ľr muss vieles neu gedacht werden. Von Geb√§uden, √ľber Pl√§tze, √ľber Mittel bis hin zur Organisation. In vielen Gemeinden reichen die Hallenkapazit√§ten nicht mehr aus. Nicht weil die von morgens bis abens belegt sind, sondern weil immer mehr Anspruch auf diesselben Zeitfenster erheben. Wo soll das hinf√ľhren? Dass jeder 10.000-Einwohner Ort vier Hallen und zwei Kunstrasenpl√§tze hat?

Man muss nicht nur gesellschaftlich die Schulen neu denken, sondern auch wirtschaftlich. Denn bekanntlich fehlt es an Geld zur Unterhaltun und es wird weniger Kinder geben. Ob man sich diesen Luxus, drei Schulsysteme mit entsprechenden Verwaltungen noch wird leisten k√∂nnen, ist heute schon fraglich. Hinzu kommt der Sch√ľlerverkehr, denn die wenigstens laufen nach der Grundschule in eine weiterf√ľhrende Schule.

Was die Hauptsch√ľler schon mitmachen mussten, Zusammenlegungen, Werkrealschulreform, erneute Zusammenlegung, jetzt Ganztagsschule wird auch auf die anderen Schultypen zukommen. Gymnasien f√ľhren teils wieder die 9-j√§hrigen Z√ľge nach der G8-Reform ein oder bieten beide Z√ľge an. Die Realschulen haben „Sorge“, dass ihre „Homogenit√§t“ durch Hauptsch√ľler gest√∂rt wird, da der Wegfall der Schulempfehlung nun Kindern die Realschule erlaubt, die sonst auf der Hauptschule gelandet w√§ren. Und die Hauptschulen, neudeutsch Werkrealschulen, m√ľssen bangen, ob sie √ľberleben k√∂nnen.

Man k√∂nnte das Durcheinander auch als „lebendig“ bezeichnen. Tats√§chlich wei√ü ich aus vielen Gespr√§che mit Eltern und Kindern, dass es als chaotisch begriffen wird. Eine „neue Ordnung“ kann nicht mehr Schaden anrichten als das verkorkste Herumexperimentieren der vergangenen Jahre.

Warum Spenden und Sponsoring Transparenz brauchen

Geprothmannt: Uneigenn√ľtzige Wohlt√§tigkeit? Von wegen! Spenden und Sponsoring sind Werbung

100 Euro sind viel Geld - manche zahlen das aber aus der "Porto-Kasse" und machen daraus ein Vielfaches an "Image"-Gewinn. Quelle: 100-Euro-Schein

Rhein-Neckar, 12. Dezember 2011. (red) Zur Zeit jagt eine Spenden√ľbergabe die n√§chste – so wie vergangenes Jahr auch und n√§chstes Jahr wieder. Besonders in der Vorweihnachtszeit laden viele Firmen und Gemeinden ein, √ľber mildt√§tige Spenden f√ľr den guten Zweck zu „berichten“. Klares Ziel dieser Aktionen: Die Spender und Sponsoren wollen sich damit ein gutes Image verschaffen – dabei ist das nichts anderes als Werbung.

Von Hardy Prothmann

Die Redaktion f√ľr die Lokalblogs in Nordbaden hat eine strikte Regel: Wir berichten nicht √ľber Spenden, egal wie gro√üz√ľgig diese sind. Denn hinter fast jeder Spende steckt immer ein „Kalk√ľl“, ein Hintergedanke und der ist nicht „mildt√§tig“, sondern egoistisch: Die spendende Firma oder Institution will sich damit ein gutes Image verschaffen.

Das ist auch absolut erlaubt – nur machen wir uns nicht zum Handlanger und zur erweiterten Pressestelle der Spender und Sponsoren. Wer aus √úberzeugung spendet oder unterst√ľtzt, braucht seine Haltung nicht an die „gro√üe Glocke“ zu h√§ngen.

Millionen von privaten Spendern halten das so – sie geben Geld f√ľr alle m√∂glichen Hilfsorganisationen und hoffen, dass damit anderen geholfen wird. Die allermeisten Spenderinnen und Spender bleiben „anonym“ – es geht ihnen um die Hilfe und nicht um eine √∂ffentliche Nennung.

Wer hingegen der „√Ėffentlichkeit“ seine „Gro√üz√ľgigkeit“ mitteilen m√∂chte, kann eine Anzeige schalten. Das ist, wie gesagt, absolut erlaubt.

Hirschberg: Bericht √ľber eine Spende? Ja, gerne. Schleichwerbung? Nein, danke.

Aktuell haben wir √ľber die Spende einer Interessengemeinschaft „Storchenkerwe“ in Hirschberg berichtet:¬†Die Einladung erschien frei von „Firmenwerbung“ – denn die Initiative des Ortsfestes spendete Geld f√ľr gemeinn√ľtzige Zwecke. Deshalb haben wir den Termin wahrgenommen.

Vor Ort präsentierte man aber Spendenschecks mit Logo und Schriftzug einer regionalen Bank. Diese Werbung haben wir aus dem Foto herausretuschiert (weiße Fläche).

Das ist die einzige „saubere“ L√∂sung – alles andere ist eine Form von Schleichwerbung, untergr√§bt die Glaubw√ľrdigkeit von Journalismus (sofern die bei gewissen Medien nicht sowieso schon „six feed under“ ist) und schadet letztlich auch dem „Werbekunden“ – muss der doch ganz besonders an einem glaubw√ľrdigen Umfeld interessiert sein.

Penetrant wird es – und das ist zunehmend der Fall – wenn die Sponsoren und Spender sogar die Berichterstattung vorschreiben wollen. Dagegen hilft nur konsequente Aufkl√§rung und konsequente „Nicht-Berichterstattung“ bei „H√§rtef√§llen“.

Penetrantes Sportsponsoring

Selbst in der Provinz treibt dieses Sponsorenunwesen nicht nur seltsame, sondern v√∂llig inaktzeptable „Bl√ľten“. Ein lokaler Tennisverein wollte uns beispielsweise nur Fotos gestatten, wenn das Sponsorlogo mit im Bild ist.

Das Ergebnis kann man hier nachlesen:¬†„Kein Gruppenfoto ohne Sponsor“

Sehr krass ist dieses Beispiel: Eine Apotheke wird von einem „Marketing-Verband“ ausgezeichnet, nicht etwa weil die Apotheke am meisten Geld gespendet hat, sondern deren Kunden. Wir wollten dar√ľber berichten – und wurden vermutlich (aus Sorge) wegen unserer bekannten, kritischen Haltung nicht eingeladen. Wir haben trotzdem berichtet: Kein Kinderlachen f√ľr das Heddesheimblog.

taz verpixelt Sportfotos und stellt die Aktion anscheinend klammheimlich wieder ein.

Die taz hatte im August angek√ľndigt, ab sofort alle Sportfotos zu verpixeln. Die Begr√ľndung:

Die Werbung im Fu√üball, Biathlon oder Handball ist mit den Jahren der Kommerzialisierung einfach zu aufdringlich, zu omnipr√§sent geworden. Da m√ľssen intelligentere L√∂sungen her. Zum Beispiel: Weg mit dieser Flimmerbande.

Und:

Wir sind nicht mehr bereit, Eure Werbebotschaft auf Trikots und Werbebanden zu verbreiten. Es kann ja auch nicht Aufgabe einer Zeitung sein, die mit kritischer Distanz √ľber Sport berichtet, t√§glich kostenlose Werbung von Vereinen und deren Sponsoren ins Blatt zu heben. Wir wollen durch die Verpixelung journalistisch noch unabh√§ngiger werden.

Guter Ansatz Рleider scheint die taz das nicht durchgehalten zu haben. Vielleicht wars auch nur ne Sommerloch-Saure-Gurken-Zeit-Meldung. Eine Erklärung, warum nicht mehr verpixelt wird, konnte ich nicht finden (Anfrage ist gestellt, der Artikel wird gerne nach einem Hinweis ergänzt).

Wir werden das in Zukunft weiter so halten: Wenn Spender und Sponsoren mit Ihren Logos genannt und abgebildet werden wollen, erhalten Sie ein Angebot zum Schalten einer gewerblichen Anzeige. Solche „Berichte“ werden wir entsprechend als Anzeige kennzeichnen.

Andernfalls werden wir konsequent Spender und Logos aus Texten und Bildern entfernen Рdenn es  geht doch um Mildtätigkeit? Oder geht es doch um etwas anderes? Sollten wir deshalb nicht mehr zu solchen Anlässen eingeladen werden, können wir gerne darauf verzichten.

Trennungsgebot

Gut und richtig w√§re, wenn vor allem Zeitungen diesem Beispiel folgen w√ľrden – das aber darf man tats√§chlich bezweifeln, denn dort gibt es schon l√§ngst kein Trennungsgebot zwischen Redaktion und Anzeigen mehr, sondern nur noch die Haltung, dass man Anzeigenkunden nicht „verprellen“ will.

Die Masse der Leserinnen und Leser zahlt zwar insgesamt viel und bedeutendes Geld f√ľrs „Abo“ – unterm Strich sind das aber knapp 30 Euro und was bedeutet so ein Betrag, wenn an anderen „Auftr√§gen“ ein paar mehr Nullen dranh√§ngen, also 3.000, 30.000 oder gar 3.000.000 Euro? Es wird anhand der „Nullen“ schnell klar, auf wen man „R√ľcksicht“ nimmt und f√ľr welche „Nullen-Informationen“ man sich entscheidet.

"Redaktionelles" Foto ab Spendenhöhe von 500 Euro - bitte Text mitschicken.

Allerdings gibt es auch hier „Regeln“ – die h√§ngen von der H√∂he der Spende ab. Der Mannheimer Morgen macht zum Beispiel „grunds√§tzlich“ erst ab 500 Euro Spendensumme ein Foto. Warum, wieso, weshalb? Dar√ľber gibt es keine uns bekannten Informationen.

Ethisches Handeln

Ganz grunds√§tzlich verantwortet jedes Medium die eigenen redaktionelle Ethik und die Art seiner „Informationen“ im Rahmen der gesetzlichen M√∂glichkeiten selbst – und auch die daraus resultierende Glaubw√ľrdigkeit.

Mal schauen, wie Spender und Sponsoren mit unserer transparenten Haltung umgehen – dazu wird es, sofern interessant, einen Nachbericht geben.

Soviel sei noch angemerkt: Unternehmen, die mindestens zehn Prozent ihres Gewinns spenden, werden wir sofort lobend erw√§hnen, weil das tats√§chlich Spenden sind, die „bemerkenswert“ sind. Keine Sorge – es gibt vermutlich kein einziges Unternehmen, das so verf√§hrt.

Vereine sollten sich nicht zu jedem Preis „kaufen“ lassen

Vereine, die sich f√ľr ein paar Euro „Spendengeld“ oder „Sponsoring“ als Vermarktungsfl√§che missbrauchen lassen, sollten tats√§chlich dar√ľber nachdenken, worum es geht.

Um F√∂rderung von Kultur, Jugend oder Sport oder darum, dass die ehrenamtlichen Helfer wirklich sehr viel Arbeit aufbringen und sich von Firmen durch im Vergleich minimale „F√∂rderung“ dann die hier „erwirtschaftete“ Aufmerksamkeit abkaufen lassen? Das kann nicht im Sinne von Kultur, Jugend und Sport sein – und auch nicht im Sinne der Unternehmen.

Und ein besonders Geschmäckle bekommen solche Spenden dann, wenn die Spenderfirmen nicht nur beim Image die Nutznießer sind, sondern durch Aufträge und Geschäfte mit den Vereinen wiederum einen ganz klaren geschäftlichen Vorteil suchen.

Dann haben Spenden sogar eher die Funktion einer Bestechung und sind vollends pervertiert. Und auch das ist leider oft schon fast „√ľblich“.

Spendenziele m√ľssen transparent sein

Gemeinden m√ľssen Spenden beispielsweise l√§ngst √∂ffentlich machen und transparent darstellen – das sieht das Geldw√§schegesetz so vor. Und daf√ľr gibt es ganz sicher Gr√ľnde.

Damit Sie mich richtig verstehen: Spenden sind gut und wichtig. Und jeder Euro hat seinen Wert.

Spenden sollten aber das sein, was sie sein sollen: Ein Beitrag zu einer besseren Welt. Ganz privat, ganz individuell nach den Möglichkeiten.

Wer Spenden und „Sponsoring“ auch nur im Ansatz f√ľr eigene „Zwecke“ einsetzt, muss sich moralisch selbst verpflichten, seinen Anteil an Eigennutz klar darzustellen – damit keine „Missverst√§ndnisse“ aufkommen.

Wenn ein Gro√ükonzern beispielsweise 1 Million Euro spendet, ist das vielen Medien eine Nachricht wert. Zeitungen wie der MM berichten mit Bild erst ab 500 Euro. F√ľr den Konzern bedeutet 1 Million vielleicht nur einen 0,000-irgendwas Anteil an seinen M√∂glichkeiten. F√ľr eine Initiative sind 500 oder 1.000 Euro hingegen alles, was man „aufbieten“ kann.

Wer ist nun „gro√üz√ľgiger“? Wer verdient mehr Aufmerksamkeit? Wor√ľber sollte man dankbarer sein? Wor√ľber berichten?

Denken Sie mal dr√ľber nach – eine Meinung zu dem Thema ist gar nicht so einfach zu finden.

Ist halt alles immer „relativ“ – daf√ľr muss man kein Einstein sein.

Ihr

Anmerkung: Wir haben anf√§nglich auch √ľber Spenden berichtet und vor kurzem noch im Weinheimblog √ľber eine Aktion zu Defibrilatoren in der Stadt. Dabei wurde auch eine spendende Bank genannt. K√ľnftig werden wir das kompromisslos handhaben.

Diese Woche: Tipps und Termine

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Guten Tag!

Tipps und Termine f√ľr den 24. – 30. Januar 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps f√ľr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm√∂glichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern f√ľr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Weinheim.

Mittwoch, 26. Januar, 10 Uhr, Zwinger

„Ben liebt Anna“ – Szenenfoto. Quelle: Theater Heidelberg

Heidelberg. Der Zwinger zeigt „Ben liebt Anna“ ein Theaterst√ľck nach dem Roman von Peter H√§rtling.
Eine Morgens kommt eine neue Mitsch√ľlerin in Bens Klasse: Anna. Sie sieht ein bisschen anders aus als die anderen, wird verspottet und kommt nicht aus Deutschland. Aber Ben hat`s voll erwischt und es stimmt, was bald jeder wei√ü: Ben liebt Anna. F√ľr Ben ist es das erste Mal und er wei√ü wirklich nicht, was werden soll.

Wie werden die Eltern, Freunde und Geschwister reagieren? Was, wenn Anna seine Gef√ľhle nicht erwidert? Wie und ob die beiden zusammen kommen, was sie erleben oder nicht erleben, h√§ngt diesmal nicht nur von den beiden und vom Autor, sondern auch vom Publikum ab.

Denn bei unserer Dramatisierung des bekannten Jugendbuches hat das Publikum ein Wort mitzureden, sind die Zuschauer eingeladen, die Handlung aktiv mitzugestalten. So ist jede Auff√ľhrung anders, stellen sich die Fragen „Was h√§tte ich tun k√∂nnen?“,“Was w√§re, wenn?“ jedes Mal neu. Wie im richtigen Leben. Mit „Ben liebt Anna“ kommt nach l√§ngerer Zeit wieder ein St√ľck des bekannten und beliebten Schriftstellers Peter H√§rtling auf die B√ľhne des zwinger3.

Ort: Zwingerstr. 3-5, Heidelberg.
Karten: Tickets ab 17,30 Euro, MO-FR: 8-22 Uhr, SA: 9-18 Uhr, SO: 10-18 Uhr.

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Donnerstag, 27. Januar, 19 Uhr, Wachenburg

Krimidinner auf der Wachenburg.

Weinheim. Erlebnisgastronomie auf der Wachenbur: Ein Leichen√ā¬≠schmaus – Der erste Teil der Ashton√ā¬≠burry-Trilogie. Krimidinner. Ein au√üergew√∂hnlicher Abend a l√ɬ° Edgar Wallace mit mindestens einer Leiche. Der Geist Englands der fr√ľhen 60er Jahre weht durch den Saal. Eine illustre Gesellschaft kommt zu einer besonderen Feier zusammen.

Der Anlass ist die Testamentser√∂ffnung des wohlhabenden und pl√∂tzlich verstorbenen Lord Ashtonburry. Seine Witwe empf√§ngt die geladenen G√§ste im Kaminzimmer des Schlosses an √ľppig dekorierten Tischen. Soweit scheint alles noch recht normal.

Doch was sich dann im Verlauf des delikaten 4-G√§nge-Men√ľs abspielt, l√§sst mysteri√∂se Verwicklungen erahnen. Sollten sie einem der Angeh√∂rigen zum Verh√§ngnis werden? Starb der Lord wirklich eines nat√ľrlichen Todes oder stolperte er √ľber seinen raffs√ľchtigen Neffen?

Am Ende eines aufregenden Krimiabends haben sich die eifrig mitr√§tselnden G√§ste vielleicht selber verd√§chtig gemacht, sind in die Irre geleitet worden oder haben sich als Detektive bew√§hrt. Auf jeden Fall k√∂nnen sie ihre gruselige Freude haben, wenn √ľber dieser Veranstaltung die Stimme des heimlichen Regisseurs ert√∂nt: „Hallo! Hier spricht Edgar Wallace.“

Lassen Sie sich kulinarisch entf√ľhren in das Reich der geheimnisvollen Kriminalgeschichten.

Ort: Wachenburg, Weinheim
Karten: Informati√ā¬≠onen und Buchungen unter: 0201 /201 201. Restkarten f√ľr 79 Euro.

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Freitag, 28. Januar, 20.30 Uhr, „Wei√ües Lamm“

Die Band „Greengrass“

Gro√üsachsen. Die Iren hat es ja, freiwillig oder unfreiwillig, schon fast √ľberall auf der Erde hinverschlagen, so auch zum Walfang nach „Down Under“, Amerika oder nach Kanada. Auswandererlieder, Shantys, Kriegs- und Kampflieder, Saufsongs, einf√ľhlsame Liebeslieder oder wundersch√∂ne Balladen, die Palette der Musik, die aus dem keltisch/irischen Bereich kommt ist abwechslungsreich und schier unersch√∂pflich. Die Band „Greengrass“ spielt sowohl die Lebensfreude ausstrahlenden, fetzigen traditionellen Instrumentalst√ľcke – Tunes genannt, als auch wundersch√∂ne Songs und Balladen rund um die gr√ľne Insel. Eigene Arrangements sorgen f√ľr Abwechslung und geben der Band ihre pers√∂nliche Note. Greengrass ist im offiziellen Kader des Nightgroove Musikfestivals und hat neben zahlreichen Konzerten in Pubs und auf Kleinkunstb√ľhnen auch schon bei renomierten Festivals (z.B. F√ɬ™te de la Musique in Strasbourg) die Menschen begeistert. Die drei kreativen Musiker Michael B√∂hler, Gesang, Gitarre, Whistle, Bodhran; Heidrun Holderbach, Gesang, Fl√∂te, Bodhran, Gitarre sowie Erich Fading, Gesang, Gitarre, Mandoline, werden f√ľr Spa√ü und gute Stimmung sorgen.

Feel welcome and enjoy!

Ort: Breitgasse 7, Hirschberg
Karten: Vorverkauf unter: 06201/57257

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Donnerstag, 27. Januar, 20 Uhr, Stadthalle

Die Schauspielerin Michaela May.

Weinheim. Die Kulturgemeinde zeigt die Kom√∂die „Toutou“ von D. Besse und A. Tutenuit mit Michaela May, G√ľnther Maria Halmer und Ingo Naujoks. Die Regie f√ľhrt Bernd Schadewald.

Alex kommt vom abendlichen Gassi gehen mit leerer Leine zur√ľck. Toutou ist weg. Und mit ihm alles, was in der Ehe von Alex und Zo√© sicher und gefestigt schien. W√§hrend die beiden nach Gr√ľnden forschen, warum der fr√∂hliche Hund verschwunden sein k√∂nnte – schien er doch bisher immer restlos zufrieden mit seinen Hundekroketten, seinen Knabberknochen aus Plastik und seiner Gummiquietschgiraffe -, bahnt sich zwischen ihnen ganz allm√§hlich eine Krise von beziehungsgef√§hrdendem Ausma√ü an.

Sollte Alex den Mischling etwa mit Absicht „verloren“ haben? Geht er nicht √ľberhaupt nur wegen der ebenfalls einen Hund besitzenden Nachbarin Abend f√ľr Abend mit Toutou runter? Oder hat Zo√© den Vierbeiner vergr√§mt, als sie ihm ein „Trittchen“ gab und ihn ein Mistvieh nannte, nur weil er an der Orchidee aus Bangladesh das Bein gehoben hat?

In die konfliktgeladene Atmosph√§re dieser √ÉŇďberlegungen hinein platzt Pavel, langj√§hriger Freund des Paares, Nichthundebesitzer und offenkundiger Hundehasser – und schon ist Krach im Dreieck angesagt. In immer neuen B√ľndnissen, stets zwei gegen einen, kommen nun all die Dinge zur Sprache, die schon immer mal gesagt werden mussten. Eine Beziehungskom√∂die mit Biss und eine Besetzung die h√∂chsten Anspr√ľchen gen√ľgt.

Ort: Birkenauertalstraße 1, Weinheim

Karten: Geschäftsstelle der Kulturgemeinde Weinheim, Telefon: 06201/12282, eMail: theater@kulturgemeinde.de

√Ėffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9-12 und 15-18 Uhr, an Vorstellungstagen 9-12 und 18-19 Uhr. Die Abendkasse ist jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn ge√∂ffnet. Dort erfolgt nur der Verkauf zur jeweiligen Vorstellung. Abo A und freier Verkauf.

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Freitag, 28. Januar, 18:30 Uhr, Automuseum Dr. Carl Benz

Ladenburg. Einladung zur Filmpremiere Landesschau unterwegs: „Unser Benz! Der Autoerfinder bewegt die Kurpfalz“ ein Film von Eberhard Reu√ü.

Das Automuseum in Ladenburg.

Das SWR Fernsehen und das Automuseum Dr. Carl Benz laden herzlich zu einer Film-„Premiere“ ein: Wir wollen vor der Ausstrahlung anl√§sslich des Jubil√§ums „125 Jahre Automobil“ den Fernsehfilm √ľber die Kurpf√§lzer und ihren Autoerfinder anschauen. Autor und Redaktion sind anwesend. Anschlie√üend Gespr√§ch √ľber den Film. Die Frage, wer das Auto erfunden hat, wird in Stuttgart und Mannheim unterschiedlich beantwortet. In Stuttgart ist es Gottlieb Daimler, in Mannheim Carl Benz. Historisch gesehen haben die Mannheimer recht. Weil sie aber nicht immer recht bekommen, schmerzt dies die Kurpf√§lzer sehr. Vor allem im Jubil√§umsjahr des Autos. Carl Benz hat vor 125 Jahren das weltweit erste Patent f√ľr ein Automobil erhalten. Und nicht Daimler. Die Mannheimer sind es „ihrem“ Erfinder und sich selbst einfach schuldig, dies immer wieder zu betonen. Die Stadt, die Region und ihre Menschen sch√∂pfen bis heute St√§rke, Stolz und Selbstbewu√ütsein aus der Erinnerung an Carl Benz. In der alten Industriestadt, die seit Ende der siebziger Jahre Zehntausende von Arbeitspl√§tzen im verarbeitenden Gewerbe verloren hat, ist es wichtig daran zu erinnern, dass in Mannheim einmal die gr√∂√üte Autofabrik der Welt stand. Hunderttausende Mannheimer und Kurpf√§lzer forderten nach dem Ende der Fusion von Daimler Chrysler die R√ľckkehr zum Konzernnamen Daimler-Benz. Die Aktion „Kein Daimler ohne Benz“ scheiterte. Doch noch immer schafft man in Mannheim bis heute nicht „beim Daimler“ sondern „beim Benz“. Auch Mannheims zweitber√ľhmtester Sohn, der Pop-Star Xavier Naidoo, ist fasziniert von der Benz√Ę‚ā¨ňúschen Automobiltradition, ebenso wie der Youngtimer-Sammler Hardy Langer. Und die Urenkelin Jutta Benz sowieso. Auch weil Winfried Seidel in der ehemaligen Ladenburger Fabrik der Firma Carl Benz S√∂hne mit seinem Automuseum Dr. Carl Benz die Erinnerung an den Erfinder des Automobils wach h√§lt.
Sendung: Montag, 31. Januar 2011, von 18.15-18.45 Uhr im SWR Fernsehen (Wiederholung Samstag, 6.2.2011, 3:30 Uhr)

Ort: Automuseum Dr. Carl Benz, Ilvesheimer Str. 26, Ladenburg,

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Heddesheim, Freitag, 28. Januar, 20 Uhr, B√ľrgerhaus

Die „Spitzklicker“ im B√ľrgerhaus.

Heddesheim. „Die Spitzklicker“ zeigen am Freitag im Heddesheimer B√ľrgerhaus ihr aktuelles Programm „AugenKlick mal!“. Die Spitzklicker das sind: Franz Kain, Markus K√∂nig, Susanne Mauder, Markus Weber, Daniel M√∂llemann.

Die Texte sind von: Die Spitzklicker, Volker Heymann, Manfred Maser. Regie: Volker Heymann. Am Klavier und Komposition: Daniel M√∂llemann. Die Musikregie und Choreografie: Bettina Habekost. Licht-/Tontechnik:Philipp Friedrich, Olaf M√ľller, Mathias Stroh. B√ľhnentechnik: Francesco Bertolini. Souffleuse: Silvia Charro.

Ort: Unterdorfstr. 2, Heddesheim
Tickets: Bitte rechzeitig Karten bei der VHS Heddesheim reservieren, Tel. 101-267.

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kaffeeehaus

Freitag, 28. Januar, 20 Uhr, Alte Druckerei

Das Klappsm√ľhl-Ensemble in der Alten Druckerei.

Weinheim. Das Klapsm√ľhl‚Äô-Ensemble kommt mit „My (un)fair Lady“ am Freitag, 28. Januar, in die Alte Druckerei nach Weinheim. Frau Zehntbauer ist es zu verdanken, dass der „Monnemer“ Dialekt bundesweit hoff√§hig ist – und das Klapsm√ľhl‚Äô-Ensemble hat darauf reagiert.

Hierf√ľr wurde das legend√§re „My-fair-Lady“-Musical auf personelle Kleinstbesetzung reduziert, dazu reziprok gegen den Strich geb√ľrstet, und kommt nun als Politsatire in „My (un)fair Lady“ mit allen dialektal-dialektischen Weihen daher, das Publikum mit satirischem Wortwitz, situativer Komik und unsterblichen Songs (live am Klavier begleitet) angemessen zu „bespa√üen“.

Ort: Kulturb√ľhne Alte Druckerei, Weinheim, Friedrichstra√üe 24
Tickets: Kartenshop DiesbachMedien (Tel.: 06201/81345).

 

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Samstag, 29. Januar, 20 Uhr, Atelier 47

Alexandra Lehmler spielt im Atelier 47.

Ladenburg. Das Jahr 2011 wird mit einem kleinem (vor 25 Zuschauer) aber feinem Konzert im Atelier 47 beginnen. Am 29. Januar spielen Alexandra Lehmler (Alt- und Sopransaxophon, Bassklarinette) und Matthias Debus (Bass). Alexandra Lehmler, Absolventin der Musikhochschule Mannheim, vertiefte ihre Studien bei Bernd Konrad in Stuttgart und am „Conservatoire National Sup√©rieur de Musique“ in Paris.

Mehrfach wird sie Preistr√§gerin bei „Jugend… Jazzt“, arbeitet in den Landesjugendjazzorchestern Rheinland-Pfalz und Baden-W√ľrttemberg, sp√§ter im Bundesjazzorchester unter Leitung von Peter Herbolzheimer und bald u.a. mit Maria Schneider, David Liebman, J√ľrgen Friedrich, Peter Weniger und Bobby Shew. Konzertreisen f√ľhrten sie durch ganz Europa, nach Korea und Russland.
Matthias Debus kein unbekannter gefragter Bassist in der Gegend spielte u.a. mit Dirik Schilgen, Thomas Siffling, Erwin Ditzner, Lömsch Lehmann etc.

Zusammen spielen sie im Alexandra Lehmler Quintett (ALQ) dessen Deb√ľt CD im Jahre 2007 mit dem Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik“ nominiert wurde und im November 2009 waren sie unter den acht ausgew√§hlten (aus 80) Finalbands beim „Future Sounds“ Wettbewerb der Leverkusener Jazztage.
2009 erschien die Cd „Die Welt von unten gesehen“ 2010 mit Erwin Ditzner und Bernhard Vanecek „NETNAR TSINIM“. Seit den acht Jahren seines Bestehens verfolgt das ALQ konsequent die Vision eines europ√§ischen Jazz, der von Weltmusik inspiriert ist.

Ort: Hauptstraße 43, Ladenburg
Eintritt: 14 Euro darin enthalten 5 Euro Verzehrgutschein Zwiwwel. Reservierung unter philleicht@the-life-of-a-philosopher.de

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Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie m√∂chten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir √ľbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgew√§hlte Termine in unsere √ÉŇďbersicht „Diese Woche“:

Termine Heddesheimblog.de

Termine Hirschbergblog.de

Termine Ladenburgblog.de

Termine Weinheimblog.de

Und f√ľr Termine aus anderen Gemeinden an:

Termine Rheinneckarblog.de

Sie k√∂nnen auch gerne f√ľr Termine werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

√ÉŇďber unsere Blogs erreichen Sie t√§glich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Vor Ort und in der Region.

Eine sch√∂ne Woche w√ľnscht
Die Redaktion

In eigener Sache: Wir machen Betriebsferien und w√ľnschen Ihnen sch√∂ne Festtage

Guten Tag!

Heddesheim, 23. Dezember 2010. 2010 war ein aufregendes Jahr und 2011 wird sicherlich mindestens so gut werden. Denn das Leben ist aufregend – manchmal sch√∂n, manchmal weniger. Wir hoffen, dass wir Sie gut unterrichtet und auch unterhalten haben. Und freuen uns, Sie im kommenden Jahr wieder mit Nachrichten und Meinungen zu versorgen. Wir sind ab dem 10. Januar wieder f√ľr Sie da.

Das wichtigste im Leben ist Gesundheit. Das w√ľnschen wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, am meisten.

Dazu aber auch schöne besinnliche Tage und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2011!

Wir hoffen, dass wir Sie gut unterrichtet haben. Und freuen uns, Sie im kommenden Jahr wieder mit Nachrichten und Meinungen zu versorgen.

Unser lokaljournalistisches Angebot hat sich etabliert, bleibt aber trotzdem in Entwicklung.

Sie wirken daran mit, durch Ihre Aufmerksamkeit, Ihr Interesse, Ihre (mittlerweile 3.700) Kommentare, Ihre Informationen, die Sie uns geben. Und das ist gut so.

Herzlichen Dank daf√ľr. Genauso an die Vereine und √∂ffentliche Einrichtungen, Unternehmen und alle, die uns mit Informationen in unserer Arbeit ganz selbstverst√§ndlich unterst√ľtzen.

Und nat√ľrlich allen Mitarbeitern in unserem kleinen Team f√ľr die leidenschaftlich getane Arbeit.

√ÉŇďberall in Deutschland sind gerade im Jahr 2010 zahlreiche „Blogs“ oder „Internet-Zeitungen“ entstanden, die auf die Vorz√ľge der Berichterstattung im Internet setzen: kostenfrei, 24 Stunden am Tag erreichbar, schnell, hintergr√ľndig, vernetzt und multimedial.

Wir w√ľnschen den Kollegen viel Erfolg und viele Leserinnen und Leser.

Am Erfolg haben auch die Werbekunden teil, denen wir sehr herzlich f√ľr die Auftr√§ge danken. Durch die Werbeeinnahmen wird ein Teil unserer Arbeit finanziert. Wir bitten deshalb um freundliche Beachtung der Anzeigen.

W√§hrend wir Betriebsferien machen, sind Sie herzlich eingeladen, unsere Artikel „nachzulesen“ – st√∂bern Sie einfach.

Oben k√∂nnen Sie √ľber das Men√ľ zu verschiedenen Kategorien springen, rechts unten finden Sie in der Seitenleiste Schlagw√∂rter und eine hierarchische Darstellung der Kategorien.

Wenn Sie uns ein Weihnachtsgeschenk oder eines zum neuen Jahr machen wollen, dann schreiben Sie uns, was Ihnen gefällt, was Sie vermissen, was wir besser machen können.

Das schlie√üen wir dann in unsere guten Vors√§tze f√ľr 2011 ein! ūüôā

In diesem Sinne
w√ľnschen wir Ihnen sch√∂ne Tage

Ihre
Redaktion heddesheimblog

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Eine langjährige Partnerschaft, die lebt

Guten Tag

Heddesheim, 02. Oktober 2010. Am vergangenen Samstag fand die jährliche Sitzung der Partnerschaftskommission der beiden Gemeinden Heddesheim und Nogent-le-Roi in Heddesheim statt. Nadine Rybarczyk, offizielle Vertreterin der französischen Delegation, war mit elf Mitgliedern angereist.

Seit √ľber 30 Jahren gibt es einen regen Austausch zwischen dem Kanton in der N√§he von Paris und dem nordbadischen Heddesheim. Der Beweis f√ľr diese lebendige Partnerschaft war der Bericht √ľber das vergangene Jahr und der Ausblick auf das kommende.

Ein fester Bestandteil ist der j√§hrlich stattfindende Jugendaustausch, – abwechselnd Deutschland/Frankreich – der in diesem Jahr in Frankreich stattfand. Von Heddesheimer Seite berichtete die Jugendbetreuerin Laura Fenzel und franz√∂sischer Seite Patrick Jouvelin √ľber dieses gelungene Event. 23 deutsche und 19 franz√∂sische Jugendliche im Alter zwischen 13 und 15 Jahren haben in diesem Jahr daran teilgenommen. „Und dabei gab es kaum sprachliche Barrieren“, stellte man erfreut fest. Es seien ganz im Gegenteil schon Anf√§nge von deutsch-franz√∂sischen Freundschaften unter den Jugendlichen entstanden. Im n√§chsten Jahr ist geplant, dass die franz√∂sischen Jugendlichen vom 1. bis 8. August nach Heddesheim kommen.

„In der Musik ist vieles m√∂glich, wenn Nationen zusammentreffen“

Erfolgreich ist auch der regelm√§√üige Austausch der beiden Musikschulen. Mehr und mehr wurde ein paralleles Auftreten von Musikern aus beiden Gemeinden durch gemeinsames Musizieren ersetzt. „Wir machen alles zusammen, wir tauschen die Note aus und bereiten uns vor“, beschrieb Fritz Weilacher, Leiter der Heddesheimer Musikschule die Vorbereitung f√ľr die gemeinsamen Auftritte. Denn: „In der Musik ist vieles m√∂glich, wenn Nationen zusammentreffen“. Beste Unterst√ľtzung erf√§hrt Weilacher dabei auf franz√∂sischer Seite von Yvonne Naidja. Der Austausch ist im kommenden Jahr vom 28. April bis zum 1. Mai geplant. Die Idee auch die spanische Partnergemeinde von Nogent-le-Roi, Salas, mit ins Boot zu holen, werde wahrscheinlich schon aufgrund der Entfernung scheitern, bedauert Naidja.

Ein reger Austausch zwischen den Vereinen

Ein gro√ües Jubil√§um steht im kommenden Jahr bei dem Heddesheimer Fu√üballverein „Fortuna“ ins Haus. Grund genug zum 100. Jubil√§um die Freunde aus Frankreich einzuladen. Der Einladung des 1. Vorsitzenden Thomas Werkhausen, Fortuna, sagten die beiden Sportvertreter Monsieur Troysi (Fu√üballverein Nogent-le-Roi) und Monsieur del Castillo gerne zu.√ā¬† Die Altherrenmannschaft aus Frankreich komme auf alle F√§lle, denn „sie haben noch eine Revanche offen“, so Troysi., „und m√ľssen ihren guten Ruf zur√ľckgewinnen“.

Geplant ist eine Teilnahme der französischen Partner zum Festbankett, was in der Zeit vom 1. bis 3. Juli stattfinden wird. Welche Mannschaften anreisen, muss noch zwischen den Vereinen geklärt werden.

Der Heddesheimer Tischtennisverein zeigte sich interessiert an einer Begegnung mit dem franz√∂sischen Verein. B√ľrgermeister Michael Kessler wies darauf hin, dass es bei drei Besuchen im kommenden Jahr aus Frankreich, gut sei, wenn die Heddesheimer Tischtennisspieler zur Begegnung nach Nogent-le-Roi reisen. Auch hier werden die Einzelheiten noch zwischen den Vereinen abgesprochen.

26 junge Leute der Jugendfeuerwehr und des Jugend Roten Kreuz besuchten in diesem Jahr √ľber Pfingsten Nogent-le-Roi. Dieser langj√§hrige Austausch findet alle zwei Jahre statt und wird von beiden Seiten mit Begeisterung angenommen.

Das Heddesheimer Stra√üenfest findet 2011 am 25. und 26. Juni statt. Schon seit vielen Jahren und mit viel Engagement verkaufen die franz√∂sischen Freunde an ihrem Stand franz√∂sische Spezialit√§ten – die immer schon nach kurzer Zeit ausverkauft sind . „Und wir kommen auch gerne im n√§chsten Jahr wieder“, sagte B√ľrgermeister Fran√ɬßois Taupin, der auch in Vertretung seines Kollegen B√ľrgermeisters Jean-Paul Mallet angereist war. Taupin nimmt seit 1996 regelm√§√üig am Stra√üenfest teil.

In der Heddesheimer Volkshochschule gibt es vom 11. bis 13. M√§rz 2011 wieder eine Ausstellung von Hobbyk√ľnstlern. Dazu lud die Leiterin der vhs, Ursula Brechtel, auch die franz√∂sischen Animateurk√ľnstler ein. Diesmal sollen auch Skulpturen ausgestellt werden.

Einen Blick auf Heddesheim aus französischer Sicht kann man zur Zeit im Foyer des Rathauses werfen. Hier stellen französische Fotografen Aufnahmen von Heddesheim aus.

F√ľr die 3. und 4. Grundschulklassen ist ein Emailkontakt mit franz√∂sischen Kindern geplant, berichtete die Rektorin der Hans-Thoma-Grundschule Gudrun Junghans. Die finanzielle Unterst√ľtzung des Schulamtes war die Voraussetzung, dass man wieder eine Franz√∂sisch-AG anbieten k√∂nne. Diese zweist√ľndige AG wird mit viel Engagement von Madame K√ľnzel unterrichtet. Die Emailadresse werde √ľber die Schule vermittelt, die weiteren Kontakte sollen aber von Kind zu Kind laufen.


Dorfplatzfest gut besucht

Guten Tag!

Heddesheim, 09. August 2010. Das 2. Dorfplatzfest war sowohl am Samstagabend als auch am Sonntag gut besucht. W√§hrend es am Samstag Livemusik mit „Just for fun“ gab, sorgten am Sonntag verschiedene Vereine f√ľr Unterhaltung.

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Dorfplatzfest 2010. Bild: heddesheimblog

W√§hrend es viele positive Stimmen zur Musik der Partyband „Just for fun“ gab, √§u√üerten sich Festbesucher aber auch kritisch – in den „hinteren Reihen“ kam die Musik akustisch offenbar wegen zu geringer Lautst√§rke nicht mehr so gut an.

Am Sonntag fanden die Vereinsvorf√ľhrungen beim √ľberwiegend √§lteren Publikum Gefallen – aber auch hier gab es wieder Kritik, dass zu wenig Heddesheimer Vereine zu sehen seien. Auch wurden die Preise des Caterings durch das Ladenburger Gasthaus „Zum Ochsen“ als zu hoch empfunden: 2,50 Euro kostete eine Portion „Pommes frites“ beispielsweise, 4,50 Euro eine „Currywurst mit Pommes“. Au√üerdem wurde kritisiert, dass der gro√üe Bierstand direkt vor der B√ľhne zuviel Platz in Anspruch genommen hat – der Platz w√§re besser f√ľr die Festbesucher vor der B√ľhne geeignet gewesen, sagten Festbesucher.

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Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

In eigener Sache: Sommerferien und Termine

Guten Tag!

Heddesheim, 28. Juli 2010. Heute gibt es Zeugnisse in den Schulen und danach beginnen die Ferien – die Termine zum Sommerferienprogramm finden Sie in unserem Terminkalender. Nat√ľrlich auch alle anderen Termine – sollte einer fehlen, schreiben Sie uns.

Unser Terminkalender (siehe links oben in der Navigation) erfreut sich steigender Beliebtheit und zeigt Ihnen, wann was wo los ist in Heddesheim.

Wir haben uns f√ľr den Google-Kalender entschieden, weil dieser einfach zu bedienen ist und die M√∂glichkeit bietet, andere Terminkalender unkompliziert einzubinden.

So k√∂nnen beispielsweise Vereine selbst einen Google-Kalender anlegen und ihre Termine f√ľr uns freigeben – diese werden dann auch in unserem Kalender angezeit. Man kann den Kalender f√ľr Vereinsmitglieder freischalten, die dort die Termine pflegen und von jedem internetf√§higen Computer aus √§ndern k√∂nnen. Gibt es eine kurzfristige Termin√§nderung oder wollen Sie aktuell informieren… das ist jederzeit von jedem Ort aus m√∂glich.

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Google Maps zeigt, wo der Termin stattfindet.

Wird die Adresse eingegeben, kann man mit einem Klick durch Google Maps sehen, wo der Termin stattfindet.

Au√üerdem ist der Abgleich mit Outlook oder oder iCal (Mac) m√∂glich – also eine perfekte L√∂sung, die kein Geld kostet und h√∂chste Flexibilit√§t erm√∂glicht. Besucher k√∂nnen ebenso einfach Termine in ihre pers√∂nlichen Kalender √ľbernehmen.

Die Termin√ľbersicht: Sie k√∂nnen wochen- oder monatsweise durch den Terminkalender bl√§ttern. Ein Klick auf einen Termin zeigt diesen an.

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Gute √ÉŇďbersicht √ľber die Termine.

Zus√§tzlich erhalten Sie Informationen √ľber Feiertage oder das Wetter und nat√ľrlich die Wochenzahlen.

Sie k√∂nnen zwischen drei Ansichten w√§hlen. Oben sehen Sie die Monatsansicht, Sie k√∂nnen auch die Wochenansicht w√§hlen oder wie unten zu sehen, die Termin√ľbersicht.

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Listen√ľbersicht - beste Orientierung.

So behalten Sie einen optimalen √ÉŇďberblick.

Wir bem√ľhen uns um Vollst√§ndigkeit – daf√ľr brauchen wir aber Ihre Hilfe. Vereine, Schulen, Initiative, Religionsgemeinschaften und andere, die ihre Termine gerne bei uns sehen w√ľrden, wenden sich bitte an termine (at) heddesheimblog.de.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Veterin√§ramt informiert √ľber Hygiene bei Vereinsfesten

Guten Tag!

Heddesheim/Rhein-Neckar-Kreis, 07. Mai 2010. Das Veterinäramt des Rhein-Neckar-Kreises gibt Ratschläge zu Hygiene-Vorschriften bei Vereins- oder Straßenfesten.

Mitteilung des Rhein-Neckar-Kreises:

„Feiern, Feste und Hygiene
Veterinäramt des Rhein-Neckar-Kreises gibt Ratschläge

Nun bricht sie wieder an, die unterhaltsame Zeit der Straßen-, Kirchweih- und Vereinsfeste. Zum Gelingen dieser Veranstaltungen tragen engagierte Mitglieder von Vereinen und Verbänden mit dem Verkauf von Speisen und Getränken aller Art bei.

Gerade die Stände der Vereine und Organisationen werden von den Festgästen gerne besucht, um das Speiseangebot bei einem zwanglosen Gespräch zu genießen.

Die Betreiber der St√§nde scheuen nat√ľrlich keine M√ľhe und Arbeit, um ihren G√§sten einen angenehmen Aufenthalt bei „Wurst, Weck und Wein“ und anderen K√∂stlichkeiten zu bieten.

Wie auch in den Betrieben der Gastronomie sind auch bei Vereins- und Straßenfesten die Vorgaben des Gaststätten- und des Lebensmittelrechts zu beachten.

Damit sich die mit Herz und Flei√ü agierenden Standbetreiber auf der „sicheren Seite“ w√§hnen k√∂nnen, hat das Veterin√§ramt -Lebensmittel√ľberwachung – des Rhein-Neckar-Kreises einen Leitfaden erstellt, der praktische Hinweise f√ľr den Betrieb eines Lebensmittelverkaufsstandes gibt.

Der Leitfaden gibt Auskunft √ľber die bauliche Beschaffenheit eines Verkaufsstandes und dessen Schutzvorrichtungen. Nat√ľrlich m√ľssen die Lebensmittel bei vorgeschriebenen Temperaturen gelagert werden.

Diese sind in Tabellenform dargestellt. So d√ľrfen rohe Bratw√ľrste nur bis zu maximal vier Grad Celsius und Tiefk√ľhlprodukte bei minus 18 Grad Celsius gelagert werden. Wertvolle Hinweise gibt der Leitfaden auch hinsichtlich der Kennzeichnung von Zusatzstoffen und der Preisauszeichnungen.

Wer bei einem solchen Fest Verantwortung √ľbernimmt, dem empfiehlt Rudi Wolf vom Veterin√§ramt des Rhein-Neckar-Kreises dieses Merkblatt zu lesen und die Ratschl√§ge in der Praxis zu beherzigen, denn dann wird es „mit Sicherheit ein gutes Fest“.

Das Merkblatt ist erh√§ltlich beim Veterin√§ramt des Rhein-Neckar-Kreises, Adelsf√∂rsterpfad 7, 68168 Wiesloch, Telefon-Nummer 06222-30734265 oder auf elektronischem Wege √ľber Veterinaeramt@rhein-neckar-kreis.de“

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Das heddesheimblog

In eigener Sache: Über Missstände und Missverständnisse

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Guten Tag!

Heddesheim, 29. April 2010. Die Redaktion des heddesheimblogs nimmt einen Kommentar zum Anlass – zu „Missst√§nden“ und „Missverst√§ndnissen“ Stellung zu nehmen.

Von Hardy Prothmann

Der Kommentator Robin Maier schreibt: „Ich bin Teil der Organisation und versuche mal einen „Mi√üstand“ klarzustellen. Hier geht es nicht um das Public Viewing an sich, sondern heddesheimblog vs. Mannheimer Morgen/Gemeinde/TG.“

Der von Ihnen beklagte Missstand beruht auf einem Missverständnis.

Es gibt in der Redaktion keine Haltung: heddesheimblog vs. Mannheimer Morgen (MM)/Gemeinde/TG.

Zutreffend ist: das heddesheimblog konkurriert mit anderen Medien um die Aufmerksamkeit der Leserinnen und Leser, darunter dem MM. Das nennt man Wettbewerb.

Diese Form von geschäftlichem Wettbewerb ist zugleich eine Dienstleistung und eine Produktion. Aber sie ist mehr als das Рsie beruht auf Artikel 5 Grundgesetz, also auf der Meinungsfreiheit.

Grunds√§tzlich gilt: Um sich eine Meinung bilden zu k√∂nnen, braucht man Informationen. Die werden in pers√∂nlichen Gespr√§chen, am Stammtisch, im Verein, in anderen Runden oder auch √ľber Medien transportiert.

Wie bei allen Waren ist die Qualit√§t der Informationen durchaus unterschiedlich. Doch selbst die beste Information kann letztlich Meinungslosigkeit hinterlassen – denn die Empf√§nger von Informationen m√ľssen auch bereit sein, sich eine Meinung bilden zu wollen. Die Art dieser Bereitschaft beeinflusst wiederum die Informationsverarbeitung und damit letztlich das Meinungsbild.

Sprich: Zeige ich mich offen f√ľr Informationen oder filtere ich nur das, was ich wahrnehmen will?

heddesheimblog vs. MM

Der MM ist nicht nur eine lokale Monopolzeitung – durch diesen Status beherrschte die Zeitung in der Zeit vor unserer Berichterstattung auch das Monopol √ľber die Meinungen der Menschen im Verbreitungsgebiet.

Durch unser Angebot erweitern wir die M√∂glichkeit, sich eine Meinung zu bilden. Wenn wir erkennen, dass der MM Meinungen manipuliert – dann weisen wir die √Ėffentlichkeit auf diesen Missstand hin. Und hier, lieber Herr Maier, sind viele und gravierende Missst√§nde zu erkennen.

Die Medien werden auch als „vierte Gewalt“ im Staat bezeichnet. Medien alleine k√∂nnen das aber nicht leisten – es braucht dazu die B√ľrgerinnen und B√ľrger, die sich √ľber m√∂glichst mehr als ein Medium informieren k√∂nnen und sich eine Meinung bilden.

Wollen Medien ihre so genannte „W√§chterfunktion“ wahrnehmen, m√ľssen sie mit kritischem Blick die Geschehnisse verfolgen. Medien, die nur Bratwurstjournalismus anbieten, erzeugen Bratwurstmeinungen.

heddesheimblog vs. Gemeinde

Die Gemeindeverwaltung Heddesheim ist eine Beh√∂rde. Diese ist dazu da, die √∂ffentlichen Angelegenheiten einer Kommune und damit der dort lebenden B√ľrgerinnen und B√ľrger zu regeln. Dabei ist sie verpflichtet, die Medien gleichberechtigt zu informieren und Ausk√ľnfte zu erteilen.

B√ľrgermeister Michael Kessler ist Leiter der Verwaltung. Er behandelt Medien selektiv und bevorzugt und benachteiligt uns und verweigert Ausk√ľnfte.

Damit verst√∂√üt er nicht nur gegen das Landespressegesetz – er zeigt sich auch presse- und damit demokratiefeindlich. Das hat zur Konsequenz, dass er Teilen der √Ėffentlichkeit, die sich bei uns informieren, unter Umst√§nden entscheidende Informationen verweigert. Damit √ľbt er sein Amt aus unserer Sicht unzureichend aus.

Die Person Michael Kessler ist f√ľr die Redaktion nur eine Person wie jede andere auch. Der B√ľrgermeister ist ein Amtstr√§ger. An der Art, wie Herr Kessler dieses Amt ausf√ľllt, messen wir ihn als Beh√∂rdenleiter.

Wenn Sie unsere Berichterstattung aufmerksam verfolgen – vermuten mir nicht hinter allem „eine Leiche im Keller“ oder gar „b√∂se Absichten“. √ÉŇďber die meisten Angelegenheiten berichten wir ohne „spezielle“ Vermutungen. Ganz im Gegenteil stellen wir auch positive Entwicklungen als solche dar.

Unsere Berichte informieren unsere Leserinnen und Leser zutreffend √ľber das, was in der Gemeinde passiert. Vieles davon ist normaler Alltag – den dokumentieren wir und versuchen durch die Art der Berichterstattung die Menschen f√ľr diese Themen zu interessieren.

heddesheimblog vs. TG

Hier, lieber Herr Maier, haben Sie einen sehr selektiven Blick auf unsere Berichterstattung gelegt. Andererseits beschreiben Sie auch hier ein Problem, dass nichts mit der redaktionellen Haltung zu tun hat.

Die Berichterstattung √ľber Vereine als wichtige gesellschaftliche Organisationen liegt uns am Herzen. Die meisten Vereine, √ľber die wir bislang berichtet haben, sch√§tzen unsere Berichterstattung, mehr noch aber unser Interesse, das wir f√ľr die Belange der Vereine zeigen.

Unsere „kritische“ Haltung beeinflusst das nicht. Wir berichten „positiv kritisch“, wenn unsere Informationen dies belegen. Wir berichten „negativ kritisch“, wenn wir der Auffassung sind, dass dies angezeigt ist.

Die TG ist als Verein im Gegensatz zur Gemeinde nicht zur Auskunft verpflichtet. Typischerweise ist ein Verein aber an m√∂glichst vielf√§ltigen Medienberichten interessiert, weil das die Bedeutung der Vereinsarbeit unterstreicht und f√ľr neue Mitglieder sorgt.

Der Vorstand der TG, insbesondere Herr Ewald Doll, hat sich nicht nachvollziehbar dazu entschlossen, allen Leserinnen und Lesern des heddesheimblogs, Informationen √ľber die Vereinsarbeit zu verweigern. Herr Doll erweist sich unserer Auffassung nach damit ebenfalls presse- und demokratiefeindlich und √ľbt sein Amt als Vereinsvorsitzender unzureichend aus. Wir behaupten sogar, dass er vors√§tzlich und bewusst dem Verein durch dieses Verhalten schadet.

Viele unserer Leserinnen und Leser sind Mitglied der TG Heddesheim – die Vermutung, dass heddesheimblog w√ľrde „gegen die TG“ berichten, ist allein schon deshalb absurd.

Wir m√∂chten Ihnen zum besseren Verst√§ndnis ein anderes Beispiel nennen: Unser Kommentar „Der Prunk, die Sitzung und was die Grumbe besser machen k√∂nnen“ stellte die Prunksitzung des Karnevalvereins positiv dar. Kritisiert haben wir aber die Vereinsvorsitzenden. Diese haben sich f√ľr die Kritik bedankt und als das verstanden, was sie war: Eine Meinungs√§u√üerung und ein Hinweis auf einen „Missstand“, den man verbessern kann.

Heddesheimer Verh√§ltnisse vs. vorbildliche „Verh√§ltnisse“

Wir verweisen ebenfalls zum besseren Verständnis gerne auf unsere weiteren Angebote hirschbergblog.de und ladenburgblog.de.

Dort berichten wir mit derselben Mannschaft aus der gleichen Haltung heraus: unabh√§ngig, √ľberparteilich, kritisch und interessiert.

Die B√ľrgermeister in Hirschberg (Manuel Just) und Ladenburg (Rainer Ziegler) und ihre Verwaltungen verhalten sich vorbildlich gegen√ľber der Presse insgesamt und auch unserer Redaktion: Das hei√üt, sie informieren die Medien gleichberechtigt.

Bei unseren Recherchen k√∂nnen wir selbstverst√§ndlich alle Mitarbeiter dieser Kommunen ansprechen und erhalten fachlich fundierte Ausk√ľnfte. Zeitnah und sehr zuvorkommend durch die Mitarbeiter, die unsere redaktionelle Arbeit damit hervorragend unterst√ľtzen.

Dasselbe gilt f√ľr die Vereine und andere Organisationen, die auf die Redaktion zukommen, Informationen ungefragt √ľbermitteln und uns einladen, an allen Verstaltungen teilzunehmen.

Der Fisch stinkt vom Kopf her

Was ist der Unterschied?

Wie in allen Kommunen, gibt es in Heddesheim und auch in Hirschberg und Ladenburg „interessierte Kreise“. Das reicht vom Seniorennachmittag √ľber die Vereine und andere Organisationen bis hin zu den Verwaltungen.

„Interessierte Kreise“ sind auch vollkommen in Ordnung – es sei denn, sie entwickeln sich zu Cliquen, Kl√ľngeln oder Kartellen und machen sich den Ort zur Beute.

Wir haben den Eindruck, dass dies in Heddesheim der Fall ist. Hier haben sich f√ľhrende Vertreter aus Parteien, Vereinen, Firmen und der Verwaltung zusammengerottet, um ihre „speziellen Interessen“ zu verfolgen und einen „Feind“ zu bek√§mpfen – das heddesheimblog.

Nicht die Vereine, Parteien oder die Verwaltung an sich sind daf√ľr verantwortlich und stehen dabei im Fokus unserer Kritik: Hinter diesen „b√∂sen“ Verh√§ltnissen in Heddesheim stecken einzelne F√ľhrungspersonen: Der Fisch stinkt vom Kopf her.

Transparentes Angebot

Sie schreiben: „Einerseits finde ich es gut, dass ein Medium wie das heddesheimblog Strukturen durchleuchtet und auch mal unangenehme „Fragen“ stellt.√ā¬†Andererseits sollte es in Heddesheim noch m√∂glich bleiben Veranstaltungen durchzuf√ľhren, die ehrenamtlich geplant werden und den Vereinskassen zugute kommen sollen, ohne das hinter jedem „Zaun“ eine b√∂se Absicht lauert.“

Die Redaktion folgt keinem „Feindbild“ und wittert auch nicht √ľberall „b√∂se Absichten“, sondern folgt ausschlie√ülich journalistischen Interessen. Unsere Arbeit findet bundesweit Beachtung, wird von Journalisten und Wissenschaftlern gesch√§tzt und gelobt.

Wir beobachten kritisch das Ortsgeschehen. Die Redaktion erf√§hrt dabei ganz √ľberwiegend Unterst√ľtzung. Aber auch Behinderungen: Wir gehen zu Veranstaltungen – und werden rausgeworfen. Wir fragen nach Informationen – und werden dabei behindert. Es werden b√∂se Ger√ľchte gestreut. Es gibt k√∂rperliche √ÉŇďbergriffe und im September sogar einen „gemeingef√§hrlichen“ Anschlag.

Das sind Missstände, die wir transparent machen.

Leider fehlt es einigen hier im Ort an der n√∂tigen Souver√§nit√§t und einer demokratischen Haltung, mit Kritik umzugehen. Einige wenige sind fest entschlossen, jede Kritik als „Angriff“ zu bewerten – dabei bleibt es nicht bei einer Meinungsbildung, sondern es kommt zu inakzeptablen Grenz√ľberschreitungen.

Sie, lieber Herr Maier, w√§hlen den guten und richtigen Weg der Kommunikation und freien Meinungs√§u√üerung. Ihr Kommentar ist nachvollziehbar, differenziert und vern√ľnftig.

Unterst√ľtzung durch das heddesheimblog

Vielleicht ändern Sie aber Ihre Meinung, wenn Sie unseren Kommentar nochmals lesen:

Der Einstieg beginnt mit einer „positiven Kritik“. Der Text schildert ein „Public Viewing“ mit mehreren hunderttausend Menschen als positives Beispiel. Dann w√§gt der Text ab, aus welchen Gr√ľnden das Heddesheimer „Public Viewing“ wie veranstaltet wird.

Diese Abwägung passiert öffentlich, transparent und wird mit Argumenten belegt.

Dann folgt Kritik – nicht aus dem hohlen Bauch heraus, sondern auf Basis von Recherchen. Hinter den Kulissen herrscht nicht eitel Sonnenschein. Die Durchf√ľhrung der Veranstaltung schlie√üt eventuell sozial schw√§chere Mitglieder unserer Gemeinschaft aus. Eventuell wird ein „Vorgl√ľhen“ provoziert.

Dar√ľber hinaus gibt es eine „Man√∂verkritik“ und konstruktive Vorschl√§ge zur Verbesserung. Keine Befehle, keine Anordnungen – nur Vorschl√§ge.

Und letztlich beschreibt der Kommentar ein „Ph√§nomen“, das in vielen Vereinen, die k√§mpfen m√ľssen, anzutreffen ist: Angst und Misstrauen. In Ladenburg hat das beispielsweise dazu gef√ľhrt, dass die Stadt das beliebte „Ballonfestival“ verloren hat.

Von „b√∂sen Absichten“, lieber Herr Maier, ist mit keinem Wort die Rede.

Die Redaktion begr√ľ√üt ausdr√ľcklich das Vorhaben, g√∂nnt den Vereinen ausdr√ľcklich Einnahmen und w√ľnscht den Veranstaltern und allen G√§sten (die es sich leisten k√∂nnen) ein erfolgreiches, gemeinsames „Public Viewing“ und unserer Mannschaft den bestm√∂glichen Erfolg bei der WM.

Und wir haben einen Wunsch: Wir w√ľrden gerne umfangreich und ohne Behinderungen berichten k√∂nnen.

Jetzt sind Sie, lieber Herr Maier, als Mitorganisator (Fortuna) gefragt:

  • Vermuten Sie „b√∂se Absichten“ oder setzten Sie sich daf√ľr ein, dass unsere Redaktion wie andere Medien gleich behandelt wird?
  • Und sind Sie und die anderen Veranstalter bereit, sich einer vorurteilsfreien, fairen aber kritischen Berichterstattung zu stellen?

Dar√ľber w√ľrden wir uns sehr freuen.

Und sicher auch alle unsere Leserinnen und Leser.

In diesem Sinne: Viel Erfolg!

Krippenerweiterung beschlossen Р10 neue Plätze

Guten Tag!

Heddesheim, 19. Dezember 2009. Neben der neuen Kinderkrippe in der Nordbadenhalle entsteht im kommenden Jahr eine Erweiterung f√ľr eine zweite Gruppe. Die Gesamtkosten f√ľr das Projekt liegen jenseits von 500.000 Euro, weil gleichzeitig ein neuer Gymnastikraum durch den Umbau des ehemaligen Kraftraums geschaffen wird.

Die Kinderkrippe an der Nordbadenhalle wird im kommenden Jahr um zehn Pl√§tze erweitert werden. Der Planungsauftrag geht an die Heidelberger Architekten Reichel & Benkeser. Das beschloss der Gemeinderat am Donnerstag, den 17. Dezember 2009. Daf√ľr wird die Gymnastikhalle umgebaut, die an die im September in Betrieb genommene Krippe angrenzt. Die Kosten hierf√ľr sind nach den Planungen 308.000 Euro veranschlagt.

Gleichzeitig mit dieser Umbauma√ünahme soll der bisherige Kraftraum der Nordbadenhalle in einen neuen Turn- und Gymnastikraum umgewandelt werden. Die Kosten hierf√ľr liegen bei rund 142.000 Euro.

Obwohl es sich um zwei verschiedene Ma√ünahmen handelt, „m√ľsse man die zusammen sehen“, sagte B√ľrgermeister Michael Kessler. Die Begr√ľndung: Dadurch, dass die bisher von Vereinen genutzte Gymnastikhalle wegfalle, m√ľsse Ersatz geschaffen werden. Das geschehe √ľber die Sanierung des fr√ľheren Kraftraums, der seit 20 Jahren nicht mehr genutzt werde.

Umbaukosten von 500.000 Euro plus.

Die Verwaltung rechnet mit einem Zuschuss von 70.000 Euro f√ľr die Kosten von gut 450.000 Euro. Hinzu kommen das Architektenhonorar von 40.000 Euro sowie bislang noch unbekannte Kosten f√ľr die Installation eines K√ľhlaggregats der K√ľche auf dem Dach der Halle, das bislang f√ľr eine „enervierendes Ger√§usch“ in der Kinderkrippe sorge, wie Gemeinderat G√ľnter Heinisch (Gr√ľne) kritisch anmerkte.

Die Kosten f√ľr den Au√üenbereich wurden nicht vorgestellt.

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Der graue Teil in der Bildmitte ist die alte Gymnastikhalle, die an die neue Krippe links (rot) angrenzt und umgebaut wird. Der Außenbereich ist zum Teil schon gestaltet. Archivbild: hblog

Insgesamt steigen die Kosten damit auf √ľber 500.000 Euro. Eine n√§here Erl√§uterung auf Nachfrage des Gemeinderats Hardy Prothmann (verantwortlich f√ľr das heddesheimblog, Anm. d. Red.) brach B√ľrgermeister Kessler aus unbekannten Gr√ľnden ab: „Ich habe jetzt keine Lust mehr, das n√§her auszuf√ľhren.“

Gemeinderat Kurt Klemm fragte nach der erneuten energetischen Sanierung der Decke: „Soweit ich mich erinnere, ist das doch erst vor f√ľnf Jahren gemacht worden?“ Die Architekten sagten bei der Pr√§sentation des Projekts: „Das entspricht aber nicht mehr den Anforderungen.“

Der Umbau soll am 17. Mai starten und bis 17. September 2010 fertig gestellt sein. Der neue Gymnastikraum soll bereits im August zur Verf√ľgung stehen.

In der zweiten Krippe werden ein Gruppenraum, ein Schlafraum, ein kleines Bad und ein kleiner Besprechungsraum zur Verf√ľgung stehen sowie ein f√ľr beide Gruppen nutzbarer Bewegungsraum im hinteren Teil. Weil die Schallsituation durch die fast vier Meter Raumh√∂he problematisch werden k√∂nnte, wir eine Schall-absorbierende Decke eingezogen. Mit Licht wird der Raum durch zwei Oberlichter versorgt.

Hintergrund f√ľr die Ma√ünahme: Die Gemeinde Heddesheim muss bis zum Jahr 2013 eine Kinderbetreuungsquote bei Krippenpl√§tzen von 34 Prozent erreichen. Grundlage daf√ľr sind das Kindertagesbetreuungsgesetz des Landes Baden-W√ľrttemberg sowie das Kinder- und Jugendhilfegesetz des Bundes. Ab August 2013 gibt es dar√ľber hinaus einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz f√ľr ein- bis dreij√§hrige Kinder. Zur Zeit erreicht die Gemeinde mit 77 Betreuungspl√§tzen eine Quote von 30 Prozent.

Der Gemeinderat stimmte dem Antrag zu, bei einer Enthaltung durch Hardy Prothmann, der die „unzureichenden“ Information in der Beschlussvorlage kritisierte. Im Antrag ist bis auf das Architektenhonorar keine einzige Kostenzahl genannt. Auch ein Plan ist nicht vorhanden. Alle Zahlen wurden m√ľndlich pr√§sentiert.

Betreiber der Krippe soll wie auch bei der erste Gruppe Postillion e.V. sein.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

hirschbergblog startet am 16. Dezember 2009

Guten Tag!

Heddesheim, 15. Dezember 2009. Anfang Dezember wurde die neue Seite hirschbergblog von der Redaktion aufgeschaltet. Heute wurden erste Vorberichte veröffentlicht. Ab morgen startet die journalistische Berichterstattung im hirschbergblog.

Nach dem heddesheimblog startet nun auch das hirschbergblog. Das Prinzip ist bei beiden Blogs dasselbe: Ambitionierter Lokaljournalismus f√ľr die B√ľrgerinnen und B√ľrger der Gemeinden.

Blog steht als Abk√ľrzung f√ľr Weblog, also ein „Netz-Logbuch“. Urspr√ľnglich hatten Computer-Systemadministratoren hier ihre Arbeitsnotizen f√ľr Kollegen notiert. Sp√§ter nutzten auch Privatpersonen die Software, mit der sich einfach Inhalte (Texte, Artikel) in Webseiten umwandeln lassen. Sp√§ter nutzten auch amerikanische Journalisten die Technologie, um Artikel, die sonst nicht erschienen w√§ren, im Internet zu ver√∂ffentlichen.

Mittlerweile gibt eine ganze Reihe von kommerziell erfolgreichen Blogs in Amerika, beispielsweise die Huffington Post. Auch die New York Times und andere große Zeitungen bieten Blogs an.

Das heddesheimblog hat einen f√ľr Deutschland neuen Weg gew√§hlt – wir berichten lokal, weil die √∂rtlichen Tageszeitungen unserer Meinung nach √ľberwiegend „pseudo-journalistische“ Texte liefern. Sei es „Bratwurstjournalismus“ oder Terminberichterstattung.

Exklusive Berichte.

So auch der Mannheimer Morgen: Bis heute hat die Zeitung beispielsweise keine selbst recherchierte Geschichte zum Thema „Pfenning“ ver√∂ffentlicht.

Das heddesheimblog ist erst seit wenigen Monaten online und zeigt dem MM, was Recherche leisten kann: „Pfenning“ vermarktet bereits seine noch nicht gebauten, geschweige denn genehmigten Hallen. Der Bericht stand im heddesheimblog – beim MM hingegen… Fehlanzeige. Ebenso wie bei unseren Berichten zu Gefahrstoffen, die „Pfenning“ auch in Heddesheim lagern will.

Auf eine Heddesheimer Stra√üenbahn wurde geschossen: Der Bericht stand exklusiv im heddesheimblog – beim MM hingegen… Fehlanzeige.

Zwei Mädchen sturzbesoffen auf der Eisbahn, eines musste in eine Klinik eingeliefert werden. Auch hier berichtete das heddesheimblog exklusiv Рauch hier Fehlanzeige beim MM.

Kritiker des heddesheimblogs behaupten, die Redaktion sei auf „Krawall geb√ľrstet“. Das ist mit Verlaub, einfach nur dumm und unsinnig. Wir haben weder die Waffe geladen, noch die M√§dchen betrunken gemacht, noch „Pfenning“ f√ľr Heddesheim interessiert. Wir berichten einfach nur dar√ľber, was im Ort passiert.

„Sch√∂ne“ Berichte.

Dazu geh√∂ren auch „harmlose“ und sch√∂ne Berichte wie √ľber den Blumenschmuckwettbewerb oder Portr√§ts √ľber Heddesheimerinnen und Heddesheimer.

Dazu geh√∂ren aber auch Meinungsartikel, die f√ľr viel Diskussionsstoff sorgen, wie „Braucht Heddesheim ein Oktoberfest?“ oder unser Kommentar zur Seniorenfeier“Was von der Feier √ľbrig blieb„.

Diesen Anspruch werden wir auch in Hirschberg anlegen: Wir berichten aktuell, hintergr√ľndig, umfassend und wenn es sein muss, auch investigativ. Wenn etwas „sch√∂n“ ist, schreiben wir das auf. Wenn etwas „gut“ ist, schreiben wir das auf. Wir schreiben aber auch auf, wenn es Streit gibt oder etwas „nicht gut l√§uft“. Wir berichten – nichts sonst.

In Heddesheim wird die Redaktion mit vielen Hinweisen aus der Bev√∂lkerung unterst√ľtzt – wir greifen diese auf, recherchieren die Informationen nach und wenn etwas „dran“ ist, berichten wir dar√ľber. Das w√ľnscht sich die Redaktion auch von der Hirschberger Bev√∂lkerung.

Kostenfreie Informationen, da werbefinanziert.

Die Informationen sind kostenfrei. Beide blogs sollen sich √ľber Werbung finanzieren.

Deswegen laden wir auch die Hirschberger Unternehmen und Gesch√§fte, Dienstleister und Handwerker ein, auf unseren Seiten zu werben. Hier ist ihre Werbung gut platziert. Sie ist g√ľnstiger als bei der Zeitung. Sie ist 24 Stunden am Tag pr√§sent. Sie kann „multimedial“ sein. Und sie versteckt sich nicht auf den hinteren Seiten im Mitteilungsblatt. Und: Durch unser journalistisches Umfeld findet Ihre Werbung eine hohe Aufmerksamkeit und profitiert von unserer Glaubw√ľrdigkeit.

Denn unsere Redaktion und ihre Mitarbeiter sitzen weder bei der Politik, noch der Wirtschaft, noch Interessenverbänden auf dem Schoss. Wir schreiben auf, was ist, nicht, was wir aufschreiben sollen.

Wir glauben, dass diese Art von Lokaljournalismus die Zukunft ist. Machen Sie mit.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht die Redaktion
heddesheimblog, hirschbergblog

Hintergrund:
Das schreiben andere Medien √ľber uns.

In eigener Sache: Terminkalender Heddesheim

Guten Tag!

Heddesheim, 11. Dezember 2009. Unser Terminkalender Heddesheim wird sehr gut angenommen: Im Monat November hat unser Statistikserver √ľber 4000 Zugriffe auf den Terminkalender gez√§hlt. Dieser kostenfreie Service steht allen Veranstaltern, Vereinen und Firmen offen – nutzen Sie die M√∂glichkeiten.

Seit November bieten wir als redaktionellen Service unseren Terminkalender Heddesheim an: ein voller Erfolg. √ÉŇďber 4000 Zugriffe gab es bereits im Monat November. Nach den aktuellen Zahlen im Dezember d√ľrften es √ľber 5000 Zugriffe werden.

Der Terminkalender Heddesheim steht allen Veranstaltern, Vereinen oder Firmen offen: Feste und andere Veranstaltungen, Versammlungen, Jubiläen, Aktionen können hier veröffentlicht werden.

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Der beste Terminkalender f√ľr Heddesheim. Bild: hblog

Wer, was, wann, wo sind die wichtigsten Informationen. Wir nutzen daf√ľr den Google-Kalender. Der Vorteil: Jeder kann von √ľberall auf den Kalender im Internet zugreifen. Und: Sofern Sie sich ein eigenes Kalender-Konto anlegen (ganz einfach und kostenfrei), k√∂nnen Sie alle oder ausgew√§hlte Termine in ihren Kalender √ľbertragen.

Mit unserem Terminkalender Heddesheim ist mit Google Maps verbunden. Das heißt, Sie können einfach per Klick sehen, wo ein Termin stattfindet und sich auch die Route dahin planen lassen.

Der Terminkalender Heddesheim als Planungsinstrument: Sofern Sie eine Veranstaltung oder Sitzung oder √§hnliches planen, k√∂nnen Sie anhand des Kalenders planen, wann es am g√ľnstigsten ist: Gibt es andere konkurrierende Veranstaltungen? Kollidiert ein Termin mit anderen Terminen?

Erinnerungsfunktion: Sofern Sie einen eigenen Google-Kalender nutzen, können Sie sich per email an Termine erinnern lassen. Oder Sie schicken per email einen Termin an einen Freund oder Geschäftspartner.

Der Terminkalender Heddesheim als Werbeinstrument: Veranstalter, Vereine und Firmen k√∂nnen zus√§tzliche Informationen in den Termin packen: Das Programm, eine Werbung, weiterf√ľhrende Links. Diese Leistung ist kostenpflichtig. Sprechen Sie uns an, wir machen Ihnen gerne ein Angebot.

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Nutzen Sie den Terminkalender Heddesheim, um auf dem Laufenden zu bleiben und ihre Freizeit zu planen. Oder nutzen Sie den Terminkalender Heddesheim, um als Veranstalter, Verein oder Firma auf Ihre Aktivitäten aufmerksam zu machen.

Informieren Sie sich und andere immer topaktuell. Wir nutzen alle uns zur Verf√ľgung stehenden Quellen, um unseren Terminkalender Heddesheim zur besten Termin√ľbersicht zu machen. Sich k√∂nnen uns dabei aber unterst√ľtzen, indem Sie uns Ihre Termine per email schicken.

Fragen Sie sich manchmal: Wann was das nochmal? Stand das im Wochenblatt oder im Mannheimer Morgen? Egal, beide sind schon im Altpapier. Wie kriege ich jetzt raus, wann der Termin ist? Kein Problem: Sie schauen bei uns nach.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Vereine sind keine heiligen K√ľhe – sie m√ľssen sich √Ėffentlichkeit gefallen lassen


Guten Tag!

Heddesheim, 07. Oktober 2009. Der Meinungsbeitrag „Braucht Heddesheim ein Oktoberfest“ hat die Gem√ľter in Heddesheim erregt. Warum? Weil sich der Text kritisch mit einer einzelnen Aktivit√§t eines Heddesheimer Vereins auseinander gesetzt hat. Stein des Ansto√ües: Der Autor √§u√üerte seine Meinung. Die Reaktion: Mehrere Dutzend Kommentatoren schrieben teils w√ľtende, beleidigende, drohende email und Kommentare.

Von Hardy Prothmann

Die erste Frage, die sich die Verfasser der √ľberwiegend nicht ver√∂ffentlichten Reaktionen gefallen lassen m√ľssen ist, ob ihre Reaktionen angebracht sind.

Was war passiert? Ich habe die Frage gestellt, ob „Heddesheim ein Oktoberfest braucht“? Zuf√§llig hatte das die TG veranstaltet – die Frage hatte nichts mit dem Verein an sich zu tun – schon gar nicht damit, ob das der gr√∂√üte Verein im Ort ist.

War das eine dumme Frage? Auf die bekommt man ja bekanntlich auch dumme Antworten. Zumindest lassen sich einige der Reaktionen nicht anders bezeichnen.

Mir wurde unterstellt, ich wolle alles „schlecht schreiben“, alles „vernichten“. H√§tte „pers√∂nliche Vorurteile“ – gegen Vereine insgesamt, aber besonders gegen die TG und gegen TG-Mitglieder.

Die das schreiben – wissen mehr als ich – ohne selbst eine Frage gestellt zu haben. Schon gar nicht an mich.

Vereine sind wichtige St√ľtzen einer Gemeinschaft.

Ich war als Kind√ā¬†selbst Mitglied√ā¬†√ā¬†in mehreren Vereinen und habe davon profitiert: Seitdem kann ich ziemlich gut schwimmen, ich habe Handball gespielt, habe Tennis gelernt und war sehr engagiert im Turnen und habe gerne Schach gespielt.

Heute bin ich Mitglied in zwei Vereinen: Netzwerk Recherche e. V. und dem Frankfurter Presseclub e. V.

Beide Vereine machen eine hervorragende Arbeit und haben trotzdem beide dieselben Probleme: Wie kann man andere f√ľr die Vereinsarbeit interessieren, wer √ľbernimmt die Aufgaben und wie erreicht man die Jugend? Also andere, die irgendwann die Vereinsarbeit machen. Und immer geht es auch um die Finanzierung der Vereinsarbeit.

F√ľr meine beiden Mitgliedschaften zahle ich 240 Euro im Jahr. Das sind 20 Euro im Monat. Die halte ich f√ľr gut investiert, weil ich mich davon √ľberzeugt habe, dass dieses Geld neben der Finanzierung einer hauptamtlichen Mitarbeiterin und einer Sekret√§rin dem journalistischen Nachwuchs zu Gute kommen – und ich selbst profitiere von den Veranstaltungen und den Kontakten.

Diesen Fragen m√ľssen sich alle Vereine stellen: Sind unsere Mitglieder bereit, die notwendigen Beitr√§ge zu bezahlen? Erreichen wir die Jugend? Ist unsere Arbeit nicht nur auf Besitzstandswahrung ausgerichtet, sondern zukunftsf√§hig? Was ist der „Profit“ f√ľr die zahlenden Mitglieder? Sind wir f√ľr eine Mitgliedschaft attraktiv? Sind die Menschen gerne bei uns Mitglied – oder nur weil sie denken, sie m√ľssten das sein? Denn das sind Fragen, die an die Vereine gestellt werden.

Alle Vereine wissen das.

√ÉŇďber die Mitgliedsbeitr√§ge hinaus haben Vereine die M√∂glichkeit zus√§tzliche Einnahmen zu generieren. Das ist vollkommen in Ordnung und legitim.

Ob das Veranstaltungen sind oder neudeutsch „Merchandising“ oder was auch immer: Es geht dabei um Einnahmen, also ums Geld. Die Frage muss nur lauten: Macht es Sinn? Und stehen die Einnahmen im Einklang mit den Zielen des Vereins?

Diese Frage habe ich zum „Oktoberfest“ gestellt.

Wohlgemeinte und wohlverstandene Kritik bringt jeden voran –
auch Vereine und seine Mitglieder.

Der bekennende „Vereinsheimer“ Kurt Klemm, selbst Mitglied in mehreren Vereinen und Gemeinderat der Gr√ľnen-Fraktion hat mich pers√∂nlich hier im heddesheimblog und im pers√∂nlichen Gespr√§ch f√ľr meinen Beitrag kritisiert.

Wir haben √ľber die Inhalte geredet und uns dabei gut verst√§ndigt. Wir sind nicht in allem einer Meinung gewesen – haben aber unsere Standpunkte in einem freundlichen und vern√ľnftigen Gespr√§ch einander dargelegt.

So geht das in Ordnung.

Was nicht in Ordnung geht sind Drohungen, Schmähungen und Unterstellungen.

Denn auch Vereine sind Teil unserer √Ėffentlichkeit. Vereine betonen immer wieder gerne die eigene Bedeutung f√ľr die Gesellschaft – und die ist eine demokratisch-rechtstaatliche. Das nur zur Erinnerung an die, die das manchmal vergessen.

Als B√ľrger von Heddesheim habe ich mehrere Begegnungen mit Heddesheimer Vereinen gehabt: Meine Kinder sind beide Mitglieder der TG, meine Frau und ich haben schon viele Kuchen gebacken, die der TG Einnahmen beschert haben – wie jeder andere, der sich einbringt.

Viele Freunde von mir sind Mitglieder in unseren Vereinen.

Vereinsarbeit ist wichtig – und darf trotzdem kritisiert werden.

Als Journalist habe ich mit sehr vielen Vereinen zu tun gehabt – was ich auch k√ľnftig haben werde.

Vollständig unproblematisch waren dabei beispielsweise das Deutsche Rote Kreuz oder ganz aktuell der Kontakt zum Verein zur Förderung des Gesellschaftstanzes (VFG). Im Gegenteil waren das sehr angenehme Begegnungen.

Auch mit der IG Heimatgeschichte gab es keine Probleme.

Auch der Kontakt und die Berichterstattung zu den Grumme-Gugger-Noddeschisser hat keinerlei Probleme verursacht – sondern eigentlich viel Spa√ü gemacht. Mal abgesehen von einer gewissen …“Taubheit“ nach dem Ereignis.

Negativ verlief die Begegnung mit dem Tennis Club Heddesheim (TCH). Den Kommentar dazu lesen Sie hier. Das Turnier der Jugend und der Einsatz der kleinen Sportler war hingegen klasse.

Sehr positiv hat mich das tolle Herbstschwimmfest der TG beeindruckt Рich habe trotzdem einen teils kritischen Text verfasst, weil man nicht verstehen kann, dass die herausragende Leistung aller dort kämpfenden Sportler auch aus anderen Vereinen an einer mangelhaften öffentlichen Darstellung scheitern soll.

Ein anderes Beispiel ist das S√§ngerfest: Die beiden Vereine haben sich viel Arbeit mit der Organisation gemacht – eine beachtliche Leistung. Die hat sich gelohnt, weil die Veranstaltung ein Erfolg war. Besonders sympathisch waren die Sieger aus Oberflockenbach. Auch zu dieser Veranstaltung habe ich eine nachvollziehbare Kritik ge√ľbt. Das unsch√∂ne Erlebnis auf diesem Fest hatte weder etwas mit den S√§ngern zu tun, noch mit meiner Arbeit, sondern nur mit dem Verhalten einer einzelnen Person.

Herausragend finde ich die Arbeit der Vogelfreunde. Warum? Ganz einfach. Da gibt es keine Turniere und Medaillen oder andere Ereignisse, die man groß raus stellen könnte Рsondern nur eine engagierte Arbeit an und mit der Natur.

Diese Arbeit ist, weil sie bescheidener ist, nicht besser als andere Vereinsarbeiten. Alle sind wichtig und alle sind zu respektieren.

Vor allem dann, wenn sie selbstverst√§ndlich passieren, weil sich die Mitglieder aus √ÉŇďberzeugung engagieren.

Sobald es aber Kritik gibt, ist es die dringende Aufgabe jedes verantwortlichen Vereinsvorstands, diese Kritik verantwortlich zu pr√ľfen – denn Vereine sind nicht f√ľr ihre Vorsitzenden da, sondern f√ľr ihre Mitglieder und die, die man gerne als Mitglieder h√§tte.

Jede andere Reaktion diskreditiert nicht die Kritik, sondern die eigene Position.

Vereinsmitglieder, die keine Kritik zulassen, wollen es nicht besser machen, sondern so weitermachen, wie sie es immer schon gemacht haben. Vereine sind aber keine heiligen K√ľhe, sondern Teil unserer Gesellschaft. Sie sind Teil der √Ėffentlichkeit und m√ľssen sich √Ėffentlichkeit gefallen lassen, dass hei√üt Lob und Kritik.

Und genau darauf zielte die Frage: „Braucht Heddesheim ein Oktoberfest?