Dienstag, 11. Dezember 2018

Neujahrsempfang: „Gegen Lob bin ich machtlos“

Guten Tag!

Heddesheim, 11. Januar 2010. Weit ĂŒber 300 Heddesheimerinnen und Heddesheimer waren zum Neujahrsempfang ins BĂŒrgerhaus gekommen. Gastgeber waren der Verein der Vogelfreunde und -pfleger 1960 e.V. sowie die Gemeinde Heddesheim.

Den sympathischsten Auftritt hatte Karl Boch (78): „Gegen Angriffe kann ich mich wehren, gegen Lob bin ich machtlos“, sagte der „Dekorateur der Gemeinde“ mit feinem Humor, der ihm herzlichen Applaus durch die GĂ€ste brachte. Karl Boch erhielt von BĂŒrgermeister Michael Kessler viel Lob und die BĂŒrgerurkunde mit Anstecknadel verliehen, weil er sich seit Jahrzehnten durch seine BĂŒhnendekorationen um das Gemeinwohl verdient gemacht hat.

Dieses Jahr feiert der Verein der Vogelfreunde- und pfleger 1960 e.V. sein 50-jĂ€hriges JubilĂ€um und ruft das „Jahr der Heddesheimer Vögel“ aus. Im Foyer prĂ€sentierte der Verein seine Geschichte und seine Leistungen, die sich sehen lassen können. Viele Preise, ein rund drei Hektar großes Naturschutzareal sind ein großartiger Erfolg ehrenamtlicher TĂ€tigkeit. Hinzu kommt ein Vogelpark, der ĂŒber die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt ist.

Der 2. Vorstand Joerg Landenberger prĂ€sentierte in seinem Vortrag die Geschichte und Leistungen des Vereins. Im JubilĂ€umsjahr sind viele Veranstaltungen geplant, ĂŒber die das heddesheimblog bereits aktuell berichtet hat und natĂŒrlich weiter berichten wird.

BĂŒrgermeister Michael Kessler gab einen ÃƓberblick ĂŒber das vergangene Jahr und wesentliche Ereignisse und Vorhaben fĂŒr 2010. Darunter das alles beherrschende Thema „Pfenning„, die Erweiterung der Kindergrippe, 75 neue BauplĂ€tze, die Partnerschaft mit dem französichen Kanton Nogent-le-Roi, die ab FrĂŒhjahr anstehende Sanierung des Rathauses, die Sanierung des Weges zwischen Ahornstraße und Brunnenweg oder die Planung der Werkrealschule.

Zur Fußball-WM ist ein Public-viewing in der Freizeithallte geplant, am 7. und 8. August ein Dorfplatzfest.

Der gemischte Chor des MĂ€nnergesangsverein 1847 e.V. trug mehrere Lieder vor, ebenso das „Jugendblasorchester“ der Musikschule Mannheim, Außenstelle Heddesheim. Die Bewirtung der GĂ€ste ĂŒbernahmen die Vogelfreunde.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog

Das Jahr der Heddesheimer Vögel

Guten Tag!

Heddesheim, 05. Januar 2010. Der Verein der Vogelfreunde- und pfleger 1960 e.V. feiert in diesem Jahr sein 50-jĂ€hriges JubilĂ€um. Am Sonntag, den 10. Januar, wird der Verein Gastgeber beim Neujahrsempfang der Gemeinde sein. ÃƓbers JubilĂ€umsjahr sind viele Aktionen und Angebote geplant. Das heddesheimblog dokumentiert einen Grundsatztext zum „Jahr der Heddesheimer Vögel“.

Dokumentation: Verein der Vogelfreunde und Pfleger 1960 Heddesheim e.V.

„50 Jahre Vogelverein – das sind aber auch 50 Jahre Vogel-und Naturschutz in Heddesheim.

Aus diesem Anlass möchten wir die gesamte Einwohnerschaft mit einbeziehen, unter dem Motto „Das Jahr der Heddesheimer Vögel“, um festzustellen, wie viele Vogelarten und wie hĂ€ufig diese noch in Heddesheim anzutreffen sind. Wir wĂŒrden uns freuen, wenn recht viele Einwohner mitmachen wĂŒrden.

Egal ob im Garten, am Haus oder bei ihren SpaziergÀngen in der Feldflur: Melden Sie uns unter der unten angegebenen Telefonnummer den von Ihnen endeckten Vogel. Wann, wie viele und wo sie anzutreffen waren.

Auch wenn Sie sich nicht sicher sind, was fĂŒr einen Vogel Sie gesehen haben – wir helfen Ihnen gerne weiter. Der Verein will versuchen, Sie durch entsprechende VortrĂ€ge mit der einheimischen Vogelwelt bekannt zu machen.

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Störche im Heddesheimer Vogelpark. Bild: kk

Zum Beispiel spielen bei den Vögeln deren SchnÀbel eine ganz entscheidende Rolle. Auf Grund der verschiedensten Schnabelformen unserer Gefiederten, sind Sie als Vogelbeobachter in der Lage, eine grobe Vorbestimmung vorzunehmen.

So haben körnerfressende Vögel meistens einen kurzen, krĂ€ftigen kegelförmigen Schnabel. WĂ€hrend die Insektenfresser einen lĂ€ngeren, dĂŒnnen, pinzetenartigen Schnabel besitzen.

Greifvögel und Sittiche haben einen krummen Schnabel. WÀhrend die Schreitvögel, wie der Storch und Fischreiher, mit einem langen und krÀftigen SchnÀbel ausgestattet sind.

Die Natur hat fĂŒr jede Vogelart eine bestimmte Futterart vorgesehen, die ihnen das ÃƓberleben ermöglicht.

So hat der Fichtenkreuzschnabel, der uns im Winter besucht, schon wie der Name sagt, einen gekreuzten Schnabel, der ihm ermöglicht, die Fichtensamen aus den Schuppen der Zapfen zu holen. Nur er ist deshalb durch diese Schnabelkonstruktion in der Lage, an diese Futterart zu kommen. Kein anderer Vogel kann ihm dieses Futter streitig machen.

Den krĂ€ftigsten Schnabel unter den Körnerfresser hat der Kernbeißer. Er kann damit die harten Kirschkerne knacken, wĂ€hrend der Stieglitz mit seinem langen und spitzen Schnabel an den Samen der KorbblĂŒtler, wie der Distel, ohne Probleme kommt. Das hat ihm den Beinamen Distelfink eingebracht.

Bei den Insektenfressern hat der GartenbaumlĂ€ufer einen lĂ€nglichen, leicht gebogenen dĂŒnnen Schnabel, mit dem es ihm gelingt, Insekten unter einer Rinde oder Baumspalte herauszuholen.

Die Spechte dagegen klopfen die Rinde mit krĂ€ftigen SchlĂ€gen ab und benutzen oft ihre spitze Zunge, um die darunter befindlichen KĂ€ferlarven aufzuspießen und zu verzehren.

Mit ihren krummen SchnĂ€beln sind die Beutegreifer wie der Turmfalke in der Lage, eine Maus zu zerteilen, um sie in kleinen StĂŒcken zu verzehren.

Die Schreitvögel wie Storch und Fischreiher benutzen ihre SchnĂ€bel wie einen Speer, um damit Fische, Frösche und andere Amphibien aufzuspießen.

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Ein Heddesheimer "Star" lÀsst es sich schmecken. Bild: kk

Unsere Meisen, wie die Kohl-und Blaumeisen, können mit ihren SchnĂ€bel im Sommer Insekten fangen und im Winter, wenn es keine Insekten mehr gibt, sind sie mit ihren SchnĂ€beln in der Lage, ölhaltige SĂ€mereien (Sonnenblumenkerne, Hanfsamen, NĂŒsse usw.) aufzupicken und zu fressen.

Die schwalbenartigen, wie Mehlschwalbe, Rauchschwalbe und Mauersegler haben einen großen Rachen. Indem sie ihn weit aufreißen, gelingt es ihnen, die Fluginsekten aus der Luft zu erhaschen. Diesen Luftraum macht ihnen keiner streitig, so dass fĂŒr sie immer Nahrung vorhanden ist.

Und gerade diese Spezialisierung auf geeignete Nahrung ermöglicht unseren Vögel die Arterhaltung und somit die Bereicherung der Artenvielfalt.

Aber auch die Stimme und besonders der Gesang unserer Vögel sind wesentliche Unterscheidungsmerkmale der vielfÀltigen Arten.

Bald werden Sie auch feststellen, dass Gesang nicht gleich Gesang ist.

Viele Vögel sind ausgezeichnete Spötter, die den Gesang anderer Vogelarten nachahmen können.

Ein bestes Beispiel sind Gelbspötter oder Blaßspötter. Aber auch unser Star kann uns mit seiner Nachahmung der Vogelstimmen gehörig auf den Leim fĂŒhren. Doch auch hier macht ÃƓbung den Meister und mit unserem Gehör sind wir durchaus in der Lage, mit der Zeit zu unterscheiden, ob ein Buchfink singt oder ob ein Spatz tschilpt oder eine Schwalbe zwitschert.

Wussten Sie, dass unsere Vögel die einzigen Lebewesen auf der Erde sind, die Federn tragen und in allen Klimazonen unserer Erde vertreten sind? Diese reicht vom kalten Nordpol, bis zur heißen Sahara.

Die Eulenvögel haben zum Beispiel kleine gezackte Schwungfedern an ihren FlĂŒgeln, um damit völlig gerĂ€uschlos durch die Nacht zu fliegen.

Die Federn dienen den Vögeln aber auch zum Schutz gegen WitterungseinflĂŒsse: KĂ€lte, NĂ€sse und Hitze. Sie besitzen ein breites Farbenspektrum, das sowohl zur Tarnung gegen Feinde, als auch als Mittel der visuellen Kommunikation dient.

An dem Federkleid der Vögel können wir aber auch die vielen Arten bestimmen.

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Mittelspecht und Kohlmeise frĂŒhstĂŒcken gemeinsam. Bild: kk

Auf all diese Dinge sollten Sie einmal bei einem Naturspaziergang, am Haus oder im Garten achten. Sie werden erleben, wie schnell Sie sich mit diesen Dingen auskennen und es Ihnen riesig Spaß bereitet, je mehr Sie sich mit der Natur befassen.

Vielleicht probieren Sie es auch einmal mit der ganzen Familie und beziehen Ihre Kinder und Verwandten mit ein.

Aber auch als gute Nachbarn können Sie sich austauschen.

NatĂŒrlich brauchen Sie Ihre Beobachtungen nicht tĂ€glich bei uns melden. Es reicht wöchentlich oder monatlich oder wie Sie gerade Zeit haben.

Wie Sie an diesen Beispielen sehen, kann eine Vogelbeobachtung in der freien Natur und der frischen Luft durchweg spannend, unterhaltend und lehrreich sein. Der Vogelverein zĂ€hlt auf Sie und wĂŒrde sich ĂŒber Ihre Teilnahme riesig freuen.

Geben wir unserer Natur und ganz besonders den gefiederten Freunden ein faire Chance, in dem wir im Feld, im Garten und in den öffentlichen Anlagen kleine Flecken unberĂŒhrter Natur ein Jahr lang stehen lassen.

Sie werden sehen, dass in den kleinsten Dingen die Natur ihre allergrĂ¶ĂŸten Wunder vollbringt.

Unter diesen Telefonnummern können Sie ihre Vogelbeobachtungen melden:
06203/ 44748
06203/ 44272
06203/ 45106

Kurt Klemm“

Anmerkung der Redaktion:
Kurt Klemm ist seit seiner Jugend Mitglied im „Vogelverein“ und seit der Kommunalwahl 2009 parteiloser Gemeinderat in der Fraktion von BĂŒndnis90/Die GrĂŒnen. Von 1974-1980 war er Vorstand des Vereins. Seit 1988 ist Werner Dostal Vorsitzender des Vereins.

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Winterfeier der Vogelfreunde

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Ehrung fĂŒr Einsatz: Mitglieder des Vereins der Vogelfreunde. Bild: hblog

Guten Tag!

Heddesheim, 15. November 2009. Wenn die Vogelfreunde feiern, ist die Bude voll – im BĂŒrgerhaus gab es am Samstag fast keinen freien Platz mehr. Vogelfreundevorstand Werner Dostal hielt eine kurze Ansprache und ehrte danach Mitglieder.

redaktion heddesheimblog

Viel MĂŒhe hatte sich das Dekorationsteam der Vogelfreunde gemacht, um das BĂŒrgerhaus fĂŒr die Winterfeier gemĂŒtlich herzurichten. Ein tolles herbstlich-winterliches BĂŒhnenbild korrespondierte mit liebevoll eingedeckten Tischen.

Der 1. Vorsitzende der Vogelfreunde, Werner Dostal, begrĂŒĂŸte die weit ĂŒber 130 GĂ€ste und bedankte sich vor allem bei den Helfern, die „unseren kleinen, aber feinen Vogelpark das ganze Jahre ĂŒber so schön halten wie er ist“ und bei allen Helfern, die fĂŒr die Feier im Einsatz waren oder Kuchen gebacken hatten.

Werner Dostal beherzigte dabei einen Spruch, den viele Redner nicht kennen: Fasse Dich kurz. Im Anschluss holte er zu ehrende Vereinsmitglieder auf die BĂŒhne: Gerd Christophel, Werner Maas, Mathias Speicher, Michael Speicher und Harald Wolf wurden fĂŒr 20 Jahre Mitgliedschaft mit der silbernen Vereinsnadel und einer Urkunde geehrt.

FĂŒr 40 Jahre Mitgliedschaft gab es eine goldene Ehrennadel, den Vereinsteller und eine Urkunde fĂŒr Roland Gerstner, der extra aus dem fernen Sankt Peter-Ording angereist war.

Ebenfalls geehrt wurden das GrĂŒndungsmitglied Hans Kippenhan ebenso wie der Filmer Robert Gerstner fĂŒr ihren engagierten Einsatz fĂŒr den Verein.

Danach wurden die Vereinsmeister 2009 fĂŒr ihre Zuchterfolge geehrt. Ende September wurden diese auf einer offenen Schau in Sulzbach durch einen unabhĂ€ngigen Schiedsrichter ermittelt. Die Vögel werden nach bestimmten Kriterien bewertet, beispielweise Haltung und Gefieder.

In der Sparte „Wellensittiche“ machte Georg Klemm den ersten Platz (zimt, hellgrĂŒn) vor Thomas Bischler (grĂŒn normal). In der Sparte Großsittiche gab es nur einen ersten Platz an Thomas Bischler (Alexandersittich, wildfarbig). In der Sparte Farbkanarien ging Platz 1 an Wolfgang Keller (Rot-B 90 Punkte) und der zweite Platz an Christopher DiVita (Fife-fancy geld, 89 Punkte). In der Sparkte Exoten gewann Jörg Landenberger (Zeresamadine). In der Sparte Cardueliden gewann ebenfalls Landenberger mit einem Hausrotschwanz.

Die reichhaltige Tombola wurde durch private sowie von Firmen gesponserte Gaben gefĂŒllt. Ein Los kostete 50 Cent. Die Bewirtung ĂŒbernahmen die PĂ€chter der KleintierzĂŒchter-GaststĂ€tte, Anita und Georg Keller.

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Jeden Samstag im Einsatz fĂŒr den Vogelpark

Guten Tag!

Heddesheim, 31. Oktober 2009. Heddesheim hat ein kleines Juwel am Badesee – den Vogelpark. Die Tiere mĂŒssen tĂ€glich versorgt werden – am Wochenende trifft sich eine kleine Mannschaft von meist zehn MĂ€nnern, die die Anlage und die Volieren pflegen.

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Die Arbeit muss gemacht werden – aufschieben können die MĂ€nner nichts, denn die Tiere sind auf ihre FĂŒrsorge angewiesen. Und die Besucher freuen sich ĂŒber gepflegte Rabatten, Wege und Volieren.

ÃƓberwiegend verantwortlich fĂŒr den hervorragenden Zustand der Anlage ist eine Mannschaft von rund zehn MĂ€nnern, die sich jeden Samstag im Vogelpark trifft, um alle notwendigen Arbeiten vorzunehmen:

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von links: Jeffery Gehlert, Horst TÀubert, Ulrich Landenberger, Jörg Landenberger, Sergey Zheryakov, Sigbert Helfrich, Georg Klemm, Andre Peter, Werner Maas (genannt "Chef"), Benno Kubitz.

Ein außerordentliches Engagement ĂŒbernimmt Ulrich Landenberger, der ĂŒberwiegend zustĂ€ndig fĂŒr die FĂŒtterung der Tiere ist: Er ĂŒbernimmt seit Jahren tĂ€glich diese Aufgabe. Sicher gibt es viele Geschichten zu erzĂ€hlen, warum er und die anderen MĂ€nner sich so einbringen.

Eine ist die von Sergey Zheryakov, der aus Russland nach Deutschland gekommen ist und zunÀchst als 1-Euro-Jobber im Vogelpark mitarbeitete. Heute hat er eine Anstellung und hilft immer noch jeden Samstag. Unentgeltlich, weil ihm die Gemeinschaft gefÀllt.

Eine der frei lebenden GĂ€nse hat eine „Liebesbeziehung“ zu Benno Kubitz aufgebaut – sobald er das Gehege betritt, kommt sie um zum „Schmusen“ – aber nur bei ihm. Warum sich die Gans „ihren“ Benno ausgesucht hat, weiß niemand – aber es ist wirklich herzig zu sehen, welche Beziehung der Vogel zu Benno Kubitz hat.

Jörg Landenberger ist passionierter und prĂ€mierter VogelzĂŒchter. Jeder der MĂ€nner hat seinen Grund, warum er sich hier im Vogelpark engagiert.

Zusammen haben sie in den vergangenen Wochen die Anlage fit fĂŒr den Winter gemacht: Die Volieren bleiben offen – dahinter befinden sich die Winterquartiere fĂŒr die Vögel, die vor dem Frost schĂŒtzen – gerade Exoten sind ĂŒberlebensnotwendig darauf angewiesen. Alle Reparaturarbeiten ĂŒbernehmen die MĂ€nner selbst.

Der Heddesheimer Vogelpark ist ein besonderer: Es geht nicht um die Ausstellung möglichst exotischer Vögel – obwohl es die gibt, wie beispielsweise den „Lachenden Hans“, der eigentlich in Australien zu Hause ist – es geht um eine möglichst schonende Heimat fĂŒr Vögel, die beim Verein abgegeben werden.

Weil die Halter ĂŒberfordert waren oder andere Menschen verletzte Tiere gebracht haben, die hier eine ruhige Heimat finden. So auch zwei Störche, die wegen ihrer Verletzungen nicht mehr nach Afrika ziehen können, aber ein wunderbares Leben in der Voliere haben.

Der Verein der Vogelfreunde und -pfleger 1960 e.V. wird im kommenden Jahr 50 Jahre alt. Von Anfang an kĂŒmmerten sich engagierte Vogelfreunde um den Aufbau und den Unterhalt des Vogelparks – einer heute mittelgroßen Anlage, die aber durch ihren gepflegten Zustand ein Ort der Ruhe und der NĂ€he zur Natur ist.

Das angrenzende Feuchtbiotob wird 25 Jahre alt, die benachbarte Streuobstwiese ist zehn Jahre alt, beide befinden sich in der Pflege des Vereins.

Mehrere Preise haben die Vogelfreunde fĂŒr ihre Anlage schon erhalten, zuletzt 2005 den Naturschutzpreis des Verbands Deutscher Waldvogelpfleger und VogelschĂŒtzer e.V.

Heute schließt der Park fĂŒr die Winterpause und öffnet wieder am 1. April. GerĂŒchteweise hat das heddesheimblog in Erfahrung gebracht, dass ein letzter Besuch noch am 1. November möglich sein könnte…

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Link: Der Vogelverein im Internet

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