Dienstag, 12. Dezember 2017

CDU-Fraktion fordert die R├╝cknahme der K├╝rzung der Vereinsf├Ârderung

Jugend besser f├Ârdern

Heddesheim, 21. September 2013. (red/ld) Haushaltsanpassungen mit besonderem Blick auf die Jugendf├Ârderung versprach B├╝rgermeister Michael Kessler. Die CDU-Fraktion hatte beantragt, die K├╝rzungen der Vereinsf├Ârderung, speziell f├╝r Jugendf├Ârderung, zur├╝ck zu nehmen. Der Haushalts- und Finanzausschuss war diesem einstimmig gefolgt. [Weiterlesen…]

Beim Imkerverein Ladenburg gab es am Samstag einen Einf├╝hrungskurs "Bienenhaltung"

Zu kalt f├╝r Bienen und Blumen

Ladenburg/Rhein-Neckar, 11. April 2013. (red/ld) Den Bienen war es am Samstag zwar noch zu kalt zum Fliegen. Den Rund 25 Jungimkern, die zum ersten Einf├╝hrungskurs „Bienenhaltung“ beim Imkerverein gekommen waren, machte das aber nichts aus. Imkermeister Vitus Thaler versprach, den praktischen Teil nachzuholen, sobald es endlich w├Ąrmer sei: „Eine so langanhaltende K├Ąlteperiode habe ich in meinem ganzen Imkerleben noch nicht erlebt.“ [Weiterlesen…]

04. bis 10. M├Ąrz 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine für den 04. bis 10.März 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Men├╝ Nachbarschaft im Men├╝ ÔÇťTermineÔÇŁ. [Weiterlesen…]

"Es ist fast unm├Âglich, keinen Rechtsversto├č zu begehen"

Wann „teilen“ richtig teuer werden kann – Abmahnfalle Facebook

Rhein-Neckar, 12. Januar 2013. (red) Seit Anfang Januar ist eingetreten, was in juristischen Fachkreisen schon l├Ąnger erwartet worden ist: Ein Nutzer, der auf Facebook ein Foto geteilt hat, wurde abgemahnt. F├╝r ein Foto in Briefmarkengr├Â├če sollen an Schadensersatz und Rechtsgeb├╝hren insgesamt 1.750 Euro zusammenkommen. Merke: Was einfach und eigentlich eine wichtige Funktion bei Facebook und anderen sozialen Diensten ist, das Teilen von Inhalten, kann schnell zur Kostenfalle werden. Vielen fehlt das Unrechtsbewusstsein – das bewahrt im konkreten Fall aber nicht vor enormen Kosten.

Vorbemerkung: Dieser Artikel ist sehr lang, denn das Thema ist komplex. Sie sollten ihn aber dringend lesen, wenn Sie soziale Dienste wie Facebook nutzen oder nutzen wollen. Und wir berichten nicht nur „theoretisch“, sondern ganz praktisch. Denn auch wir sind in einem Rechtsstreit von der Problematik betroffen, die gerade bundesweit f├╝r Schlagzeilen sorgt.

Das Foto ist lustig, die Tiere sind s├╝├č, der Spruch ist klasse, die Nachricht ist wichtig oder interessant – warum auch immer Facebook-Nutzer Inhalte teilen: Sie sollten sehr sorgsam mit der Teilen-Funktion umgehen, denn schon wenige Klicks oder ein „├╝bersehenes“ H├Ąkchen k├Ânnen tausende Euro Kosten nach sich ziehen. Das ist kein Scherz und auch kein Alarmismus, sondern bittere Realit├Ąt. Die besonders rigiden Urheberrechte der deuschen Gesetzgebung machen es m├Âglich, dass sich Anw├Ąlte und Rechteinhaber hierzulande ├╝ber Abmahnungen eine goldene Nase verdienen k├Ânnen.

Durch die Teilen-Funktion drohen horrende Kosten

Es kommt nicht wesentlich darauf an, wie gro├č beispielsweise ein geteiltes Foto ist: Wenn die Gegenseite „b├Âsartig“ vorgeht und die rechtlichen Regelungen „brutalstm├Âglich“ umsetzt, drohen horrende Kosten. Das h├Ąngt vom Einzelfall ab, von der Zahl der Fotos, ob man diese ├Âffentlich oder nur privat teilt beispielsweise oder ob man gewerblich auf Facebook aktiv ist.

Nach Einsch├Ątzung des Berliner Rechtsantwalts Thomas Schwenke, kann man sich auch nur schlecht herausreden, wenn man sich ahnungslos gibt: Sobald ein Bild auf Facebook durch die Vorschaufunktion gepostet worden ist, geht man ein Rechtsrisiko ein:

Die ├Âffentliche Zug├Ąnglichmachung ist immer ein Versto├č, wenn einem daf├╝r die Rechte fehlen. Das Problem dabei: Die Menschen haben sich daran gew├Âhnt, Links zu kopieren oder Artikel zu teilen. Lange Zeit ist nichts passiert, es fehlt das Unrechtsbewusstsein. Technisch geht es um die ÔÇ×TeilenÔÇť-Funktion oder das Posten von Links: Der Crawler sucht nach einem Foto, sofern er eins findet, l├Ądt er das nach. Wer das so best├Ątigt und verwendet, begeht, je nach Rechtelage eine Nutzungsrechtsverletzung.

F├╝r ein einzelnes Foto k├Ânnen mehrere hundert Euro gefordert werden. Dazu Schadensersatzforderungen, Anwaltsgeb├╝hren und Gerichtskosten. Ob die Abmahnung und die geforderten Geldbetr├Ąge zul├Ąssig sind, ist erstmal egal. Die Forderung wird erhoben und mit gro├čer Wahrscheinlichkeit durch ein Gericht best├Ątigt werden.

Klagen kann, wer die Rechte besitzt und einen Versto├č behauptet

Bis hierhin kostet „der Spa├č“ die Forderung sowie das Honorar und die Gerichtsgeb├╝hr. Will man sich zur Wehr setzen, kommen die eigenen Anwaltskosten und weitere Gerichtsgeb├╝hren hinzu – wer vor Gericht verliert, zahlt alles. Mit etwas Gl├╝ck kann man sich vergleichen oder die „Forderung“ dr├╝cken – unterm Strich wird man auf jeden Fall mit erheblichen Kosten zu rechnen haben.

Die Voraussetzung und den Abmahnprozess erkl├Ąrt Rechtsanwalt Schwenke:

Der Kl├Ąger muss die entsprechenden Rechte haben. Und: Es macht einen Unterschied, ob sie privat posten oder gewerblich. Wer privat postet, kann zwar abgemahnt werden, aber da sind die Anwaltsgeb├╝hren auf 100 Euro gedeckelt. Hinzu kommt aber der Schadensersatz. Gewerbliche Poster m├╝ssen sich auf saftige Schadensersatzforderungen und entsprechende Anwalts- und Gerichtskosten einstellen.

So sieht es aus, wenn Sie bei Facebook eine Informaton teilen wollen. Bevor Sie posten, sollten Sie genau ├╝berlegen, ob Sie nicht besser ein H├Ąkchen bei „Kein Miniaturbild“ setzen. Wenn doch, haben Sie sich das Foto „zu eigen“ gemacht. Wenn Ihr Facebook-Account auch noch ├Âffentlich ist, kann das eine Abmahnung zur Folge haben.
Nicht durch uns – aber es gibt genug Anw├Ąlte und Rechteinhaber, die hier ein lukratives Abmahngesch├Ąft betreiben.

Die gedeckelten Kosten bei Abmahnungen von Rechtsverletzungen durch „Privatleute“ bieten einen gewissen Schutz: F├╝r die Anw├Ąlte ist ein solches Verfahren nicht lukrativ – au├čer, sie machen eine Massenabmahnung daraus und verschicken Standardbriefe, in denen nur die Adressen ausgetauscht werden. Man besch├Ąftigt ein paar billige Kr├Ąfte, die die Rechtsverst├Â├če dokumentieren, die Adressen raussuchen und dann rollt die Abmahnwelle. Man kennt das von den Abmahnwellen beim File-Sharing. Wenn nur ein Bruchteil zahlt, klingelt es auf dem Anwaltskonto und dem des „Mandanten“. Das k├Ânnen zum Beispiel Firmen sein, die Fotosammlungen aufkaufen und damit Rechteinhaber werden. M├Âglicherweise haben die gar kein Interesse, die Fotos zu verkaufen, sondern warten wie die Spinnen im Netz auf ihre Opfer.

Die „Motivation“ f├╝r eine Klage ist egal

Das klingt absurd? Das ist die Realit├Ąt. Die Rechteinhaber werden nat├╝rlich niemals als Motiv „Gewinnmaximierung durch ein auf Abmahnungen basierendes Gesch├Ąftsmodell“ ins Feld f├╝hren, sondern sich als Opfer von Rechtsverletzern darstellen. Und selbst wenn es „Aasgeier“ sind: Die Gesetzgebung gibt ihnen das Recht, die Nutzungsrechtsverletzung zu verfolgen.

Die entscheidende Frage ist also, was man Teilen darf: Ohne Risiko darf man nur Fotos teilen, die „rechtefrei“ sind oder f├╝r die man die Erlaubnis zum Teilen hat. Das Problem: Woher bekommt man die Erlaubnis und woher wei├č man, was rechtefrei ist und was nicht? Im Alltag ist das kaum zu entscheiden. Fast alle Facebook-Nutzer teilen beispielsweise Artikel von Medien, weil sie ihre Kontakte auf diese Informationen hinweisen wollen. Wird ein Vorschaubild mitgepostet, ist der Rechtsversto├č begangen. Punkt.

Au├čer, dies wurde ausdr├╝cklich erlaubt. Mal ehrlich? Wann haben Sie vor dem Posten auf der Seite eines Anbieters recherchiert, ob im Impressum oder den Allgemeinen Gesch├Ąftsbedingungen das Teilen ausdr├╝cklich erlaubt ist oder nicht? Tatsache ist: Wenn Sie das recherchieren, werden Sie feststellen, dass die allermeisten Anbieter – auch und gerade gro├če Portale – die Rechtsinhaberschaft eindeutig feststellen. Somit ist jedes Posten von Fotos erstmal rechtlich fragw├╝rdig.

Keine Klage hei├čt nicht kein Rechtsversto├č

Das trifft zum Beispiel auch zu, wenn Sie unsere Artikel teilen und automatisch erzeugte Vorschaubilder mitposten. Oder wenn Sie Artikel von Zeitungen oder anderen Medien mit Vorschaubild teilen. Von unserer Seite aus m├╝ssen Sie nichts bef├╝rchten, wir werden private Nutzer garantiert nicht abmahnen, denn aus unserer Sicht bewerten wir den Nutzen – n├Ąmlich das Verbreiten unserer Informationen – h├Âher als einen Rechtsversto├č (zur Sicherheit unserer Leser/innen werden wir das k├╝nftig regeln). Doch wie sieht das bei anderen aus, beispielsweise Zeit Online oder dem SWR? Rechtsanwalt Schwenke:

Hier w├╝rde ich die Gefahr eher als gering einsch├Ątzen. Der Tatbestand ist gegeben, aber die Anbieter w├Ągen zwischen Schaden und Nutzen ab. Der Nutzen des Teilens wird sicher h├Âher bewertet, insofern w├╝rde ich bei professionellen und gro├čen Anbietern eher kein Problem sehen. Bei Agenturen, Foto-Stock-Anbietern, Fotografen und kleineren Anbietern wird es riskant.

Wie bereits genannt: Es h├Ąngt vom Einzelfall ab. Davon gibt es aber t├Ąglich Millionen, beispielsweise durch das Teilen von lustigen Fotos, Tierbildern und so weiter. Rechtsanwalt Schwenke:

Die sind theoretisch auch ├╝berwiegend betroffen, sofern es alleinige Nutzungsrechte gibt. Wenn Sie Ihren Freundeskreis aber geschlossen halten und nicht-├Âffentlich posten, ist die Gefahr geringer, au├čer unter Ihren Freunden ist der, der die Rechte h├Ąlt und Sie verklagt.

Rechtsanwalt Thomas Schwenke r├Ąt zur Vorsicht: Im Zweifel besser keine Fotos teilen. Foto: RA Schwenke

 

Sobald ├Âffentlich geteilt wird, steigt die Gefahr von Abmahnungen

Merke: Wer viele Freunde sammelt, die er nicht kennt, erh├Âht in dieser Hinsicht das Risiko. Wer sich jetzt fragt, wieso das, was man seit langer Zeit macht und was ja alle machen, pl├Âtzlich ein Rechtsrisiko sein soll, bekommt die Antwort:

Gesch├╝tzte Fotos zu teilen war schon immer ein Rechtsversto├č, nur jetzt gab es erst jetzt die erste Abmahnung, die ist durchgegangen und ab sofort muss man damit rechnen, dass hier Agenturen und Anw├Ąlte Geld verdienen wollen.

Der Fachanwalt Schwenke best├Ątigt unsere Einsch├Ątzung, dass es weniger um Rechtewahrung, als um Kohle machen geht:

Nat├╝rlich wird der Schutz behauptet werden. Ob das allerdings das wahre Motiv ist, d├╝rfte manchmal fragw├╝rdig sein. Man h├Ârt, dass es Agenturen gibt, die gro├če Bildbest├Ąnde aufkaufen und eng mit Kanzleien zusammenarbeiten. Mittlerweile gibt es Software, die auch Fotos identifizieren kann und dann scannen solche Firmen Postings, bis sie Treffer haben. Das kann man als verwerflich betrachten ÔÇô rechtlich ist es einwandfrei zul├Ąssig und kann ein lukratives Gesch├Ąft bedeuten.

Es k├Ânnte auch kostenfrei zugehen – darauf sollte man nicht hoffen

Und nat├╝rlich muss der Rechteinhaber nicht abmahnen und er muss auch keine Rechnung stellen, eine Aufforderung zur L├Âschung w├Ąre ein erster kostenfreier Schritt. So verhalten wir uns beispielsweise, wenn wir mit der Ver├Âffentlichung von Inhalten, die uns geh├Âren, auf anderen Internetseiten nicht einverstanden sind.

Es gibt aber auch Inhalte, die man vermeintlich problemlos teilen kann. Youtube-Videos beispielsweise. Aber leider droht auch hier die Abmahnfalle – wieder abh├Ąngig vom Einzelfall, wie Thomas Schwenke erkl├Ąrt:

Bei youtube und anderen gro├čen Portalen dieser Art willigt der Einsteller ins Sharen ein ÔÇô er kann also keine Nutzungsrechtsverletzungen geltend machen. Au├čer, er hat Inhalte eingestellt, an denen er keine Reche besitzt, dann kann der Rechteinhaber gegen den Einsteller und gegen alle, die teilen vorgehen. Auch hier sollte man also vorsichtig sein, was man teilt. Nicht erlaubt sind Screenshots aus Filmen ÔÇô dadurch fertigt man ÔÇ×FotoÔÇť-Kopien an. Sofern man die ├Âffentlich macht, ist das eine Nutzungsrechtsverletzung, selbst wenn der Screenshot denselben Inhalt hat wie ein automatisch generiertes Vorschaubild.

Und wie sieht es mit Eltern aus, deren Teenager einen Facebook-Account haben und flei├čig alles teilen, was ihnen gef├Ąllt?

Die Eltern haften meist nicht, wenn diese ihre Kinder auf den sorgsamen Umgang hingewiesen haben. Hier ist meist der Umfang von Nutzungsrechtsverletzungen und die Art und Weise entscheidend. Ausgeschlossen ist eine Haftbarkeit aber nicht.

Betroffen sind alle, die teilen

Die potenzielle Gefahr betrifft also alle die am meisten, die nicht-privat auf Facebook posten: Gewerbetreibende, Freiberufler, Firmen, Dienstleister, Vereine, Beh├Ârden, Verb├Ąnde und so weiter. Die ├ťberlegung, man betreibe ja nur ein kleines Angebot oder verdiene damit nur wenig oder biete als Verein einen Service an, bietet keinen Schutz. Sobald man ├ľffentlichkeit herstellt, kann man in der Falle sitzen. Und zwar unabh├Ąngig von Facebook, auch andere soziale Dienste wie Google+ sind betroffen, also jeder Dienst, der Vorschaubilder erzeugt.

Das betrifft uns auch selbst: Wir haben aktuell einen Rechtsstreit, der in Teilen auch Facebook-Vorschaubilder betrifft. Und ganz ehrlich? Das Problem war uns vorher nicht bekannt. Der Umgang mit Rechten geh├Ârt zwar zu unserer t├Ąglichen Arbeit und wir achten sehr verantwortlich auf ein einwandfreies Verhalten – aber auch wir m├╝ssen wie alle immer wieder dazulernen.

F├╝r unsere Leserinnen und Leser werden wir f├╝r das Teilen unserer Inhalte Rechtssicherheit schaffen – soweit wir das k├Ânnen. In den n├Ąchsten Tagen werden wir einen Passus in unsere Nutzungsbedingungen aufnehmen, der ausdr├╝cklich die Verwendung von Vorschaubildern f├╝r den privaten Gebrauch erlaubt.

Einen 100-prozentigen Schutz gibt es nicht

Tats├Ąchlich k├Ânnen wir Ihnen ehrlicherweise damit keinen einhundertprozentigen Schutz vor Rechtsverfolgungen bieten, wenn Sie unsere Informationen teilen. Zur Erl├Ąuterung: Wir verwenden h├Ąufig fremdes Bildmaterial, das wir beispielsweise ├╝ber Pressestellen zur Verf├╝gung gestellt bekommen, sei es ├╝ber die Gemeindeverwaltungen, das Landratsamt, Ministerien, die Polizei, Hilfsdienste, Feuerwehren, Parteien, Veranstaltungsunternehmen, Theater, Schulen, Vereine oder andere Anbieter, ob „├Âffentlich“ oder „privatrechtlich“. Wir gehen dabei davon aus, dass der jeweilige Zulieferer ├╝ber die Nutzungsrechte verf├╝gt und diese an uns weitergibt. Zur Absicherung fragen wir beim ersten Kontakt nach, ob das pauschal so zutrifft und bekommen das entsprechend best├Ątigt. Bei Pressestellen setzen wir das voraus.

In der Praxis kann es aber zu Rechtsstreitigkeiten kommen, wenn jemand behauptet, die Nutzungsrechte zu haben. Absurd? Nein, Tatsache und derselbe Fall, den Rechtsanwalt Schwenke am Beispiel von Youtube oben im Text erl├Ąutert hat. Und die Tatsache, dass es der Presse und anderen Medien erlaubt worden ist, hei├čt noch lange nicht, dass Sie als privater oder gewerblicher Nutzer ebenfalls „Ver├Âffentlichungsrechte“ haben. Wir wiederum k├Ânnten umgehend den Betrieb einstellen, wenn wir dies tats├Ąchlich f├╝r jedes Foto pr├╝fen m├╝ssten. Der Verwaltungsaufwand w├Ąre gigantisch. Wir m├╝ssen uns also selbst verlassen und k├Ânnen die Gefahr nicht ausschalten.

Genau das ist auch zum Teil Gegenstand eines aktuellen Rechtsstreits, den wir f├╝hren m├╝ssen: Eine Person behauptet, die alleinigen Nutzungsrechte f├╝r Fotos zu haben, die von der Pressestelle eines Unternehmens ├Âffentlich als „Presseinformation“ zur Verf├╝gung gestellt worden sind und bis heute als „Presseinformation“ downloadbar sind. Wir haben diese Fotos benutzt und sind daf├╝r abgemahnt worden. Streitwert f├╝r jedes der drei Fotos: 3.000 Euro, also in Summe 9.000 Euro.

Die Gefahr lauert ├╝berall

Und obwohl der Hinweis von Rechtsanwalt Thomas Schwenke vermutlich ├╝berwiegend zutreffend ist, dass von gro├čen Anbietern eher keine Gefahr droht: In unserem Fall hat die Pressestelle einer Firma eines sehr gro├čen Medienkonzerns hier in der Region diese Fotos zur Verf├╝gung gestellt und die abgebildete Person hat uns wegen der Nutzung abgemahnt. Ob das zul├Ąssig ist, m├╝ssen wir nun vor Gericht kl├Ąren. Bei vollem Prozesskostenrisiko in H├Âhe von mehreren tausend Euro. Da dies zur Zeit ein schwebendes Verfahren ist, ├Ąu├čern wir uns aktuell nicht, werden Sie aber informieren, wenn der Prozess abgeschlossen ist.

Um es Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, noch einmal an einem Beispiel zu verdeutlichen: Die Gefahr lauert ├╝berall. Beispielsweise bei Ihrem Verein. Der hat ganz korrekt einen Bilderdienst abonniert und bezahlt diesen f├╝r die Nutzung von Fotos. Oder kauft Fotos von einem Sportfotografen zur Verwendung auf der eigenen Website. Soweit ist alles korrekt. Der Verein hat die Nutzungsrechte erworben. Was aber steht im „Kleingedruckten“? Hat der Vorstand das gepr├╝ft oder verlassen Sie sich darauf, „dass das alles schon in Ordnung ist“? D├╝rfen Vereinsmitglieder oder andere Personen die Vereinsmeldungen inklusive Vorschaufoto „teilen“? Das kann sein, das kann aber auch nicht sein. Und wenn diese Rechte nicht genehmigt worden sind, begeht jeder, der ein Vorschaubild oder ein anderes teilt, einen potenziellen Rechtsversto├č, der abmahnf├Ąhig ist. Wenn Sie dann behaupten, Sie h├Ątten das nicht gewusst, hilft Ihnen das im Zweifel erstmal nichts.

Ein anderes aktuelles Beispiel: In den vergangenen Wochen ist das Foto eines vermissten Jugendlichen aus Mannheim in Facebook geteilt worden. Der Junge wurde mittlerweile tot aufgefunden. Mit dem Tod verfallen die Pers├Ânlichkeitsrechte nicht und die Nutzungsrechte erst nach dem Tod des Urhebers, also der Person, die das Foto gemacht hat. Sie halten das f├╝r ein makabres Beispiel? Das interessiert die Gerichtsbarkeit nicht: Wer dieses Foto verwendet hat, k├Ânnte das Pers├Ânlichkeitsrecht der Person verletzt haben. Und ganz sicher liegt ein Urheber- und Nutzungsrechtsversto├č vor.

Und wenn Sie sich bereits mit der Problematik befasst haben und denken: Google darf doch auch Vorschaubilder anzeigen, dann liegen Sie richtig, aber die Schlussfolgerung, Ihnen w├Ąre das auch erlaubt, ist falsch. Suchmaschinen verwenden daf├╝r eine technische Funktion ohne die eine Suchmaschine wenig Sinn machen w├╝rde. Rechteinhaber, die das nicht wollen, m├╝ssen ihre Inhalte sch├╝tzen und k├Ânnen durch technische Einstellungen eine automatisierte Erfassung verhindern. Sie als „Teiler“ von Inhalten sind aber kein Automat, sondern eine willentlich handelnde Person.

Thomas Schwenke bringt die aktuelle Rechtssituation auf den Punkt:

Es ist fast unm├Âglich, keinen Rechtsversto├č zu begehen.

Au├čer, man l├Ąsst die Finger von Facebook und anderen Diensten.

Hier ist der Gesetzgeber gefordert, dringend Abhilfe zu schaffen. Sprechen Sie Ihre Abgeordneten an. Teilen Sie unseren Artikel und helfen Sie, das Thema bekannt zu machen. Es betrifft tats├Ąchlich jeden, der Informationen im Internet teilt – abh├Ąngig vom Einzelfall. Und warnen Sie andere vor Rechteinhabern, die darauf aus sind, andere mit teuren Abmahnungen zu ├╝berziehen.

Links:

Zeit online: Abmahnung wegen eines Bildchens auf Facebook

hr: Vorsicht bei Facebook-Vorschaubildern

http://rechtsanwalt-schwenke.de

RA Schwenke zum Abmahnfall

Praxistipps von RA Schwenke

Hinweis: Wir werden in Zukunft immer wieder darauf aufmerksam machen, welche Leistung wir Ihnen anbieten. Die Zitate von Rechtsanwalt Schwenke entstammen einem Interview f├╝r das lokaljournalistische Netzwerk istlokal.de. F├╝r dieses Interview wurden inklusive Vorrecherche, Gespr├Ąch und Produktion rund f├╝nf Stunden Arbeit aufgewendet. F├╝r diesen Text wurden inklusive Recherche rund acht Stunden Arbeit aufgewendet. Wir bieten unseren Leser/innen diese Leistung kostenfrei an. Wenn Sie unsere Arbeit mit einer freiwilligen Zahlung unterst├╝tzen wollen, weil Sie diese unterst├╝tzen wollen oder selbst Nutzen daraus gezogen haben, sind wir daf├╝r sehr dankbar. Ebenso, wenn Sie uns bei den Kosten f├╝r den Rechtsstreit unterst├╝tzen wollen. Schreiben Sie uns bitte eine email an redaktion (at) rheinneckarblog.de, wir teilen Ihnen dann gerne unsere Bankverbindung mit. Eine Spendenquittung k├Ânnen wir nicht ausstellen.

Vereine der Region machen Werbung f├╝r eine Bank und hoffen auf 1.000 Euro f├╝r die Vereinskasse

Auch Pokale wollen finanziert sein - Vereine k├Ânnen 1.000 Euro gewinnen. Foto: Archiv

Rhein-Neckar, 07. November 2011 (red/jl/ek) 1.000 Euro f├╝r den beliebtesten Verein: Die Ing-Diba unterst├╝tzt gemeinn├╝tzige Vereine in Deutschland und stellt daf├╝r eine Million ┬áEuro zur Verf├╝gung. 1.000 gemein├╝tzige Vereine haben die Chance durch Abstimmen ├╝ber ihre Beliebtheit 1.000 Euro f├╝r die Vereinskasse zu gewinnen – und die Ing-Diba macht damit Werbung f├╝r sich. Vereine, die gewinnen wollen, m├╝ssen sich sputen: Die Aktion l├Ąuft noch bis 15. November.

Von J├Ârg Levermann:

„Vielerorts wird gegen die Allmacht gro├čer Bankh├Ąuser protestiert. Dennoch gelingt einem Unternehmen der Finanzbranche ein genialer Werbeschachzug.

Anders ist die Kampagne der Ing-Diba AG mit Hauptsitz in Frankfurt am Main nicht zu bezeichnen. Rund eine Million Euro investiert das Unternehmen derzeit und verteilt jeweils 1.000 Euro an die 1.000 beliebtesten Vereine.

Wer diese Vereine sind, dar├╝ber k├Ânnen Mitglieder und Freude der Vereine selbst bestimmen.

Dazu k├Ânnen die Vereine auf ihren Websites eine Bannerwerbung der Bank platzieren, die zu einer Internetseite des Unternehmens f├╝hrt. Verpflichtet sind die Vereine dazu nicht, wenn sie bei der Aktion mitmachen wollen. Die Unterst├╝tzer des Vereins geben ihre Stimme auf der Website der Bank ab und m├╝ssen dabei ihre email-Adresse angeben.

Diese wird lediglich dazu genutzt, dass nicht mehr als maximal drei Stimmen von jedem Nutzer abgegeben werden k├Ânnen. Regelm├Ą├čige Werbe-email haben die Unterst├╝tzer nicht zu bef├╝rchten, da kein email-Abonnement in diesem Zusammenhang bestellt wird.

Vereine aus der Region hoffen auf Geldsegen von der Bank

Derzeit (Stand 06.11.2011, 14:45 Uhr) beteiligen sich 18.448 Vereine an der Aktion, in der Hoffnung ihre Vereinskassen aufzubessern. Auch Vereine aus der Region sind mit dabei. Aus Heddesheim sind es derzeit der Glückliche Engelsherzen e.V. (Rang 12.033) und der DLRG OG Heddesheim e.V. (Rang 12.834).

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Ladenburg ist sogar mit 9 Vereinen dabei: Der TC Ladenburg e.V. (Rang 632), der DLRG Ladenburg/Edingen-Neckarhausen e.V. (Rang 884), der Tr├Ągerverein JUZ „DIE KISTE“ e.V. (Rang 3.466), der Ladenburger Sport-Vereinigung 1864 e.V. (Rang 9.076), der Auslandshelfer e.V. (Rang 9.296), die PLAN Ortsgruppe Mannheim (Rang 10.409), der LSV Ladenburg (Rang 11.331), die SV Ladenburg Romans (Rang: 14.004), der Arbeitskreis Netzwerk Berufsfindung (Rang 16.449).

Bannerwerbung der Bank haben diese Vereine nicht geschaltet. Sie hoffen, wie viele andere, auf Mund-zu-Mund-Propaganda, um m├Âglichst viele Stimmen f├╝r sich gewinnen zu k├Ânnen. Eifrige Vereinsmitglieder und Sympathisanten haben dazu bereits soziale Netzwerke wie Facebook und Google+ genutzt.

Aus Schriesheim bewerben sich sechs Vereine: der F├Ârderverein der KurpfalzGrund- und Werkrealschule Schriesheim e.V. (Rang 3.804), der SV 1919 Schriesheim (Rang 8.579), der Arbeitskreis Schriesheimer Senioren (Rang 10.030), der Reit- und Fahrverein Schriesheim (Rang 14.731), der Buddhistische Zentren Mittel-Rhein der Karma Kagy├╝ Linie e.V. (Rang 17.361) und der kulturkreis-Schriesheim (Rang 18.412).

Weinheim beteiligt sich mit den meisten Vereinen: Ganze 16 nehmen an der Aktion teil. Der Board-Sport-Weinheim hat hier mit 783 Stimmen (Rang 2.267) die Nase vorn. Dagegen haben die Vereine Job Central (Rang 17.167) sowie der HSG/TSG Weinheim TV Oberflockenbach (Rang 18.109) noch ├╝berhaupt gar keine Stimmen erhalten.

Edingen-Neckarhausen ist mit zwei Vereinen dabei: der „Haie“ TV Edingen (Rang 1.164) und der TTC Edingen-Neckarhausen (Rang 1.525).

Auch Hemsbach macht mit  zwei Vereinen bei der Aktion mit: der Angelsportverein 1965 Hemsbach e. V. (Rang 12.615), sowie der SSV Hemsbach (Rang 16.107) sind hier im Rennen und hoffen auf 1.000 Euro für die Vereinskasse.

In Viernheim sind es zehn Vereine, „Spitzenreiter“ ist auf Rang 1.478 „Focus e.V.“, die „Pfadfinder Viernheim“ kommen nur auf drei Stimmen.

Noch bis zum 15. November wird die Werbeaktion der Ing-Diba fortgesetzt. Mitmachen k├Ânnen alle gemeinn├╝tzigen Vereine, die eine Freistellung vom Finanzamt vorweisen k├Ânnen.

Kinder- und Jugendverein mit der Rettungshundestaffel an der Spitze

Wer vermutet, dass besonders bekannte Fu├čballvereine an der Spitze der Beliebtheitsskala stehen, wird ├╝berrascht sein. Auf Platz eins liegt derzeit der Verein Zebrakids aus Duisburg mit mehr als 12.850 Stimmen, gefolgt vom Verein Rettungshundestaffel Lippe Ems e.V. (Verl) auf Platz zwei mit 11.200 und der Verein Hebammen f├╝r Deutschland mit 10.632 Stimmen.

ÔÇ×Mit unserer Aktion sprechen wir als Bank f├╝r Privatkunden eine andere Klientel an als die gro├čen InvestmentbankenÔÇť, erkl├Ąrte┬áEliza Manolagas, eine Sprecherin der ING DiBa AG. Die┬áVereine sammelten jede Menge Stimmen und dadurch habe die Website gute Zugriffsraten gewonnen.

ÔÇ×Wir┬ásind selbst ├╝berrascht, wie gut unsere Aktion angenommen wurde. Auch auf Facebook haben wir die Aktion bekannt gemachtÔÇť, sagte Manolagas. Dabei sei es zu Beginn fraglich gewesen, wie online-affin die Vereine tats├Ąchlich seien. Nun sei die Aktion ein Selbstl├Ąufer geworden.┬áVor allem habe man die kleinen Vereine damit erreichen wollen.“

Anmerkung der Redaktion:
J├Ârg Levermann ist freier Journalist in Eichwalde (bei Berlin). Er betreibt dort das Blog Eichwalder Nachrichten und geh├Ârt zum deutschlandweiten Netzwerk der Lokalzeitungen im Internet „istlokal.de“, die sich gegenseitig bei ihrer Arbeit unterst├╝tzen.

Redaktionelle Bearbeitung: Eva Konrath

Landratsamt informiert ├╝ber hygienischen Umgang mit Lebensmitteln auf Vereins- und Stra├čenfesten


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 13. Juli 2011. (red) Vereins- und Stra├čenfeste sind nicht mehr wegzudenkende Veranstaltungen des ├Âffentlichen Lebens. „Feste sollen Spa├č und Freude machen, aber nicht krank“, betont der Leiter des Veterin├Ąramtes und Lebensmittel├╝berwachung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Dr. Lutz Michael. Das Veterin├Ąramt und Lebensmittel├╝berwachung ist f├╝r die Kontrolle der Vereins- und Stra├čenfest zust├Ąndig.

Information des Landratsamts:

„Hygienefehler k├Ânnen beim Umgang mit Lebensmitteln zu schwerwiegenden Erkrankungen f├╝hren. Schnell kann bei derartigen Lebensmittelinfektionen – gerade bei Vereins- und Stra├čenfesten – ein gr├Â├čerer Personenkreis betroffen sein“, erl├Ąutert der zust├Ąndige Referatsleiter, Rudi Wolf.

Daher sei es von gro├čer Bedeutung, bereits im Vorgriff die Risiken so klein wie m├Âglich zu halten. Denn der Umgang und die Abgabe von Lebensmitteln habe auf diesen Veranstaltungen in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen, so Wolf weiter. Wie auch in den Betrieben der Gastronomie seien bei Vereins- und Stra├čenfesten die Vorgaben des Gastst├Ątten- und des Lebensmittelrechts zu beachten.

„Die Verbraucher k├Ânnen die auf Stra├čen- und Vereinsfesten angebotenen Lebensmittel in der Regel mit Genuss und ohne Reue verzehren“, so Dr. Michael. Gravierende Hygienem├Ąngel seien selten. Der Hygienestatus der Veranstaltungen habe sich im Laufe der Jahre, auch durch eine offensive Informationspolitik unseres Amtes stetig verbessert. Dennoch fallen den Pr├╝fern der Lebensmittel├╝berwachungsbeh├Ârde immer wieder Verst├Â├če gegen die gute Hygienepraxis auf.

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„Die mit Abstand h├Ąufigsten Probleme entstehen bei Vereins- und Stra├čenfesten dadurch, dass Verunreinigungen, die m├Âglicherweise pathogene Keime enthalten k├Ânnen, durch Unachtsamkeit in das Lebensmittel eingebracht werden oder bereits beim Einkauf enthalten waren“, erkl├Ąrt Wolf. Durch unsachgem├Ą├če Lagerung und Abgabe k├Ânnen sich dann diese Keime stark vermehren und im schlimmsten Fall nach Verzehr eine Erkrankung ausl├Âsen.

„Als Grundsatz gilt also, den Eintrag von Verunreinigungen und damit auch von Keimen in Lebensmitteln zu vermeiden und durch geeignete Lagerungs- und Abgabebedingungen eine Vermehrung der Keime zu minimieren“, so Wolf.

Das Veterin├Ąramt und Lebensmittel├╝berwachung hat auch f├╝r Veranstalter von Vereins- und Stra├čenfesten einen Flyer herausgegeben, der Hinweise f├╝r den Betrieb eines Lebensmittelverkaufsstandes und zum sachgerechten Umgang mit Lebensmitteln – insbesondere auch zu leicht verderblichen Lebensmitteln – gibt.

Dar├╝ber hinaus wird in diesem Faltblatt auf lebensmittelrechtliche Vorschriften hingewiesen. Er gibt auch Auskunft ├╝ber die bauliche Beschaffenheit eines Verkaufstandes und dessen Schutzvorrichtungen. „Um Krankheiten zu vermeiden, m├╝ssen insbesondere die Lebensmittel bei vorgeschriebenen Temperaturen gelagert werden“, betont Wolf.

Diese seien im Flyer in Tabellenform dargestellt. So d├╝rfen beispielsweise rohe Bratw├╝rste nur bis zu maximal vier Grad Celsius und Tiefk├╝hlprodukte bei minus 18 Grad Celsius gelagert werden. Wertvolle Hinweise gibt der Leitfaden auch hinsichtlich der Kennzeichnung von Zusatzstoffen und der Preisauszeichnungen.

Wer bei einem Fest Verantwortung ├╝bernimmt, dem empfiehlt der Lebensmittelexperte vom Veterin├Ąramt und Lebensmittel├╝berwachung, dieses Merkblatt zu lesen und die Ratschl├Ąge in der Praxis zu beherzigen, denn dann wird es mit Sicherheit ein gelungenes Fest.

Der Leitfaden ist erh├Ąltlich beim Veterin├Ąramt und Lebensmittel├╝berwachung, Adelsf├Ârsterpfad 7, 68168 Wiesloch, Tel. 06222/30734265. Er ist auch im Internet abrufbar unter rudi.wolf@rhein-neckar-kreis.de

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das rheinneckarblog

Vereine und Veranstalter profitieren besonders von unseren Terminkalendern

Guten Tag!

Rhein-Neckar, 18. M├Ąrz 2011. (red) Wer im Internet gefunden werden will, muss dort auch seine Spuren hinterlassen – mit Informationen. Einladungen, Termine, Artikel sind unverzichtbarer Teil einer guten, modernen ├ľffentlichkeitsarbeit. Egal, ob f├╝r Unternehmen, Vereine, Veranstalter oder Beh├Ârden. Das Internet hat einen unschlagbaren Vorteil gegen├╝ber dem Medium Papier – es ist ├╝berall und immer erreichbar.

Vereine und Veranstalter profitieren besonders von unseren Terminkalendern – da die Daten im Internet erfasst werden, erh├Âht sich auch die „Aufmerksamkeit“ von Google – gedruckte Termine in Zeitungen werden selbstverst├Ąndlich nicht erfasst und im Internet auch nicht gefunden. Und jeder wei├č mittlerweile, wie wichtig es ist, bei Google gefunden zu werden… Und die Jugend erreichen Vereine ├╝ber die Zeitung so gut wie gar nicht mehr.

Kostenfreie Nutzung.

Die Nutzung des Google-Kalenders ist kostenfrei. Ein Terminblatt kann man verlegen – der Kalender ist immer online und von jedem Internetzugang aus erreichbar.

Regelm├Ą├čige Termine k├Ânnen Sie als „Reihe“ eingeben, Parties, Veranstaltungen, Feste, Ausstellungen – alle Termine sind fix eingetragen und k├Ânnen umfangreich beschrieben werden. Durch eine Adresseingabe l├Ąsst sich der Ort des Termins mit Google Maps komfortabel darstellen.

Service f├╝r Vereine und Veranstalter.

Wir bieten Vereinen einen kostenfreien Service an: einzelne zugesandte Termine tragen wir durch die Redaktion ein. Hat ein Verein oder ein Veranstalter aber sehr viele Termine, sollte man diese selbst einpflegen – dann kann durch uns nichts ├╝bersehen werden (wir sind auch nur Menschen).

Das machen beispielsweise schon der Vogelverein und die Remigiusb├╝cherei in Heddesheim, die evangelische Stadtmission und die Ringer vom ASV in Ladenburg, das Olympiakino in Hirschberg-Leutershausen und viele andere. Auch Parteien interessieren sich – die CDU Weinheim wird demn├Ąchst ihre Termine hier auch anbieten. (Klicken Sie hier auf den Terminkalender oder in allen unseren Blogs links oben in der zweiten Men├╝zeile unter Termine – rechts sehen Sie eine Pfeil – klicken Sie hier um die angezeigten Kalender zu sehen. Sie k├Ânnen Kalender anzeigen oder ausblenden – wie Sie w├╝nschen. Auf allen Blogs.)

Vielf├Ąltige Vorteile.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Erstens kann man den Google-Kalender auf der eigenen Homepage einstellen (und damit im Internet, was die „Trefferh├Ąufigkeit“ bei Google erh├Âht) und zweitens kann man schnell reagieren. F├Ąllt ein Termin aus, kommt einer hinzu oder m├╝ssen Informationen erg├Ąnzt oder ver├Ąndert werden, kann man von ├╝berall auf der Welt an einem Internet-PC zu jeder Zeit diese ├âÔÇ×nderungen vornehmen – ohne den Umweg ├╝ber die Redaktion nehmen zu m├╝ssen.

Denn sobald ein Kalender f├╝r uns freigegeben wurde, k├Ânnen wir diesen in unserem Kalender anzeigen lassen. Sie k├Ânnen umfangreiche Texte zu den Terminen schreiben und haben selbst die Kontrolle. Nur berechtigte Personen k├Ânnen die Termine ├Ąndern – wer das ist, entscheiden Sie.

Laden Sie Freunde und interessierte Personen ein.

Und Sie k├Ânnen selbst Freunde einladen, um auf die Termine hinzuweisen. Vereinsmitglieder m├╝ssen keinen Termin mehr abtippen, sondern k├Ânnen diese auch ganz einfach ├╝bernehmen, mit ihren Handys synchronisieren und an Freunde weitergeben.

Will jemand einen Termin bei Facebook einstellen, m├╝sste er erst aufw├Ąndig in der Zeitung abschreiben – wer macht das? Kaum jemand. Gef├Ąllt ein Termin ist er mit Kopieren und Einf├╝gen schnell ├╝bertragen und wird weiteren Menschen bekannt gemacht.

Die Einrichtung ist relativ einfach. Wir bieten dazu eine Beschreibung an, die Sie hier downloaden k├Ânnen. Falls es damit nicht gleich funktionieren sollte oder Fragen offen sind, kein Problem: Vereinen bieten wir gegen eine Pauschale von 40 Euro die Einrichtung und eine kleine Schulung an.

Auch f├╝r die Vereinsarbeit nutzbar├é┬á – n├╝tzlich f├╝r Unternehmen.

Unternehmen, Gewerbetreibende und andere beraten wir im effektiven Umgang und Einsatz mit dieser fantastischen Kalenderfunktion (die man auch nicht-├Âffentlich nutzen kann). Gegen eine geringe Geb├╝hr k├Ânnen Sie wichtige Termine wie Einladungen oder Pr├Ąsentationen ebenfalls in unseren Terminkalendern darstellen lassen.

Noch einmal im Ãœberblick wichtige Funktionen:

Kalenderfreigabe: Richten Sie einen Kalender f├╝r die (Fu├čball-)Manschaft Ihres Vereins oder Ihrer Firma ein und geben Sie diesen f├╝r das gesamte Team frei. (Keiner Ihrer Mitspieler wird jemals wieder das Training vergessen.) Oder geben Sie Ihre Kalender f├╝r Freunde, Angeh├Ârige, interessierte Personen frei, damit Sie die unterschiedlichen Zeitpl├Ąne nebeneinander anzeigen k├Ânnen.

Einladungen: Erstellen Sie Einladungen f├╝r Termine, versenden Sie diese an Freunde und verwalten Sie zentral die Antworten und Kommentare anderer Personen. Ihre Freunde k├Ânnen Ihre Einladung empfangen und eine Antwort senden, auch wenn sie selbst Google Kalender nicht nutzen!

Suche: Suchen Sie das Datum f├╝r den Grillabend bei einem Freund, der „irgendwann demn├Ąchst“ stattfinden sollte. Oder suchen Sie in ├Âffentlichen Kalendern nach neuen interessanten Terminen und f├╝gen Sie diese zu Ihrem eigenen Kalender hinzu.

Zugriff ├╝ber Ihr Handy: Empfangen Sie Terminerinnerungen und -benachrichtigungen auf Ihrem Handy.

Terminver├Âffentlichung: Geben Sie die Termine Ihrer Organisation f├╝r alle Personen frei, wenn Sie das m├Âchten.

Wenn Sie uns Termine schicken wollen – jederzeit gerne. Wenn Sie Fragen haben, fragen Sie: termine (at) rheinneckarblog.de

Die Eingabemaske - ├╝bersichtlich und einfach zu bedienen. Klicken Sie auf die Grafik f├╝r eine gr├Â├čere Darstellung.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das rheinneckarblog

Herzlich willkommen bei einem der besten Terminkalender der Region


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 18. M├Ąrz 2011. (red) Jedes unserer Blogs f├╝r die Orte Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim und Weinheim hat einen eigenen Terminkalender – und die erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit. Der Grund: Unsere Terminkalender sind einfach zu bedienen und von jedem Internet-Computer zu jeder Zeit kostenfrei abrufbar.

Obwohl zum Beispiel der Terminkalender vom Rheinneckarblog aktuell gut 200 Termine im M├Ąrz ausweist, ist er trotzdem einfach zu bedienen und verschafft schnell einen tollen ├â┼ôberblick. Und auch die Terminkalender in unseren „Ortsblogs“ f├╝r Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim und Weinheim sind gut sortiert und sind ein klasse Angebot.

Ob Fest, Vereinstermin, Sport, Kultur, Politik, Kultur, Freizeit – unsere Kalenderinformationen wachsen stetig.

Sie k├Ânnen sich die Termine wochen- oder monatsweise oder in einer t├Ąglichen ├â┼ôbersicht anschauen. Und wenn Sie nicht an allen Terminen interessiert sind, k├Ânnen Sie nur die Kalender anzeigen lassen, die Sie sehen wollen.

Ein Klick und Sie sehen wo die Veranstaltung ist.

Ein Klick ├Âffnet den Termin, sofern eine Stra├če angegeben ist, k├Ânnen Sie sich den Terminort per Google Maps anzeigen lassen. Und wer dann noch mehr will, kann sich sogar die Route anzeigen und berechnen lassen.

Gegen├╝ber der Zeitung haben elektronische Kalender noch viel mehr Vorteile: Sofern Sie selbst einen kostenfreien Google-Kalender haben, k├Ânnen Sie interessante Termine einfach per Klick in ihren Kalender ├╝bernehmen – auch in Outlook beispielsweise. Daf├╝r m├╝ssen Sie nur ihren Outlook-Kalender mit ihrem Google-Kalender synchronisieren.

Sie sparen sich Zeit, m├╝ssen keinen Termin per Hand eintragen.

Und es geht noch besser: Wenn Sie den Kalender als „Feed“ kostenfrei abonnieren, erhalten Sie jedes Mal eine Nachricht per email, wenn ein neuer Termin hinzukommt. Interessiert Sie der Termin, ├╝bernehmen Sie ihn, interessiert er nicht, l├Âschen Sie die email.

Die Termineintr├Ąge sind oft sehr informativ – nicht wie in der Zeitung nur ein paar Zeilen. Wir bieten meist umfangreiche Beschreibungen mit Telefonnummern und Ansprechpartnern.

Sie wollen Freunde auf einen Termin aufmerksam machen? Kein Problem – per Kopieren und Einf├╝ngen ├╝bernehmen Sie den Termin in eine email und ab damit.

Und wenn Sie Hinweise auf Termine haben, die noch nicht im Kalender stehen, dann schreiben Sie uns eine email an termine (at) rheinneckarblog.de – nat├╝rlich auch, wenn Sie einen Fehler feststellen. Niemand ist perfekt und wir freuen uns ├╝ber solche Hinweise, weil wir umgehend korrigieren, was wieder allen zugute kommt.

Die Zeitung bietet Ihnen einen solchen Service nicht – die m├╝ssen Sie f├╝r teures Geld kaufen oder abonnieren.

Der Terminkalender Rhein-Neckar - klicken Sie auf das Bild, um ihn aufzurufen. Sie finden auf allen unseren Blogs links oben in der zweiten Men├╝zeile den Link "Termine" - dort werden dann die lokalen Terminkalender angezeigt.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das rheinneckarblog

Das Prinzip Gie├čkanne oder Grinsen f├╝r den guten Zweck oder eher f├╝r das eigene Image?


Guten Tag!

Heddesheim, 21. Januar 2011. Spenden sind eine gute Sache – wenn sie Sinn machen. Der Mannheimer Morgen berichtet heute ├╝ber eine „gro├čz├╝gige“ Spende der VR Bank Rhein-Neckar. Ohne Sinn und Verstand. Es geht ums Bild, auf dem alle grinsen. Es geht um die Summe. Und es geht ganz sicher auch um „Interessen“ – welche auch immer.

Von Hardy Prothmann

Die VR Bank Rhein-Neckar betont ausweichlich des Artikels die „lokale Verwurzelung, gerade in Heddesheim.“ Mehr noch: „Die f├╝r die Bank unverzichtbar sei“.

„Unverzichtbar?“ Die „lokale Verwurzelung in Heddesheim?“

Das liest sich, als w├Ąre das Schicksal der VR Bank Rhein-Neckar an das Schicksal von Heddesheim unmittelbar verkn├╝pft. Als gebe es eine nat├╝rlich Symbiose zwischen Heddesheim und der VR Bank Rhein-Neckar.

Eine „gro├čz├╝gige Spende“ wird vergeben. 10.000 Euro. Doch wenn man weiterliest, bemerkt man, dass die „lokale Verwurzelung“ auch f├╝r Ladenburg und Ilvesheim gilt, denn die 10.000 Euro werden „an f├╝nf Einrichtungen ├╝berreicht“.

10.000 Euro. Von der VR Bank Rhein-Neckar. Von "20" f├╝r "5, "6+1" freuen sich. Das muss keiner verstehen. Quelle: MM

Der Bericht ist sehr verwirrend, weil das Geld zwar an „f├╝nf Einrichtungen“ verteilt wird. Und dann hei├čt es, dass das Gesicht hinter der Spende, Dominique Lambottin, regionaler Verkaufschef der VR Bank Rhein-Neckar, „stellvertretend f├╝r rund 20 gemeinn├╝tzige sowie mildt├Ątige Vereine und Organisationen Spenden des Geldinstituts von mehr als 10.000 Euro“ ├╝berreicht, „darunter auch an kirchliche und kommunale Kinderg├Ąrten.“

Wie ist das zu verstehen? Haben 20 gemeinn├╝tzige und mildt├Ątige Vereine und Organisationen Spenden gesammelt? Wann ist das geschehen und war den Spendern klar, f├╝r wen und was sie spenden?

Und wen hat Herr Dominique Lambottin, regionaler Verkaufschef der VR Bank Rhein-Neckar, eingeladen? Alle 20 gemeinn├╝tzige und mildt├Ątige Vereine und Organisationen? Oder nur die Empf├Ąnger?

Auf dem Bild sind sechs „Vertreter gemeinn├╝tziger Organisationen“ zu sehen, au├čer Herrn Lambottin, der in der Mitte des Bildes grinst und wahrscheinlich nicht f├╝r sich in Anspruch nehmen kann, „lokal verwurzelt“ zu sein.

Es geht also um „stellvertretend 20 gemeinn├╝tzige und mildt├Ątige Vereine und Organisationen“, um „Spenden“, um „f├╝nf Empf├Ąnger“ und sechs Vertreter, die sich dar├╝ber so sehr freuen, dass sie um die Wette grinsen.

Und es geht um eine in Heddesheim „verwurzelte Bank“ die an eine Ladenburger Kinderkrippe spendet und an einen „Ilvesheimer Kulturkreis“. Anscheinend treiben die „Heddesheimer Wurzeln“ weit aus.

Muss man das verstehen? Eher nicht.

Schon gar nicht die Konstellation der „Stellvertretung f├╝r 20 Blabla“, f├╝nf Empf├Ąnger und sechs dankbaren „Posierern“.

Eher kann man schon die „sechs“ Grinser verstehen, die sich ├╝ber eine Spende f├╝r „f├╝nf“ freuen – was irgendwie auch unlogisch ist. Es w├Ąre sehr interessant zu wissen, wie die „sechs“ das unter „f├╝nf“ aufteilen.

Doch dar├╝ber gibt es keinerlei Informationen. Wof├╝r ist das Geld? Gibt es Bedingungen? Ziele? W├╝nsche?

All diese Informationen sind egal – es geht Hauptsache um 10.000 Euro. Ein Betrag, der angesichts von W├Ąhrungsgesch├Ąften, Wechselkursen und Kursschwankungen f├╝r eine Bank die Bedeutung von weniger als einer „Erdnuss“ haben.

Die wahre Bedeutung geht ├╝ber die „Erdnuss“ hinaus, das muss man vermuten. Es geht ums Bild, um das Grinsen und die frohe Botschaft. Es geht um Werbung, um „Mitmenschlichkeit“. Um ein Bild, einen Bericht, und ums Image. F├╝r den „gro├čz├╝gigen Spender“ und die „dankbaren Empf├Ąnger“.

Das Ziel hat die VR Bank Rhein-Neckar erreicht – und ihr „regionaler Vertriebsleiter, der Herr Lambottin, so eine Art junger Apfel am „altverwurzelten Baum“ der VR Bank Rhein-Neckar.

Merkw├╝rdig ist nur, dass die „altverwurzelte“ VR Bank Rhein-Neckar die frohe Botschaft nur ├╝ber einen Kanal, den „alt verwurzelten Ast der Beziehungen“ vertreibt oder austreibt.

Die frohe Botschaft soll wahrscheinlich nur Abonnenten des Mannheimer Morgen zug├Ąnglich sein. Das heddesheimblog wurde nicht eingeladen, die frohe Botschaft im Auftrag der „20“ zu vermitteln, die an „f├╝nf“ geht und ├╝ber die sich „sechs“ freuen.

Vermutlich, weil das heddesheimblog das einfach zu kompliziert sieht. Oder zu differenziert.

„Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul“, ist vermutlich die Devise derjenigen, die nicht dar├╝ber nachdenken, was sie wie unter welchen Umst├Ąnden geschenkt bekommen.

Geld ist Geld. Das hat man oder nicht.

Die VR Bank mit ihrer „lokalen, unverzichtbaren Verwurzelung“ hat es und verschenkt es einfach so im Auftrag von ungenannten „20“ an „f├╝nf“, wor├╝ber sich „sechs“ freuen.

Verstehen muss man das nicht. Man kann sich aber sehr, sehr wundern und sich selbst seinen Reim drauf machen.

Wer das f├╝r bl├Âdsinnig h├Ąlt, denkt nur seine Meinung. Wer sich dar├╝ber ├Ąrgert, wie eine Bank f├╝r ein wie auch immer geartetes Interesse Geld streut, denkt ├╝ber die Meinung hinaus und fragt sich, was das soll.

Und wer denkt: „Boah, 10.000 Euro sind ne Stange Geld und ich verstehe nicht, wie Menschen verstehen sollen, dass Geld geldwert ist und eine Bank einfach so 10.000 Euro einfach nur unter die Leute bringt, ohne den Wert an Werte zu kn├╝pfen“, denkt weiter.

Noch weiter denkt der, der sich fragt, warum er eigentlich bei der VR Bank Rhein-Neckar ein Konto hat? Denn die verlangt Geb├╝hren f├╝r alles m├Âgliche von ihm, „dem Kunden“. Und wer weiterdenkt, findet es toll, wenn ein „Prozentsatz“ der gezahlten Geb├╝hren in sinnvolle Projekte gesteckt wird. Zumindest diesen Prozentsatz zahlt jeder Kunde, der ein wenig mitmenschlich denkt, sehr gerne.

Dar├╝ber w├Ąre sicher aber jeder Kunde gerne informiert – welcher „Prozentsatz“ seiner Geb├╝hren in „sinnvolle Projekte“ investiert wird und wird sicherlich sehr gerne als ungenanntes Mitglied einer Solidargemeinschaft gerne diesen „Prozentsatz“ zahlen.

Wer einfach nur „Prozents├Ątze“ zahlt, die als „Kosten“ deklariert werden und die die VR Bank Rhein-Neckar im „Markteting-Mix“ f├╝r Eigenwerbung nutzt, f├╝hlt sich „verarscht“. Und wechselt zu Recht die Bank.

Vielleicht ist die VR Bank Rhein-Neckar aber auch nur ein sehr soziales Unternehmen und alle Gedanken in dieser Richtung sind „haltlos“. Das kann sein und w├Ąre sch├Ân. Die VR Bank Rhein-Neckar wird sich sofort bem├╝hen und ihr „soziales Engagement“ gerne und umfassend darstellen.

Konzept, Strategie und Nachhaltigkeit ihrer Spenden offenlegen – so, wie man das von einem modernen Unternehmen mit einem hohen Anspruch an sozialer Verantwortung erwarten kann.

Oder sie bel├Ąsst es einfach beim bew├Ąhrten „Werbe-Mix“, in dem 10.000 Euro verteilt auf „f├╝nf“ Empf├Ąnger, „sechs“ Grinser im „Auftrag von 20“ ihren Platz haben.

Anmerkung der Redaktion:
Wir reichen den Link auf den Artikel nach, der allerdings nur f├╝r eine kurze Zeit erreichbar sein wird, weil der MM eine „Pay-Wall-Politik“ betreibt.

Was ein „Wir-Gef├╝hl“ bedeutet und wie die B├╝rger ├╝ber das Mitteilungsblatt manipuliert werden

Guten Tag!

Heddesheim, 14. Januar 2010. Das Mitteilungsblatt war viele Jahre die wichtigste Informationsquelle ├╝ber das Ortsgeschehen f├╝r die Heddesheimer B├╝rgerinnen und B├╝rger. Daneben gab es noch den Mannheimer Morgen – ein Mitteilungsblatt im Zeitungsformat. Seit Mai 2009 gibt es das heddesheimblog. Das steht f├╝r Unabh├Ąngigkeit, Transparenz und ungefilterte Information.

Kommentar: Hardy Prothmann

Vorab ein Hinweis, warum dieser Text wieder als Kommentar geschrieben wird.

Der Kommentar als Stilform eines journalistischen Textes ist nicht einfach nur ein „Meinungstext“.

Ein guter Kommentar formuliert eine Meinung oder eine These und spitzt diese mitunter auch zu.

Ein guter Kommentar liefert f├╝r seine Argumente auch harte Fakten. Die m├╝ssen recherchiert werden. Das hat nur manchmal mit „investigativer“, also „verdeckter“ Recherche zu tun.

Meist handelt es sich einfach um viel Arbeit mit der Sammlung von Informationen.

ehre

Eine Frage der Ehre oder Ehre, wem Ehre geb├╝hrt. Die ehrenwerte Gesellschaft bestimmt das selbst und hat gut Lachen dabei. Mal ehrlich? Sind das nicht ein echt netter B├╝rgermeister und eine echt nette 1. Stellvertreterin? Das sind "Wir". Quelle: Mitteilungsblatt

Das Mitteilungsblatt (aktueller Text hier als pdf), das der B├╝rgermeister aktuell am Sonntag, den 10. Januar 2010 den Neub├╝rgern „sehr empfohlen“ hat („steht alles drin, was Sie wissen m├╝ssen“), ist ein publizistisches Machtorgan (jede Woche 90.000 Exemplare verschiedener „Mitteilungsbl├Ątter“ des Nussbaum-Anzeigenverlags).

Die Macht hat der B├╝rgermeister, der dem anderen „Hauptorgan“, dem Gemeinderat, vorsitzt.

Er ist zwar kein richtiger „Chefredakteur“ im journalistischen Sinne. Aber er ist verantwortlich f├╝r den Inhalt des amtlichen Teils.

Und er bestimmt, welche Information wie dort drin steht und vor allem welche Informationen dort nicht stehen.

Woche f├╝r Woche kann der B├╝rgermeister also ohne Redaktionskonferenz entscheiden, wie er die B├╝rger ├╝ber was informiert. Gastbeitr├Ąge von anderen oder Leserbriefe oder Anzeigen von anderen sind nicht vorgesehen oder werden auch ohne Begr├╝ndung abgelehnt, wie das vergangene Jahr gezeigt hat.

Vor allem obrigkeitsh├Ârige Menschen folgen der hier gedruckten Information, denn es ist ja „amtlich“.

Wer sich den aktuellen Text ├╝ber den R├╝ck- und Ausblick der Jahre 2009-2010 im Mitteilungsblatt vornimmt, der hat ganz sicher Arbeit vor sich. 21 Seiten Bleiw├╝ste sind alles andere als eine leichte Kost. Ein paar schlechte Schwarzwei├č-Bilder erleichtern nicht wirklich die Lekt├╝re.

Das w├Ąre zu verschmerzen, wenn es sich denn unterhaltsam oder zumindest fl├╝ssig lesen w├╝rde. Tut es aber nicht. Gestelzte S├Ątze, „Verwaltungsdeutsch“, machen die Lekt├╝re unvergn├╝glich. Was solls? Es geht ja auch nicht um die Belustigung der B├╝rger, sondern um Information. Also um Arbeit.

Im ganzen Text geht es um Arbeit: 28 Mal taucht der Begriff im Text auf. Es ist ein „Arbeitsbericht“.

„in Formation“ – mir nach.

Wer informiert, bringt eine Sachlage „in Formation“. Eine Information gestaltet also einzelne Fakten zu einem Gesamtbild. Ein Beispiel: Die planerische Leistung, Busse und Bahnen auf zig Bahnh├Âfen und Haltestellen zu koordinieren, den Fahrkartenverkauf zu regeln und vieles mehr ist ein komplexes Gesch├Ąft und ergibt zum Schluss einen Fahrplan. Ist der gut gelungen, also „informativ“, wei├č jemand, der mit einer solchen Information umgehen kann, recht schnell, wie er von A nach B kommt.

Genau dies scheint der Text im aktuellen Mitteilungsblatt auch zu tun. Er sagt, wo wir herkommen und welchen Anschluss es gibt.

Das allerdings „alternativlos“. Fahrpl├Ąne sind meist „g├╝ltig“. So wie Wahlen. Ist die Richtung festgelegt, gibt es keinen „Zweifel“ mehr.

Dass viele Busse ausgefallen sind, wir auf zugigen Bahnsteigen gefroren haben, uns ge├Ąrgert haben ├╝ber Versp├Ątungen und schlechten Service und unhaltbare Zust├Ąnde und einen zu teuren Preis – das alles steht nicht in einem Fahrplan. Der gilt einfach. So auch der Fahrplan des B├╝rgermeisters Michael Kessler.

Ein Beispiel gef├Ąllig?
„Zur Verantwortung von B├╝rgermeister und Gemeinderat geh├Ârt es, bei Standortanfragen von Unternehmen die Vor- und Nachteile eines Vorhabens zu bewerten und sachgerecht abzuw├Ągen. Wir haben intensiv ├╝ber das Vorhaben und seine Auswirkungen informiert und versucht, auf kritische Stimmen einzugehen und die Diskussion wieder auf eine Sachebene zu bringen. Die Firma Pfenning wird beispielsweise auf die Lagerung von f├╝r den Menschen kritischen Stoffen verzichten. Au├čerdem wird sie eine Vereinbarung zur Verkehrslenkung unterzeichnen.“

Ich hoffe, ich werde jetzt nicht zu „wissenschaftlich“, aber hinter jedem Text gibt es einen „Subtext“, also eine Information hinter der Information.

Die hei├čt: „Zur Verantwortung“.

Wer Verantwortung hat, ist wichtig und wer wichtig ist, muss respektiert werden.
„Vor- und Nachteile abw├Ągen“ – das klingt nach Weisheit.
„Sachgerecht abw├Ągen“ – es geht um die Sache, sonst nichts.
„Intensiv“ – das klingt nach Schwei├č.
„Information“ – das klingt (scheinbar) nach „offener Unterrichtung“.
„Versucht, auf kritische Stimmen einzugehen“ – das klingt nach Diplomatie.
„Wieder auf eine Sachebene zu bringen“ – klingt, als ob jemand anderes diese verlassen h├Ątte.

„Beispielsweise auf die Lagerung von f├╝r den Menschen kritischen Stoffen verzichten“ – Diese Information hat es in sich: Verantwortliche w├Ągen sachgerecht und schwitzend und offen f├╝r Kritik ab, erreichen eine Sachebene und bringen „diplomatisch sachgerecht schwitzend verantwortlich“ den Investor „zum Verzicht“.

Bei diesem Beispiel handelt es sich um eine eindeutige Manipulation. Der „Kunstgriff“ besteht in der Umdeutung der tats├Ąchlichen Abl├Ąufe.

Das heddesheimblog hat ├╝ber das geplante „Chemielager“ der Firmengruppe „Pfenning“ berichtet. Zuvor haben schon viele B├╝rger sich selbst dar├╝ber informiert und kritische Leserbriefe geschrieben, die hier und im Mannheimer Morgen ver├Âffentlicht wurden.

gemeinsam

Mittendrin und ├╝berall dabei: Wenn alle mitmachen, muss es doch gut sein. Oder? Quelle: Mitteilungsblatt

Herr Kessler und andere Bef├╝rworter und auch „Pfenning“ stellten „sachgerecht“ fest, dass dies der Bev├Âlkerung nicht zuzumuten und zu vermitteln war. Es wurden also „Vor- und Nachteile abgewogen“ und danach etwas als „Erfolg“ verkauft, was einer war – wenn auch nicht „auf dem eigenen Mist gewachsen“.

Bei Wikipedia ist nachzulesen: „Von Manipulation eines Menschen spricht man dann, wenn die Annahme eines Identifikationsangebots oder einer Ware und Dienstleistung nicht zu seinem Vorteil, sondern zu seinem Nachteil f├╝hrt. (…) Wer Unterlegenheitsgef├╝hle, mangelndes Selbstvertrauen oder Angst hat, l├Ąsst sich leichter t├Ąuschen, ist leicht manipulierbar.“

„Angst und Sorge“ als manipulatives Mittel der „in Formation-Fraktion“

Angst und Sorge waren das bestimmende Thema des Wahlkampfes zur Kommunal- und auch zur Bundestagswahl. Angst und Sorge treiben auch B├╝rgermeister Michael Kessler, nicht etwa Mut, Vision oder gar Zuversicht.

Deswegen gab es auch drei Fragen f├╝r die B├╝rger. Im Kern ├╝bersetzt: K├Ânnen wir ohne „Pfenning“ unsere kommunalen Einrichtungen halten? Drohen uns Schlie├čungen? M├╝ssen wir bef├╝rchten…?

Nein. M├╝ssen wir nicht. Denn „Pfenning“ ist ├é┬á„Tradition“ und „Familienunternehmen“, das fr├╝her mal „Milch“ transportierte und heute „Lebensmittel“ und „Mehrwertdienste anbietet“. Vertrauen und regionale Verwurzelung also. Das klingt gut. Damit mag man sich „identifizieren“. Da macht man doch mit. Oder?

Die manipulative Kampagne hat bei vielen B├╝rgerinnen und B├╝rgern gewirkt.

„Das Ergebnis der B├╝rgerbefragung wurde in der Gemeinderatsitzung am 08.10.2009 kommunalpolitisch bewertet und ergab eine Mehrheit f├╝r das Weiterbetreiben des Bebauungsplanverfahrens zur Ansiedlung von Pfenning Logistics im Gewerbegebiet“, hei├čt es im Kessler-Text.

Bei der „in-Formation“ fehlt der Zusatz, dass es ├Ąu├čert geringe Mehrheiten waren. 0,7 Prozentpunkte Unterschied bei der B├╝rgerbefragung und 11:9 Stimmen im Gemeinderat. „Sachgerecht“ betrachtet ist eine Mehrheit eine Mehrheit. Reichen 0,7 Prozentpunkte f├╝r das „Wir-Gef├╝hl“ einer Mehrheit?

+0,7 Prozentpunkte als „wir“ gef├╝hlt – der Rest sind die „Anderen“

H├Ątten umgekehrt 0,7 Prozentpunkte „gegen Pfenning“ den B├╝rgermeister und seine Unterst├╝tzer zu einer „kommunalpolitisch“ anderen Bewertung veranlasst? Wohl kaum.

Entscheidend ist die Perspektive und der Wille zu Manipulation. Manipulation ist ein „Kunstgriff„.

Der „Kunstgriff“ dieses Textes besteht darin, alles auszulassen, was auch passiert ist, aber nicht zum eigenen Bild passt. Und niemand hat die Chance durch einen Leserbrief oder eine Gegendarstellung den Leserinnen und Lesern eine „andere Meinung“ anzubieten.

Das ist eine Machtdemonstration – und Beweis daf├╝r, dass es dem B├╝rgermeister Kessler nicht um „Information“ oder gar ein „Wir-Gef├╝hl“ geht, sondern ausschlie├člich um seine Sicht der Dinge. So wird „Pfenning“ zum „Potemkinschen Dorf„.

  • Kein Wort dar├╝ber, dass nicht „pfenning logistics“, sondern die „Phoenix 2010 GbR“ Investor ist
  • Kein Wort ├╝ber den „st├Ądtebaulichen Vertrag“
  • Kein Wort dar├╝ber, dass B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen bei der Kommunalwahl ihre Sitze von 3 auf 6 und damit um 100 Prozent verbesserten, w├Ąhrend CDU, SPD und FDP verloren haben.
  • Kein Wort ├╝ber die acht neuen Gemeinder├Ąte (bis auf eine Gemeinder├Ątin alle Kritiker des geplanten Projekts)
  • Kein Wort dar├╝ber, dass B├╝rgerversammlung, IFOK, B├╝rgerbefragung nur auf Druck aus der Bev├Âlkerung stattfanden.
  • Kein Wort dar├╝ber, dass nicht der B├╝rgermeister von sich aus „informiert“ oder aktiv gestaltet hat, sondern nur reagiert hat.
  • Kein Wort dar├╝ber, dass „jahrzehntelange“ Nachbarn sich nicht mehr gr├╝├čen.
  • Kein Wort ├╝ber teilweise „tumulthafte“ Zust├Ąnde in den ├Âffentlichen Gemeinderatssitzungen.
  • Kein Wort ├╝ber „vielf├Ąltige“ Behinderungen von Recherchen von Journalisten.
  • Kein Wort ├╝ber die Informationsveranstaltungen der IG neinzupfenning, des BUND, der Gr├╝nen, die viele Menschen besucht und verfolgt haben.
  • Kein Wort ├╝ber viele kritische Leserbriefe im Mannheimer Morgen oder das „b├╝rgerschaftliche Engagement“ von vielen im Ort gegen die Ansiedlung.
  • Kein Wort ├╝ber eine andere Sicht.
  • Kein Wort ├╝ber konkrete Kritik.
  • Kein Wort des Zweifels.
  • Kein Wort dar├╝ber, wie man wieder aufeinander zukommen k├Ânnte.

Daf├╝r aber die Botschaft:
„Au├čerdem hat sich die Pfenning-Gruppe nach Verhandlungen mit der Gemeinde vertraglich verpflichtet, dass keinerlei LKW-Schwerlastverkehr ab 18 t zul├Ąssigem Gesamtgewicht ├╝ber die Ringstra├če oder durch die Ortsmitte geleitet wird.“ Die Pressemitteilung zu diesem Vertrag wurde exakt sieben Monate nach der Pressemitteilung, dass „Pfenning“ sich in Heddesheim ansiedeln will, ver├Âffentlicht.

Dieser „R├╝ck- und Ausblick“ stellt „sachgerecht“ aus Sicht des B├╝rgermeisters dar, was er sehen will. Nicht mehr und nicht weniger. Es ist ein Text ohne Vision, ohne Gestaltungsphantasie. Und vor allem eine Bankrott-Erkl├Ąrung als „politischer Beamter“.

Herr Kessler verwaltet, h├Ąlt sich an die Vorschriften, an Gesetze, an Verfahren.

Das macht er sicher den Vorschriften entsprechend gut.

Die Herzen der B├╝rgerinnen und B├╝rger erreicht er damit nicht.

Hoffnung oder gar einen Ausblick kann er seit langem nicht mehr geben.

Des B├╝rgermeisters Politik verkommt „zur Sache“. Die behandelt Herr Kessler „gerecht“.

Der Mensch, die Menschen, spielen f├╝r den Verwalter Kessler schon lange keine Rolle mehr.

Denn als Zentrum der Macht ist er nur noch „selbstgerecht“.

„Wir“ wurde nicht nur einmal in der Vergangenheit in „Ich“ ├╝bersetzt: „Der Ausblick, das bin ich – „Ich danke allen f├╝r eine sehr gute Arbeit“.

Acht Monate heddesheimblog. Das war 2009 – Teil III Sport, Jubil├Ąen, Feste

Guten Tag!

Heddesheim, 31. Dezember 2009. Das letzte gro├če Ereignis f├╝r das Jahr 2009 war heute gegen 16:30 Uhr vorbei. 860 L├Ąuferinnen und L├Ąufer traten zum 20. Heddesheimer Silvesterlauf des Ski-Club Heddesheim an. Das mit Abstand gr├Â├čte Ereignis des Jahres aber war das S├Ąngerfest.

strahlemann

Oberflockenbach r├Ąumt beim S├Ąngerfest ab. Bild: hblog

Drei Tage dauerte das S├Ąngerfest 2009 – der H├Âhepunkt im Jubil├Ąumsjahr von S├Ąngervereinigung und S├Ąngerbund in Heddesheim. Die S├Ąngervereinigung feiert ihren „100-j├Ąhrigen Geburtstag“, der S├Ąngerbund seinen 140-ten. ├â┼ôber 90 Vereine mit mehr als 3600 Aktiven nehmen am Programm teil. Der Frauenchor aus Oberflockenbach gewinnt mit einer sensationellen Punktzahl und erreicht 209 von 210 m├Âglichen Punkten.

Der 7. Harder German Junior Masters des Heddesheimer Golf-Clubs findet bei bestem Wetter statt. Dieses Jahr wurde zum ersten Mal die Turnierserie „World Junior Golf Series“ (WJGS) gespielt. Der „Ma├čstab“, nach dem diese neue Serie ausgerichtet wird, ist Heddesheim. „Dieses Jahr werden vier Turniere dieser neuen Serie gespielt“, sagt J├╝rgen Schr├Âder, Pressesprecher des Golfclubs Heddesheim. „Das Ziel sind aber etwa zehn Turniere.“


Sehr aktiv waren der Hundesportverein und der Reitverein. Jede Menge Turniere auf hohem Niveau fanden hier statt. Im Herbst stand das 33. Internationale Schwimmfest der TG mit beachtlichen sportlichen Leistungen an.

Ordentlich verlief das diesj├Ąhrige Stra├čenfest. Viel Polizei war pr├Ąsent, weil es im vergangenen Jahr zu viel ├âÔÇ×rger gegeben hatte, der dieses Jahr aber ausblieb. Die Kerwe war wie zu erwarten turbulent. Und zum ersten Mal gab es den Weihnachtsmarkt auf dem neuen Heddesheimer Dorfplatz.

2010 wird der Verein der Vogelfreunde hervortreten – das 50-j├Ąhrige Jubil├Ąum steht an.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
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Nutzen Sie das heddesheimblog nach Ihren Bed├╝rfnissen und Interessen

Guten Tag!

Heddesheim, 11. November 2009. Das heddesheimblog erweitert st├Ąndig seine redaktionellen Angebote. Professioneller Journalismus ist die Basis f├╝r unsere Arbeit. Dar├╝ber hinaus bieten wir Service und Orientierung. Schnell, aktuell, ├╝bersichtlich und verl├Ąsslich. Neu sind die verbesserte Termin├╝bersicht, eine Seite f├╝r Vereine und ein Firmenverzeichnis. Wie Sie schnell das finden, was Sie suchen, zeigt unser ├â┼ôberblick.

Wir haben in den vergangenen Tagen kr├Ąftig „renoviert“, um Ihnen einen optimalen ├â┼ôberblick ├╝ber unsere Informationen geben zu k├Ânnen.

Das heddesheimblog berichtet seit Mai 2009. Seitdem sind gut 850 Artikel erschienen, das sind im Schnitt rund 5 redaktionelle Artikel pro Tag. Mehr Information zu und ├╝ber Heddesheim bietet kein anderes Medium.

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Unser ├â┼ôberblick zeigt Ihnen, wie Sie sich den besten ├â┼ôberblick verschaffen. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um den Text zu lesen – danach wissen Sie Bescheid, wie Sie f├╝r sich unsere Informationen schnell und effektiv nutzen k├Ânnen.

Wie ist unser Angebot aufgebaut?

Jeder Artikel im heddesheimblog wird einer Kategorie zugewiesen. Das ist die obere Navigationsleiste. Beispiel: Jeder Artikel wird in der Kategorie „Artikel“ eingeordnet. Geht es im Bericht um Vereine, wird der Text auch der Kategorie Vereine zugeordnet. Geht es um Sport, erscheint er auch in der Kategorie Sport – aber nicht in der Kategorie Pfenning oder Politik – es sei denn, „Pfenning“ sponsort einen Sportverein oder Politik und Sport sind gleichzeitig Thema des Textes. Das hei├čt: Ein Artikel erscheint je nach Katalogisierung in mehreren Kategorien und in anderen nicht.

Die erste Navigationsleiste listet „Kategorien“ auf. Deren Inhalte ver├Ąndern sich mit jedem neuen Artikel.

  • Start: Hier finden Sie den ├â┼ôberblick ├╝ber die neuesten Artikel
  • Allgemeines: Hier gibt es Informationen zum heddesheimblog
  • Artikel: Hier werden chronologisch alle Artikel aufgelistet (das „blog“). Die Artikel sind nach Unterkategorien geordnet. Beispiel: Wollen Sie zum Beispiel sehen, welche „Interviews“ bislang erschienen sind, w├Ąhlen Sie Artikel-Interview
  • Firmenverzeichnis: (Neu) Hier finden Sie Adressdaten zu Firmen in Heddesheim und der n├Ąheren Umgebung
  • Foto: (Neu) Hier finden Sie Artikel, die entweder reine Fotostrecken sind oder viele Fotos beinhalten
  • Pfenning: Das zur Zeit wichtigste kommunalpolitische Thema hat eine eigene ├â┼ôbersicht mit allen Artikeln zum Thema
  • Politik: Hier finden Sie Informationen aus der Kolumne „Der gl├Ąserne Gemeinderat“ und zur vergangenen Kommunalwahl
  • Sport: (Neu) Hier finden Sie die Artikel im heddesheimblog, die mit Sport zu tun haben – beispielsweise Turniere und Wettk├Ąmpfe
  • Vereine: (Neu) Diese Rubrik ist den Heddesheimer Vereinen gewidmet – Sie finden hier alle Artikel zu den Vereinen

Die zweite Navigationsleiste gibt einen ├â┼ôberblick ├╝ber „feste“ Seiten – die ver├Ąndern sich auch, aber nat├╝rlich nicht so oft wie die Artikel-├â┼ôbersichten, die t├Ąglich durch neue Artikel erweitert werden.

  • special: (Neu) Hier gestalten wir besondere Seiten. Wegen aktueller Ereignisse und auch f├╝r unsere Werbekunden. Die Seite „special“ ist nicht immer vorhanden, sondern erscheint je nach Bedarf.
  • Private Kleinanzeigen: Hier werden private und kostenlose Kleinanzeigen ver├Âffentlicht. Sie wollen inserieren? Kein Problem. Schreiben Sie uns
  • Termine: Unser Terminkalender informiert sie ├╝ber Veranstaltungen in Heddesheim – es gibt keine bessere ├â┼ôbersicht f├╝r Heddesheim
  • Service: Sie m├Âchten wissen, welche Apotheke Notdienst hat? Hier finden Sie die Information. Au├čerdem finden Sie hier wichtige Rufnummern bei der Gemeinde oder zu ├âÔÇ×rzten. Schauen Sie einfach auf die Seite
  • Anzeigen & Werbung: Hier informieren wir unsere Werbekunden ├╝ber Angebote und Preise
  • Wie funktioniert das hier?: Auf dieser Seite erfahren Sie, wie Sie als Kommentator beim heddesheimblog mitmachen, welche Regeln wir haben und Sie erhalten weitere wichtige Informationen
  • Impressum: Hier steht, wer wir sind. Hier k├Ânnen Sie auch Kontakt zu uns aufnehmen
  • RSS-Abo: Das ist eine tolle Seite. Sie k├Ânnen alle Informationen auf dem heddesheimblog kostenlos als so genanntem „RSS-Feed“ per email erhalten. Was hei├čt das? Sie rufen die Seite auf und w├Ąhlen rechts „In mail abonnieren“. Entscheiden Sie sich f├╝r das kostenlose „Abo“ und Sie bekommen ab sofort zu jedem neuen Artikel und Kommentar eine email zugesandt. Aktuell nutzen rund 200 Leser diese Funktion – Tendenz steigend

In unseren Seitenleisten finden Sie zus├Ątzliche Informationen. Die Seitenleisten ver├Ąndern sich unter Umst├Ąnden t├Ąglich – abh├Ąngig von den Zusatzangeboten.

  • Werbung: Sie sehen hier h├Ąufig Werbung. Das ist auch gut so. Denn das redaktionelle Angebot des heddesheimblogs finanziert sich ├╝ber Werbung. Der Vorteil f├╝r Sie: Sie erhalten unsere Informationen kostenlos. Der Vorteil f├╝r unsere Werbepartner – diese inserieren in einem Umfeld, das viele Menschen mit hohem Interesse besuchen. Unsere Garantie: Wir achten auf├é┬áseri├Âse Werbung – Sie k├Ânnen ohne Sorge auf jede Werbung bei uns klicken. Informieren Sie sich ├╝ber die Angebote der Unternehmen, das verpflichtet Sie zu nichts. Bei uns inserieren garantiert nur seri├Âse Unternehmen und wir sind Werbepartner von Google und Amazon.
  • Neueste Artikel: Hier werden automatisiert immer die neuesten Artikel aufgef├╝hrt.
  • Neueste Kommentare: Sie sind neugierig, was andere denken? Hier finden Sie die Kommentare unserer Leserinnen und Leser.
  • Meistgelesene Artikel: Hier finden Sie eine ├â┼ôbersicht ├╝ber die Texte, die besonders oft gelesen wurden.
  • Schlagworte: Die so genannte „Tag-Wolke“ zeigt Artikel, die besonders oft mit einem „Tag=Schlagwort“ versehen wurden. Wenn Sie auf eins der Schlagworte klicken, sehen Sie alle Artikel, die mit diesem „Schlagwort“ katalogisiert worden sind.
  • Kategorien: Wenn Sie auf eine der Kategorien klicken, finden Sie alle Artikel, die in dieser Kategorie erfasst wurden. Die neusten Artikel erscheinen zuerst. Das ist im Prinzip das, was Sie auch oben ├╝ber die erste Navigation erreichen k├Ânnen.
  • Kalender: Hier k├Ânnen Sie auf einzelne Tage klicken und erhalten alle Artikel des betreffenden Tages aufgelistet. Beispiel: Sie wollen wissen, was wir zur Bundestagswahl berichtet haben? Die war am 27. September 2009. Also w├Ąhlen Sie September und hier den 27. und danach auch den 28. September aus und sehen alle Artikel, die an diesen Tagen erschienen sind.
  • Weitere Angebote: In den Seitenleisten finden Sie weitere aktuelle Informationen. Das k├Ânnen Videos sein, Veranstaltungshinweise…
  • Suchen: Dazu muss man nicht viel sagen – einfach einen Suchbegriff eingeben und Enter dr├╝cken.

Haben Sie noch Fragen oder Verbesserungsvorschl├Ąge? Oder wollen Sie uns ein Thema f├╝r eine Berichterstattung vorschlagen? Dann schreiben Sie uns.

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Ehrungsabend der Sch├╝tzen

Guten Tag!

Heddesheim, 11. November 2009. Die Sch├╝tzengesellschaft 1894 e.V. hatte am Wochenende alle H├Ąnde voll zu tun. Zum traditionellen Ehrungsabend am 07. November 2009 gab es jede Menge Pokale und Auszeichnungen zu verteilen.

Zun├Ąchst begr├╝├čte Roland Embach (OSM) die G├Ąste, bevor die Mitglieder mit besonderen Verdiensten im Sch├╝tzenwesen geehrt wurden: Hiltrud Boguslawski erhielt die Kreisnadel in Bronze, Peter Lessle in Silber und Tanja Embach in Bronze. Dann folgten die Ehrungen vom Badischen Sportsch├╝tzenverband: Karlheinz Koch und Peter Klostermann wurden mit dem kleinen Greif in Silber ausgezeichnet und Heinrich Noll erhielt den gro├čen Greif in Bronze vom Landesverband.

Viele Ehrungen

Im Anschluss ehrten Roland Embach und SM Andreas Laske die Vereinsjubilare: F├╝r 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten Heinz Schwarz und Gerold Boguslawski die silberne Vereinsnadel als auch eine Plakette und Nadeln vom BSV und DSB.

F├╝r 40 Jahre Mitgliedschaft wurden sechs Mitglieder mit der goldenen Vereinsnadel sowie Plakette, als auch Nadeln vom BSV und DSB geehrt: Heidemarie Gerstner, Herbert Helbig, Arnulf Twele, Lothar Bohrmann, Gerhard Sprigode sowie Roland Embach.

F├╝r 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Norbert Abel, Werner Helbig und Karl Martin geehrt, die aber alle selbst aus unterschiedlichen Gr├╝nden nicht anwesend sein konnten.

Dann ging es zur Pokalverleihung 2009: Den Damenpokal Luftgewehr erk├Ąmpfte sich Heidemarie Gerstner. Auf den Pl├Ątzen 2 und 3 folgten Tanja Embach und Monika Engemann.├é┬áDen Herrenpokal Luftgewehr sicherte sich August Gerstner. Peter Lessle und Johann Speckert belegten Platz 2 und 3. Den Bachmann-Pokal erhielt Heidemarie Gerstner. Nachfolgend platziert waren August Gerstner und Tanja Embach. Der Sportpistolen-Pokal ging an Sabine Zei├č-Stahl. Die Pl├Ątze 2 u. 3 erreichten Johann Speckert und Heinrich Noll.

Beim Kleinkaliber-Pokal gibt es einen Wanderpreis. Da der bisherige Wanderpreis mit Namenstafeln „voll“ war, stiftete August Gerstner einfach einen neuen Pokal. Der neue Wanderpreis ist dem Andenken an den verstobenen Ehrenoberschie├čleiter Walter Gerstner gewidmet.

Der Kleinkaliber-Pokal geht an August Gerstner, auf Platz 2 folgt Heidemarie Gerstner.

Bei den Pokalverleihungen wurden die Pl├Ątze 2 und 3 mit Urkunden geehrt.

H├Âhepunkt: Die Bekanntgabe des Sch├╝tzenk├Ânig 2009.

Der neue Sch├╝tzenk├Ânig 2009 hei├čt Roman L├╝tzner.├é┬áDer bisherige Sch├╝tzenk├Ânig Heinrich Noll ├╝berreichte nach alter Tradition dem neuen K├Ânig die K├Ânigskette. Roman L├╝tzner erhielt neben der K├Ânigskette, die er ein Jahr beh├Ąlt, noch einen Pokal und ebenfalls einen Orden, wie auch die „Ritter“ Monika Engemann (1.) und Heinrich Noll (2.).

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Neuer Service: Ãœbersichtlicher Terminkalender

Guten Tag!

Heddesheim, 04. November 2009. Sie wollen wissen, was in Heddesheim „los“ ist? Kein Problem. Das heddesheimblog bietet ab heute einen verbesserten Terminkalender an – mit Unterst├╝tzung von Google. Heddesheimer Termine finden Sie k├╝nftig aktuell und mit Standortanzeige im heddesheimblog. Sofern Sie selbst einen Google-Kalender verwenden, k├Ânnen Sie die Termine einfach in Ihren Kalender ├╝bertragen – Sie k├Ânnen sich die Heddesheimer Termine aber auch als email zuschicken lassen.

Wir freuen uns sehr, Ihnen diesen Termin-Service anbieten zu k├Ânnen.

kalender

Unser neuer Termin-Service f├╝r unsere Leserinnen und Leser.

Unser Terminkalender ist ganz einfach zu benutzen – bietet aber raffinierte M├Âglichkeiten.

Wir erkl├Ąren die Funktionen:

  • Ein Klick auf „Heute“ bringt Sie immer zum aktuellen Tag.
  • Mit den Schaltfl├Ąchen links-rechts wechseln Sie monatsweise die Anzeige.
  • Mit einem Klick auf das Datum daneben k├Ânnen Sie im Kalender einzelne Wochen anzeigen lassen.
  • „Print“ druckt immer die gerade angezeigte Ansicht.
  • „Woche“, „Monat“, Termin├╝bersicht“ sind drei verschiedene Darstellungsformen.
  • Wenn Sie im Kalender auf einen Termin klicken, bekommen Sie alle Details angezeigt.
  • Jetzt k├Ânnen Sie auf „Karte“ klicken und sehen, wo genau der Termin stattfindet.
  • Hier sind „Weitere Details“ und „In meinen Kalender kopieren“ selbsterkl├Ąrend.
  • Um Termine in Ihren Google-Kalender zu ├╝bernehmen, m├╝ssen Sie ein kostenloses Google-Konto haben oder anlegen.
  • Wenn Sie selbst Termine eintragen wollen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Und wir bieten einen Extra-Service – sofern Berichte zu den Termine vorliegen, tragen wir diese in die Termine ein – ein Klick darauf und Sie wissen Bescheid.

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Neues Angebot an Heddesheimer Vereine

Guten Tag!

Heddesheim, 04. November 2009. Ab heute bietet das heddesheimblog eine Informationsseite f├╝r Vereine an. Diese k├Ânnen ihre Termine und Mitteilungen nun auch im heddesheimblog ver├Âffentlichen.

Wie genau das neue Vereinsangebot gestaltet werden wird, h├Ąngt von den Bed├╝rfnissen und der Zusammenarbeit mit den Vereinen ab.

Die Redaktion des heddesheimblogs ist f├╝r konstruktive Vorschl├Ąge offen.

Geplant ist, dass Vereine selbstst├Ąndig Mitteilungen ver├Âffentlichen k├Ânnen – unb├╝rokratisch, zeitlich flexibel und selbstst├Ąndig.

Das heddesheimblog ist nach nur sechs Monaten zur zentralen Informationsplattform f├╝r Heddesheim geworden – die Vereine profitieren also von der hohen Aufmerksamkeit, die das heddesheimblog mit Nachrichten und Informationen aus und ├╝ber Heddesheim bietet.

Umgekehrt ist die Redaktion des heddesheimblogs daran interessiert, die wichtige gesellschaftliche Rolle der Vereine zu st├╝tzen. Deshalb machen wir dieses Angebot.

Eine Nachrichtenseite wie das heddesheimblog wird t├Ąglich besucht – f├╝r Vereinsseiten gilt das eher nicht.

Durch regelm├Ą├čige Ver├Âffentlichungen im heddesheimblog k├Ânnen die Heddesheimer Vereine also die Aufmerksamkeit f├╝r ihre Angebote steigern – auch bei der „Jugend“, die sich f├╝r gedruckte Medien kaum noch interessiert, aber flott im Internet unterwegs ist.

Als ein erstes Beispiel dient die Meldung des Kegelsportverein Heddesheim 1989. e.V. – der Verein wirbt f├╝r seinen Sport.

Das unterst├╝tzen wir gerne.

An die Vereine richtet das heddesheimblog die Bitte, Vorschl├Ąge zu unterbreiten, wie die Redaktion deren wichtige Funktion in und f├╝r die Gesellschaft unterst├╝tzen kann.

Schreiben Sie uns eine email an termine (at) heddesheimblog.de.

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Offener Brief an den Gesamtvorstand der TG Heddesheim

Guten Tag!

Heddesheim, 28. Oktober 2009. Von einem Sportverein sollte man Sportsgeist erwarten k├Ânnen – Fairness und Anstand eingeschlossen.
Vereine sind ein wichtiges gesellschaftliches Element. Und sie tragen Verantwortung.
Funktionstr├Ąger in Vereinen sollten durch ihr Handeln und ihre ├âÔÇ×u├čerungen Vorbild sein – ganz allgemein, vor allem aber f├╝r die Jugend.
Der Vorstand der TG Heddesheim scheint einen „Aushang“ zu billigen, der tats├Ąchlich geeignet ist, den gesamten Verein zu besch├Ąmen – zum Schaden aller Mitglieder und Unterst├╝tzer.

An den Gesamtvorstand der TG Heddesheim

1. Vorsitzender Ewald Doll
2. Vorsitzender Thomas Ross
Hauptkassierer Matthias Bauer
1. Beisitzender Vorstand Hanspeter Huber
2. Beisitzender Vorstand Michael Holler
Jugendleiterin Nadja Kappis
Wirtschaftsausschuss Bernhard Erny

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Sonntag wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass im Vorraum der TG-Vereinsgastst├Ątte am „schwarzen Brett“ ein „Aushang“ ├Âffentlich einsehbar ist, der sich auf meine Person bezieht.

Zu lesen ist in dicken Lettern: „Ein TG-Mitglied wundert sich und fragt: Darf sich diese Person denn alles erlauben???“. Daneben h├Ąngt ein Zettel eines Bestellblocks, auf dem handschriftlich notiert ist: „Braucht Heddesheim einen Prothmann?“ Darunter befinden sich ein Artikel aus dem heddesheimblogBraucht Heddesheim ein Oktoberfest?“ und aus dem Mannheimer Morgen „Nach ein paar Takten springt der Funke ├╝ber„.

tg

Ganz klar handelt es sich um Meinungs├Ąu├čerungen - wenngleich auch wenig qualifizierte. Die Frage ist, ob die TG Heddesheim und deren Vorstand diese anonyme Bierzettel├Ąu├čerungen als Stellungnahme teilt und st├╝tzt? Immerhin handelt es sich um ein ├Âffentlich einsehbares "schwarzes Brett". Bild: hblog

Beide Bemerkungen beziehen sich unmissverst├Ąndlich auf den von mir verfassten Meinungsbeitrag „Braucht Heddesheim ein Oktoberfest?„. Darin setze ich mich kritisch mit der Frage auseinander, ob die TG statt eines „Oktoberfestes“, f├╝r das es hier keine Tradition gibt, nicht besser ein TG-Herbstfest veranstalten sollte.

Aus meiner Sicht ist das eine legitime Frage. Ich erl├Ąutere Ihnen auch gerne den Hintergrund. Nach meiner Auffassung ist die TG ein Sportverein und kein Oktoberfestverein. Ein „Oktoberfest“ mit Mannheimer Bier, einem „Caterer“ aus der Region und einer Band aus dem Schwarzwald hat meiner Meinung nach nichts mit einem „Oktoberfest“ zu tun, sondern dient in diesem Zusammenhang offensichtlich nur zur Aufbesserung der Vereinskasse.

Dieses Bed├╝rfnis ist nachvollziehbar. Vereinsarbeit kostet Geld und Mitgliedsbeitr├Ąge allein reichen oft nicht aus, um eine solide Vereinsarbeit zu gew├Ąhrleisten. Die Frage ist nur, welche Wege ein Verein geht, um sich Geldmittel zu beschaffen? Es gibt daf├╝r verschiedene Methoden: Spenden, Merchandising oder Sponsoring sind probate Mittel. Auch Feste sind sicherlich eine M├Âglichkeit.

Auf der anderen Seite lebt ein Verein aber ganz au├čerordentlich davon, dass sich die Menschen mit diesem, ihrem Verein identifizieren.

Sicherlich kann es nicht Ziel der TG sein, der „Oktoberfestverein“ zu werden. Und es kann sicherlich nicht Ziel des Vereins sein, sich mit solch tumben Aush├Ąngen hervorzutun – oder doch?

Nach meiner Auffassung muss sich unabh├Ąngig der Verfasser dieser beiden „Zettel“ der gesamte TG-Vorstand fragen lassen, ob er diese Form der Au├čendarstellung f├╝r sich akzeptiert oder vielleicht sogar in persona daf├╝r verantwortlich ist? Immerhin h├Ąngen diese Zettel mindestens schon drei Tage in der Vereinsgastst├Ątte. Unbemerkt geblieben k├Ânnen Sie nicht sein.

Sicherlich gefallen „Bratwurstartikel (das Wetter war gut, die Bratwurst lecker, das Bier k├╝hl – siehe Mannheimer Morgen)„, wie ich die „├╝bliche Vereinsmeiereiberichterstattung“ der Tageszeitungen nenne, auf den ersten Blick gewissen Menschen besser. Doch interessieren solche Artikel bis auf einzelne Personen, die sich damit selbst best├Ątigt f├╝hlen, eigentlich niemanden. Solche Texte sind mit ein Grund daf├╝r, dass Zeitungen zunehmend Abonnenten verlieren und Vereine Mitglieder.

Solche Berichte haben nichts mit Journalismus zu tun, sondern sind neben aller bewussten Belanglosigkeit aus meiner Sicht mit Schuld daran, dass sich die Menschen von der verantwortungsvollen Aufgabe der Medien immer weniger versprechen. Die Verfasser solcher „Bratwurstartikel“ sind Teil eines „Bratwurstsystems“, das heftig bem├╝ht ist, jegliche kritische Auseinandersetzung zu vermeiden.

Solche Artikel sind keine „gute Berichterstattung“ – ganz im Gegenteil handelt es sich um eine minderwertige Berichterstattung ohne jeglichen journalistischen Anspruch. Sie berichten eigentlich nichts.

oktoberfest

O'zapt is. Ist das das Image der TG? Bild: hblog

Mal abgesehen davon, dass sich ein TG-Vorsitzender samt B├╝rgermeister mit hochgerissenen Bierkr├╝gen im Mannheimer Morgen nicht gerade als Vorbild f├╝r die Jugend darstellen. Was soll das sein? Die Meisterschaft im Bierkrugrei├čen? Ist die Botschaft: „Komm zur TG – O’zapft is?“

Was hat ein „Oktoberfest“ mit der TG zu tun? Definitiv nichts. Wer das ├╝berstehen will, zieht sich einen halben Hahn samt toter Pommes rein, sch├╝ttet alles mit Bier runter und sagt sp├Ąter: „Es war toll.“

Der Text „Braucht Heddesheim ein Oktoberfest?“ hingegen hat eine mehrt├Ągige kontroverse Debatte im Ort ausgel├Âst und wurde auf dem heddesheimblog in den ersten Tagen nach dem Erscheinen rund 1.400 Mal abgerufen, insgesamt bislang ├╝ber 1.800 Mal.

Damit hat der Text sein Ziel, n├Ąmlich die Menschen, erreicht: Eine offene Frage zu stellen, auf die es mehr als eine g├╝ltige Antwort gibt. Und ein Bewusstsein daf├╝r zu schaffen, dass Vereine Geldmittel ben├Âtigen.

Aber auch die kritische Frage zu stellen, ob daf├╝r jedes Mittel Recht ist und die „schnelle Einnahme“ nicht langfristig das Image des Vereins in Mitleidenschaft ziehen k├Ânnte?

Der aktuelle Aushang in der Vereinsgastst├Ątte der TG Heddesheim ist sicherlich hochgradig geeignet, das Image des Vereins massiv zu besch├Ądigen.

Denn die anonym geschriebenen Bemerkungen zeugen von einem kneipenseligen Kleingeist und einer unreflektierten Unbeherrschtheit, von einer undemokratischen Haltung und einer subtilen Aggressivit├Ąt.

Die anonyme Form beweist gleichzeitig eine hinterh├Ąltige Unsportlichkeit, derer sich jeder aufrichtige Verein zutiefst sch├Ąmen muss und f├╝r die jeder Sportler egal welcher Disziplin sofort und zu Recht disqualifiziert w├╝rde.

In dieser wenig sportlichen „Form“ hat sich mir auch der Vorstand Ewald Doll bereits „vorgestellt“. Auf dem S├Ąngerfest hat mich der Mann k├Ârperlich angegangen – ohne Sinn und Verstand und ohne jeglichen nachvollziehbaren Grund.

Ich habe versucht, Herrn Doll sofort daf├╝r zur Rede zu stellen. Seine Reaktion war uneinsichtig und es folgte eine massive Beleidigung gegen├╝ber meiner „Person“. Mein Versuch, die Sache mit einer Entschuldigung seinerseits aus der Welt zu schaffen, hatte keinen Erfolg.

Auf eine Entschuldigung f├╝r dieses inakzeptable und ungeb├╝hrige Verhalten warte ich bis heute.

Auf diesem S├Ąngerfest sind ├╝brigens neben einer Serienbildaufnahme, die das unehrenhafte Verhalten des Herrn Ewald Doll zweifelsfrei dokumentiert, gute Bilder der jungen TG-Turnerinnen entstanden, ebenso der Karate-Abteilung.

Auch ├╝ber die Schwimmer oder andere sportliche Auftritte hat das heddesheimblog bereits mehrfach berichtet – vollkommen unabh├Ąngig und unbeeindruckt durch das ungeb├╝hrliche und absto├čende Verhalten des TG-Vorsitzenden in der ├ľffentlichkeit.

So werde ich das auch weiterhin halten. Herr Doll ist nach wie vor dazu aufgerufen, sich in angemessener Form f├╝r seine Ausf├Ąlle zu entschuldigen.

├â┼ôber die Aktivit├Ąten der TG wird das heddesheimblog trotz dieser unangenehmen Begegnung weiterhin redaktionell unabh├Ąngig, objektiv und unvoreingenommen berichten.

Und wir werden weiterhin kritisch berichten, wenn dies aus Sicht der Redaktion notwendig ist.

Dazu geh├Ârt, dass wir durch unsere bisherige Erfahrung davon ├╝berzeugt sind, dass├é┬áHerr Doll aus Sicht der Redaktion definitiv nicht „die TG“ vertrittt – aber sicher ein pers├Ânliches Problem f├╝r den Verein ist.

Und gerne beantworte ich auch die Fragen des anonymen „TG-Mitglieds“ und des anonymen Zettelschreibers:

  • Ja, ich darf mir erlauben, zu „allem“ meine Meinung zu ├Ąu├čern – so wie jeder Mensch in Deutschland. In Wort, Bild und Schrift und allen anderen m├Âglichen Formen. Das ist grundgesetzlich im Artikel 5 unser freiheitlich-demokratischen Verfassung garantiert. Auch wenn Sie offenkundig nicht verstehen k├Ânnen, dass das die TG mit einschlie├čt.
  • Ob Heddesheim „einen Prothmann braucht“ ist eine interessante Frage.├é┬á1,8 Millionen Aufrufe der Artikel im heddesheimblog seit Mai 2009 und t├Ąglich zwischen 1.700 und 2.000 Leserinnen und Lesern sind ein gutes Indiz daf├╝r, dass der „Prothmann“ offensichtlich das Interesse der Heddesheimerinnen und Heddesheimer findet.
    Ob jemand den „Prothmann braucht“, ist nicht abschlie├čend zu beantworten, weil das Wort „brauchen“ zu ungenau definiert, was die Frage eigentlich fragen will. Der oder die Fragestellerin „braucht“ sicherlich keinen Prothmann, sondern nur ein oder mehrere Feierabendbiere, sonst h├Ątte er/sie die Frage nicht auf einem Wirtshauszettel notiert, sondern einen ordentlichen Text mit einer ordentlichen These unter eigenem Namen verfasst.

Ich erlaube mir, den Gesamtvorstand der TG Heddesheim aus gegebenem Anlass auf die eigene Satzung hinweisen:

„├é┬ž 5 Austritt, Ausschluss, Vereinsstrafen, Ende der Mitgliedschaft├é┬á… Der Ausschluss eines Mitglieds kann durch den Gesamtvorstand aus folgenden Gr├╝nden erfolgen:

b) wegen grob unsportlichen Betragens, unehrenhaften Verhaltens, Unehrlichkeit oder sonstiger, das Ansehen des Vereins sch├Ądigender Handlungen oder ├Âffentlicher ├âÔÇ×u├čerungen.
Die Entscheidung ist dem Mitglied schriftlich bekannt zu machen. Der Ausgeschlossene verliert jeden Anspruch an den Verein, bleibt jedoch f├╝r einen dem Verein zugef├╝gten Schaden haftbar. ….
├é┬ž 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Alle Vereinsmitglieder sind verpflichtet, das Ansehen des Vereins zu wahren, … Satzungen und Ordnungen einzuhalten.“

Sehr geehrte Damen und Herren. Sie haben die M├Âglichkeit, auf diesen offenen Brief aus Ihrer Sicht angemessen zu reagieren.

Das hei├čt, Sie k├Ânnen nichts tun und Sie k├Ânnen auch die „Aush├Ąnge“ aush├Ąngen lassen. Dadurch w├╝rden Sie ├Âffentlich best├Ątigen, dass Sie diese minimalistische und offenkundig dumme Form der „Meinungs├Ąu├čerung“ eines „TG-Mitglieds“ sowie eines anonymen „Kneipenzettelschreibers“ als TG-Vorstands als angemessen im Umgang mit einer kritischen Presse betrachten.

Sie haben aber sicherlich auch andere M├Âglichkeiten. Welche auch immer Sie w├Ąhlen, ich bin ├╝berzeugt davon, dass die Heddesheimer ├ľffentlichkeit Sie als Vorstandsmitglieder mit gro├čem Interesse sehr genau an der Wahl Ihrer Reaktion messen wird.

Mit freundlichen Gr├╝├čen

Hardy Prothmann

hardyprothmann

F├Ârdert Pfenning Heddesheimer Vereine?


Guten Tag!

Heddesheim, 18. September 2009. Die „Pfenning“-Gruppe stellte sich am 17. September 2009 den Heddesheimer Vereinen vor.

Alle Fotos: heddesheimblog

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Zitieren Sie mich richtig – sonst gehe ich Ihnen an den Kragen!


Heddesheim, 18. September 2009. F├╝r SPD-Gemeinderat Reiner Lang war die gestrige „Pfenning“-Vorstellung zu viel des Guten. Am Ende flippte er vollkommen aus. Dabei war nur eine Frage gestellt worden.

heddesheimblog/fm

Als „Pfenning“-Gesch├Ąftsf├╝hrer Uwe Nitzinger zum „Verkehrslenkungsvertrag“ gefragt wurde, erkl├Ąrte er diesen f├╝r g├╝ltig. Freilich m├╝sse der Gemeinderat noch zustimmen, sagte Herr Nitzinger, als der Gemeinderat Kurt Klemm auf diese Tatsache hinwies.

Dann wurde eingeworfen, dass die Gemeinderatssitzung auf nach der B├╝rgerbefragung verlegt worden sei und das Absicht sein k├Ânnte, um keine Diskussion vor der B├╝rgerbefragung aufkommen zu lassen.

Dann ging es tumultartig durcheinander.

Dann ├╝bert├Ânte der SPD-Gemeinderat Reiner Lang die Szenerie und erkl├Ąrte: „Man darf nicht alles glauben, was in der Zeitung, also im Mannheimer Morgen steht.“

Dabei stand das gar nicht im Mannheimer Morgen, sondern hier im heddesheimblog.

„Die Gemeinde ist ├╝berlastet, weil wir eine unsinnige B├╝rgerbefragung machen m├╝ssen“, sagte SPD-Gemeinderat Reiner Lang: „Und das sage ich, nachdem ich erfahren habe, dass die Gr├╝nen unabh├Ąngig vom Ergebnis gegen Pfenning stimmen werden.“

Kurz darauf war die Veranstaltung zu Ende und Herr Lang st├╝rmte auf den Journalisten Hardy Prothmann zu, verbot Fotos seiner Person und sagte: „Wenn Sie mich falsch zitieren, gehe ich Ihnen pers├Ânlich an den Kragen.“

Das sagte Herr Lang exakt vier Mal. W├Ąhrend er das sagte, tat er so, als w├╝rde er mit dem Finger drohen.

Es war sein Mittelfinger.

Die Werbetour oder miese Tricks kommen nicht an


Heddesheim, 18. Januar 2009.

Kommentar: Hardy Prothmann

Die Unternehmensgruppe „Pfenning“ hat den neuen Gemeinderat eingeladen. Und einen Tag der offenen T├╝r veranstaltet.

Und ist mit St├Ąnden vor der Edeka pr├Ąsent. Und hat sich den Parteien SPD und FDP pr├Ąsentiert. Und wird am Sonntag sich beim „Tag der offenen Gewerbegebiete“ pr├Ąsentieren.

Ist das verwerflich? ├â┼ôberhaupt nicht. Die Firma will sich ansiedeln und hat an dieser Ansiedlung ein gro├čes Interesse. Ein sehr gro├čes sogar, sonst w├╝rde die Firma „Pfenning“ diesen Aufwand nicht betreiben.

Doch ist die Werbetour der „Pfenninge“ von Vers├Ąumnissen, Fehlern und Ungereimtheiten gekennzeichnet: Wachm├Ąnner, unzureichende Zahlen, falsche Zahlen, nicht-├ľffentlichkeit… die Liste ist lang.

Und diese Unprofessionalit├Ąt hat die B├╝rgerinnen und B├╝rger zu Recht besorgt gemacht. Kann man „Pfenning“ trauen?

Immer mehr bezweifeln dies.

Und „Pfenning“ macht immer mehr Werbung – aber weiter immer mehr Fehler.

Auch bei den Vereinen. Da sa├č ganz vorne ein Mann, den niemand kannte, der aber viele Fragen stellte, die der Gesch├Ąftsf├╝hrer Uwe Nitzinger souver├Ąn beantworten konnte.

Der Mann war schlie├člich aus Viernheim und als Stichwortgeber eingesetzt.

Uwe Nitzinger sagt, er habe verstanden, dass es den Heddesheimern um Verkehr geht und dass sie nicht mehr davon wollen.

Wann versteht Herr Nitzinger, dass es den Heddesheimern um Transparenz und Aufrichtigkeit geht und jeder miese Trick mit Ablehnung bestraft wird?

Der dritte Mann


Guten Tag!

Heddesheim, 18. September 2009. Die Unternehmensgruppe Pfenning hat sich den Heddesheimer Vereinen vorgestellt. Mit dabei: Ein Vereinsvertreter, den niemand kannte.

Als sich am 17. September 2009 die Vereinsvertreter zur „Pfenning“-Pr├Ąsentation trafen, war darunter ein Mann (Bild Nummer 8), der etwas nerv├Âs wirkte, vielleicht auch nur angespannt.

Der stellte f├╝nf Fragen, unter anderem: „In Viernheim hat Pfenning viele Satelliten. Wird das Unternehmen diese in Heddesheim konzentrieren?“

„Ja“, sagte Gesch├Ąftsf├╝hrer Uwe Nitzinger und erkl├Ąrte die Vorteile der Konzentration.

Nach der Veranstaltung gefragt, welchen Verein der Mann denn vertrete, sagte dieser: „Den Judo-Verein.“ Nachfrage: „Es gibt in Heddesheim keinen Judo-Verein.“ Antwort: „Den Viernheimer Judo-Verein.“ R├╝ckfrage: „Sie sind also kein Heddesheimer?“. Antwort: „Nein.“

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