Montag, 18. November 2019

Polizei sucht Zeugen

WartehÀusschen demoliert

Foto: Privat

Foto: Privat

Heddesheim, 13. November 2013. (red/ld) Vermutlich in der Nacht von Montag auf Dienstag – 11. auf 12. November, wurde eine Scheibe des WartehĂ€uschens an der Bushaltestelle Ringstraße/Badesee zerstört. Ob es sich dabei um einen Unfall oder unsinnigen Vandalismus handelt, ist bislang unklar. Auf Anfrage teilte die Gemeinde mit, dass Anzeige gegen Unbekannt erstattet worden sei. Die Polizei nimmt sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 06203-41443 entgegen. [Weiterlesen…]

Zeugenaufruf

SachbeschÀdigung in Wohnkomplex

Heddesheim, 06. MĂ€rz 2013. (red/pol) Bereits am letzten Wochenende entstand in einem Hochhaus in Heddesheim erheblicher Sachschaden durch Vandalismus.

Information des PolizeiprÀsidiums Mannheim:

„Am frĂŒhen Sonntagmorgen gegen 03.35 Uhr stellten Anwohner des 18-stöckigen GebĂ€udes in der Schriesheimer Straße fest, [Weiterlesen…]

Wieder Vandalismus in Heddesheim

„Insektenhotel“ abgebrannt

Abgefackelt - das "Insektenhotel" am HirschlÀnder Weg.

Heddesheim/Viernheim, 18. Dezember 2010. Kurz nach 19:00 Uhr wurde die Feuerwehr wegen eines Brands am HirschlĂ€ngerweg alarmiert. Weil zunĂ€chst unklar war, wo sich die Brandstelle befindet, rĂŒckten die Heddesheimer und die Viernheimer Feuerwehr aus. Am HirschlĂ€nderweg brannte ein „Insektenhotel“. Die GrĂŒnde sind unklar – Brandstiftung wird vermutet.

Die Feuerwehr löschte den Brand, der Einsatz war nach einer Stunde beendet. Das „Insektenhotel“ ist zerstört. Die katholische Jugend Heddesheim hatte dieses erst 2009 als Spende an den BUND errichtet.

Richard Landenberger, der fĂŒr den BUND damals die Arbeiten mit betreut hatte, sagte auf Anfrage: „Die rund 250 Euro Sachschaden sind Ă€rgerlich. Viel Ă€rgerlicher aber ist, dass irgendjemand die Arbeit der jungen Leute mutwillig zerstört hat. Viele Menschen hatten Freude an dem Insektenhotel.“

Das ist nicht der erste Fall von Vandalismus. Ein ebenfalls im Gebiet liegende Trockenmauer wurde ebenfalls bereits einmal zerstört und eine Infotafel beschmiert. Ob es sich um einen ziellosen oder gezielten Vandalismus handelt, ist bis heute unklar. Zur soviel ist sicher: Dummheit als Motiv.

Der BUND hat den Schaden bereits besichtigt und plant, das Insektenhotel zĂŒgig wieder aufzubauen: „Vielleicht aber ein wenig weiter vom Weg weg“, sagte Richard Landenberger.

Mutwillig zerstört.

Hier ein Insektenhotel in Ladenburg - Lebensraum fĂŒr Insekten.

 

Schule will sich vor Vandalismus seiner PrivatschĂŒler schĂŒtzen

„Klo-Cam“: Kamera auf Toilette des Kurpfalz-Gymnasiums Mannheim

Kamera auf einer MĂ€nner-Toilette des Kurpfalz-Gymnasiums. Schulleiter Schmitt sagt: "Die Schule gehört mir - ich schĂŒtze mein Eigentum." Foto: privat

Mannheim/Rhein-Neckar, 03. Dzember 2011. (red/aktualisiert) Nach unseren Informationen wurde Strafanzeige gegen die Schulleitung wegen Datenschutzverletzungen erstattet. Die Schulleitung soll mittlerweile die Kameras entfernt haben.

UrsprĂŒnglicher Artikel:

Mannheim/Rhein-Neckar, 30. November 2011. (red) In mindestens einer MĂ€nner-Toilette des privaten Kurpfalz-Gymnasium/-Realschule ist eine Kamera installiert. Unsere Redaktion wurde von Eltern darauf aufmerksam gemacht. Die Schulleitung findet, es sei ihr Recht, dort eine Kamera zu installieren. Ist das so? Darf eine Privatschule sanitĂ€re Anlagen per VideoĂŒberwachung „schĂŒtzen“ und gleichzeitig die PrivatsphĂ€re von SchĂŒlern verletzen?

Von Hardy Prothmann

Die Aufregung bei den Eltern ist groß: „Das gibts doch nicht, war meine erste Reaktion, als ich gehört habe, dass auf den Toiletten Kameras hĂ€ngen“, sagt der Vater eines Jungen, der das Mannheimer Kurpfalz-Gymnasium besucht.

„Geschmacklos und rechtswidrig“, ist die erste Reaktion von Mathias Meder, Sprecher fĂŒr Sicherheits- und Ordnungspolitik von BĂŒndnis 90/ Die GrĂŒnen im Gemeinderat der Stadt Mannheim.

„Das ist meine Sache, ich darf das“, ist die erste Reaktion von Schulleiter Schmitt, der uns sogleich „rechtliche Konsequenzen und jede Menge Ärger“ am Telefon androht: „Sie werden darĂŒber nicht berichten.“ [Weiterlesen…]

StÀnde an der Freizeithalle beschÀdigt und ausgerÀumt

Guten Tag!

Heddesheim, 08. Juli 2010. Einbruch und Vandalismus an der Freizeithalle – der SĂŒĂŸwarenstand wurde verwĂŒstet, Kleidung und Alkohol gestohlen.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden in den Stand der Werbemacher GmbH eingebrochen, die zum Public Viewing Fan-Artikel und Bekleidung verkauft hat. Die Einbrecher stahlen hochwertige KleidungsstĂŒcke, zum Teil der neuen Marke „Hellesewear“.

Außerdem wurde der SĂŒĂŸwarenstand aufgebrochen und verwĂŒstet. Ebenfalls aufgebrochen wurde die Cocktail-Bar. Dort wurden alkoholische GetrĂ€nke gestohlen.

Die Spurensicherung der Kriminalpolizei hat den Tatort erkennungsdienstlich untersucht und nach Informationen des heddesheimblogs auch Spuren sichern können. Diese werden nun ausgewertet.

Wie hoch der Schaden ist, konnten die Betroffenen noch nicht sagen – wahrscheinlich werden aber einige tausend Euro zusammenkommen.

Zeugen sollen beobachtet haben, dass gegen 02:00 Uhr Jugendliche ĂŒber den Zaun geklettert sind – warum die Zeugen die Polizei nicht informiert haben, ist nicht bekannt.

Redaktion heddesheimblog

Alles gut beim Straßenfest? Von wegen!

Guten Tag!

Heddesheim, 22. Juni 2010. Das diesjĂ€hrige Straßenfest ist ohne „besondere“ Vorkommnisse verlaufen – zumindest offiziell. Die Redaktion hat sich mit Anwohnern getroffen, die ganz anders darĂŒber denken. Ein Erfahrungsbericht.

Martina MĂŒller* schreibt uns:

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Keine besonderen Vorkommnisse auf dem Straßenfest... und sonst? Bild: heddesheimblog

„Ich wohne jetzt schon fast zehn Jahre in Heddesheim und war noch nie auf dem Straßenfest und werde da auch nicht hingehen. Der Grund ist ganz einfach: Die Belastungen im Zusammenhang mit diesem „Fest“ Ă€rgern mich zutiefst.

Dieses Jahr hatten wir GlĂŒck. Etwa ab 02:30 Uhr konnten wir dann schlafen, weil die letzten Gröhler verschwunden waren. Naja, GlĂŒck. Das ist so eine Frage der Definition. Nachdem wir diverse Flaschen aus unserem Garten entfernt, Kippen, VerpackungsmĂŒll aufgesammelt und die Kotze auf dem Weg weggemacht haben, waren die ersten Folgen beseitigt.

Dieses Jahr sind keine Flaschen zu Bruch gegangen. FĂŒr unsere pubertierende Tochter sind die Glasscherben kein Problem – fĂŒr unseren kleinen Sohn und unsere Katzen schon.

Die Pissmarkierungen an unserem Gartenzaun bleicht hoffentlich die Sonne in den nÀchsten Monaten aus.

Wir fĂŒhlen uns manchmal ohnmĂ€chtig, weil wir das alles nicht begreifen: Warum ist das so, dass die Menschen so wenig Respekt haben? Leider auch vor allem Jugendliche?

Wir fĂŒhren ein normales Leben, pflegen unser Anwesen, haben Freude am Garten und versuchen, alles gut und richtig zu machen.

MĂŒssen wir uns gefallen lassen, dass irgendwelche Idioten Graffiti an unseren Zaun sprĂŒhen, uns in den Vorgarten kotzen, gröhlend durch die Gassen ziehen und unser GrundstĂŒck als „MĂŒlleimer“ missbrauchen?

Anscheinend schon. Denn alle BemĂŒhungen nutzen nichts.

Mein Mann hat schon dutzende Male versucht, mit diesen Menschen zu reden. Er hat ihnen auch schon gedroht. Die Schimpfwörter, mit denen er bedacht worden ist, will ich gar nicht alle wiederholen, aber ein Satz klingelt mir noch in den Ohren: „Hau doch ab, Du Wichser“, ausgesprochen von einer 14-JĂ€hrigen.

FĂŒr mich steht da die Welt Kopf. Ich verstehe das irgendwie nicht mehr. Wie kann das sein?

Wir haben auch schon die Polizei gerufen, nicht nur einmal. Manchmal konnten die helfen, meistens nicht.

Ein Polizist hat meinem Mann mal geraten: „Wenn es dunkel ist und es keiner sieht, dann verpassen Sie denen mal eine, die merken sich das.“

Kann das sein? Aufruf zur Selbstjustiz durch einen Polizisten als „Problemlösungsstrategie“?

Mein Mann hat den Ratschlag nicht befolgt.

Feste sind gut und sicher wichtig. Schlecht und nicht richtig sind die Folgen.

Und bald gibt es das Altstadtfest in Ladenburg, dann werden wir wieder „keine besonderen Vorkommnisse“ beseitigen mĂŒssen. An Halloween sind schon mehrmals Eier gegen HauswĂ€nde in der Nachbarschaft geschleudert worden. Ist das witzig? Macht das Spaß?

Wie alle anderen haben wir das bislang hingenommen. Aber das wollen wir nicht mehr, deswegen wenden wir uns an die Öffentlichkeit.

Mit dem dringenden Appell, mehr aufeinander RĂŒcksicht zu nehmen.

Und mit der Bitte an die Behörden, nicht nur das „Fest“ im Blick zu haben, sondern auch das Umfeld.

Sonst heißt es weiter, es habe „keine besonderen Vorkommnisse“ gegeben. Diese Aussage kann man nur treffen, wenn man nichts sehen, hören oder wissen will.“

Anmerkung der Redaktion:
Der *Name wurde von uns geĂ€ndert. Die Familie lebt im Neubaugebiet GĂ€nsgrĂ€ben. Die Familie möchte sich an die Öffentlichkeit wenden, aber geschĂŒtzt bleiben.

Golfanlage beschÀdigt

Guten Tag!

Heddesheim, 18. Juni 2010. Gestern Nacht kam es auf dem Golfplatz Heddesheim zu einer SachbeschĂ€digung in Höhe von rund 10.000 Euro – ein bislang Unbekannter hat alle „Puttings“ umgegraben.

Aus dem Polizeibericht:

„Ein unbekannter Vandale hat in der Zeit von Donnerstagabend, 21.00 Uhr bis Freitagmorgen, 04.50 Uhr, die Puttings des Golf-Clubs Heddesheim beschĂ€digt. Vermutlich mit einem Spaten „bewaffnet“ gab sich der Randalierer alle MĂŒhe, um die zehn „GrĂŒns“ umzugraben. Durch den Vandalismus entstand nach ersten SchĂ€tzungen ein Schaden von ca. 10.000 Euro. Die Polizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog

Straßenlaternen mutwillig beschĂ€digt – Strafanzeige gegen Unbekannt

Guten Tag!

Heddesheim, 08. April 2010. Vermutlich in der Nacht vom 26. auf den 27. MĂ€rz 2010 wurden am Seeweg Straßenlaternen mutwillig beschĂ€digt. Die Gemeinde erstattete Anzeige gegen Unbekannt.

Auf Anfrage hat die Gemeinde mitgeteilt, dass ein Mitarbeiter des Bauhofs die BeschĂ€digung einiger Straßenlaternen am Seeweg am 28. MĂ€rz 2010 gegen acht Uhr morgens festgestellt hat. Vermutlich wurden die Laternen in der Nacht vom 26. auf den 27.03. beschĂ€digt. Der Schaden betrĂ€gt rund 450 Euro. Die Reparatur ist bereits durch den Bauhof erfolgt. Es wurde bei der Polizei Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt.

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BeschÀdigte Laterne am Seeweg. Bild: local4u

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450 Euro Gesamtschaden durch Vandalismus. Bild: local4u

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog

Kastanie am Dorfplatz „geschĂ€lt“ – Baum nicht zu retten?

Guten Tag!

Heddesheim, 06. April 2010. Der noch junge Kastanienbaum auf dem Dorfplatz wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag Opfer von Vandalismus. Bislang Unbekannte haben den Baum so schwer beschÀdigt, dass er wahrscheinlich nicht zu retten ist.

Kommentar: Hardy Prothmann

Was treibt jemanden an, der mutwillig einen Baum beschÀdigt?

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Bauhofleiter Wolfgang Unverricht: "Es sieht schlecht aus fĂŒr den Baum." Bild: heddesheimblog

Geschieht das aus Jux und Dollerei? Macht das – mal abgesehen von jeder Sinnfrage – irgendwie Spaß? Ist das eine Form, seinen Frust loszuwerden? Ist das eine Mutprobe? Oder geschieht so etwas nur aus Langeweile? FĂŒhlt man sich danach gut, besser, toll?

Der oder die TĂ€ter, die den Baum fast rundherum geschĂ€lt haben, haben ihr Werkzeug, vermutlich ein Messer mehrmals ansetzen mĂŒssen. Immer wieder. Auch mehrere Äste, die von unten zu erreichen waren, wurden einzeln abgebrochen.

Kein Unfall, kein Versehen – nur Vorsatz ist hier zu erkennen. Verstehen kann man das nicht.

Kein Herz wurde eingeritzt, kein Name „verewigt“ – dem Baum wurde schlicht und ergreifend die „Haut abgezogen“, seine Rinde wurde geschĂ€lt.

Man kann nur den Kopf schĂŒtteln und sich nur wundern, was Leute im Kopf oder eben genau nicht darin haben, die mutwillig, ohne Not und ohne Sinn und Verstand so etwas tun.

Der Baum, 2008 gesetzt, hat gerade angefangen auszutreiben – bald hĂ€tte er schön ausgesehen, geblĂŒht, FrĂŒchte getragen. Im Sommer hĂ€tte er Schatten gespendet und im Herbst hĂ€tten sich seine BlĂ€tter verfĂ€rbt.

Jetzt ist er so schwer verletzt – dass er vermutlich diese Attacke nicht ĂŒberleben wird und ersetzt werden muss.

Bauhofleiter Wolfgang Unverricht will noch einen Experten zu Rate ziehen, ob der Schaden „repariert“ werden kann: „Große Chancen gebe ich dem Baum nicht.“

Fotos: heddesheimblog/pöl