Dienstag, 15. Oktober 2019

Betrunkener Rentner rauscht in Smart


Guten Tag!

Heddesheim, 28. Januar 2011. (pol) Mit 1,6 Promille ist ein betrunkener Rentner ungebremst mit seinem Fahrrad am Donnerstag gegen ein geparktes Auto gefahren. Die Trunkenheitsfahrt wird eine Anzeige nach sich ziehen und den Radler den Autof√ľhrerschein kosten.

Aus dem Polizeibericht:

„Ein 31-j√§hriger Smart-Besitzer staunte am Donnerstagmittag nicht schlecht, als ein Fahrradfahrer gegen sein geparktes Fahrzeug fuhr und st√ľrzte.

Der 66-j√§hrige Rentner war mit seinem Drahtesel in der Friedrichsstra√üe in Heddesheim unterwegs und konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Grund daf√ľr war wohl der intensive Alkoholgenuss, den die Zeugen am Unfallort wahrnehmen konnten. Der Fahrradfahrer verletzte sich beim Zusammensto√ü leicht im Gesicht.

Nach einem Alkoholtest auf dem Polizeirevier Ladenburg, welcher 1,6 Promille ergab, musste er eine Blutprobe √ľber sich ergehen lassen.

Der Sachschaden bel√§uft sich auf 500 Euro. Der 66-J√§hrige muss sich nun auf eine Anzeige einstellen.“

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Über 80 Unfälle im Raum Mannheim Р100.000 Euro Sachschaden

Guten Tag!

Ladenburg/Heddesheim, 20. Dezember 2010. Bis 16:00 Uhr hatte die Polizei im Raum Mannheim ordentlich zu tun: √úber 80 Unf√§lle hatten sich auf glatten Fahrbahnen ereignet. Im Bereich des Revieres Ladenburg wurden bis dahin f√ľnf Unf√§lle gez√§hlt.

Aus dem Polizeibericht:

„Im Dauereinsatz waren heute die Beamten des Polizeipr√§sidiums Mannheims nach ausgiebigem Schneefall im Stadtgebiet. Im Zeitraum zwischen 11.00 und 16.00 Uhr mussten die Ordnungsh√ľter zu insgesamt 83 Unf√§llen ausr√ľcken, die sich im Pr√§sidialbereich, also dem Stadtgebiet Mannheim und den Gemeinden Ladenburg, Heddesheim, Ilvesheim, Br√ľhl und Edingen – Neckarhausen, ereignet hatten.

Lediglich bei vier Unf√§llen zogen sich die Beteiligten leichte Verletzungen zu, in allen anderen F√§llen blieb es bei Blechsch√§den. Der Sachschaden d√ľrfte jedoch trotzdem bei weit √ľber 100.000 Euro liegen.“

In Heddesheim und Ladenburg kam es in dieser Zeit zu insgesamt f√ľnf Unf√§llen. Personen wurden nicht verletzt.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Schwerer Unfall w√§hrend ZDF-Sendung „Wetten, dass…“

Guten Tag

Rhein-Neckar/D√ľsseldorf, 04. Dezember 2010. W√§hrend der heutigen ZDF-Sendung „Wetten, dass…“ ist es offenbar zu einem schweren Unfall bei einer Wette gekommen. Kurz darauf wurde die Sendung unterbrochen.

zdfunfall

"Saalwetten"-Kandidat bleibt regungslos liegen.

Im Internet √ľberschlagen sich zur Zeit die Meldungen – verifizierte Informationen hat aber so gut wie niemand.

Soviel ist klar: Der 23-j√§hrige Wettkandidat Samuel Koch ist nach einem waghalsigen Sprung √ľber Autos mit „Sprungfedern“ √ľber Autos „liegengeblieben. Kurz darauf wurde die Sendung unterbrochen und „Archivmaterial“ ausgestrahlt.

Sofort kamen via des Kurznachrichtendienst „Twitter“ hunderte von Meldungen.

Erste Videos wurden bei youtube.de Videos hochgeladen, zu denen das ZDF „L√∂schaufforderungen“ sendete.

Wir berichten weiter auf „weinheimblog.de

Die Redaktion

Fahrradfahrerin verletzt

Guten Tag!

Heddesheim, den 26.11.2010. Um 14:15 Uhr ist heute eine Radfahrerin bei einem „Zusammensto√ü“ mit einem Pkw verletzt worden.

Nach ersten Informationen wollte die Frau ihr Fahrrad im Kreuzungsbereich Verl√§ngerte Triebstra√üe/Ringstra√üe √ľber die Stra√üe schieben und ist dabei von einem abbiegenden Pkw erfasst worden.

Die Frau wurde mit einem Unterarmbruch in ein Weinheimer Krankenhaus transportiert.

Der Schaden soll sich auf rund 1.000 Euro belaufen.

Zur Schuldfrage konnte die Polizei noch keine Auskunft geben.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Unfall nach epileptischem Anfall

Guten Tag!

Heddesheim/Ladenburg, 18. November 2010. Am Mittwochnachmittag erlitt ein Mannheimer Autofahrer einen epileptischen Anfall und setzte trotzdem seine Fahrt durch Heddesheim fort. Bilanz: 25.000 Euro Sachschaden.

Aus dem Polizeibericht:

„Ein epileptischer Anfall ist offenbar die Ursache eines Unfalls, bei dem gestern Mittag in Heddesheim ein hoher Sachschaden entstand.

Um 14.50 Uhr fuhr ein 49-jähriger Mannheimer mit seinem Mercedes auf der L 597 in Richtung Heddesheim. In Höhe der Abfahrt Neuzeilsheim erlitt er nach derzeitiger Sachlage einen epileptischen Anfall. Seine 45-jährige Beifahrerin veranlasste ihn daraufhin, am rechten Fahrbahnrand anzuhalten. Während sie eine Passantin darum bat, den Rettungsdienst zu verständigen, setzte der Mannheimer jedoch seine Fahrt fort.

In der Schaafeckstraße in Heddesheim kam der Fahrer daraufhin nach rechts von der Fahrbahn ab, wobei er zwei geparkte Fahrzeuge
beschädigte. Trotz erheblichem Eigenschadens setzte der 49-Jährige seine Fahrt fort. Anschließend prallte er gegen zwei weitere Fahrzeuge, bevor ein Begrenzungspfosten seine Fahrt stoppte.

Der Mannheimer wurde zur station√§ren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden wird auf rund 25.000 Euro gesch√§tzt.“

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Totalschaden: Polizei sucht Zeugen

Guten Tag!

Heddesheim, 03. November 2010. Die Polizei sucht Zeugen, die am Dienstag, den 02. November 2010, einen Unfall in der Lissenstraße beobachtet haben. Der Unfallverursacher hat sich widerrechtlich vom Unfallort entfernt. Zwei Zeugen sollen den Unfall beobachtet haben.

Zeugenaufruf der Polizei:

„Am Dienstagabend gegen 18.40 Uhr ereignete sich in Heddesheim ein Verkehrsunfall, zu welchem die Polizei Zeugen sucht. Ein bislang unbekannter Fahrzeugf√ľhrer eines dunklen Pkw Kombi befuhr die Lissenstra√üe und missachtete an der Einm√ľndung zur Mannheimer Stra√üe die durch Verkehrszeichen geregelte Vorfahrt eines dort fahrenden Pkw Daihatsu Cuore. Es kam dadurch zum Zusammensto√ü beider Fahrzeuge.

Der Unfallverursacher, ein ca. 45 Jahre und ca. 175 cm gro√üer Mann, stieg danach aus, nahm das durch den Unfall an seinem Pkw abgel√∂ste Autokennzeichen an sich und fuhr, ohne seiner Feststellungspflicht zu gen√ľgen, davon. Die 59 Jahre alte Fahrzeuglenkerin des Pkw Daihatsu blieb bei dem Zusammensto√ü unverletzt, an ihrem Fahrzeug jedoch entstand Totalschaden.

Der Unfall wurde von einem Passanten und dessen Begleiterin beobachtet, die danach, ohne ihre Personalien zu hinterlassen, weitergingen.

Diese beiden Zeugen sollen in der Lissenstra√üe wohnhaft sein. Die sachbearbeitende Dienststelle beim Polizeipr√§sidium Mannheim bittet die Zeugen, sich zu melden. Anfragen bitte an die Verkehrsunfallaufnahme unter der Telefonnummer 0621 / 1740.“

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Ist der Mannheimer Morgen ein Sanierungsfall?

Guten Tag!

Heddesheim, 09. September 2010. Heute berichtet der Mannheimer Morgen unter der √ÉŇďberschrift „Die Sanierung geht weiter“ √ľber den Ammoniak-Unfall an der Eisbahn vom Montag. Angeblich hat der Redakteur Hans-J√ľrgen Emmerich einen vierspaltigen Bericht geschrieben. Doch das ist eine T√§uschung.

Von Hardy Prothmann

Die Zeitungsbranche ist bundesweit in der Krise – mehrere hundert festangestellte Redakteure haben allein im vergangenen Jahr ihre Jobs verloren. Der Grund: Verluste im Anzeigengesch√§ft und vor allem die stetigen Abo-R√ľckg√§nge stetzen den Zeitungen massiv zu – und daf√ľr gibt es Gr√ľnde.

Im Anzeigenbereich haben die Zeitungen die fr√ľheren „Goldgruben“, die so genannten „Rubrikenm√§rkte“ Auto, Jobs, Immobilien l√§ngst an Internetangebote verloren. Und auch im Nachrichtenbereich habe es die Zeitungen zunehmend schwerer, gegen die Internetkonkurrenz anzugehen. Fast jede Nachricht gibt es schon am Vortag meist viel ausf√ľhrlicher und kostenfrei im Internet – sei es Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur.

Qualitatives Problem bei der Berichterstattung.

Hinzu kommt ein qualitatives Problem in der Berichterstattung. Statt eigene Recherche zu leisten und eigene Gedanken zu verarbeiten, transportieren Zeitungen immer häufiger vorgefertigte Berichte. Und tun so, als sei das eine eigene Leistung.

emmerich

Umgeschriebene Pressemitteilung wird als "eigener Bericht" ausgegeben. Quelle: MM

So auch heute im Mannheimer Morgen. Der Bericht unter der √ÉŇďberschrift „Die Sanierung geht weiter“ ist angeblich durch den Redakteur Hans-J√ľrgen Emmerich geschrieben worden. Vierspaltig mit gro√üem Aufmacherfoto. Tats√§chlich handelt es sich bei dem „Redakteursbericht“ um eine umgeschriebene Pressemitteilung der Gemeinde Heddesheim.

Ist das Umschreiben einer Pressemitteilung eine „journalistische“ Leistung, die es rechtfertigt, dass ein Redakteur dies als eigene, unabh√§ngige Berichterstattung ausgibt? Immerhin steht er f√ľr seinen Namen damit ein.

Mogelpackung.

Oder kann oder muss man das nicht eher als eine gedruckte Bankrotterkl√§rung verstehen? Journalismus lebt vor allem von der Glaubw√ľrdigkeit. Dazu geh√∂rt, dass Journalisten die von ihnen ver√∂ffentlichten Informationen sorgf√§ltig pr√ľfen, nachrecherchieren und ihre Quellen belegen. Dazu geh√∂rt, dass wo „MM“ oder „Emmerich“ draufsteht, das auch drin sein sollte. Alles andere ist eine Mogelpackung.

Hans-J√ľrgen Emmerich benennt mehrfach seine „Quelle“, die Gemeinde Heddesheim. Soweit in Ordnung. Dass aber der √ľberwiegende Teil des Textes 1:1 √ľbernommen ist und nur hier und da ein wenig umgeschrieben wurde – dar√ľber informiert er die LeserInnen nicht. Eine Information hat er tats√§chlich nachrecherchiert, die nicht in der Pressemitteilung vorhanden war: 20.000 Euro sind f√ľr die Sanierungsarbeiten im Gemeindehaushalt 2010 eingestellt.

Diese Praxis, sich fremde Inhalte anzueignen und so zu tun als ob, ist allerdings gang und g√§be bei vielen Zeitungen, denen der journalistische Anstand l√§ngst abhanden gekommen ist. Diese Praxis l√§uft meist nach einem einfachen Muster ab. Es gibt eine Textvorlage, eine Presseinformation, einen PR-Artikel oder eine dpa-Meldung, man „recherchiert“ ein, zwei Fakten zus√§tzlich und schwupsdiwups tut man so, als sei das eine eigenst√§ndige Leistung und schreibt seinen Namen dr√ľber. Damit macht sich der MM selbst zum journalistischen Sanierungsfall.

Nicht immer ist eine Pr√ľfung und Nachrecherche f√ľr Redaktionen einfach. Der B√ľrgermeister Michael Kessler hat zum Beispiel wegen der intensiven Recherchen und der aus seiner Sicht missliebigen Berichte im heddesheimblog seinen Mitarbeitern einen Maulkorb verpasst – sie d√ľrfen dem heddesheimblog keine Auskunft erteilen (was viele aber doch tun und dabei wissen, dass wir unsere Quellen sch√ľtzen). Der Mannheimer Morgen hat dieses Problem nicht, denn der berichtet meist so, wie sich der B√ľrgermeister das vorstellt.

Gr√ľnde der Kritik.

Unsere Kritik an der Arbeit des Mannheimer Morgen hat verschiedene Gr√ľnde: Ganz klar stehen wir mit der Zeitung in Konkurrenz um Aufmerksamkeit. Journalistisch betrachten wir den MM schon lange nicht mehr als Konkurrenz, weil dessen Lokalberichterstattung √ľberwiegend frei von eigener Recherche und journalistischer Kompetenz ist. Ganz im Gegenteil findet hier h√§ufig eine „interessierte“ Berichterstattung statt und noch viel schlimmer: √ÉŇďber Dinge, die der Redaktion und den „guten Verbindungen“ nicht passen, wird erst gar nicht berichtet.

Es gibt aber noch einen viel gewichtigeren Grund, warum wir √ľber die aus unserer Sicht mangelhafte Berichterstattung informieren: Wir nehmen unsere LeserInnen ernst, genauso, wie unsere Aufgabe, die B√ľrgerInnen umfassend, wahrhaftig und vor allem unabh√§ngig zu informieren. Dabei verweisen wir auch auf die Arbeit von anderen Redaktionen, wenn diese einen „Mehrwert“ an Informationen f√ľr die LeserInnen haben. Denn keine Redaktion dieser Welt hat immer alle Informationen und setzt jedes Thema immer am besten um – wer das behauptet, l√ľgt.

Verlorene Exklusivit√§t. Verlorene Glaubw√ľrdigkeit.

Zur√ľck zum Internet. Die Lokalberichterstattung war bis vor einiger Zeit der einzig „exklusive“ Inhalt, den Lokalzeitungen noch hatten. Doch auch hier verliert die Zeitung an „Exklusivit√§t“, also an Wert, in dem Ma√ü, in dem eine solide Lokalberichterstattung auch im Internet stattfindet.

Schneller, hintergr√ľndiger, transparenter, sind drei Eigenschaften von Internet-Angeboten, die den Zeitungen bundesweit zu schaffen macht. Es gibt l√∂bliche Ausnahmen wie die Stuttgarter Zeitung oder die Rhein-Zeitung in Koblenz, die mit journalistischem Ehrgeiz ausgestattet sind.

Der Mannheimer Morgen geh√∂rt definitiv nicht dazu. Ein Beispiel? Im „Fall“ Kachelmann ist es der Zeitung wieder einmal nicht gelungen, journalistisch der bundesweiten Konkurrenz voraus zu sein. √ÉŇďberall in der Republik konnte man meist exklusivere Nachrichten zur Sache lesen, als im „MM“. Das war auch so beim „Peter Graf“-Prozess oder dem „Flowtex“-Skandal, um nur zwei weitere prominente Beispiele zu nennen.

Stattdessen feiert die Zeitung Vereine, Fasching, Feste ab. Dabei handelt es sich um „Terminjournalismus“. Zu den Terminen werden „Reporter“ geschickt, die schreiben auf, was man ihnen sagt oder wie im Fall Emmerich, schreiben sie einfach mal eine Pressemitteilung um und tun so, als sei das eine eigene Leistung.

Dem Anspruch, als „4. Gewalt“ Beh√∂rden, √É‚Äěmter, Institutionen, Firmen und andere im Sinne der √Ėffentlichkeit zu kontrollieren, kommt eine solche Presse l√§ngst nicht mehr nach. Und da es immer noch viele (vor allem √§ltere) Menschen gibt, die sich nur aus einer Quelle, der Zeitung, „informieren“, hat das auch nachteilige Wirkungen auf unser demokratische Gesellschaft.

Es gibt noch mehr Gr√ľnde, warum der Mannheimer Morgen durch das heddesheimblog h√§ufig kritisiert wird. Ich habe als Student meine ersten journalististischen Erfahrungen bei dieser Zeitung gesammelt und war von 1991-1994 freier Mitarbeiter dieser Zeitung, die einstmals einen wirklich guten Ruf hatte und bekannte Journalisten hervorgebracht hat, beispielsweise Hugo M√ľller-Vogg, der sp√§ter langj√§hriger Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung war und heute als Kolumnist f√ľr die Bild-Zeitung t√§tig ist. Fr√ľher habe ich gerne diese Zeitung als Referenz genannt, heute muss man sich schon fast daf√ľr sch√§men.

Journalistische Ehre

Der Hauptgrund aber ist und bleibt die journalistische Haltung: Die Menschen haben ein Recht darauf, ordentlich und transparent informiert zu werden.

Es ist auch eine Frage der journalistischen Ehre: Sie, liebe Leserinnen und Leser, können sich beim heddesheimblog darauf verlassen, dass, wo heddesheimblog drauf steht, auch heddesheimblog drin ist.

Auch wir √ľbernehmen hin und wieder fremde Berichte und Pressemitteilungen – so auch zum aktuellen Thema „Ammoniak-Unfall“ an der Eisbahn. Aber wir ordnen die Information so ein, dass unsere LeserInnen wissen, wer diese Information verfasst hat.

Anmerkung der Redaktion: Wer sich die M√ľhe machen will, kann die Pressemitteilung der Gemeinde mit dem Bericht des Mannheimer Morgen vergleichen.

Der Ammoniak-Unfall aus Sicht der Gemeinde

Guten Tag!

Heddesheim, 09. September 2010. Die Gemeinde Heddesheim hat auf den Gas-Unfall auf der Eisbahn am Montag mit einer Pressemitteilung reagiert. Die liest sich fast so, als sei der Unfall eingeplant gewesen. Alles in Ordnung, nix passiert, alles im Plan. Ist das so?

Die Redaktion hatte die Gemeinde wie gewohnt schriftlich angefragt – denn der B√ľrgermeister hat ja bekanntlich ein Sprechverbot der Mitarbeiter gegen√ľber dem heddesheimblog erlassen. Unsere Presseanfragen m√ľssen an die email-Adresse gemeinde@heddesheim.de gesendet werden.

Am Montag, den 06. September 2010, um 18:50 Uhr haben wir die Gemeinde angeschrieben, am darauffolgenden Mittwoch um 11:46 Uhr die Antwort erhalten:

  1. Wieso wurden die Rohrleitungen sandgestrahlt?
  2. Wann war die letzte Sicherheits√ľberpr√ľfung der Anlage?
  3. Wer hat diese vorgenommen?
  4. Muss man nicht davon ausgehen, dass √ÉŇďberpr√ľfungen zu lasch durchgef√ľhrt worden sind? Denn ein solcher Rohrfra√ü entsteht sicherlich nicht binnen kurzer Zeit?
  5. Gab es eine Sicherheitseinweisung f√ľr die Arbeiter?
  6. Nach unseren Informationen sind einige der Rohre deutlich von Rost angefressen. Wieso sind diese Rohre nicht längst ausgetauscht worden?
  7. Da die Feuerwehr das Gas mit Wasser niedergeschlagen hat, ist von einer Basenbildung auszugehen. Sind hier weitere Schäden an der Anlage entstanden?
  8. Liegen schon Informationen vor, wie hoch die Schäden sind?
  9. Welches Notfallkonzept gibt es f√ľr den Fall, dass w√§hrend des Eisbahnbetriebs Ammoniak austreten sollte?
  10. Ist die Gemeinde schadensersatz-/schmerzensgeldpflichtig gegen√ľber den verletzten Arbeitern?

Sechs von 10 Fragen (4, 6, 7, 8, 9, 10) sind nicht oder nur unvollständig aus Sicht der Redaktion beantwortet. Bei manchen Fragen hätten wir gerne noch Details gewusst, andere tiefer nachgefragt, beispielsweise das Notfallkonzept (Frage 9).

Und vor allem Frage 4 wirft Folgefragen auf: Sicherlich hat der T√ÉŇďV die Anlage ausweislich der Presseinformation im Juli 2009 √ľberpr√ľft. Aber auch beim T√ÉŇďV arbeiten keine heiligen und fest steht, das ein einfaches Sandstrahlen der Rohre dazu gef√ľhrt hat, dass Gas austreten konnte. Konkret hei√üt das, dass mehr oder weniger nur noch der Rost die betreffenden Stellen „abgedichtet“ hat.

War dies nicht schon vor einem Jahr abzusehen?
Muss nicht bis zum Beweis des Gegenteils unterstellt werden, dass der T√ÉŇďV diese Stellen √ľbersehen hat?

Auf der Hand liegt, dass, wenn Rohre so schnell korrodieren sollten, diese j√§hrlich ausgetauscht werden m√ľssten, was nicht zu vermuten ist. Hat also der T√ÉŇďV geschlampt oder ein Auge zugedr√ľckt? Das sind Antworten, auf die Besucher der Eisbahn, √ľberwiegend Kinder und Jugendliche und deren Eltern ein Recht haben. Nach Darstellung der Gemeinde liest es sich aber, als sei alles in Ordnung. Der Beweis: Die Arbeiter konnten schon am n√§chsten Tag ihre Arbeit wieder aufnehmen.

Presseinformation der Gemeinde Heddesheim

„Ammoniakaustritt an der Kunsteisbahn Heddesheim am 06.09.2010

Heddesheim. Bei Wartungsarbeiten an der Kunsteisbahn Heddesheim sind am Montagnachmittag geringe Mengen Ammoniak ausgetreten. Zwei Arbeiter der ausf√ľhrenden Firma wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht und konnten am Dienstag wieder ihrer Arbeit nachgehen. Das gasf√∂rmige Ammoniak wurde mit Wasser niedergeschlagen und dann verd√ľnnt in geringen Mengen in das Kanalsystem eingeleitet. Gef√§hrdungen f√ľr weitere Personen sowie Gefahren f√ľr die Umwelt bestanden nicht.

img_9061

Einsatzkr√§fte der Feuerwehr in Schutzanz√ľgen. Bild: heddesheimblog.de

Der verwendete Ammoniak ist Teil der K√§lteanlage der Kunsteisbahn und wird durch Rohrleitungssysteme unter dem Boden der Eisbahnfl√§che verteilt. Er dient der K√ľhlung der Fl√§che und ist Voraussetzung daf√ľr, dass auf der Eislauffl√§che das Eis gefriert und gefroren bleibt.

Am Montag waren zwei Arbeiter einer Firma auf dem Gel√§nde, die zur Ausf√ľhrung von Korrosionsschutzarbeiten an diesen Rohrleitungen beauftragt war. Dies geschah durch sogenannte Sandstrahlarbeiten. Die Arbeiten waren zur Beseitigung von Korrosionssch√§den an den Rohren anberaumt worden. Diese waren zuvor an einigen Stellen der Rohre sichtbar, an anderen Stellen jedoch durch eine Ummantelung bzw. Lackierung der Rohre nicht. Die Korrosion entsteht bei diesen Rohren nicht an der Innenseite, sondern lediglich an der Au√üenseite, da Ammoniak selbst nicht zu Rostsch√§den f√ľhrt.

Die Arbeiter entfernten dazu die Ummantelung an den Rohren. In einem zuvor auf Grund der Ummantelung bzw. Lackierung nicht sichtbaren Bereich an der Unterseite eines Rohres kam es durch die Sandstrahlarbeiten zu einem Ammoniakaustritt.

Beide Arbeiter waren im Vorfeld der Arbeiten auf dem Gel√§nde entsprechend in Sicherheitsvorkehrungen eingewiesen worden. Sicherheitsma√ünahmen wie z.B. der Einsatz einer Schutzausr√ľstung mit externer Luftzufuhr bei Kontakt mit den Rohrleitungen wurden eingehalten. Die Freiwillige Feuerwehr Heddesheim, die entsprechende Kenntnisse zum Einsatzszenario bei einem Ammoniakaustrittsfall besitzt, der Bauhof und der Eismeister der Eisbahn haben rasch und besonnen gehandelt.

Auch eine Firma zum K√§lteanlagenbau, die mit der Anlage vertraut ist, die Wasserschutzpolizei Mannheim sowie ein Mitarbeiter des Abwasserverbands Unterer Neckar (Kl√§ranlage Edingen-Neckarhausen) waren im Einsatz. Die Freiwillige Feuerwehr wurde um 13:36 Uhr alarmiert. Um 13:47 Uhr, also elf Minuten sp√§ter, waren die Feuerwehrangeh√∂rigen, die mit Sondersignal ausger√ľckt waren, mit ihrer speziellen Schutzausr√ľstung vor Ort. Insgesamt waren 14 Feuerwehrangeh√∂rige mit drei Fahrzeugen im Einsatz.

Der Ammoniak wurde mit Wasser verd√ľnnt in die Kanalisation geleitet. Die Austrittstelle am Rohr wurde unter Beisein einer Fachfirma mit einer Manschette abgedichtet. An der Eisbahn sind dadurch keine weiteren Sch√§den entstanden. Das restliche K√§ltemittel wurde inzwischen aus der Au√üenverrohrung abgesaugt, so dass die weiteren Arbeiten gefahrlos stattfinden k√∂nnen.

Die Korrosionsschutzarbeiten bzw. die Sanierungsarbeiten werden in den n√§chsten Wochen fortgesetzt. Zus√§tzlich ist an einigen Bereichen ein Austausch von Rohrleitungen notwendig. Die Arbeiten werden anschlie√üend vom T√ÉŇďV abgenommen.

Ein Teil der vorhandenen Rohre ist bereits im vergangenen Jahr saniert worden. Die restliche Sanierung, zu der die aktuellen Arbeiten geh√∂ren, ist momentan im Gang. Daf√ľr waren Haushaltsmittel im Gemeindehaushalt 2010 eingestellt.

An der Kunsteisbahn finden einmal j√§hrlich Wartungsarbeiten mit einer Sachkundigenpr√ľfung statt. Die letzte Wartung der Anlage ist im Juli 2009 erfolgt, bei der auch der T√ÉŇďV die Anlage √ľberpr√ľft hat. Die n√§chste Wartung findet im Oktober 2010 statt. Die Eismeister sind dar√ľber hinaus in den Anlagen und au√üerdem f√ľr das Verhalten bei einem solchen Vorfall geschult.“

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Auffahrunfall mit leicht verletzter Person

Guten Tag!

Heddesheim, 01. Juli 2010. Am 29. Juni 2010 kam es an der Kreuzung Ringstraße/Viernheimer Straße zu einem Auffahrunfall, bei dem sich eine Person leicht verletzt hat.

Auf Nachfrage der Redaktion hat das Polizeipräsidium Mannheim mitgeteilt, dass es gegen 18:30 Uhr auf der Ringstraße in Fahrrichtung Viernheimer Straße zu einem Auffahrunfall gekommen ist.

Eine 36-j√§hrige Mannheimerin fuhr mit ihrem Smart auf einen wartenden BMW auf. Die Beifahrerin war nicht angeschnallt und wurde gegen die Windschutzscheibe geschleudert. Dabei holte sie sich eine „blutige Nase“.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Saukopftunnel: Bauarbeiter „√ľberraschend“ verstorben

Guten Tag!

Heddesheim/Weinheim, 28. Juni 2010. Der Bauarbeiter, der im Rahmen des Baus des Fluchtstollens am Saukopftunnel am 23. April dieses Jahres schwer verletzt worden ist, ist am Samstagabend √ľberraschend verstorben.

Wie das Amt f√ľr Stra√üen- und Verkehrswesen (ASV) Bensheim mitteilt, habe sich der Zustand des √Ėsterreichers in den vergangenen Wochen verbessert. Am Wochenende seien „v√∂llig √ľberraschend Komplikationen“ aufgetreten, die dann zum Tod des 42-j√§hrigen Mannes gef√ľhrt haben.

Tief betroffen von der traurigen Nachricht zeigten sich seine Kollegen von der Baufirma, die beiden Tunnelpatinnen Dr. Gudrun Tichy-Bernhard und Katrin T√∂nshoff sowie die Mitarbeiter des Amtes f√ľr Stra√üen- und Verkehrswesen Bensheim.

Der Verstorbene hinterlässt seine Frau und vier Kinder.

Das ASV schreibt weiter: „Wer die Angeh√∂rigen des Mannes in den schweren Stunden unterst√ľtzen will, kann dies durch eine Spende tun. Bei der Starkenburger Sparkasse, Konto-Nummer 37 437, Bankleitzahl 50 951 469 und der Sparkasse Rhein-Neckar Nord, Konto-Nummer 39 003 058, Bankleitzahl 67 050 505 wurden Spendenkonten angelegt. Die Tunnelpatinnen und das ASV bedanken sich bei allen Spendern f√ľr die Anteilnahme.“

Hier finden Sie weitere Berichte.

Video: Taucher suchen abgerissene Antriebswelle der Fähre

Guten Tag!

Ladenburg/Heddesheim, 04. Juni 2010. (red) Unser Video √ľber den Einsatz der zw√∂lf Taucher von Berufsfeuerwehr und DLRG zeigt beeindruckende Bilder √ľber eine schwierige Arbeit. Mehr oder weniger „blind“ m√ľssen die Taucher den Flussgrund absuchen. Zudem bereitet die Str√∂mung Probleme.

fähre0011

Taucher im Einsatz an der Fähre. Bild: ladenburgblog

In unserem Videobericht kommen die Experten vor Ort, die gestern Abend bis zum Einbruch der Dunkelheit nach der abgerissenen Antriebswelle der Fähre Edingen-Neckarhausen/Ladenburg gesucht haben. Eine schwierige und gefährliche Arbeit Рdie Profis sind aber gut ausgestattet und erfahren.

Die Feuerwehr Ladenburg sicherte die Unfallstelle und unterst√ľtzte die rund 30 Kollegen der Berufsfeuerwehr und der DRLG an Land und mit einem Boot vom Wasser aus. Die DLRG war zun√§chst sogar mit 29 Helfern aus Heidelberg, Heddesheim, Hembsbach, Mannheim und Weinheim vor Ort, von denen dann aber die H√§lfte wieder abzog.

F√ľr die F√§hrgemeinschaft kommt der Schaden teuer – neben dem Maschinenschaden m√ľssen sie auch die Bergungskosten tragen. Zus√§tzlich fallen Einnahmen aus, da die F√§hre f√ľr einige Tage au√üer Betrieb bleiben wird.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Fährantrieb beschädigt Рvoraussichtlich kein Fährbetrieb in den kommenden Tagen

Guten Tag!

Ladenburg/Heddesheim, 04. Juni 2010. Die F√§hre zwischen Edingen-Neckarhausen und Ladenburg hat einen Antriebsschaden. Deswegen wird voraussichtlich in den n√§chsten Tagen kein F√§hrbetrieb m√∂glich sein – Berufspendler und Ausfl√ľgler m√ľssen Umwege in Kauf nehmen.

fähre0005

Abgerissene Antriebswelle versank im Neckar. Bild: ladenburgblog

Gestern Abend kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einer Beschädigung des Antriebs der Fähre Edingen-Neckarhausen/Ladenburg.

Vermutlich hat irgendetwas die Kette blockiert, woraufhin eine von zwei Antriebswellen aus der Verankerung gerissen wurde und im Neckar versunken ist.

Taucher der Berufsfeuerwehr und der DLRG versuchten die Antriebswelle zu bergen – leider ohne Erfolg.

Den ausf√ľhrlichen Text und eine Fotostrecke finden Sie auf dem ladenburgblog.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

84- jähriger Radfahrer verstirbt noch am Unfallort

Guten Tag!

Heddesheim, 26. Mai 2010. Ein 84-jähriger Radfahrer ist heute nach einem Unfall auf der Muckensturmer Straße Richtung Heddesheim verstorben. Die Polizei sucht Zeugen.

unfall260510

T√∂dlicher Unfall: Ein 84-j√§hriger Radfahrer wollte vom Feldweg (aus Richtung Badesee/Vogelverein) die Muckensturmer Stra√üe √ľberqueren und wurde frontal von einem Auto erfasst. Der Mann ist noch an der Unfallstelle gestorben. Bild: heddesheimblog

Meldung des Polizeipräsidiums Mannheim:

„Mit dem Tod eines Radfahrers endete ein Verkehrsunfall, der sich heute im Bereich Heddesheim ereignete. Gegen 13.15 Uhr wollte ein 84-j√§hriger Heddesheimer mit seinem Fahrrad die Verbindungsstra√üe zwischen Heddesheim und Muckensturm (K 4134), in H√∂he der Zufahrtsstra√üe zum Baggersee, √ľberqueren.

Nach derzeitiger Sachlage, lie√ü der Radfahrer zun√§chst einen von links kommenden Lkw passieren, um sich anschlie√üend in Bewegung zu setzen. Hierbei √ľbersah er jedoch einen von rechts aus Richtung Muckensturm kommenden Autofahrer. Der Mazda des 33-j√§hrigen Weinheimers erfasste den Rentner frontal und schleuderte ihn zu Boden.

Der 84-J√§hrige erlitt hierbei schwerste Verletzungen. Die Bem√ľhungen eines Notarztes blieben ohne Erfolg. Der Heddesheimer starb noch an der Unfallstelle.

Die Unfallermittler suchen nun unter der Rufnummer 0621 / 1740 nach Zeugen des Unfalls, insbesondere nach dem Fahrer des besagten Lkw.“

Video: Jahreshaupt√ľbung der Freiwilligen Feuerwehr Heddesheim

Guten Tag!

Heddesheim, 17. Mai 2010. Die Freiwillige Feuerwehr Heddesheim hat am fr√ľhen Freitagabend des 14. Mai 2010 ihre Jahreshaupt√ľbung abgehalten. Der Einsatz simulierte einen Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen.

Von Hardy Prothmann

Eigentlich waren es drei verletzte Personen – denn der Unfallverursacher d√ľrfte angesichts des Schadens, den er angerichtet hat, einen geh√∂rigen Schock erlitten haben und „T√§ter und Opfer“ zugleich gewesen sein.

jh√ľ

Teamarbeit: Jahreshaupt√ľbung der Freiwilligen Feuerwehr. Bild: heddesheimblog

Ein Opfer im gerammten Auto verletzt, eine andere Person durch eine schlecht gesicherte Ladung eingequetscht. Kein schöner Anblick, der sich der Feuerwehr hier bot. Was tun?

Einsatzleiterin Daniela F√ľtterer (Zugf√ľhrerin) hatte gleich zwei „Baustellen“, die bearbeitet werden mussten – der unter Schock stehende Unfallverursacher war das dritte und kleinste zu l√∂sende Problem.

Teamarbeit.

Am schwersten war sicherlich der Radfahrer verletzt, der, von der Ladung eingequetscht, komplett hilflos war. Ersthilfe leistete die Feuerwehr, bis das Deutsche Rote Kreuz (DRK) √ľbernahm. Die Ansprache und Betreuung eines Opfers ist immens wichtig. W√§hrenddessen sicherten die Kameraden die Last ab und hoben sie dann an, um den Verletzten zu retten.

Die zweite Baustelle war das Fahrzeug – Verdacht auf massive Verletzungen des Fahrers. W√§hrend fr√ľher einfach nur gerettet wurde, manchmal „ohne R√ľcksicht auf Verluste“, arbeitet sich die Feuerwehr heute behutsam vor, um durch die Rettung m√∂gliche Folgesch√§den f√ľr die Opfer zu vermeiden: „Weitere Sch√§den durch die Rettung m√ľssen vermieden werden“, moderierte Kommandant Dieter Kielmayer den „Einsatz“.

Es kommt eine hydraulische Blechschere zum Einsatz, die erst die T√ľren und dann das Dach des Fahrzeugs „wegbei√üt“. Der Grund: Man will das Oper m√∂glichst stabil bergen und weitere Verletzungen an der Wirbels√§ule vermeiden. Das dauert l√§nger, ist im Zweifel aber besser als ein lebenslanger Schaden, beispielsweise eine Querschnittsl√§hmung.

Eine √ÉŇďbung ist eine √ÉŇďbung. Auch, wenn sie Jahreshaupt√ľbung hei√üt. Im wirklichen Leben ist alles im Zweifel anders.

Schonende Rettung.

Mehrere Vertreter von Unterkreiswehren, aus Ladenburg, Dossenheim, Hirschberg beispielsweise verfolgten das Spektakel. Wie l√∂sen die Heddesheimer die Probleme? Was k√∂nnen wir uns abschauen und welche Tipps k√∂nnen wir geben, wie es besser geht, wird sicher in der n√§chsten Zeit im R√ľckblick besprochen. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Axel Schuh zeigte sich √ľberzeugt von der √ÉŇďbung und bezeichnete sie auf den ersten Blick als „gelungen“ – auch wenn sicherlich noch Details besprochen werden k√∂nnten.

Denn darum geht es: Immer besser zu werden, immer die beste Hilfeleistung zu bringen.

Auf den ersten Blick war man zufrieden mit der „erfolgreichen“ Jahreshaupt√ľbung. Das konnte man auch.

Im Detail gibt es immer etwas zu verbessern.

Auch etwas, was nichts mit der Leistung der FeuerwehrkameradInnen an sich zu tun hat: Die √ÉŇďbung fand unter Ausschluss der √Ėffentlichkeit statt. Das ist schade. Denn die B√ľrgerInnen sind sicherlich sehr daran interessiert, zu sehen und zu wissen, was Feuerwehren leisten.

Der ehrenamtliche Einsatz der freiwilligen FeuerwehrkameradInnen ist es wert, nicht nur an einem Tag der offenen T√ľr, sondern auch bei √ÉŇďbung der √Ėffentlichkeit pr√§sentiert zu werden, damit sich diese selbst von der Leistungsf√§higkeit der Menschen √ľberzeugen kann, die man im Zweifel nur im Notfall kennenlernt, dann aber sehr froh √ľber die Hilfe sein muss.

Das Szenario der √ÉŇďbung war nat√ľrlich konstruiert. Tats√§chlich aber sehr realit√§tsnah, denn die Feuerwehren sind l√§ngst nicht mehr √ľberwiegend bei Brandeins√§tzen t√§tig, sondern bei Unf√§llen und technischen Hilfen im Einsatz. Mit viel Know-how und modernem Ger√§t, wie im aktuellen „Fall“ zu sehen.

Zum Gl√ľck musste niemand „geborgen“ werden – denn gerettet werden Lebende, Tote kann man nur noch bergen.

Fahrerflucht nach Unfall am Muckensturmer Kreisel

Guten Tag!

Heddesheim/Muckenstrum, 23. Februar 2010. (red/p√∂l) Am 19. Februar 2010 kam es zu einem Unfall am Muckensturmer Kreisel. Dabei „√ľberfuhr“ ein PKW ein Stra√üenschild.

1

Polizeibeamte sicher die Unfallstelle. Bild: hblog/pöl

Gegen 16:00 Uhr wurde am 19. Februar 2010 ein Verkehrshinweisschild am Muckensturmer Kreisel von einem Kraftfahrzeug „umgewalzt“. Das Schild war mit zwei Stangen einbetoniert. Die Randbefestigung auf der kleinen Verkehrsinsel wurde ebenfalls teilweise besch√§digt.

Das Schild wurde auf der gegen√ľberliegenden Stra√üenseite im Gr√ľnbereich gefunden. Die Fahndung nach einem Fahrzeug mit HD-Kennzeichen wurde sofort ausgerufen. Auf Nachfrage sagte ein Pressesprecher des Polizeipr√§sidiums Mannheim: „Das Kennzeichen ist uns bekannt. Die Ermittlungen dauern an. Wir sch√§tzen den Sachschaden auf zirka 1500 Euro.“

2

Mit Karacho √ľberfahren. Bild: hblog/p√∂l

3

1.500 Euro Schaden. Bild: hblog/pöl

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

25 Unf√§lle im S√ľden Heidelbergs – teils massive Versp√§tungen

Guten Tag!

Heddesheim/Heidelberg, 17. Dezember 2009. 25 Blechsch√§den im S√ľden Heidelbergs f√ľhrten zu Chaos auf den Stra√üen. Zeitweise gab es kein Fortkommen mehr. Personen wurden bei den Unf√§llen nicht verletzt. Einige Unfallteilnehmer hatten noch Sommerreifen aufgezogen – das kann teuer werden, wenn die Versicherung beispielsweise Zahlungen der Vollkasko deshalb verweigert.

Aus dem Polizeibericht Heidelberg:

„Die Bilanz des ersten Schneefalls in der Region verlief mit Ausnahme von Blechsch√§den und erheblichem Zeitverlust glimpflich. Bei rund 25 Unf√§llen auf der L 600a (Speyerer Stra√üe) und B 535 (zw. B 3 und Speyerer Stra√üe) entstand Sachschaden zwischen 50.000 und 100.000 Euro. Keiner der Fahrzeuginsassen wurde verletzt.

In den meisten F√§llen rutschten die Autofahrer gegen die Leitplanke oder stie√üen beim Versuch, das Fahrzeug anzuhalten, gegen den vorausfahrenden Verkehrsteilnehmer. Die Fahrbahnen wurden durch den Schneefall, weil sie durch die Temperaturen der letzten Tage „vorgek√ľhlt“ waren, zu „Rutschbahnen“. Leichte Steigungen wurden dabei zu unpassierbaren Strecken, rasches Anhalten war unm√∂glich und Lenkbewegungen wurden ab einer gewissen Geschwindigkeit zu Lotteriespielen.

Zun√§chst ging es f√ľr die Heidelberger Polizei darum, die Streudienste an die Streckenabschnitte heranzuf√ľhren, damit die Fahrbahnen schnellstm√∂glich gestreut und danach wieder freigegeben werden konnten.

Bei der Unfallaufnahme stellte sich dann heraus, dass ein Teil der Autofahrer immer noch Sommerreifen aufgezogen hatte.

Zeitweise brach der Verkehr aus Richtung Wiesloch/Schwetzingen in Richtung Heidelberg komplett zusammen, die B 535 und L 600a (Speyerer Stra√üe) waren f√ľr rund 1 √ā¬Ĺ Stunden komplett gesperrt.“

Bedingt durch die schwierige Verkehrslage ergaben sich f√ľr Pendler teils enorme Versp√§tungen. Heddesheimer berichten, statt wie √ľblich 20-25 Minuten bis zu 1,5 Stunden zum Arbeitsplatz in Heidelberg gebraucht zu haben.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Radfahrer schwer verletzt

Guten Tag!

Heddesheim, 07. Oktober 2009. Ein Radfahrer wurde gestern um 12:40 Uhr in Heddesheim auf der Großsachsener Straße schwer verletzt.

Aus dem Polizeibericht:
„Der 40-j√§hrige Mann aus Viernheim hielt laut Zeugenaussagen nach einer Vorfahrtsverletzung auf einer Verkehrsinsel in der Gro√üsachsener Stra√üe an und fuhr pl√∂tzlich kurz vor einem VW Caddy wieder auf die Stra√üe. Ein Ausweichman√∂ver des 43-j√§hrigen Autofahrers gelang nicht mehr. Es kam zum Zusammensto√ü, wobei der Fahrradfahrer auf die Fahrbahn geschleudert wurde. Er musste schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus transportiert werden. Es entstand Sachschaden in H√∂he von ca. 600 Euro. Eine Lebensgefahr besteht nicht.“

Redaktion heddesheimblog