Donnerstag, 23. November 2017

Sch├╝ler der Karl-Drais-Schule beteiligen sich an Tierschutzaktion

Licht im dunklen K├Ąfig

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Hirschberg/Heddesheim, 10. Dezember. 2013. (red/ld) Sch├╝ler/innen der Karl-Drais-Schule nahmen gestern Abend an der Aktion „Light the Sky“ der Vereine „Sch├╝ler f├╝r Tiere“ und „Animals‘ Angels“ teil. Sie entz├╝ndeten 333 Teelichter, um auf die Situation von Tieren aufmerksam zu machen. Die Aktion fand im Rahmen der Tierschutz-AG der Schule statt. [Weiterlesen…]

Nehmen Sie die Vogelf├╝tterung wieder auf, damit es keinen stummen Fr├╝hling gibt


Das Usutu-Virus hat der Amsel schwer zu schaffen gemacht.

Guten Tag!

Rhein-Neckar, 29. Oktober 2011. Dem Heddesheimer Vogel-Experten Kurt Klemm wurden allein in diesem Sommer rund 300 tote Amseln gemeldet, die vermutlich ├╝berwiegend durch das Usutu-Virus eingegangen sind. Deshalb hatte der Vogelsch├╝tzer im Sommer dazu aufgefordert, keine V├Âgel zu f├╝ttern, um eine gegenseitige Infektion an Futterstellen zu vermeiden. Finkenbest├Ąnde wurden durch einen Einzeller dezimiert.
Die V├Âgel, die durchgehalten haben und ├╝berwintern, d├╝rften infektionsfrei sein, denn der Haupt├╝bertr├Ąger, die Stechm├╝cke, f├Ąllt als ├â┼ôbertr├Ąger aus. Deshalb ruft Kurt Klemm zur Vogelf├╝tterung ├╝ber den Winter auf, denn viele V├Âgel finden in der freien Natur l├Ąngst nicht mehr genug Nahrung.

Von Kurt Klemm

Der Tod vieler drosselartiger V├Âgel, zu der auch die Amsel geh├Ârt, hat alle Vogelfreunde tief ersch├╝ttert. Kaum ein melodischer Gesang war in der Natur, vom Sommer bis jetzt, zu h├Âren. Beim morgendlichen Gang durch den Garten herrschte eine gespenstige Ruhe, so dass ein stummer Fr├╝hling im kommenden Jahr nicht auszuschlie├čen ist. Schuld daran ist das Usutu-Virus.

Das Usutu Virus, stammt aus Afrika und verdankt seinen Namen einem Fluss in „Swasiland“. Das Virus kann vermutlich durch infizierte Zugv├Âgel oder durch Stechm├╝cken nach Europa gekommen sein. Nach Angaben des Bernhard-Nocht-Instituts f├╝r Tropenmedizin (BNI) in Hamburg wurde der Erreger bei einem Schnelltest bei einer Amsel aus Birkenau (Hessen) nachgewiesen. „Wenige Tage danach ist das Virus bei vier Amseln in Mannheim sowie in Dossenheim in Baden-W├╝rttemberg entdeckt worden, dies best├Ątigte das Friedrich-Loeffler-Institut“, laut Wikipedia. „Betroffen sind auch Sperlinge und Eulen.“

Nach den Verlustmeldunge,n die ich alleine aus dem Rhein-Neckar-Kreis erhielt, wurden mehr als 300 tote Amseln aufgefunden.

Aber die aufgefundenen toten V├Âgel, sind nur die Spitze des Eisberges, da sich die meisten erkrankten Tiere instinktm├Ą├čig im Geb├╝sch verkriechen, so dass die Dunkelziffer wesentlich h├Âher ist. Wie hoch genau, das werden wir erst in den n├Ąchsten Jahren erfahren. Es ist offen, inwieweit sich die Vogelbest├Ąnde davon erholen werden.

Auch in unseren Nachbarl├Ąnder, ├ľsterreich (2001-2002), Schweiz (2006), Ungarn (2008) und Italien (2009) hat es in den vergangenen Jahren ein Massensterben unter den Amseln gegeben. Der BNI-Virologe Jonas Schmidt-Chanasit Leiter der virologischen Diagnostik, hat daher wenig gute Nachrichten: „So ein Vogelsterben kann mehrere Jahre andauern, bis die Tiere immun sind.“

Das Virus kann auch auf den Menschen ├╝bertragen werden, so wie es 2009 in Italien erstmals der Fall war. In Deutschland ist bisher kein ├╝bergreifen auf den Menschen festgestellt worden.

Bei den Singv├Âgeln und hier haupts├Ąchlich bei den Gr├╝nfinken grassierte ein Einzeller namens „Trichomonas gallinae“ und f├╝hrte in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Berlin zu gro├čen Verlusten. Dieser Erreger, der von Tauben ├╝bertragen wird, hat in diesem Jahr auch bei uns in Nordbaden neben den drosselartigen V├Âgeln, besonders bei unseren Finken gro├če Best├Ąnde vernichtet.

Da beim Usutu-Virus der Haupt├╝bertr├Ąger Stechm├╝cken sind, d├╝rfen die Tierliebhaber ihre gefiederten Freunde wieder f├╝ttern, da vom Futterhaus keine Gefahr mehr ausgeht.

Zur Person:
Kurt Klemm ist Heddesheimer und anerkannter Vogelsch├╝tzer. Der Mitgr├╝nder des Heddesheimer Vogelparks und Mitglied der Vogelfreunde setzt sich dar├╝ber hinaus intensiv f├╝r den Umwelt- und Naturschutz ein. Er ist Mitglied der Fraktion B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen im Heddesheimer Gemeinderat.

F├╝r R├╝ckfragen steht Ihnen Kurt Klemm telefonisch zur Verf├╝gung: 06203-9585824

Portr├Ąt Kurt Klemm

H├Âchste Auszeichnung: AZ-Naturschutzpreis f├╝r die Heddesheimer Vogelfreunde

VDW-Naturschutzpreis f├╝r Kurt Klemm

Peta zieht Abmahnung zur├╝ck


Guten Tag!

Ladenburg, 12. April 2011. (red) Die selbsternannte Tierrechtsorganisation Peta hat die von uns geforderte „strafbewehrte Unterlassungserkl├Ąrung“ heute zur├╝ckgezogen.

Von Hardy Prothmann

Irgendjemand bei Peta hatte genug Verstand, um zu erkennen, dass die gegen├╝ber uns ausgesprochene Abmahnung und die Aufforderung, eine „strafbewehrte Unterlassungserkl├Ąrung“ bei einem „Streitwert von 10.000 Euro“ zu unterzeichnen, sagen wir mal, „ein wenig ├╝bertrieben war“.

Am Nachmittag haben wir ein Fax erhalten, dass uns mitteilt, die Abmahnung sei „als erledigt zu betrachten“, weil wir wie gefordert einen Link auf einen externen Artikel gel├Âscht haben.

Ob sich Peta mit der aggressiven Vorgehensweise einen Gefallen getan hat? Das werden unsere Leserinnen und Leser selbst entscheiden. Bei vielen, die uns angerufen und per email ihre Solidarit├Ąt versichert haben, ist ein negativer Eindruck entstanden.

Wir hatten im Zusammenhang mit einem toten Kaninchen und einer „Belohnung zur Aufkl├Ąrung eines Verbrechens“ ├╝ber Peta und die durchaus zweifelhaften Methoden berichtet. Darin hatten wir auf eine Themenseite der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung verlinkt, die in mehreren Artikeln sehr kritisch ├╝ber Peta berichtet hatte.

Offensichtlich gab es zu dieser Berichterstattung einen Gerichtsprozess und zwei S├Ątze mit einer mutma├člich nichtzutreffenden Tatsachenbehauptung mussten entfernt werden. Man kann also davon ausgehen, dass der Rest der Tatsachenbehauptungen deshalb zutreffend ist, sonst w├Ąre Peta auch dagegen vorgegangen.

Was die HAZ berichtet hatte, finden Sie hier:

Organisation Peta geht immer militanter gegen missliebige „Tiernutzer“ vor
Peta: Vorrang f├╝r Hunde und Heuschrecken

„Terror im Namen der Tiere“: Peta verlangt Unterlassungserkl├Ąrung – Streitwert 10.000 Euro


Guten Tag!

Ladenburg, 12. April 2011. (red) Geht es absurder? Die selbsternannte „Tierschutzorganisation“ verlangt von unserer Redaktion eine „strafbewehrte Unterlassungserkl├Ąrung“ mit einem Streitwert von 10.000 Euro. Unser „Verbrechen“: Wir haben einen Link auf eine allgemein zug├Ąngliche Seite im Internet gesetzt. Als Dokumentation der Berichterstattung einer gro├čen norddeutschen Tageszeitung. Keine unserer eigenen Aussagen wurde angegriffen – nur der Hinweis auf „zwei“ von sehr vielen S├Ątzen hinter dem Link auf die Berichte in einer Zeitung. Wer nun denkt, dass der „Terror im Namen der Tiere“ eine gute ├â┼ôberschrift war, bildet sich eine eigene Meinung.

Von Hardy Prothmann

Unser Artikel ├╝ber die selbsternannte Tierschutzorganisation „Peta“ hat m├Âglicherweise juristische Folgen.

Der Streitwert wird von der Gegenseite auf 10.000 Euro festgelegt. Unterzeichnet von einem „Dr. Haferbeck“.

Wir haben in einem Artikel ├╝ber „Peta“ exakt diesen Satz geschrieben: „Die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) schrieb 2009 auf einer Themenseite ├╝ber „Terror im Namen der Tiere.“

Auf diese „Themenseite“ haben wir einen Link gesetzt (auf „Terror im Namen der Tiere“). Als „Beleg“ f├╝r die Aussage, dass die HAZ diese Themenseite ver├Âffentlicht hat. Diese Themenseite ist bei einem Internetdienst als Kopie gespeichert und f├╝r jeden Internetnutzer auffindbar, der als Suchbegriff in Google: „Terror im Namen der Tiere“ eingibt ( wir haben keinen Einfluss darauf, auf welchen Treffer die Leserinnen und Leser klicken…).

Aggressive Reaktion.

Unser Artikel wurde am 08. April 2011, um 11:33 Uhr, ver├Âffentlicht.

Am 08. April 2011, ging um 17:03 Uhr per Fax die dreiseitige Abmahnung bei uns ein, die ├╝ber das Wochenende bis Montag, den 11. April 2011, 12 Uhr die Abgabe einer „strafbewehrten Unterlassungsverpflichtungserkl├Ąrung“ bei einem Streitwert von 10.000 einfordert, weil wir uns angeblich einen „Inhalt zu eigen“ gemacht haben sollen.

Klick ├Âffnet die Abmahnung.

 

Wir stellen fest, dass wir uns weder einen Inhalt zu eigen gemacht haben noch eine Tatsachenbehauptung aufgestellt haben, bis auf die Aussage, dass die HAZ eine Themenseite ver├Âffentlicht hat.

Und wir sind als Redaktion extrem irritiert dar├╝ber, dass eine „Tierschutzorganisation“, die sich angeblich f├╝r etwas gutes einsetzt, in dieser aggressiven Art und Weise reagiert.

Terror im Namen der Tiere.

Leider haben wir den Eindruck, dass der von der HAZ f├╝r die Themenseite gew├Ąhlte Titel „Terror im Namen der Tiere“ nicht ohne Bedeutung ist.

Wir haben nach Kenntnisnahme der „Abmahnung“, die im ├╝brigen jeden, der einfach nur einen Link gesetzt h├Ątte, nach dem Motto: „Guck mal, hier steht was“, den Link sofort entfernt. Nicht, weil wir ├╝berzeugt sind, dass mir das m├╝ssen, sondern nur, weil wir keinen unn├Âtigen juristischen Streit suchen.

Streit sucht offensichtlich Peta. Die Kampagnenmanagerin Nadja Kutscher hat sich Namen und Telefonnummer der Redaktion im Telefongespr├Ąch notiert. Ein Anruf mit einem Hinweis auf den „problematischen“ Link und die rechtlichen Hintergr├╝nde h├Ątte gen├╝gt, um den Link durch uns entfernen zu lassen.

Leider bleibt der Eindruck, dass eine solch „verbindliche Einigung“ nicht im Interesse von Peta ist. Leider verfestigt sich der Eindruck, dass es in der Sache um den „Terror im Namen der Tiere“ geht. Einem Terror, der eine saubere journalistische Arbeit und die ├âÔÇ×u├čerungen von grundgesetzlich garantierter Meinungsfreiheit missachtet.

Ein Link – mehr nicht.

Im vorliegenden Fall haben wir uns aus allgemein zug├Ąnglichen Quellen – so steht es im Grundgesetz – informiert. Und es war keinerlei inhaltliche Aussage mit der Verlinkung verbunden, sondern nur eine Dokumentation auf eine ver├Âffentlichte Quelle.

F├╝r den Autoren und f├╝r die Redaktion war zu keiner Zeit ersichtlich, dass eine solche Verlinkung „strafbewehrt“ sein k├Ânnte.

Peta hat zu keinem Zeitpunkt eine „g├╝tliche Einigung“ angestrebt, sondern sofort zum „rechtsstaatlich zul├Ąssigen“, aber tats├Ąchlich aus unserer Sicht eher „einsch├╝chternden Mittel“ der Prozessandrohung gegriffen.

Ob Peta nun den „Terror“ weitertreibt und klagt, weil wir die (absichtlich zu kurz gesetzte) Frist in der absurden Sache nicht einhalten konnten oder Ruhe gibt?

Wof├╝r steht Peta? Hauptsache radikal?

Wer wei├č? Peta hat einen radikalen Ruf und f├╝hlt sich vielleicht gezwungen, diesen zu „rechtfertigen“.

Wir stehen zu unserer eigenen Berichterstattung und werden diese verteidigen. Denn wir sind ├╝berzeugt davon, dass diese „Abmahnung“ in keinster Weise irgendetwas mit „Tierschutz“ zu tun hat, sondern ausschlie├člich darauf ausgerichtet ist, die Meinungsfreiheit gezielt und gewollt zu besch├Ądigen.

Und solchen „terroristischen“ Zielen, egal wer sie vertritt, werden unsere Leserinnen und Leser entgegentreten.

Von Peta erwarten wir ein Schreiben, dass die Abmahnungsforderung nach der L├Âschung des Links offiziell zur├╝ckzieht und vielleicht auch eine Entschuldigung beinhaltet und die Einsicht, dass man gerne f├╝r die „gute Sache“ k├Ąmpfen darf, aber dabei, bitte sch├Ân, „gut“ sein sollte.

Alles andere w├Ąre unertr├Ąglich.

Links:

Dokumentation der Abmahnung.
Organisation Peta geht immer militanter gegen missliebige „Tiernutzer“ vor
Peta: Vorrang f├╝r Hunde und Heuschrecken