Samstag, 25. November 2017

Weste seit 01. Juli Pflicht in Deutschland

Warnweste stets griffbereit haben

Weinheim, 09. Juli 2014. (red/pm) Seit dem 01. Juli sind Warnwesten in Deutschland Pflicht. Die Feuerwehr r√§t deshalb: Warnweste stets griffbereit haben. Hier einige Tipps der Feuerwehr Weinheim. [Weiterlesen…]

Einen Liter Bier zu Mittag

Betrunken Auto gefahren …

Heddesheim, 02. Oktober 2013. (red/pol) Betrunken Auto gefahren ist am Dienstagnachmittag ein 76-j√§hriger Heddesheimer. Mit knapp einer Promille Alkohol im Blut tankte der Mann seinen Wagen. Dabei fiel er einem Zeugen auf. [Weiterlesen…]

Kartellamt startet Vergleichsportal

Alle Preise im Blick: Ab sofort immer billig Tanken?

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Ab sofort alle Preise im Blick: Per App, PC oder Navigationsger√§t die g√ľnstigste Tankstellen finden. (Foto: ADAC)

 

Rhein-Neckar, 18. September 2013. (red/aw) Vor knapp einer Woche ging die Markttransparenzstelle f√ľr Kraftstoffe mit vier Verbraucher-Informationsdiensten online. Das Ziel: Mehr Transparenz. Verbraucher k√∂nnen ab sofort also die Preise zwischen den Tankstellen in ganz Deutschland vergleichen und gezielt die preisg√ľnstigsten Anbieter ausw√§hlen. Auch in der Metropolregion Rhein-Neckar. [Weiterlesen…]

Vorfahrtsunfall wegen Sichtbehinderung?

Motorradfahrer verungl√ľckt auf H√∂he Shell-Tankstelle

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Heddesheim, 02. Mai 2013. (red) Aktualisiert. Am fr√ľhen Abend ist heute ein 21 Jahre alter Motorradfahrer in der Viernheimer Stra√üe, H√∂he Shell-Tankstelle, bei einem Unfall verungl√ľckt. Vermutlich hat ein PKW-Fahrer dem Biker die Vorfahrt genommen. Nach ersten Informationen ist der Motorradfahrer schwer verletzt – Lebensgefahr besteht aber nicht. [Weiterlesen…]

Tumultartige Zustände nach Verkehrsunfall

Streit löst Großaufgebot der Polizei aus

Heddesheim, 26. April 2013. (red/pol) Eigentlich wurden die Beamten des Polizeireviers Ladenburg am Donnerstagabend ‚Äěnur‚Äú wegen eines Verkehrsunfalls auf das Gel√§nde einer Tankstelle in Heddesheim gerufen. W√§hrend der Unfallaufnahme gerieten die Beteiligten dann jedoch derart in Streit, dass ein ganzes Gro√üaufgebot der Mannheimer Polizei anr√ľcken musste. [Weiterlesen…]

Unfall auf Viernheimer Straße

Polizei sucht Zeugen

Heddesheim, 09. Februar 2013. (red/pm) Bei einem Verkehrsunfall am vergangenen Donnerstagnachmittag in Heddesheim wurde eine Person leicht verletzt. Es entstanden Sachschaden in Höhe von 14.000 Euro. Die Polizei sucht Zeugen.

Information des Polizeipräsidiums Mannheim:

„Eine Leichtverletzte und 14.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich Donnerstagnachmittag im Heddesheim ereignete.

Kurz vor 16:00 Uhr wollte die 48-j√§hrige Lenkerin eines Renault Twingo vom Gel√§nde einer Tankstelle in die Viernheimer Stra√üe einfahren. Dabei √ľbersah die Frau vermutlich den ortsausw√§rts fahrenden VW Touran einer 38-J√§hrigen. Trotz Bremsung gelang es der Fahrerin des VW nicht mehr, einen Zusammensto√ü zu verhindern. Sie prallte mit ihrem Auto in die Seite des Kleinwagens.

Hierbei zog sich die Renault-Fahrerin Kopfverletzungen zu. Sie musste mit Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Die mit in den Fahrzeugen sitzenden Kinder der beiden Frauen wurden nicht verletzt.

Beide Pkw mussten abgeschleppt werden.

Die Polizei in Ladenburg sucht nach Zeugen des Verkehrsunfalls. Diese werden gebeten, das Revier in Ladenburg unter 06203/9305-0 anzurufen und ihre Wahrnehmungen mitzuteilen.“

Versuchter √ÉŇďberfall auf Tankstelle – Zeugen gesucht


Guten Tag!

Viernheim/Heddesheim, 14. September 2011. Am fr√ľhen Mittwochmorgen (14.09.2011) gegen 3 Uhr betraten zwei noch unbekannte junge M√§nner den Verkaufsraum der Tankstelle an der Bundesautobahn 659 in der Gemarkung Viernheim in Fahrtrichtung Weinheim. Einer davon hatte eine Schusswaffe in der Hand. Die Tatverd√§chtigen fl√ľchteten ohne den mutma√ülich geplanten √ÉŇďberfall zu begehen.

Information der Polizei:

„Als sie bemerkten, dass sich noch ein Kunde in den R√§umlichkeiten befand, drehten sie sich wortlos wieder um und fl√ľchteten zu Fu√ü √ľber das Feld in Richtung Heddesheim / Weinheim. Beide waren zwischen 18 und 25 Jahren alt, etwa 170 cm gro√ü und schlank. Sie trugen dunkle Kleidung und waren maskiert. Eine Fahndung der Polizei blieb zun√§chst erfolglos. Die Kriminalpolizei in Heppenheim hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer dar√ľber hinaus Hinweise zu dem Vorfall geben kann, wird gebeten sich beim Fachkommissariat 10 unter der Telefonnummer 06252 / 706 – 0 zu melden.“

Zeugen sich zudem bei jeder Polizeidienstelle melden.

Sprit wird knapp – aber nicht in Heddesheim

Guten Tag!

Heddesheim, 17. Dezember 2010. Verschiedene gro√üe Nachrichtenportale berichten, dass durch das Tief „Petra“ und die damit verbundenen Behinderungen in Teilen Deutschlands der Treibstoff an Tanstellen knapp wird. Heddesheim ist nicht betroffen.

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Keine Spritprobleme in Heddesheim. Bild: soso

Tankstellenp√§chter Ralf Kimmel meldet Entwarnung: „Bei uns war heute morgen der Tanklaster da. Und von Shell habe ich keine Informationen, dass es Lieferschwierigkeiten gibt.“

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Die Intransparenz geht weiter РKessler lässt Bauanträge im kleinen Kreis vorstellen

Guten Tag!

Heddesheim, 16. Juli 2010. (red) Am Dienstag, den 14. Juli 2010, fand im „Pflug“ ein Treffen von „Pfenning“ und „Angrenzern“ des geplanten Logistikzentrum statt. Eingeladen hatte B√ľrgermeister Michael Kessler. Pikant: Die „Angrenzer“ sollten eine Einverst√§ndniserkl√§rung zum „Bauvorhaben“ unterzeichnen – also auch f√ľr den zweiten Bauabschnitt. Die angeblich bis zu 1.000 Arbeitspl√§tze haben sich auf 750 reduziert – davon 250 Subunternehmer, die woanders ihre Steuern zahlen. Angeblich sei der Gleisanschluss beantragt – dessen L√§rmimmissionen h√§tten aber nichts mit dem Bau des Logistikzentrums zu tun.

Wie die Redaktion des heddesheimblogs heute erfahren hat, verlief das Treffen nach Aussage von Teilnehmern wie nachfolgend zusammengefasst. Eine Gegenrecherche war heute nicht mehr möglich.

Der „Pfenning“-Gesch√§ftsf√ľhrer Uwe Nitzinger hatte ein paar seiner Leute mitgebracht, au√üerdem den Architekten G√ľnter Kr√ľger und stellte ab 19:00 Uhr das Bauvorhaben „N√∂rdlich der Benzstra√üe“ rund 40 „Angrenzern“, also Gewerbetreibenden auf der „Pfenning“-Seite im n√∂rdlichen Gewerbegebiet. Eingeladen hatte der B√ľrgermeister Kessler, der zwei Mitarbeiter aus dem Bauamt dabei hatte.

Vier Bauantr√§ge wurden eingereicht, f√ľr die Hallen, das B√ľrogeb√§ude, das Parkhaus (300 Pl√§tze) und eine Tankstelle. Au√üerdem werde es einen „Sprinklerturm“ mit 1.000 Liter Fassungsverm√∂gen geben. Die Daimlerstra√üe solle an der Kreuzung zur Stra√üe „Am Bundesbahnhof“ verbreitert werden.

Der Architekt stellte das Bauvorhaben vor. Demnach sollen die Pkw in H√∂he der Siemensstra√üe/Benzstra√üe einfahren. Der Brunnenweg soll in der Dimension verdoppelt werden, dort sollen t√§glich 250 Lkw ein- und ausfahren, bei Sto√üzeiten bis zu 800 Lkw-Bewegungen stattfinden. Die Einfahrtszeit w√ľrde etwa zwei Minuten betragen.

(Anm. d. Red.: 400 Lkw x 2 Minuten sind 800 Minuten. Somit w√ľrden t√§glich 13,5 Stunden am St√ľck ein Lkw nach dem anderen einfahren, wenn diese absolut exakt hintereinander einfahren.)

Dagegen richtete sich der Unmut der Versammelten: Schon heute sei die Verkehrssituation unbefriedigend und alle im Gebiet beeintr√§chtigt. Ein Teilnehmer rechnete vor, dass die Lagerfl√§che in Verh√§ltnis zur Wirtschaftlichkeit gesetzt an die 800 Lkw regelm√§√üig an- und abfahren m√ľssten, sonst w√ľrde sich das nicht rechnen.

Architekt Kr√ľger meinte, das sei heute kein Thema, es ging nur um die Vorstellung der Pl√§ne.

Innerhalb des Gel√§ndes k√∂nnten bis zu 50 Lkw parken, die vor allem nachts eintreffen w√ľrden, andere Lkw m√ľssten die n√§chsten Rastst√§tten anfahren. Der Be- und Entladebetrieb solle zwischen 06:00 Uhr morgens bis 22:00 Uhr stattfinden.

Der Antrag auf einen Gleisanschluss sei gestellt worden. Es werde drei Zeitfenster f√ľr Z√ľge mit 18 Waggons geben: 08:-09:00 Uhr, 13:-14:00 Uhr und 18:-19:00 Uhr. Diese d√ľrften mit maximal 20 Stundenkilometern einfahren. Am selben Tag soll es ein Gespr√§ch im Regierungspr√§sidium gegeben haben.

Kritisiert wurde, dass der Gleisanschluss nicht Teil des gesamten Bauvorhabens sei – die L√§rmimmissionen des Zug- und Rangierverkehrs seien nicht ber√ľcksichtigt.

Daraufhin sei gesagt worden, dass man diese Immissionen nicht dazurechnen könne, weil der Bauantrag noch nicht eingereicht sei und auch nicht Teil des Bebauungsplanentwurfs sei. Allgemeines Gelächter soll die Reaktion gewesen sein.

Weiter hie√ü es, eine √ľberdachte Anbindung der Z√ľge (zur L√§rmd√§mmung) sei feuerwehrtechnisch nicht zul√§ssig. (Tats√§chlich fahren am Viernheimer Standort Z√ľge in die Lagerhalle ein, wo sie ent- und beladen werden.)

Architekt Kr√ľger meinte, es habe keine gravierenden √É‚Äěnderungen zwischen dem Entwurf der ersten und jetzt der zweiten Offenlage gegeben, woraufhin Nitzinger intervenierte und meinte, doch, es w√ľrden nur 12 Meter hohe Hallen gebaut werden. Der Entwurf beh√§lt sich aber 18 Meter vor. Auf Nachfrage, ob definitiv keine 18 Meter gebaut w√ľrden, soll Nitzinger eine Antwort schuldig geblieben sein.

Die Zahl der Arbeitspl√§tze solle nun bei 750 liegen, davon 250 Subunternehmer. Von den restlichen 500 seien 130 B√ľrokr√§fte. Haupts√§chlich w√ľrden Retouren abgewickelt, trotzdem gebe es ein Chemielager von 40.000 Quadratmetern Lagerfl√§che der Gefahrenklasse III nach 12. BImSchGV 9a und 9b.

(Anm. d. Red.: Zun√§chst sollten nach den Recherchen des heddesheimblogs noch gef√§hrlichere Stoffe eingelagert werden. Auf √∂ffentlichen Druck hin hatte Pfenning sich selbst beschr√§nkt. Trotzdem bleibt es ein Gefahrgutlager. Zwar soll der Firmensitz der „Pfenning“-Gruppe nach Fertigstellung der Bauma√ünahme nach Heddesheim verlagert werden – die Firmensitze f√ľr ein Drittel der Arbeitskr√§fte werden aber woanders sein. 2009 war zun√§chst immer von „bis zu 1.000 Arbeitspl√§tzen“ die Rede. Recherchen des heddesheimblogs hatten dies widerlegt.)

Au√üerdem habe man Solaranlagen f√ľr 30.000 Quadratmeter beantragt. Die Bauzeit solle zwei Jahre betragen.

Die Teilnehmer waren mit einem Brief angeschrieben worden. Anbei eine Erkl√§rung, dass sie mit dem „Bauvorhaben“ einverstanden seien. Pikant: Eine Unterzeichnung des Bauvorhabens w√§re eine Einverst√§ndniserkl√§rung f√ľr Bauabschnitt I und II. Vom zweiten Bauabschnitt aber „ist noch √ľberhaupt keine Rede“, hatte Gesch√§ftsf√ľhrer Nitzinger immer wieder betont: „Das sei nur eine Option.“

Mehrere Teilnehmer sagten: „Die halten uns anscheinend f√ľr v√∂llig bescheuert, wenn die glauben, dass wir den Trick nicht bemerkt h√§tten.“

Der Gemeinderat hat bislang weder Kenntnis Inhalt der Bauantr√§ge noch von diesem Treffen und war dazu auch nicht eingeladen. B√ľrgermeister Kessler hatte die √Ėffentlichkeit am 24. Juni 2010 lediglich dar√ľber informiert, dass „Pfenning“ „einen umfangreichen Bauantrag eingereicht hat“.

Unser Mann von der Tankstelle

Ralf Kimmel im Porträt
Kfz-Meister und Shell-Pächter

„Heddesheim ist mein Zuhause.“


Das Lächeln gehört zum guten Service. Bild: jop

Wenn Ralf Kimmel von der Garage ins B√ľro wechselt, guckt er oft ein wenig angespannt. Kein Wunder. Der Mann hat viel um die Ohren. Wenn ihn jemand anspricht, wechselt sein Gesichtsausdruck sofort. Jetzt guckt er erst aufmerksam und gleich darauf l√§chelt er, dann macht er einen Scherz.
Ralf Kimmel ist meistens gut drauf . Und der Satz, den er wahrscheinlich am h√§ufigsten sagt, ist: „K√§ Probl√§m. Isch mach des fer Disch.“
Sp√§testens um acht Uhr morgens beginnt sein Tag. Auto-Service f√ľr alle Marken, Haupt- und Abgasuntersuchg bietet er an.
Und seine Kunden kommen gerne zu ihm. Gegen√ľber den gro√üen Autoh√§usern sch√§tzen seine Kunden die lockere Atmosph√§re. Sie m√ľssen nicht ewig auf Termine warten, seine Preise sind fair und auf ihn ist Verlass.

„Mir macht einfach alles Spa√ü!“

Macht er an Autos irgendwas besonders gerne? „Mir macht einfach alles Spa√ü“, sagt Ralf Kimmel. „Privat mache ich ein bisschen Tuning, tiefer und breiter halt.“
Aber daf√ľr bleibt wenig Zeit. Zuviel Arbeit. Keine Hobbys, bis auf seine Chiwawa-H√ľndin „Hanny“. Vielleicht ist auch die Arbeit sein Hobby oder umgekehrt.
Gelernt hat der geb√ľrtige Waldh√∂fer (1966) zun√§chst Chemikant bei der BASF: „Ich habe erst keine Lehrstelle als Kfz-Mechaniker bekommen.“ Nach der ersten Ausbildung hat es doch geklappt. Der Mann hat also zwei Berufsausbildungen. Im Januar 1994 macht er seinen Meister.
Heute bildet er selbst aus. Zur Zeit hat er zwei Kfz-Mechatroniker-Lehrlinge.


Ralf Kimmel hat „√ľberall seine Finger drin“, wo es was zu schrauben gibt. Bild: jop

Seit 1995 lebt Ralf Kimmel in Heddesheim, seinen Job als Kfz-Meister hatte er bereits ein Jahr vorher als Werkstattleiter bei der Shell-Tankstelle angefangen: „Das war der 2. Februar 1994, der 1. war ein Sonntag.“ Am 4. April 2000 hat er dann als P√§chter die Tankstelle von seinem Vorg√§nger Dieter Mittelstedt √ľbernommen.

„K√§ Probl√§m“, ist Ralf Kimmels Motto.

Warum lebt er gerne in Heddesheim? „Das ist eine wundersch√∂ne Gemeinde mit sehr netten Menschen. Hier habe ich mich von Anfang an wohl gef√ľhlt“, sagt der Vater von zwei Kindern. „Heddesheim ist mein Zuhause.“

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