Mittwoch, 15. Juli 2020

Umstellung der Straßenbeleuchtung: AußerplanmĂ€ĂŸige Ausgaben von rund 35.000 Euro, weitere 400.000 sollen investiert werden

LED-Technik: Mehr Ausgaben als veranschlagt, Ersparnis im Stromverbrauch enorm

Heddesheim, 18. April 2013. (red/aw) Bereits im September des vergangenen Jahres stimmte der Gemeinderat der Umstellung von 255 Straßenlaternen auf LED-Technik zu. Nun musste er zusĂ€tzliche Ausgaben in Höhe von rund 35.000 Euro bewilligen, damit diese auch vollstĂ€ndig erfolgen kann. Die außerplanmĂ€ĂŸigen Kosten entstanden u.a. durch anfallende Zusatzkosten, weil beispielsweise Stromverteiler aufgrund von Verschleiß ausgetauscht werden mussten. [Weiterlesen…]

Feuerwehr löscht Verteilerbrand in der Lilienstraße


Wenig Schaden dank schnellem Einsatz: Die Feuerwehr löschte einen Verteilerbrand mit Gas. Bild: heddesheimblog.de

Heddesheim, 05. Juli 2011. (red) Gegen 0:40 Uhr wurde die Feuerwehr heute Nacht wegen eines Wohnungsbrands in der Lilienstraße alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Verteilerkasten im Keller schmorrte. Die Bewohner konnten sich selbst in Sicherheit bringen – nach kurzer Zeit hatte die Feuerwehr die Lage unter Kontrolle. Doch tatsĂ€chlich war der Vorfall „brandgefĂ€hrlich“.

Von Hardy Prothmann

Kommandant Dieter Kielmayer schilderte die Lage gewohnt nĂŒchtern: „Als der Alarm kam, sind wir von einem Wohnungsbrand ausgegangen – tatsĂ€chlich war ein Stromverteiler im Keller durchgebrannt, kokelte und hatte schon den Nachbarverteiler „infiziert“. Wir haben mit UnterstĂŒtzung von Elektrikern den „Saft“ fĂŒr das Haus komplett abgedreht.“

Der Brand konnte mit CO2-Gas gelöscht werden: „Wir haben versucht, den Schaden so gering wie möglich zu halten“, sagte Kommandant Kielmayer. Da das Treppenhaus stark verraucht war, mussten die Feuerwehrleute dieses noch „entlĂŒften“. Die Bewohner zeigten sich erleichtert, dass die Feuerwehr so schnell im Einsatz vor Ort war: „Die haben keine fĂŒnf Minuten gebraucht.“

Einpacken nach dem dritten Einsatz in sieben Stunden. Bild: heddesheimblog.de

Eine Bewohnerin hatte die Feuerwehr alarmiert: „Mit dem Handy, denn die Telefone gingen ja nicht mehr. Die Einsatzzentrale sagte uns, wir sollten sofort das Haus verlassen und die Nachbarn warnen.“ Ihr Mann war bereits eingeschlafen, als die Frau das Signal der Rauchmelder hörte und den Alarm auslöste: „Wir sind dann raus aus der Wohnung und haben an die TĂŒren geklopft, denn auch die Klingeln funktionierten ja nicht mehr“, erzĂ€hlt sie.

Ebenso betroffen waren die elektrischen RollĂ€den der Eigentumswohnung. Die EigentĂŒmergemeinschaft hatte auf jedem Stockwerk Rauchmelder anbringen lassen, die mit Batterie betrieben werden und unabhĂ€ngig von der Stromversorgung reagierten. Welch ein gute Entscheidung.

Als die Feuerwehr abzog, gab es viele Danke-Rufe der erschreckten Bewohner, die krÀftig winkten.

Trotzdem muss der Vorfall nachdenklich machen. StromverteilerbrĂ€nde sind so selten nicht. Und wenn der Strom weg ist, funktioniert nichts mehr. Kein Telefon, kein Rolladen, keine Schließanlage – zumindest, wenn diese am Stromnetz hĂ€ngen.

Die Menschen in der Lilienstraße sind zum GlĂŒck unverletzt geblieben, werden sich aber nach diesem Schrecken sicher Gedanken machen, wie sie eine grĂ¶ĂŸere Sicherheit herstellen können.

Freude bei den Feuerwehrleuten: Die Bewohner waren sehr dankbar ĂŒber den schnellen und effizienten Einsatz.

 

Und alle Hausbewohner, ob Mieter oder EigentĂŒmer sollten sich Gedanken machen, wie wichtig und lebensrettend Rauchmelder sind.

Die EnBW war kurz nach der Feuerwehr vor Ort, um die Bewohner wieder mit Strom zu versorgen. Ob das bei der Schadenslage möglich war, wissen wir leider nicht.

FĂŒr die Feuerwehr war das heute der dritte Einsatz – obwohl, stimmt nicht ganz. Am spĂ€ten Nachmittag wurde sie zur Hilfeleistung bei einer TĂŒröffnung in der Lessingstraße gerufen, gegen 22:15 Uhr zu einem „Motorbrand“ auf dem Edekaparkplatz. Hier war allerdings „nur“ der Unterbodenschutz angekokelt. Und der Einsatz nach 0:00 Uhr fĂ€llt statistisch auf einen neuen Tag. FĂŒr die Feuerwehrleute waren es trotzdem drei EinsĂ€tze in sieben Stunden.