Sonntag, 20. September 2020

Tumultartige ZustÀnde nach Verkehrsunfall

Streit löst Großaufgebot der Polizei aus

Heddesheim, 26. April 2013. (red/pol) Eigentlich wurden die Beamten des Polizeireviers Ladenburg am Donnerstagabend „nur“ wegen eines Verkehrsunfalls auf das GelĂ€nde einer Tankstelle in Heddesheim gerufen. WĂ€hrend der Unfallaufnahme gerieten die Beteiligten dann jedoch derart in Streit, dass ein ganzes Großaufgebot der Mannheimer Polizei anrĂŒcken musste. [Weiterlesen…]

Die Heddesheimer CDU muss dringend zur Vernunft zurĂŒckkehren

Der Heddesheimer CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Josef Doll informiert die Öffentlichkeit nachweislich und fortwĂ€hrend falsch, wie hier auf dem heddesheimblog nachzulesen ist.
Gleichzeitig „fĂŒhlen“ er und mit ihm seine Partei sich im Recht.
Dieses Recht begrĂŒnden er und die Partei vermutlich darauf, dass die CDU ĂŒber Jahre hinweg die stĂ€rkste Fraktion war und noch ist.
Werden die Weichen nicht neu gestellt, muss sich die CDU damit abfinden, weiter zu verlieren und wird spĂ€testens bei der nĂ€chsten Wahl feststellen, dass ihre FĂŒhrung versagt hat und ihre WĂ€hler getĂ€uscht wurden.

Kommentar: Hardy Prothmann

Vernunft ist eine anstrengende Sache. Unvernunft ist noch anstrengender. Die fĂŒhrt zu Problemen, die man nicht hĂ€tte, wĂ€re man vernĂŒnftig.

Warum ein studierter Mann, der wie Herr Josef Doll sogar noch einen Doktor-Titel erworben hat, alles daran setzt, sich selbst zu demontieren, ist nicht nachvollziehbar.

Es ist ebenso wenig nachvollziehbar, wieso sich dieser Mann, der sich so gerne mit der Brille auf der Mitte seiner Nase prÀsentiert, als wÀre er vielleicht sogar habilitiert, ohne Not in immer neue Schwierigkeiten bringt.

Herr Doll behauptet in der Öffentlichkeit Zahlen und Fakten, die er bei aufmerksamem Zuhören und anschließender ÃƓberprĂŒfung um die Ohren gehauen bekommt.

Herr Doll stellt bei der UnternehmensprĂ€sentation der Pfenning-Gruppe vor den neu gewĂ€hlten GemeinderĂ€ten fest, „dass am Ende wir, also der Gemeinderat, entscheidet“. Viel mehr hat er nicht zu sagen und nicht zu fragen. Außer, dass „wir entscheiden“.

Dabei ist das doch eine Binse. NatĂŒrlich entscheidet der Gemeinderat. DafĂŒr wurde er gewĂ€hlt und dazu gibt es eine Verfassung, Gesetze, Ordnungen und Satzungen.

Stellt sich die Frage, wer „wir“ ist. Wahrscheinlich meint Herr Doll damit sich selbst und einige andere im Ort, die wissen, was fĂŒr den Rest gut ist.

Herr Doll wĂ€re sehr gut beraten, wenn er sich erstmal Gedanken zu den ÃƓberresten der aktuellen Wahl machen wĂŒrde. Die CDU hat einen erdrutschartigen Verlust erlitten. Nicht einfach nur 20 Prozent ihrer Sitze.

Jeder der sieben „wiedergewĂ€hlten“ GemeinderĂ€te wurde massiv abgestraft. Minus 20 bis Minus 37 Prozent haben sie verloren, um genau zu sein.

Wie man dann noch die Chuzpe haben kann, mit falschen Zahlen „richtig“ informieren zu wollen, ist nicht mehr nachvollziehbar.

Ebenso wenig wie das Verhalten des Bruders von Herrn Doll, der dem grĂ¶ĂŸten Verein in Heddesheim vorsitzt und sich, seinen Bruder, die Partei und den Verein massiv schĂ€digt.

Ebenso wenig wie die Motivation des Sohnes dieses Bruders, der emails mit versteckten Drohungen an Medien verschickt.

Ebenso wenig wie das Verhalten einer Parteifreundin und GemeinderĂ€tin, die einem anderen Gemeinderat vor Zeugen Hand und Gruß verweigert.

Ebenso wenig wie die jĂŒngste unvernĂŒnftige „Tat“ aus den Reihen der CDU, ĂŒbelste GerĂŒchte ĂŒber „braune“ Verstrickungen der Pfenning-Gegner in der Gemeinde zu streuen.

Herr Doll kann so viele nicht-existierende Studien mit falschen Zahlen zitieren wie er will. Das tut niemandem weh.

Wenn aber Herr Doll noch einen Hauch von Verantwortungsbewußtsein in sich trĂ€gt, sollte er sich weniger um das Zitieren falscher Zahlen kĂŒmmern, als darum, die Ordnung – zumindest in den eigenen Reihen – aufrecht zu erhalten.

Nach der Wahl ist vor der Wahl.

Herr Doll hat die Wahl, den Dingen ihren absehbar unschönen Lauf zu lassen oder korrigierend einzugreifen.

Das nennt sich Verantwortung.