Mittwoch, 21. August 2019

Messerstecher-Prozess mit vielen Unbekannten

„Heddesheim fickt alles“

Gerichtssaal im Landgericht Mannheim.

Mannheim/Schriesheim/Heddesheim, 18. April 2012. (red/cr) Ob eine Beleidigung, der Schlachtruf „Heddesheim fickt alles“ oder einfach nur sinnlose Streitlust die Ursachen für die Prügelei auf der Schriesheimer Kerwe 2011 waren, konnte auch der dritte Prozesstag nicht klären. Bei der Schlägerei wurde ein Schriesheimer von einem Heddesheimer niedergestochen. Viele Zeugenaussagen waren ungenau und lückenhaft. Sicher scheint bisher nur zu sein, dass der geständige Patrick N. den Geschädigten Evren D. am 04. September 2011 mit einem Einhandmesser niedergestochen hat. Und es ist nicht die erste Messerstecherei, an der der Heddesheimer beteiligt war.

Von Christian Ruser

Evren D. wurde durch die Messerattacke lebensgefährlich verletzt.

Verteidiger Ulrich Neumann wartet auf die Ankunft seines Mandanten Patrick N.. Ihm gegenüber Staatsanwalt Dresel, Anwalt des Nebenklägers Rechtsanwalt Franz, Nebenkläger Evren D., die Jugendgerichtshilfe und eine Expertin der Gerichtsmedizin. Als die Vorsitzende Richterin Frau Krenz mit den Beisitzerinnen Frau Beck und Frau Becker, so wie zwei Schöffen erscheinen, erhebt sich das Publikum.

Mit leichter Verspätung beginnt der dritte Prozesstag. Verhandelt wird eine gefährliche Körperverletzung mit bedingtem Tötungsvorsatz. Ein Streit zwischen einer Gruppe Jugendlicher aus Heddesheim und einer anderen Gruppe eskalierte in einer Schlägerei mit rund 10 beteiligten Personen. Hierbei verletzte Patrick N. den Nebenkläger Evren D. mit einem Messer schwer. Er stach ihm die Klinge fünf Zentimer tief in den Bauch und verletzte die Leber. Evren D. musste notoperiert werden.

3.000 Euro Schmerzensgeld gefordert

Zunächst reicht der Anwalt des Nebenklägers Herr Franz einen Adhäsionsantrag ein. Er fordert von Patrick N. 3.000 Euro Schmerzensgeld. Auch soll er die Kosten des Adhäsionsverfahrens tragen. Im Adhäsionsverfahren  werden im laufenden Strafprozess zivilrechtliche Ansprüche, die aus der Straftat erwachsen geltend gemacht. Die erspart ein zivilrechtliches Verfahren im Anschluss. Patrick N. stimmt, nach kurzer Absprache mit seinem Anwalt, der Forderung zu.

Nachdem das geklärt ist, wird der erste Zeuge in den Sitzungssaal gerufen. Herr S. war bereits vergangene Woche geladen worden, aber zum festgesetzten Termin nicht erschienen. Auf Nachfragen meint er, er habe Fieber gehabt und vergessen, dem Gericht seine Krankheit mitzuteilen. Richterin Krenz ist sehr verstimmt. Sie belehrt ihn, dass er ein Attest vorzulegen habe, sonst droht ein Ordnungsgeld.

Mühselige Vernehmung

Die folgende Vernehmung gestaltet sich als äußerst mühselig. Der Zeuge berichtet vom Tatabend, kann sich aber kaum an die Namen seiner Begleiter erinnern. Die vielen Unbekannten korrespondieren mit viele Lücken in den Aussagen. Von elf Jugendlichen mit denen er unterwegs war, behauptet er nur zwei namentlich gekannt zu haben. Im Protokoll der Polizei spricht er jedoch mehrmals von Freunden. Da Herr S. sich wohl nicht mehr so ganz an die Geschehnisse des 04. September 2011 erinnern kann oder will, beschließt Richterin Krenz die Aussage im Polizeiprotokoll laut zu verlesen und vom Zeugen auf seine Richtigkeit bestätigen zu lassen.

Auch wenn sich der Zeuge vor allem bei den beteiligten Personen unsicher ist, weder den Angeklagten, noch das Opfer erkennt er wieder, sieht er die Anstifter deutlich in den Jugendlichen aus Heddesheim. Sie sollen einen, wiederum nicht näher bekannten, aus der anderen Gruppe beschimpft haben. Der Schlachtruf „Heddesheim fickt alles“ soll mehrfach gefallen sein. Als die Gruppe die Heddesheimer zur Rede stellen will, greifen diese an. Bei tieferem Nachfragen gibt der Zeuge an, den eigentlichen Stich nicht gesehen zu haben. Seine eigene Motivation und Beteiligung an dem Vorfall bleiben unklar.

Messer und Canabis

Erfrischend informativ hingegen ist die Aussage des Polizeihauptmeisters Hilmar F.. Routiniert gibt er seine Personalien an und schildert die Festnahme von Patrick N. Der Angeklagte hatte schon geschlafen, als die Beamten an der Haustür klingelten. Die Eltern des Angeklagten waren sichtlich überrascht, er selbst gestand seinem Vater gegenüber aber bereits ein, dass die Polizisten wegen der Messerstiche in Schriesheim gekommen waren. Widerstandslos lies er sich verhaften.

In Patrick N.s Zimmer wurden drei Messer und Cannabis sichergestellt. Anders, als  im Protokoll angegeben, handelte es sich hierbei aber nicht um Sprung-, sondern um Einhandmesser. Dies wird noch einmal nach Ansicht der Beweisstücke deutlich. Ein Irrtum, der an den Tatumständen nicht wirklich etwas ändert.

Unklare Zeugenaussagen

Rechtsanwalt Franz, Anwalt des Opfers und Nebenklägers.

Anschließend wird der Zeuge Björn M. gehört. Er hat selbst mit einem Verfahren zu rechnen und könnte deshalb von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen. Er verzichtet und schildert den Tathergang.  Nach eigenen Angaben, ist er mit seinem Bruder und zwei Freunden auf der Schriesheimer Kerwe gewesen. An der Grundschule hatten sie sich gelangweilt und beschlossen zu gehen. Auf dem Weg zur OEG Haltestelle kamen sie an den Jugendlichen aus Heddesheim vorbei. Diese beschimpften Björn M. und seine Begleiter.

Als Björn M. auf Patrick N. aufmerksam gemacht wurde, rief dieser den Freund Dani J. auf dem Schulhof der Grundschule zu Hilfe. Björn M. glaubte durch zahlenmäßige Überlegenheit eine Eskalation verhindern zu können. Kaum war die Verstärkung erschienen, stürzten sich die Heddesheimer willkürlich auf den Geschädigten Evren D.. Bei der resultierenden Prügelei sollen sich sieben Heddesheimer mit zwei bis drei anderen Jugendlichen geschlagen haben. Nach Patrick N.s Messerstich hatte Björn M. mit dem Verwundeten noch bis zum Eintreffen der Rettungssanitäter gewartet und war dann geflüchtet.

Staatsanwalt Dresel befragte den Zeugen vor allem hinsichtlich seines eigenen Antriebs. So kam die Frage auf, ob Björn M. nicht gezielt Streit gesucht habe und durch seinen Anruf mehr Männer für die Schlägerei mobilisieren wollte. Björn M. verneint dies. Er habe weder Streit gesucht, noch habe er sich an der Schlägerei beteiligt.

Verteidiger Ulrich Neumann.

Richterin Krenz hakt auch bei der polizeilichen Aussage nach. So hat Björn M. ausgesagt, Patrick N. habe mit einem Springmesser zugestochen. Dieses habe er aus der Hosentasche geholt. Wie der Zeuge jedoch einräumt, hat er den Stich selbst nicht wirklich gesehen.

Direkt im Anschluss wird der Bruder, Sven M., gehört. Dieser bestätigt das Vorhaben die Kerwe verlassen zu wollen. Selbst als es zu Beschimpfungen durch die Heddesheimer kommt, rät er zum Gehen, wir aber ignoriert. Die Gründe für sein eigenes Bleiben sind unklar. Vielleicht geschah es Loyalität zu seinem Bruder und den Freunden.

Bewährungsstrafe in Aussicht

Die Richter und Schöffen stehen nun vor der Aufgabe ein Urteil zu fällen. Patrick N. ist kein unbeschriebenes Blatt. Bereits 2010 war er in eine Messerstecherei verwickelt. Wegen Körperverletzung wurden ihm bereits Sozialstunden auferlegt. In der Haft mache er, ebenso wie bei der Verhaftung, einen kooperativen Eindruck und verhalte sich unauffällig.

Die Gerichtsmedizin konnte anhand der Blutuntersuchung und des Drogenkonsums keine verminderte Schuldfähigkeit feststellen. Die Jugendgerichtshilfe rät im Fall einer Bewährungsstrafe zu klaren Auflagen. Durch Sozialstunden könnte er an einen geregelten Arbeitsalltag herangeführt werden. Auch sollte er sich in ambulante Drogentherapie begeben. Gegen seine Gewaltbereitschaft wird ein Anti-Aggressionstraining von mindestens sechs Monaten dringend angeraten.

 

 

Landratsamt informiert über hygienischen Umgang mit Lebensmitteln auf Vereins- und Straßenfesten


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 13. Juli 2011. (red) Vereins- und Straßenfeste sind nicht mehr wegzudenkende Veranstaltungen des öffentlichen Lebens. „Feste sollen Spaß und Freude machen, aber nicht krank“, betont der Leiter des Veterinäramtes und Lebensmittelüberwachung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Dr. Lutz Michael. Das Veterinäramt und Lebensmittelüberwachung ist für die Kontrolle der Vereins- und Straßenfest zuständig.

Information des Landratsamts:

„Hygienefehler können beim Umgang mit Lebensmitteln zu schwerwiegenden Erkrankungen führen. Schnell kann bei derartigen Lebensmittelinfektionen – gerade bei Vereins- und Straßenfesten – ein größerer Personenkreis betroffen sein“, erläutert der zuständige Referatsleiter, Rudi Wolf.

Daher sei es von großer Bedeutung, bereits im Vorgriff die Risiken so klein wie möglich zu halten. Denn der Umgang und die Abgabe von Lebensmitteln habe auf diesen Veranstaltungen in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen, so Wolf weiter. Wie auch in den Betrieben der Gastronomie seien bei Vereins- und Straßenfesten die Vorgaben des Gaststätten- und des Lebensmittelrechts zu beachten.

„Die Verbraucher können die auf Straßen- und Vereinsfesten angebotenen Lebensmittel in der Regel mit Genuss und ohne Reue verzehren“, so Dr. Michael. Gravierende Hygienemängel seien selten. Der Hygienestatus der Veranstaltungen habe sich im Laufe der Jahre, auch durch eine offensive Informationspolitik unseres Amtes stetig verbessert. Dennoch fallen den Prüfern der Lebensmittelüberwachungsbehörde immer wieder Verstöße gegen die gute Hygienepraxis auf.

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„Die mit Abstand häufigsten Probleme entstehen bei Vereins- und Straßenfesten dadurch, dass Verunreinigungen, die möglicherweise pathogene Keime enthalten können, durch Unachtsamkeit in das Lebensmittel eingebracht werden oder bereits beim Einkauf enthalten waren“, erklärt Wolf. Durch unsachgemäße Lagerung und Abgabe können sich dann diese Keime stark vermehren und im schlimmsten Fall nach Verzehr eine Erkrankung auslösen.

„Als Grundsatz gilt also, den Eintrag von Verunreinigungen und damit auch von Keimen in Lebensmitteln zu vermeiden und durch geeignete Lagerungs- und Abgabebedingungen eine Vermehrung der Keime zu minimieren“, so Wolf.

Das Veterinäramt und Lebensmittelüberwachung hat auch für Veranstalter von Vereins- und Straßenfesten einen Flyer herausgegeben, der Hinweise für den Betrieb eines Lebensmittelverkaufsstandes und zum sachgerechten Umgang mit Lebensmitteln – insbesondere auch zu leicht verderblichen Lebensmitteln – gibt.

Darüber hinaus wird in diesem Faltblatt auf lebensmittelrechtliche Vorschriften hingewiesen. Er gibt auch Auskunft über die bauliche Beschaffenheit eines Verkaufstandes und dessen Schutzvorrichtungen. „Um Krankheiten zu vermeiden, müssen insbesondere die Lebensmittel bei vorgeschriebenen Temperaturen gelagert werden“, betont Wolf.

Diese seien im Flyer in Tabellenform dargestellt. So dürfen beispielsweise rohe Bratwürste nur bis zu maximal vier Grad Celsius und Tiefkühlprodukte bei minus 18 Grad Celsius gelagert werden. Wertvolle Hinweise gibt der Leitfaden auch hinsichtlich der Kennzeichnung von Zusatzstoffen und der Preisauszeichnungen.

Wer bei einem Fest Verantwortung übernimmt, dem empfiehlt der Lebensmittelexperte vom Veterinäramt und Lebensmittelüberwachung, dieses Merkblatt zu lesen und die Ratschläge in der Praxis zu beherzigen, denn dann wird es mit Sicherheit ein gelungenes Fest.

Der Leitfaden ist erhältlich beim Veterinäramt und Lebensmittelüberwachung, Adelsförsterpfad 7, 68168 Wiesloch, Tel. 06222/30734265. Er ist auch im Internet abrufbar unter rudi.wolf@rhein-neckar-kreis.de

Einen schönen Tag wünscht
Das rheinneckarblog

Festwochenende: Polizeirevier Ladenburg im Großeinsatz


Der BdS lädt am Wochenende zu "Ladenburg bewegt" ein. Bild: ladenburgblog.de

Guten Tag!

Heddesheim/Ladenburg/Seckenheim, 24. Juni 2011. Am Wochenende wird das Polizeirevier Ladenburg viel zu tun haben – in Heddesheim und Seckenheim ist Straßenfest, Ladenburg wird vom BdS „bewegt“ und „tafelt“. Die Polizei appelliert an die Vernuft – vor allem der Straßenfestbesucher. Für Ladenburg sieht man die Einsatzlage „entspannt“.

Von Hardy Prothmann

Reinhold Dionysius ist entspannt: „Ich gehe davon aus, dass sich unser Konzept bewährt“, sagt der Leiter des Heddesheimer Polizeipostens. Eigentlich ist der Posten mit drei Personen besetzt: „Vor allem am Samstagabend sind wir doch ein paar mehr – wie viele kann ich aus einsatztaktischen Gründen nicht sagen“, erklärt Dionysius, der den Einsatz leiten wird.

Wenn das Straßenfest am Vormittag startet, wird der Polizeihauptkommissar alleine „präsent“ sein. Am späteren Nachmittag kommen Kollegen aus Ladenburg und Mannheim dazu: „Dann werden die Kollegen in Teams das Straßenfest bestreifen. Wir zeigen Präsenz, aber zurückhaltend, die Leute wollen und sollen ja feiern können.“

Alkohol bei Jugendlichen im Blick

Trotzdem wird die Polizei ein sehr wachsames Auge auf den Alkoholkonsum haben: „Eins ist klar: In Sachen übermäßigem Alkoholgenuss, vor allem bei Jugendlichen werden wir sehr genau hinschauen.“

Und auch die Standbetreiber sind im Blick: „Wir haben in der Vorbereitung sehr deutlich darauf hingewiesen, dass die Betreiber angehalten sind, stark alkoholisierten Personen keine weiteren alkoholhaltigen Getränke auszuschenken und sehr genau darauf zu achten, was an Jugendliche ausgeschenkt wird.“ Der umgängliche Polizist will trotz aller Freundlichkeit keinen Zweifel lassen: „Sollten wir Verstöße feststellen, ergreifen wird geeignete Maßnahmen.“

Präventiv und deeskalierend

Aus Sicht der Polizei will diese das Straßenfest nur begleiten: „Unser Ansatz ist präventiv und deeskalierend. Wir suchen das Gespräch, klären auf, werden aber auch Alkoholgetränke abnehmen, wenn diese nicht zum Alter der Jugendlichen passen.“ Und wenn nun ein 18-jähriger beispielsweise Schnaps „besitzt“? „Das hängt vom Einzelfall ab – klar darf der Volljährige den Schnaps haben und trinken. Wenn wir allerdings den Eindruck haben, dass jemand solche Getränke an Minderjährige weitergibt, werden wir das unterbinden.“

Das Straßenfest Heddesheim 2010 verlief friedlich - so soll es auch dieses Jahr sein.

Rucksackkontrollen können auch stattfinden, „aber nur im Verdachtsfall“. Wer negativ auffällt, riskiert einen Platzverweis. „Insgesamt hoffen wir auf ein vernünftiges Verhalten der Festteilnehmer, dann mischen wir uns auch nicht ein“, sagt Dionysius. „Als Privatmann kann ich jeden verstehen, der gerne feiern möchte und habe gar nichts dagegen. Als Polizeibeamter habe ich die öffentliche Ordnung und den Schutz aller Gäste im Blick. Ãœbermäßiger Alkoholgenuss ist leider oft Ursache für Sachbeschädigungen oder Gewalt. Ich appelliere daher an die Vernunft jedes einzelnen, auf sich und seine Freunde zu achten und an die Vereine, verantwortungsvoll zu handeln.“

Auswärtige Gäste?

Ein weiteres „Problem“ ist identifiziert. In Käfertal entfällt eine Veranstaltung. Für Heddesheim und Seckenheim rechnet die Polizei deshalb eventuell mit zusätzlichen Gästen „von außerhalb“ – in der Vergangenheit hat es dabei mächtig Ärger gegeben: „Wir haben das im Blick, sind darauf eingestellt und werden frühzeitig reagieren“, sagt Michael Frank, Leiter des Seckenheimer Postens.

In Seckenheim wird mehr oder weniger dasselbe Konzept wie in Heddesheim zum Tragen kommen.

Alkohol-Scouts in Seckenheim

Allerdings setzt man hier von kommunaler Seite und durch die Vereine selbst auf zusätzliche Prävention. „Alkohol-Scouts“, ehrenamtliche Mitarbeiter „bestreifen“ zusätzlich das Fest und sprechen vor allem Jugendliche gezielt an. Instruiert werden die Helfer durch Roland Matzke von der Kriminalprävention und der Sucht-Expertin Astrid Zapf-Freudenberg, die weiß, dass solche Ansprachen nicht jeden Missbrauch verhindern können, aber eine deutliche Reduzierung herbeiführen. (Lesen Sie dazu unter Interview mit Astrid Zapf-Freudenberg: Das Thema Alkoholmissbrauch wird immer jünger.)

Besonders aufmerksam wird die Polizei ab 22:00 Uhr werden: „Es wird dunkel, es wurde schon getrunken, da werden wir besonders achtsam sein müssen“, sagt Reinhold Dionysius, der damit rechnet, dass „wir eventuell bis 03:00 Uhr im Einsatz sein werden“. Das Fest geht offiziell zwar nur bis um 01:00 Uhr, „aber bis sich alles verlaufen hat und wir mit Kehraus fertig sind, dauert das erfahrungsgemäß noch etwas.“

Entspannte Lage in Ladenburg

Für Ladenburg sieht Revierleiter Frank Hartmannsgruber eine entspannte Lage: „Das Publikum wird deutlich älter sein als bei den Straßenfesten und wir rechnen nicht damit, dass wir hier groß gefordert werden.“

Der Bund der Selbständigen präsentiert 40 teilnehmende Betriebe mit „Ladenburg bewegt“ und die Gestronomen laden zu „Ladenburg tafelt“ ein – am Abend wird es auf dem Marktplatz zwar auch Live-Musik geben und damit Partystimmung aufkommen, aber ganz entspannt: „Vergangenes Jahr hatten wir eine fast karibische Atmosphäre auf dem Marktplatz mit einem „lauen Lüftchen“, toller Musik und ganz entspannten Gästen – da freu ich mich schon wieder drauf“, sagt Andreas Knoth, Betreiber des Kaffeehaus Ladenburg.

Der Polizeirat Hartmannsgruber, der seit Oktober 2009 das Revier in Ladenburg leitet, war seitdem fast immer bei Großveranstaltungen präsent, um sein Revier kennenzulernen – und um sein Führungskonzept umzusetzen. Er ist mit der Arbeit seiner Beamten sehr zufrieden und nimmt sich deshalb frei: „Meine Kollegen Dionysius und Frank sind erfahrene Polizisten und ich weiß die Einsätze in guten Händen.“

Alles gut beim Straßenfest? Von wegen!

Guten Tag!

Heddesheim, 22. Juni 2010. Das diesjährige Straßenfest ist ohne „besondere“ Vorkommnisse verlaufen – zumindest offiziell. Die Redaktion hat sich mit Anwohnern getroffen, die ganz anders darüber denken. Ein Erfahrungsbericht.

Martina Müller* schreibt uns:

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Keine besonderen Vorkommnisse auf dem Straßenfest... und sonst? Bild: heddesheimblog

„Ich wohne jetzt schon fast zehn Jahre in Heddesheim und war noch nie auf dem Straßenfest und werde da auch nicht hingehen. Der Grund ist ganz einfach: Die Belastungen im Zusammenhang mit diesem „Fest“ ärgern mich zutiefst.

Dieses Jahr hatten wir Glück. Etwa ab 02:30 Uhr konnten wir dann schlafen, weil die letzten Gröhler verschwunden waren. Naja, Glück. Das ist so eine Frage der Definition. Nachdem wir diverse Flaschen aus unserem Garten entfernt, Kippen, Verpackungsmüll aufgesammelt und die Kotze auf dem Weg weggemacht haben, waren die ersten Folgen beseitigt.

Dieses Jahr sind keine Flaschen zu Bruch gegangen. Für unsere pubertierende Tochter sind die Glasscherben kein Problem – für unseren kleinen Sohn und unsere Katzen schon.

Die Pissmarkierungen an unserem Gartenzaun bleicht hoffentlich die Sonne in den nächsten Monaten aus.

Wir fühlen uns manchmal ohnmächtig, weil wir das alles nicht begreifen: Warum ist das so, dass die Menschen so wenig Respekt haben? Leider auch vor allem Jugendliche?

Wir führen ein normales Leben, pflegen unser Anwesen, haben Freude am Garten und versuchen, alles gut und richtig zu machen.

Müssen wir uns gefallen lassen, dass irgendwelche Idioten Graffiti an unseren Zaun sprühen, uns in den Vorgarten kotzen, gröhlend durch die Gassen ziehen und unser Grundstück als „Mülleimer“ missbrauchen?

Anscheinend schon. Denn alle Bemühungen nutzen nichts.

Mein Mann hat schon dutzende Male versucht, mit diesen Menschen zu reden. Er hat ihnen auch schon gedroht. Die Schimpfwörter, mit denen er bedacht worden ist, will ich gar nicht alle wiederholen, aber ein Satz klingelt mir noch in den Ohren: „Hau doch ab, Du Wichser“, ausgesprochen von einer 14-Jährigen.

Für mich steht da die Welt Kopf. Ich verstehe das irgendwie nicht mehr. Wie kann das sein?

Wir haben auch schon die Polizei gerufen, nicht nur einmal. Manchmal konnten die helfen, meistens nicht.

Ein Polizist hat meinem Mann mal geraten: „Wenn es dunkel ist und es keiner sieht, dann verpassen Sie denen mal eine, die merken sich das.“

Kann das sein? Aufruf zur Selbstjustiz durch einen Polizisten als „Problemlösungsstrategie“?

Mein Mann hat den Ratschlag nicht befolgt.

Feste sind gut und sicher wichtig. Schlecht und nicht richtig sind die Folgen.

Und bald gibt es das Altstadtfest in Ladenburg, dann werden wir wieder „keine besonderen Vorkommnisse“ beseitigen müssen. An Halloween sind schon mehrmals Eier gegen Hauswände in der Nachbarschaft geschleudert worden. Ist das witzig? Macht das Spaß?

Wie alle anderen haben wir das bislang hingenommen. Aber das wollen wir nicht mehr, deswegen wenden wir uns an die Öffentlichkeit.

Mit dem dringenden Appell, mehr aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Und mit der Bitte an die Behörden, nicht nur das „Fest“ im Blick zu haben, sondern auch das Umfeld.

Sonst heißt es weiter, es habe „keine besonderen Vorkommnisse“ gegeben. Diese Aussage kann man nur treffen, wenn man nichts sehen, hören oder wissen will.“

Anmerkung der Redaktion:
Der *Name wurde von uns geändert. Die Familie lebt im Neubaugebiet Gänsgräben. Die Familie möchte sich an die Öffentlichkeit wenden, aber geschützt bleiben.

Straßenfest startet heute

Guten Tag!

Heddesheim, 12. Juni 2010. Heute und morgen ist Straßenfest in der Heddesheimer Vorstadtstraße – am Sonntag folgt im Anschluss das Public Viewing mit dem ersten Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Südafrika in der Freizeithalle.

Insgesamt rund 30 Vereine und Anbieter sind beim 29. Heddesheimer Straßenfest dabei.

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Die französischen Freunde aus Nogent-le-Roi bieten wieder leckere Spezialitäten an. Bild: heddesheimblog

Am Samstag gibt es drei Veranstaltungen: Um 14:00 Uhr die Eröffnung mit Fassbieranstich durch den Bürgermeister Michael Kessler – begleitet durch den Bläserchor der Musikschule Heddesheim.

Von 17:00-19:00 Uhr macht der Alleinunterhalter „Power Pit“ Programm für die Gäste.

Ab 20:30 Uhr spielt „Livin Music Family“ auf der Bühne.

Am Sonntag gibt es mit dem Clown „Filou“ von 10:30-16:30 Uhr ein Programm für Kinder, von 11:00-13:00 Uhr ein geführtes Ponyreiten des Reitvereins. Auf der „kleinen Bühne“ laden „die neuen Blasmusikanten“ zum Frühschoppen von 11:00-13:00 Uhr ein.

Der exklusive Tipp ist sicherlich wieder der Stand des Partnerkantons Nogent-le-Roi, die im Programm der Gemeinde nur „französische Gäste“ heißen. Im vergangenen Jahr mussten diese schon früh „Ausverkauf“ melden, da Champagner, Käse und andere „amuse gueule“ (Gaumenfreuden) reißenden Absatz fanden.

Treffpunkte sind mit Sicherheit die Sportfischer, die Tauchfreunde und die Fortuna. Unser Bier-Tipp ist der Stand der Sportkegler – dort gibt es das Lobdengaubräu, ein sehr leckeres Bier, das Brauereimeister Kai Müller in Ladenburg herstellt und ein klarer Tipp ist.

Die Wetterprognose ist nicht sehr schön – 70 Prozent soll das Regenrisiko am Samstag betragen, vor allem in den Abendstunden. Ein Regenschirm sollte also „im Gepäck“ sein.

Am Sonntag startet das „Public Viewing“ zur WM in Südafrika ab zirka 17:00 Uhr zum Ende des Straßenfestes in der Freizeithalle – Regen hin oder her.

Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog

Polizei setzt bei Straßenfest auf bewährtes Konzept – auch Präsenz beim Public Viewing

Guten Tag!

Heddesheim, 11. Juni 2010. Die Polizei wird zum Straßenfest in gleicher Stärke wie im vergangenen Jahr vor Ort sein. In Absprache mit der Gemeindeverwaltung werden Streifenbesatzungen auch beim Public Viewing Präsenz zeigen.

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Straßenfest 2009. Bild: hblog

Beim Straßenfest 2008 kam es zu Schlägereien. 2009 hat die Polizei eine stärkere Präsenz gezeigt – es gab keine Vorfälle.

Die Präsenz allein ist dafür nicht ganz alleine verantwortlich – Wetter, Alkoholkonsum, Personen spielen dabei auch eine Rolle. 2009 hat man auch Sicht der Polizei einen erfolgreichen Einsatz, aber auch ein wenig Glück gehabt.

Aufs Glück alleine kann man sich nicht verlassen. Auch die Straßenfestbesucher sind aufgefordert, sich an die Polizei zu wenden, wenn sie das Gefühl haben, das „ungebetene Gäste“ die Veranstaltung stören wollen.

Die teilnehmenden Vereine und andere Aussteller sind angehalten, auf Umsatz zu verzichten, wenn sie das Gefühl haben, dass an gewisse Leute kein Alkohol mehr ausgeschenkt werden sollte – auch das ein Teil der zivilen Verantwortung.

Nach Auskunft des Ladenburger Polizeireviers werden Beamte auch regelmäßig beim Public Viewing „reinschauen“, um deutlich zu machen, dass man vor Ort präsent ist. Insgesamt gehe man davon aus, dass die Veranstaltungen ohne Probleme ablaufen, was aber nicht heißt, dass die Polizei das Geschehen aufmerksam verfolgt.

Bilder vom Straßenfest 2009

Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog

Straßensperrung zum Straßenfest 2010 ab Freitag

Guten Tag!

Ladenburg/Heddesheim, 08. Juni 2010. (red) Die Vorstadtstraße sowie die Nuitsstraße werden ab Freitag, den 11. Juni 2010 wegen des Straßenfestes ab 12:00 Uhr mittags komplett für den Verkehr gesperrt – je nach Besucherzahlen könnte auch die Oberdorfstraße kurzfristig gesperrt werden.

Die Gemeinde Heddesheim informiert:

„Straßensperrung aufgrund des Straßenfestes 2010

Am Wochenende 12. und 13. Juni 2010 findet in der Vorstadtstraße das diesjährige Straßenfest statt. Aus diesem Grund muss die Vorstadtstraße und die Nuitsstraße ab Freitag 11. Juni 2008, 12.00 Uhr komplett für den Verkehr gesperrt werden. Die Sperrung wird nach Reinigung der Straße und Abbau der Stände am Montag, den 14. Juni 2010 gegen 17.00 Uhr aufgehoben.

Bei großem Besucherandrang am Samstag wird aus Sicherheitsgründen zeitweilig die Oberdorfstraße zwischen Kreuzung Beindstraße und Weidigstraße gesperrt. Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.

Um einen reibungslosen Aufbau der Stände zu gewährleisten, ist es dringend erforderlich, dass am Freitag, den 11. Juni 2010 ab 7.00 Uhr keine Fahrzeuge mehr in der Vorstadtstraße geparkt sind.“

Einen schönen Tag wünscht
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Polizeiposten zum Straßenfest am Abend geöffnet

Guten Tag!

Ladenburg/Heddesheim, 08. Juni 2010. (red) Der Polizeiposten in der Beindstraße wird am Samstag, den 12. Juni 2010 ab 19:00 Uhr geöffnet sein.

Die Gemeinde Heddesheim informiert:

„Polizeiposten Heddesheim am Straßenfest geöffnet
Wie uns von der Polizei mittgeteilt wurde, wird zum Straßenfest am Samstag, den 12. Juni 2010 der Polizeiposten Heddesheim ab 19.00 Uhr geöffnet sein.
Bis in die Nachtstunden hinein werden ständig Beamte als Ansprechpartner für alles Rund um das Fest zur Verfügung stehen.
Der Polizeiposten Heddesheim befindet sich in der Beindstraße 19, 68542 Heddesheim.“

Auf Anfrage teilt das Polizeirevier mit, dass der Posten als Service geöffnet ist, vor allem wegen Fundsachen, „verloren gegangener Kinder“, Anzeigen oder ähnlichen Fällen.

Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog

Veterinäramt informiert über Hygiene bei Vereinsfesten

Guten Tag!

Heddesheim/Rhein-Neckar-Kreis, 07. Mai 2010. Das Veterinäramt des Rhein-Neckar-Kreises gibt Ratschläge zu Hygiene-Vorschriften bei Vereins- oder Straßenfesten.

Mitteilung des Rhein-Neckar-Kreises:

„Feiern, Feste und Hygiene
Veterinäramt des Rhein-Neckar-Kreises gibt Ratschläge

Nun bricht sie wieder an, die unterhaltsame Zeit der Straßen-, Kirchweih- und Vereinsfeste. Zum Gelingen dieser Veranstaltungen tragen engagierte Mitglieder von Vereinen und Verbänden mit dem Verkauf von Speisen und Getränken aller Art bei.

Gerade die Stände der Vereine und Organisationen werden von den Festgästen gerne besucht, um das Speiseangebot bei einem zwanglosen Gespräch zu genießen.

Die Betreiber der Stände scheuen natürlich keine Mühe und Arbeit, um ihren Gästen einen angenehmen Aufenthalt bei „Wurst, Weck und Wein“ und anderen Köstlichkeiten zu bieten.

Wie auch in den Betrieben der Gastronomie sind auch bei Vereins- und Straßenfesten die Vorgaben des Gaststätten- und des Lebensmittelrechts zu beachten.

Damit sich die mit Herz und Fleiß agierenden Standbetreiber auf der „sicheren Seite“ wähnen können, hat das Veterinäramt -Lebensmittelüberwachung – des Rhein-Neckar-Kreises einen Leitfaden erstellt, der praktische Hinweise für den Betrieb eines Lebensmittelverkaufsstandes gibt.

Der Leitfaden gibt Auskunft über die bauliche Beschaffenheit eines Verkaufsstandes und dessen Schutzvorrichtungen. Natürlich müssen die Lebensmittel bei vorgeschriebenen Temperaturen gelagert werden.

Diese sind in Tabellenform dargestellt. So dürfen rohe Bratwürste nur bis zu maximal vier Grad Celsius und Tiefkühlprodukte bei minus 18 Grad Celsius gelagert werden. Wertvolle Hinweise gibt der Leitfaden auch hinsichtlich der Kennzeichnung von Zusatzstoffen und der Preisauszeichnungen.

Wer bei einem solchen Fest Verantwortung übernimmt, dem empfiehlt Rudi Wolf vom Veterinäramt des Rhein-Neckar-Kreises dieses Merkblatt zu lesen und die Ratschläge in der Praxis zu beherzigen, denn dann wird es „mit Sicherheit ein gutes Fest“.

Das Merkblatt ist erhältlich beim Veterinäramt des Rhein-Neckar-Kreises, Adelsförsterpfad 7, 68168 Wiesloch, Telefon-Nummer 06222-30734265 oder auf elektronischem Wege über Veterinaeramt@rhein-neckar-kreis.de“

Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog

Straßen- und Dorfplatzfest, Jugendferienprogramm, Sommertagszug

Guten Tag!

Heddesheim, 26. Februar 2010. Rund 40 Vertreter von Vereinen und der Gemeinde haben am Montag im Sport- und Kulturausschuss Programminhalte und Organisation von Veranstaltungen besprochen.

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Straßenfest 2009. Bild: hblog

Sommertagszug
Am Sonntag, den 28. März 2010, beginnt die Aufstellung für den Sommertagsumzug um 13:00 Uhr. Start ist um 14:00 Uhr in der Beind- und Schulstraße für die Fußgruppen der Kindergärten, Schulen und Vereine sowie den nach Jahreszeiten geschmückten Motivwagen: Den Frühling stellen die Gartenfreunde dar, die Landfrauen den Sommer, der Heimat-und Traditionsverein den Herbst und der Skiclub den Winter.

Die Reiterstaffel der Polizei aus Straßenheim nehmen ebenso wie der Reitverein mit seinen Ponys teil. Als Musikgruppen begleiten die Weinheimer Stadtkapelle, die Kolpingkapelle Viernheim und der evangelische Posaunenchor den Sommertagszug. Den Schluss bildet das DRK.

Der Zug endet am Nogent-le-Roi-Platz, wo der Winter in Form der Strohpuppe „Winter“ verbrannt wird. In der Nordbadenhalle bietet die ATB Bewirtung und Musik an.

Bislang haben sich acht weitere Wagen angemeldet. Pro Wagen gibt es 55 Euro Zuschuss von der Gemeinde. Der Anmeldeschluss ist der 16. März 2010.

Jugendferienprogramm
Insgesamt 26 Vereine haben im Jahr 2009 an 31 Tagen Angebote für das Jugendferienprogramm gemacht. Für 2010 liegen bislang zehn Anmeldungen vor. Unter anderem bietet Reitverein wieder voltigieren an, die Sportfischer angeln am Badesee, die AWO ein Spielefest in der Fun-Arena, am 21. August 2010 wird das Vogelparkfest des diesjährigen Jubiläumsvereins stattfinden.
(Erste Termine finden Sie schon jetzt in unserem Terminkalender. Die genauen Daten werden noch aktualisiert. Hinweis: Vereine können ihre Termine kostenlos bei uns eintragen: termine (at) heddesheimblog.de)

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Straßenfest
Das diesjährige 29. Straßenfest findet am 12./13. Juni 2010 statt und beginnt mit dem Fassbieranstich des Bürgermeisters um 14:00 Uhr. Von 17:00-19:00 Uhr wird ein Alleinunterhalter auftreten. Um 20:30 Uhr gibt es live-Musik mit der Living-Music-Family. Der Clown Filou soll wieder die Kinder unterhalten. Am Sonntag spielt von 10:00-12:00 Uhr die Staatsphilharmonie, von 11:30-14:00 Uhr gibt es einen Frühschoppen mit Blasmusik.

Ab 17:00 Uhr wird die Freizeithalle für das Public viewing der WM geöffnet.

Bürgermeister Kessler und das Organisationskomitee appellierten an die Vereine, einen Mittagstisch anzubieten, da der „Engel“ geschlossen ist. Dafür könnten die Vereine auch eine Catering-Firma beauftragen. Wichtig sei zudem, dass die Vereine an beiden Tagen teilnehmen, da sonst ein Defizit drohe, sagte Organisationsleiter Wolfgang Unverricht.

Im vergangenen Jahr fielen 6.340 Euro an Kosten an, 240 Euro weniger als in die Kasse kamen. Der größte Posten waren 1.060 Euro für die Security-Firma: „Der Einsatz hat sich bewährt.“ Das Polizeirevier Ladenburg hat wieder ausreichende Kräfte zugesichert.

Bis Anfang Mai sollten die Angebote im Rathaus gemeldet werden.

Dorfplatzfest
Am 07./08. August 2010 wird das Dorfplatzfest veranstaltet. Am Samstagabend spielt „Just for Fun“ aus Mannheim. Die Vereine haben die Möglichkeit, sich am Sonntagmorgen auf der Bühne zu präsentieren.

Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog

Heddesheim: Bilderstrecke vom Straßenfest am Abend

Guten Tag,

Das 28. Heddesheimer Straßenfest war mehr als gut besucht. Bis spät in die Nacht wurde gefeiert.

Top-Programmpunkt „Die dicken Kinder“ begeisterten die Zuhörer mit funkiger Musik.

Viel Freude mit den Bildern!

Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog

Bilderstrecke vom Straßenfest

Guten Tag,

das Straßenfest ist eröffnet.

Viel Freude mit den Bildern.

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Die Grumbe vor dem Start.

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„Als druff!“

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„Ich kanns vielleicht net gut, aber laut.“

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„Bummbumm.“

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„Alles hört auf mein Kommando.“

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„Wir sind laut und wir sind viele.“

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Das Publikum ließ sich nicht so leicht abschrecken.

Alle Bilder: pro

Ein schönes Fest wünscht
Das heddesheimblog

Straßenfest eröffnet – Bieranstich geglückt

Bürgermeister Michael Kessler hat heute um 14:00 Uhr das 28. Heddesheimer Straßenfest eröffnet. Er bedankte sich bei allen Mitwirkenden. Vertreten sind rund 30 Vereine.

Vor der Eröffnung zogen allerdings die „Hellesemer Grumbe Gugger – Nodeschisser“ unüberhörbar mit viel Getrommel und Gebläse durch die Straße, im Schlepptau den Bürgermeister und das Straßenfestkomitee.

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Laud und luschdisch: die Grumbe beim Zug durch die Vorstadtstraße. Bild: pro

Auf der Bühne angekommen, sagte Herr Kessler: „Stellvertretend für das Komitee danke ich dem Vorsitzenden Wolfgang Unverricht für die aufwändige Planungsarbeit. Mein Dank gehört aber auch den zahlreichen Vereinen und deren Helfern, der Polizei, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Bauhof und nicht zuletzt den Anwohnern, die unser Fest hier über sich „ergehen lassen müssen“ und schon seit Mittwoch unter Einschränkungen wegen der Aufbauarbeiten zu leiden hatten.“

Herr Kessler begrüßte auch die französischen Freunde aus Nogent-le-Roi, die zum 23. Mal am Fest teilnehmen. Zehn Franzosen sind heute aus dem etwa 600 Kilometer entfernten Kanton angereist, darunter der Bürgermeister von Croisilles, François Taupin.

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Zur Eröffnung des 28. Heddesheimer Straßenfestes war schon um 14:00 Uhr ordentlich was los. Bild: pro

Nach weiteren Informationen zur Organisation und zum Ablauf des Festes musste der Bürgermeister ans Eichbaum-Bierfass: „Dieses Jahr muss ichs machen, weils keiner für mich machen will. Ich hoffe, es geht gut…“ Nach ein paar energischen Schlägen hatte er den Zapfhahn ins Fass befördert und war sichtlich zufrieden, dass ihm das „ohne Unfall“ geglückt war.

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Noi mid...: Bürgermeister Kessler sticht das Fass an.

Damit war das Fest eröffnet: Die „Grumbe“ spielten Guggemusik, am Nachmittag gabs Rockmusik mit der „Red Nose Band“. Hauptakt des heutigen Abends (ab 20:30 Uhr) ist die Band „Die Dicken Kinder“ auf der Bühne des Rhein-Neckar-Fernsehens.

Am Sonntag gibt es Programm für die Kinder: Mitglieder der deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz nehmen die Kinder mit auf eine „Zeitreise durch die Musik“ (10:30-12:00 Uhr), der Zauberer Filou führt seine Kunst vor und bringt den Kleinen Tricks bei (11:00-17:00 Uhr), der Reitverein bietet ab 14:00 Uhr geführtes Ponyreiten an.

Von 11:00-13:30 Uhr lädt der Ketscher Musikverein zum Frühschoppen auf der kleinen Bühne und ab 14:00 Uhr spielt die Heidelberger Band „Inkognito“.

Am Sonntag um 16:00 Uhr werden die Spendengelder des Hamsterlaufs an Holger Meier und Vertreter des Waldpiratencamps übergeben. Das Geld kommt krebskranken Kindern zugute.

Danach folgt der „Wettstreit der diesjährigen fünf Jubiläumsvereine“. Welche Aufgaben deren Vertreter erfüllen müssen, wurde nicht verraten, damit es spannend bleibt.

Ein schönes Fest wünscht
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