Montag, 18. November 2019

Probleme mit dem Betriebssystem gefÀhrden die Sicherheit

Saukopftunnel bleibt bis Montag frĂŒh zu

Eine außerplĂ€nmĂ€ĂŸige Sperrung des Saukopftunnels fĂŒhrt zu erheblichem Verkehrsaufkommen zwischen Weinheim und Birkenau. (Foto: Wikipedia/Ak84)

 

Weinheim, 22. November 2012. (red/aw) Am frĂŒhen Mittwochabend wurde der Saukopftunnel zwischen Weinheim und Birkenau außerplanmĂ€ĂŸig gesperrt. Soft- und Hardware-Probleme konnten die Sicherheit der Autofahrer nicht mehr gewĂ€hrleisten. Die Vollsperrung dauert in jedem Fall bis Montag, den 26. November, 05:00 Uhr an.

WĂ€hrend der Inbetriebnahme neuer Anlageteile im Haupt- und Fluchtstollen wurde die vorhandene betriebstechnische Anlage durch Software-und Hardwarekomponenten erweitert. Bei der Programmierung dieser neuen Anlagenteilen entstanden allerdings erhebliche Schwierigkeiten mit dem bestehenden Betriebssystem. Diese veranlassten das RegierungsprĂ€sidium in Karlsruhe am frĂŒhen Mittwochabend den Tunnel auf der B38 zwischen Weinheim und Birkenau sofort zu schließen. Wie das RegierungsprĂ€sidium mitteilte, sei die Sicherheit der Autofahrer nicht mehr gewĂ€hrleistet und die Sperrung daher unumgĂ€nglich.

Die bereits angekĂŒndigte Vollsperrung am Wochenende vom 23.11. bis 26.11.2012, von 20:00 Uhr bis 05:00 Uhr, findet zudem planmĂ€ĂŸig statt. Die Autofahrer mĂŒssen daher bis mindestens Montagmorgen, 05:00 Uhr, auf die alte B38 ausweichen.

Allerdings kann es dadurch auch im Weinheimer-Stadtbereich zu erheblichen Behinderungen kommen, da im Bereich der Bundesstraße B3 Bergstraße/ Ecke Friedrichstraße die Fahrbahndecke saniert wird. Zeitweise wird die Friedrichstraße sogar ganz gesperrt.

Die beliebte Ausweichstrecke ĂŒber den Watzenhof in Hemsbach ist ebenfalls durch Bauarbeiten eingeschrĂ€nkt. Die Autofahrer sollten heute und morgen in jedem Fall mehr Zeit einplanen.

Aktuell: 9 Kilometer Stau nach Unfall auf A5 Richtung Frankfurt


Weinheim/Rhein-Neckar, 07. April 2011. (red/pm) Zur Zeit staut sich der Verkehr auf der A5 Dossenheim Richtung Weinheimer Kreuz auf mindestens 9 Kilometern – auch die B38 ist durch Ausweichverkehr belastet. Ein Lkw rammte einen Pkw am Stau-Ende – die Pkw-Fahrerin wurde schwer verletzt.

„Kurz nach 13.30 Uhr kam es heute am Autobahnkreuz Weinheim zu einem folgenschweren Auffahrunfall. Ein in Richtung Norden fahrender Sattelzug aus Zwickau fuhr auf einen verkehrsbedingt am Stau-Ende stehenden Pkw Skoda auf und schob das gerammte Fahrzeug auf einen weiteren Pkw.

Der Lkw-Fahrer hatte offenbar ĂŒbersehen, dass sich infolge von Holzarbeiten ein RĂŒckstau gebildet hatte.

WĂ€hrend der Lkw-Fahrer mit leichten Blessuren davonkam, musste die FahrzeugfĂŒhrerin des Skoda mit schwereren Verletzungen zur stationĂ€ren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Der Unfallbeteiligte im dritten Fahrzeug blieb unverletzt.

Der Sachschaden an der Unfallstelle wurde mit insgesamt ca. 80.000 Euro beziffert. WĂ€hrend der Unfallaufnahme und Fahrzeugbergung musste der Verkehr zeitweise komplett gesperrt werden, inzwischen konnte aber zumindest eine Fahrspur Richtung Norden wieder freigegeben werden.“

„UnumgĂ€ngliches“ Chaos: Berufspendler in Richtung Heidelberg „stinksauer“

Guten Tag!

Rhein-Neckar/Heidelberg, 19. Oktober 2010. Eine Verkehrsbefragung hat heute morgen auf der A 5 zu mindestens fĂŒnf Kilometern Stau in beiden Richtungen gefĂŒhrt. Auch die B 3 war zeitweise „dicht“. Auf der B 37 (A 656) an der Stadteinfahrt Heidelberg hatte die Polizei von zwei auf eine Fahrspur verengt: Der „Geschwindigkeitstrichter“ sorgte fĂŒr Stau und großen Unmut.

Von Hardy Prothmann

Bis gegen 09:00 Uhr gingen rund ein Dutzend Anrufe in der Redaktion ein – bei der Polizei in Heidelberg ein Vielfaches: „Wir haben gefĂŒhlt an die 100 Beschwerdeanrufe erhalten“, sagt der Heidelberger Polizeisprecher Harald Kurzer auf Anfrage. Darunter auch sehr aufgeregte GeschĂ€ftsleute, die mit Klagen drohten, weil ihre Angestellten teils ĂŒber eine Stunde zu spĂ€t zur Arbeit kamen und damit der GeschĂ€ftsbetrieb empfindlich gestört wurde.

Die Polizei ist fĂŒr das Chaos nicht verantwortlich, sondern ist nur Hilfeleister: „Nur die Polizei darf Autofahrer anhalten“, erklĂ€rt Harald Kurzer. Und das tat sie: Rund jeder zehnte Autofahrer in Richtung Heidelberg wurde heute Morgen „herausgewunken“. Wer ĂŒber das Radio oder Mobiltelefone vom Stau erfahren hatte, versuchte sein GlĂŒck ĂŒber die B 3: „Ab Hirschberg und Schriesheim stand hier dann auch alles.“

Die Stadt Heidelberg fĂŒhrt diese Verkehrsbefragung durch. Gestern gab es in Heidelberg dazu eine Pressekonferenz – viel zu kurzfristig aus Sicht der Autofahrer. „Wir können und wollen das nicht großartig ankĂŒndigen, weil sonst das wissenschaftliche Ergebnis verfĂ€lscht wĂŒrde“, sagte Bert-Olaf Rieck vom Amt fĂŒr Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Heidelberg. „Wir wissen, dass die B 37 eine problematische Stelle ist und haben mit RĂŒckstau gerechnet, aber nicht in diesem Umfang.“

Die Befragung wurde abgebrochen und könnte im Lauf des Tages weitergefĂŒhrt werden, sagte Sebastian Gieler vom Amt fĂŒr Verkehrsmanagement auf Anfrage: „Das ist sicher fĂŒr die Autofahrer nicht schön, aber wir benötigen diese Daten eines möglichst unbeeinflussten Verkehrsverhaltens.“ Das sei die einzig denkbare Möglichkeit, um an gute Daten zu kommen, „die schließlich der Allgemeinheit zu gute kommen“. Man habe im Vorfeld intensiv ĂŒber die Maßnahme diskutiert, dieses Verfahren sei „unumgĂ€nglich“.

ZusĂ€tzlich gibt es noch Haushaltsbefragungen und VerkehrszĂ€hlungen. Die Stadt rechnet damit, dass bis Januar die Daten von einem Berliner IngenieurbĂŒro ausgewertet sein werden und im Februar öffentlich gemacht werden können.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog