Dienstag, 23. Juli 2019

Rentner beim Überqueren der Leutershausener Straße von Auto erfasst

Radfahrer t√∂dlich verungl√ľckt

Heddesheim, 04. Dezember 2013. (red) Aktualisiert. Ein Rentner ist heute morgen auf der Leutershausener Stra√üe am Ortseingang Heddesheim t√∂dlich verungl√ľckt. Der 77-j√§hrige Heddesheimer wollte die Stra√üe vom „Grenzweg“ aus √ľberqueren und wurde dabei von einem Auto erfasst und auf die Stra√üe geschleudert. Polizei und Staatsanwaltschaft haben die Unfallstelle untersucht, um den Unfall zu rekonstruieren und die Schuldfrage zu kl√§ren. [Weiterlesen…]

Bundespolitiker stilisiert sich als Opfer

Ströbele weiter uneinsichtig

Alle Berliner Zeitungen (hier die Welt) berichteten im Herbst 2011 √ľber die Fischfutter-Aff√§re des Herrn Str√∂bele. Quelle: Die Welt

 

Weinheim/Heddesheim/Berlin, 28. April 2012. (red) Der Gr√ľne Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Str√∂bele stellt seinen Sturkopf unter Beweis. Aktuell behauptet er bei Spiegel.de, er sei Opfer eines „Shitstorms“ geworden. Und er wirft seltsame Thesen auf, das „Internet d√ľrfe kein rechtsfreier Raum“ sein und √§hnlichen Quatsch. Eine Replik.

Von Hardy Prothmann

Im November haben wir exklusiv √ľber eine Strafanzeige berichtet: „Bundestagsabgeordneter Hans-Christian Str√∂bele zeigte 13-j√§hrigen Heddesheimer an„. Die Staatsanwaltschaft Mannheim hatte uns auf Nachfrage telefonisch diese Auskunft erteilt. Tats√§chlich zeigte nicht Herr Str√∂bele selbst, sondern dessen Ehefrau Juliana Str√∂bele-Gregor den minderj√§hrigen Jungen wegen einer „gef√§hrlichen K√∂rperverletzung mittels einer Waffe“ im Beisein ihres Mannes bei der Polizei Weinheim an.

Wir haben die „falsche Tatsachenbehauptung“ umgehend korrigiert (Ehefrau von Bundestagsabgeordnetem Hans-Christian Str√∂bele zeigte 13-j√§hrigen Heddesheimer an), nachdem uns die Staatsanwaltschaft Mannheim auf nochmaliges Nachfragen die korrekte Auskunft erteilt hatte. Selbstverst√§ndlich hatten wir uns auf die erste Auskunft verlassen und auch versucht, Herrn Str√∂bele zur Sache zu befragen, was aber erfolglos war.

Strafbewehrte Unterlassungserklärung

Herr Str√∂bele versuchte nicht, den Fehler in gutem Einverst√§ndnis aus der Welt zu schaffen, sondern schickte uns eine strafbewehrte Unterlassungserkl√§rung √ľber einen Promi-Anwalt. Bei 10.000 Euro Vertragsstrafe sollten wir die Behauptung unterlassen, er habe den Jungen angezeigt. Kostennote f√ľr das Schreiben: Fast 800 Euro.

Auf der Facebook-Seite „Wir gegen die Jagd auf Karl-Theodor zu Guttenberg“ mit 350.000 Fans, wurde ein Link zu unserem Artikel gepostet. Danach brach erst unser Server kurzfristig durch die massenhaften Aufrufe zusammen – und in der Folge ein von Str√∂bele titulierter „Shitstorm“ √ľber diesen herein.

Was Hans-Christian Str√∂bele als „Sturm aus Schei√üe“ bezeichnet, kann man auch anders deutet: Als Emp√∂rungs- und Protestwelle. √úber 140.000 Mal wurde unser Artikel innerhalb weniger Tage aufgerufen. Alle Berliner Zeitungen berichteten kurz darauf √ľber die „Fischfutteraff√§re“ des Herrn Str√∂bele, der Norddeutsche Rundfunk schickte ein Fernsehteam und berichtete in der Mediensendung Zapp √ľber die Auseinandersetzung. Auf der Facebookseite des Politikers kommentieren hunderte von Menschen den Vorgang und brachten ihren Missfallen zum Ausdruck.

Missfallen der Internetnutzer

Die Kommentatoren zeigten kein Verst√§ndnis daf√ľr, dass Frau Str√∂bele mit Unterst√ľtzung ihres prominenten Mannes einen Minderj√§hrigen wegen „gef√§hrlicher K√∂rperverletzung“ angezeigt hatte, weil der ihr eine Fischfutterkugel an den Kopf geschossen hatte. (Die Str√∂beles badeten im Sommer 2011 in einem f√ľr Schwimmer nicht freigegebenen Teil des Weinheimer Waidsees, wo drei Jungs mit Futterschleudern und so genannten „Boilis“ Fischer anf√ľtterten. Ob die Frau gezielt oder unabsichtlich getroffen worden ist, ist bis heute unklar.)

Noch weniger Verst√§ndnis hatten viele der teils zornig reagierenden Internetnutzer f√ľr die kostenintensive Abmahnung. Ein juristischer Keulenschlag, den Politiker, Prominente, Firmen und Beh√∂rden gerne anwenden, um kritische Stimmen mundtot zu machen.

Vermutlich waren darunter auch beleidigende und b√∂√üartige Kommentare. Der √ľberwiegende Teil aber war klar missfallend, aber als Meinungs√§u√üerung in Ordnung. Wenn Herr Str√∂bele nun diese Meinungs√§u√üerungen von Menschen als „Sturm aus Schei√üe“ bezeichnet, unterstreicht er nur seine sture Haltung und seine Uneinsichtigkeit, sowohl gegen√ľber dem Jungen unangemessen reagiert zu haben, als auch gegen√ľber unserer Redaktion.

Diese harschen Handlungen durch die Str√∂beles waren Anlass f√ľr die Emp√∂rungswelle und in Zeiten des Internets verbreiten sich Nachrichten und Meinungen tats√§chlich sehr viel schneller als das √ľber alte Medien m√∂glich w√§re.

Gequatsche

Die Aussage des Rechtsanwalts Str√∂bele, „das Internet d√ľrfe kein rechtsfreier Raum sein“, ist gegen sein besseres Wissen und dummes Geschw√§tz. Selbstverst√§ndlich ist das Internet kein rechtsfreier Raum. Herr Str√∂bele wei√ü das und hat dies ja auch mit seinem Abmahnversuch unter Beweis gestellt. Auch hier gelten Recht und Gesetz und Verst√∂√üe k√∂nnen geahndet werden.

Wir wissen das auch und bem√ľhen uns aus der √ľberzeugten Anerkennung von Recht und Ordnung immer mit viel Energie um gegenrecherchierte, gepr√ľfte Fakten. Fehler k√∂nnen trotzdem passieren – hier aufgrund einer beh√∂rdlichen Falschauskunft.

Darauf mit der juristischen Keule zu reagieren, statt eine einvernehmliche (und unauff√§llige) L√∂sung anzustreben, ist nahezu typisch f√ľr Leute vom Kaliber Str√∂bele. Und sich dann als „Opfer“ zu stilisieren, weil tausende von Menschen ihren Unmut √ľber ein solches Verhalten √§u√üern, ist, mit Verlaub, erb√§rmlich.

Hans-Christian Ströbele zeigt sich weiter stur und uneinsichtig, wie dieses Zitat bei Spiegel online zeigt.

 

Herr Str√∂bele behauptet, „notfalls m√ľsse man sich auch mit juristischen Mitteln wehren k√∂nnen“. Das ist eine Falschbehauptung. Es lag kein Notfall vor. Zwischen dem Ver√∂ffentlichungsdatum und der Abmahnung lagen drei Tage. Herrn Str√∂bele lag eine schriftliche Anfrage von uns vor – er h√§tte innerhalb dieser drei Tage anrufen oder zur√ľckschreiben k√∂nnen, um unsere „Falschbehauptung“ zu korrigieren. Wir h√§tten umgehend das getan, was wir getan haben – die „irrt√ľmliche“ Aussage korrigiert. Doch Herr Str√∂bele wollte es anders und hat auch in den ersten Tagen des „Shitstorms“ von seiner Seite aus die Sache weiter befeuert.

Am Ende hat er sich äußerlich der Protestwelle gebeugt und die Abmahnung gegen uns nicht weiterverfolgt. Wie man aktuell sieht, hat er aber nichts verstanden.

Anm. d. Redaktion: Die regionalen Medien hier vor Ort haben den Vorgang √ľbrigens konsequent verschwiegen, weil man sonst die Quelle, also unsere Blogs h√§tte erw√§hnen m√ľssen. Seit 2009 wurden wir insgesamt elf Mal abgemahnt. Ein Mal mussten wir (aufgrund ungl√ľcklicher Umst√§nde) eine Einstweilige Verf√ľgung hinnehmen, einmal wurde ein Vergleich geschlossen, neun Abmahnversuche konnten abgewehrt werden.
Ein Spendenaufruf brachte knapp 2.000 Euro zusammen. Das Geld sollte uns bei einem Verfahren gegen Herrn Str√∂bele helfen. Weil dieses nicht zustande kam, haben wir 1.000 Euro an „Journalisten helfen Journalisten“ gespendet und unsere Anwaltskosten bestritten. Der Rest von einigen hundert Euro wird verwendet, um einen Verein f√ľr Meinungsfreiheit – Gegen Abmahner zu gr√ľnden.

 

Anklage wegen versuchten Mordes

Heddesheim/Mannheim, 30. November 2011. Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat gegen einen 29-Jährigen Heddesheimer Anfang November Anklage wegen Verdachts des versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung erhoben.

Information der Staatsanwaltschaft Mannheim:

„Der aushilfsweise in einem Gastronomiebetrieb besch√§ftigte Mann hatte sich am 07. Juni kurz nach Mitternacht von einer 32 Jahre alten Arbeitskollegin mit dem Auto nach Hause bringen lassen.

Am Ziel angekommen, soll er die Frau im Fahrzeug v√∂llig √ľberraschend angegriffen und mit einem Messer auf sie eingestochen haben, um sie zu t√∂ten.

Das sich heftig wehrende Opfer konnte den Beschuldigten schließlich in die Flucht schlagen. Die Geschädigte trug mehrere Schnitt- und Stichverletzungen im Hals- und Gesichtsbereich sowie an Händen und Beinen davon.

Ein Tatmotiv lie√ü sich bislang nicht feststellen. Gegen√ľber der Polizei hatte der seit der Tat in Untersuchungshaft befindliche Beschuldigte zun√§chst behauptet, die Frau habe ihn zuerst mit dem Messer angegriffen und er habe sie nur abgewehrt. Sp√§ter berief er sich auf einen Erinnerungsausfall.

Ein Termin bei der zust√§ndigen Schwurgerichtskammer des Landgerichts Mannheim ist noch nicht bekannt.“

Auf Nachfrage erkl√§rte Staatsanwalt Grossmann, dass die Mord-Anklage auf der Annahme der Heimt√ľcke beruhe. Der Fall wird vermutlich zu Beginn des kommenden Jahres verhandelt.

Vorfall am Waidsee - Vorwurf der "gefährlichen Körperverletzung"

Ehefrau von Bundestagsmitglied Christian Str√∂bele (Gr√ľne) zeigte 13-j√§hrigen Heddesheimer an

Weinheim/Heddesheim/Mannheim, 22. November 2011. (red/korrigiert) Anfang August war der Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Str√∂bele mit seiner Frau Juliana Str√∂bele-Gregor im Weinheimer Waidsee schwimmen. Dort, wo schwimmen eigentlich nicht erlaubt ist. Jugendmitglieder eines Anglervereins schossen „Futterkugeln“ ins Wasser – eine davon traf Frau Str√∂bele-Gregor am Kopf. Hans-Christian Str√∂beles Ehefrau zeigte den Jungen in Begleitung ihres Mannes daraufhin wegen „gef√§hrlicher K√∂rperverletzung mittels einer Waffe“ an.

Hans-Christian Ströbele. Seine Ehefrau zeigte einen 13-jährigen Jungen wegen angeblich "gefährlicher Körperverletzung" an. Bild: Wikipedia/Codeispoetry, CC BY-SA 3.0

Anmerkung der Redaktion: Hans-Christian Str√∂bele hat uns durch den Berliner Anwalt Johannes Eisenberg am 25. November, 09:25 Uhr, wegen „Verletzung der Pers√∂nlichkeitsrechte“ abmahnen lassen. Wir sollen es bei einer Vertragsstrafe von 10.000 Euro unterlassen, den Satz „Bundestagsmitglied Christian Str√∂bele (Gr√ľne) zeigte 13-j√§hrigen Heddesheimer an“ zu wiederholen. Wir sollen Herrn Str√∂bele die Anwaltskosten von 775,64 Euro erstatten. Die Verpflichtung sollen wir bis heute, 25. November, 18:00 Uhr, abgeben

Wir versuchen zur Zeit, unseren Rechtsanwalt zu erreichen, was Freitagnachmittag nicht einfach ist. Nach den Gespr√§chen mit unseren Quellen, darunter die Staatsanwaltschaft Mannheim, hatten wir keinen Grund zum Zweifel an unserer √úberschrift. Tats√§chlich hat uns die Staatsanwaltschaft zun√§chst unsere Frage, ob es zutreffe, dass Herr Str√∂bele eine Anzeige erstattet hat, best√§tigt. Auf unsere heutige Nachfrage und Pr√ľfung der Akte wurde konkretisiert, dass Herrn Str√∂beles Ehefrau Strafanzeige und Strafantrag im Beisein ihres Mannes gestellt hat. Deshalb haben wir ohne Anerkennung einer Rechtspflicht oder einer Kosten√ľbernahme diesen Satz umgehend korrigiert.

Wir hatten auch Herrn Str√∂bele am 22. November (!) schriftlich um Antwort zur Sachlage gebeten – sofern Herr Str√∂bele geantwortet h√§tte, h√§tten wir nat√ľrlich sofort eine Korrektur vorgenommen. Tats√§chlich verbittet sich Herr Str√∂bele laut anwaltlichem Schreiben jeglichen Kontakt von uns zu ihm – wir sollen nur √ľber seinen Anwalt mit ihm kommunizieren und nahezu 800 Euro bezahlen. Der Anwalt hat uns dar√ľber hinaus auch „jedwede auch nur indirekte publizistische Nutzung“ der Abmahnung verboten. Wir nutzen die Abmahnung in keinster Weise publizistisch, informieren aber unsere Leserinnen und Leser √ľber diese skandal√∂se Reaktion.

Herr Str√∂bele ist als Anwalt erfahren genug, um zu wissen, dass uns bei Einschaltung eines eigenen Anwalts die doppelten Kosten entstehen. 1.550 Euro f√ľr die Korrektur, dass nicht er pers√∂nlich, sondern seine Ehefrau in seinem Beisein die Anzeige gegen das Kind vorgenommen hat, erscheint uns weniger geeignet, „Pers√∂nlichkeitsrechte“ zu sch√ľtzen, als vielmehr eine freie Berichterstattung abstrafen zu wollen.

Wie gesagt: Herr Str√∂bele hat unsere Daten gehabt, h√§tte jederzeit eine Korrektur senden k√∂nnen oder das heute scheinbar in Vergessenheit geratene Mittel der „Gegendarstellung“ nutzen k√∂nnen.

Sofern Sie uns unterst√ľtzen m√∂chten, bitten wir um eine Spende, denn wir rechnen wegen des Rufs von Anwalt Eisenberg mit einem Verfahren und Kosten von bis zu 5.000 Euro in erster Instanz, sofern die Sache vor Gericht geht.¬†Und mit einer Verdoppelung, sollte eine zweite Instanz n√∂tig sein. Wir werden die eingegangenen Spenden ausschlie√ülich f√ľr die Rechtskosten verwenden.

Wir werden fortlaufend √ľber die H√∂he der eingegangenen Spenden berichten. Die Namen der Spender behandeln wir anonym, auf Wunsch nennen wir sie auch. Geld, das nicht f√ľr dieses Verfahren ben√∂tigt wird, werden wir dem Verein „Journalisten helfen Journalisten“ spenden, die vor allem Journalisten in Krisenregionen unterst√ľtzen. Dort wird selten abgemahnt, daf√ľr vorzugsweise gefoltert und geschossen, um Berichterstatter (mund)tot zu machen.

Bankverbindung: Hardy Prothmann, comdirect Konto: 218213700, BLZ: 20041133

Aktueller Spendenstand (01. Dezember, 12:00 Uhr)  paypal/Konto: 2034,90 Euro (74 Spenden zwischen 1,00 und 300,00 Euro). Vielen Dank!
Sascha Pallenberg¬†(Taiwan) hat sich bereit erkl√§rt, die Abmahngeb√ľhren von 775 Euro zu √ľbernehmen, falls wir diese zahlen m√ľssen.

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Die Staatsanwaltschaft Mannheim best√§tigte auf unsere Anfrage die Anzeige. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wurden eingestellt, da der Junge mit 13 Jahren erstens strafunm√ľndig ist und die Ermittlungen der Polizei keinen Vorsatz ergaben. Am 03. August waren Herr Str√∂bele und seine Frau im See schwimmen, allerdings nicht im erlaubten Bereich des kostenpflichtigen Strandbads, sondern als „Schwarzschwimmer“.
Treffer am Kopf
Vier minderj√§hrige Jungs eines Angelvereins verbrachten hier einen Teil ihrer Sommerferien und schossen im s√ľdlichen Teil des Waidsees Futterkugeln (Boilies) mit einer Futterschleuder ins Wasser, um Fische anzulocken. Versehentlich, so die Jungen, wurde dabei Frau Str√∂bele am Kopf getroffen.
Der Jugendwart best√§tigte uns gegen√ľber den Vorgang und sagte: „Der Vorwurf eines absichtlichen Treffers ist absurd. Man kann √ľberhaupt nicht genau mit solch einer Schleuder ein Ziel treffen. Und die Jungs sind sehr verantwortungsbewusst. Sie haben die Frau im Wasser nicht gesehen. Die hatte an dieser Stelle auch nichts zu suchen, weil hier schwimmen nicht erlaubt ist.“Im Anschluss entwendete Herr Str√∂bele nach den Schilderungen der beteiligten Personen sehr zornig dem Jungen die Futterschleuder, schrie die Kinder an und „konfiszierte“ die Schleuder. Er soll mit einer Anzeige gedroht haben, obwohl sich die Jungs und zwei erwachsene Angler um Deeskalation bem√ľht haben und die Jungen sich entschuldigt haben sollen. Die Anzeige durch seine Frau in seinem Beisein erfolgte nach unseren Informationen einen Tag sp√§ter bei der Weinheimer Polizei.
Außer Rand und Band
Der aufgebrachte Str√∂bele lie√ü sich nach Angaben der Beteiligten am „Tatort“ nicht beruhigen. Auf den Hinweis, dass die Frau sich au√üerhalb des Schwimmbereichs im Wasser aufgehalten habe, soll den Mann noch zorniger gemacht haben. Das t√§te nichts zur Sache. „Der Mann war au√üer Rand und Band und v√∂llig uneinsichtig“, so ein Zeuge.Man habe den Eheleuten Str√∂bele ein „erzieherisches“ Gespr√§ch mit den Jungs angeboten, was diese aber nicht annehmen wollten.

Die Polizei Weinheim hatte den Vorgang aufgenommen, die Anzeige wurde von der Staatsanwaltschaft Mannheim bearbeitet, da der „tatverd√§chtige“ Junge in Heddesheim wohnt und damit im Zust√§ndigkeitsbereich der Mannheimer Staatsanwaltschaft f√§llt. Weil kein Vorsatz erkennbar war und der Junge mit 13 Jahren strafunm√ľndig ist, wurde das Verfahren eingestellt.

Anmerkung der Redaktion:
Herrn Str√∂bele haben wir nicht erreichen k√∂nnen und eine Anfrage per email gestellt. Sollte er sich √§u√üern, werden wir den Artikel aktualisieren. (Hat sich erledigt, in der Zwischenzeit hat Herr Str√∂bele „Kontakt mit uns aufgenommen“.) ūüôĀ

Streit bei Schriesheimer Straßenfest Р22-Jähriger durch Messer schwer verletzt, aber außer Lebensgefahr


Heidelberg, 06. September 2011. (red/pol) Ein 18-jähriger Heddesheimer sticht beim Schriesheimer Straßenfest einem 22-Jährigen mit einem Taschenmesser in den Bauch. Der Schriesheimer wurde schwer verletzt, ist aber inzwischen außer Lebensgefahr. Haftbefehl wurde beantragt.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

„Am fr√ľhen Sonntagmorgen kam es nach einem Streit zwischen zwei Gruppen junger M√§nner zu einer handfesten Auseinandersetzung, in deren Verlauf ein 18 Jahre alter Mann aus Heddesheim einen 22 Jahre alten Mann aus Schriesheim mit einem Taschenmesser in den Bauch stach und schwer verletzte.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei Heidelberg kam es gegen 0:40 Uhr auf dem Schriesheimer Stra√üenfest unter einer Gruppe von 20 bis 30 Personen zun√§chst zu verbalen Streitereien, die sich zu k√∂rperlichen Auseinandersetzungen steigerte. Hierbei stach der 18-j√§hrige Beschuldigte mit einem Taschenmesser dem 22-j√§hrigen Gesch√§digten in den Bauch, woraufhin dieser zu Boden sank. Der T√§ter fl√ľchtete anschlie√üend.

Ein hinzugerufener Notarzt leitete umgehend Erste Hilfe Maßnahmen beim Verletzten ein.

Nach einer Erstdiagnose zog sich der 22-Jährige durch den Messerangriff lebensgefährliche innere Verletzungen zu. Er wurde in eine Klinik eingeliefert und notoperiert. Sein derzeitiger Zustand ist stabil, eine Lebensgefahr kann ausgeschlossen werden.

Im Zuge der Ermittlungen konnte ein 18 Jahre alter Mann aus Heddesheim als dringend tatverd√§chtig identifiziert und in seiner Wohnung festgenommen werden. Der Beschuldigte r√§umte den Messerstich ein. Er stellte den Vorfall jedoch als Ungl√ľcksfall dar.

Die Tatwaffe konnte bislang noch nicht aufgefunden werden.

Durch die zust√§ndige Staatsanwaltschaft Mannheim wurde Haftbefehl beantragt. Der 18-J√§hrige wurde noch am Sonntag dem Haftrichter vorgef√ľhrt, der Haftbefehl erlie√ü. Anschlie√üend wurde der Tatverd√§chtige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Heidelberg dauern an.“