Samstag, 27. Februar 2021

Facebook-Ger√ľchtek√ľche - keine Hilfe, sondern Spam

Der vermisste Robin C. ist tot

Ladenburg/Mannheim/Mainz/Rhein-Neckar, 28. Januar 2013. (red/pro) Aktualisiert. Die Polizei hat heute mitgeteilt, dass die Identität der bei Nackenheim gefundenen Wasserleiche feststeht. Es handelt sich um den seit dem 20. Dezember 2012 vermissten 24-jährigen Ladenburger Robin C. Nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Untersuchungen gibt es keine Hinweise auf Fremdverschulden.

Urspr√ľnglicher Artikel:

Ladenburg/Mannheim/Mainz/Rhein-Neckar, 26. Januar 2013. (red/pro) √úber email, Kommentare und Facebook wurde uns in der Nacht und am Mittag mitgeteilt, dass der vermisste 24-j√§hrige Ladenburger Robin C. tot in einem Wald in der N√§he von Mainz aufgefunden worden sei. Unsere Recherche ergibt, dass die Ger√ľchtek√ľche auf Facebook und im Internet tobt. Wieder einmal zeigt sich, dass Menschen, die es vermeintlich „gut“ meinen, Schaden und Leid meistens nur noch verschlimmern. Die Polizei best√§tigt auf unsere Nachfrage, dass es sich bei einer bei Oppenheim gefundene Wasserleiche vermutlich um den vermissten Robin C. handelt. Sicherheit wird allerdings erst ein DNA-Abgleich in der kommenden Woche bringen.

Von Hardy Prothmann

In Facebook gibt es eine Seite „VermisstRobinC“, die 318 „Fans“ hat, am 29. Dezember 2012 erstellt worden ist und auf der heute folgender Eintrag zu lesen ist:

„Leider erreichte uns heute eine schmerzliche Nachricht. Robin ist nicht mehr am Leben. Er wurde in der N√§he von Mainz gefunden.

Er hinterl√§sst eine L√ľcke, die wir mit unseren Erinnerungen und Gedanken f√ľllen, aber niemals schlie√üen werden k√∂nnen.

Zur√ľck bleiben Trauer, Verzweiflung, Tr√§nen und die Fragen nach dem Warum.

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von Robin.

Wir danken euch allen herzlich f√ľr eure Mitarbeit und Unterst√ľtzung.“

Rund 40 Kommentatoren dr√ľcken bislang ihr Beileid aus.

Hinweise, falsche „Tatsachen“, Ger√ľchte

Uns wurde mitgeteilt, dass die Seite vom Vater des vermissten jungen Mannes erstellt worden sei. Wir k√∂nnen uns das nicht vorstellen – zu sachlich ist der Tonfall der Nachrichten auf dieser Seite. Die Information stellt sich als falsch heraus. Tats√§chlich erfahren wir aus einer zuverl√§ssigen Quelle, dass Bekannte von Robin die Seite eingerichtet haben, angeblich, um die Suche zu unterst√ľtzen. Tats√§chlich l√§sst der anonyme Seitenbetreiber Kommentare zu wie „vermutlich Schwulenszene oder Organhandel“. Wieso solche Eintr√§ge nicht sofort gel√∂scht werden kann man diese anonyme Person nicht fragen.

√úber Facebook teilt uns ein angeblicher Freund der Familie mit, dass der Vater ihn √ľber den Tod des Vermissten informiert habe. Dieser habe ihm via Telefon und Facebook mitgeteilt, dass der vermisste Sohn tot „in einem Waldst√ľck bei Mainz“ aufgefunden worden sei. Als wir nachfragen, sperrt uns dieser „Kontakt“. Ein anderer Kommentator will „indirekt“ √ľber die Familie beziehungsweise einen „Freund“ schon gestern Abend √ľber den Tod des Vermissten informiert worden sein.

Auch auf Google+ wurde ebenfalls am 29. Dezember eine Seite erstellt. Auch dort kommentiert ein „Marcus H.“, dass „uns eine traurige Nachricht“ erreicht hat. Der Seitenbetreiber kommentiert das mit „Ich wei√ü..“

Recherche und Tatsachen

Nat√ľrlich gehen wir Hinweisen nach. Noch in der Nacht teilt uns die Polizei in Mainz auf Nachfrage mit, dass es definitiv weder in der N√§he von Mainz noch in einem Wald einen Leichenfund gibt. Tats√§chlich wurde in Nackenheim eine Wasserleiche gefunden, deren Identit√§t nach Auskunft der Polizeien in Mainz und Mannheim noch nicht feststeht, da die Obduktion noch erfolgen wird.

Aus einer anderen Quelle erhalten wir die Information, dass die Obduktion bereits gestern stattgefunden habe. Ein Kriminalbeamter habe die Mutter am Telefon dar√ľber informiert, dass es sich mit „hoher Wahrscheinlichkeit“ um den vermissten Robin handelt. Es fehle nur noch der DNA-Abgleich.

Der Kriminaldauerdienst in Mannheim wei√ü nach Aktenlage noch nichts von einer Obduktion. Hier ist der Fall immer noch offen, der junge Mann weiter als „vermisst“ registriert. Hinweise, dass es sich bei der Wasserleiche um den gesuchten Mann handeln k√∂nnte, liegen nach Auskunft der Polizei nicht vor.

Wir bleiben dran, am fr√ľhen Abend informiert uns dann der Polizeisprecher Holger Ohm dann, dass es sich bei der Leiche „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ um den gesuchten Robin C. handelt. Eine Obduktion habe stattgefunden. Mit Sicherheit lasse sich dies aber erst nach einem DNA-Abgleich feststellen. Dieser werde Anfang der Woche vorgenommen. Die Polizei agiert in solchen F√§llen normalerweise mit gro√üer Zur√ľckhaltung und Sorgfalt gegen√ľber den beteiligten Personen. Verwunderlich ist, dass die Kriminalpolizei nach unseren Informationen am Freitagnachmittag die Eltern „telefonisch“ √ľber den Ermittlungsstand informiert haben soll. √úberbringt man eine solche Nachricht, zumal, wenn sie noch nicht sicher feststeht, nicht eher pers√∂nlich? Die Polizei wird unsere Hinweise auf den Vorgang pr√ľfen, wie uns mitgeteilt wird.

Was die Polizei nun, nachdem der Leichenfund öffentlich kommentiert wird, weiter mitteilt, ist, dass es keine Hinweis auf ein Fremdverschulden gibt.

Falsche „Freunde“, falsche „Hilfe“

Obwohl wir als Internetzeitung selbst sehr intensiv und selbstverst√§ndlich soziale Netzwerke nutzen, sehen wir solche Aktionen wie Facebook-Suchseiten, exzessives Teilen von Fotos und vermeintlichen „Informationen“ sehr kritisch. Was haben Eintr√§ge wie „vermutlich Schwulenszene oder Organhandel“ auf solchen Seiten verloren? Denkt jemand √ľberhaupt nicht nach, ob das die Person besch√§digen kann? Oder ist gerade das gewollt? Ist es nur Dummheit oder nur Sensationsgeilheit, solche Eintr√§ge vorzunehmen? Wieso sollten viele aus dem Internet zusammengeklaubte Fotos die Suche mehr unterst√ľtzen als ein eindeutiges Profilbild, das von der Polizei zur Vermisstenmeldung herausgegeben worden ist? Was sollen Informationen bringen, wo sich Robin gerne aufgehalten hat, wo er studiert hat? W√§ren das wichtige Informationen, die die polizeiliche Suche unterst√ľtzen k√∂nnten, w√ľrde die Polizei so etwas mitteilen. Auf privaten Seiten ist das nichts anderes als Klatsch.

Umgekehrt k√∂nnte man fragen, wo denn der Unterschied zu unserer Berichterstattung ist? Ist das eine nicht wie das andere √∂ffentlich? Beides ist √∂ffentlich, das trifft zu. Der gro√üe Unterschied liegt in den Details. Wir pr√ľfen Informationen sorgf√§ltig und bereiten diese professionell auf. So ist die Aussage, dass der gesuchte Robin tot ist, solange nicht zutreffend, solange dies nicht sicher festgestellt ist. Die Aussage, man habe ihn in der N√§he von Mainz gefunden, ist nach unserer Recherche falsch. Ebenso der Hinweis auf einen Wald.

√Ėffentliches Interesse vs. privat

Privatpersonen anonymisieren wir im Anschluss, wenn diese tot oder lebendig gefunden worden sind. Aus Achtung vor den Pers√∂nlichkeitsrechten – die auch ein toter Mensch hat. Und aus R√ľcksicht auf die Angeh√∂rigen, die insbesondere, wenn es sich um Privatleute handelt, selbst entscheiden sollen, ob und welche √Ėffentlichkeit sie herstellen m√∂chten. Dabei w√§gen wir immer ab, welche Informationen einem „√∂ffentlichen Interesse“ dienen und welche in der √Ėffentlichkeit nichts zu suchen haben. Dass die Suchseite auf Facebook immer noch die Bilder des vermissten Robin C. zeigt, hat nichts mehr mit „√∂ffentlichem Interesse“ zu tun – hier wird nur noch Voyeurismus bedient. Die Angeh√∂rigen aber brauchen Ruhe und Kraft, um trauern zu k√∂nnen.

Verhindern k√∂nnen h√∂chstens Angeh√∂rige selbst solche Seiten, indem sie nach Kenntnis juristisch dagegen vorgehen oder die Polizei, wenn Straftatbest√§nde vorliegen. Muss man jemandem zumuten, dass er sich auch noch wehren muss, wenn er schon so sehr verletzt worden ist? Das Argument, wann wolle doch helfen, setzt die Frage voraus, ob man das auch verantworten kann: Ob eine solche Hilfe gew√ľnscht ist oder ob eine solche Hilfe sich nicht eher ins Gegenteil verkehrt? √úber diese Verantwortung sollte man vorher nachdenken.

Wir raten in solchen F√§llen Betroffenen immer, auf keinen Fall Informationen oder Fotos an Dritte herauszugeben, deren Gebrauch sie nicht mehr kontrollieren k√∂nnen. Professionelle Redaktionen achten auf einen sorgsamen Umgang mit solchen Informationen im Gegensatz zu anderen, die die Tragweite nicht √ľberblicken oder unter Umst√§nden sogar „niedere Ziele“ verfolgen.

Und Internetnutzer sollten sich immer im klaren dar√ľber sein, ob sie eine vertrauensw√ľrdige Quelle vor sich haben und was man wie teilt und kommentiert. Die einfache Frage: „Wie w√§re das f√ľr mich, wenn ich betroffen w√§re“, kann immer helfen, nicht alles mitzumachen, nur weil man es „einfach“ machen kann.

 

 

168 Stunden online? – Jugendliche im Internet


Screenshot von YouTube

Screenshot von YouTube

Guten Tag!

Rhein-Neckar, 12. M√§rz 2011. Facebook, Skype, SchuelerVZ – Jugendliche bew√§ltigen einen Gro√üteil ihrer „sozialen Kontakte“ √ľber diese Internet-Dienste. Aber wie sieht das typische Verhalten von Jugendlichen im Internet eigentlich genau aus? Unser Praktikant Paul Maa√ü hat das f√ľr uns dokumentiert. Eine Woche lang – 168 Stunden. Insbesondere Eltern d√ľrften sehr daran interessiert sein, was ihre „Kids“ im Netz so „anstellen“. [Weiterlesen…]

Dokumentation: Streit um Twitter & co – oder die Angst vor der Transparenz und Meinungsfreiheit

Guten Tag!

Heddesheim/Rhein-Neckar, 25. Februar 2011. Der Heddesheimer B√ľrgermeister Michael Kessler, die CDU, die SPD und die FDP haben ein Problem mit dem „Verhalten“ des partei- und fraktionsfreien Gemeinderats Hardy Prothmann. Der Vorwurf: Durch „Twittern“ missachte GR Prothmann den Rat. Der Streit um Twitter & co ist nicht auf Heddesheim begrenzt.

In Augsburg gab es Ende 2009 Zoff ums Twittern. Erst im Sommer 2010 wurde es wieder erlaubt. Quelle: Augsburger Allgemeine

Der „Streit“ um den „Anstand“ zwischen konservativen B√ľrgermeistern, ihren jeweiligen „Rats-Mehrheiten“ und progressiven Gemeinder√§ten wird landauf, landab gef√ľhrt. Im Kern geht es um die Kontrolle der „Deutungshoheit“. Einzelne Gemeinder√§te oder kleine Fraktionen sollen sich der „Mehrheit“ unterordnen. Meinungsfreiheit ist dabei eher ein gering geachtetes Gut.

Wutentbrannte Reaktion

Am 18. Dezember 2009 berichtet beispielsweise die Augsburger Allgemeine Zeitung unter der √ÉŇďberschrift: „Debatte um Kommunikationsdienst – √É‚Äěrger um Twitter-Nachrichten aus dem Augsburger Stadtrat“ √ľber den damals 26-j√§hrigen Stadtrat Christian Moravcik (Gr√ľne). Moravcik hatte getwittert und andere Stadtr√§te f√ľhlten sich dadurch angeblich „gest√∂rt“.

Lange Zeit allerdings nicht – es war laut Bericht „seit Monaten bekannt“, dass der junge Mann den Internet-Dienst nutzt. Doch bei einer Sitzung verfolgte eine CSU-Stadtr√§tin am Notebook, was der „Kollege“ denn da so an Nachrichten verbreitet.

Eine Bemerkung √ľber den CSU-Fraktionschef f√ľhrte zum Eklat. Die Augsburger Allgemeine, ebenfalls eher eine konservative Zeitung, berichtete: „Kr√§nzle reagierte wutentbrannt.“

Es folgten monatelange Diskussionen um ein Verbot und schlie√ülich eine „Selbstverpflichtung“, wie Twitter zu benutzen sei. Die Augsburger Allgemeine berichtet am 24. August 2010: „Augsburger Stadtrat: Twittern wieder erlaubt.

Die Th√ľringische „Goethe- und Universit√§tsstadt“ Ilemnau (rund 26.000 Einwohner) ist da weiter. Sie achtet die Meinungfreiheit.

Hier ist Twittern sogar ins Ortsrecht aufgenommen worden.

In Ilmenau ist Twittern per Ortsrecht erlaubt

In der „Gesch√§ftsordnung f√ľr den Stadtrat und die Aussch√ľsse sowie die Ortsteilr√§te der Stadt Ilmenau vom 5. November 2009“ hei√üt es unter Paragraf 3 „√Ėffentlichkeit der Sitzungen“:

„(5) Tonbandaufzeichnungen sowie Filmaufnahmen durch Dritte sind nur mit einstimmiger
Zustimmung des Stadtrates zul√§ssig. Die Zustimmung gilt als erteilt f√ľr Fotoaufnahmen,
wenn sie durch Journalisten vom Presseplatz aus erfolgen.
(6) Elektronische Informationen aus der öffentlichen Sitzung (z. B. Twittern) heraus sind
erlaubt. Dies gilt nicht f√ľr die nicht√∂ffentliche Sitzung. Nur derjenige, der die elektronische
Information in das Internet eingibt, ist f√ľr die Rechtsfolgen der Verbreitung der
elektronischen Kurzinformation verantwortlich.“

Dort darf also die Presse sogar vom Platz aus fotografieren und bei Zustimmung des Stadtrates sogar filmen oder Tonbandaufnahmen machen.

In Weinheim ist die CDU Vorreiter

Im Weinheimer Gemeinderat gibt es ebenfalls Stadträte, die sich sozialer Netzwerke bedienen, darunter mindestens ein Stadtrat der CDU.

Die St√§dte Ladenburg und Weinheim sowie die Gemeinde Hirschberg, √ľber die unsere Redaktion auch berichtet, sind dar√ľber informiert, dass wir vom Pressetisch aus w√§hrend der Sitzung twittern, Eintr√§ge bei Facebook vornehmen und sogar aus der Sitzung heraus nach Beschlussfassung Artikel sofort ver√∂ffentlichen.

Die Gemeinder√§te und B√ľrgermeister dieser Kommunen haben nichts dagegen einzuwenden und verhalten sich in dieser Hinsicht vorbildlich in bezug auf Meinungsfreiheit und Transparenz.

Verboten sind dort wie in vielen Gemeinder√§te Ton-, Film- und Fotoaufnahmen, au√üer, sie werden ausdr√ľcklich gebilligt.

In Heddesheim l√§sst der B√ľrgermeister „observieren“

In Heddesheim hingegen r√ľgte der B√ľrgermeister Michael Kessler den partei- und fraktionsfreien Gemeinderat Hardy Prothmann zum wiederholten Male, „Twittern“ sei eine Missachtung des Gemeinderats.

Hier hat Hardy Prothmann einen von "kooptech" Tweet "retweetet", was man am vorgestellten RT erkennt. "kooptech" ist die renommierte IT-Journalistin Christiane Schulzi-Haddouti. Quelle: twitter.com

Der B√ľrgermeister Kessler l√§sst dazu die Twitter-Aktivit√§t des Gemeindrats Prothmann w√§hrend der Sitzung durch Gemeindebeamte beobachten. Die Arbeitsanweisung scheint klar zu sein. Sobald eine Nachricht auftaucht, in die man aus Sicht der Verwaltung eine „Missachtung“ hineininterpretieren kann, unterbricht der B√ľrgermeister die Sitzung, um eine „Stellungnahme“ vorzunehmen.

Die Frage, inwieweit es sich um eine Missachtung des Gemeinderats durch die Verwaltungsmitarbeiter und den B√ľrgermeisters handelt, wenn diese w√§hrend der Sitzung im Internet Twittermeldungen lesen, ist in der Sitzung vom 24. Febraur 2011 nicht gekl√§rt worden.

Angst vor „Kontrollverlust“

Der Hintergrund f√ľr Auseinandersetzungen in Augsburg, Heddesheim oder anderswo ist sicherlich mit der Angst vor „Kontrollverlust“ zu begr√ľnden.

Obwohl es sich um √∂ffentliche Gemeinderatssitzungen handelt, war man es lange gewohnt, dass sich die Fraktionen und Verwaltungen im Vorfeld der Sitzungen absprechen. Man kann das auch „Hinterzimmerdemokratie“ nennen oder „Gemauschel“ oder wie auch immer.

Die wenigen B√ľrger, die bei solchen Sitzungen anwesend sind, erhalten keine Hintergrundinformationen, erleben keine tats√§chliche Debatte. Die „√Ėffentlichkeit“ wird im Nachgang h√§ufig √ľber Monopolzeitungen informiert. Politikverdrossenheit ist da vorprogrammiert.

Eigene Meinungen und Sichtweisen und eine zeitnahe Verbreitung (ver-)st√∂ren da viele „Traditionalisten“, die sich weder einer kritischen √Ėffentlichkeit und schon gar nicht kritischen Gemeinderatsmitgliedern, die alle demokratisch gew√§hlt wurden, stellen wollen.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Anmerkung der Reaktion:
Hardy Prothmann ist verantwortlich f√ľr das heddesheimblog und ehrenamtlicher, partei- und fraktionsfreier Gemeinderat in Heddesheim.

Gabis Kolumne

Die Normalität von sozialen Netzwerken

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Guten Tag!

Heddesheim, 22. November 2010. Soziale Netzwerke sind voll im Trend. So gut wie alle Kinder und Jugendlichen haben damit zu tun. Fragt sich nur, was man selbst damit zu tun hat, ob man alles versteht und wie man den Kindern den Umgang damit beibringt, meint Gabi.

Vor ein paar Wochen habe ich geschrieben, dass ich mich den Sozialen Netzwerken annähere. Vorsichtig habe ich mich herangetastet. Ich muss gestehen, dass ich mich der Fazination kaum erwehren konnte. Ich habe gechattet, sogar mal was gepostet, wie es so schön heißt. Mein Freundeskreis ist stetig gewachsen. Das zu mir.

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Facebook. Aus einem Studentenjahrbuch-Verzeichnis wurde die größte Online-Community der Welt.

Auch meine Kinder sind in sozialen Netzwerken unterwegs: Sch√ľlerVZ und Facebook und wer-kennt-wen. Nat√ľrlich haben wir es zu Hause thematisiert, auf die Gefahren hingewiesen und davor gewarnt, Bilder zu ver√∂ffentlichen.

Die Gefahren im Netz sind subtiler.

Auch wei√ü ich von Freunden und Bekannten, dass deren Kinder hier „unterwegs“ sind. Letztendlich sehen wir es aber recht locker, was kann hier schon passieren? Ist es nicht rein virtuell und nichts gegen die Gefahren, denen unsere Kinder im tats√§chlichen Leben ausgesetzt sind?

Doch die Gefahren, die hier lauern, sind viel subtiler. Wie erkennt man, was wer ernst meint? Wo hört der Spaß auf? Ist ein Freund wirklich ein Freund?

Jugendliche berichten √ľber Saufgelage, stellen davon Bilder ins Netz, nehmen politische Haltungen ein, provozieren. Um cool zu sein, aufzufallen, sich abzugrenzen. Dass sie sich damit auch inszenieren und von au√üen nicht immer erkennbar ist, wo der Spa√ü aufh√∂rt und der Ernst anf√§ngt – ist ihnen das klar? Wirklich bewusst?

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Twitter – ein Kurznachrichtendienst im Internet.

Was man im Internet ver√∂ffentlicht, daf√ľr ist man letztendlich verantwortlich. Und man stellt eine √Ėffentlichkeit her. Denn, wer teilweise einige hundert Freunde und mehr sein eigen nennt, wird kaum noch ein √ÉŇďberblick dar√ľber haben und kann nicht davon ausgehen, dass alles nur im „stillen K√§mmerlein“ passiert.

„Ich habs nicht so gemeint“, gilt nicht.

Lockere, coole Spr√ľche sind an der Tagesordnung. Was passiert, wenn cool nicht mehr cool ist, sondern rassistisch? „Ich hab‚Äôs nicht so gemeint“, ist schnell gesagt. Aber letztendlich kann man ja nur an den eigenen Worten gemessen werden. Vor allem dann, wenn man es √∂ffentlich macht.

Soll ich meinen Kindern die Netzwerke jetzt verbieten? Gilt es nicht eher mit ihnen dar√ľber zu reden und sie aufzukl√§ren?

Wir wissen heute alle, dass sich Personalchefs gerne im Facebook oder Studi-VZ tummeln. Welches Bild möchte man dann hier nach Außen abgeben?

Wer rechts- oder auch linksextreme Aussagen t√§tig, muss damit rechnen, dass man ihn oder sie f√ľr Ernst nimmt. Und wollen das Jugendliche nicht eigentlich?

Andererseits geh√∂rt zum jung sein, auch √ľber das Ziel hinaus zu schie√üen. Das habe ich getan, das machen immer wieder meine Kinder. Wichtig ist dabei immer wieder Grenzen zu erkennen. Sich betrinken tut sich fast jeder mal in seiner Jugend (oder auch sp√§ter), l√§sst man sich aber volllaufen und besch√§digt sich, andere oder Dinge, hat das eine ganz andere Brisanz.

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Die Frage ist meist nicht, ob man oder ob man nicht, sondern wie man mit Facebook umgeht.

Wie können wir unseren Kinder, in einer Welt, die so zwischen Virtualität und Realität hin- und herspringt, begreiflich machen, wo hier die Gefahren liegen, wo wir doch selbst in dieser Welt meist Fremde sind?

Quatsch ist erlaubt – aber auch ein sauberes Image.

Ich kann meinen Kindern nur den Rat geben, dass sie nur das veröffentlichen, zu dem sie wirklich stehen können. Und wenn es Quatsch ist, muss es auch als Quatsch erkennbar bleiben.

Klar ist, dass soziale Netzwerke f√ľr unsere Kinder normal sind. Klar ist aber auch, dass es darin normal zugehen sollte.

F√ľr mich sind soziale Netzwerke noch neu und ich n√§here mich an. Vorsichtig. Das versuche ich auch meinen Kindern beizubringen.

Und klar Рdie sozialen Netzwerke bieten auch jede Menge Vorteile. Einer ist gerade der, der auch problematisch sein kann: Der öffentliche Austausch mit anderen.

***

Und eine F√ľlle von Informationen, die man f√ľr das echte Leben nutzen kann, warten im Internet neben all dem Schrott, den es dort auch gibt. Damit unterscheidet sich das Internet nicht wirklich vom realen Leben.

Der entscheidende Unterschied ist der der Dokumentation – was im Internet gepostet wird, kann man zwar wieder l√∂schen. Ob es damit aus der Welt ist? H√§ufig nicht. Denn Informationen werden kopiert, an anderer Stelle wieder eingef√ľgt.

Auch ich muss lernen, Herrin √ľber die Informationen zu bleiben, die ich pflege und die andere √ľber mich haben. Das ist eine ganz sch√∂n verantwortliche Aufgabe, die ich wie meine Kinder erst gerade lerne.

gabi

Gabis Kolumne

Ich bin in Facebook und es ist spannend

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Guten Tag

Heddesheim, 11. Oktober 2010. Social Media – soziale Medien. Irgendwie ist das dauernd ein Thema – die Kinder machens schon und seit neuestem auch Gabi – die war erst skeptisch und findet es nun richtig spannend.

Eine gute Bekannte ist f√ľr ein Jahr nach Amerika gezogen. Bisher haben wir es weder geschafft miteinander zu telefonieren noch zu mailen. Dennoch wei√ü ich alles √ľber sie. Ich wei√ü, was sie am letzten Wochenende gemacht hat und dass sie endlich den Mann ihrer Tr√§ume gefunden hat.

Sie fragen sich jetzt sicher woher? Aus dem sozialen Netzwerk Facebook. Das ist das erfolgreichtste Social Media-Angebot der Welt und bald vielleicht wichtiger als Google.

Bislang hatte ich das Gef√ľhl, relativ m√ľhelos dem Zeitgeist folgen zu k√∂nnen. Ich bin fr√ľh auf die digitale Kamera umgestiegen, benutze seit 1993 email im Beruf und im privaten Bereich geh√∂ren die auch schon lange zu meinem Alltag, auch wenn ich das Briefeschreiben lange vermisst habe. SMSen finde ich eine absolut praktische Sache und das Navigationssystem im Auto ist wirklich ne tolle Sache.

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Auch das heddesheimblog ist bei Facebook: Die erfolgreichste Social-Media-Plattform der Welt. Zur Zeit kommt gerade der Film "The Social Network" in die Kinos.

So weit, so gut, aber womit ich wirklich Probleme hatte, war das Social Networking im Web.

Wer-kennt-wen, Facbook, Twitter, Sch√ľlerVZ…

Vor zwei Jahren h√∂rte ich im Freundeskreis zum ersten Mal von WKW („Wer kennt wen“). Eine Bekannte war vollends begeistert: „Ich habe jetzt wieder Kontakt zu Freunden aus meiner Schulzeit und habe insgesamt schon √ľber 300 Kontakte.“

Und mir wurde schnell klar, viele Kontakte haben ist gut, wer viele Kontakte hat, genießt in diesen Netzwerken ein hohes Ansehen. Auch, wenn ich mich innerlich dagegen wehrte, ein wenig neugierig war ich schon.

Zumal meine Kinder selbstverst√§ndlich das Sch√ľlerVZ nutzen und mein Mann von WKW √ľber Xing bis zu Facebook in allen Netzwerken vertreten ist und auch fr√∂hlich twittert.

Also meldete ich mich bei WKW an und tatsächlich, nach kurzer Zeit tauchten alte Bekannte auf, aber auch welche, die ich nicht kennen oder nicht mehr kennen wollte.

Kaum hatte ich mich ein wenig mit WKW auseinandergesetzt, redeten alle im Bekanntenkreis, und da vor allem die J√ľngeren von Facebook. Also habe ich mir auch da einen Account angelegt.

Dieser Tage habe ich nun das erste Mal gechattet. Mein Mann war auf Geschäftsreise und wir hatten ein Chat-Date (kann man das so sagen?)

Aufregender Anfang.

Ich war h√∂llisch aufgeregt, ich sa√ü vorm Computer starrte auf meine Facebook-Seite und wartete darauf, dass ein gr√ľner Punkt mit seinem Namen erschien.

Es erfolgte ein „Pling“ und es erschien „Hallo Schatz √Ę‚ā¨¬¶.“

Schon nach kurzer Zeit war mir klar, die Antworten und Fragen m√ľssen kurz und schnell ausfallen, damit eine vern√ľnftige(?) Kommunikation stattfinden kann. Bastelt man zu lange an dem Response ist das Thema beim Chat-Partner vielleicht schon wieder durch.

Mit dieser neuen Erfahrung nahm ich auch mutig das Chat-Angebot eines Bekannten an, der sich pl√∂tzlich mit dem „Pling“ und einem „Hi√Ę‚ā¨¬¶“ meldete. Diesmal ging es schon leichter.

Verstehen? Einfach drauf los und siehe da, es klappt.

Der n√§chste Schritt war das Kommentieren von Eintr√§gen und Bildern. Eindeutig Neuland f√ľr mich.

Ich versuchte System und Form zu verstehen. Hoffnungslos! Also einfach drauf los. Und siehe da, es klappte und machte Spa√ü. Und wie von allein wird das Netz immer engmaschiger, das hei√üt es kommen neue Freundschaftsanfragen hinzu. Man wird schnell aufgenommen in der Community der Kommentierenden. Man ist „on“.

Werden wir uns zuk√ľnftig also immer mehr in den Sozialen Netzwerken bewegen, hier unsere Freunde besuchen, an ihrem Leben teilnehmen. Durch Anklicken unseren Freundeskreis erweitern und beim Chatten unsere Probleme besprechen.

Ich muss zugeben, meine Meinung schwankt: Hatte ich vor kurzem diese virtuelle Welt noch verdammt, verstehe ich langsam auch als Bereicherung. Aber nicht als Ersatz f√ľr echte soziale Netzwerke.

gabi

Anmerkung der Redaktion: Sie finden uns bei facebook unter Redaktion heddesheimblog.

Faktencheck: Update „Duell der sozialen Netzwerke“


Guten Tag!

Heddesheim, 1. August 2009. Das heddesheimblog hatte am 26. Mai 2009 √ľber das „Duell der sozialen Netzwerke“ berichtet. Weil der Artikel in die Gruppe der 15 meistgelesenen Artikel aufgestiegen ist, bringen wir ein „Update“.

Am 16. Mai 2009 wurde im „sozialen Netzwerk“ „wer-kennt-wen“ (wkw) eine Gruppe namens „Ja zu Pfenning“ gegr√ľndet. Mitglieder von wer-kennt-wen k√∂nnen „Gruppen“ bilden zu Themen, die sie interessieren.
Drei Tage sp√§ter, am 19. Mai 2009 gr√ľndete sich die Gruppe „Nein zu Pfenning logistics“.

Beide Gruppen gewannen zun√§chst schnell Mitglieder. Doch nach zehn Tagen lag die „Nein“-Gruppe (113) knapp vor der „Ja“-Gruppe (98).

wkw

"Nein zu Pfenning" f√ľhrt deutlich vor "Ja zu Pfenning". Quelle: wkw

In der Zwischenzeit hat sich der Abstand deutlich ver√§ndert. Die Gruppe „Nein zu Pfenning logistics“ z√§hlt mittlerweile 257 Mitglieder, die „Ja zu Pfenning“-Gruppe nur 123.

Und es gibt eine neue Gruppe mit lediglich 2 Mitgliedern: „Mittlerweile egal zu Pfenning“.

Dar√ľber hinaus gibt es eine Gruppe „pfenning logistics“, die 115 Mitglieder hat – vermutlich Besch√§ftigte des Unternehmens.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Duell der „sozialen Netzwerke“

Der Streit um die Pfenning-Ansiedlung wird nun auch √ľber „soziale Netzwerke“ im Internet ausgetragen. Pfenning-Bef√ľrworter waren schneller als Pfenning-Gegner. Doch die Pfenning-Gegner f√ľhren gerade, wenn auch√ā¬†knapp – nach der Zahl der Mitglieder.

von Hardy Prothmann

„Social networks – Soziale Netzwerke“ hei√üen die neuen Dorfpl√§tze, die nicht mehr „auf dem Dorfplatz“, sondern virtuell im Internet bestehen. Sie hei√üen zum Beispiel youtube, facebook, myspace, stayfriends.
Hier gibt man sein „Profil“ ein, also wer man ist, oder wie man sich eben darstellen m√∂chte. Man macht Angaben zur Person, stellt ein Foto dazu und schon ist man Teil der „Community“, der Gemeinschaft, die so tut, als w√§re sie eine. Was so eine „virtuelle Gemeinschaft“ im „wirklichen Leben“ bedeutet, muss jeder f√ľr sich selbst rausfinden.

Soziale Netzwerke: So sieht das Profil von Hardy Prothmann aus.

"Soziale Netzwerke": So sieht das Profil von Hardy Prothmann aus.

Ein solches Netzwerk ist auch wkw – Wer kennt wen?.
Nach der Eingabe von Informationen zur Person, des „Profils“, mal knapp gehalten, mal ausschweifend, kann man andere „wkw-ler“ suchen und anfragen: „Ich kenne XY.“ Der Angefragte best√§tigt das oder nicht. Umgekehrt wird man selbst angefragt: „Jemand fragt, ob Du ihn kennst.“ Das best√§tigt man oder nicht.

Die eigene „Bedeutung“ steigt mit der Zahl derer, die man „kennt“.

Wie gro√ü die eigene Bedeutung dabei ist, l√§√üt sich schnell an der Zahl der Leute ablesen, „die man kennt“. Und die folglich auch einen selbst „kennen“. Mehr als 300, 400, 500 Kontakte deuten darauf hin, dass jemand sehr „beliebt“ oder „kommunikativ“ sein muss, immerhin „kennen“ ihn oder sie doch so viele. Ob das nicht nur „virtuell“, sondern „wirklich“ etwas zu bedeuten hat, muss jeder selbst entscheiden.

Eigentlich hei√üt es aber nur, dass jemand sehr flei√üig war in diesem „social network“ auf der Suche und dem Best√§tigen von Kontakten: „Ich kenne…“ Und das auf der anderen Seite jemand das best√§tigt hat. Denn davon profitieren beide, der Frager und der Best√§tiger. Beide „kennen“ sich jetzt, bei beiden steigt die Zahl der Kontakte und beide sind „beliebter“. Deshalb best√§tigt man eher, als dass man es l√§√üt: Sonst s√§gt man am Ast der eigenen Beliebtheit.

Was das mit der Pfenning-Ansiedlung zu tun hat?

Am 16. Mai 2009 wurde die „wkw-Gruppe“: „Ja zu Pfenning“ gegr√ľndet. Gruppen sind „Verb√ľnde“ in die man als wkw-Mitglied von anderen eingeladen wird oder in die man die Aufnahme „beantragt“, indem man Mitglied werden will.
Am 19. Mai 2009 wurde eine weitere Gruppe gegr√ľndet: „Nein zu Pfenning.“

Zu Pfenning gibt es mehrere Gruppen, Ja und Nein ist auch dabei.

Zu Pfenning gibt es mehrere Gruppen, "Ja" und "Nein" ist auch dabei.

W√§hrend in den ersten Tagen die Zahl der „Ja“-Gruppe immer ein wenig vor der „Nein“-Gruppe lag, f√ľhrt nun erstmals die „Nein“-Gruppe mit 104 zu 97 Mitgliedern (Stand: Datum des Artikels.)

In den Gruppen (Forum) k√∂nnen „Foren-Beitr√§ge“ erstellt werden: man diskutiert √ľber dies und das oder l√§dt zu Terminen ein. Bei der „Ja“-Gruppe gibt es keinen Diskussionsbedarf – wie langweilig. Bei der „Nein“-Gruppe keinen besonders gro√üen, aber immerhin f√ľnf „Themen“ mit 18 Beitr√§gen.

Nicht jeder darf Mitglied werden.

Ein Mitglied der „Nein“-Gruppe ist Hardy Prothmann, stellvertretend f√ľr das heddesheimblog. Er wollte auch Mitglied in der „Ja“-Gruppe werden. Beim „Gr√ľnder“ oder „Verwalter“ einer „Gruppe“ erscheint dann: XY m√∂chte Mitglied werden. Die k√∂nnen dann jemanden annehmen oder ablehnen. Hardy Prothmann wurde zwei Mal abgelehnt – ohne den Grund daf√ľr zu erfahren. Der „Verwalter“ h√§tte sp√§testens bei der zweiten Ablehung fairerweise eine Nachricht mit dem Grund der Ablehnung schicken k√∂nnen – es reichte ihm, den „Nicht-aufnehmen-Knopf“ zu dr√ľcken.

Ja zu Pfenning bei wkw nimmt nicht jeden: Hardy Prothmann wurde zwei Mal abgelehnt und will jetzt nicht mehr.

Ja zu Pfenning bei wkw nimmt nicht jeden: Hardy Prothmann wurde zwei Mal abgelehnt und will jetzt nicht mehr.

Ein drittes Mal wollte sich Hardy Prothmann dieser „Schmach“ nicht aussetzen und hat beschlossen, kein Mitglied bei der „Ja“-Gruppe mehr werden zu wollen. Die f√ľhlt sich beliebt genug und braucht ihn nicht.
Auch nicht bei der Gruppe: „Pfenning logistics“. Die gibt es schon seit dem 24. April 2008 und hat nicht ein Thema, zu dem diskutiert wird. Das ist noch langweiliger.

Spannend d√ľrfte nur sein, ob es zu einem echten „Wettstreit“ der beiden „Gruppen“ kommt, sei es bei den Zahlen der Gruppenmitglieder oder bei den Diskussionen, die sie ansto√üen.

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