Montag, 09. Dezember 2019

GesundheitsschÀden durch Kohlekraftwerke

Keine gesundheitlichen Auswirkungen fĂŒr unmittelbare Nachbarn

Das Großkraftwerk Mannheim ist mit seinen Emissionen bundesweit fĂŒr 71 vorzeitige TodesfĂ€lle verantwortlich. Allein fĂŒr den Block 9 rechnen Forscher mit 48 FĂ€llen. Er geht 2015 ans Netz.

 

Mannheim/Rhein-Neckar, 04. April 2013. (red/ld) Wer nahe am Kohlekraftwerk wohnt, lebt lĂ€nger. Eine Studie der UniversitĂ€t Stuttgart im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace, die gestern vorgestellt worden ist, sorgt fĂŒr Aufregung. Daraus geht hervor, dass Kohlekraftwerke mit giftigen Feinstaubemissionen die Lebenszeit der Deutschen jedes Jahr um 33.000 Lebensjahre verkĂŒrzen. Das entspricht 3.100 Menschen pro Jahr, die frĂŒhzeitig sterben. FĂŒr 71 davon ist das kohlebetriebene Großkraftwerk Mannheim verantwortlich. Die gesundheitsschĂ€dlichen Auswirkungen zeigen sich aber erst in weiter Umgebung der Kraftwerke. [Weiterlesen…]

„Schon meine Schulzeit war europĂ€isch geprĂ€gt.“

Franziska Brantner will im September fĂŒr BĂŒndnis ’90/Die GrĂŒnen in den Bundestag einziehen. Derzeit pendelt sie als Abgeordnete des EuropĂ€ischen Parlaments zwischen Heidelberg, BrĂŒssel und Straßburg und zieht ihre kleine Tochter groß. Chefredakteur Hardy Prothmann traf sie in Heidelberg.

 

Heidelberg/Rhein-Neckar, 02. April 2013. (red/pro) Die Europaabgeordnete Franziska Brantner hat gute Chancen, im September in den Bundestag gewĂ€hlt zu werden. Sie ist Kandidatin von BĂŒndnis ’90/Die GrĂŒnen im Wahlkreis Heidelberg/Weinheim – ein viel kleinerer Wahlkreis als ihr derzeitiger. In Berlin will sie gegen den BahnlĂ€rm in Weinheim kĂ€mpfen und fĂŒr den Ausbau der erneuerbaren Energien. Auch mit der Eurokrise will sie sich auseinandersetzen und dabei noch viel PrĂ€senz in ihren Wahlkreis zeigen. [Weiterlesen…]

Jahreshauptversammlung von BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen

Neue Köpfe bei den GrĂŒnen

Der neue Vorstand (von links): Christoph Schaefer, Anke Antary, Karin Schöneberg, Peter Kröffges.

 

Heddesheim, 27. MĂ€rz 2012. (red/cr) Bereits kurz nach der BegrĂŒĂŸung gibt der Vorstand bekannt, dass er in dieser Form nicht wieder kandidieren wird. Als neue VorstĂ€nde werden Anke Antary, Peter Kröffges, Karin Schöneberg und Christoph Schaefer gewĂ€hlt.

Von Christian Ruser

Der Ortsverband der GrĂŒnen will sich voll auf auf die örtlichen Themen konzentrieren – bei der Jahreshauptversammlung wurde zudem ein neuer Vorstand gewĂ€hlt. Neben neun stimmberechtigten Mitgliedern ist auch „hoher Besuch“ gekommen: die Kreistagsabgeordnete Fadime Tuncer und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Landtag, Uli Sckerl.

Ein neuer Vorstand wird gewÀhlt

Nach Verlesung des Jahres-, Vorstands- und Kassenberichts kĂŒndigt der gesamte Vorstand an, nicht mehr in dieser Form kandidieren zu wollen. GĂŒnther Heinisch und Andreas Schuster sind Mitglieder des Gemeinderats. Beide wollen der grĂŒnen Tradition, der Teilung von Mandat und Amt, nachkommen und anderen die Möglichkeit eröffnen, ihre Gedanken aktiv in das politische Geschehen einzubringen.

Als Kandidaten fĂŒr den neunen Vorstand werden Anke Antary, Peter Kröffges, Karin Schöneberg und Christoph Schaefer vorgeschlagen. Das Ergebnis der geheimen Wahl fĂ€llt einstimmig mit neun Ja-Stimmen aus. Antary und Kröffges werden neue Sprecher des Ortsverbandes. Ebenso Karin Schöneberg, die in Personalunion auch die Kasse verwalten wird. Christoph Schaefer wird neuer Beisitzer.

Ein Jahr GrĂŒn-Rot: Die Bilanz

Im Anschluss an die Wahl gibt Uli Sckerl einen RĂŒckblick auf die bisherige Regierungsarbeit von BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen im Land. Er zieht ganz klar eine positive Bilanz.

Die Menschen wollen mehr mitreden. Diesem WĂ€hlerauftrag kommen wir nach.

Die Regierung zeichne sich besonders durch eine familienfreundliche Landespolitik aus. So wurde die Landesförderung fĂŒr die Kleinkinderbetreuung drastisch erhöht. Die Gemeinden im Wahlkreis Weinheim profitieren jĂ€hrlich mit rund 4,1 Millionen Euro.

Den Bau des Branichtunnels, zur Entlastung des Verkehrs und vor allem der Anwohner, soll als Projekt fortgesetzt werden. Hier beklagte Sckerl besonders die mangelhaften Finanzierungskonzepte, auf die man bei Regierungsantritt gestoßen sei.

Die EinfĂŒhrung von Gemeinschaftsschulen trifft auf positive Resonanz. Sckerl ist sich sicher, dass in den nĂ€chsten drei Jahren auch eine Gemeinschaftsschule in Heddesheim entstehen könnte.

Das Thema alternative Energie ist fĂŒr die Bergstraße ein interessantes Thema. Es sollen neue Standorte vor allem fĂŒr WindrĂ€der erschlossen werden. Ziel ist es zehn Prozent des Energiebedarfs Baden-WĂŒrttembergs aus Windkraft zu decken. Auf Nachfrage, ob ein altes Projekt in Heddesheim wieder aufgenommen werden könnte, verspricht Sckerl zu prĂŒfen.

Zu Fragen der LĂ€rmbelastung in Heddesheim wird der Heddesheimer GrĂŒnen Vorstand noch einen Ortstermin mit Uli Sckerl vereinbaren.

GĂŒnther Heinisch freut sich auf die bevorstehenden Aufgaben des Jahres. Auch wenn in Heddesheim nicht Regierungs-, sondern Oppositionsarbeit auf der Tagesordnung steht, gibt es viele Punkte auf die man aufmerksam machen kann. So ist er davon ĂŒberzeugt, dass erst durch die ersten Baumaßnahmen der Edeka-Gruppe im Gewerbegebiet Heddesheim zahlreichen BĂŒrgern die Ausmaße des Projektes bewusst werden.