Dienstag, 15. Oktober 2019

Zeitgemäßes Design, "neue Maßstäbe" (bisher) Fehlanzeige

Ländle mit neuer Homepädsch

Rhein-Neckar, 04. Februar 2013. (red/zef) Seit dem 01. Februar 2013 hat das Land Baden-W√ľrttemberg eine neue Online-Plattform. Die Homepage soll neue Ma√üst√§be setzen, damit ‚Äěsich die B√ľrgerinnen und B√ľrger mit Politik auseinandersetzen‚Äú, sagt die Silke Krebs, Ministerin im Staatsministerium. Wir haben uns die Seite angeschaut: „Neue Ma√üst√§be“ gilt im Vergleich mit der alten Seite bestimmt, das Design ist frisch und modern ‚Äď inhaltlich und konzeptionell kann die Seite aber durchaus noch zulegen. Immerhin: In den ersten drei Stunden nach dem Start am 1. Februar haben bereits 2.500 Menschen insgesamt 15.000 Seiten aufgerufen – und das innerhalb von drei Stunden.

Von Ziad-Emanuel Farag

Oben sind die f√ľnf strukturierenden Elemtente zu sehen, darunter der anschauliche Slider mit aktuellen Artikeln. Quelle: www.baden-wuerttemberg.de

 

Sofort sticht der ansprechende Slider ins Auge. Dieser pr√§sentiert aktuelle politische Themen anschaulich. Hier kommen nicht nur Artikel, sondern auch andere Medien wie Videos oder Fotostrecken zum Einsatz¬† Aktuelle Beispiele w√§ren: Ein Zeitstrahl dar√ľber,was die gr√ľn-rote Landesregierung bisher geleistet hat, die Ganztagsschule oder die Bildungsgerechtigkeit. Man kann den Slider automatisch die Artikel abspielen lassen oder einfach bequem per Pfeil in der Mitte oder der Navigationsleiste unten wechseln.

Besonders brisant wirkt der „transparente Landeshaushalt“. Hier gibt es zwar viel Zahlenwerk: Das Regierungspr√§sidium Stuttgart erh√§lt 8,4 Millionen Euro f√ľr Bundesautobahnen, w√§hrend Kalrsruhe 4,4 Millionen Euro erh√§lt . Viele Fragen bleiben hier aber v√∂llig unbeantwortet: Wieviel Geld wird in welche Autobahnen investiert? Da stehen viele Zahlen – ohne weitere Informationen sind sie kaum zu nutzen. Da steht gar nichts! Bei den Hochschulen ist der Landeshaushalt auch sehr pauschal: Einzeln aufgeschl√ľsselt werden die aktuellen Zuwendungen f√ľr Bauma√ünahmen. √úber die Verteilung der restlichen 336 Millionen Euro erf√§hrt man nichts. Blo√ü keine Verteilungskritik riskieren, scheint hier die Devise zu lauten. Der „transparente Landeshaushalt“ verspricht mehr als er h√§lt. Die Bedienung ist zudem √§u√üerst umst√§ndlich.

Die Seite unterteilt sich ingesamt in f√ľnf Rubriken: ‚ÄúUnser Land‚ÄĚ, ‚ÄúRegierung‚ÄĚ, ‚ÄúBW gestalten‚ÄĚ ‚ÄúService‚ÄĚ und ‚ÄúBeteiligungsportal‚ÄĚ. Die ersten vier erm√∂glichen eine einfache Orientierung. Legt man den Cursor auf einer dieser Buttons, wird eine umfangreiche, aber √ľbersichtliche Auflistung der Unterpunkte angezeigt. In der Rubrik „Regierung“ gelangt man schnell zu Vorstellungen der Regierungsmitglieder und ihrer Ministerien. „Unser Land“ bietet einen √úberblick √ľber alles Erdenkliche zu Baden-W√ľrttemberg. Geschichte, Geografie, Landesverfassung, ein Quiz zur Unterhaltung, Traditionen, hier ist alles dabei.

„BW gestalten“ erkl√§rt, wie Baden-W√ľrttemberg k√ľnftig aussehen soll:¬† „Erfolgreiches Baden-W√ľrttemberg“ (Wirtschaftspolitik), „Schlaues Baden-W√ľrttemberg“ (Bildungspolitik), „Nachhaltiges Baden-W√ľrttemberg (Energiepolitik)“, „B√ľrgernahes Baden-W√ľrttemberg (B√ľrgerbeteiligung und Integration)“ und „Gerechtes Baden-W√ľrttemberg (Gleichstellung, Inklusion, Gesundheitspolitik)“. Dies liest sich aber zunehmend fade, irgendwann hat man dann genug von Baden-W√ľrttemberg. Wenigstens fasst die Landesregierung hierbei ihre politischen Ziele unter wenigen, verst√§ndlichen Schlagworten zusammen. In der Rubrik „Service“ erh√§lt der Leser viele Informationen, um Kontakt zu √Ąmtern aufzunehmen, sich einen √úberblick √ľber Publiktationen zu verschaffen oder einfach einen Ansprechpartner zu erhalten.

Die Detailansicht in den einzelnen Rubriken. Quelle: www.baden-wuerttemberg.de

 

Das „Beteiligungsportal“ schlie√ülich soll k√ľnftig ‚ÄúMehr Demokratie klicken‚ÄĚ gew√§hrleisten. Dem m√ľssen jedoch au√üer blo√üen Ank√ľndigungen Taten folgen. Daf√ľr gibt es bereits auf der Startseite einen Textkasten, in dem man schnell eine Frage an die Landesregierung eintippen kann. Wir haben diese Funktion mit einer Frage am Freitag selbst getestet. Bis heute, den 04. Februar 2013, 17:00 Uhr haben wir noch keine Antwort erhalten.¬† Am, Dienstag, den 05. Februar, wurde sie um 14:43 beantwortet.

Wir erinnern uns: Baden-W√ľrttemberg soll gerecht werden. „Menschen mit Behinderung geh√∂ren in die Mitte der Gesellschaft. Deshalb bauen wir Barrieren und Benachteiligungen ab.“ Nirgendwo geht das schneller und einfacher als online. Eine Seite, die m√∂glichst alle mit Behinderungen leicht nutzen k√∂nnen, ist unverhandelbar: Nirgendwo gibt es so wenige Barrieren wie am eigenenen Rechner. Hier scheitert die neue Homepage aber: Einige Artikel k√∂nnen zwar vorgelesen werden. Dies geschieht jedoch so blechern, dass man dem nicht folgen kann. Wenn doch, w√ľrde man es nicht wollen. Mit den verbreiteten Leseger√§ten f√ľr Blinden f√§llt es diesen also deutlich einfacher, sich zu informieren. Der Button daf√ľr ist viel zu klein. Sehbehinderte d√ľrften ihn nicht ausmachen k√∂nnen. Hier w√§re es ratsam, die entsprechende Funktion in der Zeile der √úberschrift zu platzieren anstatt neben der Unter√ľberschrift.

Die Vorlesefunktion ist in dieser Zeile nur schwer zu sehen. Quelle: www.baden-wuerttemberg.de

 

Der neue Ma√üstab muss also noch ordentlich Ma√ü nehmen, um tats√§chlich √ľberzeugen zu k√∂nnen. Immerhin, ein Anfang ist gemacht und man darf gespannt sein, was noch folgt.

In eigener Sache: Wir bitten um Geduld wegen technischer Arbeiten


Rhein-Neckar, 26. September 2011. (red) Wir bitten in den kommenden Tagen um Ihre Geduld. Unsere Berichterstattungen werden eventuell nicht so aktuell sein wie gewohnt, weil wir zur Zeit neue technische Lösungen ausprobieren.

Unsere Berichte werden aber wie gewohnt kritisch, umfassend und hintergr√ľndig sein. Die √É‚Äěnderungen an der Technik sollen eine bessere Nutzung und einen besseren Service bieten. Die Arbeiten sollen bis Ende Oktober 2011 abgeschlossen sein.

Falls ab und an etwas nicht funktionieren sollte, bitten wir um Ihr Verständnis.

√ÉŇďber unseren RSS-Feed werden Sie √ľber alle neuen Artikel informiert, wir freuen uns √ľber einen wachsenden Terminkalender, an dem auch immer mehr Vereine teilnehmen.

Sofern Probleme auftreten, zögern Sie bitte nicht, uns zu schreiben (Adresse im Impressum).

Gabis Kolumne

Ist Kundenorientierung ein deutsches Fremdwort?

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Guten Tag!

Heddesheim, 25. Oktober 2010. Einkaufen gehen macht oft √ľberhaupt keinen Spa√ü mehr. Unfreundliche und desinteressierte Verk√§ufer sind ein √É‚Äěrgernis, findet Gabi. Aber es geht auch anders.

Ich war vor ein paar Wochen in einem Medienfachhandel – und die Betonung liegt hier auf Fachhandel – und wollte eine neue CD kaufen. Nach erfolglosem Suchen wandte ich mich dort an einen Mitarbeiter: Entschuldigen Sie, wo finde ich √Ę‚ā¨¬¶?“. Ohne, dass mich der Mann √ľberhaupt anschaute, meinte er, „n√§chster Gang ganz vorne“. „Danke“ murmelte ich und dachte mir, etwas freundlicher w√§re auch okay gewesen. Die CD habe ich nicht gefunden, gekauft habe ich gar nichts, aber mich umso mehr ge√§rgert.
Mit einer Freundin war ich vergangenen Monat in einer Parf√ľmerie. Sie wollte ein bestimmtes – und nicht g√ľnstiges – Make-up kaufen. Unwillig suchte die Verk√§uferin – nachdem sie es sich nicht nehmen lie√ü, uns mit abf√§lligen Blicken zu mustern – in einer Schublade, „welche Farbe?“, wollte sie wissen. „Ich wei√ü die Nummer nicht, aber vielleicht kann ich es ja auch mal sehen“, merkte meine Freundin an. Umst√§ndlich und genervt √∂ffnete die Parf√ľmerie-Fachangestellte die Verpackung. „Na, hier wird man ja gut beraten“, rutschte mir raus.

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Eine deutsche Einkaufsstraße - ob alle Kunden wohl gut bedient werden?

Szenenwechsel: Ein Bekleidungsgesch√§ft. Ich hatte eine h√ľbsche Jacke entdeckt, die leider etwas zu gro√ü war. Auf den St√§ndern suchte ich vergeblich nach der richtigen Gr√∂√üe. Hilfesuchend blickte ich mich um. Am Ende des Ganges standen zwei Verk√§uferinnen scheinbar in eine angeregte Unterhaltung vertieft. „Entschuldigung“, unterbrach ich die beiden, „vielleicht k√∂nnen Sie mir ja helfen, gibt es die Jacke noch eine Gr√∂√üe kleiner?“. „Da muss ich ins Lager“, antwortete eine der Verk√§uferinnen, machte aber keine Anstalten, dies auch wirklich zu tun. „Danke, hat sich erledigt“, sagte ich, hing die Jacke zur√ľck auf die Stange und verlie√ü das Gesch√§ft.

In den USA wird man als Kunden richtig gut behandelt

„Ich war im Sommer in den USA“, erz√§hlt mir eine gute Freundin, „da wirst du richtig gut behandelt in den Gesch√§ften, im Supermarkt bekommst du sogar die T√ľten eingepackt, da ist es richtig gehend ein Schock, wenn man wieder in Deutschland ist“.

Woran liegt das, frage ich mich, ich kann mir kaum vorstellen, dass die Jobs im Supermarkt in den USA so viel besser bezahlt sind. Sind die Amerikaner freundlicher? Oder einfach kundenorientierter?

Vor einer Woche war ich in einer Buchhandlung. Ich durchst√∂berte die Regale, bl√§tterte in dem einen oder anderen Buch und hatte eigentlich nicht vor etwas zu kaufen. „Das m√ľssen Sie unbedingt lesen“, h√∂rte ich eine Mitarbeiterin des Buchladens zu mir sagen, die beobachtet hatte, dass ich den Inhalt eines Buches studierte und es gerade wieder in das Regal zur√ľckstellen wollte. „Das ist eines der sch√∂nsten B√ľcher, das ich kenne, ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen“. Die Frau l√§chelte mich herzlich an und ging weiter.

Ich kaufte das Buch und fand es wunderschön, ob es das schönste war, das ich je gelesen hatte, könnte ich jetzt nicht behaupten, aber die Art, wie es mir empfohlen wurde, hatte mit äußerst gut gefallen.

Ein wenig Aufmerksamkeit von beiden Seiten, macht den Alltag angenehmer

Deswegen ging ich vor zwei Tagen nochmals in den Buchladen und suchte nach der Verk√§uferin. „Kann ich Ihnen helfen?“, fragte mich ein Mitarbeiter. „Nein, ich m√∂chte zu Ihrer Kollegin“, sagte ich, nachdem ich „meine“ Verk√§uferin entdeckt hatte. Diese erschrak sichtlich.

„Ich m√∂chte Ihnen danken f√ľr die Buchempfehlung, es hat mir sehr viel Spa√ü gemacht, die Geschichte zu lesen“, sagte ich, l√§chelte und ging weiter. Konnte aber gerade noch sehen, wie sehr sie sich dar√ľber freute.

Mein Besuch der Buchhandlung hat mich keineswegs gänzlich mit der Dienstleistungsbereitschaft im deutschen Einzelhandel ausgesöhnt, aber es hat mir gezeigt, dass es so auch gehen kann. Und ein wenig Aufmerksamkeit von beiden Seiten macht den Alltag um ein Vielfaches angenehmer.

gabi

Anti-Bot Initiative der deutschen Internetwirtschaft

Heddesheim/Rhein-Neckar, 16. September 2010. Sch√§tzungsweise jeder vierte Computer mit Internetzugang ist in Deutschland Teil eines „Bot“-Netzes, sch√§tzt der Verband der Internetwirtschaft „eco“. Mittels eines Schadprogramms werden die infizierten Rechner f√ľr kriminelle Aktivit√§ten genutzt. Ein „Cleaner“, also eine Anti-Schadsoftware, soll helfen, die „Bot“-Netze zu s√§ubern.

Von Hardy Prothmann

„Relativ wenige Botnet-Betreiber haben Millionen von Computer zu Botnetzen zusammengeschlossen und verf√ľgen damit √ľber eine Rechenleistung, die h√∂her ist als die von allen Hochleistungscomputern der Welt zusammen. Allein das im April 2009 entdeckte Botnetz „Mariposa“ bestand aus 13 Millionen gekaperten Computern. Darunter sind auch immer mehr Computer von Unternehmen und √∂ffentlichen Einrichtungen. Links in sogenannten Instant Messages (z.B. in Chatprogrammen), die auf pr√§parierte Webseiten f√ľhrten und von einer L√ľcke im Browser profitierten, waren neben infizierten Dateien von Tauschb√∂rsen und auf USB-Sticks die Ursache f√ľr die Infektionen.“

botfrei

Informatives und hilfreiches Angebot zum Schutz vor Bot-Angriffen: botfrei.de

Was der Verband eco beschreibt, kann man ein „Horrorszenario“ nennen. Cyber-Kriminelle dr√ľcken zu einem Tag X auf die Entertaste und aktivieren gekaperte Internetcomputer, um irgendeinen Angriff zu starten: Ein Konkurrenzunternehmen stilllegen, Kursmanipulationen an den B√∂rsen sind denkbar, massive Angriffe auf die staatliche Infrastruktur.

Aktuell hat „eco“ in Zusammenarbeit mit mehreren Partnern die Initiative „Anti-Bot“ gestartet, im Internet gibt es Informationen dazu unter „www.botfrei.de“. Au√üerdem wird hier ein „Cleaner“ angeboten, also ein Programm, das infizierte Computer „reinigen“ soll, als Schadprogramme deinstalliert und vernichtet.

Diese Initiative ist absolut zu unterst√ľtzen. Kriminelle erschweren schon heute durch „Spam“ allen anderen Internetnutzern das Leben. Postf√§cher quellen √ľber mit den Schrottnachrichten, man versucht durch Pseudo-Angebote den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen, auch das „Pishing“, das Abgreifen von Bankdaten und anderen sensiblen Informationen nimmt immer mehr zu.

Ein guter Schutz sind ein Virenscanner, der nat√ľrlich immer aktuell gehalten werden muss, sowie regelm√§√üige Updates aller Software auf dem Computer. Die meisten Programme erledigen das selbstst√§ndig, wenn man diese Option nicht abschaltet. Veranwortlich sind aber auch die PC-Nutzer, die emails dubioser Absender nicht √∂ffnen sollten und nachdenken, bevor sie auf irgendeinen Link klicken.

Die wichtigsten Fragen, die man sich stellen sollte, sind:

Kenne ich den Absender?
Erwarte ich Post von diesem Absender?
Ist es wahrscheinlich, dass mir der angebliche Absender Post schickt? (Bank, Versicherung, andere Finanzdienstleister?)
Klingt das versprochene Angebot in der Betreffzeile plausibel?

Bei jeder email, auf die eine dieser Fragen nicht zutrifft, sollte man vorsichtig sein. Denn wie wahrscheinlich ist es schon, dass „geile Schlampen aus der Nachbarschaft“ ausgerechnet auf einen warten? Wie wahrscheinlich ist es, dass man irgendetwas gewonnen hat, obwohl man gar nicht teilgenommen hat? Wie wahrscheinlich ist es, dass ein „guter Freund“ sich meldet, vorzugsweise aus Afrika, um einem Millionen zu versprechen? Wer gibt einem die Garantie, dass das „Viagra“ auch Viagra ist und nicht nur eine eingef√§rbete Pille, falls man die jemals trotz eines „unschlagbaren Angebots“ erh√§lt.

Der gesunde Menschenverstand ist mitunter der beste Schutz. Man muss wissen, dass „verlockende“ Angebote entweder Nonsens oder gef√§hrlich sind.

Ich l√∂sche rigoros alle email, auf die meine Plausibilit√§tsfragen keine Antwort finden. Nat√ľrlich k√∂nnten darunter auch „ernsthafte“ Angebote sein. Dann gehe ich aber davon aus, dass der Absender es meist telefonisch nochmals bei mir probiert: „Hast Du meine mail nicht erhalten?“

Niemand ist gesetzlich verpflichtet, seinen Rechner auf die Infizierung mit „Bot“-Schadsoftware zu √ľberpr√ľfen. Wer aber gerne im Internet ist, sollte aus Solidarit√§t mit den anderen Nutzern auf die eigene Sicherheit und auf ein sicheres Netz achten. Denn Opfer eines Bot-Angriffs wird man vielleicht nicht pers√∂nlich, aber doch indirekt. Um Sch√§den zu beseitigen muss viel Geld aufgewendet werden, das letztlich wieder in die Kalkulation der Angebote einflie√üt.

Die „botfrei“-Seite ist sehr informativ und beschreibt gut, wie man die „B√∂sewichter“ auf dem eigenen Rechner wieder los wird. Benutzer, die unsicher sind, k√∂nnen sich bei Freunden Hilfe holen oder auch beim Fachmann.

UnsereLeserInnen, die Fragen haben, können sich gerne auch an die Redaktion wenden. Wir helfen ebenfalls gerne weiter.

Der DE-Cleaner s√§ubert zur Zeit nur Windows-basierte System – auf Anfrage best√§tigte uns „eco“, dass an einer Mac-Version gearbeitet wird. Dem Verband „eco“ geh√∂ren rund 500 Unternehmen der Internetbranchen an.

Einen ersten Hinweis, dass mit dem eigenen Computer „irgendwas nicht stimmt“, erh√§lt man, wenn der Computer zwar modern ist, aber langsam arbeitet oder „sich irgendwie komisch“ verh√§lt oder Dinge tut, die ihm niemand befohlen hat, also pl√∂tzlich neu zu starten, Fenster zu √∂ffnen oder zu schlie√üen oder die Festplatte arbeitet wie wild, ohne dass man wei√ü, warum. Sollten also „merkw√ľrdige Symptome“ auftreten, ist eine Untersuchung mittels Cleaner sehr sinnvoll – aber auch ohne Symptome schadet eine regelm√§√üige Pr√ľfung nicht, sondern bewahrt vor eigenem Schaden und auch einem der Allgemeinheit.

Abrechnung mit den Stromfressern

Guten Tag!

Heddesheim, 05. Dezember 2009. Die Tester der Stiftung Warentest haben „Verbraucher“ unter die Lupe genommen – Stromverbraucher. Das klare Ergebnis zeigt – wer sich √ľber seine Waschmaschine freut, die seit 15 Jahren „ihre Runden“ dreht, akzeptiert einen viel zu hohen Stromverbrauch. Die Rechnung geht nicht auf: Neue Technik spart Strom und damit unterm Strich Geld.

Der gr√∂√üte „Verbraucher“ ist auf den ersten Blick einer der kleinsten: Die Gl√ľhbirne. Aber die „brennt“ √ľberall und in gro√üer Zahl im Haushalt. Nach den Untersuchungen der Warentester sind die Gl√ľhbirnen zusammengerechnet der „Top-Stromfresser“. Die Testergebnisse belegen, dass bis zu 82 Prozent Kosten beim Einsatz von Energiesparlampen (die dazu eine h√∂here Lebensdauer haben) eingespart werden k√∂nnen.

Auf Platz zwei kommen K√ľhl- und Gefrierkombinationen – hier gibt es ein Einsparpotenzial um 60 Prozent. Auf Platz drei stehen die W√§schetrockner, fast 50 Prozent l√§sst sich hier an Energie sparen.

Strommasten

Strommasten in Heddesheim. Bild: jop

Doch auch bei neuen Ger√§ten sollte der Kunde nicht nur auf den Preis, sondern auch auf den „Verbrauch“ des Ger√§ts achten.
Beispiel LCD-Fernseher: Hier kann ein Ger√§t, das in der Bild-Qualit√§t als „gut“ bewertet wurde, glatt doppelt so viel Strom verbrauchen, wie ein anderes, dass ebenfalls eine „gute“ Bildqualit√§t hat.
Die Kalkulation: Kostet das stromgierige Ger√§t 500 Euro und verbraucht 50 Euro im Jahr und das stromsparende 600 Euro, das aber nur 25 Euro Stromkosten verursacht, ist das „g√ľnstige Ger√§t“ ab dem 5. Jahr kein „Schn√§ppchen“ mehr, sondern l√§sst Jahr f√ľr Jahr 25 Euro aus der Geldb√∂rse einfach so verschwinden. Auf zehn Jahre gerechnet sind das (10×25) 250 Euro ohne das h√∂here Strompreise eingerechnet worden sind. Unterm Strich war das „Schn√§ppchen“ auf den ersten Blick 20 Prozent „g√ľnstiger“, √ľber die Nutzungsdauer gesehen aber knapp 30 Prozent teurer (250 Euro Stromersparnis-100 Euro Kaufpreisersparnis=150 Euro).

Strom ist f√ľr fast alle Haushalte einerseits ein echter Kostenfaktor. Andererseits bieten sich hier auch hohe Einsparpotenziale. So ist der Stromverbrauch von 1996 bis 2005 um 11,5 Prozent gestiegen, obwohl moderne Ger√§te weniger Strom verbrauchen. Gr√∂√üere Ger√§te oder Zweitger√§te haben den Verbrauch gesteigert.

Deshalb r√§t die Stiftung, den eigenen Verbrauch zu analysieren. Jeder „Fall“ ist individuell. Familien (W√§schetrockner) haben andere Bed√ľrfnisse als Singles (vielleicht technikverliebt) oder Heimarbeiter (Computer, Telekommunikation). Wer hohe Verbr√§uche hat, sollte deshalb die Anschaffung einer Solaranlage √ľberlegen.

Alle Ergebnisse lesen Sie im Testbericht der Stiftung Warentest.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Qualitätsjournalismus ist immer auch Service Рneues Angebot auf dem heddesheimblog

Guten Tag!

Heddesheim, 14. November 2009. Das heddesheimblogs hat heute ein neues Angebot gestartet: Service. In dieser Rubrik werden wir redaktionell verschiedene Angebote machen. Los gehts mit Energiethemen und den seri√∂sen Energiespartipps der KliBa. Am Dienstag startet „Rund ums Auto“, am Donnerstag kommender Woche „Gesundheit“.

Das heddesheimblog bietet Journalismus pur – unabh√§ngig, √ľberparteilich, schnell, relevant und vertrauensw√ľrdig.

Dazu geh√∂rt neben unserer aktuellen Berichterstattung auch die hintergr√ľndige und investigative – und ab sofort praktische Berichterstattung. Wir starten zun√§chst mit den Themen „Energie“, „Rund ums Auto“ und „Gesundheit“.

Unter der neuen Kategorie „Service“ (siehe Navigationsleite) finden Sie ab sofort zu diesen Themen interessante Informationen und Recherchen.

Heute starten wir mit „Energie“ – denn das wird uns alle in der nahen Zukunft mehr den je besch√§ftigen – denn die Preise f√ľr √Ėl, Gas und Strom werden kontinuierlich steigen. Sie finden hier Tipps und solide Informationen.

Ebenso bei Service – „Rund ums Auto“. Hier starten wir am kommenden Dienstag mit exklusiven Inhalten und praktischen Tipps. Immer dienstags kommen neue Artikel hinzu.

Donnerstags werden wir Informationen zum Thema „Gesundheit“ ver√∂ffentlichen.

Die Redaktion des heddesheimblogs sucht f√ľr seine Leserinnen und Leser die besten Informationen zusammen und ver√∂ffentlicht diese wie gewohnt kostenlos. Aber vor allem zuverl√§ssig.

Machen Sie mit. Wir freuen uns √ľber Anregungen von Ihnen. Schreiben Sie uns, wenn Sie Fragen haben.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Post von der GEZ


Guten Tag!

Heddesheim, 15. Oktober 2009. Wenn Sie dieser Tage Post von der GEZ bekommen, hat das einen Grund: Es gibt rechtliche √É‚Äěnderungen, die die GEZ befolgen muss. Das geht auch in Ordnung. Es besteht allerdings die Gefahr, dass sich Betr√ľger diese Gesetzes√§nderung zunutze machen.

Von Peter Kröffges

Die Geb√ľhreneinzugszentrale (GEZ) bittet zurzeit viele Rundfunkteilnehmerinnen und -teilnehmer, die eine Einzugserm√§chtigung erteilt haben, ihre Daten f√ľr das Lastschriftverfahren schriftlich zu best√§tigen.

Hintergrund sind bevorstehende rechtliche √É‚Äěnderungen beim Lastschriftverfahren. Bis zum 31. Oktober dieses Jahres muss die Europ√§ische Richtlinie f√ľr Zahlungsdienste in deutsches Recht √ľberf√ľhrt werden. Diese regelt auch ein neues Lastschriftverfahren und damit auch die Einzugserm√§chtigung. Zwar wird es eine √ÉŇďbergangsperiode geben, in der die alten Einzugserm√§chtigungen von den Banken und Sparkassen noch ber√ľcksichtigt werden, aber diese Zeit ist begrenzt.

Die GEZ stellt im Internet unter der Nr. 26 weitergehende Informationen zur Verf√ľgung.√ā¬†Sollten datenschutzrechtliche Fragen auftreten, ist die Datenschutzbeauftragte der GEZ die richtige Ansprechpartnerin.

Da nicht nur die GEZ von den rechtlichen √É‚Äěnderungen im Lastschriftverfahren betroffen ist, wird voraussichtlich bald auch andere Institutionen ihre Kundschaft anschreiben.

Achtung:
Pr√ľfen Sie sorgf√§ltig, ob tats√§chlich eine Einzugserm√§chtigung erteilt wurde, bevor Sie eigenen Daten best√§tigen. Leider sind, auch aus „illegalen Quellen“ (Datenskandale der Vergangenheit) immer noch zahlreiche Kontodaten im Umlauf und es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch Personen oder Unternehmen mit betr√ľgerischer Absicht Best√§tigungsschreiben versenden.

Pr√ľfen Sie regelm√§√üig und in kurzen Abst√§nden die Kontobewegungen (Ausz√ľge) auf Unregelm√§√üigkeiten, veranlassen Sie zeitnah erforderliche R√ľckbuchungen.