Mittwoch, 20. September 2017

10. bis 16. Februar 2014

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine f√ľr den 10. bis 16. Februar 2014. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps f√ľr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm√∂glichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Men√ľ Nachbarschaft im Men√ľ ‚ÄúTermine‚ÄĚ. [Weiterlesen…]

07. bis 13. Oktober 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine f√ľr den 07. bis 13. Oktober 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps f√ľr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm√∂glichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

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Ergebnisse des B√ľrgerbeteiligungsprozesses ver√∂ffentlicht

Das neue Leitbild der Gemeinde Heddesheim

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Rund 80 B√ľrger/innen haben bei der Entwicklung der Leits√§tze mitgewirkt.

 

Heddesheim, 21. September 2013. (red/aw) Heddesheim hat 45 Leits√§tze f√ľr die Zukunft der Gemeinde ver√∂ffentlicht. Sie sind das Ergebnis des B√ľrgerbeteiligungsprozesses, der im November 2012 gestartet worden war. Das Leitbild soll vor allem den Gemeinderat in den kommenden Jahren bei verschiedensten Anl√§ssen begleiten. Ins B√ľrgerhaus kamen am Montag rund 160 B√ľrger/innen zur Pr√§sentation. [Weiterlesen…]

Generation 60+ im Straßenverkehr: Medikamente und körperliche Defizite häufig Unfallursache

Senioren sind nicht automatisch ein Verkehrsrisiko

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Archivbild

 

Rhein-Neckar, 30. April 2013. (red/ae/aw) Wer F√ľhrerschein und Auto besitzt, ist mobil, unabh√§ngig – und diese Unabh√§ngigkeit wird ungern wieder aufgegeben. Denn Mobilit√§t bedeutet Lebensqualit√§t. Dies gilt auch f√ľr Seniorinnen und Senioren. Doch ab wann ist man zu alt zum Autofahren und sollte die Autoschl√ľssel lieber liegen lassen? Erst gestern verursachte ein 82-j√§hriger Falschfahrer auf der A81 einen Unfall. Er und ein 40 Jahre alter Mann kamen dabei ums Leben. Statistiken zeigen: Es gibt mehr √§ltere Teilnehmer im Stra√üenverkehr, doch ein erh√∂htes Risiko f√ľr Unf√§lle gibt es deshalb nicht unbedingt. [Weiterlesen…]

Serie: Sex bei Opa und Oma? Lassen Sie uns dar√ľber reden!

Guten Tag!

Heddesheim, 11. M√§rz 2010. Wir starten heute eine neue Serie – am Donnerstag. Im Fokus steht die Sexualit√§t… im Alter – die hat aber viel mit der Lebens- und Liebeserfahrung davor zu tun, weswegen auch hierzu Texte ver√∂ffentlicht werden. Zum Start der Serie haben wir unsere Autorin, Antonia Scheib-Berten, interviewt. Die Expertin wei√ü: Sexualit√§t im Alter ist ein schwieriges Thema – aber eins, √ľber das man reden kann und sollte. Dann finden sich auch Antworten.

Von Hardy Prothmann

Frau Scheib-Berten, im neuen „Spiegel Wissen“ beschreibt ein Text eine Frau, die Demenzkranken und Behinderten als Sexualassistentin Gespr√§che und Massagen anbietet, die auch zum Orgasmus f√ľhren (sollen). Ihre Kunden sind √§lter, einige besucht die Frau im Altenheim. Ist so eine Arbeit anst√∂√üig, ist das Prostitution?

Antonia Scherb-Berten: „Die T√§tigkeit der Sexualassistentin nichts Neues. In Holland gibt es diese Variante der Assistenz im Rahmen der Arbeit mit j√ľngeren Behinderten schon seit Jahren. Teilweise wurden, zumindest in der Vergangenheit, die Kosten durch offizielle Kostentr√§ger √ľbernommen.

Begr√ľndet wurde es damit, dass auf diesem, sozusagen nat√ľrlichen Wege Spannungen abgebaut werden und somit Medikationen zur Beruhigung oder zur Aggressionshemmung √ľberfl√ľssig w√ľrden.

Dass Frauen wie Nina de Vries mit Dementen reden, sie streicheln und massieren, das lässt sich wohl kaum im Bereich der Anstößigkeit einordnen.

Der Spiegel-Text beschreibt auch eine Frau, deren 80-j√§hriger Ehemann Nacht f√ľr Nacht Sex will. L√§sst sich das mit „Sexualassistenz“ beruhigen?

Scherb-Berten: Im benannten Fall der durch den dr√§ngenden Mann √ľberforderten Ehefrau (80) w√§re gegebenenfalls eher die Gabe eines Medikaments zur Reduktion des Sexualtriebes f√ľr den Patienten √§rztlich zu pr√ľfen. Die pflegenden Angeh√∂rigen m√ľssen manchmal durch die √É‚Äěrztin oder den Arzt vor √ÉŇďbergriffen gesch√ľtzt werden. Au√üerdem ist die √ľberbordende Triebhaftigkeit f√ľr den Patienten sehr belastend und stressend.

Angeh√∂rige trauen sich leider zu wenig √ľber den
gesteigerten Sexualtrieb beim „Opa“ zu reden.

Leider trauen sich zu wenige Angehörige, das Thema in der ärztlichen Beratung zu besprechen.

Es gibt F√§lle, in denen im Rahmen einer Demenz die Sexualit√§t pl√∂tzlich eine neue, dominierende Rolle bekommt. Manchmal zeigt sich dies in Masturbation. Hier hilft meist schon, dem Patienten einen gesch√ľtzten Rahmen zu schaffen und ihn nicht zu bestrafen oder moralisch zu verurteilen.“

Eine Sexualassistenz d√ľrfte aber bei vielen Menschen als unmoralisch gelten?

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Antonia Scheib-Berten berät in Sachen Beziehung, Liebe, Sexualität. Bild: asb

Scheib-Berten: „Was anst√∂√üig ist, das liegt im Auge der Betrachterin und des Betrachters. Es gibt hier keine generelle Antwort. Als Sexualberaterin sage ich, durch Assistenz kann kranken Menschen Entspannung und Gl√ľcksgef√ľhl geboten werden.

Wenn gelebte Sexualit√§t nat√ľrlich im Rahmen der Paarbeziehung m√∂glich ist, so ist dies auf jeden Fall zu bevorzugen. Liebe kaufen kann man sich nat√ľrlich nicht!“

Im Spiegelbericht werden sowohl Angeh√∂rige als auch Seniorenheime und sogar die Prostituiertenorganisation „Hydra“ mit ihren Zweifeln in Sachen „Sexualassistenz“ darstellt. Es steht zwar nicht im Text, aber die Frage ist auch in Vorgespr√§chen zu diesem Interview aufgekommen: Ist das nicht vielleicht irgendwie „pervers“?

Scheib-Berten: „Was hei√üt eigentlich „pervers“? Bei Perversionen geht es um die Abgrenzung von in einer Gesellschaft herrschenden Moralvorstellungen. Vielleicht spielen auch unsere eigenen Phantasien im Zusammenhang mit den Aktivit√§ten von Frauen wie Nina de Vries eine gro√üe Rolle. Was stellt sich die B√ľrgerin, die Altenpflegerin, der Sohn des Patienten oder auch der Pfarrer vor, wenn er den Artikel bei Spiegel-Wissen liest? Vermutlich gehen die eigenen Phantasien weit √ľber das hinaus, was letztendlich geschieht.“

Es gibt auch juristische Fragen.

Rein juristisch geht es nat√ľrlich auch um die Pers√∂nlichkeitsrechte des Patienten. M√ľsste, wenn Frau de Vries ganz offiziell zum Einsatz kommen sollte, sogar der gesetzliche Betreuer seine Zustimmung geben? Eine Frage an die Juristinnen!

Sollte keine gesetzliche Betreuung bestehen, so w√§re die Inanspruchnahme von Diensten einer Assistenz vielleicht nur das Fortf√ľhren einer lebenslangen Gewohnheit des Dementen. Vielleicht ist er w√§hrend seines gesamten erwachsenen Lebens regelm√§√üig zu Prostituierten gegangen? W√§re es dann nicht sogar ein Entzug von √Ę‚ā¨Ň°regelm√§√üig wiederkehrenden Diensten‚Äô, also eine Ungleichbehandlung gegen√ľber Nicht-Dementen?

Auch Frauen bel√§stigen M√§nner durch √ÉŇďbergriffe.

Geht es eigentlich bei der Frage nur um Männer?

Scheib-Berten: „Interessant ist, dass bei diesem Thema nie von weiblichen Dementen die Rede ist. Dass auch Frauen √ľbergrifflich werden, dass m√§nnliche Altenpfleger in der Balintgruppe von Bel√§stigungen durch Heimbewohnerinnen sprechen, scheint nicht im Bereich des M√∂glichen – ist jedoch Realit√§t.“

Sex und Alter ist oft ein noch gr√∂√üeres Tabuthema als Alter und Tod. Immer wieder gibt es Umfragen und Statistiken, welches Volk das sexuell aktivste ist, wer in welchem Alter wie oft… Bei gef√ľhlten 60 oder 65 Jahren gibt es aber keine Informationen mehr. H√∂rt ab diesem Alter das Sexualleben auf?

Scheib-Berten: „Zum einen halte ich absolut nichts von Statistiken, die es vermutlich gibt, die mich pers√∂nlich aber nicht interessieren. Wie hei√üt es so sch√∂n: „Traue nur der Statistik, die du selbst gef√§lscht hast.“ Also: Keine Konkurrenz zwischen feurigen Italienern, stolzen Spaniern und unseren deutschen M√§nnern! Schon gar nicht ausgetragen √ľber Zahlen.

In der Tat wird Sexualit√§t und Liebe, zwei Nomen, die ich gerne auch im Zusammenhang nenne, fast ausschlie√ülich mit Jugend, attraktiven K√∂rpern, Fortpflanzungsf√§higkeit und Vitalit√§t in Verbindung gebracht. Ich erinnere mich, dass ich bereits 1993, als ich bei der pro familia in Mannheim als Gesch√§ftsf√ľhrerin gearbeitet habe, auf die Dringlichkeit hinwies, dass sich Sexualberater der Generation 50 plus zuwenden m√ľssen.

Sexualität spielt in jedem Alter eine wichtige Rolle.

Seinerzeit wurde ich bel√§chelt. Mittlerweile merken auch die professionellen Berater, dass Sexualp√§dagogik ab dem mittleren Lebensalter ein wichtiger Baustein der Arbeit ist. Ich hatte eine Frau in der Beratung, die erst nach Ende der Menopause mit einem neuen Partner orgasmusf√§hig wurde. Welche Befreiung, welches Gl√ľck!

Fakt ist, dass die Liebesf√§higkeit grunds√§tzlich nie aufh√∂rt. Hormone beeinflussen unseren K√∂rper und steuern auch unsere Libido. Doch das ist nur eine Seite der Stimulation. Nur in Verbindung mit g√ľnstigen Rahmenbedingungen wird gesp√ľrte Lust zu gelebter Lust! Ein alleinstehender Mann, der kein Zielobjekt von k√∂rperlicher Lust hat, wird m√∂glicherweise versuchen, seine sexuelle Energie umzuleiten. Eine ungl√ľckliche Paarbeziehung ist nicht gerade der richtige Ort f√ľr k√∂rperliche N√§he und lebenslustige Sexualit√§t – egal in welchem Alter.“

Was w√ľnschen sich √§ltere und alte Menschen in Sachen Sexualit√§t? Sind diese W√ľnsche anders oder entsprechen sie den „durchschnittlichen“ Vorstellungen?

Scheib-Berten: (lacht) „Was sind die durchschnittlichen Vorstellungen? Selbstverst√§ndlich werden im h√∂heren Alter keine anstrengenden Kamasutra-√ÉŇďbungen auf der Tagesordnung stehen, wenn die Arthrose plagt und der R√ľcken schmerzt. Auch m√ľssen wir unseren Fokus hinsichtlich Sexualit√§t erweitern. Das hingebungsvolle Streicheln, das Kuscheln, das innige Sich-nahe-sein – all das subsummiere ich unter dem Begriff Sexualit√§t.

Im Alter wird gekuschelt – aber auch genitale Sexualit√§t gew√ľnscht.

Dass nat√ľrlich auch genitale Sexualit√§t gew√ľnscht wird, das ist die Regel. Schade ist, dass √§ltere und alte Paare h√§ufig nicht √ľber ihre W√ľnsche sprechen. Und tragisch ist, dass Einschr√§nkungen klaglos als Gegebenheiten angenommen werden. Manchmal w√ľrde der Besuch eines kompetenten (!) Urologen √ľber Potenzschwierigkeiten hinweghelfen oder ein Gespr√§ch mit der Gyn√§kologin w√ľrde Erleichterung bringen.“

Haben alle √§lteren Menschen das Bed√ľrfnis nach sexueller Befriedigung?

Scheib-Berten: „Durch die Besch√§ftigung mit dem Thema „Sexualit√§t im Alter“ sollte kein Leistungsdruck aufgebaut werden! Jedes Paar sollte f√ľr sich selbst entscheiden, ob, wie und wie oft sexuelle Aktivit√§ten ihre Beziehung bereichern. Wenn beide beschlie√üen, in ihrem Leben einen anderen Fokus zu setzen, so ist das v√∂llig in Ordnung! Wenn allerdings eine oder einer von beiden ein Defizit versp√ľrt, so sollte man nochmals n√§her hinschauen. Interessanterweise ist es nicht immer der Mann, der sich mehr Aktivit√§ten w√ľnscht!

„Use it or loose it,“(Benutze es oder verliere es!) ist hier auch eine wichtige Maxime. In der Regel werden Menschen, denen Sexualit√§t w√§hrend des gesamten Lebens nicht so wichtig war, auch im Alter kein Defizit versp√ľren – falls sich nicht die Rahmenbedingungen √§ndern!√ā¬†Eine neue Liebe wirkt hier manchmal Wunder!

Warum erf√§hrt man so gut wie nichts zu dem Thema? An den Volkshochschulen gibt es oft sehr viele Kurse – nur das Wort Sex kommt dort meist nicht vor – schon gar nicht in Verbindung mit „Alter“.

Scheib-Berten: Das liegt zum Teil auch daran, dass dieser Begriff in der Ausschreibung m√∂glicherweise Menschen geradezu davon abh√§lt, zur Veranstaltung zu kommen! Die Scheu ist hier sehr gro√ü! Ich habe vor ein paar Jahren an der Volkshochschule einen Gespr√§chskreis „Mut zum Gl√ľck“ angeboten. Wir besch√§ftigten uns auch mit dem Thema Sexualit√§t. Sollte ich wieder angefragt werden, so stehe ich gerne zur Verf√ľgung!“

„Sexualit√§t im Alter“ geh√∂rt in jeden Lehrplan – alles andere ist ein Defizit.

Muss beispielsweise ein Seniorenheim nicht damit rechnen, als unseriös zu gelten, wenn dort das Thema Sex behandelt wird?

Scheib-Berten: „Ganz im Gegenteil. Ich habe bereits bei einigen Tr√§gern Fortbildungen f√ľr Pflegekr√§fte, auch im ambulanten Bereich angeboten. Das Thema ist latent pr√§sent und gerade auch j√ľngere Pflegende sind h√§ufig √ľberfordert. Im √ÉŇďbrigen steht „Sexualit√§t im Alter“ mittlerweile auf dem Lehrplan der Ausbildung zur Altenpflegerin/Altenpfleger. Wenn ein Bildungstr√§ger dies noch nicht anbietet, so best√ľnde hier ein Defizit!“

Schauen Sie mal in die Zukunft. Deutschland im Jahr 2050. Wie werden die heute 20- bis 40-j√§hrigen dann √ľber Sexualit√§t im Alter sprechen oder diese leben? Ist Sex bei Opa und Oma immer noch ein Tabuthema?

Scheib-Berten: „Ich hoffe, dass das Thema Sexualit√§t und Alter keinen Sonderstatus mehr ben√∂tigt, weil es zur Selbstverst√§ndlichkeit geworden ist.“

logo_herzwerkstattZur Person:
„herzwerkstatt“ hat Antonia Scheib-Berten ihre Ehe-, Partner- und√ā¬†Sexualberatung genannt, die sie seit 1995 anbietet. Als erfahrene√ā¬†Fachfrau in Sachen Beziehung und Liebe setzt sie neben√ā¬†Publikationen zum Thema den √ā¬†Schwerpunkt ihrer Arbeit in die√ā¬†Einzel- und Paarberatung von Menschen jeden Lebensalters. Auch√ā¬†Menschen im mittleren Lebensalter, √É‚Äěltere oder Angeh√∂rige finden√ā¬†bei ihr fachliche Unterst√ľtzung. Die Beratung findet im√ā¬†gesch√ľtzten Rahmen der „herzwerkstatt“ in Weinheim statt. Termine nur nach Vereinbarung!

Weitere Informationen unter: www.herzwerkstatt.com

Närrische Senioren

Guten Tag!

Heddesheim, 12. Februar 2010. Am „schmutzigen Donnerstag“ feierten Senioren einen „n√§rrischen Nachmittag“ im B√ľrgerhaus.

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Gute Stimmung beim "närrischen Seniorennachmittag". Bild: hblog

Ein sch√∂nes Programm hat Andreas B√∂hm, Sozialarbeiter bei der Gemeinde, f√ľr die Seniorinnen und Senioren zusammengestellt. Vor allem die musikalischen Vorf√ľhrungen kamen bei den √§lteren B√ľrgern gut an.

„G√ľnter ohne H“ (G√ľnter Gajewski) f√ľhrte durch den Nachmittag, die Musik machte Ernst Gr√ľnewald. Otto Klemm, Klaus Fischer und Fred Knorre (als Charley, der Berliner) gingen in die B√ľtt.

Angestellte der Gemeinde zeigten als „Frau Grosch & friends“ eine Playback-Show: „Bella Italia“. Die Gassenhauer sangen viele der Senioren mit. Der Odenwaldklub tanzte einen Schweinetango. Auch Senioren machten Programm: Die DRK Gymnastikgruppe trat als „Senioren tanzen f√ľr Senioren“ auf und der Seniorensingkreis trat unter „Senioren singen f√ľr Senioren“ auf.

Die Grumbe beteiligten sich mit Auftritten der kleinen und mittleren Garde und dem Tanzmariechen Alina Bernhard. Elferrat und Prinzessin Bianca I. kamen am sp√§ten Nachmittag zu Besuch, bevor das „Rathaus gest√ľrmt“ wurde.

Dort musste der Elferrat Aufgaben l√∂sen, um an den Rathausschl√ľssel zu kommen.

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Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Was von der Feier √ľbrig blieb

Guten Tag!

Heddesheim, 11. Dezember 2009. Am Donnerstag, den 10. Dezember 2009, lud B√ľrgermeister Michael Kessler zur Seniorenfeier in die Nordbadenhalle ein. Der Nachmittag hatte dreizehn Programmpunkte. Elf auf der B√ľhne, zwei ihm Besucherraum. Der Mannheimer Morgen wird √ľber „beste Unterhaltung“ schreiben, √ľber „Gemeinschaft“ und wie „sch√∂n alles war“. War es das?

Kommentar: Hardy Prothmann

Die Seniorenfeier der Gemeinde ist im Prinzip eine gute Einrichtung. Denn sie l√§dt die, f√ľr die man sich oft nur noch wenig interessiert, explizit ein. Zu einer Feier. Also einem Fest.

Die Frage ist, was jemand unter einem Fest, unter einer Feier versteht. Die Definitionen werden sehr unterschiedlich ausfallen.

Der Heddesheimer B√ľrgermeister Michael Kessler l√§dt zur „Seniorenfeier“ ein. F√ľr ihn ist eine Feier ein Verwaltungsakt.

Ebenso, wie seine leidenschaftslosen Reden, in denen er Punkt um Punkt abhakt, was er immer auf seiner Liste hat: Dank f√ľr alles M√∂gliche. Sorgen √ľber alles M√∂gliche.

Und nat√ľrlich den „demographischen Wandel“. Das ist eines seiner Lieblingsthemen – nat√ľrlich immer verwaltungspraktisch oder -theoretisch betrachtet.

Leider kann er dabei kaum einen Satz fehlerfrei zu Ende f√ľhren.

Auch der evangelische Pfarrer Herbert Anzinger spult seine Ansprache nach dem gewohnten Schema ab.

Beiden fehlt jegliche Empathie, also Anteilnahme. Sie geben diese nur vor. Denn das geh√∂rt zu ihren Pflichtaufgaben. Der eine ist B√ľrgermeister, der andere Pfarrer. Beide m√ľssen ihrer Funktion nach mit den Menschen verbunden sein und erf√ľllen ihre Aufgabe – f√ľrs Protokoll. Dort steht: Seniorenfeier.

Typischerweise wird gedankt, f√ľr alles, aber f√ľr nichts Bestimmtes und gehofft, dass alles, vor allem die Gesundheit, noch lange gut ist.

Und sp√§testens hier wird es inflation√§r. Keiner der G√§ste dieser Feier wird pers√∂nlich angesprochen. Sie sind einfach nur „√§ltere Mitb√ľrgerinnen und Mitb√ľrger“.

Im Gegenteil k√∂nnte man auch annehmen, dass es bei dieser „Seniorenfeier“ weniger um das gute Gef√ľhl f√ľr die Senioren geht, als das der „Helferinnen und Helfer“ und der „Mitwirkenden“ und – allen voran der Redner B√ľrgermeister und Pfarrer.

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Selbstloser Einsatz? Oder "selbstvoller"? Eine gute Frage. Bild: hblog

Den denen „geb√ľhrt“ schlie√ülich „Dank“ f√ľr den „selbstlosen Einsatz“.

Ein einfaches „Danke-sch√∂n“ w√ľrde es auch tun. Denn das w√ľrde den „selbstlosen Einsatz“ so definieren, wie man ihn erwarten k√∂nnen sollte. Als normal. Und eben keineswegs „selbstlos“.

„Selbstlos“ ist jemand, der sein „Selbst“ los ist. Also eine Marionette.

Damit bin ich wieder bei der Definition. Wenn ein B√ľrgermeister von „selbstlosem Einsatz“ spricht, sind das seine Worte. Jeder w√§hlt seine Worte so, wie er sie sch√§tzt.

Und damit bin ich wieder bei der Frage, ob diese Worte jemanden ber√ľhren?

Mich ber√ľhren diese Worte. Mit Sorge. Denn ich m√∂chte nicht irgendwann alt sein (was ich zweifellos irgendwann sein werde) und von „selbstlosen“ Helfern bedient werden.

Ich w√ľnsche mir „selbstvolle“ Menschen, die mich und meine W√ľrde und mein „Selbst“ als einzigartig respektieren. Auch, wenn es schwerf√§llt.

So betrachtet werden sicherlich alle Helfer der Seniorenfeier f√ľr sich beanspruchen, „selbstvoll“ zu sein. Wie passt das aber zu „selbstlos“?

Die Seniorenfeier ist im Prinzip eine gute Einrichtung. Weil die Idee die einer Ehrung des Alters ist. Der Ausdruck des Respekts und der Verneigung vor „Lebenserfahrungen“.

„Alt“ zu sein, ist nichts Schlimmes. Es ist normal.

Heutzutage sind „alte“ Menschen immer noch sehr aktiv, wie der B√ľrgermeister richtig feststellte. Mit einigen dieser „alten“ Menschen habe ich gesprochen und keiner hat sich in der Ansprache des B√ľrgermeisters wiedergefunden.

Warum? Weil das Leben dieser Menschen eben nicht „selbstlos“ war und ist.

Alle haben ihre Erfahrungen gemacht und machen sie noch.

Sie waren hilfsbereit oder egoistisch. Sie waren und sind „selbstlos“ oder „selbstvoll“.

Wie auch immer. In der Masse sind sie alt. Jeder einzelne hat seine eigene Geschichte, „los“ oder „voll“, aber auf alle F√§lle „selbst“.

Und wir alle zusammen, die „Alten“ und die, die sie „bewirten“ und die, die das „Programm machen“, haben unsere gemeinsamen Erfahrungen. Oder auch nicht.

Die Frage, die bleibt ist: Wie geht das Leben zwischen Alt und Jung nach der Seniorenfeier weiter?

Dann, wenn der „offizielle“ Teil, also der „Verwaltungsteil“ vorbei ist?

Das ist die entscheidende Frage.

Seniorenfeier 09. 750 Gäste Рstrammes Programm

Guten Tag!

Heddesheim, 11. Dezember 2009. Die Seniorenfeier 2009 der Gemeinde Heddesheim hatte mit mehr G√§sten gerechnet – f√ľr rund 900 Teilnehmer war in der Nordbadenhalle bestuhlt worden, etwa 750 G√§ste waren gekommen. Durch das aufw√§ndige Programm gab es immer etwas auf der B√ľhne zu sehen.

Nach der Ansprache des B√ľrgermeisters Michael Kessler und den „geistlichen“ Worten des evangelischen Pfarrers Dr. Herbert Anzinger hatte zun√§chst die Seniorenkapelle unter der Leitung von Elsa Edinger ihren Auftritt.

Im Anschluss trat der Seniorensingkreis unter Leitung von Anneliese Vollers auf, dann der Schulchor der Hans-Thoma-Schule unter Leitung von Anja Dehnen. Dann referierte G√ľnter Gajewski √ľber „Weihnachten in verschiedenen Regionen Deutschlands“.

Dann zeigten die „Murmeln“, die M√§dchen-Turngruppe der TG Heddesheim ihr K√∂nnen unter Leitung von Bettina Lederer und Gersom Lidy. Es folgte der Auftritt des gemischten Chors des M√§nnergesangsvereins 1847 unter Leitung von Thomas Wind.

Im Anschluss trat der Heddesheimer Kinderchor unter Leitung von Sabine Endrich auf. Zum Abschluss trat der evangelische Posaunenchor unter Leitung von Hansj√∂rg Tenbaum auf. Durch das Programm f√ľhrte Peter Kleinert.

Bewirtet wurden die Senioren durch Gemeinderäte und/oder Ehegatten derselben sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung.

Nach den Ansprachen des B√ľrgermeisters und des Pfarrers gab es eine „Kaffe- und Kuchenpause“, zum Ende der Veranstaltung hin „Bockw√ľrste mit Br√∂tchen“. Alle Getr√§nke und Speisen waren f√ľr die G√§ste frei.

Das „Programmheft“ w√ľnschte allen eine frohe Weihnacht und ein gl√ľckliches, gesundes neues Jahr.

Viel Freude mit den Bildern.

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