Freitag, 22. September 2017

Ende der weiterf├╝hrenden Schule in Hirschberg beschlossen

Hirschberg willigt in die Scheidung ein

Hirschberg/Heddesheim, 26. November 2013. (red/pro) Die ├╝berwiegende Mehrheit des Gemeinderats hat dem Antrag aus Heddesheim zugestimmt, sich mittelfristig aus dem Schulzweckverband zu l├Âsen, damit Heddesheim alle eine Gemeinschaftsschule entwickeln kann.
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Das politische Verh├Ąltnis der Gemeinden Hirschberg und Heddesheim ist zutiefst gest├Ârt

Entt├Ąuschte Verl├Ąsslichkeiten

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Heddesheim/Hirschberg, 27. September 2013. (red) Die unterschiedliche Entscheidung zum Thema Gemeinschaftsschule zementiert das zutiefst gest├Ârte politische Verh├Ąltnis zwischen den B├╝rgermeistern und Gemeinder├Ąten der Nachbargemeinden. Die Gr├╝nde sind vielf├Ąltig und nicht erst durch diese Entscheidung bedingt. Und ganz sicher ist die Schule mittlerweile ein Wahlkampfthema. [Weiterlesen…]

Antrag auf Weiterentwicklung der KDS zur Gemeinschaftsschule gescheitert

Betroffene bis aggressive Atmosph├Ąre

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Heddesheim/Hirschberg, 27. September 2013. (red) Der Schulzweckverband entwickelt die Karl-Drais-Haupt und Werkrealschule nicht zu einer Gemeinschaftsschule weiter. Ein entsprechender Antrag ist gestern durch ein Nein aus Hirschberg gescheitert. Die Ablehnung basiert auf dem B├╝rgerentscheid zum Thema, der mit knapper Mehrheit die Weiterentwicklung abgelehnt hat. Dieses Votum der B├╝rger wirkt wie ein Gemeinderatsbeschluss. Im Hirschberger Ratssaal herrschten abwechselnd betroffene Ruhe bis aggressive T├Âne. [Weiterlesen…]

Besichtigung des Lernb├╝ros der Karl-Drais-Schule

Offenes Lernen und individuell f├Ârdern

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Hirschberg, 20. September 2013. (red/sw) In Hirschberg werden bekannterma├čen am Sonntag nicht nur die Mitglieder des Deutschen Bundestages gew├Ąhlt, sondern auch dar├╝ber abgestimmt, ob die Karl-Drais-Schule (KDS) in eine Gemeinschaftsschule umgewandelt werden soll. In den letzten Wochen wurde dieses Thema w├Ąhrend etlicher Veranstaltungen, ├╝ber die wir auch berichtet haben, kontrovers diskutiert. Gestern Abend konnten die Lernb├╝ros und Klassenr├Ąume der Karl-Drais-Schule besichtigt werden. Sch├╝ler, Kollegium und Rektor standen f├╝r Fragen zur Verf├╝gung. Unsere Autorin Susanne Warmuth schildet aus ihrer subjektiven Sicht ihren Eindruck.

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Gr├╝nen-Sprecher G├╝nther Heinisch kritisiert "wackeres Geschw├Ątz"

„Der B├╝rgerentscheid ist eine Zumutung“

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Gr├╝nen-Sprecher G├╝nther Heinisch bezeichnet den Hirschberger B├╝rgentscheid als „Zumutung“. Foto: B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen

Heddesheim/Hirschberg, 31. August 2013. (red/gb) Der Heddesheimer Gemeinderat und Gr├╝nen-Sprecher G├╝nther Heinisch ist „erstaunt bis entsetzt“, wie Gemeinderat und B├╝rgermeister in Hirschberg zum B├╝rgerentscheid ├╝ber die Zukunft der Karl-Drais-Schule informieren und meint: „Ich beneide die Hirschberger nicht darum, ihren Politikern die Kastanien so oder so aus dem Feuer holen zu m├╝ssen.“

Gastbeitrag: G├╝nther Heinisch (B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen)

„Als Heddesheimer bin ich mehr als erstaunt, ja entsetzt eigentlich, wie in Hirschberg so getan wird, als w├Ąre der B├╝rgerentscheid eine rein Hirschberger Angelegenheit.

Es ist schon bemerkenswert, dass die Belange meiner Gemeinde, um die es nat├╝rlich bei der Abstimmung auch geht, in der Informationsbrosch├╝re genannten Schrift auf 32 Seiten gar nicht vorkommen. Kein Wort von der einstimmigen Bef├╝rwortung durch den Heddesheimer Gemeinderat. [Weiterlesen…]

B├╝rgermeister Michael Kessler zum Hirschberger B├╝rgerentscheid

„Bildungsinvestition oder Kanalausbau“

Heddesheim/Hirschberg, 29. August 2013. (red/ld) Die Pl├Ąne die bestehende Werkrealschule zu einer Gemeinschaftsschule im Schulzweckverband mit Hirschberg weiterzuentwickeln, steht durch den Beschluss des Hirschberger Gemeinderats f├╝r einen B├╝rgerentscheid am 22. September auf dem Spiel. Der Heddesheimer Gemeinderat hatte daf├╝r gestimmt, den vor drei Jahren gegr├╝ndeten Schulzweckverband weiterzuentwickeln. Heddesheims B├╝rgermeister Michael Kessler ist von der Entscheidung des Hirschberger Gemeinderats entt├Ąuscht, blickt aber zuversichtlich der Abstimmung entgegen. [Weiterlesen…]

Sparsame Schule

Schulzweckverband beschlie├čt Haushalt

 

F├╝r die Zukunft der Karl-Drais-Schule wurde bei der gestrigen Sitzung des Schulzweckverbands nur ├╝ber den Haushalt des kommenden Schuljahres beschlossen. Heddesheim hat der Gemeinschaftsschule bereits zugestimmt. Hirschberg beschlie├čt heute das weitere Vorgehen; vielleicht auch einen B├╝rgerentscheid.

F├╝r die Zukunft der Karl-Drais-Schule wurde bei der gestrigen Sitzung des Schulzweckverbands nur ├╝ber den Haushalt des kommenden Schuljahres beschlossen. Heddesheim hat der Gemeinschaftsschule bereits zugestimmt.

 

Heddesheim/Hirschberg, 17. Juli 2013. (red/ld) Am Montag kam der Schulzweckverband der Karl-Drais-Schule und der Grund- und Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim zusammen, um den Haushaltsbericht f├╝r das Schuljahr 2011/2012 sowie den Haushaltsplan f├╝r das kommende Schuljahr 2013/2014 zu verabschieden. ├ťber die Zukunft der Werkreal- und Grundschule wurde nicht gesprochen – zumindest nicht in der ├Âffentlichen Sitzung.
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Hirschberger Gemeinderat beschlie├čt B├╝rgerentscheid zur Gemeinschaftsschule

Heddesheim guckt in die R├Âhre

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Ob sie tats├Ąchlich im Dorf bleibt, sollen am 22. September die Hirschberger B├╝rgerinnen und B├╝rger entscheiden! Wird das Quorum nicht erreicht, muss am 24. September der Gemeinderat entscheiden.

 

Heddesheim/Hirschberg, 17. Juli 2013. (red/ld) Es entwickelt es sich zum Schulkrimi: Die Gemeinde Heddesheim hat sich l├Ąngst f├╝r eine Gemeinschaftsschule im Schulzweckverband mit Hirschberg entschieden. Doch die Partnergemeinde dr├╝ckt sich vor der Entscheidung: Gestern beschloss der Hirschberger Gemeinderat, die Hirschberger B├╝rger ├╝ber die Zukunft der Karl-Drais-Schule abstimmen zu lassen – gleichzeitig mit der Bundestagswahl am 22. September. Alle Details zur Sitzung und was das f├╝r Heddesheim bedeutet, lesen Sie auf dem Hirschbergblog.de.

B├╝rger sollen bei Gemeinschaftsschule mitreden

Freie W├Ąhler beantragen B├╝rgerversammlung

Hirschberg/Heddesheim, 08. Juli 2013. (red/pm) Was wird aus der Karl-Drais-Haupt- und Werkrealschule? Diese Frage wollen die Freien Wähler zusammen mit den Bürger/innen erörtern. Deswegen beantragte die Fraktion eine Bürgerversammlung zum Thema „Gemeinschaftsschule“. [Weiterlesen…]

Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim hei├čt nun Karl-Drais-Schule


Guten Tag!

Hirschberg/Heddesheim, 18. Februar 2011. Die Martin-St├Âhr-Grund- und Hauptschule und die Johannes-Kepler-Schule werden nach der Zusammenlegung zur Grund- und Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim k├╝nftig „Karl-Drais-Schule“ hei├čen. Der Beschluss fiel nicht einstimmig.

Die beiden B├╝rgermeister Manuel Just (Hirschberg) und Michael Kessler (Heddesheim) stellten in der gestrigen Sitzung des Schulzweckverbands die Beratungen in den Gemeinder├Ąten dar.

Aus Sicht der Drais-Bef├╝rworter wurde argumentiert: Ein Erfinder passe besser zu einer Werkrealschule, Drais sei auch bei Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern bekannt, es gebe einen Bezug zur Region und zum Aspekt Technik. Peter Johe (Freie W├Ąhler Hirschberg) fand den Namen Domin eher passend f├╝r ein Gymnasium.

Die Heddesheimer Gr├╝nen Kurt Klemm, Andreas Schuster, sowie die GLH-Gemeinder├Ątin Birgit Knoblauch und die Heddesheimer SPD-Gemeinder├Ątin Karin Hoffmeister-Bugla argumentierten und stimmten hingegen f├╝r Hilde Domin: Eine Frau w├Ąre gut um, die Rolle der Frauen zu st├Ąrken. Au├čerdem w├Ąre ein Bezug zur Zeit des Nationalsozialismus und der Verfolgung von Menschen gegeben, ein Thema, dass derzeit in der Region eher stiefm├╝tterlich behandelt werde. Drais hingegen sei h├Ąufig vertreten und deshalb etwas abgegriffe und zu naheliegend.

Der Hirschberger Gemeinderat hatte sich vor dem Heddesheimer Gemeinderat auf den Namen Drais in nicht-├Âffentlicher Sitzung festgelegt, w├Ąhrend der Heddesheimer Gemeinderat mehrheitlich den Namen Domin pr├Ąferiert hat, aber auch Drais aufgeschlossen gegen├╝ber stand.

Acht Gemeinder├Ąte stimmten dann f├╝r Drais, vier f├╝r Domin. Die B├╝rgermeister, die nur „einig“ Entscheidungen f├╝r den Verband treffen k├Ânnen, stimmten dann f├╝r die Benennung in Karl-Drais-Schule.

Insgesamt gab es 85 Namensvorschl├Ąge aus der Bev├Âlkerung. Die „Namensgeber“ f├╝r Drais d├╝rfen sich ├╝ber einen 100-Euro-Einkaufsgutschein freuen, f├╝r Hilde Domin gibt es einen Gutschein im Wert von 75 Euro und f├╝r den drittplatzierten Namen „Loki-Schmidt-Schule“ einen im Wert von 50 Euro.

Auch eingesandt Logo-Vorschl├Ąge werden pr├Ąmiert – auch wenn sie nicht zum Einsatz kommen.

Karl Drais. Quelle: wikipedia

Zur Person:
Wikipedia: Karl Drais wurde am 29. April 1785 in Karlsruhe geboren und ist dort auch am 10. Dezember 1851 gestorben.

Neben seiner T├Ątigkeit als „Erfinder“ gibt es auch „politische Verwicklungen“, wie man im Online-Lexikon nachlesen kann:
„Zu DraisÔÇÖ Erfindungen geh├Âren ein Klavierrekorder, der Tastendr├╝cke auf Papierband aufzeichnet; 1821 die erste Tastenschreibmaschine f├╝r 25 Buchstaben (1829 weiterentwickelt zur Schnellschreibmaschine mit 16 Tasten sowie erstmals mit Lochstreifen); ein Holzsparherd mit fr├╝hester Kochkiste.

DraisÔÇÖ bedeutendste Erfindung ist der Vorl├Ąufer des Fahrrads die Laufmaschine oder Draisine. Mit ihr wurde zum ersten Mal das Zweiradprinzip, die Bewegung eines Fahrzeugs mit zwei R├Ądern auf einer Spur, verwirklicht.“

„Nachdem das Oberhofgericht Mannheim unter Vorsitz von DraisÔÇÖ Vater den Burschenschafter und Kotzebue-M├Ârder Karl Ludwig Sand zum Tode verurteilt hatte, begannen die Anh├Ąnger des kurz darauf Hingerichteten, Drais wegen des Urteils des Vaters zu verfolgen. Deshalb wanderte er f├╝r ein paar Jahre als Geometer nach Brasilien aus.

Nach seiner R├╝ckkehr und dem Tod des Vaters wollte man ihm seine Erfinderpension k├╝rzen, wogegen er erfolgreich prozessierte. Darauf wurde er das Opfer von Privatrache des unterlegenen gegnerischen Anwalts. Man inszenierte eine Kneipenschl├Ągerei mit Konsequenzen.

Daraufhin verlor er seinen Kammerherrenstatus, das hei├čt, er wurde bei Hofe nicht mehr vorgelassen. Nachdem er sich ├Âffentlich als Demokrat ge├Ąu├čert hatte, entging er 1838 nur knapp einem Mordanschlag und zog nach Waldkatzenbach im Odenwald.“

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Die Redaktion

Hinweis der Redaktion:
Wir verlinken auf andere Quellen, darunter auf Wikipedia, weisen aber ausdr├╝cklich darauf hin, dass von uns nicht gepr├╝fte Informationen fehlerhaft sein k├Ânnen.

Werkrealschule ruft zum Namenswettbewerb auf

Guten Tag!

Hirschberg/Heddesheim, 20. Oktober 2010. Die Tr├Ąger des Schulzweckverbands Grund- und Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim sowie der kommissarische Schulleiter Jens Drescher rufen die Bev├Âlkerung auf, sich bei der Namensgebung mit einzubringen. Gesucht wird auch ein neues Schullogo.

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Wie soll die gemeinsame Werkrealschule hei├čen? Bild: privat

Information des Schulzweckverbands:

„Geben Sie unserer Schule einen Namen!

Die Grund- und Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim sucht einen neuen gemeinsamen Namen und ein neues Schullogo.

Deshalb brauchen wir Sie und Ihre Ideen! Die 3 jeweils besten Vorschl├Ąge erhalten einen Einkaufsgutschein!

Bitte senden Sie Ihre Ideen an den Schultr├Ąger, den Schulzweckverband Grund- und Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim: Email (gemeinde@heddesheim.de oder gemeinde@hirschberg-bergstrasse.de) oder per Post (Schulzweckverband Grund – und Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim, Fritz-Kessler-Platz, 68542 Heddesheim bzw. Gemeinde Hirschberg, Gro├čsachsener Stra├če 14, 69493 Hirschberg). Sie k├Ânnen Ihre Vorschl├Ąge nat├╝rlich auch direkt bei einer der Schulen abgeben.

Einsendeschluss ist Freitag, der 26.11.2010.

Die Grund- und Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim ist eine allgemeinbildende Schule an zwei Standorten (ehemalige Martin-St├Âhr-GHWRS in Hirschberg und ehemalige Johannes-Kepler-HWRS in Heddesheim) und wird von ca. 400 Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern besucht. Sie hat ein engagiertes und kompetentes Team von ├╝ber 60 Lehrkr├Ąften und Mitarbeitern, die gemeinsam das Lernen und Leben f├╝r die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler gestalten. Sie st├Ąrkt die Mitarbeit der Eltern als weiteren wichtigen Baustein der gemeinsamen Arbeit.

Die HWRS bietet ein offenes Ganztagesangebot als wesentlichen Schritt zu einem neuen Verst├Ąndnis von Schule als Lern- und Lebensraum in ├╝ber 40 Arbeitsgemeinschaften aus verschiedensten Bereichen (Kunst, Sport, Naturwissenschaften, Musik, Computer, Sprachen, Heimatkunde├óÔéČ┬Ž) und bei der individuellen F├Ârderung sind derzeit ├╝ber 150 Grund- und Werkrealsch├╝ler-Innen auch nachmittags in der Schule und gestalten hier einen wichtigen Teil ihrer Freizeit.

Von dieser hochwertigen au├čerunterrichtlichen Bildung profitieren auch die Regelsch├╝lerInnen in vielf├Ąltiger Weise. Eines der wesentlichen Aufgabenfelder f├╝r die neue Werkrealschule ist neben der individuellen F├Ârderung der Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler der ├â┼ôbergang von der Schule in das Berufsleben.

Hier stehen wichtige Kooperationspartner (beispielsweise die Daimler AG, die Arbeitsagentur, Job Central, die Industrie- und Handelskammer und viele weitere Betriebe und Unternehmen) zur Seite und unterst├╝tzen die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler.“

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Das hirschbergblog

Werkrealschule: Gemeinderat beschlie├čt Hauptsitz f├╝r Hirschberg und Zweckverband f├╝r Heddesheim

Guten Tag!

Heddesheim, 17. Dezember 2009. Hirschberg soll Sitz einer gemeinsamen Werkrealschule werden. Das hat der Heddesheimer Gemeinderat heute mit 14:7 Stimmen bei einer Enthaltung beschlossen. Im Gegenzug soll in Heddesheim der Sitz eines Schulzweckverbands sein. Trotz eigener Zustimmung kritisierte der SPD-Fraktionsvorsitzende J├╝rgen Merx die „schlechte Kooperation“.

Von Horst P├Âlitz

„Unvoreingenommen hat Hirschberg den entscheidenderen Vorteil bei sich wegen der zentraleren Lage“, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende J├╝rgen Merx w├Ârtlich: „So wie der Hirschberger Gemeinderat und der B├╝rgermeister Just aber vorgeprescht sind, k├Ânnen wir der Lage nach keinen anderen Beschluss fassen. F├╝r mich ist dieses Vorgehen die schlechteste aller Kooperationen.“

information

Sch├╝ler informieren sich w├Ąhrend der Berufsinformationsb├Ârse 09 an der Johannes-Kepler-Schule in Heddesheim. Archiv: hblog

Die FDP-Fraktion begr├╝├čte den Antrag. Gemeinder├Ątin Ingrid Kemmet sagte, dass man sich bei dem Antrag von der Landtagsabgeordneten Dr. Birgit Arnold unterst├╝tzt wisse. Der CDU-Fraktionschef Dr. Joseph Doll sagte, er f├╝rchte ohne diese Kooperation eine Schw├Ąchung der Hauptschule.

Gr├╝nen-Gemeinderat Ulrich Kettner, selbst Lehrer an der Johannes-Kepler-Schule, begr├╝ndete nochmals den aus Sicht seiner Fraktion „falschen Weg“ und „die Einsparpolitik“: „Ob die Errichtung eines Schulzweckverbands wirklich die Aufgabe einer eigenen Schulleitung kompensiert, ist noch v├Âllig offen. Tatsache ist, dass die Schule ohne Leitung geschw├Ącht wird. Wir Gr├╝nen halten die Werkrealschule f├╝r den falschen Weg. Wir sollten lieber als Gemeinden Druck in Stuttgart erzeugen und den Kindern erm├Âglichen, l├Ąnger zusammen zu lernen.“ Das sei aus Sicht der Gr├╝nen der bessere Weg.

Der partei- und fraktionslose Gemeinderat Hardy Prothmann (verantwortlich f├╝r das heddesheimblog, Anm. d. Red.) fragte, ob durch den Verzicht auf die Schulleitung nicht auch ├╝ber die Stelle der von allen Seiten gelobten derzeitigen Rektorin Hiltrud Rudolf entschieden werde. B├╝rgermeister Kessler sagte daraufhin: „Sie haben sich doch eingehend mit dem Thema befasst. Das ist eine Frage der Schulverwaltung, die eine Entscheidung trifft, die sich uns nicht erschlie├čt. Und das wissen Sie.“

Zuvor musste der B├╝rgermeister den zweiten Teil des Antrags zum Schulzweckverband noch m├╝ndlich erweitern, weil die Verwaltung vers├Ąumt hatte, in die Beschlussvorlage hineinzuschreiben, dass der Schulzweckverband in Heddesheim angesiedelt sein soll. Im ersten Teil des Antrags steht: „Die bisherige Martin-St├Âhr-Schule in Hirschberg wird bei Einrichtung einer gemeinsamen Werkrealschule der Gemeinden Heddesheim und Hirschberg und damit Zusammenlegung mit der Johannes-Kepler-Schule Hauptstelle mit Sitz der Schulleitung.“

Der Antrag wurde mit den 14 Stimmen des B├╝rgermeisters, CDU, FDP und SPD bei einer Enthaltung von Gemeinderat Michael Bowien (SPD) gegen 7 Stimmen der Gr├╝nen und Gemeinderat Hardy Prothmann angenommen.

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