Sonntag, 21. Oktober 2018

"Lady Dinner Night" im BĂŒrgerhaus

Drei MĂ€nner – drei Fantasiewelten

Amadeus Men - geballte Erotik im BĂŒrgerhaus.

Heddesheim, 23. Januar 2012. Die Hellesema Grumbe haben am vergangenen Samstag wieder zur bewĂ€hrten „Lady Dinner Night“ ins Heddesheimer BĂŒrgerhaus eingeladen. Und leider blieben auch in diesem Jahr wieder einige PlĂ€tze leer, doch die 160 anwesenden Frauen machten Stimmung. Dazu trugen natĂŒrlich auch wieder Alleinunterhalter Ralf Siegel, der Halbgott des Schlagers alias Dieter JĂŒrgens, ein buntes Programm und natĂŒrlich die „Amadeus Men-Show“ bei.

Von Sabine Prothmann

Der Auftritt der „Sexy Boys“ im vergangenen Jahr war etwas enttĂ€uschend, rĂ€umte Bianca Granath, Bianca I, Prinzessin der Kampagne 2009/2010, ein. Damit erklĂ€rte sie auch die geringere Nachfrage nach Karten. Mit den „Amadeus Men“ hoffe man nun wieder an die erfolgreichen Shows der „Amrican Dream Men“ anzuknĂŒpfen.

Kurzweiliges Programm

ZunÀchst musste sich die Damenwelt bis zu deren Auftritt gut drei Stunden gedulden, doch die Hellesema Grumbe hatten ein gutes und kurzweiliges Programm zusammengestellt.

Der 1. Vorsitzende und ElferratsprĂ€sident Rudi Göhner fĂŒhrte durch das Programm.

Mit der Musik des bekannten Heddesheimer „Allein“-Unterhalters Ralf Siegel startete der Abend und gleichzeitig die Stimmmung. Ab dem ersten Schlagertitel traf er den Geschmack des weiblichen Publikums.

Erster Programmpunkt war der gekonnte Auftritt des Tanzmariechens Michala Gölz.

Anschließend unterhielten Sabrina Zahn und Edeltraut Vogt in der BĂŒtt. Wie es sich fĂŒr eine „Lady Dinner Night“ gehört, wurden die MĂ€nner krĂ€ftig, wenn auch manchmal ein wenig platt, durch den Kakao gezogen.

Tanzmariechen Sabrina Mayer wirbelte anschließnd quirlig und mit bekannt großem Können ĂŒber die BĂŒhne.

Gemischtes Gugge-Ballett - UnterstĂŒtzung fĂŒr die MĂ€nner.

Einen „Vorgeschmack“ auf die „Amadeus Men“ gab die Tanzeinlage des gemischten Gugge-Balletts. Die Heddesheimer „Dream-Boys“ bewegten sich mit weiblicher UnterstĂŒtzung auf der BĂŒhne. Die frech-originelle Choreografie geht mal wieder auf das Konto der Trainerin Livia KĂ€rtner und wurde mit großer Begeisterung aufgenommen. Die Damen und Herren durften auch erst nach einer Zugabe die BĂŒhne verlassen.

Und dann kam er, der „Halbgott des Schlager“ alias Dieter JĂŒrgens. Der „dicke Mann“, wie er von sich selbst sagt, im schrillen Anzug brachte knapp zwei Meter und geschĂ€tzte 130 Kilogramm geballte Energie, Stimmung und Sexappeal auf die BĂŒhne und in den Saal.

Von „Ein Bett im Kornfeld“, „Griechischer Wein“ ĂŒber „TĂŒr an TĂŒr mir Alice“ bis zu „Ich war noch niemals in New York“ schmetterte er tatsĂ€chlich stimmgewaltig die Highlights des Deutschen Schlagers durchs Heddesheimer BĂŒrgerhaus.

Seine Verehrerinnen ließen es sich nicht nehmen, ihm in alter „Schlagermanier“ Rosen zu ĂŒberreichen

Dann wurde es laut und noch lauter, die Grumbe-Gugge-Noddeschisser zogen ein. In bunten, fantasievollen KostĂŒmen und mit lauter Guggemusik heizten sie die tĂŒchtig die Stimmung der Zuschauerinnen an.

Der Schautanz der Großen Garde nahm das Publikum mit auf eine „Reise nach Ägypten“. Der Auftritt ĂŒberzeugte wieder durch perfekten Showtanz, akrobatische Leistung, originelle KostĂŒme und eine abwechslungsreiche Choreografie.

Gut fĂŒnf oder sechs Jahre liegt es zurĂŒck, dass die „Amadeus Men“ schon mal zu Gast im Heddesheimer BĂŒrgerhaus waren. Nun waren sie wieder da, die „Dream-Men“ Javis, Mike und Namensgeber Amadeus.

Drei MĂ€nner – drei Fantasiewelten

Amadeus, ein Brocken von einem Kerl, groß, breit, muskelbepackt. Das war kaum sanfte Erotik, das war martialische MĂ€nnlichkeit, die er auf der BĂŒhne prĂ€sentierte. Mit Umhang und Monstermaske, wie aus einem Horrorfilm entsprungen, und zu Michael Jacksons „Thriller“, eröffnete er die Show.

Javis Auftritt war deutlich eleganter, in Hut, Anzug und Fliege ĂŒbernahm er die Rolle des Gigolos, des VerfĂŒhrers. Als „Gespielin“ nahm er sich eine Frau aus dem Publikum und zog alle erotischen Register. Die Dame machte mit und hatte sichtlich Spaß an der Vorstellung.

Mike bediente das Klischee des „Exotischen“ und bewegte sich mit seinem perfekten Adonis-Körper durch das Publikum. Sein erotisches Spiel mit einer Zuschauerin auf der BĂŒhne, brachte das weibliche Publikum zum Jubeln – aber „richtig“ anfassen wollte die Dame nicht, das machte sie ihm unmissverstĂ€ndlich klar.

„Es ist ein Spiel zwischen Ästhetik und Grenzen“, sagt Amadeus, der Chef der Gruppe. Denn: „Die letzte Fantasie muss immer bleiben“, und so bleibt doch noch ein Rest Stoff ĂŒbrig, wenn sich die MĂ€nner ausziehen, auch wenn der Tanga weniger verbirgt als zeigt. Wenn ganz zum Schluss auch dieser Fetzen fĂ€llt, verhĂŒllt ein großes Tuch die „MĂ€nnlichkeit“.

Amadeus ist seit 1990 in diesem GeschĂ€ft und mit seinem Team aus drei bis acht Jungs ist und war die Amadeus Men-Show die erste EuropĂ€ische Formation, die immer mit einer festen Besetzung und professionellem Programm auf Tour war und ist. „Außer den Chippendales kamen alle anderen Gruppen erst danach“, sagt er sichtlich stolz.

„Es ist immer schön, bei einer Ladys Night aufzutreten, da ist die Stimmung immer besonders gut. Wir freuen uns, hier zu sein. Und hier ist die Stimmung wirklich ausgezeichnet. „, sagte Amadeus.

Dass sie MĂ€nner zum Anfassen sind, bewiesen die „Amadeus Men“ auch am Ende des Abends, als es fĂŒr das weibliche Publikum die Möglichkeit fĂŒr ein gemeinsames Foto mit den „TraummĂ€nnern“ gab, was auch von vielen Damen genutzt wurde.

Auch in diesem Jahr wurde gemeinsam getanzt, gelacht und krĂ€ftig mitgesungen. Und die Frauen zwischen 18 und 60 Jahren zeigten, Spaß geht auch ohne MĂ€nner – zumindest im Publikum.

Viel Freude mit den Fotos 🙂

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Noch gibt es Karten fĂŒr die Prunksitzung der Grumbe


Guten Tag!

Heddesheim, 14. Februar 2011. (red) Rudi Göhner ist mĂ€chtig aufgeregt – denn am 19. Februar 2011 haben die Grumbe ihre Prunksitzung im BĂŒrgerhaus. Der Organisationsaufwand ist enorm und fĂŒr den Karnevalsverein ist das einer der wichtigsten Termine.

Von Hardy Prothmann

Das Programm ist voll: ShowtĂ€nze, GardetĂ€nze, VortrĂ€ge, Guggemusik, die SĂ€ngerin „Rafaella“ und „FrĂ€ulein Baumann“ (Spitzklicker) stehen auf dem Programm. „Den Ablauf zu koordinieren ist eine Heidenarbeit“, sagt Rudi Göhner.

„Aber wird sind stolz darauf, dass wir diese Fasnachtstradition immer noch anbieten“, sagt Göhner, der ein bekennender Fan der Show- und GardetĂ€nze ist: „Was die MĂ€dels und ihre Trainerinnen da leisten, ist einfach spitze und fĂŒr mich gehört das zu einer gelungenden Fasnacht dazu.“

Die GardemÀdels der Grumbe. Archivbild: heddesheimblog.de

Mit dabei sind die Tanzmariechen Alina Bernhard und Sabrina Mayer. Was da geboten wird, kann man sich in unserem Video mit Alina anschauen – ĂŒbrigens mit ĂŒber 9.800 Aufrufen das bestgesehenste Video in unserem Angebot:

Karnevalsvereine aus der ganzen Umgebung haben dazu angefragt und Alina fĂŒr die hervorragende Leistung gratuliert:

Wahrlich „sensationell“ dĂŒrfte auch wieder Frau Baumann, alias Dr. Markus Weber, mit seinen „gefĂŒrchteten“ Auftritten werden:

Karten (11 Euro) gibt es im Vorverkauf ĂŒber die Fahrschule Göhner: 06203/ 44 3 49 oder an der Abendkasse.
Einlass ist um 18:11 Uhr, Beginn um 19:11 Uhr.

Ahoi.
Das heddesheimblog

JKS-Rektorin Rudolf entlĂ€sst 9. und 10. Klasse: „Habt Mut zur Freiheit“

Guten Tag!

Heddesheim, 21. Juli 2010. 41 Jungen und MĂ€dchen feierten am Freitagabend, den 23. Juli 2010, ihre Entlassfeier. Die meisten machen mit der schulischen Ausbildung weiter, ein HauptschĂŒler und acht WerkrealschĂŒler beginnen eine Lehre. FĂŒrs erste feierten die SchĂŒlerInnen ihren Erfolg: Alle haben bestanden.

Von Sabine Prothmann

41 Jungs und MĂ€dchen feierten gestern ihren Abschluss ihrer Schulzeit in der Johannes-Kepler-Schule. 25 haben ihren Hauptschulabschluss und 16 ihre Werkrealschulreife bestanden.

Die beiden Abschlussklassen hatten ein buntes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das den Familien, Lehrern und Freunden einen Einblick in ihre Schulzeit gewÀhrte.

Kevin Einsmann-Pons, Absolvent der 10. Klasse, und Julia Hartmann, Absolventin der 9. Klasse, begrĂŒĂŸten die GĂ€ste und fĂŒhrten charmant durchs Programm.

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Entlassfeier an der Johannes-Kepler-Schule. Bild: hedesheimblog.de

„Bleibt dran, wenn ein Weg nicht weiterfĂŒhrt, dann versucht einen anderen“, sagte BĂŒrgermeister Michael Kessler. „Lernen gegen den Strom, ist wie rudern gegen den Strom.“ Beides sei sehr beschwerlich.

Kessler erinnerte in seiner Rede an die „schwierige Zeit“ im vergangenen Jahr, als die Zukunft der Johannes-Kepler-Schule neu entschieden und der Sitz fĂŒr die gemeinsame Werkrealschule Hirschberg-Heddesheim zugunsten Hirschbergs beschlossen wurde. „Wir sind entschlossen weiterhin fĂŒr eine bestmögliche Bildungschance zu sorgen“, sagte Kessler.

„Alle haben bestanden, macht jetzt das beste draus.“ Manfred Scholl

„Alle haben bestanden, macht jetzt das beste draus“, betonte der Elternbeiratsvorsitzende Manfred Scholl in seiner Ansprache. Beharrlichkeit und der Glauben an sich selbst, sei wesentlich fĂŒr die Zukunft. „Und bleibt in Kontakt“, appellierte Scholl an die Absolventen.

Kevin Einsmann-Pons erinnerte sich in seiner SchĂŒlerrede an das ereignisreiche 10. Schuljahr. Kaum habe das Jahr begonnen standen schon die ProjektprĂŒfungen an und schon bald darauf hĂ€tte man fĂŒr die AbschlussprĂŒfung lernen mĂŒssen.

Erinnerung an Elena GrÀf.

Julia Hartmann erwĂ€hnte den tragischen Tod ihrer MitschĂŒlerin Elena GrĂ€f im vergangenen Sommer und kĂ€mpfte sichtbar mit ihren TrĂ€nen. „Du bist unglaublich mutig“, sagte Rektorin Rudolf, die selbst mit der RĂŒhrung kĂ€mpfen musste und unterstĂŒtzend zu Julia Hartmann auf die BĂŒhne kam.

In ihrer Ansprache als Rektorin machte Rudolf der 9. und der 10. Klasse ein großes Kompliment fĂŒr die Feier, die sie in Eigenregie geplant hatten.

„Ich wĂŒnsche euch den Mut zur Freiheit.“ Hiltrud Rudolf.

„Ich wĂŒnsche euch den Mut zur Freiheit“, sagte Hiltrud Rudolf. Seid unabhĂ€ngig, von dem , was andere von euch erwarten, seid mutig, seid frei, in dem was ihr denkt und wĂŒnscht, damit ihr erkennt, dass euer Leben ein Ziel und ein Sinn hat, ermahnte die Rektorin mit bewegenden Worten ihre Absolventen.

Als Klassenlehrerin der 9. Klasse erinnerte sich Rudolf an ein Jahr mit Respekt und Ehrlichkeit und einer gehörigen Portion Humor, denn „trotz massivem Widerstand, habt ihr es nicht geschafft durchzufallen“.

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Die 12 MĂ€dchen und 13 Jungen haben ihren Hauptschulabschluss im Durchschnitt mit 2,8 bestanden. Als Klassenbeste wurden Linda Lange und Dominik Schul (beide 2,0) ausgezeichnet. Einen Buchpreis fĂŒr PrĂŒfungsleistungen mit der Endnote 1 erhielt in Englisch Daniel Albert, in Mathematik Patrick HĂ€rtel und in der ProjektprĂŒfung Lukas Kielmayer, Sven Kessler, Linda Lange, Maike Kling und Romina Press. Den Sozialpreis fĂŒr Klassen- und SchĂŒlersprechertĂ€tigkeit bekamen Linda Lange und Maike Kling.

Wie gehts weiter?

Nach dem Hauptschulabschluss gehen 16 SchĂŒler und SchĂŒlerinnen auf weiterfĂŒhrende Schulen, einer hat eine feste Lehrstelle, vier weitere warten noch auf die Zusage, zwei machen ein Berufskolleg und zwei SchĂŒler ein Berufseinstiegsjahr.

Martin Stieber, Klassenlehrer der 10. Klasse, ist sehr stolz auf seine 16 Absolventen des Werkrealschulabschlusses. „Auch, wenn ich von dem einen oder anderen mehr erwartet hĂ€tte“, wie er bei der ZeugnisĂŒbergabe betonte.

Mit persönlichen Worten ĂŒberreichte er allen SchĂŒlerInnen persönlich ihr Abschlusszeugnis.

Acht SchĂŒler haben einen Ausbildungsplatz gefunden, das sind 50 Prozent, „das ist super“, sagte Stieber. Ein SchĂŒler werde zur Bundeswehr gehen, vier sind noch auf der Suche bzw. warten noch auf die Zusage eines Ausbildungsplatzes und drei gehen weiter zu Schule, um ihre Fachhochschulreife zu machen.

Einer davon ist Kevin Einsmann-Pons, der mit 1,8 den besten Durchschnitt erreicht hat. FĂŒr gute Leistungen in der ProjektprĂŒfung wurden Rick Schwarzenberger, Johann Besherz und Kevin Einsmann-Pons ausgezeichnet. Den Sozialpreis erhielten Sabrina Mayer und Laura Schmitt.

Das vertrauensvolle VerhĂ€ltnis der SchĂŒler und Lehrer zeigten die Spiele und der Sketch ĂŒber eine ganz „normale“ Schulstunde der 9. Klasse, die beiden DiavortrĂ€ge und die Geschenke, die die Abschlussklassen ihren Lehrern ĂŒberreichten.

Viel Freude mit den Fotos:

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Der Prunk, die Sitzung und was die Grumbe besser machen können

Guten Tag!

Heddesheim, 02. Februar 2010. Die Prunksitzung der Hellesema Grumbe bot ĂŒber fĂŒnf Stunden Programm. Das ist eine mehr als ordentliche Leistung – die durchaus Potenzial hat, noch besser sein zu können.

Kommentar: Hardy Prothmann

Als junger Mann habe ich gerne Fasching gefeiert, wie das in meiner PfĂ€lzer Heimat heißt.

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Tanzmariechen Sabrina Mayer (links) mit Prinzessin Bianca I. Bild: hblog/pöl

„Fasching“ habe ich auch in meinem ersten Artikel ĂŒber einen Mannheimer Karnevalsverein geschrieben. Der MM-Redakteur Peter W. Ragge hielt mir damals (1992) eine zehnminĂŒtige Standpauke, dass es keinen Fasching in Mannheim gĂ€be, sondern nur die Fasnacht. Das meinte der Mann todernst.

In Mannheim ist die Fasnacht nÀmlich ein todernstes GeschÀft. Auch das habe ich damals gelernt.

Noch die ödeste Veranstaltung mussten wir freien Mitarbeiter mit blumigstem Geschwurbel zum Erfolg hochschreiben. Statt wahrhaftig zu berichten, wurde die LĂŒge zur Pflicht. Ein Satz wie: „Die Leichenbittermienen der alten MĂ€nner mit den schmalen MĂŒndern zeigten nur dann einen Anflug von Geilheit in den Augen, wenn die Tanzmariechen ihre Beine ordentlich hoch warfen und die Höschen zu sehen waren…“, musste politisch korrekt geschrieben werden: „Wie immer bestaunte das Publikum die Tanzmariechen, die ihr ganzes Können wieder einmal unter Beweis stellten. Der 1. Vorsitzende zeigte sich hoch zufrieden…“

In meinen drei Jahren beim MM versuchte ich fortan, möglichst keine Zeit an den FaschingsFasnachtswochenenden zu haben, weil ich keine Lust hatte, mich journalistisch verbiegen zu mĂŒssen.

Das heddesheimblog hat ausgiebig ĂŒber die Kampagne der Grumbe berichtet – und zwar gerne. Warum? Weil es bei den Grumbe lustig zugeht, die AtmosphĂ€re immer freundlich ist und das Todernste fehlt.

Die Grumbe sind ein junger Verein (1996) und ein aktiver allemal. Die MĂ€dchen und jungen Frauen der Garden zeigen sehr engagierte TĂ€nze. Das ist harte Arbeit fĂŒr die TĂ€nzerinnen, aber auch fĂŒr die Trainerinnen.

Livia KĂ€rtner muss man besonders hervorheben: Sie lebt fĂŒr den Tanz und will nach dem Abitur TanzpĂ€dagogin werden. Ihre Dynamik und ihre schier unglaubliche Energie zeigt sie mit Vanessa Herbel im Paartanz. Sie trainiert den Marschtanz der Großen Garde und zusammen mit der Vorjahresprinzessin Manuela Schöner die Tanzmariechen Alicia und Alina Bernhard sowie Sabrina Mayer.

Die frĂŒhere deutsche Rock’n Roll-Meisterin Sabrina Mayer (16) ist ein Ausnahmetalent. Ob als Tanzmariechen, in der Garde oder mit ihrer Heilbronner Tanzgruppe ĂŒberzeugt die junge TĂ€nzerin mit ihrem technischen Können und ihrer positiven Ausstrahlung auf der BĂŒhne.

Der Nachwuchs in der kleinen Garde wird von Elke Schulz trainiert, die mittlere Garde von Martina und Linda MĂŒller. Rund 30 TĂ€nzerinnen sind es insgesamt. Im Vergleich zu den großen Mannheimer Vereinen ist das sehr ordentlich.

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Die Große Garde der Grumbe. Bild: hblog/pöl

Rund 300 Mitglieder hat der 1. Karnevalsverein Hellesema Grumbe, gut 80 machen aktiv mit. Der Verein leistet damit eine aktive Jugendarbeit und zeigt gesellschaftliches Engagement, in dem er die Fasnachtstradition fortfĂŒhrt.

Klingt, als wĂ€re alles ganz toll. Das ist es fast. Denn es lief nicht alles rund auf der Großen Prunksitzung vom 30. Januar 2010.

SitzungsprĂ€sident Hans-Willi Keller fĂŒhrte motiviert durchs Programm: Nur war er ab der zweiten HĂ€lfte des Saales kaum noch zu verstehen. Vermutlich lag es nicht an der Technik, sondern an seinem Umgang mit dem Mikrophon. Man spricht da nicht einfach nur hinein, das muss man lernen und ĂŒben.

Das gilt auch fĂŒr den 1. Vorsitzenden Rudi Göhner. Auch an seiner Moderationsarbeit gibt es einiges zu verbessern. Und es ist nicht wirklich lustig, wenn er in der Vorstellungsrunde nicht alle Namen der Mitwirkenden weiß.

Und auch der Prinzessin Bianca I. wĂ€re geholfen. So „liebreizend“ sie anzuschauen ist, so freundlich sie sich prĂ€sentiert – am Mikrophon glĂ€nzt sie leider nicht.

Das ist den allerwenigsten Menschen einfach so gegeben: Auf einer BĂŒhne vor Publikum zu reden, ist eine große Herausforderung. Aber eine, die man meistern kann, wenn man sich von kundigen Menschen darin unterrichten lĂ€sst. Wer denkt, „des mach ich halt irgendwie“, tut meistens sich und anderen keinen Gefallen.

Niemand erwartet einen perfekten Entertainer-Auftritt wie ihn „FrĂ€ulein Baumann“, alias Markus Weber, hingelegt hat. Aber ein wenig mehr ÃƓbung wĂŒrde das ganze Programm und die Arbeit aller aufwerten.

Die Grumbe könnten auch ĂŒber das traditionelle BĂŒhnenprogramm nachdenken.

Statt „Frontalunterhaltung“ wĂ€re es gerade in einem kleineren Rahmen wie dem BĂŒrgerhaus möglich, die RĂ€ume von BĂŒhne und Publikum ab und an mal aufzuheben. Beim Heddesheimer Publikum wird das ankommen, denn das macht gerne und willig mit, wie die Prunksitzung gezeigt hat.

Fotostrecke: Die Prunksitzung

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Prunksitzung der Grumbe. Bild: hblog/pöl

Guten Tag!

Heddesheim, 01. Februar 2010. Die Prunksitzung der Hellesema Grumbe war straff organisiert: Die „Safari“ hatte ĂŒber 20 Programmpunkte. Die Höhepunkte waren aber trotzdem schnell ausgemacht: Sabrina Mayer und ihr Heilbronner Rock’n Roll-Team, FrĂ€ulein Baumann und Tamara Pusch. Dazwischen gabs Klamauk und Schabernak und natĂŒrlich die Garden. Was sonst?

Viel Freude mit den Fotos!

Fotos: heddesheimblog/Horst Pölitz

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Einen schönen Tag wĂŒnscht
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Prunksitzung der Grumbe: ROCK & ROLL

Guten Tag!

Heddesheim, 01. Februar 2010. Die Prunksitzung der „Hellesemer Grumbe“ hatte ein „strenges“ Programm mit vielen Höhepunkten. Das heddesheimblog wird heute und morgen mit Videos, Fotostrecken und Artikeln ĂŒber den Samstagabend berichten. Der Aufwand fĂŒr diese Berichte ist enorm. Aber sicherlich weniger anstrengend als das, was Sabrina Mayer mit ihren Rock&Roll-Tanzpartnern zeigte.

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Hochleistungstanzen. Bild: hblog

Showtime.

Was die 16-jĂ€hrige Sabrina Mayer und ihr Tanzpartner Sebastian Friedrich sowie die Geschwister Katharina und Tobias Laux im Heddesheimer BĂŒrgerhaus zeigten, ist atemberaubend.

Immer lĂ€chelnd, als wĂ€re alles gar nicht anstrengend, wirbelten die vier TĂ€nzer ĂŒber die sicher zu kleine BĂŒhne.

Sie tanzen Rock&Roll und sie tanzen auf einem meisterlichen Niveau seit Jahren in der Top-Liga.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
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415 – Ball der JubilĂ€umsvereine

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Sabrina Mayer mit Sebastian Friedrich: Atemberaubend. Bild: hp

Guten Tag!

Heddesheim, 09. November 2009. 415 Jahre bringen die fĂŒnf Heddesheimer JubilĂ€umsvereine zusammen, die am Samstag gemeinsam einen JubilĂ€umsball in der Nordbadenhalle veranstalteten.

Text und Fotos: Horst Pölitz

„Wenn’s uns gut geht feiern wir, wenn’s uns schlecht geht feiern wir erst recht“, sagte der ATB-Vorsitzende Rainer Fiedler zum JubilĂ€umsball in der Nordbadenhalle in seiner Eröffnungsrede.

VierhundertfĂŒnfzehn Jahre bringen die fĂŒnf JubilĂ€umsvereine zusammen: SĂ€ngerbund 1869 Heddesheim e.V. (140), SĂ€ngervereinigung SV 1909 Heddesheim e.V. (100), Arbeiter-Turnerbund 1909 Heddesheim e.V. (100), Tischtennisclub TTC 1959 e.V. (50), Freizeitsport Tischtennis 1984 Heddesheim e.V. (25).

Die Vorsitzenden der fĂŒnf Vereine, Edith Sollich, Uwe Jurgties, Rainer Fiedler, Manfred Reinhard und Dieter SchĂŒtz, haben vor ĂŒber einem Jahr mit den Vorbereitungen begonnen. Die Gesamtkoordination lag in den HĂ€nden von Edith Sollich. „Ohne die zahlreichen Helfer, welche bis an die Grenze der Belastung gefordert waren, wĂ€re nichts gelaufen. Ein herzliches Dankeschön von den VorstĂ€nden an Alle“, sagte Edith Sollich.

Der MĂ€nnerchor eröffnete mit „By the Rivers of Babylon“. Der Frauenchor folgte. Eine PolonĂ€se war die erste „PflichtĂŒbung“ fĂŒr alle Besucher.

Mit ihrem Hipp-Hopp-Auftritt machten Jungmitglieder aus allen Vereinen richtig Stimmung. Zum Tanz spielte die Showband „Happyness Voice“ aus Heilbronn. Die Nostalgie-Tanzgruppe Blau-Silber aus Ladenburg stachen durch ihre Tanzkleidung und TanzvorfĂŒhrungen des frĂŒhen achtzehnten Jahrhunderts hervor.

Die Rock’n’Roller gaben alles. Der Tanzboden wackelte. Sabrina Mayer mit Sebastian Friedrich, Tobias Laux mit Katharina Laux und Silvia Kupfer mit Sebastian Horvath. Das Publikum dankte mit „Standing Ovations“ fĂŒr die extrem sportliche und mitreissende Vorstellung. Eine Zugabe war Pflicht.

Zwischen den einzelnen Auftritten wurde getanzt:  Walzer, Foxtrott und Blues waren fĂŒr die Besucher angesagt – bis um ein Uhr in der FrĂŒh ging der Reigen. Tanz und gute Musik sorgte fĂŒr gute Laune bei den GĂ€sten – wenn auch mit etwa 400 weniger gekommen waren, als erhofft.

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Einen schönen Tag wĂŒnscht
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