Donnerstag, 21. September 2017

Herstellung eines Kreisverkehrsplatzes im Bereich der K4236

Erschließungsarbeiten Baugebiet „Mitten im Feld“

Heddesheim, 12. März 2014. (red/pm) Ab dem 17. März beginnen die acht Wochen dauernden Arbeiten für die Herstellung des Kreisverkehrsplatzes im Baugebiet „Mitten im Feld“. Während dieser Zeit kommt es zu Verkehrsbehinderungen. [Weiterlesen…]

Fahrer verletzt - Ursache noch nicht bekannt

Unfall auf der Ringstraße

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Unfall auf der Ringstraße heute Mittag. Eine verletzte Person. Die Unfallursache ist noch unklar.

 

Heddesheim, 08. Februar 2014. (red) Um kurz nach 12:00 Uhr ereignete sich ein Unfall auf der Ringstraße/Höhe Ahornstraße. Der Fahrer eines BMW wurde dabei verletzt. Andere Unfallbeteiligte gibt es nicht. Über den Hergang oder die Schwere der Verletzung ist noch nichts bekannt. [Weiterlesen…]

Polizei sucht Zeugen

Wartehäusschen demoliert

Foto: Privat

Foto: Privat

Heddesheim, 13. November 2013. (red/ld) Vermutlich in der Nacht von Montag auf Dienstag – 11. auf 12. November, wurde eine Scheibe des Wartehäuschens an der Bushaltestelle Ringstraße/Badesee zerstört. Ob es sich dabei um einen Unfall oder unsinnigen Vandalismus handelt, ist bislang unklar. Auf Anfrage teilte die Gemeinde mit, dass Anzeige gegen Unbekannt erstattet worden sei. Die Polizei nimmt sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 06203-41443 entgegen. [Weiterlesen…]

Versorgungswerke Heddesheim verlegt Leitungen

Baustellen für Gasversorgung

Heddesheim, 16. Oktober 2013. (red) Verschiedene Leser/innen haben sich nach dem Grund für die Baumaßnahmen entlang der Ringstraße und der L631 erkundigt. Auf Anfrage informierte die Gemeinde Heddesheim über Sinn und Zweck der Maßnahmen. [Weiterlesen…]

Autofahrerin leicht verletzt

Verkehrsinsel niedergemäht

Eine Frau hat sich leicht verletzt, als sie heute gegen Mitternacht dieses Verkehrsschild „umbügelte“.

Heddesheim, 03. Februar 2013. (red) Eine Frau hat gegen Mitternacht die Verkehrsinsel am Ortseingang Ringstraße/Ahornstraße bei einem Unfall beschädigt. Die Frau wurde dabei leicht verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden, wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte.

Was genau die Unfallursache war, konnte der Polizist vom Dienst gegen 13:00 Uhr noch nicht sagen, da noch kein Bericht der Kollegen vom Polizeirevier Ladenburg vorlag. Nach den uns von einer Leserin zugesandten Fotos muss die Frau mit vermutlich erheblicher Geschwindigkeit von der Ringstraße in den Ort eingefahren sein, ist dann von der über eine Betonplatte mit Verkehrsschild gefahren, dabei auf die Gegenfahrbahn abgekommen. Vermutlich hat sie den dortigen Baum noch touchiert und kam dann auf der anderen Seite der Verkehrsinseln zum Stehen.

Wir aktualisieren den Text, sobald der Polizeibericht vorliegt.

Ringstraßen-Debatte

Aufklärung für Kessler

Heddesheim, 24. September 2012. (red/pro) Der Gemeinderat will Daten anfordern, um die Priorisierungseinschätzung der Ringstraßen-Erweiterung einsehen zu können. Man darf gespannt sein, welche Daten übermittelt werden und welche Schlüsse man daraus ziehen kann. Klar ist: Vor 2020 geht nichts in Sachen Ringstraße. Und klar ist auch, wer die politische Verantwortung trägt: Die alte CDU-Landesregierung im Allgemeinen und Herr Kessler im Besonderen.

Kommentar: Hardy Prothmann

Bürgermeister Michael Kessler ist zwar parteilos, fährt aber auf einem schwarz-rot-gelben Ticket. Richtig komisch ist, dass ausgerechnet er nun „Aufklärung“ fordert. „Pfenning“ wurde vorbereitet, in nicht-öffentlicher Sitzung beschlossen und dann in öffentlicher Sitzung mit dem Aufstellungsbeschluss zementiert. Einflussmöglichkeiten für die Bürger? Keine Chance.

Der Meister der Intransparenz und der nicht-Öffentlichkeit geriert sich nun zum „Aufklärer“. Was für ein Treppenwitz. Aber zu den Fakten.

Im Mai 2009 haben wir Harald Protz, Leiter des Referats Straßenplanung, zu den einzelnen Schritten befragt und welche Bedingungen erfüllt sein müssen, bis die Umgehungsstraße tatsächlich fertig sein wird (das Interview können Sie hier nachlesen):

Was Harald Protz im Gespräch mit dem Heddesheim-Blog nicht klären kann, ist die Finanzierung und die Bauzeit, weil das zum jetzigen Zeitpunkt unwägbare Faktoren sind. Der Abschluss des Planfestellungsverfahrens fällt in die Zeit der Landtagswahlen – danach gibt es einen neuen Landeshaushalt, wie dort welche Mittel verteilt sein werden, ist unklar. Die Bauzeit der Umgehungsstraße dürfte etwa drei Jahre betragen.

Die Auskunft von Herrn Protz war also korrekt. Es gab Landtagswahlen, die CDU ist nach fast 60 Jahren Regierungszeit abgewählt worden und die neue grün-rote Landesregierung steht vor den Trümmern der CDU-Regenschaft: 734 „Straßenbauprojekte“ wurden „begonnen“. Der dafür benötigte Gesamtetat: 2,5 Milliarden Euro. Sofern das reicht. Wenn wie in Schriesheim oder Neckargemünd nachfinanziert werden muss, sind es auch schnell 5 Milliarden Euro. So gut wie keines dieser Projekte ist durchfinanziert. Es sind hohle Versprechungen, angefangene Straßen, angefangene Planungen, gebaute Brücken ohne Anschlüsse. Lauter hohle Versprechungen. Es ist ein einziges Desaster.

Landesrechnungshof: Straßenhaushalt stark belastet

Ich kann mich noch gut an den CDU-Gemeinderat Rainer Hege erinnern, als dieser den Ex-Ministerpräsidenten Stefan Mappus während des Wahlkampfs 2011 in Heddesheim empfangen hat. Stolz wie Bolle war Hege. So aufgepumpt stolz, dass ihm schier die Reifen seines Traktors zu platzen drohten. Wie ein König wurde Mappus empfangen – mittlerweile deutet alles daraufhin, dass man ihn wie einen Dieb vom Hof jagen muss. Das hat Herr Hege aber noch nicht realisiert.

Vielleicht hilft ihm sein Parteifreund Dr. Josef Doll dabei. Der könnte  ihm erklären, was diese Einschätzung des „Impulsprogramms“ der CDU durch den Landesrechnungshofs bedeutet:

Der Rechnungshof hat das Programm geprüft. Max Munding, Präsident des Rechnungshofs, fasst das Ergebnis der Prüfung wie folgt zusammen: „Das Impulsprogramm war schlecht durchgerechnet. Mit den viel zu niedrigen Kostenansätzen nahm die Straßenbauverwaltung in Kauf, dass für die Finanzierung der allgemeine Straßenbauhaushalt in großem Umfang herhalten muss. Dies wird dort letztlich zulasten des Straßenerhalts gehen.“

Das zuständige Innenministerium hatte 2008 vier Maßnahmen mit geschätzten Gesamtkosten von 99 Millionen Euro für das Programm vorgeschlagen. Die fehlenden 39 Millionen Euro sollten über den originären Haushalt für Straßenbau finanziert werden. Bis 2011 sind die geschätzten Bauausgaben für die vier Maßnahmen jedoch auf 140 Millionen Euro gestiegen. Drei Maßnahmen sind im Bau: Ortsumfahrung Schriesheim (Regierungsbezirk Karlsruhe); Westtangente Konstanz (Regierungsbezirk Freiburg); Ortsumfahrung Darmsheim (Regierungsbezirk Stuttgart). Die Ortsumfahrung Bermatingen/Salem-Neufrach (Regierungsbezirk Tübingen) wird noch geplant.

Die Umsetzung der Maßnahmen des Impulsprogramms wird den Straßenbauhaushalt in den nächsten Jahren stark belasten. Die fehlenden Mittel können nur aus den Erhaltungsmitteln für Landesstraßen aufgefangen werden. Dies ist rechtlich zulässig, da die Haushaltsansätze für den Erhalt sowie für Aus- und Neubau der Landesstraßen gegenseitig deckungsfähig sind. Es führt aber dazu, dass die für 2012 im Staatshaushaltsplan für den Straßenerhalt notwendigen und veranschlagten 100 Millionen Euro nicht vollständig zweckentsprechend eingesetzt werden können. Dringende Erhaltungsarbeiten bei den Landesstraßen müssen daher aufgeschoben werden.

Wille zum Sparen vs. Lust am Prahlen

Die grün-rote Landesregierung hat für die nächsten zehn Jahre im Generalsverkehrsplan 380 Millionen Euro für Landesstraßen vorgesehen. Das sind im Schnitt knapp 40 Millionen Euro pro Jahr und wird nicht reichen. Die neue Regierung zeigt aber im Gegensatz zur alten Realitätssinn und den Willen zum Sparen statt die Lust am Prahlen.

Geradezu hinterhältig ist der Vorwurf, den der FDP-Gemeinderat Hasselbring gebracht hat, die „Grünen wollen keine Straßen bauen“. Sie können ebensowenig wie die CDU die Straßen bauen, die die CDU den Menschen vorgelogen hat. Das ist die Wahrheit. Und Herr Hasselbring schafft es wieder nicht über das Format eines stänkernden Nörglers hinauszukommen.

Wer so krakelt und Investitionen verspricht, ohne Geld dafür zu haben, muss Schulden machen. Und das auf Kosten der nachfolgenden Generationen. Die aber sind viel mehr an intelligenten Verkehrssystemen interessiert. Sie wollen ebenso wie die Alten mobil sein. Aber nicht nur auf Straßen, sondern vermehrt mit dem ÖPNV und mit kurzen Wegen.

Vielerorts haben Umgehungen dazu beigetragen, dass der innerörtliche Handel gelitten hat. Was klar ist. Der Verkehr und damit die Menschen, fahren am Ort vorbei. Die Lastwagenfahrer im Ort halten nicht beim Bäcker – die stinken, machen Lärm und krank, die Straßen kaputt und fahren durch. Und darum wird es in Zukunft gehen müssen: Den richtigen Verkehr in den Ort zu lenken und den falschen raus zu halten.

Kessler nicht Herr der Ringstraße

Die Ringstraße hat für Herrn Kessler eine politische Bedeutung. Deswegen ist er auch so sauer. Denn hier läuft was „verkehr-t“. Wie wir im Rahmen der Gerichtsverhandlung gegen den Bebauungsplan berichtet haben, wird „Pfenning“ mit „Partnern“ kooperieren. Dazu gehört auch Kraftverkehr Nagel in Ladenburg. Die kleinen und größeren Lkw dieser „Kooperation“ werden durch den Ort fahren müssen, um Waren hin und her zu transportieren. Und die Menschen werden darunter leiden. Und es wird viele gefährliche Situationen geben. Und die Immobilien entlang der Werderstraße werden enorm an Wert verlieren. Ebenso wie die Versprechungen von Herrn Kessler.

Soviel zur Aufklärung. Auch Bürgermeister Kessler hat sich auf die Versprechungen der CDU, hier auch Herrn Georg Wacker, verlassen und fühlt sich nun verlassen. Denn die Ringstraße hatte er auf dem Plan, um „Pfenning“ und Edeka anzubinden. Aus keinem anderen Grund. Ob die Straße kommt oder nicht, ist dem Verkehrserzeuger vermutlich egal. Aber er ist extrem sauer, dass es keinen Wacker mehr gibt, der sagt: „Die Ringstraße ich auf einem guten Weg.“

Kessler steht sogar noch „alleiner“ da, denn auch der Regionalverband hat die Ringstraße in seiner „Wunschliste“ nicht aufgeführt.

P.S. Dass die Heddesheimer Grünen nur dem Wunsch nach Aufklärung zur Stuttgarter Studie zugestimmt haben, enttäuscht und lässt eine mangelnde Vorbereitung vermuten. Es wäre angebracht gewesen, das Planungsdesaster der früheren CDU-Regierung und die hohlen Versprechungen umfangreich zu thematisieren. Aber dafür gibt es ja das Heddesheimblog.de.

Studie erklärt Umgehungsstraße für "unwichtig"

Kessler will „Aufklärung“

Heddesheim, 24. September 2012. (red/la) Die Verwaltung will Aufklärung darüber, warum die Ortsumgehung bei der Landesregierung keine Priorität mehr besitzt. Im Laufe der Debatte waren die Grünen plötzlich isoliert – und stimmten am Ende doch für die „Aufklärung“.

Von Reinhard Lask

Erstaunt sei Bürgermeister Kessler besonders darüber, dass dies auf eine Untersuchung der Universität Stuttgart zurückginge. Bei dieser von der Landesregierung in Auftrag gegebenen Studie sei die Gemeinde nicht gefragt oder beteiligt worden. Zudem sei die Datengrundlage fragwürdig. 30 Jahre lang seien zigtausende Euro für Verkehrsuntersuchungen ausgegeben und die Umgehungsstraße Heddesheim sei immer als wichtig erachtet worden, erklärte Bürgermeister Michael Kessler:

Es verwundert, wenn aus dem Dunkel des Internet eine Liste der Bewertungen für alle Verkehrsmaßnahmen im Land auftauchen und Heddesheim dort eine schlechte Bewertung erhält.

Die Heddesheimer Umgehungsstraße sei plötzlich aus der Prioritätenliste herausgefallen. Kessler ist sauer:

In der Bewertung sind Dinge falsch zugrunde gelegt worden. Daten wurden nicht mal offen gelegt.

Die Prioritätenliste sei seiner Meinung nach oberflächlich erstellt worden. Beim Belastungswert falle auf, dass die Straßenverkehrszählung des Jahres 2010 zur Grundlage genommen wurde. In dem Jahr sei die Verkehrsbelastung auf der L631 allerdings weitaus geringer als sonst gewesen. Der Autobahnanschluss Viernheim war in diesem Jahr beinahe durchgängig gesperrt gewesen. Für Kessler seien solche Fehler nicht hinnehmbar:

Sowas zeigt für mich, dass die Bewertungsmethode unter Zeitdruck erarbeitet und nicht mit der notwendigen Sorgfalt herangegangen wurde.

Die Verwaltung sollte diese Kritik nun formulieren und dabei fordern, die Ausgangsdaten zu bekommen, um gegen die Studie argumentieren zu können. Josef Doll (CDU) holte zur Generalkritik an der grün-roten Verkehrspolitik aus:

2011 waren die Steuereinnahmen 2,5 Milliarden Euro höher als 2010. Hier wird mit falscher Münze gezahlt.

Mit Sparen beim Straßenbau, wie es Landesregierung vorhabe, sei nichts gewonnen. Vielmehr sollte gerade jetzt Geld in die Hand genommen werden.

Reiner Edinger (Grüne) verteidigte die Regierung:

Wenn jemand endlich mal deutlich sparen will, sollte man nicht gleich unterstellen, dass man schummelt.

Zum ersten Mal sei überhaupt ein Landesverkehrsplan aufgestellt worden. Das ließ Kessler nicht gelten:

Wenn die Viernheimer Autobahnanschlusssperrung nicht berücksichtigt wurde, dann ist da falsch gespielt worden.

Für seien genug Hinweise vorhanden, dass die Liste der Landesregierung auf falschen Grundlagen basiere. Daher müssen man Aufklärung verlangen. Hätte die Universität Stuttgart bei ihrer Untersuchung Städte und Gemeinden beteiligt, wären die Fehler nicht vorgekommen.

Wir wollen wissen, wieso eine Straße, die 25 Jahre eine gewisse Wertigkeit hatte, nun aus der Planung des Ministeriums verschwunden ist.

Das nahm Ulrich Kettner zum Anlass für eine Retourkutsche:

Wir sind vor kurzem lautstark belehrt worden, dass man Gutachten vertrauen darf.

Dürfe man nun einer Expertise nur deshalb nicht vertrauen, weil sie einem nicht in den Kram passe? Kessler parierte:

Wenn eine Maßnahme nach zig Jahren baureif ausgearbeitet wurde, dann muss man nachfragen, warum die plötzlich nicht mehr auf der Prioritätenliste steht.

Das brachte Reiner Lang (SPD) auf den Plan. Er warf den Grünen vor, dass sie in der Vergangenheit Studien Gutachter als „gekauft“ diskreditiert hätten. Das wies Kettner als Unterstellung zurück. „Die Institute der Universität Stuttgart sind wohl unabhängig“, sagte er. Das werde wohl niemand bezweifeln:

Wir sollten uns jetzt lieber darum kümmern Alternativen zur Verkehrsentlastung zu finden.

Nun setzte Frank Hasselbring (FDP) zum Frontalangriff an:  Er habe den Eindruck, dass der Verkehrsminister massenweise Projekte aus der Planung „herausprügeln“ wolle.

Dass der neue Minister keine neuen Straßen will, ist kein Geheimnis.

Die Frage sei vielmehr, ob die Heddesheimer Grünen die Umgehung noch wollen. Jürgen Merx (SPD) versuchte zu vermitteln:

Die Umgehungsstraße wird kein Allheilmittel sein. Wir haben schon über die Ringstraße geredet, als es noch gar kein Lkw-Problem gab. Wir brauchen die Ringstraße um Pkw- und Lkw-Verkehr aus der Stadt zu bringen. Straßensperrungen werden nur andere Straßen belasten und Verkehr verlagern.

Auch Reiner Edinger schätzte den Nutzen der Ringstraße nicht allzu hoch ein:

Wer von Leutershausen nach Mannheim will, wird nach wie vor über die Werderstraße fahren. Die Südumgehung wird auch nicht die Entlastung bringen, die wir wollen.

Das brachte Rainer Hege (CDU) auf die Palme, er attackierte die Grünen:

Egal ob wir schwarz oder grün-rot sind, sollten wir uns da als Gemeinde einig sein. Wenn ich aber sowas höre, muss ich von euch wissen: Sind wir noch in einem Boot oder wollt ihr separat rudern?

Die Grünen müssten sich für Heddesheim stark machen, betonte er. Immer wieder bohrte Frank Hasselbring bei den Grünen nach: „Wollt ihr die Umgehung oder nicht?“ Er erhielt keine Antwort.

Indes drängte Bürgermeister Kessler auf eine Entscheidung. Daraufhin erbaten die Grünen eine Sitzungsunterbrechung zur Beratung. Danach stimmten sie dem Antrag einer Stellungnahme Heddesheims zu. „Wir stimmen der Vorlage zu, weil auch wir Aufklärung darüber wollen, ob die kritisierte Zahlen richtig sind“, sagte Ulrich Kettner. Ein Ja oder Nein zur Umgehung wollte er damit explizit nicht verbunden wissen.

Einstimmig ermächtigte damit der Gemeinderat die Verwaltung eine Stellungnahme abzugeben, die Kritik an der Studie der Landesregierung zu formulieren.

MdL Uli Sckerl besucht Heddesheim und erkennt den Ort als "Verkehrsopfer"

„Die Verkehrslenkungsverträge müssen umgesetzt werden.“

Nadelöhr vor dem Schluckspecht - Uli Sckerl machte sich selbst ein Bild von der Verkehrssituation.

 

Heddesheim, 20. Mai 2012. (red) Der grüne Landtagsabgeordnete Uli Sckerl hat am 15. Mai Heddesheim besucht und sich einen Überblick über die drängensten Verkehrsprobleme verschafft. Nach einer Fahrradrundfahrt zu den neuralgischsten Punkten traf man sich in der TG Gaststätte, um über die aktuellen und künftigen Verkehrsprobleme in Heddesheim zu reden. Hier definierte Sckerl den Ort als „Modellgemeinde“ – ausgerechnet wegen „Pfenning“. Und er fordert, dass die Edeka ebenfalls einen bedinungslosen Verkehrslenkungsvertrag abschließt – angeblich keinen Einfluss auf Tomantenlaster zu haben, sei Blödsinn. Und die Umgehungsstraße? Deren Bau könnte „frühestens“ 2018 begonnen werden.

Von Hardy Prothmann

„Erstaunlich, hier gibt’s ja gar nix an Markierungen für Radfahrer“, sagt Uli Sckerl, bevor er vom Rathaus Richtung Oberdorfstraße (Schluckspecht) fährt und sich die Engstelle anschaut. Zehn Radler begleiten den Landtagsabgeordneten beim Besuch in Heddesheim. Sckerl will sich hier vor allem die drängende Verkehrssituation vor Ort anschauen.

Nächste Station ist die Werderstraße. „Es ist fürchterlich, wie viele Lkw hier täglich durchdonnern“, sagt Herr Ernst, ein Anwohner. Uli Sckerl hört sich die Schilderungen ausführlich an, stellt Fragen. Doch es ist schwer sich zu unterhalten, wenn Fahrzeuge im Hintergrund vorbeifahren, obwohl heute wenig los ist. Dazu kommt ein unfreundlicher, kalter Wind.

Baustellenfahrzeuge, Pfenning, Edeka

Klaus Schuhmann, Gemeinderat der Grünen, weist daraufhin, dass Baustellenfahrzeuge der Firmen REL und Grimmig besonders häufig über die Werderstraße fahren, sowie fremde Lkw, die aktuell wegen einer Baustelle auf der A5 noch zusätzlich über Heddesheim fahren.

Weiter geht es über die Blumenstraße zur Ringstraße. Ein Anwohner lädt die Tour auf seine Dachterrasse ein. Hier geht es um den Verkehr auf der Ringstraße und die Zukunft, wenn Pfenning-Verkehr hier „abgewickelt“ wird. Sowie der zusätzliche Edeka-Verkehr.

Nach der Fahrradtour trifft man sich in der Gaststätte der TG. Bürgermeister Michael Kessler ist der Einladung auch gefolgt, insgesamt nehmen knapp 30 Personen teil. Beim Vortrag von Klaus Schuhmann, der anhand von Fotos die problematischen Stellen nochmal zeigt und mehr Durchfahrtsverbotsschilder und an anderer Stelle fordert, schüttelt Herr Kessler immer wieder den Kopf – man merkt ihm seinen Unwillen deutlich an. Klaus Schuhmann sagt:

Wir brauchen keinen Schilderwald, sondern ein einheitliches Schild: Lkw über 3,5 Tonnen haben Durchfahrtsverbot.

Der Gemeinderat zeigt anhand der Folien die prekäre Verkehrssituation in Heddesheim:

Die übergeordneten Straßen ziehen sich durch den Ort wie ein Spinnennetz. Dazu sind wir von Autobahnen umzingelt.

Abgenervter Bürgermeister

MM-Redakteurin Görlitz neben BM Kessler.

Während des Vortrags melden sich Bürger zu Wort – Hans Weber von der IG Neinzupfenning moniert die Beschilderung auf der Viernheimer- und Ringstraße, „die Lkw-Fahrer sehen die viel zu spät“. Der Bürgermeister weist das zurück:

Es gibt ein Durchfahrtsverbot. Sicher gibt es vereinzelte, die durchfahren, das ist halt so.

Seiner Meinung nach habe der Schwerlastverkehr über die Viernheimer Straße deutlich abgenommen. Kontrollen seien Angelegenheit der Polizei. Herr Weber weist auf Gespräche mit Frank Hartmannsgruber, dem Leiter des Polizeireviers Ladenburg hin, der ihm gesagt haben soll, wegen der schlechten Beschilderung seien Kontrollen nur schwer möglich.

Daraufhin grinst Herr Kessler süffisant und sagt:

Dann soll der Herr Hartmannsgruber Verbesserungsvorschläge machen.

Auf die weitere Aussage des Bürgermeisters, man könne nichts tun, sagt Schuhmann:

Man kann doch die Firmen anschreiben und hier das Gespräch suchen und für eine Entlastung des Ortes werben.

„Richtig fettes Problem“

Der Bürgermeister stimmt dann doch ein Bißchen zu, dass die Belastung hoch sein, aber die klassifizierten Straßen verhinderten eine Verkehrsberuhigung. Erst mit einer Umgehungsstraße sei es möglich, die Straßen zu Ortsstraßen zu machen. Uli Sckerl kommentiert volksnah:

Das ist ein richtig fettes Problem, was sich hier aufsummiert hat.

Hat er die Lösung dabei? Kann er eine Umgehung versprechen? Kann er nicht und er raubt allen die Illussion, dass ein möglicher Baubeginn einer Umgehung vor 2018 möglich sei. Einen früheren Beginn hatten CDU-Abgeordnete und auch Herr Kessler immer wieder suggiert, man sei auf dem Weg, die Planungen schritten voran. Sckerl macht die Lage deutlich:

Wir führen die unverantwortliche Versprechungspolitik der Vorgängerregierung nicht fort. Wir haben einen Rückstau von nahezu 500 Millionen für fertige Planfeststellungen. Und wir haben enorme Haushaltsprobleme. Wir müssen Prioritäten setzen, Straßenbau gehört dazu. Wir müssen als erstes Landesstraßen sanieren: Das machen wir mit hohem Nachdruck.

CDU-Altlasten überall

Er führt weiter aus, welch teilweise dramatischen Lasten von der Vorgängerregierung übernommen werden mussten. Schildert ein System von Schattenhaushalten und Versprechen, die auf Kosten der künftigen Generationen gemacht worden seien. Trotzdem sei man nun als Regierung in der Verantwortung, das Beste draus zu machen. Dazu hat er ein Beispiel parat:

Wir stemmen auch den Tunnel in Schriesheim. Die Vorgängerregierung hat immer behauptet, der Tunnel ist durchfinanziert. Damals redete man über 40 Millionen. Die Nachprüfung der Kosten landete bei 85 Millionen Euro, das wird aber nicht reichen. Wir müssen zwei Drittel davon neu finanzieren – die Durchfinanzierung ist eine Luftnummer der CDU gewesen.

Mittelfristig hält er demgemäß eine Realisierung der Umgehungsstraße frühestens 2018 für „vorsichtig realistisch“, alle früheren Versprechungen seien nichts wert. Dabei gelte es auch viele Konsequenzen zu beachten, wie die Zergliederung der Landschaft, Lärmschutz, Umweltaspekte. Er stellt weiter die Frage:

Muss das eine Landesstraße sein? Könnte man nicht den Kreis mit ins Boot holen?“

Mit der Umgehungsstraße kommen enorme Kosten

Und dann benennt er eine Konsequenz, die zweifeln lässt, ob Bürgermeister Kessler überhaupt an einer Umgehungsstraße interessiert ist:

Eine Abstufung der übergeordneten Straßen zu Gemeindestraßen wird erhebliche Kostenlasten auf die Gemeinde verlagern, denn dann gehören die Straßen der Gemeinde und die bezahlt auch für deren Unterhalt.

Zudem gebe es jede Menge Projekte, die „in der Schlange“ vor Heddesheim stehen, wie beispielsweise die neue Neckarbrücke, die voraussichtlich 32 und 35 Millionen Euro koste. Und für Heddesheim sieht er bei der Beurteilung Schwierigkeiten bei der Betrachtung, ob Heddesheim mehr unter fremden oder eigenem Verkehr leidet:

Es wird schwierig in Heddesheim, festzustellen, was ist Durchfahrtsverkehr, was kommt durch die eigenen Gewerbe im Ort? Klar ist: Heddesheim ist Opfer einer verkehrlichen Entwicklung. Ich werde das im Ministerium auch so vortragen.

Die Verkehrsinfrastruktur hänge aber auch von anderen Faktoren ab, die nicht mehr weiter so wie in der Vergangenheit behandelt werden dürften. Ein Erfolgsrezept hat Sckerl noch nicht, aber er ist sicher, dass man eins finden muss:

Wir schaffen es immer noch nicht, regionale vernünftige Planungen hinzubekommen. Dieser längst unsinnig gewordene Wettlauf, sich über Gewerbe zu finanzieren, ist leider immer noch Wirklichkeit.

Sckerl „verhaftet“ Kessler

Ganz gewiefter Politiker „verhaftet“ er dabei Bürgermeister Kessler. Anders als große Teile der Öffentlichkeit stellt er nicht seine Zweifel an der Wirksamkeit der „Verkehrslenkungsverträge“ dar, sondern nimmt den Bürgermeister, die „Pfenning“-Befürworter beim Wort. Sckerl weiß nur zu gut, dass diese Verträge für Heddesheim „erfunden“ worden sind, um das kritische Projekt durchdrücken zu können. Jetzt macht er deutlich, dass es keine Alternative zur Durchsetzung gibt:

Die Verkehrslenkungsverträge müssen umgesetzt werden. Heddesheim hat hier eine Pilotfunktion. Es gibt nicht viele Gemeinden, die das versuchen. Pfenning und Edeka bringen ein massives Lkw-Aufkommen. Es wird spannend, ob wir auf der Ebene von freiwilligen Vereinbarungen setzen können oder mit gesetzlichen Grundlagen die Umsetzung erzwingen müssen. Wir helfen Ihnen da.

Besucher der Veranstaltung monieren, dass die Edeka nur für ihre Fahrzeuge einen Verkehrslenkungsvertrag abschließen will. Auf andere Fahrzeuge, die beispielsweise „Tomaten von Terminbörsen“ anlieferten, hätte man keinen Einfluss. Uli Sckerl weist das als „Blödsinn“ zurück und macht deutlich:

Wenn ein Konzern wie Edeka das will, kann ein solches Unternehmen das durchsetzen. Das hat ja keine Kostenfolge. Ich sehe da überhaupt kein Hindernis. Das muss gemacht werden, wenn nicht, muss das administrativ erfolgen.

Daraufhin sagt Günther Heinisch, Fraktionssprecher der Grünen in Heddesheim:

Keine Landesregierung wird Gemeinden, die den Verkehr aus eigener Entscheidung anziehen, einen Bedarf erkennen. Man wird denken, die konnten sich noch mehr Verkehr leisten. Man sollte in Heddesheim noch mal dringlich über die Erweiterung mit der Getränkelogistik nachdenken.

Kessler stielt sich aus der Verantwortung

Bürgermeister Michael Kessler ist das alles etwas unangenehm. Er schaut überwiegend auf den Boden, schüttelt häufig den Kopf, weil ihm etwas, was er hört, nicht gefällt. und sagt dann:

Wir haben in den letzten zehn Jahren dieses Thema Umgehungsstraße mehrfach behandelt. Ich weiß, dass diese Straße im Grunde fertig geplant ist. Eine Rückstufung aus dem vordringlichen Bedarf wäre ein Katastrophe. Ich habe nie Jahreszahlen in den Mund genommen.

Der Anwohner, der in der Werderstraße stellvertretend für viele sein Leid mit dem Verkehr geklagt hat, kommentiert die Debatte über die Umgehungsstraße mit einem Appell sowohl an den Bürgermeister als auch an die Grün-Rote Landesregierung:

Wir brauchen humanere Lösungen und die hängen nicht von einer Umgehungsstraße ab.

Heinisch, Sckerl, Anwohner: Umfangreiche Schilderungen des Verkehrsproblems.

 

Anmerkung der Redaktion:

Welchen Wahrheitsgehalt die Aussagen von Bürgermeister Kessler in bezug auf andere Behörden und Verkehr haben, kann man hier gut nachlesen.

Blick zurück nach vorn: Vor zwei Jahren haben wir die „Nöte“ des Bürgermeisters bereits kommentiert – in zwei Jahren ist die nächste Bürgermeisterwahl.

Das gemeindliche Amtsblatt, der Mannheimer Morgen, schreibt immer schön auf, was die Verwaltung will.

Bereits 2009 haben wir berichtet, dass die Umgehungsstraße frühestens 2016 angefangen werden könnte. Ursprünglich sollte Planfeststellungsentwurf Ende 2011/Anfang 2012 offengelegt werden – bis heute ist kein Termin dazu bekannt.

Heftiger Unfall ohne Verletzte

Vorfahrt missachtet

Heddesheim, 01. Februar 2012. (red/jt/cr) Gegen 18:30 Uhr hat ein Autofahrer vermutlich die Vorfahrt an der Kreuzung Ringstraße/Großsachsener Straße missachtet und ist mit einem anderen Fahrzeug zusammengestoßen. Der Unfall verlief trotz heftigem Crash glimpflich – verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. In einem Auto saßen zwei kleine Kinder. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Die Feuerwehr war im Einsatz, um Flüssigkeiten aufzunehmen und die Unfallstelle zu reinigen.

Am Abend lag ein Bericht der Polizei noch nicht vor – wir werden den Artikel ergänzen, sobald der Polizeibericht vorliegt.

Rentner überfahren – Feuerwehr musste den Mann unter einem Fahrzeug heraus retten

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Schaulustige am Unfallort Ringstraße/Feldweg zu den Kleintierzüchtern.

Heddesheim, 05. Juli 2011. Kurz vor 19:30 Uhr ist heute ein Rentner auf dem Fahrradweg entlang der Ringstraße überfahren worden. Beim Eintreffen der Rettungskräfte lag der Mann zusammen mit seinem Fahrrad unter dem Auto, das vom Feldweg (Kleintierzüchter) auf die Ringstraße abbiegen wollte.

Die Feuerwehr hob das Fahrzeug mit einem hydraulischen Kissen an und stütze das Auto mit Holzklötzen, bis die Sanitäter den Mann unter dem Auto hervorholen konnten. Der Mann befand sich bei Bewusstsein und klagte über große Schmerzen.

Zur Schwere der Verletztungen und zum genauen Unfallhergang konnten vor Ort keine Angaben gemacht werden. Eine junge Frau kam Sekunden nach dem Unfall auf der Ringstraße an der Unfallstelle vorbei und half der Fahrerin, ebenfalls eine junge Frau, aus dem Wagen. Danach kümmerte sie sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um den Verletzten.


Größere Kartenansicht

Die Polizei sperrte die Unfallstelle unzureichend ab. Im Bereich der Ampel Ringstraße/Muckensturmer Straße waren Warnkegel aufgestellt. Auf der anderen Seite, Ringstraße/Richard-Wagner-Straße, fehlte in der ersten Vierteilstunde jegliche Absperrung, sodass teils Fahrzeuge über den Bürgersteig am Unfallort vorbeifuhren oder mit waghalsigen Wendemanövern die Richtung wechseln mussten.

Schaulustige, die die Rettungsarbeiten beobachten wollten, konnten sich in unmittelbarer Nähe aufhalten.

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Verkehrskontrolle: Führerschein weg und einige Verwarnungen

Guten Tag!

Heddesheim, 17. Dezember 2010. Bei Schneetreiben kontrollierten Beamte des Polizeireviers Ladenburg gestern den Verkehr. Die Bilanz ist für einen Fahrer „ernüchternd“: Sein Führerschein ist wegen einer Trunkenheitsfahrt erstmal weg. Weiterhin gab es einige Verwarnungen, weil einige mit Sommerreifen unterwegs waren.

Von Hardy Prothmann

Polizeiobermeister Stephan Geiger und Polizeimeisteranwärter Knut Krakow waren gestern Abend nicht zu beneiden. Sie hatten an der Kreuzung Ringstraße/An der Fohlenweide (gegenüber Verlängerte Triebstraße) ihren Kontrollpunkt bezogen und winkten sich Autofahrer heraus.

An einem zweiten Kontrollpunkt war ihr Chef, Revierleiter Frank Hartmannsgruber, mit einem weiteren Beamten im Einsatz: „Ich hatte es meinen Leuten freigestellt, bei dem ungeplanten Wetter den geplanten Einsatz zu machen. Und ich will nicht von meinen Leuten verlangen, was ich selbst nicht mache.“

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Kontrolle an der Ringstraße: "Leider waren einige mit Sommerreifen unterwegs." Ein Fahrer musste seinen Führerschein abgeben.

Dabei ist die Auswahl der Kontrollstelle wichtig: „Gerade bei so einem Wetter ist es wichtig, dass wir gesehen werden können, damit die Autofahrer auf glatten Straßen Zeit haben, zu reagieren und den fließenden Verkehr zu verlassen.“ Die neue Kleidung und die Signalwesten kommen da natürlich recht.

Die Bilanz ist für einen Autofahrer ernüchternd: Der männliche Fahrer, Alter Mitte 40, ist wegen einer Trunkenheitsfahrt seinen Führerschein los.
Zur Erinnerung. Ab 0,3 Promille ist der Führerschein schon in Gefahr, wenn „Auffäligkeiten“ vorliegen, beispielsweise das Ãœberfahren einer Ampel. Aber 0,5 Promille handelt es sich sicher um eine Ordnungswidrigkeit, die mit Bußgeld, Punkten und Fahrverbot geahndet wird. Bei Wiederholung verdoppeln sich Bußgeld, Punkte und Fahrverbotsdauer. Kommen Auffälligkeiten hinzu, werden die Strafen empfindlicher. Ab 1,1 Promille liegt eine Straftat vor. Im „besten“ Falle ist der Führerschein „nur“ ein halbes Jahr weg.

Vermehrte Kontrollen.

„Wer Auto fährt, sollte ganz auf Alkohol verzichten“, rät Frank Hartmannsgruber: „Klar ist, dass wir gerade in der Faschings- und jetzt Weihnachtszeit vermehrt kontrollieren. Schön wäre es, wenn wir niemandem den Führerschein abnehmen müssten, weil alle mit null Promille unterwegs sind.“

Immerhin: Am Kontrollpunkt von Herrn Geiger und Herrn Krakow konnte das positiv bestätigt werden: „Alle Fahrer, die wir kontrolliert haben, hatten null Promille. Das ist sehr vernünftig“, sagte Herr Geiger. Aber auch: „Leider mussten wir einige verwarnen, die mit Sommerreifen unterwegs waren.“

40 Euro kostet das, wenn nur „kontrolliert“ wird. Bis zu 80 Euro inklusive Punkten, wenn eine Behinderung vorliegt. Kommt es gar zum Unfall, kann die Versicherung ihre Leistungen kürzen. Winterreifen sind bei entsprechender Witterung seit 04. Dezember 2010 Pflicht.

„Der Einsatz gestern war wegen der Kälte nicht gerade angenehm, hat aber hoffentlich einigen Verkehrsteilnehmern deutlich gemacht, dass Sommerreifen auf schneeglätter Fahrbahn und Alkohol am Steuer keine gute Idee sind“, bewerte Frank Hartmannsgruber den „Erfolg“.

Fahrradfahrerin verletzt

Guten Tag!

Heddesheim, den 26.11.2010. Um 14:15 Uhr ist heute eine Radfahrerin bei einem „Zusammenstoß“ mit einem Pkw verletzt worden.

Nach ersten Informationen wollte die Frau ihr Fahrrad im Kreuzungsbereich Verlängerte Triebstraße/Ringstraße über die Straße schieben und ist dabei von einem abbiegenden Pkw erfasst worden.

Die Frau wurde mit einem Unterarmbruch in ein Weinheimer Krankenhaus transportiert.

Der Schaden soll sich auf rund 1.000 Euro belaufen.

Zur Schuldfrage konnte die Polizei noch keine Auskunft geben.

Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog

20 Prozent verwechseln Ringstraße mit Rennstrecke

Guten Tag

Aus dem Polizeibericht:

„Der Verkehrsüberwachungsdienst der Mannheimer Polizei hat am 28.09.2010, in der Zeit von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr, in Heddesheim eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Es wurden in der genannten Zeit im Durchgangsverkehr der Ringstraße in Fahrtrichtung Großsachsen 102 Fahrzeuge gemessen.

22 Verkehrsteilnehmer hielten sich nicht an die vorgegebene Geschwindigkeitsbegrenzung von maximal 50 km /h. Zwei Fahrzeugführer fuhren so schnell durch den Ort, dass sie neben einer Ordnungswidrigkeitenanzeige mit einem Fahrverbot rechnen können. Die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 81 km / h. Die restlichen 22 Geschwindigkeitsverstöße wurden gebührenpflichtig verwarnt.“

Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog

Auffahrunfall mit leicht verletzter Person

Guten Tag!

Heddesheim, 01. Juli 2010. Am 29. Juni 2010 kam es an der Kreuzung Ringstraße/Viernheimer Straße zu einem Auffahrunfall, bei dem sich eine Person leicht verletzt hat.

Auf Nachfrage der Redaktion hat das Polizeipräsidium Mannheim mitgeteilt, dass es gegen 18:30 Uhr auf der Ringstraße in Fahrrichtung Viernheimer Straße zu einem Auffahrunfall gekommen ist.

Eine 36-jährige Mannheimerin fuhr mit ihrem Smart auf einen wartenden BMW auf. Die Beifahrerin war nicht angeschnallt und wurde gegen die Windschutzscheibe geschleudert. Dabei holte sie sich eine „blutige Nase“.

Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog

Textanalyse „Durchbruch bei der Verkehrslenkung“

Guten Tag!

Heddesheim, 04. September 2009. Der Bürgermeister Michael Kessler und der Geschäftsführer der „Pfenning-Gruppe“, Uwe Nitzinger haben gestern eine Pressekonferenz gegeben und eine gemeinsame Pressemitteilung veröffentlicht. Daran ist einiges merkwürdig.

Von Helle Sema

Die erste offensichtliche Frage ist: Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Pressekonferenz und dem neuen Flyer der IG neinzupfenning? Der wurde am Mittwochnachmittag des 02. September verteilt. Um 08:01 Uhr lädt die Gemeinde am nächsten Tag, den 03. September, per email zu einer Pressekonferenz um 16:00 Uhr ein. Solch kurzfristige Einladungen sind eher unüblich und das Ganze wirkt sehr hektisch.

Die Ãœberschrift „Durchbruch bei der Verkehrslenkung“ klingt nach harter Arbeit und Erleichterung: Endlich ist es geschafft. Im Text geht es weiter: „In intensiven Verhandlungen ist es der Gemeinde gelungen…“. Das liest sich, als hätten der Bürgermeister und Herr Nitzinger nächtelang um die Details gefeilscht. Und am Ende hat sich „die Firma“ (welche auch immer) dieser „freiwilligen Beschränkung“ unterworfen.

Wie der Widerspruch zwischen „intensiven Verhandlungen“ und „freiwilligen Beschränkung“ aufgelöst werden soll, steht nicht in der Pressemitteilung.

Gibt es Zweifel an der „Ernsthaftigkeit“?

Obwohl auch mit der „zukünftigen Eigentümerin“ verhandelt wurde, wird deren Name verschwiegen. Später heißt die Firma dann wieder „pfenning“: „Die Ernsthaftigkeit der Zusage von pfenning wird dadurch unterstrichen…“

Warum steht da „Ernsthaftigkeit“? Gibt es Zweifel, dass jemand eine solche Vereinbarung nicht ernst nehmen könnte? Handelt es sich bei „Pfenning“ um ein Unternehmen, das für „Spaßmitteilungen“ bekannt ist? Oder vermutet man gar unseriöses Geschäftsgebaren? Warum muss die „Ernsthaftigkeit“ betont werden?

Die Gemeinde jedenfalls überprüft mit „Stichproben, ob Zu- und Abgangsverkehr von Schwerlast-Lkw des Logistikzentrums durch innerörtliche Straßen von Heddesheim einschließlich der Ringstraße stattfindet“. Wie oft gibt es diese Stichproben? Wie werden diese durchgeführt? Wer führt diese durch und was kosten diese „Stichproben“?

Wieder taucht die „künftige Eigentümerin“ auf. Bislang war bekannt, dass das eine Phoenix 2010 GbR sein soll. Warum steht der Name nicht drin? Weil bereits heute klar ist, dass die Phoenix 2010 erste Eigentümerin sein soll und es dann „künftige Eigentümerinnen“ geben wird?

Und ist es tatsächlich so, dass eine „künftige Eigentümerin“ sich an diesen „öffentlich-rechtlichen“ Vertrag halten muss?

Der Text endet damit: „Dadurch ist sichergestellt, dass das geplante Logistikzentrum keine zusätzliche Belastung der innerörtlichen Straßen einschließlich der Ringstraße durch Schwerlast-Lkw verursachen wird.“

Diese Behauptung ist falsch. „Sichergestellt“ ist, wenn überhaupt, dass „Pfenning“ pro „nachgewiesenem Verstoß“ einen Betrag von 20 Euro in die Gemeindekasse zahlen muss.

Der Text liest sich wie ein Schnellschuss. Vermutlich fand die „intensive Verhandlung“ am Mittwochabend statt, weil man dringend auf den Flyer der IG neinzupfenning reagieren musste.

Vor allem der Bürgermeister. Der möchte klar machen, dass er sich „intensiv“ einsetzt, „Einigkeit erzielt“ und „Pfenning“ unterwirft (auch wenn die das „freiwillig“ machen).

Er muss betonen, dass es dabei „ernsthaft“ zugeht und für alle Zukunft Sicherheit herrscht. Und er schreibt in den Text, was er sich am meisten wünscht: einen „Durchbruch“.

Worüber die Pressemitteilung nicht informiert, ist, dass sie eine bloße Absichtserklärung beschreibt. Denn die Information, dass der Gemeinderat dieser Vereinbarung noch zustimmen muss, fehlt leider. Vielleicht ist dieses Detail aber aus der Sicht des Bürgermeisters Kessler nicht besonders wichtig und deshalb vernachlässigbar.

„Öffentlich-rechtliche Verkehrslenkung“

Guten Tag!

Heddesheim, 03. September 2009. Der Bürgermeister der Gemeinde Heddesheim sowie die „Pfenning-Gruppe“ haben heute eine gemeinsame Presseerklärung einen „öffentlich-rechtlichen Vertrag“ zur „Verkehrslenkung“ vorgestellt. Demnach soll die „Pfenning-Gruppe“ für jeden Lkw über 18 Tonnen, der durch den Ort oder über die Ringstraße fährt, ein Strafgeld von 20 Euro zahlen.

Auf einer Pressekonferenz stellten Bürgermeister Kessler sowie „Pfenning“-Geschäftsführer Uwe Nitzinger den Vertragsentwurf vor: Die „Pfenning-Gruppe“ stellt sicher, „dass kein Zu- und Abgangsverkehr von Schwerlast-Lkw des Logistikzentrums durch innerörtliche Straßen von Heddesheim einschließlich der Ringstraße stattfindet.“

Dies gelte für „sämtliche Lkw“ ab 18 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Mehr als 95 Prozent des „Pfenning“-Fuhrparks beständen aus solchen Fahrzeugen. Nur diese würden von den Bewohnern als „besonders belastend wahrgenommen“. „Pfenning“ habe sich dieser „freiwilligen Beschränkung unterworfen“, um die „Belastung der Anwohner durch Schwerkraft-Lkw-Verkehr zu vermeiden“.

Sowohl Bürgermeister Michael Kessler, als auch Herr Nitzinger betonten die „Ernsthaftigkeit der Zusage“. Schließlich werde jeder einzelne „nachgewiesene Verstoß“ mit einem zu zahlenden „Betrag“ in Höhe von 20 Euro auf das „Konto der Gemeinde für gemeinnützige Zwecke zu zahlen“.

Dieser Betrag entspreche „dem nach dem Bußgeldkatalog zu zahlenden Bußgeld bei Verstößen gegen behördlich erlassene Durchfahrtsbeschränkungen“, so die Presseerklärung.

Die Gemeinde werde dieses durch „Stichproben kontrollieren“.

Darüber hinaus „verpflichtet sich die künftige Eigentümerin, die für pfenning begründeten Verpflichtungen auch dem jeweiligen Dritten in vollem Umfang aufzuerlegen. Verstößt die künftige Eigentümerin dagegen, haftet sie selbst für Verstöße des jeweiligen Dritten.“

Bürgermeister Kessler erklärte, dies gelte auch für Eigentümer nach der Phoenix 2010.

Bürgermeister Kessler und Herr Nitzinger erklärten, „dadurch sei sichergestellt, dass das geplante Logistikzentrum keine zusätzliche Belastung der innerörtlichen Straßen einschließlich der Ringstraße durch Schwerlastverkehr verursachen wird.“

Redaktion heddesheimblog

Erwischt – Pfenning fährt wieder über die Ringstraße

Guten Tag!

Heddesheim, 18. August 2009. Anfang Mai 2009 sagte der „Pfenning“-Geschäftsführer, dass die Lkw-Fahrer angewiesen seinen, den Autobahnanschluss Hirschberg zu benutzen. Bürger könnten Lkw melden, die sich nicht daran hielten. Ein heddesheimblog-Leser hat uns dieses aktuelle Bild zugeschickt.

pfenninglkw

Aufnahme vom 18. August 2009, 13:29 Uhr. Bild: privat

Am 02. Mai 2009 berichtet der Mannheimer Morgen:

„Die schnellste Route ist die mit dem größten Autobahnanteil“, unterstrich Nitzinger, dass die Fahrer keinen Grund hätten, den Weg über Heddesheim zu nehmen. Die Strecke zwischen Großkunden in Mannheim-Rheinau und -Waldhof zum aktuellen Viernheimer Standort werde ja auch nicht quer durch die Stadt zurückgelegt – auch wenn dies naheliegen würde, bekräftigte Pfenning. „Das ist auch logisch, wenn man weiß, was es für Fahrer bedeutet, durch Ortschaften zu fahren.“ Auch über die Lkw-Fahrten zwischen der A6 und dem Heddesheimer Gewerbegebiet (ca. 10 Prozent aller Fahrten), müssten sich die Bürger keine Sorgen machen: „Die Fahrer werden ganz klar angewiesen, den Autobahnanschluss Hirschberg zu nutzen“, sagte Pfenning.

Die Anweisung betreffe auch Subunternehmer. Abermals machte Nitzinger das Angebot, eine „Hotline“ einzurichten. Hier könnten die Bürger Lkw melden, die sich nicht daran halten. Die Fahrer liefen Gefahr, ihre Aufträge zu verlieren, so Pfenning.“

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Das heddesheimblog

„Null Verkehr auf der Ringstraße“ – für „Pfenning“ kein Problem

Guten Tag!

Heddesheim, 14. August 2009. Der Geschäftsführer der KMP Holding GmbH („Pfenning“, Uwe Nitzinger, sieht das Unternehmen in der Lage, den Verkehr auf der Ringstraße „auf Null zu bringen“.

Das sagte Herr Nitzinger heute in der Sendung „Zur Sache“ des Regionalsenders RNF.
Wörtlich sagte Herr Nitzinger:

„Also wir sehen uns durchaus in der Lage durch organisatorische Maßnahmen den Verkehr auch auf der Ringstraße auf Null zu bringen, indem wir mit unseren Fahrern entsprechend reden, die entsprechende Vereinbarungen reingeschrieben bekommen, genauso wie mit unseren Subunternehmern.
Und wir können uns durchaus vorstellen, da sind wir ja auch mit dem Bürgermeister im Gespräch, wie so etwas handhabbar ist, dass wir uns auch gewissen Regularien unterwerfen, wenn das Thema Verkehr so ein Thema ist – haben wir auch erst lernen müssen im Zuge der Planungen, dass Verkehr ein Thema ist in Heddesheim, habs dann auch selbst erlebt.“

Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog

25+X=20=Erfolg

Kommentar: Helle Sema

Lieber Mannheimer Morgen,

wie Sie wissen, bin ich ja ihr allergrößter Fan-Leser. Ich bin seit 47 Jahren Abonnent, habe die Morgencard, Kugelschreiber mit Mannheimer Morgen drauf, ein Käppi und nen Schal.

Aber manchmal bin ich mir nicht sicher, ob ich alles verstehe, was ihr für mich recherchiert.

„Ganzes Meinungsspektrum soll an einen Tisch kommen“, schreiben Sie, liebe Frau Görlitz, heute auf der Rhein-Neckar-Seite. Ich will ja jetzt nicht spitzfindig werden, aber haben Sie schon mal ein Spektrum „kommen“ sehen? Ich weiß aber, glaube ich, was gemeint ist.

Denn das habe ich schon vor vierzehn Tagen auf dem heddesheimblog gelesen.

Immerhin haben Sie aber zwei „exklusive“ Top-Meldungen in ihrem Dreispalter.

Es wurde ein Brief geschrieben. Die PR-Firma IFOK, die für den Bürgermeister (weil der es nicht kann) den Dialog mit den Bürgern für teuer Geld suchen soll, hat ebendiesen Bürgermeister einen Brief an „etwa 25 Personen“ schreiben lassen.

Das war zwar schon vor acht Tagen, aber vielleicht hat erst jetzt jemand „gequatscht“. Schade, dass Sie nicht rausfinden konnten, ob es 24, 25 oder 26 Briefe waren.

Dieser Brief ging an die IG neinzupfenning, Anwohner und „sonstige Akteure, die sich kritisch mit der Ansiedlung auseinandergesetzt haben bzw. dies tun“, schreiben Sie. Wer ist denn jetzt das schon wieder? „Sonstige Akteure“! Haben Sie das nicht besser recherchiert bekommen, wer das ist? Vielleicht war Redaktionsschluss… ich bin sicher, Sie kriegen das noch raus.

Wichtig ist aber die Information, dass es etwa 25 Personen sind, die in den vergangenen Wochen „im Zusammenhang mit der Pfenning-Diskussion in Erscheinung getreten sind“. Ein paar von den 25 sind nämlich schuld, dass der ganze Ort durcheinander ist und die Grünen jetzt sechs Gemeinderäte haben.

Die zweite Top-Meldung nach dem Brief ist genau das mit den 25 Personen. Wenn die IFOK die innerhalb der nächsten „zehn bis vierzehn Tage“ interviewt hat, auch „anonym“, ergeben sich vielleicht noch „weitere wichtige Personen für die Gesprächsrunde“. Und dann haben Sie aus dem Ingerfeld rausgekitzelt: „Wenn wir 20 Teilnehmer für den regelmäßigen Dialog gewinnen können und damit alle Meinungen vertreten sind, wäre das ein Erfolg.“

Das verstehe wer will: 25+X=20=Erfolg. Erfolg ist doch meistens mehr und nicht weniger? Vielleicht ist der Erfolg ja so definiert, dass je weniger mitreden, desto besser.

„Regelmäßig“, auch das haben Sie recherchiert, heißt vier Treffen bis September. Man könnte auch sagen, 14-tägig oder zwei Mal im Monat. Die Dialogrunden sind aber „nichtöffentlich“ wie Sie das ohne Bindestrich schreiben.

Aber mal ganz ehrlich: Interessiert es Sie, was ich vermute? Ich denke, Sie sind der IFOK auf den Leim gegangen, weil die hat jetzt einen Dreispalter von Ihnen bekommen, in dem eigentlich nix Neues drin steht.

Die IFOK kann jetzt aber so tun, als hätte sie schon was getan. Dass Sie der IFOK auf den Leim gegangen sind, hängt halt damit zusammen, dass das PR-Profis sind und gestresste Redakteurinnen gekonnt überrumpeln. Ich hoffe, es hat nicht weh getan.

Ihr Fan
Helle Sema

Ampeltechnik wird erneuert

Die Fußgängerampel an der Ringstraße bekommt bis Ende der Woche eine neue Technik. Die Signalanlage war seit dem 7. Mai 2009 immer wieder ausgefallen. Seit dem 04. Juni ist die Ampel komplett außer Funktion.

Auf Anfrage des heddesheimblogs bestätigte der Pressesprecher beim Landratsamt, Berno Müller, dass die Ampel immer wieder sporadisch ausgefallen ist. Nach den Aufzeichnungen des Wartungsbuches ging die erste Störungsmeldung am 07. Mai 2009 ein. Noch am selben Tag wurde die Ampel wieder in Betrieb genommen.

Eine zweite Störungsmeldung vom 26. Mai wurde am 27. Mai provisorisch behoben. Dabei stellte sich heraus, dass die Anlage nicht mehr dauerhaft zu reparieren ist. Das Straßenbauamt beim Landratsamt hat die Ampel deshalb „beschränkt“ ausgeschrieben. Das ist ein zulässiges Verfahren, dass schneller abläuft als eine komplette öffentliche Ausschreibung. Am 04. Juni wurde der Auftrag für den Neubau der Signalanlage vergeben und für die 25 Kalenderwoche zugesagt.

Am 19. Juni wird die Ampel umgerüstet: Die Masten bleiben stehen, aber die Technik wird auf den neuesten Stand gebracht. Die Umrüstung kostet rund 6000 Euro.

Die betreffende Ampel ist seit 1991 in Betrieb. Ampeln haben eine „Lebensdauer“ von 20 bis 25 Jahren. Im Rhein-Neckar-Kreis gibt es etwa 300 Ampeln, aber nur  wenige große Knotenpunkte sind mit Störungsmeldern via Telefon ausgestattet.
Fussgängerlichtsignalanlagen sind im Rhein-Neckar-Kreis nicht mit einer solchen Technik ausgestattet.

Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog