Dienstag, 15. Oktober 2019

Landratswahl: Dallinger, Eger und Geinert hei├čen die Kandidaten

Guten Tag!

Rhein-Neckar-Kreis, 18. Januar 2010. Die drei Kandidaten f├╝r die kommende Landratswahl am 09. Februar hei├čen Stefan Dallinger (CDU), Alexander Eger und Rolf Geinert. Der besondere beschlie├čende Ausschuss des Kreistags hat heute diese drei Kandidaten benannt.

Der besondere beschlie├čende Ausschuss des Kreistags, der die Landratswahl 2010 vorbereitet, hat am 18. Januar 2010 einstimmig die Bewerber Stefan Dallinger, Alexander Eger (parteilos f├╝r die FDP) und Rolf Geinert (SPD) als Kandidaten f├╝r die Wahl am 9. Februar benannt. Stefan Dallinger (CDU) ist Verbandsdirektor der Metropolregion Rhein-Neckar. Alexander Eger ist B├╝rgermeister der Gemeinde St. Leon-Rot. Rolf Geinert ist Oberb├╝rgermeister der Stadt Sinsheim. Diese drei hatte das Innenministerium Baden-W├╝rttemberg, das nach der Landkreisordnung bei der Bewerberbennung mitwirkt, da der Landrat sowohl staatliche als auch kommunale Aufgaben erf├╝llt, als geeignet eingestuft.

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Obwohl die Ausschussmitglieder die Bewerberin Sabine Regele nach wie vor ebenfalls f├╝r geeignet hielten, konnte sie, wegen des fehlenden Einvernehmens mit dem Innenministerium, nicht zur Wahl vorgeschlagen werden. Die Voraussetzung ist erf├╝llt, gemeinsam drei f├╝r die Leitung des Landratsamts geeignete Bewerber dem Kreistag zur Wahl vorzuschlagen.

Der Kritik des Ausschussvorsitzenden, Kreisrat Bruno Sauerzapf (CDU), dass sich das Innenministerium mit der Benennung der aus dessen Sicht geeigneten Bewerber bis zum 7. Januar 2010 Zeit gelassen hatte, nachdem der Ausschuss bereits am 5. November 2009 seine Vorschl├Ąge unterbreitet hatte, schlossen sich die Vertreter der Kreistagsfraktionen an.

Das betonten Hans-Ulrich Sckerl (Gr├╝ne), Uwe Kleefoot (SPD), Rolf Hagmaier (FW) und Dr. Heinz Bahnm├╝ller (FDP) unisono. Kleefoot und Sckerl sagten, dass die geltende Gesetzeslage reformbed├╝rftig und eine Direktwahl des Landrats durch die B├╝rgerinnen und B├╝rger w├╝nschenswert sei.

Die Wahl des Nachfolgers von Landrat Dr. J├╝rgen Sch├╝tz findet am Dienstag, dem 9. Februar 2010, in der Astoriahalle in Walldorf, Schwetzinger Str. 91, statt. Die ├Âffentliche Kreistagssitzung, bei der die Kreisr├Ąte auf eine gro├če Zuschauerresonanz hoffen, beginnt um 14 Uhr. Der noch amtierende Landrat Dr. Sch├╝tz hat das Amt seit 24 Jahren oder drei Wahlperioden inne.

Auf der Kreistagssitzung haben die Kandidaten jeweils 15 Minuten Zeit, ihre Vorstellungen f├╝r die kommenden acht Jahre dem Kreistag vorzutragen. Anschlie├čend w├Ąhlen die Kreisr├Ątinnen und Kreisr├Ąte ohne Aussprache, wobei im ersten Wahlgang ein Bewerber mehr als die H├Ąlfte der Stimmen aller Kreisr├Ąte auf sich vereinen muss.

Bei 103 amtierenden Kreisr├Ąten w├Ąren das 52 Stimmen. Wird diese Zahl verfehlt, erfolgt ein zweiter Wahlgang, bei dem ebenfalls diese qualifizierte Mehrheit erreicht werden muss. Erh├Ąlt auch hierbei keiner der Bewerber mehr als die H├Ąlfte der Stimmen aller Kreisr├Ąte, gibt es in der gleichen Sitzung einen dritten Wahlgang, bei dem derjenige gew├Ąhlt ist, der die h├Âchste Stimmenzahl erreicht.

Der neue Landrat tritt sein Amt am 1. Mai 2010 an.

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Hotline zur Schweinegrippe

Guten Tag!

Heddesheim, 07. November 2009. Die Zahl der Infektionen mit der so genannten Schweinegrippe steigt auch im Rhein-Neckar-Kreis. Das Gesundheitsamt schaltet ab Montag ein Infotelefon frei.

Wegen zahlreicher telefonischer Anfragen besorgter B├╝rger richtet das Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis eine Hotline zur „Schweinegrippe“ oder neue Influenza A/H1N1, wie sie wissenschaftlich hei├čt, ein.

B├╝rger k├Ânnen in der Zeit montags bis freitags von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr anrufen:

Infotelefon „Schweinegrippe“: 06221/ 522 – 1891

Das Bundesgesundheitsministerium hat eine kostenlose Hotline unter der Telefonnummer 030 – 346 465 100 eingerichtet, die von Montag bis Freitag zwischen 8 bis 18 Uhr besetzt ist.

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F├╝nf Kandidaten bewerben sich um den Posten des Landrats

Guten Tag!

Heddesheim, 03. November 2009. Bis zum 2. November 2009, 24:00 Uhr, lief die Bewerbungsfrist f├╝r Kandidaten um die Nachfolge von Landrat Dr. J├╝rgen Sch├╝tz. Bis dahin hatten sich f├╝nf Kandidaten beworben und dabei bleibt es.

Bruno Sauerzapf, der Vorsitzende des besonderen beschlie├čenden Ausschusses zur Landratswahl pr├Ąsentierte heute, 3. November, 12:00 Uhr, im Kleinen Sitzungssaal des Heidelberger Landratsamts die Namen der Kandidaten:

  • Stefan Dallinger (Verbandsdirektor der Metropolregion Rhein-Neckar, CDU, 46 Jahre)
  • Alexander Eger (B├╝rgermeister von St. Leon-Rot, FDP, 41 Jahre)
  • Rolf Geinert (Oberb├╝rgermeister der Stadt Sinsheim, SPD, 53 Jahre)
  • Dorothea K├Âpke aus Heidelberg (Dipl. Volkswirtin/Dipl. ├â┼ôbersetzerin, 57 Jahre)
  • Sabine Regele aus Heidelberg (Freie Journalistin und Fotografin, Lehrbeauftragte an der Fachhochschule f├╝r ├ľffentliche Verwaltung in Kehl, 51 Jahre)

Nach Pr├╝fung der formalen Voraussetzungen stellten die Kreisr├Ątinnen und Kreisr├Ąte einstimmig die Eignung aller f├╝nf Bewerber fest, die nun am 4. November dem Innenministerium Baden-W├╝rttemberg vorgelegt werden, wie es die Landkreisordnung vorsieht.

Gemeinsam benennen dann das Ministerium und der Ausschuss die Kandidaten zur Landratswahl, denn das Amt des Landrates beinhaltet ja sowohl staatliche als auch kommunale Aufgaben.

Aus den dann gemeinsam mit dem Innenministerium benannten Kandidaten w├Ąhlt der Kreistag des Rhein-Neckar-Kreises am Dienstag, dem 9. Februar 2010, den neuen Landrat, der am 1. Mai 2010 die Nachfolge des in Ruhestand tretenden Dr. Sch├╝tz antreten wird. Herr Sch├╝tz tritt aus Altersgr├╝nden nicht mehr an.

Landr├Ąte m├╝ssen zum Tag der Wahl mindestens 30 Jahre alt sein und d├╝rfen nicht ├Ąlter als 63 Jahre alt sein.

Nach intensiver Diskussion beschlossen die Ausschussmitglieder einstimmig, erstmals die Landratswahl nicht im Landratsamt selbst stattfinden zu lassen, sondern in einer zentral gelegenen Kreisgemeinde, die bis dahin durch Landrat Dr. J├╝rgen Sch├╝tz noch festzulegen ist.

Damit, so der Wille der Kreisr├Ątinnen und Kreisr├Ąte des Ausschusses, soll es den Kreiseinwohnern besser m├Âglich sein, bei der Kandidatenvorstellung dabei zu sein und den Wahlakt durch den Kreistag zu verfolgen.

Die pers├Ânliche Vorstellung der Bewerberinnen und Bewerber soll, auch das beschloss der Ausschuss, vor dem Kreistag in alphabetischer Reihenfolge und in einer jeweils maximal 15-min├╝tigen Rede erfolgen.

In der Landkreisordnung f├╝r Baden-W├╝rttemberg ist die Wahl des Landrats geregelt, ├é┬ž34:

„(4) Die Kreisverordneten w├Ąhlen den Landrat in geheimer Wahl nach den Grunds├Ątzen der Mehrheitswahl. Gew├Ąhlt ist, wer mehr als die H├Ąlfte der Stimmen aller Kreisverordneten auf sich vereinigt. Wird eine solche Mehrheit bei der Wahl nicht erreicht, findet in derselben Sitzung ein zweiter Wahlgang statt. Erh├Ąlt auch hierbei kein Bewerber mehr als die H├Ąlfte der Stimmen aller Kreisverordneten, ist in derselben Sitzung ein dritter Wahlgang durchzuf├╝hren, bei welchem der Bewerber gew├Ąhlt ist, der die h├Âchste Stimmenzahl erreicht; bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.“

Als Favorit gilt Stefan Dallinger, dem die CDU-Fraktion im Kreistag bereits die Unterst├╝tzung zugesagt hat. Die CDU hat allerdings keine Mehrheit, sondern 38 der 103 Stimmen im Kreistag. Zusammen mit der FDP (9 Stimmen) w├╝rden 47 Stimmen zusammenkommen, was immer noch nicht der Mehrheit von 52 Stimmen entspricht.
Die Kandidaten m├╝ssen deshalb die M├Âglichkeit suchen, m├Âglichst viele Stimmen aus unterschiedlichen Parteien auf sich zu vereinigen. Allerdings kann auch ein Kandidat in einem dritten Wahlgang gew├Ąhlt werden, wenn er die h├Âchste Stimmenzahl erreicht.

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Ausstellung im Schwetzinger Schloss: „Atelier und K├╝nstler VII“


Guten Tag!

Schwetzingen, 21. September 2009. Am Sonntag ├Âffnete die Ausstellung „Atelier und K├╝nstler VII“ in der Orangerie des Schwetzinger Schlosses im Rahmen der 20 Kreiskulturwoche.

34 K├╝nstlerinnen und K├╝nstler aus der Metropolregion Rhein-Neckar pr├Ąsentieren bis 11. Oktober ihre Werke im Licht durchfluteten gro├čen Raum, der ausgezeichnete Voraussetzungen f├╝r die Pr├Ąsentation bietet. Darunter der Heddesheimer K├╝nstler Dr. Kurt Fleckenstein.

„Kunst kennt keine Grenzen“, sagte Oberb├╝rgermeister Dr. Rene P├Âltl. und freute sich, dass der Rhein-Neckar-Kreis und Landrat Dr. J├╝rgen Sch├╝tz den Startschuss f├╝r „Atelier und K├╝nstler“, wie der Titel der Ausstellung lautet, in die Kulturstadt Schwetzingen gelegt hatten.

In seiner Einf├╝hrung in die Ausstellung unterstrich der fr├╝here Direktor des Heidelberger Kunstvereins, Prof. Hans Gercke, die „hohe k├╝nstlerische Potenz der Metropolregion.“

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Sonniges Ambiente in der Orangerie des Schwetzinger Schlosses. Bild: Dorothea Burkhardt

Die Ausstellung und die damit verbundene siebte Ausgabe des „Atelier und K├╝nstler“-Projektes brauche keine Vergleiche mit anderen Regionen zu scheuen. Die Kreiskulturwoche habe Ma├čst├Ąbe gesetzt und mit der „Atelier und K├╝nstler“-Reihe einen unverzichtbaren ├â┼ôberblick ├╝ber das k├╝nstlerische Schaffen entstehen lassen.

Bevor Landrat Dr. J├╝rgen Sch├╝tz die Ausstellung er├Âffnete, erinnerte er daran, dass K├╝nstlerinnen und K├╝nstler auch vom Verkauf der Kunstwerke leben und forderte dazu auf, „sich ausgezeichnete Kunst nach Hause zu holen.“ J├╝rgen Mauter und Gerald Weiser-Haensch umrahmten die Vernissage mit klassischer Gitarrenmusik.

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Gruppenbild mit Landrat (Dr. J├╝rgen Sch├╝tz, Mitte mit K├╝nstlern). Bild: Dorothea Burkhardt

Atelier und K├╝nstler VII ist bis zum 11. Oktober 2009 in der Orangerie im Schloss Schwetzingen zu sehen, immer dienstags, donnerstags und samstags von 15 bis 18 Uhr, an den Sonntagen von 11 bis 18 Uhr.

Der Zugang zum Schlossgarten / Orangerie ist eintrittspflichtig, der Besuch der Ausstellung ist frei.

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Eine Verletzung des Datenschutzes w├Ąre nicht hinnehmbar


Heddesheim, 15. September 2009.

Was w├╝rden Sie denken, wenn jemand Ihren Briefwechsel mit dem Kommunalrechtsamt einfach so lesen k├Ânnte? W├Ąren Sie damit einverstanden? Nein? Der Datenschutz auch nicht.

Der Redaktion sind Dokumente vorgelegt worden, die einen Datenschutzskandal beim Kommunalrechtsamt des Rhein-Neckar-Kreises belegen.

Kommentar: Hardy Prothmann

Die vorliegenden Informationen sind so etwas wie ein „journalistisches Fressen“. Eindeutiger kann eine Information nicht sein: Amtsschreiben wurden an andere Personen als den Empf├Ąnger versendet. Das allein w├Ąre schon ein Skandal.

Daraus wird ├Âffentlich meist erst einer, wenn ein Prominenter darin verstrickt ist. In unserem Fall ist es der B├╝rgermeister Hans-J├╝rgen Moos aus Meckesheim.

Was wir ├╝ber den zu lesen kriegen, hat es „in sich“. Sie d├╝rfen sicher sein, dass der B├╝rgermeister „not amused“ sein wird, ├╝ber das, was wir ihm ├╝ber ihn erz├Ąhlen k├Ânnen.

Meckesheim ist aber nicht unser Berichtsgebiet. Journalisten, die sich am Thema tats├Ąchlich interessiert zeigen, stellen wir diese Informationen im Sinne der Transparenz gerne zur Verf├╝gung.

Schade ist, dass es erst um Prominente, wie in diesem Fall um den Meckesheimer B├╝rgermeister Hans-J├╝rgen Moos, gehen muss, bis sich etwas bewegt.

Heute wird sich viel bewegen: Es werden viele Telefongespr├Ąche gef├╝hrt werden, um festzustellen, wer was wann wo… und welche Konsequenzen das haben wird.

Ganz sicher wird der Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Dr. J├╝rgen Sch├╝tz (CDU), seinen Amtsleiter des Kommunalrechtsamts, Herrn Albin Herrmann, anrufen. Freundlich wird dieses Gespr├Ąch nicht verlaufen.

Der Meckesheimer B├╝rgermeister wird unter Umgehung von Herrn Herrmann direkt Dr. J├╝rgen Sch├╝tz anrufen. Auch dieses Gespr├Ąch d├╝rfte eher unfreundlich verlaufen.

Und auch einige andere Personen werden telefonieren. Freundlichkeit wird heute nicht gefragt sein.

Und irgendwann in den n├Ąchsten Tagen wird die Gemeindepr├╝fungsanstalt Herrn Albin Herrmann anschreiben. Nicht unfreundlich, daf├╝r aber ganz sachlich.

Eine Frage k├Ânnte sein: „Ob Herr Albin Herrmann wollte, dass andere Personen als die Empf├Ąnger lesen k├Ânnten, was er vorher geschrieben hat?“

Darauf wird Herr Albin Herrmann, Amtsleiter des Kommunalrechtsamts des Rhein-Neckar-Kreises, Auskunft geben m├╝ssen.

Das wird sicher nicht einfach – wenn die dringenden Fragen die eigene Person betreffen.

Denn eine Verletzung des Datenschutzes w├Ąre nicht hinnehmbar – und unertr├Ąglich durch ein Amt, auch noch das Kommunalrechtsamt und dessen Amtsleiters Albin Herrmann.

Rhein-Neckar Energie GmbH gegr├╝ndet


Guten Tag!

Rhein-Neckar-Kreis, 12. August 2009. Die VR Abfallverwertungsgesellschaft und die MVV Energiedienstleistungen haben heute in Mannheim die Gr├╝ndung der gemeinsamen Tochtergesellschaft Rhein-Neckar Energie GmbH (RNE) bekannt gegeben. Das Gesch├Ąftsmodell der RNE ist eine m├Âglichst klimaschonende Energieversorgung in der Region.

Die Rhein-Neckar Energie GmbH hat gr├Â├čere Biomasse- und Energieeinsparprojekte im Fokus und wirbt f├╝r sich damit, die CO2-Bilanz der Metropolregion verbessern zu wollen.

Das in Sinsheim ans├Ąssige Unternehmen will sich auf gr├Â├čere umweltfreundliche Biomasseheizkraftwerke und auf ressourcenschonende Energieeinsparcontracting-Projekte konzentrieren. Dar├╝ber hinaus will es die Gemeinden der Metropolregion Rhein-Neckar dabei unterst├╝tzen, zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien umzustellen und damit einen lokalen und regionalen Beitrag zur Senkung des CO2-Aussto├čes zu leisten.

Gef├╝hrt wird die RNE von je einem Mitarbeiter von AVR und MWW sowie zwei Prokuristen. Arbeitspl├Ątze schafft die RNE also zun├Ąchst keine. Auftr├Ąge werden an die Abteilungen der beiden „M├╝tter“ weitergegeben. Die MVV h├Ąlt 50,1 Prozent, die AVR 49,9 Prozent an der RNE.

„Klimaschutz ist eine weltweite und damit auch regionale und lokale Herausforderung“, sagte der Vorstandsvorsitzende der MVV Energie, Dr. Georg M├╝ller. „Genau das ist der Ansatz der RNE – wir wollen f├╝r unsere Kunden innovative, umweltschonende Technika anbieten.“

Der Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Dr. J├╝rgen Sch├╝tz, zugleich Vorsitzender des Aufsichtsrats der AVR, sagte: „Die Frage nach einer effizienten und umweltfreundlichen Energieversorgung wird uns alle immer mehr besch├Ąftigen m├╝ssen. Ich freue mich, dass die AVR in der MVV einen kompetenten Partner gefunden hat.“

Alfred Ehrhard, Gesch├Ąftsf├╝hrer der AVR und der RNE Rhein-Neckar Energie GmbH, sagte: „Abfall ist eine Ressource, gerade wenn es sich um Bioabfall handelt. Beispielsweise Gr├╝nschnitt, Stra├čenbegleitgr├╝n oder Landschaftsabf├Ąlle wie Holz. Von der Sammlung, Aufbereitung, Lagerung bis hin zum Transport kennen wir uns bestens mit dem umweltschonenden Brennstoff Biomasse aus.“ Und weiter: „Die Beteiligung am Markt f├╝r die Nutzung regenerativer Energien ist die logische Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft zur Rohstoffwirtschaft und das Erkennen von Abfall als Wirtschaftsgut und Rohstoff.“

Michael Blichmann, Gesch├Ąftsfeldleiter der MVV Energiedienstleistungen GmbH und ebenfalls Gesch├Ąftsf├╝hrer der RNE Rhein-Neckar Energie GmbH, sagte: Wir bringen unser bundesweit erworbenes Know-how bei der technischen Konzeption und der Projektentwicklung, bei Planung, Bau und Betrieb von Biomasse- und Biogasanlagen sowie bei Energieeinspar-Projekten in die RNE ein.

Zun├Ąchst will sich die RNE nur auf den Rhein-Neckar-Kreis konzentrieren. „Die St├Ądte Mannheim und Heidelberg bleiben zun├Ąchst au├čen vor“, sagte Alfred Ehrhard auf Nachfrage des heddesheimblogs. Best├Ątigt wurde ebenfalls auf Nachfrage, dass die beiden Unternehmen schon seit sechs Monaten Projekte vorbereiten und mit m├Âglichen Kunden im Kontakt stehen. In Sinsheim gibt es mit einem Krankenhaus bereits einen Vertrag ├╝ber das Energiecontracting (Konzept und Kontrolle bei der Energieeinsparung).

├â┼ôberlegt wird auch, ob das Sinsheimer Biomassewerk von der NRE ├╝bernommen und betrieben werden soll: „Dazu brauchen wir aber noch ein Fernw├Ąrmenetz“, sagte Ehrhard.

Georg M├╝ller sagte: „Was wir hier vorhaben, hat nichts mit der bekannten, klassischen Versorgung mit Energie zu tun, sondern orientiert sich an den Bed├╝rfnissen des Kunden. Nicht der Kunde nimmt, was wir bieten, sondern wir passen uns dem Kunden an.“ Die MVV Energiedienstleistungen betreibt bundesweit bereits ├╝ber 30 Biomassewerke.

Redaktion heddesheimblog

Blitzschlag t├Âtet 35-j├Ąhrigen Mann


Guten Tag!

Rhein-Neckar-Kreis, 11. August 2009. Heute morgen gegen 06:30 Uhr wurde die Leiche eines 35-j├Ąhrigen Mannes unter einem Baum zwischen Dossenheim und Schriesheim gefunden.

Die Heidelberger Polizei geht davon aus, dass der Mann durch einen Blitzschlag get├Âtet wurde, der zuerst im Baum einschlug und von dort auf den Mann ├╝bersprang.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei suchte der Mann, der mit dem Fahrrad unterwegs war, unter dem Baum Schutz vor einem Gewitter. Die Polizei vermutet, dass der Mann sofort tot war. Die Leiche wird durch die Heidelberger Rechtsmedizin untersucht.

Redaktion heddesheimblog

Schweinegrippe verbreitet sich immer schneller

Guten Tag!

Nachdem vor einem Monat im Rhein-Neckar-Kreis gerade einmal zw├Âlf Infektionen mit dem als „Schweinegrippe“ bezeichnete Influenza-Virus H1N1 registriert waren, sind es aktuell rund 80 F├Ąlle.

Auf Anfrage des heddesheimblogs gibt sich das Sozialministerium Baden-W├╝rttemberg gelassen: „Alle Experten haben mit einem Anstieg der Zahlen gerechnet. Wir sind aber gut ger├╝stet“, sagte die Pressesprecherin Susanne Keller.


Das Bundesland Th├╝ringen habe als zur Zeit vorsitzendes Land der Gesundheitsministerkonferenz etwa f├╝r 30 Prozent der Bev├Âlkerung Impfschutz bestellt: „Wir haben Vertr├Ąge mit den Herstellern, die uns f├╝r 100 Prozent der Bev├Âlkerung bis Ende September 160 Millionen Dosierungen garantieren“, sagte Frau Keller.

Besonders viele Infizierte kommen zur Zeit aus Spanien aus dem Urlaub zur├╝ck. Auch in Gro├čbritannien sind die Fallzahlen immer noch sehr hoch.

In Deutschland sind mit Stand von heute rund 3800 Personen infiziert worden. Anfang Mai waren es noch keine zehn F├Ąlle.

Im Rhein-Neckar-Kreis sind zuletzt Mannheim und Viernheim mit einer Vielzahl neuer Infektionen aufgefallen. In Mannheim sind sechs Sch├╝ler einer Walldorf-Schule und eventuell ein Lehrer erkrankt, die in Spanien eine Freizeit verbracht hatten. In Viernheim gab es gestern f├╝nf neue F├Ąlle. Auch in B├╝rstadt, Lampertheim und Bensheim wurden seit dem Wochenende je zwei Erkrankungen gez├Ąhlt.

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Das heddesheimblog

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Link:
Robert-Koch-Institut: Wir gegen Viren

„Schweinegrippe“: 3 weitere Personen im Rhein-Neckar-Kreis erkrankt

Im Rhein-Neckar-Kreis gibt es drei weitere Erkrankungen mit der neuen Grippevariante Influenza A H1N1. Ein Ehepaar erkrankte auf der Hochzeitsreise, die sie in die USA gef├╝hrt hatte, schon auf ihrer Tour entlang der Ostk├╝ste. In der Region sind damit 11 F├Ąlle bekannt, in ganz Baden-W├╝rttemberg 52.

Die beiden 32 Jahre alten Personen begaben sich gleich nach ihrer R├╝ckkehr zum Arzt, der Test auf die neue Grippe war positiv.

Ebenfalls infiziert ist ein 10-j├Ąhriges M├Ądchen, das aus den USA zu Besuch bei Verwandten in den Rhein-Neckar-Kreis gekommen war.


Das Gesundheitsamt in Heidelberg hatte sofort die notwendigen Ma├čnahmen eingeleitet und auch die Kontaktpersonen ermittelt. Alle Patienten befinden sich in medizinischer Behandlung und unter Beachtung aller notwendigen Schutz- und Isolierungsma├čnahmen zu Hause.

Bis jetzt sind seit Ausbruch der Neuen Grippe in ├â┼ôbersee 11 F├Ąlle im Rhein-Neckar-Kreis aufgetreten, in Baden-W├╝rttemberg gibt es nun 52.

Nach wie vor besteht nach Aussagen des Gesundheitsamtes und beim allgemein „eher leichten Verlauf“ f├╝r die Bev├Âlkerung kein Grund zur Sorge. Doch „pers├Ânliche Hygienema├čnahmen werden immer wichtiger“, unterstreicht der Pressesprecher des Kreises, Berno M├╝ller, auch angesichts der bundesweit steigenden Zahl auf nunmehr 332 Erkrankte.

Man sollte unn├Âtiges H├Ąndesch├╝tteln und engen K├Ârperkontakt zu offensichtlich erk├Ąlteten Personen vermeiden. Vorsicht sei bei Kontakt zu Reiser├╝ckkehrern, insbesondere aus Mexiko, den USA und Kanada, aber auch anderen Staaten.

Da Influenzaviren durch Tr├Âpfcheninfektion ├╝bertragen werden, insbesondere beim Niesen oder Husten, k├Ânnen die Erreger auch auf die H├Ąnde gelangen und dann durch indirekten Kontakt oder ├╝ber die H├Ąnde weiterverbreitet werden.

Informationen zur Neuen Grippe (Influenza A/H1N1) finden sich auf der Homepage des Rhein-Neckar-Kreises und auch auf der t├Ąglich aktualisierten Homepage des Robert-Koch-Institutes unter sowie zur K├Ârperhygiene unter Wir gegen Viren.