Freitag, 22. September 2017

Unterbringung durch die Gemeinden erst nach Abschluss den Asylverfahrens

Fl├╝chtling ist nicht gleich Fl├╝chtling

Heidelberg/Mannheim/Rhein-Neckar, 24. Dezember 2014. (red/ek)┬áNach Angaben des Bundesamtes f├╝r Migration und Fl├╝chtlinge┬ástellten in diesem Jahr bisher 181.453┬á┬áPersonen in Deutschland Antrag auf Asyl. Dabei handelte es sich um┬á155.427 Erstantr├Ąge und┬á26.026┬áFolgeantr├Ąge.┬áDavon hat Baden-W├╝rttemberg┬ábis Ende November 23.290┬áund davon der Rhein-Neckar-Kreis 1.177┬áPersonen untergebracht (1.004 Erst- und 173 Folgeantr├Ąge). [Weiterlesen…]

Schnelles Internet ist einer der wichtigsten Standortfaktoren f├╝r die Wirtschaft

Standortfaktor: Datenautobahn

Rhein-Neckar, 10. Oktober 2014. (red/ms) Die Datenautobahnen Deutschlands sind┬áeine riesengro├če Baustelle: Vielerorts ausbauf├Ąhig und gerade in l├Ąndlichen Gegenden oft┬áin einem katastrophalen Zustand. Langsame Internetverbindungen┬ádrosseln den Datenverkehr und bremsen die Wirtschaft aus – oft mit schwerwiegenden Folgen. Denn f├╝r viele Betriebe┬áist das Internet inzwischen mindestens genauso wichtig wie gute Stra├čen. Doch die Politik hat das lange Zeit verschlafen: Wegen mangelhafter Anschl├╝sse┬áerleiden derzeit fast zwei Drittel der Unternehmen in Baden-W├╝rttemberg Produktivit├Ątsverluste und Wettbewerbsnachteile. Mehr als 15 Prozent denken deswegen sogar ├╝ber einen Standortwechsel nach. [Weiterlesen…]

Brennholzbestellungen ├╝ber Kreisforstamt

Wenn der Wald die Wohnung w├Ąrmt

Rhein-Neckar, 17. September 2014.(red/pm) Brennholz aus den W├Ąldern im Rheintal ist begehrt. Bereits jetzt kann man seinen Vorrat verbindlich beim Kreisforstamt bestellen. Doch das Angebot ist begrenzt und kann die Nachfrage bereits seit einigen Jahren nicht mehr decken. [Weiterlesen…]

Junge Erwachsene zieht es in die Stadt

Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis, 26. August 2014. (red/pm) Der Rhein-Neckar-Kreis hat im vergangenen Jahr seine Einwohnerzahl um 3.966 Personen durch Zuwanderung steigern k├Ânnen. Dies geht aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Landesamtes Baden-W├╝rttemberg hervor. So stehen 2013 im einwohnerst├Ąrksten Landkreis in Baden-W├╝rttemberg den 22.440 von dort weggezogenen Menschen 26.406 Zuz├╝ge gegen├╝ber. [Weiterlesen…]

Interessante Details zu den Europawahlen - teils deutliche Unterschiede

Europawahl: Unsere Gemeinden im Vergleich

Heidelberg/Mannheim/Rhein-Neckar, 26. M├Ąrz 2014. (red/pro) Aktualisiert. Bei der Europawahl lassen sich klare Aussagen treffen: SPD und AfD sind die Gewinner. Die FDP hat teils dramatische Verluste erlitten. Schaut man sich die Ergebnisse in den Gemeinden des Landtagswahlkreises Weinheim und im Rhein-Neckar-Kreis genauer an, gibt es interessante Details – beispielsweise ist die Wahlbeteiligung dieser Gemeinden besser als im Kreis insgesamt und die SPD gewinnt sogar ├╝ber den kreisweiten Vergleich. Wir haben f├╝r Sie die Zahlen mit teils ├╝berraschenden Zusammenh├Ąngen zusammengestellt. [Weiterlesen…]

Gemeinderat stimmt Mitfinanzierung zum Ausbau zu

Ein Schritt in Richtung S-Bahn

heddesheimhirschberg

Der Ausbau des Bahnhofs Heddesheim/Hirschberg wird immer teurer. Bild: heddesheimblog.de

Heddesheim, 19. Dezember 2013. (red/ld/csk) 429.000 Euro wird sich die Gemeinde Heddesheim voraussichtlich den Ausbau des Bahnhofs Heddesheim/Hirschberg auf S-Bahn-Standard kosten lassen. Der Gemeinderat stimmte der Mitfinanzierung zum Ausbau zu. 2011 lagen die veranschlagten Kosten noch bei 402.000 Euro. Die im Zuge des Ausbaus geplanten Aufz├╝ge sind in der vorliegenden Kostenrechnung mit einer hohen F├Ârderung durch Bund oder Land veranschlagt. Sollte diese F├Ârderung ausbleiben, beh├Ąlt sich die Gemeinde vor, ├╝ber die Aufz├╝ge separat zu entscheiden. [Weiterlesen…]

Deutlicher Anstieg der Kirchenaustritte in den meisten Gemeinden

„Tebartz-Effekt“ auch in der Metropolregion

kirche

 

Rhein-Neckar, 08. November 2013. (red/ms) Nach aktuellen Recherchen der Deutschen Presse Agentur ist die Anzahl der Kirchenaustritte vergangenen Oktober sprunghaft angestiegen. Hauptursache sei laut der ARD die Aff├Ąre um den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Ist dieser bundesweite Trend auch in unserem Berichterstattungsgebiet festzustellen? Eine deutliche Tendenz nach oben ist zu beobachten. Allerdings nicht ├╝berall: W├Ąhrend sich etwa die Anzahl der Austritte in Laudenbach im Monatsvergleich mehr als versechsfacht hat, ist beispielsweise in Heddesheim kein Anstieg festzustellen. [Weiterlesen…]

Rhein-Neckar-Kreis und Heddesheim treffen Vereinbarung

Kooperation zum Klimaschutz

Heddesheim, 21. September 2013. (red/ld) „Wir sind in Heddesheim schon mittendrin im Klimaschutz“, sagt B├╝rgermeister Michael Kessler. Der Gemeinderat stimmte einstimmig f├╝r die Kooperationsvereinbarung zum Klimaschutz. [Weiterlesen…]

Landratsamt ver├Âffentlicht erstmals Liste von Lebensmittels├╝ndern

Ekel-Betriebe am Pranger

Rhein-Neckar/Heidelberg/Schriesheim, 22. Oktober 2012. (red) Seit September gibt es die gesetzliche M├Âglichkeit – jetzt hat das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis Namen, Anschrift und Betriebsnamen zweier Gastst├Ątten ver├Âffentlicht, in den „ekelerregende“ Bedingungen herrschten. F├╝r die Betriebe kann das wirtschaftliche Aus bedeuten – f├╝r die Verbraucher bedeutet es einen Schutz.

Zuk├╝nftig droht Ekel-Betrieben neben Geldstrafen ein Pranger. Wenn die Lebensmittel├╝berwachung gravierende M├Ąngel feststellt, die nach dem Bu├čgeldkatalog 350 Euro ├╝berschreiten, wird das ├Âffentlich gemacht. Eine drakonische Strafe f├╝r lebensmittelverarbeitende Betriebe wie Gastst├Ątten und Restaurants, aber ebenso f├╝r B├Ącker, Metzger und eben alle, die Lebensmittel verarbeiten.

Beh├Ârdlicherseits gibt es kein Pardon. So ├Âffentlich angeprangerte Betriebe „kommen nur von der Liste runter, wenn alle M├Ąngel behoben sind“, hei├čt es aus dem Landratsamt. Vor kurzem wurden bereits Betriebe in Heddesheim, Ladenburg und Seckenheim kontrolliert – es gab viele Beanstandungen, aber keine, die so gro├č waren, dass es f├╝r den Pranger reichte.

Unsere Autorin Alexandra Weichbrodt beschreibt das Verfahren und war vor Ort, um mit dem Wirt eines Restaurants in Schriesheim ├╝ber die Vorw├╝rfe gegen ihn und die „ekelerregende Herstellungs- oder Behandlungsverfahren“ in seiner K├╝che zu sprechen. Der Wirt rechtfertigt sich mit Ausfl├╝chten – und beteuert, alles sei wieder in Ordnung. Daran kann man Zweifel haben. Den Artikel k├Ânnen Sie auf dem Schriesheimblog.de lesen.

Abbau von Kunstwerken in f├╝nf Kreisverkehren werden gepr├╝ft

T├Âdliche Kreiselkunst?

Eine Sicherheits├╝berpr├╝fung stuft das Heddesheimer "Eingangstor" als potenziell gef├Ąhrlich ein.

 

Rhein-Neckar, 10. Juli. (red/la) Die Kunstwerke auf f├╝nf Verkehrskreiseln werden derzeit gepr├╝ft, ob sie „starre Hindernisse“ und damit verkehrsgef├Ąhrdend sind. Die Gr├╝nde daf├╝r sind eine EU-Vorschrift und die verkehrspolitische „Vision Zero“, die bis 2050 die Anzahl der Verkehrstoten in der EU auf Null senken soll.

Von Reinhard Lask

Seit November sind in Baden-W├╝rttemberg „starre Hindernisse“ in au├čer├Ârtlichen Stra├čenkreiseln nicht mehr erlaubt. Was manch einer aktuell als fixe Idee des gr├╝nen Verkehrsministeriums f├Ąlschlicherweise verdammt, beruht auf der EU-Verordnung 2008/96/EG ├╝ber „Sicherheitsmanagement f├╝r die Stra├čenverkehrsinfrastruktur“. Zu den potenziellen Abhilfema├čnahmen z├Ąhlt die „Beseitigung von neben der Stra├če befindlichen feststehenden Hindernissen“. In Nordbaden werden derzeit f├╝nf Kreisel – je einer in Ladenburg, Rauenberg, Hirschberg, Heddesheim und Laudenbach – als potenziell gef├Ąhrlich eingestuft. Ob die darauf stehenden Kunstwerke auch weg m├╝ssen, steht noch nicht fest. Niemand hat bisher genau festglegt, was unter „gef├Ąhrlich“ zu verstehen sein soll.

Z├Ąhlt jedes Kunstwerk als feststehendes Hindernis? Das Landesverkehrsministerium gibt den Schwarzen Peter weiter. Pressesprecherin Julia Piper sagt auf Anfrage:

Die Sicherheitsaudits sollen potenzielle Gefahrenquellen herausfinden.

Die „Sicherheitsaudits“ sind Ortstermine, bei denen Vertreter von Stra├čenbau├Ąmtern, Polizeipr├Ąsidien und Feuerwehr die Kreisel auf gef├Ąhrliche Hindernisse ├╝berpr├╝fen. Nach welchen Kriterien diese genau vorgehen, dazu wisse das Regierungspr├Ąsidium in Karlsruhe mehr.

Doch auch hier nennt man au├čer „feststehendes Hindernis“ keine weiteren Kriterien. Uwe Herzel, Pressesprecher des Regierungspr├Ąsidiums sagt, sei zwar klar, dass beispielsweise ein „Hinkelstein“ in der Kreiselmitte weg m├╝sse. Aber was wenn es nur eine Stange ist? Wie ein Kunstwerk aussehen muss, um als „strarres Hindernis“ zu gelten, wei├č auch in Karlsruhe noch niemand. „Zeitnah“ sollen Herzel zufolge die Ergebnisse der Audits aus den Kreisen hereinkommen. Erst dann werde ausgewertet und entschieden:

Wir m├╝ssen die Ergebnisse der Sicherheitsaudits abwarten ÔÇô und die laufen noch.

Auch Berno M├╝ller, Pressesprecher der Rhein-Neckar-Kreis, wei├č nur wenig mehr ├╝ber gef├Ąhrliche Kreiselkunst. Wichtig sei, wo der Kreisel sich befindet und wie die Stra├čen beschaffen sind, die dort einm├╝nden. Liegt er innerorts ist er ungef├Ąhrlicher, wenn er au├čerhalb liegt. Am Ortsrand gelegen, kann er einen au├čer├Ârtlichen Charakter haben. Genauer gesagt: Wenn eine schurgerade Stra├če auf der Tempo 70 erlaubt ist, auf einen Kreisel innerhalb der Ortsgrenzen m├╝ndet, hat er au├čer├Ârtlichen Charakter.

Nur potenziell gef├Ąhrlich

Wie unfalltr├Ąchtig sind jedoch Kreisel an sich? Es gibt spektakul├Ąre Unf├Ąlle, wie den in Heitersheim (bei Freiburg) im November 2009. Damals gab es zwei Tote und drei Schwerverletzte beim Aufprall auf eine Flugzeugskulptur, die auf einer massiven Stange stand. Im Rhein-Neckar-Kreis waren Unf├Ąlle in Kreiseln bisher kein Thema, sagt Berno M├╝ller:

Bisher hat sich auch noch niemand ├╝ber Gefahren von Kreiselkunst beschwert.

Auch das Verkehrsministerium r├Ąumt ein, dass Kreisverkehr nicht als unfalltr├Ąchtig gelten. Auch Martin Boll, Pressesprecher des Polizeipr├Ąsidiums Mannheim kennt keinen schweren Unfall an einem Kreisel im Bereich des Pr├Ąsidiums. Die tats├Ąchliche Anzahl von Verkehrstoten oder Schwerstverletzten sei aber f├╝r die Entscheidung nicht relevant, sagt Julia Piper:

Es geht um potenzielle vermeidbare Gefahrenquellen. Das Argument ‚hier ist noch nie was passiert‘, tr├Ągt bei der Kreiselpr├╝fung nicht.

Diese Ansicht deckt sich mit dem verkehrspolitischen Ziel „Vision Zero“, die im „Wei├čbuch Verkehr“ der Europ├Ąischen Union festgehalten wurde. Bis zum Jahr 2050 soll die Anzahl der Verkehrstoten auf Europas Stra├čen „Null“ betragen. Dabei ist das individuelle Verhalten von Autofahrern nicht zu ber├╝cksichtigen. Auch wenn der unverantwortlichste Raser alkoholisiert in einen Kreisel f├Ąhrt, z├Ąhlt allein die Frage, ob er beim Aufprall auf das darauf stehende Kunstwerk sterben k├Ânnte.

Noch ist nicht entschieden, ob ├╝berhaupt ein Kunstwerk weichen muss. Die Entscheidung liegt bei den Regierungspr├Ąsidien und h├Ąngt von den Berichten der lokalen Pr├╝fungskommissionen ab.

Auch das abstrakte Carl-Benz-Automobil in Ladenburg gilt als bedenklich.

Der Anker in Dossenheim gilt als ungef├Ąhrlich.

Auch diese Lore in Dossenheim stellt keine potenzielle Bedrohung dar.

In Hirschberg gelten zwar die Reben als Kunstwerk unbedenklich, allerdings k├Ânnte das Mauerwerk zu hoch sein.

Die Laudenbacher Fr├Âsche sind zwar ungef├Ąhrlich, die Steine und das Mauerwerk hingegen l├Âsten bereits Bedenken aus.

Berufserkundung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

Zur Berufserkundung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis: Elf Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler der Realschule Waibstadt informierten sich in der vergangenen Woche ├╝ber das Ausbildungsangebot der Kreisbeh├Ârde.  (Foto: Silke Hartmann)

Zur Berufserkundung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis: Elf Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler der Realschule Waibstadt informierten sich in der vergangenen Woche ├╝ber das Ausbildungsangebot der Kreisbeh├Ârde. (Foto: Silke Hartmann)

Rhein-Neckar-Kreis, 29. April 2012. (cm/pm) Sch├╝ler der 8. Klasse der Realschule Waibstadt informierten sich im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis ├╝ber m├Âgliche Ausbildungsberufe und Chancen einer T├Ątigkeit im Landratsamt.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis:

Was macht eine Verwaltungsfachangestellte? Wie kann ich Stra├čenw├Ąrter, Vermessungstechniker oder Forstwirt werden? Diese und weitere Fragen beantwortete Katrin Distelrath vom Haupt- und Personalamt des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis elf Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern der 8. Klasse der Realschule Waibstadt. Fachkundig unterst├╝tzt wurde die Ausbildungsexpertin der Kreisbeh├Ârde von zwei Auszubildenden zur Verwaltungsfachangestellten, Anna Hai├čer-Kammauf und Elena Kampp, die ├╝ber ihre Berufswahl und den Beginn der Ausbildung im Landratsamt berichteten.

Die Realsch├╝lerinnen und Realsch├╝ler haben sich im Rahmen des Tages der Berufe, der Bestandteil des Unterrichtsplans ist, f├╝r den Besuch beim Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis als k├╝nftigen Kooperationspartner der Schule entschieden. Sie informierten sich mit ihrer Lehrerin K├Âster ├╝ber die vielf├Ąltigen Ausbildungsm├Âglichkeiten der Kreisverwaltung wie Bachelor of Arts ÔÇô Public Management, Verwaltungsfachangestellte, Vermessungstechniker, Stra├čenw├Ąrter, Forstwirte.

Au├čerdem konnten die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler Interessantes und Wissenswertes ├╝ber den Rhein-Neckar-Kreis und die Kreisverwaltung erfahren.
Das neu erworbene Wissen konnten die G├Ąste aus Waibstadt bei einer Erkundungstour durch das Hauptgeb├Ąude der Beh├Ârde in der Kurf├╝rsten-Anlage 38 bis 40 unter Beweis stellen.

Fazit: Die Realsch├╝lerinnen und Realsch├╝ler waren beeindruckt vom Angebot der Kreisbeh├Ârde. Und Katrin Distelrath von der Ausbildungsleitung: ÔÇ×Es w├Ąre w├╝nschenswert, wenn wir durch diese und weitere Veranstaltungen das Interesse der jungen Menschen an unseren Ausbildungsberufen steigern und so potentielle Bewerber und Bewerberinnen gewinnen k├Ânnen.ÔÇť

Fr├╝hlingszeit ist Zeckenzeit!

Blutsauger haben Hochsaison

Rhein-Neckar, 13. April 2012. (red) Mit den w├Ąrmeren Temperaturen kommen auch wieder vermehrt Zecken zum Vorschein. Eine festgesaugte Zecke am K├Ârper ist nicht nur unangenehm, sondern der Stich kann auch schwerwiegende Folgen haben. Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises ruft auch in diesem Jahr wieder zu Impfungen gegen FSME auf.

Von J├Ârg Theobald

Sie lauern wieder auf Opfer - Zecken. Bild: Zecken.de

Kaum wird es Fr├╝hling, lauern wieder Zecken im Wald, Geb├╝sch und Gras auf ihre Opfer. Sobald die Aussentemperatur konstant ├╝ber acht Grad Celsius liegt, werden die Tiere wieder munter. Die winzigen Spinnentiere halten sich dann im Bodenbewuchs bis auf einer H├Âhe von etwa anderthalb Meter auf.

Laut Frau Dr. Oswinde Bock-Hensley vom Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises gibt es die Tiere zwar das ganze Jahr ├╝ber, aktiv sind sie aber vor allem von M├Ąrz bis Oktober.

Jeder, der sich viel im Freien aufh├Ąlt, kann zum Opfer der „Blutsauger“ werden. Besonders h├Ąufig sind Wanderer, Jogger, Radfahrer und Hundehalter betroffen, ebenso Kinder. Durch ihre K├Ârpergr├Â├če haben sie die richtige H├Âhe, um von den Zecken besonders gut erreicht zu werden.

Warm-feuchtes Wetter macht die Tiere besonders lebendig, dann stechen sie bevorzugt zu. Ihre Opfer suchen sich die Zecken am liebsten vormittags und am fr├╝hen Abend.

Auf die Opfer aufmerksam werden sie durch Ersch├╝tterungen, K├Ârperw├Ąrme und den K├Ârpergeruch. Haben die Zecken ein potentielles Ziel ausgemacht, lassen sie sich im Vor├╝bergehen von ihrem Platz im Bodenbewuchs abstreifen.

Hohes Infektionsrisiko

Die meisten Zeckenstiche bleiben ohne Folgen, doch die Spinnentiere k├Ânnen auch Krankheitserreger ├╝bertragen. Am bekanntesten sind die Erreger von Borreliose und FSME, hinzu kommt aber noch eine Vielzahl weiterer m├Âglicher Infektionen. Zum Beispiel Anaplasmen, Babesien, Rickettsien oder Ehrlichiosen.

Die h├Ąufigste Erkrankung, die durch Zeckenstiche ├╝bertragen wird, ist die Lyme-Borreliose. Sie wird durch das Bakterium Borrelia burgdorferi ausgel├Âst.

Die Krankheit kann jedes Organ, das Nervensystem und die Gelenke sowie das Gewebe befallen. Dadurch kann eine Borreliose viele Symptome haben, man spricht auch von einer multisystemischen Krankheit. Durch die vielen verschiedenen Symptome ist es schwierig, eine Borreliose zu diagnostizieren.

Lediglich die sogenannte „Wanderr├Âte“, eine ringf├Ârmige Hautr├Âtung um die Einstichstelle gilt als charakteristisches Symptom. Sie kann einige Tage bis Wochen nach einem Zeckenstich rund um die Einstichstelle auftreten. Allerdings tritt die Wanderr├Âte, auch Erythema migrans genannt, nicht bei allen Borreliose-Patienten auf.

Folgen der Borreliose k├Ânnen Hirnhautentz├╝ndung, starke Schmerzen, Gesichtsl├Ąhmungen und sogar Herzproblemen sein. Im chronischen Verlauf kommt es auch h├Ąufig zu Gelenkentz├╝ndungen.

Da es sich bei der Borreliose um eine bakterielle Erkrankung handelt, l├Ąsst sie sich im Normalfall gut mit Antibiotika behandeln.

Die Tiere stechen bevorzugt an feucht-warmen Stellen mit d├╝nner Haut - z.B. in den Kniekehlen, der Achselh├Âhle oder dem Schambereich. Bild: Zecken.de

Fr├╝hsommer-Meningoenzephalitis (FSME)

Die Fr├╝hsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, ist eine durch das FSME-Virus ausgel├Âste Krankheit, die mit grippe├Ąhnlichen Symptomen, Fieber und bei einem Teil der Patienten mit einer Hirnhautentz├╝ndung verl├Ąuft.

Typisch f├╝r die Krankheit ist der Verlauf in zwei Stadien. Im ersten Stadium leidet der Betroffene an Fieber, Erbrechen, Kopf- und Gliederschmerzen. Die Krankheit ├Ąhnelt in diesem Stadium von den Symptomen her einer Grippe. H├Ąufig ist die Erkrankung nach diesem Stadium ├╝berstanden.

┬áBei einigen der Infizierten greift das Virus jedoch auf das zentrale Nervensystem ├╝ber. Im besten Fall kommt es jetzt zu einer Hirnhautentz├╝ndung (Meningitis), schlimmstenfalls greift das Virus auf das ganze Gehirn ├╝ber. Jetzt leidet der Betroffene an hohem Fieber, starken Kopfschmerzen, bei der Hirnentz├╝ndung kommt es mitunter auch zu L├Ąhmungen sowie Bewusstseins-, Sprach- und Schluckst├Ârungen.

Etwa die H├Ąlfte der Patienten mit FSME erleiden nach Angaben des Verbands einen schweren Krankheitsverlauf. Eine dauerhafte Erkrankung und eine daraus resultierende Berufsunf├Ąhigkeit k├Ânnen folgen. Die Impfempfehlung gelte vor allem f├╝r ├Ąltere Menschen, da die Schwere der Erkrankung mit zunehmendem Alter steige.

Seit Mitte der neunziger Jahre verzeichnen die Gesundheits├Ąmter des Odenwaldes eine stetige Zunahme der von Zecken ├╝bertragenen Hirnhautentz├╝ndung FSME. Dabei ist nicht nur die Fallzahl insgesamt, sondern gleichzeitig die Zahl der schweren und schwersten Verl├Ąufe der FSME gestiegen.

Gesundheitsamt ruft zur Impfung auf

Zu Schutzimpfungen gegen gef├Ąhrliche Folgen von Zeckenbissen durch FSME haben das Gesundheitsamt im Rhein-Neckar-Kreis, das auch f├╝r die Stadt Heidelberg und somit f├╝r rund 650.000 Einwohnerinnen und Einwohner zust├Ąndig ist, und die ├ärzte in der Region aufgerufen. Der Leiter des Gesundheitsamts, Dr. Rainer Schwertz, sagt dazu:

Gemeinsam mit Bayern und Th├╝ringen f├╝hrt Baden-W├╝rttemberg die Hitliste der Risikogebiete an

Laut Informationen des Robert-Koch-Institut, dem deutschlandweit wichtigsten Institut f├╝r Infektionskrankheiten und nicht ├╝bertragbare Krankheiten, erfolgten 47,1% aller im Jahr 2010 festgestellten FSME-Infektionen in Baden-W├╝rttemberg.

Laut Dr. Bock-Hensley ist eine Impfung nach wie vor f├╝r das sicherste Mittel gegen die Krankheit, besonders f├╝r ├Ąltere Menschen. Die Kosten hierf├╝r tragen die Krankenkassen.

Nach der uns vorliegenden Statistik gab es in Deutschland im Jahr 2010 260 Menschen, die an FSME erkrankt sind, im Rhein-Neckar-Kreis waren es 2011 sieben Erkrankte, davon f├╝nf M├Ąnner und zwei Frauen mit teilweise schweren Krankheitsverl├Ąufen.

ÔÇ×Bevor Sie uns Ihre Familie die Natur genie├čen, sch├╝tzen Sie sich vor ZeckenstichenÔÇť, raten die beiden ├ärzte des Gesundheitsamtes.

Das Infektionsrisiko f├╝r alle durch Zecken ├╝bertragene Krankheiten kann gemindert werden, indem man sich kurzfristig mit Zecken abwehrenden Sprays oder Lotions sch├╝tzt. Zus├Ątzlich kann helle, geschlossene Kleidung und das Vermeiden von unwegsamem Gel├Ąnde und Unterholz helfen, nicht von einer Zecke gestochen zu werden.

Nach einem Spaziergang in der Natur sollte man sich und vor allem auch Kinder und Haustiere gr├╝ndlich nach Zecken absuchen. Festgesaugte Tiere sollten mit einer geeigneten Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange oder Zeckenkarte entfernt werden.

Unter keinen Umst├Ąnden sollte man die Tiere jedoch mit ├ľl, Klebstoff, Nagellackentfernern oder Alkohol „behandeln“. Im Todeskampf entleert die Zecke ihren Darminhalt in die Wunde: Dadurch steigt das Risiko einer Infektion.

Angebote f├╝r Ged├Ąchtnistraining mangelhaft

Heidelberg, 02. M├Ąrz 2012. (red/pm) Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen immer wieder, dass soziale, k├Ârperliche und geistige Aktivit├Ąten zur Erhaltung der Gesundheit┬á beitragen. ├ťberall im Rhein-Neckar-Kreis gibt es Angebote. Defizite gibt es bei Angeboten zur F├Ârderung von Ged├Ąchtnisleistungen. Viele Veranstaltungen sind mangelhaft beworben oder schlecht mit ├Âffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis:

„Angesichts der demographischen Entwicklung sind Fragen nach der Verringerung von Pflegebed├╝rftigkeit im Alter durch Ma├čnahmen der Pr├Ąvention und Gesundheitsf├Ârderung von gro├čer Bedeutung. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen immer wieder, dass soziale, k├Ârperliche und geistige Aktivit├Ąten zur Erhaltung der Gesundheit und insbesondere zur Vermeidung von Demenz beitragen.

Wie es Menschen im Rhein-Neckar-Kreis bestellt ist, zeigt eine soeben vorgestellte Studie, die das Gesundheitsamt in Kooperation mit dem Kreisseniorenrat auf regelm├Ą├čige Angebote, die der Geselligkeit dienen (z.B. Seniorennachmittage), Bewegung und Sport erm├Âglichen (z.B. Seniorengymnastik) Bildungsangebote der Volkshochschulen oder Ged├Ąchtnistraining).

Mehr als 700 Organisationen und Einrichtungen im Rhein-Neckar-Kreis wurden im Sommer 2011 angeschrieben und zu ihren Angeboten und den damit erreichten ├Ąlteren Menschen befragt. Angesprochen waren u. a. die Kirchengemeinden, die Ortsverb├Ąnde der Arbeiterwohlfahrt, des VdK und des DRK, Gemeindeeinrichtungen, Gesangvereine, Sportvereine, Wandervereine, Volkshochschulen sowie kleinere, private Vereinigungen und Initiativen. Den ausgef├╝llten Fragebogen sendeten 350 Einrichtungen (49 %) zur├╝ck.

In jeder Gemeinde des Rhein-Neckar-Kreises besteht ÔÇô das zeigen die Ergebnisse ÔÇô f├╝r ├Ąltere Menschen die Gelegenheit zur Nutzung geselliger Angebote. Auch geeignete Sport- und Bewegungsangebote sind ├╝berall vorhanden. Weniger gut ist die Versorgung mit Angeboten,die die geistigen F├Ąhigkeiten fordern.

Dar├╝ber hinaus lassen sich Defizite im Hinblick auf die Erreichbarkeit der Veranstaltungsorte mit ├Âffentlichen Verkehrsmitteln feststellen. Auch im Hinblick auf weitere Aspekte wie die m├Âglichen Nutzungszeiten, die Bekanntmachung oder die Kosten wird Handlungsbedarf erkennbar. Auch die Inanspruchnahme der Angebote durch die ├Ąlteren Menschen ist verbesserungsf├Ąhig: Insbesondere einzelne Zielgruppen wie ├Ąltere M├Ąnner, Behinderte oder Migranten werden durch die Angebote schlecht erreicht.

Konkrete Ma├čnahmen zur Verbesserung der Situation ÔÇô so die Initiatoren ÔÇô m├╝ssen nun im Gespr├Ąch mit Vertretern der Gemeinde, den dort ans├Ąssigen Vereinen und Organisationen und den ├Ąlteren B├╝rgern selbst entwickelt und umgesetzt werden. Der Bericht ist unter www.rhein-neckar-kreis.de (Gesundheitsamt > Referat Gesundheitsf├Ârderung und Gesundheitsberichterstattung) als pdf-Datei verf├╝gbar.“

Servicenummer 115 startet ab 11. Mai auch im Rhein-Neckar-Kreis

Unkomplizierte Beh├Ârdenauskunft

Alle weiteren Informationen zum deutschlandweiten Beh├Ârdenservice: www.115.de

Rhein-Neckar, 28. Februar 2012. (red/pm) Der Kontakt zur Kreis-Beh├Ârde gestaltet sich in Zukunft f├╝r die B├╝rger im Rhein-Neckar-Kreis einfacher und unkompliziert. Unter der Telefonnummer 115 erh├Ąlt man zentral Auskunft zu pers├Ânlichen Anliegen, ohne zuvor den richtigen Ansprechpartner im Landratsamt recherchieren zu m├╝ssen. Der Service ist ab dem 11. Mai 2012 nutzbar.

Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis informiert:

„Wie sind die ├ľffnungszeiten? Welchen Antrag muss ich stellen? Wer ist zust├Ąndig? Mit Hilfe einer Wissensdatenbank beantworten qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im D 115-Service-Center in Ludwigshafen ab dem 11. Mai 2012 auch die Fragen der Anrufer aus dem Rhein-Neckar-Kreis und fungieren als Lotse, damit sich die B├╝rgerinnen und B├╝rger bei der Vielzahl von Aufgaben zurechtfinden. Dabei steht der Kundenservice im Vordergrund. Davon konnten sich am vergangenen Mittwoch, 22. Februar 2012, bei einem Besuch im Service-Center in Ludwigshafen Verwaltungsdezernent Hans Werner, der Leiter des Haupt- und Personalamtes, Walter Reichert, der Leiter des Organisationsamtes und der EDV, Gerald Lutz┬á sowie der Projektleiter D 115 im Rhein-Neckar-Kreis, Thomas Holzer, und die Leiterin des B├╝rgerservice im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Christina Gasafy, ├╝berzeugen.

Entlastung trotz Schnellligkeit

ÔÇ×Wer unter der Nummer 115 anruft, erh├Ąlt von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr eine AuskunftÔÇť, so Dezernent Werner. Im Rahmen des bundeseinheitlichen Serviceversprechens sollen 75 Prozent der 115-Anrufe innerhalb von 30 Sekunden angenommen und 65 Prozent gleich beim ersten Kontakt beantwortet werdenÔÇť, erl├Ąutert er weiter. Und Walter Reichert erg├Ąnzt: ÔÇ×Wir machen beim Projekt mit, weil wir uns davon auch eine Entlastung f├╝r die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter┬á in den Fach├Ąmtern der Kreisverwaltung versprechen, die dadurch weniger Anrufe erhalten und sich auf die Sachbearbeitung konzentrieren k├Ânnen.ÔÇť

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des D 115-Service-Center in Ludwigshafen beantworten ab dem 11. Mai 2012 auch alle eingehenden Anfragen aus dem Rhein-Neckar-Kreis. Foto: Silke Hartmann, Landratsamt RNK

Einbindung der Kommunen vorgesehen

ÔÇ×Au├čerdem ist vorgesehen, diesen zus├Ątzlichen Service noch weiter auszubauen und ihn k├╝nftig gemeinsam mit den St├Ądten und Gemeinden des Landkreises anzubietenÔÇť, erl├Ąutert Thomas Holzer. Hierzu sei eine Anfrage an die kreisangeh├Ârigen Kommunen unterwegs. ÔÇ×Den neuen B├╝rgerservice sehen wir als zentralen Baustein eines gro├č angelegten l├Ąnder├╝bergreifenden Modellvorhabens der Metropolregion Rhein-Neckar zur VerwaltungsvereinfachungÔÇť, betont Gerald Lutz. Daher w├╝rden wir uns sehr freuen, wenn m├Âglichst viele St├Ądte und Gemeinden im Kreis mitmachen w├╝rden.

Denn die Rufnummer 115 sorgt f├╝r einen direkten Draht zur Beh├Ârde und sorgt f├╝r mehr Kundenzufriedenheit, waren sich alle einig und freuen sich nun auf die Aufschaltung des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis auf das D 115-Service-Center Ludwigshafen am 11. Mai.“

Landesprogramm STÄRKE

Heidelberg/Rhein-Neckar, 28. Januar 2012. (red/pm) Babymassagen, PEKiP-Kurse, ADHS-Elternkurse und mehr bietet das Landesprogramm „ST├äRKE“. Das Landratsamt Rhein-Neckar informiert ├╝ber die 260 Kurse im Fr├╝hjar/Sommer 2012.

Information des Rhein-Neckar-Kreises:

„In seiner neuesten ├ťbersicht kann das Jugendamt des Rhein-Neckar-Kreises auf 260 Kurse verweisen, die im Rahmen des Landesprogramms ST├äRKE im Fr├╝hjahr/Sommer 2012 angeboten werden.

ÔÇ×Im Vergleich zu den Angeboten im letzten Jahr sind es 100 Kurse mehr, auf die Familien im Kreis zur├╝ckgreifen k├ÂnnenÔÇť, sagt Roland Schulz, der Leiter des Kreisjugendamts. Es sind vor allem die PEKiP-Kurse, die von jungen Eltern nachgefragt und daher auch von den Volkshochschulen und anderen Tr├Ągern vermehrt angeboten werden.

Von den rund 200 Kursen, die ├╝ber Gutscheine belegt werden k├Ânnen, sind mittlerweile fast die H├Ąlfte PEKiP – Kurse.

Was sind eigentlich PEKIP-Kurse?

Zu einem PEKiP-Kurs treffen sich 6 – 8 Eltern mit m├Âglichst gleichaltrigen Babys einmal pro Woche f├╝r ca. 90 Minuten in einem gut aufgeheizten Raum. Die Eltern spielen mit ihren unbekleideten Babys auf den ausgelegten Matten.

Die Kleinen nehmen im Kurs erstmals Kontakt zu anderen Babys auf. Sie regen sich gegenseitig zur Erforschung der Umwelt an. Auch die Erwachsenen kommen miteinander in Kontakt. Sie tauschen Erfahrungen ├╝ber ihre neue Rolle als Eltern aus, sprechen miteinander ├╝ber die Kinder oder die Organisation des Alltags.

Die Gruppenleiterin gibt Eltern und Babys Anregungen. Dabei geht sie individuell auf jedes Kind ein und versucht den Eltern klar zu machen, dass jedes Kind seinen eigenen Rhythmus hat.

Sie weist auch auf einfache allt├Ągliche Gegenst├Ąnde und Materialien hin, mit denen Babys gerne spielen. Mit ihrer langj├Ąhrigen Erfahrung kann sie Eltern u. U. auch auf Probleme der Kinder aufmerksam machen.

Insgesamt lernen die Eltern, feinf├╝hliger mit ihrem Baby umzugehen und sie erfahren in der Gruppe den Austausch mit anderen Eltern.

Babymassage und weitere Angebote

Neben PEKiP werden Babymassagekurse von den jungen Eltern vermehrt in Anspruch genommen.

Nachgefragt werden auch die verschiedenen Eltern-Kind-Gruppen bzw. Spiel-Treffs f├╝r Eltern und Babys. Jeweils montags gibt es an der Sinsheimer GRN-Klinik im Rahmen der Elternschule einen gut besuchten Babytreff, an dem Eltern ihren ST├äRKE-Gutschein einl├Âsen k├Ânnen.

STÄRKE, Teil 2

Aber nicht nur junge Familien mit Neugeborenen sind Adressaten von ST├äRKE. Auch Familien mit ├Ąlteren Kindern k├Ânnen unter Umst├Ąnden von den Angeboten des Landesprogramms profitieren.

Im Rahmen von ÔÇ×ST├äRKE, Teil 2ÔÇť d├╝rfen Eltern in besonderen Lebenssituationen kostenlos ADHS ÔÇô Elterntrainings oder Elternkurse des Deutsche Kinderschutzbundes besuchen.

F├╝r junge M├╝tter bietet das Diakonische Werk in Weinheim und Schwetzingen zum Teil fortlaufende Gruppen an, in denen sie Hilfe und Unterst├╝tzung erfahren. Die Teilnahme an einer Elternschule soll dazu beitragen, dass die Kompetenzen der Eltern gest├Ąrkt werden.

Eine ├ťbersicht der Angebote zum Fr├╝hjahr/Sommer 2012 gibt es im Internet unter www.rhein-neckar-kreis.de (├ťber den Button „ST├äRKE“)“

28. November bis 4. Dezember 2011

Diese Woche: Tipps und Termine

Tipps und Termine f├╝r den 28. November bis 4. Dezember 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps f├╝r die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm├Âglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern f├╝r Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim, Weinheim und Rhein-Neckar.

*****

Montag, 28. November 2011, 19:00 Uhr, Kunsthaus

Ph├Ąnomen Beatlemania.

Viernheim. Das Begleitprogramm zur Ausstellung ÔÇ×Wilde ZeitenÔÇť mit Fotografien von G├╝nter Zint wird am Montag, 28. November, gleich mit zwei Filmen fortgesetzt: Die erste Dokumentation hei├čt ÔÇ×Bye Bye Star-Club“.

Im April 1962 begann ein St├╝ck Musikgeschichte: Little Richard, Jerry Lee Lewis, Ray Charles, Chuck Berry, Tony Sheridan, The Searchers, The Beatles, Eric Burden, Cream und Jimmy Hendrix traten in der Grossen Freiheit im Starclub auf. Der Club wurde weltbekannt. 25 Jahre nach der Er├Âffnung wird das Haus abgerissen. Eine ├ära verliert ihr Denkmal. Der Filmemacher Axel Engstfeld hat sich auf Spurensuche begeben. Ein filmischer Nachruf auf eine Epoche, die die Welt in Atem hielt.

[Weiterlesen…]

Landrat Dallinger im Interview zur Finanzlage: „Wir stehen vor vielen Unw├Ągbarkeiten im Sozialetat.“


Kreistagssitzung am 11. Oktober 2011 in Edingen-Neckarhausen: Der Haushaltsentwurf 2012 wurde angenommen.

Guten Tag!

Edingen-Neckarhausen/Rhein-Neckar, 16. Oktober 2011 (red) Am vergangenen Dienstag tagte der Kreisrat in Edingen-Neckarhausen. Hauptthema: Der Haushaltsentwurf 2012. Landrat Stefan Dallinger (CDU) stellte den Haushalt in einer halbst├╝ndigen Rede vor: Oberstes Ziel ist die Reduzierung der Verschuldigung auf 100 Millionen Euro bis Ende 2015.

Von Hardy Prothmann

Insgesamt umfasst der Haushalt ein Volumen von rund 512 Millionen Euro f├╝r das Jahr 2012 – rund 28 Millionen mehr als f├╝r das Jahr 2011. Am Jahresende wird der Kreis voraussichtlich 115,5 Millionen Euro Schulden haben. Bis 2015 sollen der Schuldenstand auf 100 Millionen Euro gesenkt werden.

Landrat Stefan Dallinger, seit 2010 im Amt als Nachfolger von J├╝rgen Sch├╝tz, hat erstmals „Leits├Ątze“ definiert. So sollen neben den gesetzlichen Aufgaben die Themenkomplexe Jugend und Soziales, Bildung, nachhaltige Finanzwirtschaft, Klimaschutz und Wirtschaftsf├Ârderung eine besondere Beachtung finden.

Der Kreisrat nahm den Entwurf an. Jetzt wird der Entwurf in den Fachaussch├╝ssen nochmals beraten und soll am 13. Dezember 2011 verabschiedet werden.

Landrat Dallinger betonte, dass ihm an einer finanziellen Entlastung der Kommunen gelegen sei, was in diesem und im kommenden Jahr auch durch h├Âhere Steuereinnahmen und einer kleinen Senkung der Kreisumlage um 0,5 Prozentpunkte auf dann 31 Prozentpunkte auch m├Âglich ist.

-Anzeige-

Die Spielr├Ąume sind nicht gro├č – vor allem im Sozialbereich gibt es „feste Kosten“ von knapp 162 Millionen Euro netto, ohne Personalkosten. In diesem Jahr wendet der Kreis erstmalig das neue Kommunale Haushalts- und Rechnungswesen an und startete mit einer „Er├Âffnungsbilanz“. Danach verf├╝gt der Kreis ├╝ber ein Basiskapitalverm├Âgen von 156,5 Millionen Euro – was wenig ist. Allerdings sind hier Immobilienwerte nicht eingerechnet, da diese an den Eigenbetrieb „Bau und Verm├Âgen“ ausgegliedert sind. Das ist leider wenig transparent.

Im Rhein-Neckar-Kreis (RNK) leben rund 537.000 Menschen in 54 Kommunen – womit der RNK der einwohnerreichste Kreis Baden-W├╝rttembergs und der f├╝nftgr├Â├čte in Deutschland ist.

Im Interview mit unserer Redaktion stellt Landrat Stefan Dallinger die Lage des Kreises aus seiner Sicht dar (Anm. d. Red.: „Wir bitten die leichte Unsch├Ąrfe infolge technischer Probleme zu entschuldigen).

Wir dokumentieren au├čerdem die Rede des Landrats bei der Kreistagssitzung in Edingen-Neckarhausen:

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das Rheinneckarblog.de

Zensus 2011: Halbzeitbilanz – Erhebungen im Rhein-Neckar-Kreis laufen auf Hochtouren


Rhein-Neckar, 29. Juni 2011. (red/pm)Es ist Halbzeit f├╝r die Erhebungsbeauftragten der Erhebungsstelle Zensus 2011 im Rhein-Neckar-Kreis. Seit Anfang Mai sind die 775 ehrenamtlichen Helfer im Einsatz, bis Ende Juli k├Ânnen sie noch Klinken putzen.

Information des Rhein-Neckar-Kreises:

„Wir sind gut vorangekommen“, fasst die Leiterin der Erhebungsstelle, Ann-Kristin Weis, zusammen. Viele Erhebungsbeauftragte hatten schon Termine in der Erhebungsstelle.

Erfreulich ist insbesondere die geringe Zahl an Verweigerern. „Wir hatten mit weitaus mehr gerechnet“, sagt Weis. „Bei der letzten Volksbefragung 1987 gab es Proteste. Davon kann heute nicht die Rede sein.“ Verweigerer und von den Erhebungsbeauftragten nicht angetroffene Personen werden von der Erhebungsstelle angeschrieben. Sie erhalten zun├Ąchst ein Anschreiben, in dem sie auf die Auskunftspflicht hingewiesen werden. „Nur wenn diese nicht beantwortet werden, verschickt die Erhebungsstelle eine Mahnung mit Fristsetzung, sich doch bitte bis zu einem bestimmten Zeitpunkt noch f├╝r die Befragung zur Verf├╝gung zu stellen; erst dann einen Heranziehungsbescheid mit Zwangsgeldandrohung; nicht direkt eine Zahlungsaufforderung“, betont Weis.

„Freundlich bleiben sei der Schl├╝ssel, wenn Probleme auftauchen“, erkl├Ąrt der Erhebungsbeauftragte H├╝seyin Topaloglu, der normalerweise im Organisationsamt des Rhein-Neckar-Kreises arbeitet. Er hatte genau einmal den Fall, dass eine Frau partout nicht Auskunft geben wollte. „Die Dame war sehr gereizt und wurde auch ein bisschen lauter“, erz├Ąhlt Topaloglu. „Aber ich habe gesehen, dass sie mit den Nerven ziemlich am Ende war. Also bin ich weiter nett und h├Âflich geblieben und habe ihr erkl├Ąrt, dass sie auskunftspflichtig ist und was f├╝r Folgen eine Verweigerung haben kann. Dann ging es. Das ist doch irgendwie mein Job.“

Und die Leiterin der Erhebungsstelle betont: „Wir sind sehr zufrieden mit unseren Leuten.“
Die Erhebungsbeauftragten sind vor allem Studenten, Rentner und Mitarbeiter im ├Âffentlichen Dienst. Sie alle liefern ihre Frageb├Âgen bei der Erhebungsstelle ab. „F├╝r uns f├Ąngt die Arbeit jetzt erst richtig an“, sagt Weis. „Die Auswertung ├╝bernimmt das Statistische Landesamt“, erkl├Ąrt Weis. Die Unterlagen m├╝ssen aber im Vorfeld aufw├Ąndig erfasst werden. „Alle Informationen bleiben aber innerhalb der amtlichen Statistik“, versichert sie. „Wir geben nichts weiter, nicht an die Polizei, nicht an die Melde├Ąmter. Es gilt das Statistikgeheimnis und ein absolutes R├╝ckspielverbot.“

Und weil die Sache mit dem Datenschutz sehr ernst genommen wird, ist die Erhebungsstelle in gesonderten R├Ąumen – fern ab vom Geb├Ąude des Landratsamtes – untergebracht und nur f├╝r die Mitarbeiter und die Erhebungsbeauftragten in deren Begleitung zug├Ąnglich.“

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das rheinneckarblog

R├╝ckwirkende Antr├Ąge noch bis zum 30. Juni m├Âglich


Rhein-Neckar, 29. Juni 2011. (red/pm) Seit dem 1. April wird das Bildungs- und Teilhabepaket f├╝r Kinder und Jugendliche aus Hartz IV Bedarfsgemeinschaften angeboten. Mittlerweile sind bereits ├╝ber 1.900 Antr├Ąge auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis eingereicht worden. Die Nachfrage ist allerdings noch nicht zufriedenstellend.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis:

„Nach Angaben von Heinz B├Ânisch, Sozialdezernent im Rhein-Neckar-Kreis gibt es rund 11.200 Anspruchsberechtigte auf das Paket. „Wir gehen davon aus, dass ein Gro├čteil der Bedarfe noch gar nicht entstanden ist. So erwarten wir zum 1. August eine Antragswelle auf Ausstattung mit pers├Ânlichem Schulbedarf“, erl├Ąutert B├Ânisch weiter. Auf diese Leistung h├Ątten im Rhein-Neckar-Kreis rund 6.000 Kinder und Jugendliche Anspruch. „Auch mit Antr├Ągen auf die Bezuschussung von Schulausfl├╝gen rechnen wir noch vor den Sommerferien“, so der Sozialdezernent. Alle Antr├Ąge werden zwar mit Hochdruck bearbeitet, oftmals m├╝ssen allerdings noch Dokumente nachgereicht werden. Wer r├╝ckwirkend f├╝r den Zeitraum 1. Januar bis 31. Mai 2011 Leistungen beantragen will, muss dies bis sp├Ątestens 30. Juni 2011 erledigen.

F├╝r die betreffenden Kinder und Jugendlichen wird der Zugang zu schulischen, sozialen und kulturellen Angeboten erleichtert. Dabei gibt es vier verschiedene Personengruppen, die Leistungen erhalten k├Ânnen: Bezieher von Arbeitslosengeld II, Hilfe zum Lebensunterhalt, Kinderzuschlag oder Wohngeld. Zu den Leistungen des Pakets geh├Âren unter anderem Zusch├╝sse zum gemeinschaftlichen Mittagessen, zur Anschaffung von Schulbedarf und zur Teilnahme an Vereinsangeboten, Freizeiten oder Musikunterricht. Aber auch Leistungen f├╝r Lernf├Ârderung k├Ânnen beantragt werden. Das Landratsamt weist darauf hin, dass vor allem Lehrkr├Ąfte, Erzieherinnen und Erzieher und Vereinsvertreter f├╝r eine erfolgreiche Umsetzung des Pakets sehr wichtig sind. Sie kennen meist recht gut die famili├Ąre Situation ihrer Sch├╝tzlinge. Auch sie k├Ânnen aktiv auf die betroffenen Familien zugehen und f├╝r das Bildungs- und Teilhabepaket werben.“

Informationen: Unter www.rhein-neckar-kreis.de. Dort k├Ânnen auch die entsprechenden Formulare heruntergeladen werden.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das rheinneckarblog

Zahl der „Hochbetagten“ hat sich seit den 1970er Jahren verf├╝nffacht


Rhein-Neckar/Heidelberg, 19. Mai 2011. (red/pm) Die Zahl der „├Ąlteren Mitb├╝rger“ w├Ąchst – die Zahl der j├╝ngeren geht zur├╝ck. Der stetige Anstieg der Bev├Âlkerungszahlen im hohen Alter hat vor allem f├╝r den Bereich der Pflegebed├╝rftigkeit und die Sicherung der Pflegem├Âglichkeiten tiefgreifende Konsequenzen.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis:

Im Rhein-Neckar-Kreis leben derzeit 11.248 Menschen, die 85 Jahre oder ├Ąlter sind. Diese Altersgruppe setzt sich zu knapp drei Viertel aus Frauen und lediglich zu gut einem Viertel aus M├Ąnnern zusammen. Dies entspricht auch dem Trend in ganz Baden-W├╝rttemberg.

Hier gibt es derzeit rund 244.000 Personen, die 85 Jahre oder ├Ąlter sind, davon 177.000 Frauen und 67.000 M├Ąnner. Die Zahl der Hochbetagten hat sich damit seit Anfang der 1970er Jahre sowohl im Rhein-Neckar-Kreis als auch in Baden-W├╝rttemberg fast verf├╝nffacht; bis zum Jahr 2030 k├Ânnte sich deren Zahl mehr als verdoppeln und nach der Vorausberechnung des Statistischen Landesamtes Baden-W├╝rttemberg im Rhein-Neckar-Kreis rund 23.135 und in Baden-W├╝rttemberg 433.911 betragen.

Die Zahl der Personen unter 20 Jahren wird in den kommenden 20 Jahren abnehmen. Sind derzeit noch 105.854 M├Ąnner und Frauen unter 20 Jahren im Rhein-Neckar-Kreis wohnhaft, werden es 2030 voraussichtlich nur noch 88.714 sein. Im Vergleich: In Baden-W├╝rttemberg betr├Ągt die Anzahl der Personen unter 20 Jahren im Moment noch 2.196.778, 2030 werden es nur noch 1.778.689 junge Menschen sein.

├âÔÇ×hnlich stellt sich die Abnahme der Personen bei der Gruppe zwischen 20 und 40 Jahren (derzeit 125.770 Personen – 2030 110.218 Personen) und 40 bis 60 Jahren (derzeit 168.868 Personen – 2030 134.107) im Rhein-Neckar-Kreis dar. Zunehmen wird dagegen die Gruppe der Menschen zwischen 60 und 85 Jahren von aktuell 123.544 auf 161.702 im Jahr 2030.

Baden-W├╝rttemberg weit leben im Moment 2.690.322 Menschen zwischen 20 und 40 Jahren, 2030 werden es noch 2.358.078 sein. Ebenso wird sich in Baden-W├╝rttemberg die Zahl der Menschen zwischen 40 und 60 Jahren von derzeit 3.261.448 auf 2.7006.281 im Jahr 2030 reduzieren. Zunehmen wird im „L├Ąndle“ die Gruppe der Personen zwischen 60 und 85 Jahren von aktuell 2.366.317 auf 3.096.593 Menschen. Diese Angaben gehen aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Landesamtes Baden-W├╝rttemberg hervor.

„Die Gr├╝nde f├╝r die Entwicklung sind auf die Alterstruktur der Bev├Âlkerung, aber auch auf die stetig steigende Lebenserwartung zur├╝ckzuf├╝hren“, erl├Ąutert Heinz B├Ânisch, Sozialdezernent im Rhein-Neckar-Kreis. Ein neugeborener Junge k├Ânne heute in Baden-W├╝rttemberg auf eine durchschnittliche Lebenserwartung von 78,8 Jahren hoffen, ein neugeborenes M├Ądchen sogar auf 83,4 Jahre. Damit liegt die Lebenserwartung Neugeborener nach Angaben des Statistischen Landesamtes um neun beziehungsweise zehn Jahre h├Âher als Anfang der 1970er Jahre. Seinerzeit betrug die durchschnittliche Lebenserartung bei der Geburt 68,5 Jahre f├╝r Jungen und 74,5 Jahre f├╝r M├Ądchen.

Der stetige Anstieg der Bev├Âlkerungszahlen im hohen Alter hat vor allem f├╝r den Bereich der Pflegebed├╝rftigkeit und die Sicherung der Pflegem├Âglichkeiten tiefgreifende Konsequenzen. Wenn, wie zurzeit, auch k├╝nftig ├╝ber ein Drittel der 85-J├Ąhrigen und ├âÔÇ×lteren pflegebed├╝rftig sein wird, so zeichnen sich f├╝r die Zukunft erhebliche Anforderungen an die Pflegeleistungen der Familien, an die gesellschaftlichen Netzwerke der Altenhilfe und Altenbetreuung, an die Sicherung des Berufsnachwuchses in den Pflegeberufen, aber auch an die Leistungsf├Ąhigkeit der Volkswirtschaft ab, weil auch die Zahl der Transferleistungsempf├Ąnger stark zunehmen wird. So das Fazit des Sozialdezernenten.“

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das rheinneckarblog