Sonntag, 27. Mai 2018

Unterbringung durch die Gemeinden erst nach Abschluss den Asylverfahrens

Fl√ľchtling ist nicht gleich Fl√ľchtling

Heidelberg/Mannheim/Rhein-Neckar, 24. Dezember 2014. (red/ek)¬†Nach Angaben des Bundesamtes f√ľr Migration und Fl√ľchtlinge¬†stellten in diesem Jahr bisher 181.453¬†¬†Personen in Deutschland Antrag auf Asyl. Dabei handelte es sich um¬†155.427 Erstantr√§ge und¬†26.026¬†Folgeantr√§ge.¬†Davon hat Baden-W√ľrttemberg¬†bis Ende November 23.290¬†und davon der Rhein-Neckar-Kreis 1.177¬†Personen untergebracht (1.004 Erst- und 173 Folgeantr√§ge). [Weiterlesen…]

Schnelles Internet ist einer der wichtigsten Standortfaktoren f√ľr die Wirtschaft

Standortfaktor: Datenautobahn

Rhein-Neckar, 10. Oktober 2014. (red/ms) Die Datenautobahnen Deutschlands sind¬†eine riesengro√üe Baustelle: Vielerorts ausbauf√§hig und gerade in l√§ndlichen Gegenden oft¬†in einem katastrophalen Zustand. Langsame Internetverbindungen¬†drosseln den Datenverkehr und bremsen die Wirtschaft aus – oft mit schwerwiegenden Folgen. Denn f√ľr viele Betriebe¬†ist das Internet inzwischen mindestens genauso wichtig wie gute Stra√üen. Doch die Politik hat das lange Zeit verschlafen: Wegen mangelhafter Anschl√ľsse¬†erleiden derzeit fast zwei Drittel der Unternehmen in Baden-W√ľrttemberg Produktivit√§tsverluste und Wettbewerbsnachteile. Mehr als 15 Prozent denken deswegen sogar √ľber einen Standortwechsel nach. [Weiterlesen…]

Brennholzbestellungen √ľber Kreisforstamt

Wenn der Wald die Wohnung wärmt

Rhein-Neckar, 17. September 2014.(red/pm) Brennholz aus den W√§ldern im Rheintal ist begehrt. Bereits jetzt kann man seinen Vorrat verbindlich beim Kreisforstamt bestellen. Doch das Angebot ist begrenzt und kann die Nachfrage bereits seit einigen Jahren nicht mehr decken. [Weiterlesen…]

Junge Erwachsene zieht es in die Stadt

Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis, 26. August 2014. (red/pm) Der Rhein-Neckar-Kreis hat im vergangenen Jahr seine Einwohnerzahl um 3.966 Personen durch Zuwanderung steigern k√∂nnen. Dies geht aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Landesamtes Baden-W√ľrttemberg hervor. So stehen 2013 im einwohnerst√§rksten Landkreis in Baden-W√ľrttemberg den 22.440 von dort weggezogenen Menschen 26.406 Zuz√ľge gegen√ľber. [Weiterlesen…]

Interessante Details zu den Europawahlen - teils deutliche Unterschiede

Europawahl: Unsere Gemeinden im Vergleich

Heidelberg/Mannheim/Rhein-Neckar, 26. M√§rz 2014. (red/pro) Aktualisiert. Bei der Europawahl lassen sich klare Aussagen treffen: SPD und AfD sind die Gewinner. Die FDP hat teils dramatische Verluste erlitten. Schaut man sich die Ergebnisse in den Gemeinden des Landtagswahlkreises Weinheim und im Rhein-Neckar-Kreis genauer an, gibt es interessante Details – beispielsweise ist die Wahlbeteiligung dieser Gemeinden besser als im Kreis insgesamt und die SPD gewinnt sogar √ľber den kreisweiten Vergleich. Wir haben f√ľr Sie die Zahlen mit teils √ľberraschenden Zusammenh√§ngen zusammengestellt. [Weiterlesen…]

Gemeinderat stimmt Mitfinanzierung zum Ausbau zu

Ein Schritt in Richtung S-Bahn

heddesheimhirschberg

Der Ausbau des Bahnhofs Heddesheim/Hirschberg wird immer teurer. Bild: heddesheimblog.de

Heddesheim, 19. Dezember 2013. (red/ld/csk) 429.000 Euro wird sich die Gemeinde Heddesheim voraussichtlich den Ausbau des Bahnhofs Heddesheim/Hirschberg auf S-Bahn-Standard kosten lassen. Der Gemeinderat stimmte der Mitfinanzierung zum Ausbau zu. 2011 lagen die veranschlagten Kosten noch bei 402.000 Euro. Die im Zuge des Ausbaus geplanten Aufz√ľge sind in der vorliegenden Kostenrechnung mit einer hohen F√∂rderung durch Bund oder Land veranschlagt. Sollte diese F√∂rderung ausbleiben, beh√§lt sich die Gemeinde vor, √ľber die Aufz√ľge separat zu entscheiden. [Weiterlesen…]

Deutlicher Anstieg der Kirchenaustritte in den meisten Gemeinden

„Tebartz-Effekt“ auch in der Metropolregion

kirche

 

Rhein-Neckar, 08. November 2013. (red/ms) Nach aktuellen Recherchen der Deutschen Presse Agentur ist die Anzahl der Kirchenaustritte vergangenen Oktober sprunghaft angestiegen. Hauptursache sei laut der ARD die Aff√§re um den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Ist dieser bundesweite Trend auch in unserem Berichterstattungsgebiet festzustellen? Eine deutliche Tendenz nach oben ist zu beobachten. Allerdings nicht √ľberall: W√§hrend sich etwa die Anzahl der Austritte in Laudenbach im Monatsvergleich mehr als versechsfacht hat, ist beispielsweise in Heddesheim kein Anstieg festzustellen. [Weiterlesen…]

Rhein-Neckar-Kreis und Heddesheim treffen Vereinbarung

Kooperation zum Klimaschutz

Heddesheim, 21. September 2013. (red/ld) „Wir sind in Heddesheim schon mittendrin im Klimaschutz“, sagt B√ľrgermeister Michael Kessler. Der Gemeinderat stimmte einstimmig f√ľr die Kooperationsvereinbarung zum Klimaschutz. [Weiterlesen…]

Landratsamt ver√∂ffentlicht erstmals Liste von Lebensmittels√ľndern

Ekel-Betriebe am Pranger

Rhein-Neckar/Heidelberg/Schriesheim, 22. Oktober 2012. (red) Seit September gibt es die gesetzliche M√∂glichkeit – jetzt hat das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis Namen, Anschrift und Betriebsnamen zweier Gastst√§tten ver√∂ffentlicht, in den „ekelerregende“ Bedingungen herrschten. F√ľr die Betriebe kann das wirtschaftliche Aus bedeuten – f√ľr die Verbraucher bedeutet es einen Schutz.

Zuk√ľnftig droht Ekel-Betrieben neben Geldstrafen ein Pranger. Wenn die Lebensmittel√ľberwachung gravierende M√§ngel feststellt, die nach dem Bu√ügeldkatalog 350 Euro √ľberschreiten, wird das √∂ffentlich gemacht. Eine drakonische Strafe f√ľr lebensmittelverarbeitende Betriebe wie Gastst√§tten und Restaurants, aber ebenso f√ľr B√§cker, Metzger und eben alle, die Lebensmittel verarbeiten.

Beh√∂rdlicherseits gibt es kein Pardon. So √∂ffentlich angeprangerte Betriebe „kommen nur von der Liste runter, wenn alle M√§ngel behoben sind“, hei√üt es aus dem Landratsamt. Vor kurzem wurden bereits Betriebe in Heddesheim, Ladenburg und Seckenheim kontrolliert – es gab viele Beanstandungen, aber keine, die so gro√ü waren, dass es f√ľr den Pranger reichte.

Unsere Autorin Alexandra Weichbrodt beschreibt das Verfahren und war vor Ort, um mit dem Wirt eines Restaurants in Schriesheim √ľber die Vorw√ľrfe gegen ihn und die „ekelerregende Herstellungs- oder Behandlungsverfahren“ in seiner K√ľche zu sprechen. Der Wirt rechtfertigt sich mit Ausfl√ľchten – und beteuert, alles sei wieder in Ordnung. Daran kann man Zweifel haben. Den Artikel k√∂nnen Sie auf dem Schriesheimblog.de lesen.

Abbau von Kunstwerken in f√ľnf Kreisverkehren werden gepr√ľft

Tödliche Kreiselkunst?

Eine Sicherheits√ľberpr√ľfung stuft das Heddesheimer "Eingangstor" als potenziell gef√§hrlich ein.

 

Rhein-Neckar, 10. Juli. (red/la) Die Kunstwerke auf f√ľnf Verkehrskreiseln werden derzeit gepr√ľft, ob sie „starre Hindernisse“ und damit verkehrsgef√§hrdend sind. Die Gr√ľnde daf√ľr sind eine EU-Vorschrift und die verkehrspolitische „Vision Zero“, die bis 2050 die Anzahl der Verkehrstoten in der EU auf Null senken soll.

Von Reinhard Lask

Seit November sind in Baden-W√ľrttemberg „starre Hindernisse“ in au√üer√∂rtlichen Stra√üenkreiseln nicht mehr erlaubt. Was manch einer aktuell als fixe Idee des gr√ľnen Verkehrsministeriums f√§lschlicherweise verdammt, beruht auf der EU-Verordnung 2008/96/EG √ľber „Sicherheitsmanagement f√ľr die Stra√üenverkehrsinfrastruktur“. Zu den potenziellen Abhilfema√ünahmen z√§hlt die „Beseitigung von neben der Stra√üe befindlichen feststehenden Hindernissen“. In Nordbaden werden derzeit f√ľnf Kreisel – je einer in Ladenburg, Rauenberg, Hirschberg, Heddesheim und Laudenbach – als potenziell gef√§hrlich eingestuft. Ob die darauf stehenden Kunstwerke auch weg m√ľssen, steht noch nicht fest. Niemand hat bisher genau festglegt, was unter „gef√§hrlich“ zu verstehen sein soll.

Zählt jedes Kunstwerk als feststehendes Hindernis? Das Landesverkehrsministerium gibt den Schwarzen Peter weiter. Pressesprecherin Julia Piper sagt auf Anfrage:

Die Sicherheitsaudits sollen potenzielle Gefahrenquellen herausfinden.

Die „Sicherheitsaudits“ sind Ortstermine, bei denen Vertreter von Stra√üenbau√§mtern, Polizeipr√§sidien und Feuerwehr die Kreisel auf gef√§hrliche Hindernisse √ľberpr√ľfen. Nach welchen Kriterien diese genau vorgehen, dazu wisse das Regierungspr√§sidium in Karlsruhe mehr.

Doch auch hier nennt man au√üer „feststehendes Hindernis“ keine weiteren Kriterien. Uwe Herzel, Pressesprecher des Regierungspr√§sidiums sagt, sei zwar klar, dass beispielsweise ein „Hinkelstein“ in der Kreiselmitte weg m√ľsse. Aber was wenn es nur eine Stange ist? Wie ein Kunstwerk aussehen muss, um als „strarres Hindernis“ zu gelten, wei√ü auch in Karlsruhe noch niemand. „Zeitnah“ sollen Herzel zufolge die Ergebnisse der Audits aus den Kreisen hereinkommen. Erst dann werde ausgewertet und entschieden:

Wir m√ľssen die Ergebnisse der Sicherheitsaudits abwarten ‚Äď und die laufen noch.

Auch Berno M√ľller, Pressesprecher der Rhein-Neckar-Kreis, wei√ü nur wenig mehr √ľber gef√§hrliche Kreiselkunst. Wichtig sei, wo der Kreisel sich befindet und wie die Stra√üen beschaffen sind, die dort einm√ľnden. Liegt er innerorts ist er ungef√§hrlicher, wenn er au√üerhalb liegt. Am Ortsrand gelegen, kann er einen au√üer√∂rtlichen Charakter haben. Genauer gesagt: Wenn eine schurgerade Stra√üe auf der Tempo 70 erlaubt ist, auf einen Kreisel innerhalb der Ortsgrenzen m√ľndet, hat er au√üer√∂rtlichen Charakter.

Nur potenziell gefährlich

Wie unfalltr√§chtig sind jedoch Kreisel an sich? Es gibt spektakul√§re Unf√§lle, wie den in Heitersheim (bei Freiburg) im November 2009. Damals gab es zwei Tote und drei Schwerverletzte beim Aufprall auf eine Flugzeugskulptur, die auf einer massiven Stange stand. Im Rhein-Neckar-Kreis waren Unf√§lle in Kreiseln bisher kein Thema, sagt Berno M√ľller:

Bisher hat sich auch noch niemand √ľber Gefahren von Kreiselkunst beschwert.

Auch das Verkehrsministerium r√§umt ein, dass Kreisverkehr nicht als unfalltr√§chtig gelten. Auch Martin Boll, Pressesprecher des Polizeipr√§sidiums Mannheim kennt keinen schweren Unfall an einem Kreisel im Bereich des Pr√§sidiums. Die tats√§chliche Anzahl von Verkehrstoten oder Schwerstverletzten sei aber f√ľr die Entscheidung nicht relevant, sagt Julia Piper:

Es geht um potenzielle vermeidbare Gefahrenquellen. Das Argument ‚hier ist noch nie was passiert‘, tr√§gt bei der Kreiselpr√ľfung nicht.

Diese Ansicht deckt sich mit dem verkehrspolitischen Ziel „Vision Zero“, die im „Wei√übuch Verkehr“ der Europ√§ischen Union festgehalten wurde. Bis zum Jahr 2050 soll die Anzahl der Verkehrstoten auf Europas Stra√üen „Null“ betragen. Dabei ist das individuelle Verhalten von Autofahrern nicht zu ber√ľcksichtigen. Auch wenn der unverantwortlichste Raser alkoholisiert in einen Kreisel f√§hrt, z√§hlt allein die Frage, ob er beim Aufprall auf das darauf stehende Kunstwerk sterben k√∂nnte.

Noch ist nicht entschieden, ob √ľberhaupt ein Kunstwerk weichen muss. Die Entscheidung liegt bei den Regierungspr√§sidien und h√§ngt von den Berichten der lokalen Pr√ľfungskommissionen ab.

Auch das abstrakte Carl-Benz-Automobil in Ladenburg gilt als bedenklich.

Der Anker in Dossenheim gilt als ungefährlich.

Auch diese Lore in Dossenheim stellt keine potenzielle Bedrohung dar.

In Hirschberg gelten zwar die Reben als Kunstwerk unbedenklich, allerdings könnte das Mauerwerk zu hoch sein.

Die Laudenbacher Frösche sind zwar ungefährlich, die Steine und das Mauerwerk hingegen lösten bereits Bedenken aus.

Berufserkundung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

Zur Berufserkundung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis: Elf Sch√ľlerinnen und Sch√ľler der Realschule Waibstadt informierten sich in der vergangenen Woche √ľber das Ausbildungsangebot der Kreisbeh√∂rde.  (Foto: Silke Hartmann)

Zur Berufserkundung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis: Elf Sch√ľlerinnen und Sch√ľler der Realschule Waibstadt informierten sich in der vergangenen Woche √ľber das Ausbildungsangebot der Kreisbeh√∂rde. (Foto: Silke Hartmann)

Rhein-Neckar-Kreis, 29. April 2012. (cm/pm) Sch√ľler der 8. Klasse der Realschule Waibstadt informierten sich im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis √ľber m√∂gliche Ausbildungsberufe und Chancen einer T√§tigkeit im Landratsamt.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis:

Was macht eine Verwaltungsfachangestellte? Wie kann ich Stra√üenw√§rter, Vermessungstechniker oder Forstwirt werden? Diese und weitere Fragen beantwortete Katrin Distelrath vom Haupt- und Personalamt des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis elf Sch√ľlerinnen und Sch√ľlern der 8. Klasse der Realschule Waibstadt. Fachkundig unterst√ľtzt wurde die Ausbildungsexpertin der Kreisbeh√∂rde von zwei Auszubildenden zur Verwaltungsfachangestellten, Anna Hai√üer-Kammauf und Elena Kampp, die √ľber ihre Berufswahl und den Beginn der Ausbildung im Landratsamt berichteten.

Die Realsch√ľlerinnen und Realsch√ľler haben sich im Rahmen des Tages der Berufe, der Bestandteil des Unterrichtsplans ist, f√ľr den Besuch beim Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis als k√ľnftigen Kooperationspartner der Schule entschieden. Sie informierten sich mit ihrer Lehrerin K√∂ster √ľber die vielf√§ltigen Ausbildungsm√∂glichkeiten der Kreisverwaltung wie Bachelor of Arts ‚Äď Public Management, Verwaltungsfachangestellte, Vermessungstechniker, Stra√üenw√§rter, Forstwirte.

Au√üerdem konnten die Sch√ľlerinnen und Sch√ľler Interessantes und Wissenswertes √ľber den Rhein-Neckar-Kreis und die Kreisverwaltung erfahren.
Das neu erworbene Wissen konnten die G√§ste aus Waibstadt bei einer Erkundungstour durch das Hauptgeb√§ude der Beh√∂rde in der Kurf√ľrsten-Anlage 38 bis 40 unter Beweis stellen.

Fazit: Die Realsch√ľlerinnen und Realsch√ľler waren beeindruckt vom Angebot der Kreisbeh√∂rde. Und Katrin Distelrath von der Ausbildungsleitung: ‚ÄěEs w√§re w√ľnschenswert, wenn wir durch diese und weitere Veranstaltungen das Interesse der jungen Menschen an unseren Ausbildungsberufen steigern und so potentielle Bewerber und Bewerberinnen gewinnen k√∂nnen.‚Äú

Fr√ľhlingszeit ist Zeckenzeit!

Blutsauger haben Hochsaison

Rhein-Neckar, 13. April 2012. (red) Mit den wärmeren Temperaturen kommen auch wieder vermehrt Zecken zum Vorschein. Eine festgesaugte Zecke am Körper ist nicht nur unangenehm, sondern der Stich kann auch schwerwiegende Folgen haben. Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises ruft auch in diesem Jahr wieder zu Impfungen gegen FSME auf.

Von Jörg Theobald

Sie lauern wieder auf Opfer - Zecken. Bild: Zecken.de

Kaum wird es Fr√ľhling, lauern wieder Zecken im Wald, Geb√ľsch und Gras auf ihre Opfer. Sobald die Aussentemperatur konstant √ľber acht Grad Celsius liegt, werden die Tiere wieder munter. Die winzigen Spinnentiere halten sich dann im Bodenbewuchs bis auf einer H√∂he von etwa anderthalb Meter auf.

Laut Frau Dr. Oswinde Bock-Hensley vom Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises gibt es die Tiere zwar das ganze Jahr √ľber, aktiv sind sie aber vor allem von M√§rz bis Oktober.

Jeder, der sich viel im Freien aufh√§lt, kann zum Opfer der „Blutsauger“ werden. Besonders h√§ufig sind Wanderer, Jogger, Radfahrer und Hundehalter betroffen, ebenso Kinder. Durch ihre K√∂rpergr√∂√üe haben sie die richtige H√∂he, um von den Zecken besonders gut erreicht zu werden.

Warm-feuchtes Wetter macht die Tiere besonders lebendig, dann stechen sie bevorzugt zu. Ihre Opfer suchen sich die Zecken am liebsten vormittags und am fr√ľhen Abend.

Auf die Opfer aufmerksam werden sie durch Ersch√ľtterungen, K√∂rperw√§rme und den K√∂rpergeruch. Haben die Zecken ein potentielles Ziel ausgemacht, lassen sie sich im Vor√ľbergehen von ihrem Platz im Bodenbewuchs abstreifen.

Hohes Infektionsrisiko

Die meisten Zeckenstiche bleiben ohne Folgen, doch die Spinnentiere k√∂nnen auch Krankheitserreger √ľbertragen. Am bekanntesten sind die Erreger von Borreliose und FSME, hinzu kommt aber noch eine Vielzahl weiterer m√∂glicher Infektionen. Zum Beispiel Anaplasmen, Babesien, Rickettsien oder Ehrlichiosen.

Die h√§ufigste Erkrankung, die durch Zeckenstiche √ľbertragen wird, ist die Lyme-Borreliose. Sie wird durch das Bakterium Borrelia burgdorferi ausgel√∂st.

Die Krankheit kann jedes Organ, das Nervensystem und die Gelenke sowie das Gewebe befallen. Dadurch kann eine Borreliose viele Symptome haben, man spricht auch von einer multisystemischen Krankheit. Durch die vielen verschiedenen Symptome ist es schwierig, eine Borreliose zu diagnostizieren.

Lediglich die sogenannte „Wanderr√∂te“, eine ringf√∂rmige Hautr√∂tung um die Einstichstelle gilt als charakteristisches Symptom. Sie kann einige Tage bis Wochen nach einem Zeckenstich rund um die Einstichstelle auftreten. Allerdings tritt die Wanderr√∂te, auch Erythema migrans genannt, nicht bei allen Borreliose-Patienten auf.

Folgen der Borreliose k√∂nnen Hirnhautentz√ľndung, starke Schmerzen, Gesichtsl√§hmungen und sogar Herzproblemen sein. Im chronischen Verlauf kommt es auch h√§ufig zu Gelenkentz√ľndungen.

Da es sich bei der Borreliose um eine bakterielle Erkrankung handelt, lässt sie sich im Normalfall gut mit Antibiotika behandeln.

Die Tiere stechen bevorzugt an feucht-warmen Stellen mit d√ľnner Haut - z.B. in den Kniekehlen, der Achselh√∂hle oder dem Schambereich. Bild: Zecken.de

Fr√ľhsommer-Meningoenzephalitis (FSME)

Die Fr√ľhsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, ist eine durch das FSME-Virus ausgel√∂ste Krankheit, die mit grippe√§hnlichen Symptomen, Fieber und bei einem Teil der Patienten mit einer Hirnhautentz√ľndung verl√§uft.

Typisch f√ľr die Krankheit ist der Verlauf in zwei Stadien. Im ersten Stadium leidet der Betroffene an Fieber, Erbrechen, Kopf- und Gliederschmerzen. Die Krankheit √§hnelt in diesem Stadium von den Symptomen her einer Grippe. H√§ufig ist die Erkrankung nach diesem Stadium √ľberstanden.

¬†Bei einigen der Infizierten greift das Virus jedoch auf das zentrale Nervensystem √ľber. Im besten Fall kommt es jetzt zu einer Hirnhautentz√ľndung (Meningitis), schlimmstenfalls greift das Virus auf das ganze Gehirn √ľber. Jetzt leidet der Betroffene an hohem Fieber, starken Kopfschmerzen, bei der Hirnentz√ľndung kommt es mitunter auch zu L√§hmungen sowie Bewusstseins-, Sprach- und Schluckst√∂rungen.

Etwa die H√§lfte der Patienten mit FSME erleiden nach Angaben des Verbands einen schweren Krankheitsverlauf. Eine dauerhafte Erkrankung und eine daraus resultierende Berufsunf√§higkeit k√∂nnen folgen. Die Impfempfehlung gelte vor allem f√ľr √§ltere Menschen, da die Schwere der Erkrankung mit zunehmendem Alter steige.

Seit Mitte der neunziger Jahre verzeichnen die Gesundheits√§mter des Odenwaldes eine stetige Zunahme der von Zecken √ľbertragenen Hirnhautentz√ľndung FSME. Dabei ist nicht nur die Fallzahl insgesamt, sondern gleichzeitig die Zahl der schweren und schwersten Verl√§ufe der FSME gestiegen.

Gesundheitsamt ruft zur Impfung auf

Zu Schutzimpfungen gegen gef√§hrliche Folgen von Zeckenbissen durch FSME haben das Gesundheitsamt im Rhein-Neckar-Kreis, das auch f√ľr die Stadt Heidelberg und somit f√ľr rund 650.000 Einwohnerinnen und Einwohner zust√§ndig ist, und die √Ąrzte in der Region aufgerufen. Der Leiter des Gesundheitsamts, Dr. Rainer Schwertz, sagt dazu:

Gemeinsam mit Bayern und Th√ľringen f√ľhrt Baden-W√ľrttemberg die Hitliste der Risikogebiete an

Laut Informationen des Robert-Koch-Institut, dem deutschlandweit wichtigsten Institut f√ľr Infektionskrankheiten und nicht √ľbertragbare Krankheiten, erfolgten 47,1% aller im Jahr 2010 festgestellten FSME-Infektionen in Baden-W√ľrttemberg.

Laut Dr. Bock-Hensley ist eine Impfung nach wie vor f√ľr das sicherste Mittel gegen die Krankheit, besonders f√ľr √§ltere Menschen. Die Kosten hierf√ľr tragen die Krankenkassen.

Nach der uns vorliegenden Statistik gab es in Deutschland im Jahr 2010 260 Menschen, die an FSME erkrankt sind, im Rhein-Neckar-Kreis waren es 2011 sieben Erkrankte, davon f√ľnf M√§nner und zwei Frauen mit teilweise schweren Krankheitsverl√§ufen.

‚ÄěBevor Sie uns Ihre Familie die Natur genie√üen, sch√ľtzen Sie sich vor Zeckenstichen‚Äú, raten die beiden √Ąrzte des Gesundheitsamtes.

Das Infektionsrisiko f√ľr alle durch Zecken √ľbertragene Krankheiten kann gemindert werden, indem man sich kurzfristig mit Zecken abwehrenden Sprays oder Lotions sch√ľtzt. Zus√§tzlich kann helle, geschlossene Kleidung und das Vermeiden von unwegsamem Gel√§nde und Unterholz helfen, nicht von einer Zecke gestochen zu werden.

Nach einem Spaziergang in der Natur sollte man sich und vor allem auch Kinder und Haustiere gr√ľndlich nach Zecken absuchen. Festgesaugte Tiere sollten mit einer geeigneten Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange oder Zeckenkarte entfernt werden.

Unter keinen Umst√§nden sollte man die Tiere jedoch mit √Ėl, Klebstoff, Nagellackentfernern oder Alkohol „behandeln“. Im Todeskampf entleert die Zecke ihren Darminhalt in die Wunde: Dadurch steigt das Risiko einer Infektion.

Angebote f√ľr Ged√§chtnistraining mangelhaft

Heidelberg, 02. März 2012. (red/pm) Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen immer wieder, dass soziale, körperliche und geistige Aktivitäten zur Erhaltung der Gesundheit  beitragen. Überall im Rhein-Neckar-Kreis gibt es Angebote. Defizite gibt es bei Angeboten zur Förderung von Gedächtnisleistungen. Viele Veranstaltungen sind mangelhaft beworben oder schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis:

„Angesichts der demographischen Entwicklung sind Fragen nach der Verringerung von Pflegebed√ľrftigkeit im Alter durch Ma√ünahmen der Pr√§vention und Gesundheitsf√∂rderung von gro√üer Bedeutung. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen immer wieder, dass soziale, k√∂rperliche und geistige Aktivit√§ten zur Erhaltung der Gesundheit und insbesondere zur Vermeidung von Demenz beitragen.

Wie es Menschen im Rhein-Neckar-Kreis bestellt ist, zeigt eine soeben vorgestellte Studie, die das Gesundheitsamt in Kooperation mit dem Kreisseniorenrat auf regelmäßige Angebote, die der Geselligkeit dienen (z.B. Seniorennachmittage), Bewegung und Sport ermöglichen (z.B. Seniorengymnastik) Bildungsangebote der Volkshochschulen oder Gedächtnistraining).

Mehr als 700 Organisationen und Einrichtungen im Rhein-Neckar-Kreis wurden im Sommer 2011 angeschrieben und zu ihren Angeboten und den damit erreichten √§lteren Menschen befragt. Angesprochen waren u. a. die Kirchengemeinden, die Ortsverb√§nde der Arbeiterwohlfahrt, des VdK und des DRK, Gemeindeeinrichtungen, Gesangvereine, Sportvereine, Wandervereine, Volkshochschulen sowie kleinere, private Vereinigungen und Initiativen. Den ausgef√ľllten Fragebogen sendeten 350 Einrichtungen (49 %) zur√ľck.

In jeder Gemeinde des Rhein-Neckar-Kreises besteht ‚Äď das zeigen die Ergebnisse ‚Äď f√ľr √§ltere Menschen die Gelegenheit zur Nutzung geselliger Angebote. Auch geeignete Sport- und Bewegungsangebote sind √ľberall vorhanden. Weniger gut ist die Versorgung mit Angeboten,die die geistigen F√§higkeiten fordern.

Dar√ľber hinaus lassen sich Defizite im Hinblick auf die Erreichbarkeit der Veranstaltungsorte mit √∂ffentlichen Verkehrsmitteln feststellen. Auch im Hinblick auf weitere Aspekte wie die m√∂glichen Nutzungszeiten, die Bekanntmachung oder die Kosten wird Handlungsbedarf erkennbar. Auch die Inanspruchnahme der Angebote durch die √§lteren Menschen ist verbesserungsf√§hig: Insbesondere einzelne Zielgruppen wie √§ltere M√§nner, Behinderte oder Migranten werden durch die Angebote schlecht erreicht.

Konkrete Ma√ünahmen zur Verbesserung der Situation ‚Äď so die Initiatoren ‚Äď m√ľssen nun im Gespr√§ch mit Vertretern der Gemeinde, den dort ans√§ssigen Vereinen und Organisationen und den √§lteren B√ľrgern selbst entwickelt und umgesetzt werden. Der Bericht ist unter www.rhein-neckar-kreis.de (Gesundheitsamt > Referat Gesundheitsf√∂rderung und Gesundheitsberichterstattung) als pdf-Datei verf√ľgbar.“

Servicenummer 115 startet ab 11. Mai auch im Rhein-Neckar-Kreis

Unkomplizierte Behördenauskunft

Alle weiteren Informationen zum deutschlandweiten Behördenservice: www.115.de

Rhein-Neckar, 28. Februar 2012. (red/pm) Der Kontakt zur Kreis-Beh√∂rde gestaltet sich in Zukunft f√ľr die B√ľrger im Rhein-Neckar-Kreis einfacher und unkompliziert. Unter der Telefonnummer 115 erh√§lt man zentral Auskunft zu pers√∂nlichen Anliegen, ohne zuvor den richtigen Ansprechpartner im Landratsamt recherchieren zu m√ľssen. Der Service ist ab dem 11. Mai 2012 nutzbar.

Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis informiert:

„Wie sind die √Ėffnungszeiten? Welchen Antrag muss ich stellen? Wer ist zust√§ndig? Mit Hilfe einer Wissensdatenbank beantworten qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im D 115-Service-Center in Ludwigshafen ab dem 11. Mai 2012 auch die Fragen der Anrufer aus dem Rhein-Neckar-Kreis und fungieren als Lotse, damit sich die B√ľrgerinnen und B√ľrger bei der Vielzahl von Aufgaben zurechtfinden. Dabei steht der Kundenservice im Vordergrund. Davon konnten sich am vergangenen Mittwoch, 22. Februar 2012, bei einem Besuch im Service-Center in Ludwigshafen Verwaltungsdezernent Hans Werner, der Leiter des Haupt- und Personalamtes, Walter Reichert, der Leiter des Organisationsamtes und der EDV, Gerald Lutz¬† sowie der Projektleiter D 115 im Rhein-Neckar-Kreis, Thomas Holzer, und die Leiterin des B√ľrgerservice im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Christina Gasafy, √ľberzeugen.

Entlastung trotz Schnellligkeit

‚ÄěWer unter der Nummer 115 anruft, erh√§lt von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr eine Auskunft‚Äú, so Dezernent Werner. Im Rahmen des bundeseinheitlichen Serviceversprechens sollen 75 Prozent der 115-Anrufe innerhalb von 30 Sekunden angenommen und 65 Prozent gleich beim ersten Kontakt beantwortet werden‚Äú, erl√§utert er weiter. Und Walter Reichert erg√§nzt: ‚ÄěWir machen beim Projekt mit, weil wir uns davon auch eine Entlastung f√ľr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter¬† in den Fach√§mtern der Kreisverwaltung versprechen, die dadurch weniger Anrufe erhalten und sich auf die Sachbearbeitung konzentrieren k√∂nnen.‚Äú

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des D 115-Service-Center in Ludwigshafen beantworten ab dem 11. Mai 2012 auch alle eingehenden Anfragen aus dem Rhein-Neckar-Kreis. Foto: Silke Hartmann, Landratsamt RNK

Einbindung der Kommunen vorgesehen

‚ÄěAu√üerdem ist vorgesehen, diesen zus√§tzlichen Service noch weiter auszubauen und ihn k√ľnftig gemeinsam mit den St√§dten und Gemeinden des Landkreises anzubieten‚Äú, erl√§utert Thomas Holzer. Hierzu sei eine Anfrage an die kreisangeh√∂rigen Kommunen unterwegs. ‚ÄěDen neuen B√ľrgerservice sehen wir als zentralen Baustein eines gro√ü angelegten l√§nder√ľbergreifenden Modellvorhabens der Metropolregion Rhein-Neckar zur Verwaltungsvereinfachung‚Äú, betont Gerald Lutz. Daher w√ľrden wir uns sehr freuen, wenn m√∂glichst viele St√§dte und Gemeinden im Kreis mitmachen w√ľrden.

Denn die Rufnummer 115 sorgt f√ľr einen direkten Draht zur Beh√∂rde und sorgt f√ľr mehr Kundenzufriedenheit, waren sich alle einig und freuen sich nun auf die Aufschaltung des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis auf das D 115-Service-Center Ludwigshafen am 11. Mai.“

Landesprogramm ST√ĄRKE

Heidelberg/Rhein-Neckar, 28. Januar 2012. (red/pm) Babymassagen, PEKiP-Kurse, ADHS-Elternkurse und mehr bietet das Landesprogramm „ST√ĄRKE“. Das Landratsamt Rhein-Neckar informiert √ľber die 260 Kurse im Fr√ľhjar/Sommer 2012.

Information des Rhein-Neckar-Kreises:

„In seiner neuesten √úbersicht kann das Jugendamt des Rhein-Neckar-Kreises auf 260 Kurse verweisen, die im Rahmen des Landesprogramms ST√ĄRKE im Fr√ľhjahr/Sommer 2012 angeboten werden.

‚ÄěIm Vergleich zu den Angeboten im letzten Jahr sind es 100 Kurse mehr, auf die Familien im Kreis zur√ľckgreifen k√∂nnen‚Äú, sagt Roland Schulz, der Leiter des Kreisjugendamts. Es sind vor allem die PEKiP-Kurse, die von jungen Eltern nachgefragt und daher auch von den Volkshochschulen und anderen Tr√§gern vermehrt angeboten werden.

Von den rund 200 Kursen, die √ľber Gutscheine belegt werden k√∂nnen, sind mittlerweile fast die H√§lfte PEKiP – Kurse.

Was sind eigentlich PEKIP-Kurse?

Zu einem PEKiP-Kurs treffen sich 6 – 8 Eltern mit m√∂glichst gleichaltrigen Babys einmal pro Woche f√ľr ca. 90 Minuten in einem gut aufgeheizten Raum. Die Eltern spielen mit ihren unbekleideten Babys auf den ausgelegten Matten.

Die Kleinen nehmen im Kurs erstmals Kontakt zu anderen Babys auf. Sie regen sich gegenseitig zur Erforschung der Umwelt an. Auch die Erwachsenen kommen miteinander in Kontakt. Sie tauschen Erfahrungen √ľber ihre neue Rolle als Eltern aus, sprechen miteinander √ľber die Kinder oder die Organisation des Alltags.

Die Gruppenleiterin gibt Eltern und Babys Anregungen. Dabei geht sie individuell auf jedes Kind ein und versucht den Eltern klar zu machen, dass jedes Kind seinen eigenen Rhythmus hat.

Sie weist auch auf einfache alltägliche Gegenstände und Materialien hin, mit denen Babys gerne spielen. Mit ihrer langjährigen Erfahrung kann sie Eltern u. U. auch auf Probleme der Kinder aufmerksam machen.

Insgesamt lernen die Eltern, feinf√ľhliger mit ihrem Baby umzugehen und sie erfahren in der Gruppe den Austausch mit anderen Eltern.

Babymassage und weitere Angebote

Neben PEKiP werden Babymassagekurse von den jungen Eltern vermehrt in Anspruch genommen.

Nachgefragt werden auch die verschiedenen Eltern-Kind-Gruppen bzw. Spiel-Treffs f√ľr Eltern und Babys. Jeweils montags gibt es an der Sinsheimer GRN-Klinik im Rahmen der Elternschule einen gut besuchten Babytreff, an dem Eltern ihren ST√ĄRKE-Gutschein einl√∂sen k√∂nnen.

ST√ĄRKE, Teil 2

Aber nicht nur junge Familien mit Neugeborenen sind Adressaten von ST√ĄRKE. Auch Familien mit √§lteren Kindern k√∂nnen unter Umst√§nden von den Angeboten des Landesprogramms profitieren.

Im Rahmen von ‚ÄěST√ĄRKE, Teil 2‚Äú d√ľrfen Eltern in besonderen Lebenssituationen kostenlos ADHS ‚Äď Elterntrainings oder Elternkurse des Deutsche Kinderschutzbundes besuchen.

F√ľr junge M√ľtter bietet das Diakonische Werk in Weinheim und Schwetzingen zum Teil fortlaufende Gruppen an, in denen sie Hilfe und Unterst√ľtzung erfahren. Die Teilnahme an einer Elternschule soll dazu beitragen, dass die Kompetenzen der Eltern gest√§rkt werden.

Eine √úbersicht der Angebote zum Fr√ľhjahr/Sommer 2012 gibt es im Internet unter www.rhein-neckar-kreis.de (√úber den Button „ST√ĄRKE“)“

28. November bis 4. Dezember 2011

Diese Woche: Tipps und Termine

Tipps und Termine f√ľr den 28. November bis 4. Dezember 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps f√ľr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm√∂glichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern f√ľr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim, Weinheim und Rhein-Neckar.

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Montag, 28. November 2011, 19:00 Uhr, Kunsthaus

Phänomen Beatlemania.

Viernheim. Das Begleitprogramm zur Ausstellung ‚ÄěWilde Zeiten‚Äú mit Fotografien von G√ľnter Zint wird am Montag, 28. November, gleich mit zwei Filmen fortgesetzt: Die erste Dokumentation hei√üt ‚ÄěBye Bye Star-Club“.

Im April 1962 begann ein St√ľck Musikgeschichte: Little Richard, Jerry Lee Lewis, Ray Charles, Chuck Berry, Tony Sheridan, The Searchers, The Beatles, Eric Burden, Cream und Jimmy Hendrix traten in der Grossen Freiheit im Starclub auf. Der Club wurde weltbekannt. 25 Jahre nach der Er√∂ffnung wird das Haus abgerissen. Eine √Ąra verliert ihr Denkmal. Der Filmemacher Axel Engstfeld hat sich auf Spurensuche begeben. Ein filmischer Nachruf auf eine Epoche, die die Welt in Atem hielt.

[Weiterlesen…]

Landrat Dallinger im Interview zur Finanzlage: „Wir stehen vor vielen Unw√§gbarkeiten im Sozialetat.“


Kreistagssitzung am 11. Oktober 2011 in Edingen-Neckarhausen: Der Haushaltsentwurf 2012 wurde angenommen.

Guten Tag!

Edingen-Neckarhausen/Rhein-Neckar, 16. Oktober 2011 (red) Am vergangenen Dienstag tagte der Kreisrat in Edingen-Neckarhausen. Hauptthema: Der Haushaltsentwurf 2012. Landrat Stefan Dallinger (CDU) stellte den Haushalt in einer halbst√ľndigen Rede vor: Oberstes Ziel ist die Reduzierung der Verschuldigung auf 100 Millionen Euro bis Ende 2015.

Von Hardy Prothmann

Insgesamt umfasst der Haushalt ein Volumen von rund 512 Millionen Euro f√ľr das Jahr 2012 – rund 28 Millionen mehr als f√ľr das Jahr 2011. Am Jahresende wird der Kreis voraussichtlich 115,5 Millionen Euro Schulden haben. Bis 2015 sollen der Schuldenstand auf 100 Millionen Euro gesenkt werden.

Landrat Stefan Dallinger, seit 2010 im Amt als Nachfolger von J√ľrgen Sch√ľtz, hat erstmals „Leits√§tze“ definiert. So sollen neben den gesetzlichen Aufgaben die Themenkomplexe Jugend und Soziales, Bildung, nachhaltige Finanzwirtschaft, Klimaschutz und Wirtschaftsf√∂rderung eine besondere Beachtung finden.

Der Kreisrat nahm den Entwurf an. Jetzt wird der Entwurf in den Fachaussch√ľssen nochmals beraten und soll am 13. Dezember 2011 verabschiedet werden.

Landrat Dallinger betonte, dass ihm an einer finanziellen Entlastung der Kommunen gelegen sei, was in diesem und im kommenden Jahr auch durch höhere Steuereinnahmen und einer kleinen Senkung der Kreisumlage um 0,5 Prozentpunkte auf dann 31 Prozentpunkte auch möglich ist.

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Die Spielr√§ume sind nicht gro√ü – vor allem im Sozialbereich gibt es „feste Kosten“ von knapp 162 Millionen Euro netto, ohne Personalkosten. In diesem Jahr wendet der Kreis erstmalig das neue Kommunale Haushalts- und Rechnungswesen an und startete mit einer „Er√∂ffnungsbilanz“. Danach verf√ľgt der Kreis √ľber ein Basiskapitalverm√∂gen von 156,5 Millionen Euro – was wenig ist. Allerdings sind hier Immobilienwerte nicht eingerechnet, da diese an den Eigenbetrieb „Bau und Verm√∂gen“ ausgegliedert sind. Das ist leider wenig transparent.

Im Rhein-Neckar-Kreis (RNK) leben rund 537.000 Menschen in 54 Kommunen – womit der RNK der einwohnerreichste Kreis Baden-W√ľrttembergs und der f√ľnftgr√∂√üte in Deutschland ist.

Im Interview mit unserer Redaktion stellt Landrat Stefan Dallinger die Lage des Kreises aus seiner Sicht dar (Anm. d. Red.: „Wir bitten die leichte Unsch√§rfe infolge technischer Probleme zu entschuldigen).

Wir dokumentieren außerdem die Rede des Landrats bei der Kreistagssitzung in Edingen-Neckarhausen:

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Zensus 2011: Halbzeitbilanz – Erhebungen im Rhein-Neckar-Kreis laufen auf Hochtouren


Rhein-Neckar, 29. Juni 2011. (red/pm)Es ist Halbzeit f√ľr die Erhebungsbeauftragten der Erhebungsstelle Zensus 2011 im Rhein-Neckar-Kreis. Seit Anfang Mai sind die 775 ehrenamtlichen Helfer im Einsatz, bis Ende Juli k√∂nnen sie noch Klinken putzen.

Information des Rhein-Neckar-Kreises:

„Wir sind gut vorangekommen“, fasst die Leiterin der Erhebungsstelle, Ann-Kristin Weis, zusammen. Viele Erhebungsbeauftragte hatten schon Termine in der Erhebungsstelle.

Erfreulich ist insbesondere die geringe Zahl an Verweigerern. „Wir hatten mit weitaus mehr gerechnet“, sagt Weis. „Bei der letzten Volksbefragung 1987 gab es Proteste. Davon kann heute nicht die Rede sein.“ Verweigerer und von den Erhebungsbeauftragten nicht angetroffene Personen werden von der Erhebungsstelle angeschrieben. Sie erhalten zun√§chst ein Anschreiben, in dem sie auf die Auskunftspflicht hingewiesen werden. „Nur wenn diese nicht beantwortet werden, verschickt die Erhebungsstelle eine Mahnung mit Fristsetzung, sich doch bitte bis zu einem bestimmten Zeitpunkt noch f√ľr die Befragung zur Verf√ľgung zu stellen; erst dann einen Heranziehungsbescheid mit Zwangsgeldandrohung; nicht direkt eine Zahlungsaufforderung“, betont Weis.

„Freundlich bleiben sei der Schl√ľssel, wenn Probleme auftauchen“, erkl√§rt der Erhebungsbeauftragte H√ľseyin Topaloglu, der normalerweise im Organisationsamt des Rhein-Neckar-Kreises arbeitet. Er hatte genau einmal den Fall, dass eine Frau partout nicht Auskunft geben wollte. „Die Dame war sehr gereizt und wurde auch ein bisschen lauter“, erz√§hlt Topaloglu. „Aber ich habe gesehen, dass sie mit den Nerven ziemlich am Ende war. Also bin ich weiter nett und h√∂flich geblieben und habe ihr erkl√§rt, dass sie auskunftspflichtig ist und was f√ľr Folgen eine Verweigerung haben kann. Dann ging es. Das ist doch irgendwie mein Job.“

Und die Leiterin der Erhebungsstelle betont: „Wir sind sehr zufrieden mit unseren Leuten.“
Die Erhebungsbeauftragten sind vor allem Studenten, Rentner und Mitarbeiter im √∂ffentlichen Dienst. Sie alle liefern ihre Frageb√∂gen bei der Erhebungsstelle ab. „F√ľr uns f√§ngt die Arbeit jetzt erst richtig an“, sagt Weis. „Die Auswertung √ľbernimmt das Statistische Landesamt“, erkl√§rt Weis. Die Unterlagen m√ľssen aber im Vorfeld aufw√§ndig erfasst werden. „Alle Informationen bleiben aber innerhalb der amtlichen Statistik“, versichert sie. „Wir geben nichts weiter, nicht an die Polizei, nicht an die Melde√§mter. Es gilt das Statistikgeheimnis und ein absolutes R√ľckspielverbot.“

Und weil die Sache mit dem Datenschutz sehr ernst genommen wird, ist die Erhebungsstelle in gesonderten R√§umen – fern ab vom Geb√§ude des Landratsamtes – untergebracht und nur f√ľr die Mitarbeiter und die Erhebungsbeauftragten in deren Begleitung zug√§nglich.“

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R√ľckwirkende Antr√§ge noch bis zum 30. Juni m√∂glich


Rhein-Neckar, 29. Juni 2011. (red/pm) Seit dem 1. April wird das Bildungs- und Teilhabepaket f√ľr Kinder und Jugendliche aus Hartz IV Bedarfsgemeinschaften angeboten. Mittlerweile sind bereits √ľber 1.900 Antr√§ge auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis eingereicht worden. Die Nachfrage ist allerdings noch nicht zufriedenstellend.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis:

„Nach Angaben von Heinz B√∂nisch, Sozialdezernent im Rhein-Neckar-Kreis gibt es rund 11.200 Anspruchsberechtigte auf das Paket. „Wir gehen davon aus, dass ein Gro√üteil der Bedarfe noch gar nicht entstanden ist. So erwarten wir zum 1. August eine Antragswelle auf Ausstattung mit pers√∂nlichem Schulbedarf“, erl√§utert B√∂nisch weiter. Auf diese Leistung h√§tten im Rhein-Neckar-Kreis rund 6.000 Kinder und Jugendliche Anspruch. „Auch mit Antr√§gen auf die Bezuschussung von Schulausfl√ľgen rechnen wir noch vor den Sommerferien“, so der Sozialdezernent. Alle Antr√§ge werden zwar mit Hochdruck bearbeitet, oftmals m√ľssen allerdings noch Dokumente nachgereicht werden. Wer r√ľckwirkend f√ľr den Zeitraum 1. Januar bis 31. Mai 2011 Leistungen beantragen will, muss dies bis sp√§testens 30. Juni 2011 erledigen.

F√ľr die betreffenden Kinder und Jugendlichen wird der Zugang zu schulischen, sozialen und kulturellen Angeboten erleichtert. Dabei gibt es vier verschiedene Personengruppen, die Leistungen erhalten k√∂nnen: Bezieher von Arbeitslosengeld II, Hilfe zum Lebensunterhalt, Kinderzuschlag oder Wohngeld. Zu den Leistungen des Pakets geh√∂ren unter anderem Zusch√ľsse zum gemeinschaftlichen Mittagessen, zur Anschaffung von Schulbedarf und zur Teilnahme an Vereinsangeboten, Freizeiten oder Musikunterricht. Aber auch Leistungen f√ľr Lernf√∂rderung k√∂nnen beantragt werden. Das Landratsamt weist darauf hin, dass vor allem Lehrkr√§fte, Erzieherinnen und Erzieher und Vereinsvertreter f√ľr eine erfolgreiche Umsetzung des Pakets sehr wichtig sind. Sie kennen meist recht gut die famili√§re Situation ihrer Sch√ľtzlinge. Auch sie k√∂nnen aktiv auf die betroffenen Familien zugehen und f√ľr das Bildungs- und Teilhabepaket werben.“

Informationen: Unter www.rhein-neckar-kreis.de. Dort können auch die entsprechenden Formulare heruntergeladen werden.

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Zahl der „Hochbetagten“ hat sich seit den 1970er Jahren verf√ľnffacht


Rhein-Neckar/Heidelberg, 19. Mai 2011. (red/pm) Die Zahl der „√§lteren Mitb√ľrger“ w√§chst – die Zahl der j√ľngeren geht zur√ľck. Der stetige Anstieg der Bev√∂lkerungszahlen im hohen Alter hat vor allem f√ľr den Bereich der Pflegebed√ľrftigkeit und die Sicherung der Pflegem√∂glichkeiten tiefgreifende Konsequenzen.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis:

Im Rhein-Neckar-Kreis leben derzeit 11.248 Menschen, die 85 Jahre oder √§lter sind. Diese Altersgruppe setzt sich zu knapp drei Viertel aus Frauen und lediglich zu gut einem Viertel aus M√§nnern zusammen. Dies entspricht auch dem Trend in ganz Baden-W√ľrttemberg.

Hier gibt es derzeit rund 244.000 Personen, die 85 Jahre oder √§lter sind, davon 177.000 Frauen und 67.000 M√§nner. Die Zahl der Hochbetagten hat sich damit seit Anfang der 1970er Jahre sowohl im Rhein-Neckar-Kreis als auch in Baden-W√ľrttemberg fast verf√ľnffacht; bis zum Jahr 2030 k√∂nnte sich deren Zahl mehr als verdoppeln und nach der Vorausberechnung des Statistischen Landesamtes Baden-W√ľrttemberg im Rhein-Neckar-Kreis rund 23.135 und in Baden-W√ľrttemberg 433.911 betragen.

Die Zahl der Personen unter 20 Jahren wird in den kommenden 20 Jahren abnehmen. Sind derzeit noch 105.854 M√§nner und Frauen unter 20 Jahren im Rhein-Neckar-Kreis wohnhaft, werden es 2030 voraussichtlich nur noch 88.714 sein. Im Vergleich: In Baden-W√ľrttemberg betr√§gt die Anzahl der Personen unter 20 Jahren im Moment noch 2.196.778, 2030 werden es nur noch 1.778.689 junge Menschen sein.

√É‚Äěhnlich stellt sich die Abnahme der Personen bei der Gruppe zwischen 20 und 40 Jahren (derzeit 125.770 Personen – 2030 110.218 Personen) und 40 bis 60 Jahren (derzeit 168.868 Personen – 2030 134.107) im Rhein-Neckar-Kreis dar. Zunehmen wird dagegen die Gruppe der Menschen zwischen 60 und 85 Jahren von aktuell 123.544 auf 161.702 im Jahr 2030.

Baden-W√ľrttemberg weit leben im Moment 2.690.322 Menschen zwischen 20 und 40 Jahren, 2030 werden es noch 2.358.078 sein. Ebenso wird sich in Baden-W√ľrttemberg die Zahl der Menschen zwischen 40 und 60 Jahren von derzeit 3.261.448 auf 2.7006.281 im Jahr 2030 reduzieren. Zunehmen wird im „L√§ndle“ die Gruppe der Personen zwischen 60 und 85 Jahren von aktuell 2.366.317 auf 3.096.593 Menschen. Diese Angaben gehen aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Landesamtes Baden-W√ľrttemberg hervor.

„Die Gr√ľnde f√ľr die Entwicklung sind auf die Alterstruktur der Bev√∂lkerung, aber auch auf die stetig steigende Lebenserwartung zur√ľckzuf√ľhren“, erl√§utert Heinz B√∂nisch, Sozialdezernent im Rhein-Neckar-Kreis. Ein neugeborener Junge k√∂nne heute in Baden-W√ľrttemberg auf eine durchschnittliche Lebenserwartung von 78,8 Jahren hoffen, ein neugeborenes M√§dchen sogar auf 83,4 Jahre. Damit liegt die Lebenserwartung Neugeborener nach Angaben des Statistischen Landesamtes um neun beziehungsweise zehn Jahre h√∂her als Anfang der 1970er Jahre. Seinerzeit betrug die durchschnittliche Lebenserartung bei der Geburt 68,5 Jahre f√ľr Jungen und 74,5 Jahre f√ľr M√§dchen.

Der stetige Anstieg der Bev√∂lkerungszahlen im hohen Alter hat vor allem f√ľr den Bereich der Pflegebed√ľrftigkeit und die Sicherung der Pflegem√∂glichkeiten tiefgreifende Konsequenzen. Wenn, wie zurzeit, auch k√ľnftig √ľber ein Drittel der 85-J√§hrigen und √É‚Äělteren pflegebed√ľrftig sein wird, so zeichnen sich f√ľr die Zukunft erhebliche Anforderungen an die Pflegeleistungen der Familien, an die gesellschaftlichen Netzwerke der Altenhilfe und Altenbetreuung, an die Sicherung des Berufsnachwuchses in den Pflegeberufen, aber auch an die Leistungsf√§higkeit der Volkswirtschaft ab, weil auch die Zahl der Transferleistungsempf√§nger stark zunehmen wird. So das Fazit des Sozialdezernenten.“

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