Samstag, 14. Dezember 2019

Die Verwaltungsvorschrift fĂŒr eine "Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit" im Überblick

Wagnis „Mehr Demokratie“ – geht das gut?

Rhein-Neckar, 22. Januar 2013. (red/ms) Die grĂŒn-rote Landesregierung hat im Wahlkampf eine „Politik des Gehörtwerdens“ versprochen. Jetzt steht ein Mammut-Projekt kurz vor seinem Abschluss: Am ersten MĂ€rz 2014 – also noch kurz vor den Kommunalwahlen – wird eine neue Verwaltungsvorschrift in Kraft treten, die die BĂŒrgerbeteiligung verbessern soll: Das Volk soll fortan frĂŒher in die Planungsvorhaben mit einbezogen werden, auf offener Dialogbasis will man die bestmöglichen Lösungen fĂŒr die Gestaltung grĂ¶ĂŸerer Bauprojekte finden. Doch lohnt sich dieser Aufwand? Oder gibt es am Ende nur mehr BĂŒrokratie und höhere Kosten? [Weiterlesen…]

In eigener Sache: Großartiger Erfolg

Guten Tag!

Heddesheim, 04. August 2010. (red) Der Juli 2010 ist der bislang stĂ€rkste Monat fĂŒr unsere journalistischen Informationen zu Heddesheim, Hirschberg und Ladenburg gewesen. Wir danken allen LeserInnen fĂŒr das große Interesse.

Prothmann2

Hardy Prothmann hat lokal angefangen (1991), ĂŒberregional und international berichtet (1995-2009) und ist nach fast 20 Jahren wieder beim "Lokalen". Warum? Ganz einfach: "Lokal ist da, wo die Menschen sind." Hardy Prothmann ist verantwortlich fĂŒr heddesheimblog.de, hirschbergblog.de, ladenburgblog.de. Das Foto wurde 2007 in Barcelona aufgenommen - einem eher privaten Aufenthalt, der sich aber sicher journalistisch auswirken wird oder schon hat... Bild: sap

Insgesamt wurden nach den statistischen Angaben unseres Providers 1&1 im Juli 1.260.014 Seiten aufgerufen (Juni: 979.033). Das entspricht einem Zuwachs von fast 27 Prozent gegenĂŒber dem Vormonat. WĂ€hrend die Tendenz auf allen drei Seiten steigend ist, hat das ladenburgblog am stĂ€rksten zugelegt – hier waren im Juli vor allem das „Drachenbootrennen“ und der „Römerman“ ausschlaggebend.

>gesamtseiten072010

Immer mehr Seitenzugriffe.

Die Zahl der Besucher ist mit 167.674 um gut zwölf Prozent gestiegen (Juni: 149.606). Auf das heddesheimblog greifen im Schnitt ĂŒber 3.000 Besucher tĂ€glich zu, auf das hirschbergblog rund 1.000 und auf das ladenburgblog mittlerweile fast 1.500 tĂ€glich. Insgesamt zĂ€hlen wir somit deutlich ĂŒber 5.000 Besucher tĂ€glich.

Die Videoangebote – werden sehr gut angenommen.

Ebenfalls sehr erfreulich ist die Entwicklung bei den Kommentaren – es werden zunehmend mehr Kommentare unter Klarnamen veröffentlicht und die inhaltliche QualitĂ€t der Kommentare gefĂ€llt immer besser, da starke Meinungen mit guten Argumenten unterfĂŒttert werden.

Viele LeserInnen nutzen mittlerweile unseren RSS-Feed (oben rechts in der MenĂŒleiste) – ĂŒber diese Funktion werden sie kostenfrei automatisch ĂŒber neue Artikel per email informiert. Gut 800 Personen haben das heddesheimblog abonniert, ĂŒber 220 das ladenburgblog und ĂŒber 180 das hirschbergblog.

>gesamtbesucher072010

Stetig wachsende Besucherzahlen. Ein schöner Erfolg fĂŒr alle.

Dieses Interesse werten wir als großartigen Erfolg. FĂŒr unsere LeserInnen und uns gemeinsam.

„Erfolg ist immer gemeinsam.“ Hardy Prothmann

Im Mai 2009 startete das heddesheimblog, Mitte Dezember 2009 das hirschbergblog und Mitte Februar 2010 das ladenburgblog .

GrĂŒnder und Initiator ist der Journalist Hardy Prothmann (M.A.), der seit 1991 als freier Journalist arbeitet. Von 1991-1994 wĂ€hrend seines Studiums der Politischen Wissenschaften und Germanistik war er freier Mitarbeiter des Mannheimer Morgen.

Ab 1995 hat er ĂŒberregional gearbeitet. FĂŒr Zeitungen wie die Zeit, FAZ, SĂŒddeutsche Zeitung, den tagesspiegel in Berlin, die taz – fast fĂŒr alle ĂŒberregional bekannten Zeitungen. Oder Magazine wie Spiegel und Focus. FĂŒr Agenturen wie epd (Evangelischer Pressedienst) oder Fachzeitschriften wie „kress-report“, „CUT“ oder das „mediummagazin“, des erfolgreichsten unabhĂ€ngigen Fachmagazins fĂŒr die Medienbranche (1994-2006). 2009 wĂ€hlte ihn eine Jury von 60 Medienmachern unter die Top 100 Journalisten in Deutschland.

Freier Journalist aus ÃƓberzeugung fĂŒr einen freien Journalismus.

Er hat sich in der Journalistenausbildung engagiert (was er immer noch, auch unentgeltlich, macht), war Korrespondent fĂŒr die deutsche Sektion von Reporter ohne Grenzen, GrĂŒndungsmitglied von netzwerk recherche und ist darĂŒber hinaus genau in einem Verein Mitglied – dem Frankfurter Presseclub. Außerdem ist er Mitglied in der dju (Deutsche Journalisten Union), einer Unterabteilung der Gewerkschaft verdi.

>gesamtseiten072010

Lokaljournalismus als "Zukunft des Journalismus" - die ZuwĂ€chse bestĂ€tigen das BedĂŒrfnis nach lokaler Information.

Als ĂŒberzeugter Freidenker und Demokrat wertet Prothmann die Pressefreiheit als urdemokratisches Gut: „Ohne Pressefreiheit, das Recht, sich frei Informationen beschaffen, diese individuell analysieren, bewerten und dann seine freie Meinung darĂŒber Ă€ußern zu können, ist schlichtweg keine demokratische Ordnung möglich.“

Er weiß, wovon er spricht, weil er die grundgesetzlichen Möglichkeiten in Deutschland kennt, aus LĂ€ndern wie Indonesien, Thailand, Weißrussland, Frankreich, Italien oder Polen berichtet hat. Seine Erfahrung zeigt: Deutschland ist im Vergleich ein sehr demokratisches Land, aber auch hier gibt es immer wieder Bestrebungen, die grundgesetzlich garantierte „freie Meinung“ und deren „Äußerung“ zu behindern.

Die massivsten Behinderungen hat er bislang ausgerechnet in Deutschland erfahren und hier in dem Ort, in dem er lebt: Heddesheim. Mehrmals wurde er bedroht, körperlich angegangen, institutionell behindert – irgendein krankes Hirn legte gar ein Nagelbrett vor einen Reifen des Autos des Journalisten.

„Ich fĂŒhle mich dadurch weniger bedroht als bestĂ€tigt“, ist die pragmatische Reaktion des 43-jĂ€hrigen Journalisten darauf. „Wenn Stunden nach der Veröffentlichung eines Kommentars irgendein Dummkopf denkt, so reagieren zu mĂŒssen, dann zeigt das, wie groß die „Not“ ist.“

Der Heddesheimer BĂŒrgermeister Michael Kessler wollte den Journalisten verklagen und hat zurĂŒckgezogen – wahrscheinlich auf Anraten der AnwĂ€lte, „kein Fass aufzumachen“.

2010 wurde der Journalist Hardy Prothmann zum ersten Mal in seinem Leben verklagt – von einer anderen Journalistin. Hier wurde ein Fass aufgemacht.

Von einer Redakteurin des Mannheimer Morgens wegen eines provokanten Textes ĂŒber deren Berichterstattung unter der ÃƓberschrift „Das Drama der journalistischen Prostitution„.

In diesem Text (der mittlerweile gelöscht wurde) klagte Hardy Prothmann eine, seiner Meinung nach, dauerhaft unzureichende und schlechte journalistische Leistung der „Konkurrenz“ an. DafĂŒr wurde er von der „Gegenseite“, also der Journalistin, ĂŒber ihren Anwalt, abgemahnt, das Mannheimer Landgericht verfĂŒgte ohne Anhörung eine „Einstweilige VerfĂŒgung“ – zur Zeit lĂ€uft noch ein Antrag auf ein Ordnungsgeld in Höhe von 3.000 Euro gegen Hardy Prothmann, weil er sich angeblich nicht an die VerfĂŒgung gehalten haben soll. Sobald dieses Verfahren abgeschlossen sein wird, wird es eine persönliche Stellungnahme dazu geben.

Das sind GrabenkĂ€mpfe – aber durchaus kriegerische. Wenn es schlecht lĂ€uft, kostet dieser eine Artikel an die 6.000 Euro. Durch alle Instanzen sind auch gut 20.000 Euro und mehr möglich.

An dieser Stelle wird es vollstĂ€ndig „absurd“, denn das beantragte Ordnungsgeld kommt nicht etwa der sich „angeblich“ in ihrer „beruflichen Ehre“ gekrĂ€nkten angestellten Journalistin zugute, sondern schadet nur dem „Gegner“. Vermutlich ist das auch der einzige Grund, warum dieser Ordnungsgeldantrag gestellt wurde.

Bedrohte Meinungsfreiheit – auch in Deutschland.

>gesamtbesucher072010

Immer mehr Menschen wollen die "alternative" Information - unabhÀngige, freie und meinungsstarke Berichterstattung.

Wenn man der „Konkurrenz“ journalistisch nichts entgegen zu setzen hat, dann klappt das vielleicht juristisch.

Auch so kann „Meinungsfreiheit“ bedroht oder vernichtet werden. Hier wird nicht geschossen oder entfĂŒhrt, sondern geklagt. Durch Journalisten. Absurd? Nein, RealitĂ€t. Der man sich stellen muss.

UnabhĂ€ngig von dieser speziellen „Auseinandersetzung“ freut sich die Redaktion ĂŒber die große Resonanz, das Interesse, die Kommentare der LeserInnen unserer Angebote zu unseren Berichten aus den Kommunen.

Unsere kleine Redaktion kann nicht wie der „MM“ auf ĂŒber 60 Jahre Geschichte und ein etabliertes Monopolistentum zurĂŒckblicken. Wir sind neu, wir sind interessiert, manchmal frech, immer freundlich und doch manchmal auch sehr bissig.

Wir haben auch nicht im Ansatz das Geld, die „Manpower“, die „Verbindungen“ – und doch liefern wir stĂ€ndig exklusive Nachrichten und immer mehr Menschen nutzen unsere Informationsangebote. Und immer mehr Menschen wollen, dass wir ĂŒber sie berichten. Ganz demokratisch: Interessiert an der freien MeinungsĂ€ußerung – selbst dann, wenn sie damit „nicht einverstanden sind oder eine andere Sicht haben“.

Speziell gilt unser Dank dem Hirschberger BĂŒrgermeister Just und dem Ladenburger BĂŒrgermeister Ziegler, die auf Kritik bislang immer souverĂ€n reagieren (der Heddesheimer BĂŒrgermeister Michael Kessler ist „speziell“ und bewusst ausgeschlossen). Dass sie „Lob wegstecken“, ist selbstverstĂ€ndlich – erfreulich ist, dass Kritik Gehör findet, auch, wenn sie nicht immer geteilt wird. Auch das gehört zur „Meinungsfreiheit“. Aber auch den Vertretern der politischen Parteien und Organisationen in Hirschberg und Ladenburg, wie auch Vereinsvertretern und anderen öffentlichen Personen gilt unser Dank fĂŒr einen offenen Meinungsaustausch.

SelbstverstĂ€ndlich auch allen, die sich in Heddesheim ganz selbstverstĂ€ndlich Ă€ußern, uns informieren und unbefangen mit unserer Arbeit umgehen – vor allem hier ist das nicht selbstverstĂ€ndlich.

In Heddesheim sind „politisch“ allein die Vertreter der „GrĂŒnen“ in der Lage, sich souverĂ€n zu Ă€ußern. Örtliche Vertreter der CDU, SPD und FDP demonstrieren eine sonst bundesweit unbekannte Allianz einer Koalition der bis aufs „Blut“ beleidigten fundamentalen Dummheit, der sich, manchmal auch aus familiĂ€ren oder anderen interessierten „VerhĂ€ltnissen“ auch einzelne Vereinsvertreter anschließen.

Der ĂŒberwiegende Teil der Menschen hat sich aber zur souverĂ€nen Haltung entschlossen und das ist gut so. Das Verhalten des BĂŒrgermeisters Kessler, der einen Ortsverband wie die AWO Heddesheim nach einem pressefeindlichen Akt öffentlich lobt und diesem auch noch beitritt, ist kaum noch jemandem vermittelbar.

Insgesamt freuen wir uns aber ĂŒber eine gute selbstverstĂ€ndliche demokratische Kultur bei fast allen unseren Kontakten. Es gibt aber immer Versuche der Einflussnahme. Das ist erstmal legitim und nicht zu beanstanden.

Aber es gibt auch immer Versuche, ĂŒber die „Grenzen dessen, was zulĂ€ssig ist, Einfluss zu nehmen“. Das ist zwar kein begrĂŒĂŸenswerter Zustand, aber einer, mit dem unsere Redaktion ebenfalls souverĂ€n umgeht.

Frei, frech, kritisch und auch spaßig.

Unsere Eigenwerbung besteht nur aus dem, was wir erarbeiten. Es gibt bislang keine Flyer, keine Plakate, keine Wurfsendungen – nur das stetig wachsende Interesse der LeserInnen. Und weil dies kontinuierlich wĂ€chst, vermuten wir, dass unsere Informationen gut gefallen. Aber auch bundesweit interessieren sich viele KollegInnen fĂŒr unser Arbeit.

Dieser Erfolg hĂ€ngt auch, neben allen journalistischen FĂ€higkeiten, von der Bereitschaft der Menschen ab, uns (vertrauensvoll) zu informieren – ĂŒber das, was sie bewegt, was sie beobachtet haben, womit sie nicht oder doch zufrieden sind. Wir berichten nicht nur negativ wie viele Medien, sondern gerne auch positiv.

Das ist fĂŒr uns der „großartige Erfolg“ – ein unabhĂ€ngiges Medium zu grĂŒnden, frei, kritisch, frech und auch spaßig (unterhaltend) – damit sind wir der absolute Gegenentwurf zur gewohnten Monopolberichterstattung der gelangweilten „Besserwisser“, die doch oft nur „Klientelberichterstattung“ liefern, die „eindeutig“ zu verorten ist… Jeder, der das liest, hat einen Menschen, eine Journalisten und die entsprechende Berichterstattung vor Augen…

Mal schauen, ob sich jemand bemĂŒĂŸigt fĂŒhlt, uns ob dieser allgemeinen MeinungsĂ€ußerung zu verklagen. Immerhin wĂŒsste man dann, wer sich noch so angesprochen fĂŒhlt. 🙂

Wenn Sie sich angesprochen fĂŒhlen mitzumachen, sich einzubringen, dann ist das der allerbeste Erfolg fĂŒr Sie und uns und alle LeserInnen.

Geben Sie uns Informationen, die fĂŒr andere Menschen wichtig sind. Informieren Sie uns ĂŒber Veranstaltungen, ĂŒber Termine, ĂŒber HintergrĂŒnde, Ihre Meinung. Schreiben Sie Kommentare oder Leserbriefe, Vereinsberichte. Bringen Sie sich ein.

Wir garantieren Ihnen Aufmerksamkeit. Wir nehmen Sie wichtig und immer mehr Menschen tun das auch. Wir gefallen gerne – wenn es sein muss, aber auch ĂŒberhaupt nicht. Denn Journalismus hat weder die Aufgabe zu gefallen, noch stĂ€ndig aufzuregen. Journalismus macht Angebote: Manchmal gefallen diese, manchmal nicht.

Wir unterhalten gerne, weil das zum Leben dazugehört. Wir informieren immer, weil das unsere Aufgabe ist. Und wir haben immer eine Meinung – und das ist gut so fĂŒr uns alle.

🙂

Anzeige
Taxi CCH

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog