Sonntag, 24. September 2017

20. bis 26. Januar 2014

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine f√ľr den 20. bis 26. Januar 2014. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps f√ľr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm√∂glichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Men√ľ Nachbarschaft im Men√ľ ‚ÄúTermine‚ÄĚ. [Weiterlesen…]

27. Februar bis 04. März 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

Tipps und Termine f√ľr den 27. Februar bis 04. M√§rz 2012. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps f√ľr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm√∂glichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern f√ľr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim, Weinheim und Rhein-Neckar.

*****

Dienstag, 23. Februar 2012, 20:00 Uhr, „Hutter im Schloss“

"Hutter im Schloss".

Weinheim. Am Dienstag, 23. Februar 2012, hauen sich Hobby-Poeten aus der Region beim Weinheimer ‚ÄěPoetry Slam‚Äú wieder ihre gereimten Emotionen um die Ohren. Das altehrw√ľrdige Schloss, genauer das Restaurant ‚ÄěHutter im Schloss‚Äú, bildet daf√ľr wieder eine wahrlich (dichter-) f√ľrstliche Kulisse. Die verbalen Faustk√§mpfe der Literaten geh√∂ren seit zwei Jahren zur Kulturszene der Zweiburgenstadt. Dabei hat Kulturb√ľro-Chef Gunnar Fuchs gleich ein eigenes Profil geschaffen ‚Äď ohne Ungereimtheiten. Als Moderator und k√ľnstlerischen Berater fungiert wieder Alex Dreppec aus Darmstadt, ein wahrer Kenner der ‚ÄěPoetry-Szene‚Äú. Er war selbst schon ‚ÄěSlam-Sieger‚Äú unter anderem in Frankfurt, Mainz und Wiesbaden.

Es sollen bis zu zehn Spontan-Dichter auftreten. Jeder ‚ÄěSlammer‚Äú hat sieben Minuten Zeit, seine Texte vorzutragen, wer gewinnt, entscheidet das Publikum.

Ort: Hutter im Schloss, Weinheim.
Anmeldung: kulturbuero@weinheim.de oder 06201 / 82 592.

*****

Mittwoch, 29. Februar 2012, 20:00 Uhr, Stadthalle Weinheim

"Pasta e Basta" . Szenenfoto.

Weinheim. Unter dem Titel „Pasta e basta“ findet in der Stadthalle ein italienischer Liederabend von Dietmar Loeffler mit Liedern von Eros Ramazotti, Adriano Celentano, Gianna Nannini bis Paolo Conte statt.

An diesem Abend hei√üt es: K√ľche frei f√ľr eine gro√üe Musik-Show! In der K√ľche eines kleinen italienischen Restaurants, zwischen T√∂pfen, Tellern und dreckigem Geschirr tr√§umen zwei K√∂che, ein Kellner und eine Tellerw√§scherin von dem gro√üen Gl√ľck, als S√§nger endlich erfolgreich zu sein. Sehr zum Leidwesen der G√§ste. Denn statt in der K√ľche k√∂stliche Pasta-Gerichte vorzubereiten, werden hier Kochl√∂ffel zu Schlagzeugst√∂cken, der K√ľchenbesen wird zum Bass umfunktioniert, und der Herd muss einem Klavier weichen, w√§hrend die Nudeln √ľberquellen und Kundenbestellungen nur noch beil√§ufig ber√ľcksichtigt werden.

Ort: Birkenauertalstr. 2, Weinheim.
Karten: Im Vorverkauf bei der Geschäftsstelle der Kulturgemeinde Weinheim, Tel. 06201/12282..

*****

-Anzeige-

*****

Dienstag, 28. Februar 2012, 19:00 Uhr, Volkshochschule Weinheim

David Gilmore.

Weinheim. „Die Kraft des Lachens“ ist ein Erlebnisabend mit David Gilmore.

Das Lachen ist ein wesentlicher Teil unserer wahren Natur. Humor ist ein Ausdruck wahrer Freiheit. David Gilmore bietet an diesem Abend einen Freiraum, sich durch Spiel und Dialog in einem humorvollen Raum mit Lachen, Humor, Kreativität kennen zu lernen. Es werden Übungen angeboten, die in prägnanter Weise David Gilmores Arbeit mit Humor erlebbar und verständlich machen.

Ort: Luisenstraße 1, 69469 Weinheim.
Teilnahmebeitrag: 19 Euro. Voranmeldung notwendig, Tel. 06201/9963-0.

*****

Freitag, 02. März 2012, 19:00 Uhr, Kulturscheune

Charlotte Herzog von Berg.

Viernheim. Vom 02. M√§rz bis zum 28. April 2012 findet in der Kulturscheune die Ausstellung „Fr√ľhlingsboten“ mit Bildern und Farbradierungen von Charlotte Herzog von Berg statt.

Die Ausstellung wird am Freitag, 02. M√§rz 2012, um 19.00 Uhr er√∂ffnet. Die K√ľnstlerin ist anwesend. Die Einf√ľhrung h√§lt Dr. Gabriele Berrer-Wallbrecht, Musikalische Umrahmung: A. von Berg.

Charlotte Herzog von Berg: Geboren in Mannheim. Kunststudium in M√ľnchen und Berlin. Hochschulabschluss an der jetzigen UDK Berlin als Meistersch√ľlerin bei Hann Trier. Lebt als freischaffende Malerin in Berlin und Ladenburg am Neckar.¬† Die K√ľnstlerin ist Mitglied des Deutschen K√ľnstlerbundes und des K√ľnstlersonderbundes in Deutschland.

Ort: Kulturscheune, Satonévri Platz 1, Viernheim.
√Ėffnungszeiten: Dienstag 10 – 17 Uhr, Mittwoch 14 – 17 Uhr, Donnerstag 10 – 13 und 15 – 19 Uhr, Freitag 14 – 17 Uhr, Samstag 10 – 12 Uhr, und nach Vereinbarung

*****

 

Martinsschule Ladenburg.

Sonntag, 04. März 2012, 11:00/14:00 Uhr, Martinsschule Ladenburg/Rathausgalerie Hirschberg

Ladenburg/Hirschberg.Die Ausstellung ‚ÄěAtelier und K√ľnstler“ wird am 04. M√§rz 2012 in Ladenburg und Hirschberg er√∂ffnet.

Bei der 23. Kreiskulturwoche steht die Bildende Kunst wieder im Mittelpunkt. Mit einer Art Doppelpremiere startet am Sonntag, 4. M√§rz, um 11 Uhr in der Martinsschule in Ladenburg und um 14 Uhr in der Rathausgalerie in Hirschberg das bundesweit beachtete Ausstellungsprojekt ‚ÄěAtelier und K√ľnstler“ mit der Pr√§sentation von K√ľnstlerinnen und K√ľnstler aus der Metropolregion..

Rathausgalerie Hirschberg.

Im Vergleich zu den Ausstellungen der Vorjahre haben sich die Kreiskulturkommission und der Kreistag ab 2012 daf√ľr entschieden, nicht mehr eine gro√üe Wanderausstellung mit allen von der Jury ausgew√§hlten K√ľnstlerinnen und K√ľnstlern, sondern spezielle Gruppenausstellungen mit wenigen K√ľnstlern an ausgew√§hlten Orten, die von ihnen zusammen mit den Kuratoren konzipiert wurden. Das gibt den individuellen k√ľnstlerischen Ans√§tzen weiteren Raum zur Darstellung und erm√∂glicht eine viel intensivere Pr√§sentation der K√ľnstlerinnen und K√ľnstler in einer Ausstellung als fr√ľher.

Er√∂ffnet werden beide Ausstellungen von Landrat Stefan Dallinger, in der Rathausgalerie in Hirschberg begr√ľ√üt um 14:00 Uhr B√ľrgermeister Manuel Just, in Ladenburg um 11:00 Uhr begr√ľ√üt Schulleiter Kurt Gredel in der Martinsschule.

Orte: Großsachsener Straße, Hitschberg und Hirschberger Allee 2, Ladenburg.

*****

Chansonfestival in Heidelberg.

Bis 24. März 2012, Opernzelt Heidelberg

Heidelberg. Unter dem Titel „sch√∂ner l√ľgen“ findet ab dem 04. Februar 2012 das 12. Festival f√ľr neue deutsche Chansons im Heidelberger Opernzelt statt.

Neue deutsche Chansons und Lieder mit intelligentem Humor pr√§sentieren die ‚ÄěMacher‚Äú von ‚Äěsch√∂ner l√ľgen‚Äú im zw√∂lften Jahr. Alle Liebhaber des Chanson d√ľrfen sich auf poetische, freche, skurrile Abende im Kulturfenster in Heidelberg-Bergheim und im Opernzelt in Heidelberg freuen.

‚Äěsch√∂ner l√ľgen‚Äú ist nach Berlin das √§lteste und noch vor Berlin sogar das gr√∂√üte Chansonfestival der Republik.

Infos: www.schoenerluegen.de

Ort: Opernzelt Heidelberg, Emil-Maier-Straße 16, 69115 Heidelberg.

*****

Indoor-Spielplatz im Pflanzenschauhaus.

Bis 18. März 2012, Pflanzenschauhaus Luisenpark

Mannheim. Der Indoor-Spielplatz im Pflanzenschauhaus des Luisenparks wurde am 27. Januar 2012 eröffnet.

In diesem Jahr dreht sich alles um die gigantische Kletterattraktion: Mit einem Durchmesser von 8 Metern und einer H√∂he von 4 Metern macht die ‚ÄěDschungel-Arena‚Äú der Berliner Corocord GmbH m√§chtig Eindruck ‚Äď und vor allem Spa√ü! Von der Affenschaukel √ľber das Dschungel-Segel, etlichen Kletternetzen bis zu den Baum-dicken Riesentauen ist immer wieder neues Abendteuer geboten. Und das Beste: Das Mammut-Spielzeug wird nach dem Winterspielplatz im Park bleiben und ab Ostern seinen festen Platz im Luisenpark einnehmen.

‚ÄěTiefbau‚Äú-Experten oder jenen, die sich noch nicht so hoch hinaus trauen, liefern 12 LKW-Ladungen Sand auf 420 Quadratmeter gen√ľgend Stoff zum Baggern.

Eintritt: Bis 18. M√§rz 2012, t√§glich 10.30 ‚Äď 16.30 Uhr (ab M√§rz 10.00 ‚Äď 17.30 Uhr, Pflanzenschauhaus). Nur der Parkeintritt ist zu entrichten, die Ausstellung selbst ist kostenfrei!“
Ort:
Luisenpark, Mannheim.

Kunstverein: „Ganz andere Ausstellung als gewohnt.“

Guten Tag

Heddesheim, 26. September 2010. (Redaktionstipp!) Wer bei der neuen Ausstellung des Kunstvereins das √ÉŇďbliche erwartet… Bilder, die an der Wand h√§ngen, Skulpturen, die im Raum stehen… von K√ľnstlern, die in der Region bekannt sind, wird irritiert sein, denn die Ausstellung, die der Heddesheim Kunstverein seit dem vergangen Sonntag und noch bis zum 17. Oktober zeigt, ist diesmal etwas ganz anderes. Und das ist gut so, findet Roland Schmitt, 2. Vorsitzender des Kunstvereins.

Von Sabine Prothmann

mg_2348

Ungewohnte Installation - f√ľr junge Leute gedacht.

Es ist ein erkl√§rtes Ziel des Kunstvereins, „nicht nur etablierte K√ľnstler zu zeigen, sondern auch diejenigen, die noch ganz am Anfang stehen“, und diese wolle man auch finanziell unterst√ľtzen, so Schmitt. „Wir wollen junge Leute daf√ľr interessieren, dass es das auch gibt“.

Die Ausstellung „Farben und Formen – Arbeiten vor Ort“ zeigt Objekte und Zeichnungen der beiden jungen Kunststudentinnen Carolina Brack und Nicole Klimaschka.

Installationen vor Ort.

Papierbahnen scheinen das Dachgeschoss der Rathausgalerie nachzubilden, nachzuformen. Innerhalb von sechs Wochen sind direkt vor Ort die Installationen von Nicole Klimaschka entstanden. Die freiberufliche Architektin wurde 1972 geboren und studiert seit 2008 an der Freien Kunstakademie Mannheim.

Ihre Objekte formt sie aus Skizzenpapier, das sie mit Kleister stabilisiert und mit F√§den zusammenn√§ht. Sie hat das Geb√§lk des Alten Rathauses abgeformt und als Dublette neben die Holzbalken geh√§ngt. Lange wei√üe Leitern aus Transparentpapier liegen, stehen und h√§ngen im Raum, es sind die Abformungen der Leiter die zum Rathausturm f√ľhrt und die der Besucher durch eine ge√∂ffnete T√ľr sehen kann. Das Material hat in seiner Wei√üheit und Transparenz etwas Leichtes. Fasst man es an, und das darf und soll man, ist man erstaunt wie stabil es sich durch den Kleister und die N√§hte zeigt.

„Einzelne im Ausstellungsraum befindlichen Holzstreben des Geb√§lks m√∂chte ich abformen und die geformten Objekte neu platzieren. Durch das Abdecken von Dialogstreben und das Abformen einer Sprossentreppe m√∂chte ich einen anderen, neuen Raum bilden und auf die angrenzenden R√§ume verweisen“, so beschreibt die K√ľnstlerin ihre Vorgehensweise im alten Heddesheimer Rathaus.

„Abformungen.“

Alte Koffer aus den 50er Jahren und seit Anfang der 90er Jahre Aufbewahrungsort f√ľr Architekturskizzen waren der Ansto√ü zu den „Abformungen“ der K√ľnstlerin Nicole Klimaschka: „Ich entdeckte das Transparentpapier mit meinen alten Architekturzeichnungen als plastisches Material“. Es entstanden Matroschka-Figuren und Kofferobjekte.

Diese abgeformten Koffer hat sie auch nach Heddesheim mitgebracht.

„Abformen“ bedeutet f√ľr die K√ľnstlerin das Besch√§ftigen mit dem Thema Familie, das Weitergeben von Konflikten und √É‚Äěngsten an die n√§chste Generation und die Suche nach Behausung und eigenem Raum.

√ÉŇďber die Wendeltreppe steigt man in die Welt der K√ľnstlerin Carolina Brack. Brack studiert ebenfalls an der Freien Kunstakademie Mannheim.

„Seit 2007 arbeitet sie an einem Konzept das auf zeichnerischen sowie malerischen Kompositionselementen basiert und sich bis heute konsequent von der Bildfl√§che in den Raum entwickelt.“ (Dr. Rolf Lauter, ehemaliger Direktor der Mannheimer Kunsthalle)

Die Bilder im Vorraum des obersten Stockwerks zeigen abstrakte Bildwelten, die landschaftliche Motive, Bergformationen, B√§ume, Fl√ľsse und W√§lder in weichen Farben erahnen lassen.

Der Raum ist ein Kunstwerk aus vielen.

Gleich dahinter, verwandelt sich der Raum unter dem Dach des Rathauses in einen Mikrokosmos aus Formen und Farben. Wie Am√∂ben schweben filigran geschnittene Elemente von der Decke. Musik und Lichtprojektionen geben den Objekten der K√ľnstlerin eine fast unwirkliche Atmosph√§re. Mal meint man Fische, Korallen oder Blumen zu erkennen. Alles ist in Bewegung in einer Welt aus Licht und Schatten, Farben und Formen. Auf den ausgeschnittenen Kartonelementen befinden sich gezeichnete und gemalte abstrakte Farbkompositionen.

In einer Nische wirft ein Projektor eine Videoarbeit der Kunststudentin an die Wände, wo man fast assoziativ Motive zu erkennen glaubt. Der ganze Raum scheint ein einziges Kunstwerk bestehend aus vielen zu sein.

Mit dieser Ausstellung beschreitet der Heddesheimer Kunstverein sicherlich neue Wege und der Betrachter muss sich darauf einlassen: Es lohnt sich.

Info: Die Ausstellung ist bis 17. Oktober immer sonntags von 14 bis 17 Uhr in der Galerie im Alten Rathaus geöffnet.

Viel Freude mit den Fotos:

[nggallery id=138]