Mittwoch, 21. August 2019

Das Dilemma des Journalismus sind die so genannten Journalisten und vor allem „zg“

Guten Tag!

Heddesheim, 09. Juni 2010. Wir haben vor gut einem Monat schon einmal √ľber eine Unsitte des Mannheimer Morgen berichtet und heute m√ľssen wir das wiederholen. Denn die Zeitung tut oft nur so, als w√ľrde sie journalistisch informieren.

Von Hardy Prothmann

Journalist kann in Deutschland jeder B√ľrger und jede B√ľrgerin sein. Journalist ist n√§mlich keine gesch√ľtzte Berufsbezeichnung. Wenn Sie so wollen, k√∂nnte man (Bild)titeln: „Wir sind Journalist“. Wir alle. Jeder einzelne.

Das garantiert Artikel 5 Grundgesetz √ľber die Meinungsfreiheit. Danach k√∂nnen alle B√ľrgerInnen √ľber alle vorhandenen „Kan√§le“ ihre Meinung √§u√üern – eine staatliche Zensur findet nicht statt. Und das ist gut so.

Sicher haben Sie auch schon von „B√ľrgerjournalisten“ geh√∂rt. Vorreiterin und Erfinderin dieser neuen journalistischen Spielart ist die Bildzeitung. Der geht es nicht um B√ľrger und schon gar nicht um Journalismus, sondern vor allem um „exklusive“ Dinge – vornehmlich Fotos, die die Zeitung gerne mit gutem Geld bezahlt, vor allem dann, wenn es um „Exklusives“ geht – B√ľrger und Journalismus sind der erfolgreichsten Zeitung Europas dabei egal. Es geht um Auflage, Werbeeinnahmen, ums Gesch√§ft.

Bild-Insider wissen, was sich gut verkauft: TTT- Tiere, Titten, Tote.

Ob man dieses „Gesch√§ftsmodell“ nun gut findet oder nicht – Journalismus ist ein „Business“, ein Gesch√§ft. Typischerweise finanziert √ľber Werbung – wobei die Trennung zwischen Anzeigen und Redaktion als Status quo gilt, was aber fl√§chendeckend nur ein Mythos ist.

Wer guten Journalismus machen will, muss personalintensiv arbeiten. Von √ľberall her gibt es Informationen. Professioneller Journalismus pr√ľft diese, ordnet sie ein, gibt ihnen ein Gewicht.

Informationen sind sehr vielfältig und das macht auch den Reiz des Journalismus aus. Was steht fest? Was muss man anzweifeln? Was tiefer recherchieren? Was wie darstellen?

Fragen zu stellen und Antworten zu finden – das ist Journalismus. Ein Job, den jeder B√ľrger erledigen kann – wenn er bereit ist, sich viel Arbeit zu machen.

Aber es geht auch einfacher. Vor allem f√ľr so genannte Journalisten – die lassen n√§mlich die Arbeit machen.

Zum Beispiel bei Vereinen. Dort gibt es „Pressewarte“ – die schreiben auf, was im Verein passiert oder was der Verein vorhat. Das ist absolut richtig und legitim. Man informiert die √Ėffentlichkeit und das nat√ľrlich „positiv“.

Das machen Gemeinden, Regierungen und Firmen nicht anders. Alle machen das.

Auch wir √ľbernehmen redaktionell immer wieder ungepr√ľft „Informationen“ – wenn diese eindeutig sind.

Es gibt allerdings einen eklatanten Unterschied zwischen unserer redaktionellen Arbeit und der der Tageszeitungen, speziell der des Mannheimer Morgens.

Wir tun nicht so, als ob. Wir k√∂nnen nicht √ľberall an jedem Ort zu jedem Thema pr√§sent sein. Trotzdem k√∂nnen wir zu jedem Thema an jedem Ort berichten – indem wir recherchieren.

Ungepr√ľfte Informationen werden von uns niemals als redaktionelle, also gepr√ľfte, Informationen dargestellt. Der MM bedient sich hier eines „Tricks“. Texte von Vereinen, Institutionen, Beh√∂rden oder Firmen werden mit „zg“ gekennzeichnet.

Der unbedarfte Leser denkt vielleicht, dass das K√ľrzel f√ľr einen Journalisten steht – dem ist aber nicht so. „zg“ hei√üt „zugeschickt“.

Jeder Artikel – und davon hat es heute viele – im MM, der das K√ľrzel „zg“ tr√§gt, ist eine mehr oder weniger 1:1-√ÉŇďbernahme eines nicht journalistisch √ľberpr√ľften Textes, der so tut, als sei er ein redaktioneller Text, denn immerhin steht ein „K√ľrzel“ darunter.

Ganz konkret und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, werden damit die LeserInnen „verarscht“.

Sie glauben das nicht? Dann machen Sie sich einen Spaß draus.

Fragen Sie Ihre Kinder, Nachbarn, Kollegen, wen auch immer, was „zg“ hei√üt.

Wir verfahren anders. „zg“ ist f√ľr uns ein „No-Go“.

Auch wir ver√∂ffentlichen ab und an „zugesandte Mitteilungen“ – von der Gemeinde, von Vereinen oder von anderen.

Wir nennen die Quelle und wenn es notwendig ist, recherchieren wir nach und veröffentlichen zusätzliche Informationen.

Der Mannheimer Morgen tut so, als w√ľrde er seine LeserInnen aus eigener redaktioneller Kompetenz informieren – heute √ľberwiegend mit „zg“.

Ich pers√∂nlich finde es schade und bedenklich, dass eine Zeitung, die journalistisch ernst genommen werden will, nicht in der Lage ist, seine offensichtlichen Quellen zu nennen, sondern sich hinter einem „Pseudo“-K√ľrzel wie „zg“ versteckt.

Das ist armselig, schwach und feige.

Leider gilt diese Einsch√§tzung f√ľr viele der Journalisten in unserem Berichtsgebiet, f√ľr deren Redaktionsleitungen und f√ľr deren Produkte.

Ein aufrechter Journalismus benennt seine Quellen – au√üer, wenn er diese sch√ľtzen muss, weil die „Quelle“ Nachteile bef√ľrchten muss.

Journalismus ist das Gesch√§ft mit Informationen. Glaubw√ľrdiger Journalismus lebt von Transparenz.

Es gibt f√ľr kein Medium dieser Welt einen Grund, unproblematische Quellen zu verschweigen.

Au√üer f√ľr Tageszeitungen, die schon seit vielen Jahren ihre Inhalte nicht journalistisch, sondern „zugeschickt“ best√ľcken und so tun als ob es „journalistisch-erarbeitete“ Informationen seien.

Dazu geh√∂rt der Mannheimer Morgen, der einen sehr „flei√üigen Mitarbeiter“ hat, dessen „K√ľrzel“ „zg“ ist.

Wikipedia hat den „Bratwurstjournalismus“ zensiert – ist das gut oder schlecht? Und was hat das mit Heddesheim zu tun?

Guten Tag!

Heddesheim, 16. Januar 2010. Was hat die Debatte √ľber die L√∂schung des „Bratwurstjournalismus“ auf Wikipedia mit dem heddesheimblog zu tun? Sehr viel. Denn auch in Heddesheim gibt es Zensur. Sie ist „politisch“ verordnet und findet statt. Der Zensor hei√üt Michael Kessler und ist B√ľrgermeister. Ob diese Zensur „gut oder schlecht“ ist, m√ľssen Zensor und Zensierte selbst entscheiden.

Kommentar: Hardy Prothmann

„Zensur“ wird von den meisten Menschen eindeutig als etwas „Schlechtes“, „Verwerfliches“ , „Missbr√§uliches“ verstanden. Ist Zensur per se „schlecht“? Welche Zensur ist „schlecht“? √ÉŇďberhaupt, was ist Zensur?

Zensur ist tats√§chlich ein sehr vielf√§ltiges Wort, das mehr als eine „negative“ Bedeutung hat. Wikipedia selbst unterscheidet zwischen verschiedenen Zensur-Formen, beispielsweise politischer Zensur oder der Zensur in der Schule (Benotung).

Die Schulzensur an sich ist aber etwas vollkommen Normales. Sie ist eine Leistungsbeurteilung. Eine schlechte Benotung, eine schlechte Zensur also, wird der betroffene Sch√ľler meist als negativ begreifen und vielleicht als „Aufforderung“, es k√ľnftig besser zu machen. Der „1er“-Sch√ľler wird seine Note aber nicht als Zensur verstehen, sondern als „W√ľrdigung“ der „sehr guten'“ Leistung.

Zensur findet (nicht) statt.

„Politische Zensur“ lehnt instinktiv jeder Demokrat ab. Wie hei√üt es doch so sch√∂n im Artikel 5, Grundgesetz: „Eine Zensur findet nicht statt.“

„(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu √§u√üern und zu verbreiten und sich aus allgemein zug√§nglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gew√§hrleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“

Das aber ist falsch. Zensur findet sehr wohl, sogar demokratisch legitimiert statt. Ein Widerspruch? Auch hier kommt wieder der Artikel 5, Grundgesetz, zum Tragen:

„(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der pers√∂nlichen Ehre.“

Wer also bei dem „Meinungsrecht“ gegen allgemeine Gesetze usw. verst√∂√üt, darf oder muss sogar zensiert werden. Beispielsweise politisch-extremistische Vereinigungen. Gesetzes- und Verfassungstreue werden auch f√ľr die √ā¬†„freie Wissenschaft und Kunst“√ā¬†vorausgesetzt:

„(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.“

Die freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FsF) der Fernsehsender „indiziert“, sprich „zensiert“ beispielsweise Filme. Danach steht auf der Verpackung: Freigegeben ab Alter X. Pornographie ist generell erst ab 18 Jahren zul√§ssig (FSK 18) – obwohl pubertierende Jugendliche schon in j√ľngeren Jahren unb√§ndig das „Verbotene“ konsumieren wollen.

Halt den Mund!

Zensur findet auch in der kleinsten Einheit unserer Gesellschaft, der Familie statt: „Halt den Mund!“, hat sicherlich fast jeder Elternteil gegen√ľber dem Nachwuchs mindestens ein Mal im Laufe von vielen Erziehungsjahren gesagt. Zu recht?

Die Frage, ob Zensur gut oder schlecht ist, kann man nicht pauschal beantworten. Vermeintlich besser ist die Frage: Ist Zensur gerecht oder ungerecht? Der zensierte Mensch wird meistens zu „ungerecht“ tendieren, der Zensor sein „Recht“ betonen.

Wie komplex der Begriff der Zensur ist, zeigt wiederum Wikipedia selbst. Der Artikel „Zensur (Informationskontrolle)“ ist nicht nur schwach definiert, er ist so irrelevant definiert, dass er sofort gel√∂scht werden sollte. Auch dem „Bratwurstjournalismus“ wurde vorgeworfen, als Begriff irrelevant zu sein.

Ist das so? Sicher nicht. Der Begriff „Zensur“ ist sehr relevant, aber schlechter definiert als die gel√∂schte Fassung √ľber den „Bratwurstjournalismus“.

Vermutlich ist „Zensur“ bei Wikipedia so unzureichend definiert, weil die „Wikipedianer“ selbst damit ein gro√ües Problem haben, wie die L√∂schdebatte nicht nur um den „Bratwurstjournalismus“ zeigte.

Ist Zensur „gut oder schlecht?“

Im November gab es dazu eine Tagung, wie Radio Bremen berichtet: „Der Verein Wikimedia, der das Projekt Wikipedia finanziert, sich aber nicht in inhaltliche Diskussionen einmischt, l√§dt nun Wikipedia-Autoren und -Administratoren, Blogger und andere Interessierte ein, am Donnerstag, 5. November, 18 Uhr, in Berlin √ľber Lehren aus der L√∂schdebatte zu diskutieren.“

Zur√ľck zur Ausgangsfrage: Ist es gut oder schlecht (gerecht oder ungerecht), dass ein Wikipedia-Administrator den „Bratwurstjournalismus“ gel√∂scht hat?

Aus meiner Sicht ist es „schlecht“ – weil ich keinen Willen bei den „L√∂schern“ erkennen konnte, dieses relevante „Ph√§nomen“ nachhaltig beschreiben zu wollen. Ob das nun „Bratwurstjournalismus“ hei√üen muss, stelle ich dahin.

Der Hinweis, der „Bratwurstjournalismus“ sei eine Untermenge von „Gef√§lligkeitsjournalismus“ trifft in meinen Augen nicht zu. Vor allem, wenn er so mangelhaft definiert ist, wie bei Wikipedia. Dort steht unter dem Begriff „Lokaljournalismus“ folgende Erkl√§rung:
„Ein weit verbreitetes Vorurteil besagt, dass ein Lokaljournalist in erster Linie einen „Gef√§lligkeitsjournalismus“ produziere, indem er etwa √ľber Vereinsfeste, Firmenjubil√§en oder Geburtstagsfeiern lokaler Politiker berichtet. Berichte dieser Art gibt es h√§ufig, vor allem in kleineren Lokalzeitungen und Anzeigenbl√§ttern. Grunds√§tzlich aber nehmen Lokaljournalisten mit der Berichterstattung √ľber die Kommunalpolitik, √ľber soziale, wirtschaftliche und kulturelle Ereignisse und Entwicklungen vor Ort eine gesellschaftliche Aufgabe wahr. Die Vielfalt, Auflagenh√∂he und Reichweite der Lokalzeitungen ist eine Besonderheit der deutschen Medienlandschaft, ihre Reichweite in der Bev√∂lkerung wird von keinem anderen Medium erreicht.“

Wikipedia ist eine „Quelle“. Mehr nicht.

Ein „weit verbreitetes Vorurteil besagt“, dass ein Lokaljournalist in erster Linie einen Gef√§lligkeitsjournalismus produziere.

Ein Vorurteil also.

F√ľr das allerdings im Wikipedia-Artikel jede Quelle fehlt.

Ein Vorurteil wiederum wird auch gemeinhin unter Demokraten als „schlecht“ verstanden, als „unwahr“. Die Wikipedia-Definition negiert die Aussage sogleich, indem sie best√§tigt, dass es „Berichte dieser Art h√§ufig gibt“. Um dann wieder „grunds√§tzlich“ eine „gesellschaftliche Aufgabe“ herauszustellen. Und die Relevanzbegr√ľndung ist: „Ihre Reichweite in der Bev√∂lkerung wird von keinem anderen Medium erreicht.“

Auch hier sollten die Wikipedianer nacharbeiten. Eine hohe Reichweite ist nicht per se „gut“.

Dazu ein „Totschlagargument“: Adolf Hitler hatte nahezu die „totale Reichweite“. War das gut?

Gerade wenn das „Vorurteil“ keines sein sollte, sondern die „Tatsache“, dass √ľberwiegend „Gef√§lligkeitsjournalismus“ produziert wird, w√§re das extrem „schlecht“ – wegen der gro√üen Reichweite. Die haben auch Pandemien wie die Pest.

„Gef√§lligkeitsjournalismus“ ist eine Pest.

In der Konsequenz hie√üe das n√§mlich, dass eine gro√üe Zahl Menschen mit „Informationen“ versorgt wird, die ihnen „zu gefallen“ haben, tats√§chlich aber vor allem ganz wenigen n√ľtzlich sind.

Ein solcher Journalismus ist viel wert f√ľr die Sender der Botschaft („M√§chtigen“) und nichts f√ľr die Empf√§nger („Leser“). Auch Gef√§lligkeitsjournalismus ist also eine Art von Zensur.

„Gut“ an der L√∂schdiskussion um den Bratwurstjournalismus ist die hohe Aufmerksamkeit, die diese nicht nur in Journalistenkreisen gefunden hat.

Denn dadurch werden die Kolleginnen und Kollegen mit der Frage konfrontiert, ob das, was sie tun, „ethisch“ vertretbar ist oder nicht. Ich danke deswegen allen Kollegen, die dar√ľber berichtet haben. Und allen „Konsumenten“, die sich f√ľr diese Frage interessieren.

Tats√§chlich verlinkt das heddesheimblog oft auf Wikipedia. Die Begr√ľndung ist einfach: Wikipedia ist aus Sicht der Redaktion eine „Quelle“. Hier gibt es Informationen – ob die „stimmen“, haben wir damit nicht beantwortet. Jede Verlinkung ist nur ein Hinweis auf eine andere „Quelle“. Ob Meinungs√§u√üerung oder „faktische“ Information.

Wir verlinken auch auf andere Medien, Institutionen usw.. Alle Verlinkungen sind „Informationsquellen“. Mehr nicht.

Dar√ľber informieren wir unsere Leserinnen und Leser immer wieder.

„Gef√§lligkeitsjournalismus“ ist Zensur.

Der Heddesheimer Bratwurstjournalismus Gef√§lligkeitsjournalismus des Mannheimer Morgens ist aus meiner Sicht auch eine Form der Zensur. Und das ist mehr als bedauerlich – weil die Abonnenten des MM vors√§tzlich mit minderwertigen Informationen „versorgt“ werden, f√ľr die diese auch noch bezahlen m√ľssen.

Wie „gef√§llig“ der MM dabei ist, zeigt seine „Nicht-Berichterstattung“ √ľber die „politische Zensur“.

Die freie Journalistin Miriam Bunjes hat beispielsweise f√ľr das Internet-Portal der Evangelischen Kirche, „evangelisch.de“ ein Portr√§t √ľber das heddesheimblog geschrieben. Sie schreibt im September 2009:
„Seine Texte sind unbequem. Die Kritisierten wollen deshalb √∂ffentlich am liebsten gar nichts √ľber Hardy Prothmann und das „heddesheimblog“ sagen. „Wir beobachten das Blog aufmerksam und kritisch“, sagt ein Sprecher der Gemeinde Heddesheim, der namentlich nicht zitiert werden will. Mehr m√∂chte er nicht √ľber das „neue Medium in der Stadt“ sagen.“ (Anm. d. Redaktion: Unterstreichung durch die Redaktion heddesheimblog)

Ein „Sprecher“, der namentlich nicht zitiert werden will? Ist so jemand ein Sprecher?

Die Redaktion des heddesheimblogs wurde sp√§ter dar√ľber unterrichtet, dass „Presseanfragen“ an die Gemeinde nicht mehr an einzelne Mitarbeiter, sondern an „gemeinde@heddesheim.de“ zu richten seien. Wenn geantwortet wird, dann vom B√ľrgermeister Kessler oder seinem Sekretariat.

In Heddesheim wird „politische Zensur“ aktiv angewendet.

Aus „am liebsten gar nichts sagen“ soll eine Dienstanweisung geworden sein: B√ľrgermeister Michael Kessler hat nach unseren Informationen angeordnet, jede Anfrage des heddesheimblogs nicht zu beantworten, sondern an ihn weiterzuleiten. Wir haben dazu die Gemeinde angeschrieben und werden √ľber die Antwort berichten.

Wenn dies zutrifft, w√§re das „politische Zensur“ in Reinkultur. Antidemokratisch. Nicht akzeptabel. Aber „rechtlich“ absolut zul√§ssig.

Mitarbeitern w√§re per Ukas (auch unzureichend definiert bei Wikipedia) der „Mund verboten“. Jede Recherche (=Frage) soll „zentral“ (=B√ľrgermeister) kontrolliert werden.

Das w√§re der Versuch einer zensierten „Informationskontrolle“. Jeder Mitarbeiter, der dagegen verst√∂√üt, muss mit „arbeitsrechtlichen Konsequenzen“ rechnen. Mehr noch: Mit Druck, mit nicht-Bef√∂rderung, also mit Nachteilen.

Das heddesheimblog erf√§hrt trotzdem viel. Weil die Unzufriedenheit der Mitarbeiter der Verwaltung mit ihrer „F√ľhrung“ enorm hoch ist. Sie lassen sich nicht „das Maul verbieten“ und vertrauen darauf, dass die Redaktion des heddesheimblogs diese Informanten sch√ľtzt. Das tun wir.

„Quellen“, also Menschen, die etwas erz√§hlen wollen, werden von uns gesch√ľtzt. Was hei√üt das? Ganz einfach: Eine Quelle erz√§hlt uns etwas und wir sorgen daf√ľr, dass die „Spur“ zwischen Quelle und Bericht nicht zur√ľckverfolgt werden kann. Wenn das nicht m√∂glich ist, verzichten wir auf den Bericht.

Wenn die Redaktion des heddesheimblogs √ľber eine √§hnliche Behinderung der „Redaktion“ des Mannheimer Morgen erfahren w√ľrde – wir w√ľrden sofort solidarisch den Sachverhalt pr√ľfen und uns sofort f√ľr die Informationsfreiheit und die M√∂glichkeit einer freien Recherche einsetzen. Konkurrenzgedanken spielen dabei keine Rolle. Informationsfreiheit ist ein hohes Gut, das das heddesheimblog ungeachtet der Umst√§nde vor alles andere stellt.

Der MM denkt da anders. Er ist ja schon l√§ngst nicht mehr an „freier Berichterstattung“ interessiert, sondern betreibt aktiv „Gef√§lligkeitsjournalismus“.

Der Mannheimer Morgen ist ein Zensurorgan.

Damit stellt sich wieder die Frage: „Gut oder schlecht“? Als Beh√∂rdenleiter darf ein B√ľrgermeister seinen Mitarbeitern einen „Maulkorb“ verordnen. Er hat das Recht dazu. Er ist berechtigt, seinen Besch√§ftigten die freie Meinungs√§u√üerung in Bezug auf ihre Arbeit zu zensieren. Er h√§tte aber auch das „Recht“, dies zuzulassen.

Die Frage war: „Ist das gut oder schlecht?“

Das muss jeder, der davon weiß, selbst beurteilen.

Der Redaktion kann der „B√ľrgermeister“ Kessler nichts anordnen. Er kann versuchen, Recherchen zu behindern und sich damit zu einem Verhinderer von „Informationsfreiheit“ zu definieren.

Unseren Leserinnen und Lesern kann der „B√ľrgermeister“ Michael Kessler nichts „anweisen“. F√ľr die Leserinnen und Leser gilt Artikel 5 des Grundgesetzes: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu √§u√üern und zu verbreiten und sich aus allgemein zug√§nglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.“ (Anm. d. Red.: Unterstreichung durch die Redaktion.)

Das heddesheimblog ist eine „allgemein zug√§ngliche Quelle“, aus der sich alle B√ľrger „ungehindert unterrichten k√∂nnen“.

Und das ist ganz eindeutig „gut so“.

Zensur findet √ľbrigens in Heddesheim und auch in anderen Gemeinden √ľber „nicht-√∂ffentliche“ Gemeinderatssitzungen statt.

Dar√ľber wird das heddesheimblog exklusiv in den kommenden Tagen berichten.

In eigener Sache: Vertraulichkeiten


Guten Tag!

Heddesheim, 05. August 2009. Das heddesheimblog zitiert heute aus einem Papier, dass auf sechszehn Seiten deutlich sichtbar den Ausdruck „vertraulich“ tr√§gt. Ist das erlaubt? Ist das nicht „gesetzeswidrig“? Ist das am Ende „strafbar“?

Ein Jurist hat mir mal gesagt: „Es ist alles erlaubt, was a) nicht angeklagt und b) nicht verurteilt wird. Gesetze spielen dabei erst Mal keine Rolle.“

Der Volksmund kennt den Spruch: „Wo kein Richter, da kein Urteil.“

Das heddesheimblog steht f√ľr intensive Recherche und einen modernen Journalismus. Modern hei√üt: dieser Journalisms benutzt alte und neue Medien, neue Kommunikationsformen, bedient sich aber der bew√§hrten handwerklichen F√§higkeiten und achtet auf Regeln.

Eine handwerkliche Fähigkeit ist Recherche. Die gefällt nicht jedem Рmanchem Journalisten nicht, denn sie macht viel Arbeit. Aber auch manchen Personen oder Firmen nicht, den gut recherchierte Geschichten machen vor allem denen Probleme, die etwas zu verbergen haben.

Bew√§hrte Regeln sind: Respekt der Privatsp√§hre, Halten an Abmachungen, immer auch die Gegenseite h√∂ren oder es zumindest versuchen und einige mehr. Und die wichtigste aller Regeln: Quellen genie√üen absoluten Schutz. Quellen – das sind Personen, die Journalisten mit ihrem (oft internen) Wissen bei der Recherche unterst√ľtzen. Journalisten k√∂nnen sich zum Schutz ihrer Quellen auch vor Gericht auf das „Zeugnisverweigerungsrecht“ berufen, √§hnlich Pfarrern, √É‚Äěrzten und Rechtsanw√§lten.

Das heddesheimblog hat sich bei diesem Artikel nicht an die „Vertraulichkeit“ gehalten. Wieso nicht? Ganz einfach: Das heddesheimblog hat keine Vertraulichkeit in dieser Sache mit der IFOK vereinbart. Die hat das zwar ins Papier geschrieben, aber nicht um eine Best√§tigung gebeten.


Die IFOK ist auch keine Quelle, die es zu sch√ľtzen gilt, sie ist kein Amt, keine Institution, keine Beh√∂rde, kein Gremium wie der Gemeinderat und schon gar kein „Whistleblower„, der pers√∂nliche Nachteile bef√ľrchten muss.

Zudem hat jeder „Dialog“-Teilnehmer auf Nachfrage des heddesheimblogs zugestimmt, zitiert werden zu k√∂nnen. Bei der 2. Sitzung war auch der Mannheimer Morgen anwesend, ein zweites Medienunternehmen, dass √Ėffentlichkeit herstellt.

Die angeblich 20 in diesem Papier zusammengefassten Interviews sind anonymisiert. Aus den Interviewpassagen haben wir nicht zitiert, weil es dar√ľber eine Vereinbarung gibt – an die wir uns halten. Die gegliederten √ÉŇďbersichten hingegen sind Argumentesammlungen, die in unseren Augen absolut keiner wie auch immer gearteten „Vertraulichkeit“ unterliegen.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Gezwitscher

Guten Tag,

es gibt Nachrichten, andere Nachrichten, noch andere Nachrichten und noch viele andere Nachrichten.

Sie fragen jetzt zu Recht: Hä? Was jetzt?! Nachrichten sind doch Nachrichten!?

Nochmal von vorne. Aber Sie m√ľssen Geduld haben, weil der Text etwas l√§nger ist…

Es geht um Medienkompetenz. Also, wie nutze ich als Mensch die Medien und was wei√ü ich √ľber das Medium, den Mitarbeiter und seine Quellen. Und: Was interessiert mich? Alles? Der „Mantel“ (erste und letzte Seiten der Zeitung), der Sport, die Wirtschaft, das Lokale?

Viele Nachrichten beginnen eine Nachricht zu werden, wenn sie zum Beispiel durch die Presseagenturen wie deutsche presse agentur (dpa), agence france press (afp) oder auch von „richtig gro√üen“ Agenturen wie the associated press (ap) ver√∂ffentlicht werden. Im Bereich der Wirtschaft sind das Bloomberg oder Dow Jones News, im Sport der sport informationsdienst (sid). In Russland ITAR Tass, sonstwo auf der Welt gibt es viele Agenturen.

Aus den Meldungen (Nachrichten) der Agenturen werden dann Nachrichten in Massenmedien, also in Zeitungen, im Radio, im Fernsehen: Viele Zeitungen √ľbernehmen Texte der Agenturen√ā¬† (schauen Sie in der Zeitung unter die Artikel… da steht dann dpa oder ap), im Radio wird manchmal auch noch gesagt, wo die Nachricht√ā¬† herkommt (nach einer Information der dpa…), also die „Quelle“ genannt, seltener im Fernsehen.

Fast keine „eigenen“ Nachrichten mehr

Medienkritiker sagen, es gibt √ľberwiegend fast nur noch Nachrichten, die nicht mehr selbst√ā¬†recherchiert sind (von den Journalisten der Tageszeitung, die Sie (Sie lesen diesen Text gerade) abonniert haben), sondern auf Agenturnachrichten zur√ľckgehen. Die „Agentur“ kann tats√§chlich (vor allem im lokalen und regionalen) auch ein Verein, die Polizei, ein Presseb√ľro oder √§hnliches sein.

Warum das so ist? Aus Kostengr√ľnden – auch Medien m√ľssen sparen, zum Beispiel bei Journalisten.
Warum kritisierten die Kritiker das? Weil jede „Nachricht“, egal ob von einer Agentur oder aus einer anderen „Quelle“ von Journalisten√ā¬†f√ľr das eigene Medium √ľberpr√ľft werden sollte, in dem sie ver√∂ffentlicht werden. In der Praxis ist das kaum zu schaffen. „Man“ (die Journalisten) vertraut auf die Agenturen (die dort arbeitenden Journalisten) oder andere Quellen.

Das ist √§hnlich wie im Stra√üenverkehr. Alle bedienen sich derselben Regeln. Ein Auto, das links blinkt, sollte auch links fahren, tut es das nicht und Sie vertrauen drauf, kommt es zum Unfall. Im Journalismus nennt man das „Ente“ oder auch „Falschmeldung“. Meistens fahren Autos aber links, die links blinken.
Trotzdem gilt: Sei vorsichtig!

Seriös oder unseriös?

Wer Medien „konsumiert“ ist ein „Medienkonsument“, er „verbraucht“ Nachrichten. In der Wissenschaft nennt man den Medienkonsumenten auch Rezipient, den Empf√§nger einer Nachricht also.
Medienkompetenz hat der Rezipient, wenn er sich „bewusst“ ist, dass es verschiedene Quellen gibt, seri√∂se und unseri√∂se. Und wenn er wei√ü, dass er sich „normalerweise“ auf die seri√∂sen verlassen kann und unseri√∂se ignorieren soll.
Manchmal ist es aber auch umgekehrt: dann „l√ľgen“ die „vermeintlich seri√∂sen“ und die „unseri√∂sen“ enthalten die „Wahrheit“.
Und machmal ist es noch komplizierter: Der Rezipient, Konsument oder Politiker, kann oder will sich auch auf die unseri√∂sen oder sogar „falsch meldenden“ Medien verlassen und beziehen, weil diese seinen „Interessen“ dienen. So werden falsche Informationen zu „interessengesteuerten Informationen“.
Denken Sie an den Irak-Krieg und die „angeblichen Massenvernichtungswaffen“. Dar√ľber haben fast alle westlichen Medien meist vollkommen unkritisch berichtet. Die Massenvernichtungswaffen, so hat sich sp√§ter herausgestellt, gab es nie.
Ein anderes Wort daf√ľr ist Propaganda. Noch eins Werbung. Noch eins Wahlkampf.

Das klingt kompliziert und ist es auch. Es beschreibt aber ganz gut das Handwerk der Journalisten, die versuchen wollen, m√∂glicht „objektiv“ aus dieser „komplizierten“ Welt die “ echte (objektive) Nachricht“ herauszufiltern. Das ist √§hnlich wie im Stra√üenverkehr. Der Anf√§nger findet es schrecklich chaotisch, der erfahrene Verkehrsteilnehmer findet sich zurecht.

Objektivität und Vertrauen

Wie der Rezipient, der in unserer Region den „etablierten Medien“ vertraut: das sind beispielsweise der Mannheimer Morgen, die Rhein-Neckar-Zeitung, die Weinheimer Nachrichten und der SWR. Manche vertrauen auch auf SWR3, Radioregenbogen oder RPR1.
Allen gemein ist, dass sie meistens nur ihrer „Marke“ vertrauen, also dem Medium, dass sie am meisten nutzen und damit kennen: Man nennt das Lese-, H√∂r- oder Sehgewohnheit.

Damit sind wir wieder auf der „Stra√üe“. Der „Benz“-Fahrer schw√∂rt auf sein Auto, der „BMW-Fahrer“ auf seins und alle anderen auf das jeweils „eigene“. Unabh√§ngig davon, dass Toyota seit Jahren den „Benz“ in Sachen „Qualit√§t“ √ľberholt hat oder klar ist, dass Umweltschutz und BMW zwei verschiedene Dinge sind. Porsche-Cayenne-Fahrer sind nicht ansprechbar, wenn es um die Frage nach dem √∂kologischen Sinn√ā¬†geht ein solches Auto zu fahren.

Das hat mit Vorlieben zu tun oder wie sie „geschaffen“ werden.

Was ist die Quelle einer Nachricht?

Leider gibt es aber immer h√§ufiger√ā¬†„Nachrichten“, die√ā¬†gar nicht von „Nachrichtenagenturen“, sondern von PR-Agenturen (Public-Relationsship-Agenturen, also Firmen, die gegen Geld diese Nachrichten f√ľr andere Firmen schreiben und so tun, als seien sie journalistische Nachrichten) kommen.
Und zwar als Text, als Ton oder als Bewegtbild, also als Zeitungsartikel, Radioreport oder Nachrichtenfilm.
Sp√§testens bei PR-Geschichten, die sich als „Nachricht“ verkaufen und unkritisch √ľbernommen werden, ist mit dem objektiven, dass hei√üt einem Quellen √ľberpr√ľfenden Journalismus Schluss (egal ob Nachrichtenagentur, Geschw√§tz auf der Stra√üe oder sonstige Quelle).

Leider finden diese Nachrichten ihren Weg in das „Medium“, welches auch immer. Aus Kostengr√ľnden, Faulheit der Journalisten oder weil man eben nicht nachfragen will, sei es aus gesch√§ftlichen oder ideologischen Gr√ľnden.

Ebenso m√§ngelbehaftet sind oft Nachrichten, die „offiziellen“ Quellen vertrauen, also wenn die Quellen „√É‚Äěmter“ sind (das muss doch Brief und Siegel haben!) oder „Studien“ sind (das haben doch Wissenschaftler erarbeitet!).
Ist das so? Kann der Rezipient, also Sie oder ich, darauf vertrauen, dass die Wissenschaftler oder √É‚Äěmter sich nicht irren oder nicht „spezielle Interessen“ verfolgen? Guter Journalismus √ľberpr√ľft das.

Vertrauen ist wichtig im Leben. Man muss sich verlassen k√∂nnen. Blindes Vertrauen ist aber nichts wert. Dann ist man „verlassen“ – von allen „guten Geistern“.

Die wichtigste journalistische Regel hei√üt: Traue keinem! Alle k√∂nnen l√ľgen oder sich auch nur irren oder einen schlechten Tag gehabt haben. Das gilt auch f√ľr den einzelnen Journalisten selbst, das Medium, die Agentur, die die Nachricht verfasst haben.

Manchmal √ľbernehmen „die Massenmedien“ (gemeint ist damit meistens immer noch Zeitung, Radio, Fernsehen, bei anderen auch schon „das Internet“) diese Nachrichten und nutzen sie als Grundlage, um „vor Ort“ selbst nachzurecherchieren, was dran ist, an „der Nachricht“. Das sind dann „eigene Nachrichten“.

Soziale Netzwerke schaffen Nachrichten

Diese „eigene Geschichten“ sind Nachrichten, die nicht nur ein paar Zeilen lang sind, sondern eine „Geschichte“, also einen Zusammenhang darstellen und von einem Journalisten recherchiert wurden (er hat die Quelle √ľberpr√ľft und andere herangezogen).

Im Internet gibt es aber auch neue Erscheinungen, √ľber die sich „Nachrichten“ verbreiten: sogenannte „soziale Netzwerke„. Hier wird „gechattet“ (per Tastur geplaudert) oder in „Foren“ diskutiert.
Nat√ľrlich gibt es auch email oder in der Telekommunikation sms. All das sind „Nachrichtenkan√§le“, sie dienen dem Austausch von Informationen. Immer √∂fter kommen aus diesen sehr unzuverl√§ssigen Quellen Nachrichten, die es in die „etablierten“ (also bekannten) Medien schaffen.

Ein relativ neuer Kanal ist Twitter (Gezwitscher): Hier wird eine Art email als eine Art sms ausgetauscht, kurze Nachrichten, um auf eine neue Nachricht oder Nachrichtenquelle hinzuweisen, man „twittert“ oder „zwitschert“ sich was zu.

Auch zu Pfenning wird „getwittert“

Auch zum Thema „Pfenning“, findet sich jetzt ein „Twitterkanal“: hier
Der verweist auch auf das heddesheimblog oder auf youtube, wo es mittlerweile mehrere Videos zum Thema Pfenning in Heddesheim gibt (suche nach pfenning + heddesheim). Diese Videos sind eindeutig propagandistisch angelegt. Sie wollen nicht objektiv informieren, sondern emotional wirken.

Wie solche „Nachrichten“ einzusch√§tzen sind, ob man sie glauben will oder ihnen kritisch gegen√ľber steht, h√§ngt von dem einzelnen Rezipienten und seiner Medienkompetenz selbst ab.

Deswegen gilt: Kritisch sein, hat noch nie geschadet.

Das heddesheimblog