Donnerstag, 27. Februar 2020

Gabis Kolumne

Die Sache mit der Peinlichkeit

Spiegel-Titel zur Pubertät.

Rhein-Neckar, 16. Juli 2012. Wenn Kinder in die Pubertät kommen, werden Eltern nicht nur schwierig, sondern auch peinlich. Ist das so? Gabi macht sich darüber ihre Gedanken.

„Pubertät ist, wenn die Eltern schwierig werden“, sagte mir kürzlich mein Tochter.

Okay, okay, ich habe das alles schon einmal mit dem Sohnemann durchgemacht. Aber das war die männliche Variante und jetzt kommt die weibliche, sprich beleidigt sein, zicken und das ganz große Drama.

„Weißt du eigentlich, dass in der Pubertät im Hirn von Jugendlichen alles neu verschaltet und verdrahtet wird?“, fragte mich mein Goldkind, und hatte damit die Entschuldigung für alles, was kommen könnte, parat.

So etwas lernt man heute also in der Schule, dachte ich mir.

Und wie sieht das bei mir aus, frage ich mich. Werde Frauen, die auf die 50 zugehen nicht auch neu verdrahtet? Soll ich jetzt beleidigt sein, zicken und großes Drama spielen?

Eine meiner Freundinnen, und sie gehört zu meinen liebsten, immerhin habe ich mit ihr schon die Schulbank gedrückt und den ersten Liebeskummer – auf beiden Seiten – durchgestanden, hat Zwillinge, beide 14 Jahre alt und beiderlei Geschlecht. Also die ganz harte Nummer.

Sind wir wirklich peinlich?

„Vor Kurzem“, erzählte sie mir, „habe ich ganz laut Musik aufgelegt und getanzt. Du hättest meine Kinder erleben sollen, das war ihnen absolut peinlich und sie hatten nur ein verächtliches ‚oh, Gott, Mama‘ für mich übrig“.

Ich wusste genau, was sie meinte, jegliche Emotionalität auf Elternseite wird als Entgleisung empfunden.

Die größte Peinlichkeit für Jungs ist der Kuss der Mutter vor allen Freunden, bei Mädchen ist es die Aufforderung, das T-Shirt doch runter zu ziehen. Tanzen in der Öffentlichkeit setzt dann noch allem eine Krone auf.

Ich war mit Freundinnen und unseren Töchter auf einem Straßenfest unterwegs, Musik spielte und auf einer Bühne wurde getanzt. Eine von uns „älteren“ Mädels wagte es, sich von den Klängen verführen zu lassen und sich rhythmisch zu bewegen.

„Mama, das ist ja nur peinlich“, war der sofortige Kommentar ihrer Tochter.

Das heißt also, wenn Kinder in die Pubertät kommen, sollten wir auf Elternseite sofort auf die Spaßbremse drücken. Sprich uns erwachsen, humorlos und spaßfrei bewegen und verhalten.

Liebesbeteuerungen und -beweise sind nur noch den Teenagern untereinander gestattet genauso wie emotionale Ausbrüche oder Tanzeinlagen in der Öffentlichkeit.

Ich habe mich gefragt, wie war das in unserer Pubertät? Haben wir unsere Eltern auch als peinlich empfunden?

Waren unsere Eltern noch Eltern?

Oder haben sich unsere Eltern erwachsener verhalten? Ich kann mich zumindest nicht erinnern, dass meine Mutter zu lauter Musik durch die Wohnung getanzt ist.

Ab einem bestimmten Alter habe wir auch kaum noch die Freizeit mit unseren Eltern verbracht und wenn, dann war das beim Sonntagsspaziergang, also mit Ausschluss der Öffentlichkeit. Wir wurden aber auch nicht von unseren Eltern überall hin gefahren und sie hatten weit weniger Kontaktmöglichkeiten mit unserem Freundeskreis bei Schul- und Freizeitveranstaltungen. Die Welten waren getrennter. War das besser?

Zudem begann die Pubertät später, zumindest, was das Freizeitverhalten betraf. Vielleicht müssen sich unsere Kinder auch mehr abgrenzen, da wir länger „jung“ sind als die Generationen vor uns. Wir hören oft ähnliche Musik, tragen ähnliche Klamotten und feiern Partys.

Ich war kürzlich mit meinem 18jährigen Sohn in einem Café. Die Bedienung kam und fragte: „Was wollt ihr trinken?“

„Sie hat mich einfach geduzt“, empörte sich mein Sohn. „Sie hat mich einfach geduzt“, freute ich mich.

Heißt das, wir wollen nicht erwachsen, nicht „alt“ werden? Müssen wir uns ändern?

„Ich habe beschlossen, ich tanze weiterhin durch die Wohnung, wenn es mir danach ist“, sagte meine Freundin mit den Zwillingen. „Soll’s meinen Kindern doch peinlich sein.“

Ja, dachte ich, soll’s ihnen doch peinlich sein, das werden sie überleben und ich nahm mir vor, künftig solche Aussagen lockerer zu nehmen, denn erstens haben wir schon viele peinliche Situationen mit unseren Kindern erlebt und zweitens, die Pubertät geht vorüber – irgendwann.

gabi

Gabis Kolumne

Einkaufstrolleys, Unterhemden und Tennissocken auf dem Prüfstand

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Guten Tag!

Rhein-Neckar, 18. Juli 2011. Wann sind Sachen oder Kleidungstücke cool und wann uncool, fragt sich Gabi. Hat das etwas mit dem Alter zu tun oder mit der jeweiligen Mode?

Cool oder uncool? Das ist hier die Frage.

Einkaufstrolleys und Birkenstocksandalen sind voll uncool – da werden Sie mir sicherlich Recht geben. Aber unbenommen sie sind extrem praktisch.

Sky-Heels auf der Gartenparty und Flip Flops im Regen sind cool, aber eindeutig unpraktisch. Man bleibt im Rasen stecken oder man bekommt nasse Füße.

Spätestens, wenn Sie pubertierende Kinder haben, werden Sie in die Coolness von Kleidungsstücken und Ähnlichem eingeführt.

Der gute alte Ranzen wird irgendwann durch den Rucksack und der wiederum durch die Umhängetasche ausgetauscht. Auch wenn der Gurt tief in die Schulter einschneidet.

Feste, gefütterte Schuhe im Winter sind genauso verpönt wie bequeme Sandalen im Sommer.

Badehosen für Jungs müssen so weit und lang sein, dass sie den kompletten Badesee aufsaugen und die Sommerkleidchen der Mädchen so kurz und dünn, dass sie eigentlich nichts mehr bedecken.

Es gab eine Zeit, da waren die Haare meines Sohnes so lang, dass er eigentlich nichts mehr sehen konnte. Die Hosen des Sohnes meiner Freundin waren so weit, dass man Angst hatte, dass er sie verliert, während die Jeans meiner Tochter so eng waren, dass ich ständig befürchtete, sie würde einen akuten Blutstau erleiden.

„Mama, das ist absolut cool.“

„Mama, das ist absolut cool“, ist der zweithäufigste Satz, den man hört, wenn man mit pubertierenden Kindern zusammenlebt, der nur noch durch „Oh Gott Mutter, wie uncool“ getoppt wird.

Uncool sind Regenjacken, Brotdosen, Pausenbrote, feste Schuhe, Socken in Sandalen oder Ballerinas, kurze Shorts bei Jungs, Schirme, Essen in der Mensa, Fahrradhelme, Ellenbogenschützer beim Inlinern – also alles, was das Leben praktisch, gesund und sicher macht. Der Umkehrschluss lautet logischerweise – cool ist alles, was das Leben unpraktisch, ungesund und unsicher macht.

Also Strickjacken im Regen, Sneekers beim Wandern und Burger oder Snacks in der Mittagspause.

Aber so einfach ist das leider nicht. Kaum habe ich mich an dieses Regelwerk gewöhnt, werden die Koordinaten neu gerüttelt. Plötzlich sind kurze Haare angesagt und Wanderstiefel sind absolut cool – aber vor allem bei 30 Grad und Sonnenschein. Waren weiße Tennissocken noch vor zehn Jahren ein absolute No Go, klärte mich meine Tochter gerade erst vor ein paar Tagen auf, dass man diese wieder getrost zu Chucks tragen könne.

Was macht Coolness aus?

Was lernen wir daraus? Richtig, Coolness ist eindeutig von Modetrends abhängig, aber auch von der Peer Group, in der man sich bewegt.

Das heißt, selbst wenn der allgemeine Trend zu „In ear“-Kopfhörern tendiert, kann es passieren, dass die Kids mit Mickey Mäusen auf den Ohren rumlaufen, weil das in der eigenen Clique angesagt ist.

Nerdbrillen, eben noch dem Streber vorbehalten, werden wenig später zum Must-Have 2011, auch wenn man aussieht wie Puck, die Stubenfliege.

Ganz dramatisch wird es, wenn eine weitere Generation dazwischen liegt, also, wenn Großeltern versuchen trendige Geschenke zu machen. Stolz präsentierte mir meine Mutter ein hübsches Jungen-Sweat-Shirt, das sie in einer Boutique im Urlaub erstanden hatte. „Die Verkäuferin hat mir erklärt, so was tragen jetzt alle“, erklärte sie mir stolz und ich erkannte schon auf den ersten Blick, dieses Oberteil wird mein Sohn niemals anziehen.

Geschädigt für’s Leben

Aus meiner eigenen Jugend verhasst, sind mir bis heute noch Unterhemden. „Ach Gott, des Kind hat ja gar kein Unterhemd an“, rief meine Großmutter immer entsetzt aus, selbst bei 25 Grad im Schatten. Das fand ich so uncool, das ich das Kleidungsstück bis heute vollständig aus meinem Leben, sprich Kleiderschrank verbannt habe.

Ähnlich ging es mir mit Schlafanzügen und Nachthemden, irgendwann in meiner Pubertät begann ich im T-Shirt zu schlafen und behielt das bis vor wenigen Jahren so bei. Und siehe da, manches ist anscheinend eher Lebensabschnitt- als Mode- abhängig, konnte ich vor Kurzem doch beobachten, dass auch mein Sohn das T-Shirt dem Pyjama vorzieht.

Uncool ist demnach ein Synonym für peinlich, spießig, altmodisch – und das sind oft auch Eltern. Cool dagegen ist lässig, angesagt, trendy – also meist, das was die Freunde machen oder haben.

Spießig, peinlich, uncool …

Aber auch das Erwachsenenleben ist vor solchen Kategorisierungen nicht immer sicher.

„Mein Gott, hast Du das gesehen, der hat ja einen weißen Opel Kombi – voll das Spießer Auto“, sagte kürzlich eine Freundin über einen Arbeitskollegen.

„Die Mutter von XY hat doch tatsächlich den Kuchen in einer Tupperdose auf den Tisch gestellt, wie peinlich ist das denn“, erzählte eine Bekannte.

Und als mein Mann mir kürzlich einen Einkaufstrolley mitbrachte und meinte damit könnte ich doch künftig durchs Rhein-Neckar-Zentrum bummeln, rief ich aus: „Niemals, das ist ja völlig uncool!“

gabi

Gabis Kolumne

„Ich werde das Kind schon schaukeln“

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Guten Tag!

Heddesheim, 13. Dezember 2010. Pubertierende Kinder sind anstrengend, aber lange nicht so betreuungsintensiv wie Kleinkinder, musste Gabi noch einmal hautnah erfahren.

Die Windelzeit haben meine Freundinnen und ich ja Gott sei dank hinter uns gelassen – was natürlich nicht heißt, dass das Leben mit pubertierenden Kindern einfacher ist, aber es ist zumindest weniger betreuungsintensiv.

kind

Spielen macht Spaß!

Das wurde mir vor kurzem mal wieder bewusst, als mich eine Freundin – die sehr spät ihr erstes Kind bekommen hatte – bat, einen Nachmittag auf ihren goldgelockten einjährigen Sonnenschein aufzupassen.

Das müsste doch ein leichtes Spiel sein

„Klar“, sagte ich, „kein Problem“. Denn immerhin hatte ich ja zwei Kinder schon fast groß gezogen und mit einem Kleinkind dürfte das doch ein leichtes Spiel sein.

Kurz nach der Mittagszeit brachte sie mir also ihr Herzblatt vorbei, bepackt – o je, das hatte ich schon verdrängt – mit einer großen Tasche mit Windelutensilien, Flasche, Gläschen, Schnuller, Lieblingsschmusetier und Duplo-Steinen.

„So in einer Stunde kannst du ihm das Gläschen warm machen, anschließend müsste er müde werden und dann schläft er bestimmt zwei Stunden. Du kannst ihn dann auf die Spieldecke mit seinen Duplo-Steinen setzen und er beschäftigt sich ganz alleine. So gegen 19 Uhr gibst du ihm das Fläschchen, aber da müsste ich schon wieder zurück sein. Und frisch machen solltest du ihn, bevor du ihn hinlegst. Ich hoffe, ich habe nichts vergessen, aber ich bin jederzeit auf dem Handy erreichbar“, erklärte mir meine Freundin, lächelte, drückte einen Schmatz auf das Goldköpfchen und überreichte mir ihren Sohn.

Bis zu diesem Augenblick hatte mich der kleine Wonneproppen noch freudig angestrahlt, als ihm aber bewusst wurde, dass seine Mutter im Begriff war ihn bei der „bösen“ Tante zurück zu lassen, verfinsterte sich seine Miene und binnen Sekunden brach ein fürchterliches Geschrei los.

„Geh’ nur, das bekomme ich schon hin“, meinte ich tapfer, nahm den strampelnden Einjährigen auf den Arm und zwinkerte meiner Freundin beruhigend zu. „Ich werde das Kind schon schaukeln“, versuchte ich sie zu beruhigen. Etwas unschlüssig schaute sie auf ihren schreienden Sohn und verließ dann mein Haus.

Nichts läuft nach Plan

Ich brauche Ihnen jetzt nicht zu erzählen, dass alles nicht nach dem Plan lief, den meine Freundin mir so freudig mitgeteilt hatte. Nachdem ich unzählige und vergebliche Versuche unternommen hatte, das schreiende Kind mit pädagogischen Maßnahmen zu beruhigen, kam mein Sohn mit einer Tüte Gummibärchen um die Ecke und fragte: „Kann man das Geschrei denn irgendwie abstellen?“. In dem Moment huschte ein Lächeln über das tränenüberströmte Gesicht des kleinen Goldschatzes und er quiekte „haben“ und deutete unmissverständlich auf die Haribo-Tüte. In meiner Verzweiflung hielt ich ihm ein rotes Bärchen hin, der Kleine strahlte, steckte das Fruchtgummi in seinen Mund und intonierte laut und verständlich „mehr“.

Nachdem er genüsslich die halbe Tüte verspeist hatte, schritt ich ein und nahm ihm die Tüte weg. Ich breitete die Spieldecke auf dem Boden aus, legte die Duplo-Steine vor ihn und ging in die Küche um das Gläschen zu wärmen. Keine zwei Minuten später hörte ich ohrenbetäubendes Geschepper. Wie langweilig waren doch seine Spielsachen im Vergleich zu dem CD-Regal, dessen Inhalt er mit einem Schwung auf den Boden befördert hatte. Goldschatz strahlte.

Okay, rief ich mir ins Gedächtnis, Kinder im Krabbelalter darf man nicht unbeaufsichtigt lassen. Ich schnappte mir den Kleinen und setzte ihn in der Küche vor eine Schublade mit Tupperware. Glücklich räumte er die Plastikdosen und Deckel aus und ich hatte Zeit, um festzustellen, dass der Inhalt des Gläschens eindeutig zu heiß war. Also, ab ins kalte Wasserbad.

Er hatte viel Spaß – ich weniger

Es wird Sie sicherlich nicht wundern, dass die Hälfte des Gläschens auf meinem Pulli und im Gesicht meines Goldköpfchens landete, zumindest hatte er viel Spaß dabei – ich weniger.

„So, mein Schatz, jetzt geht’s ab ins Bettchen“, erklärte ich meinem Herzchen, holte den Kuschelhasen und legte beide in mein Ehebett, natürlich nicht ohne zuvor dicke Decken an den Seiten aufzubauen, damit er nicht herausfallen konnte.

Kaum hatte ich ihn abgelegt, stieg ein eindeutiger Geruch in meine Nase. Mist, dachte ich, ich habe ganz vergessen, dass ich ihn noch wickeln muss. Ich rannte ins Wohnzimmer holte die Wickeltasche. Die Zeit hatte der kleine Schatz genutzt, quer über das Bett zu robben und die Bücher vom Nachttisch zu fegen. „Okay, okay, mein Fehler“, sagte ich und immerhin das Wickeln ging mir doch noch ganz gut von der Hand.

„So, mein Schatz, jetzt wird aber geschlafen“, gurrte ich freundlich. Goldköpfchen war aber ganz anderer Meinung, er setzte sich auf und deutete zur Tür. „Mama“, kam es weinerlich von seinen Lippen. „Die Mama kommt gleich wieder, du musst jetzt ein bisschen schlafen und dann ist deine Mama wieder da“, versuchte ich ihm zu erklären. Zu spät schon quollen dicke Tränen aus seinen blauen Augen und er schniefte herzerweichend. Also fuhr ich das volle Programm, sang Schlaflieder, legte mich zu ihm, streichelte sein Köpfchen – alles vergeblich, Goldschatz wollte nicht schlafen.

„Okay, dann gehen wir spielen“

„Okay, okay, dann gehen wir eben spielen“, gab ich auf, schnappte mir den Kleinen, der sofort wieder anfing zu strahlen und begab mich mit ihm ins Wohnzimmer. Wir ließen uns gemeinsam auf der Spieldecke nieder und ich begann mit Begeisterung die Bausteine aufeinander zu stapeln. Gelangweilt schaute mich der Kleine an und setzte sich in Bewegung Richtung Treppe. Mit „nein, Schätzchen, das ist keine gute Idee“, holte ich ihn von seiner Erkundungstour zurück, was eindeutig und laustark sein Missfallen erregte.

Verzweifelt schaute ich zur Uhr. Noch mindestens zwei Stunden würde es dauern, bis meine Freundin zurückkehren würde, das kann ja noch heiter werden.

In dem Moment hörte ich meine Tochter von der Schule nach Hause kommen. „Prima, Schatz, dass du da bist. Schau’ mal, wen wir zu Besuch haben. Magst du nicht ein wenig mit dem Kleinen spielen?“, empfing ich sie freudig. „Okay, ich nehme ihn eine halbe Stunde mit in mein Zimmer, da kann er die Kiste mit meinen alten Kuscheltieren ausräumen“, bot sie zu meiner Erleichterung an.

Alles überhaupt kein Problem

30 Minuten hatte ich Zeit, um das Chaos, was sich inzwischen ausgebreitet hatte, wieder einigermaßen zu beseitigen, in Ruhe eine Tasse Kaffee zu trinken und mich an das vertraute Gefühl zu erinnern, wie es war, als meine Kinder noch klein waren und ich jede Sekunde Auszeit genossen hatte.

Als meine Freundin pünktlich von ihrem Termin zurückkehrte, um ihren Sohn abzuholen, saß Goldlöckchen brav auf seiner Krabbeldecke, spielte mit seinen Duplo-Steinen und strahlte seine Mutter an.

„Hat alles gut geklappt?“, wollte sie wissen. „Klar“, sagte ich, „alles überhaupt kein Problem“, und dachte, Gott bin ich froh, dass meine Kinder schon so groß sind.

gabi