Samstag, 06. März 2021

Gemeinderat stimmt Bebauungsplanentwurf "Mitten im Feld" zu

Erschließung noch in diesem Jahr

Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten im Neubaugebiet "Mitten im Feld" beginnen. Foto: Gemeinde Heddesheim

Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten im Neubaugebiet „Mitten im Feld“ beginnen. Foto: Gemeinde Heddesheim

 

Heddesheim, 17. Juli 2013. (red/ld) Mit 14 Stimmen f√ľr und 4 Stimmen gegen den Bebauungsplan f√ľr das Neubaugebiet „Mitten im Feld“ hat der Gemeinderat gestern dem Entwurf zugestimmt. Als n√§chsten Schritt wird er – gemeinsam mit den erg√§nzenden Gutachten – im Rathaus offengelegt. Sollte es keine Einw√§nde geben, die eine √Ąnderung n√∂tig machen, sollen bereits im August die Erschlie√üungsarbeiten ausgeschrieben werden, um in der Sitzung im September vergeben werden zu k√∂nnen. Noch in diesem Jahr will die Verwaltung mit den Arbeiten beginnen.

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Dichte Bebauung absehbar

„Mitten im Feld“ konkretisiert sich

Heddesheim, 25. Juli 2012. (red/pro) In der heutigen Sitzung des Gemeinderats wurde die fortgeschriebene Planung des neuen Baugebiets „Mitten im Feld“ vorgestellt. Der Gemeinderat nahm diese mehrheitlich zustimmend zur Kenntnis. B√ľndnis90/Die Gr√ľnen stimmten dagegen, weil sie grunds√§tzlich gegen die Erschlie√üung sind.

Der Gemeinderat war Anfang Juli auf Exkursion und hat sich in Ettlingen die ehemaligen Rheinland-Kasernen und in Karlsruhe-Knielingen die ehemalige Gerszewski Barracks angeschaut – als Best Practice-Beispiel f√ľr st√§dtebauliche Entwicklungen. Dabei standen Fragen zur Gestaltung und Dimensionierung des Stra√üenraums, die Organisation des ruhenden Verkehrs, die Verteilung unterschiedlicher Bautypen sowie die H√∂hehnstaffelung der Geb√§ude zur Debatte.

Die beauftragte Planerin Petra Schippalies stellte verschiedene √Ąnderungen ¬†vor. ¬†Die Stra√üen werden von 6,5 auf 5,5 Meter verschm√§lert. Damit bleibe Gegenverkehr m√∂glich. Stattdessen sollen Parkfl√§chen markiert werden. ¬†Die Hauptachse wird zehn Meter breit werden. Zum Ende der Sitzung bemerkte B√ľrgermeister Michael Kessler, dass die Breite der Stra√üen „auch die H√∂he der Erschlie√üungskosten“.

Die Zahl der √∂ffentlichen Parkpl√§tze soll ausreichend bemessen werden und soll rund zwanzig Prozent der insgesamt 441 Stellpl√§tze betragen. Insgesamt geht die Planerin von 252 Wohneinheiten aus. Die Zahl der Parkpl√§tze wird aktuell bei 496 liegen. Vor allem Gemeinderat G√ľnther Heinisch (Gr√ľne) interessierte sich daf√ľr, weil er zuviel zus√§tzlichen Verkehr bef√ľrchtet.

Weiter wurden die m√∂glichen Bebauungen angepasst. So werden im S√ľden Stadth√§user f√ľr drei bis sechs H√§user m√∂glich, in der Mitte Doppelh√§user. Insgesamt wirkt das Gebiet sehr dicht √ľberplant. Insgesamt wird es zehn Bauten mit bis zu acht Wohneinheiten geben, die Tiefgaragen erhalten sollen. Senioren h√§tten daraus den Vorteil, Fahrst√ľhle nutzen zu k√∂nnen. Diskutiert wurde, dass die Zufahrten gro√ü genug gestaltet sein sollten, damit nicht nur ¬†Fahrk√ľnstler ein- und ausfahren.

Entlang der Hauptachse sollen Doppelh√§user 2+ entstehen, also zwei Vollgeschosse plus eine zu 75 Prozent nutzbare Aufstockung.Dachformen und -neigungen sollen im Verlauf der weiteren Planung beraten werden. Zur Ringstra√üe hin sollen H√§user 3+ entstehen, also drei Vollgeschosse plus einem vierten, das aber nicht √ľber die volle Fl√§che gehen soll.

Im September soll es eine Informationsveranstaltung und Gespr√§che mit den rund 80 Eigent√ľmern geben. Bis dahin soll das L√§rmgutachten vorliegen sowie das Entw√§sserungskonzept. Bis Ende 2012/ Anfang 2013 soll die Planung fertig sein und der Bebauungsplan in die Offenlage gehen.

Die während der Zeit der Offenlage vorgebrachten Stellungnahmen sollen in der September-Sitzung behandelt werden.

Weiter wurde die Umlegung von Grunst√ľcken √ľber einen Umlegungsausschuss beschlossen.