Freitag, 10. Juli 2020

Gemeinderat stimmt Bebauungsplanentwurf "Mitten im Feld" zu

Erschließung noch in diesem Jahr

Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten im Neubaugebiet "Mitten im Feld" beginnen. Foto: Gemeinde Heddesheim

Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten im Neubaugebiet „Mitten im Feld“ beginnen. Foto: Gemeinde Heddesheim

 

Heddesheim, 17. Juli 2013. (red/ld) Mit 14 Stimmen fĂŒr und 4 Stimmen gegen den Bebauungsplan fĂŒr das Neubaugebiet „Mitten im Feld“ hat der Gemeinderat gestern dem Entwurf zugestimmt. Als nĂ€chsten Schritt wird er – gemeinsam mit den ergĂ€nzenden Gutachten – im Rathaus offengelegt. Sollte es keine EinwĂ€nde geben, die eine Änderung nötig machen, sollen bereits im August die Erschließungsarbeiten ausgeschrieben werden, um in der Sitzung im September vergeben werden zu können. Noch in diesem Jahr will die Verwaltung mit den Arbeiten beginnen.

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Dichte Bebauung absehbar

„Mitten im Feld“ konkretisiert sich

Heddesheim, 25. Juli 2012. (red/pro) In der heutigen Sitzung des Gemeinderats wurde die fortgeschriebene Planung des neuen Baugebiets „Mitten im Feld“ vorgestellt. Der Gemeinderat nahm diese mehrheitlich zustimmend zur Kenntnis. BĂŒndnis90/Die GrĂŒnen stimmten dagegen, weil sie grundsĂ€tzlich gegen die Erschließung sind.

Der Gemeinderat war Anfang Juli auf Exkursion und hat sich in Ettlingen die ehemaligen Rheinland-Kasernen und in Karlsruhe-Knielingen die ehemalige Gerszewski Barracks angeschaut – als Best Practice-Beispiel fĂŒr stĂ€dtebauliche Entwicklungen. Dabei standen Fragen zur Gestaltung und Dimensionierung des Straßenraums, die Organisation des ruhenden Verkehrs, die Verteilung unterschiedlicher Bautypen sowie die Höhehnstaffelung der GebĂ€ude zur Debatte.

Die beauftragte Planerin Petra Schippalies stellte verschiedene Änderungen  vor.  Die Straßen werden von 6,5 auf 5,5 Meter verschmĂ€lert. Damit bleibe Gegenverkehr möglich. Stattdessen sollen ParkflĂ€chen markiert werden.  Die Hauptachse wird zehn Meter breit werden. Zum Ende der Sitzung bemerkte BĂŒrgermeister Michael Kessler, dass die Breite der Straßen „auch die Höhe der Erschließungskosten“.

Die Zahl der öffentlichen ParkplĂ€tze soll ausreichend bemessen werden und soll rund zwanzig Prozent der insgesamt 441 StellplĂ€tze betragen. Insgesamt geht die Planerin von 252 Wohneinheiten aus. Die Zahl der ParkplĂ€tze wird aktuell bei 496 liegen. Vor allem Gemeinderat GĂŒnther Heinisch (GrĂŒne) interessierte sich dafĂŒr, weil er zuviel zusĂ€tzlichen Verkehr befĂŒrchtet.

Weiter wurden die möglichen Bebauungen angepasst. So werden im SĂŒden StadthĂ€user fĂŒr drei bis sechs HĂ€user möglich, in der Mitte DoppelhĂ€user. Insgesamt wirkt das Gebiet sehr dicht ĂŒberplant. Insgesamt wird es zehn Bauten mit bis zu acht Wohneinheiten geben, die Tiefgaragen erhalten sollen. Senioren hĂ€tten daraus den Vorteil, FahrstĂŒhle nutzen zu können. Diskutiert wurde, dass die Zufahrten groß genug gestaltet sein sollten, damit nicht nur  FahrkĂŒnstler ein- und ausfahren.

Entlang der Hauptachse sollen DoppelhĂ€user 2+ entstehen, also zwei Vollgeschosse plus eine zu 75 Prozent nutzbare Aufstockung.Dachformen und -neigungen sollen im Verlauf der weiteren Planung beraten werden. Zur Ringstraße hin sollen HĂ€user 3+ entstehen, also drei Vollgeschosse plus einem vierten, das aber nicht ĂŒber die volle FlĂ€che gehen soll.

Im September soll es eine Informationsveranstaltung und GesprĂ€che mit den rund 80 EigentĂŒmern geben. Bis dahin soll das LĂ€rmgutachten vorliegen sowie das EntwĂ€sserungskonzept. Bis Ende 2012/ Anfang 2013 soll die Planung fertig sein und der Bebauungsplan in die Offenlage gehen.

Die wÀhrend der Zeit der Offenlage vorgebrachten Stellungnahmen sollen in der September-Sitzung behandelt werden.

Weiter wurde die Umlegung von GrunstĂŒcken ĂŒber einen Umlegungsausschuss beschlossen.