Dienstag, 24. November 2020

1.000 Euro Schaden

Unfallflucht am Heddesheimer Badesee

Heddesheim, 06. August 2013. (red/pol) Vergangenen Montag ereignete sich auf dem ParkplatzgelĂ€nde des Heddesheimer Badesees eine Verkehrsunfallflucht. Eine Frau rammte mit ihrem Fahrzeug einen geparkten Audi und verschwand von der Unfallstelle. [Weiterlesen…]

Bahnhofsausbau kommt mindestens doppelt so teuer wie geplant


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bahnhof

Klicken Sie auf die Grafik fĂŒr eine grĂ¶ĂŸere Darstellung. Quelle: VRN

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Heddesheim, 09. Dezember 2010. (red) In seiner Sitzung vom 18. November 2010 hat der Gemeinderat dem Ausbau des Bahnhofs zugestimmt – die Kosten dafĂŒr haben sich gegenĂŒber der ersten SchĂ€tzung glatt verdoppelt: 400.000 Euro betrĂ€gt der Eigentanteil fĂŒr Heddesheim. Dazu kommen 400.000 Euro fĂŒr 30 Park- und 20 FahrradstellplĂ€tze.

Mitte 2006 hatte der Gemeinderat der „grundsĂ€tzlichen Mitfinanzierung zum Ausbau des Bahnhofs Heddesheim/Hirschberg nach S-Bahn-Standard“ zugestimmt. Damals mit einem Eigentanteil von rund je 200.000 Euro fĂŒr die Gemeinden Heddesheim und Hirschberg, die sich die Kosten teilen.

Bei der Vorstellung der aktuellen Planung bezifferte Christian WĂŒhl vom Verkehrsverbund Rhein-Neckar die Kosten nun mit gut 400.000 Euro je Gemeinde. DafĂŒr sollen die Bahnsteige auf einer LĂ€nge von 210 Metern ausgebaut werden. Die neue Höhe betrĂ€gt 76 Zentimenter, dazu kommen Bahnsteigausstattung, zwei kleine Treppen sowie eine Rampe fĂŒr Rollstuhlfahrer.

Die Standard Bahnsteigausstattung besteht aus einem Wetterschutz, freistehenden Sitzgelegenheiten, Funkuhren, Fahrplan- und Infovitrinen, Papierkörben, Beleuchtung, Beschallung und Wegeleitsystem.

Zudem soll es auf Heddesheimer und Hirschberger Seite je einen Fahrstuhl geben zur BrĂŒcke der L541, wo die Buslinie verkehrt. Ohne diese AufzĂŒge wĂŒrde der Umbau 310.000 Euro kosten.

BĂŒrgermeister Michael Kessler betonte das „hohe Entwicklungspotenzial“, so könnten ander als bei „innerörtlichen“ Bahnhöfen weitere ParkplĂ€tze geschaffen werden. Auf Nachfrage von CDU-Gemeinderat Dr. Josef Doll sagte er, dass die Aufzugsvariante wegen Wartung und Vandalismus sicher Folgekosten mit sich bringen werden.

GrĂŒnen-Gemeinderat Klaus Schuhmann erkundigte sich nach einer zweiten Rampe fĂŒr Rollstuhlfahrer, die einen Zugang vom 2. Parkplatz (weitere 21 ParkplĂ€tze) aus möglich mache. Der zustĂ€ndige Planer Frank MĂŒhlbeier vom BĂŒro MailĂ€nder Ingenieur Consult in Karlsruhe sagte, dies sei nicht geplant, der Zugang erfolge ĂŒber den 1. Parkplatz (30 ParkplĂ€tze). Das PlanungsbĂŒro erarbeitet auch den Umbau des Bahnhofs.

2006 lag die Zahl der Ein- und Aussteiger pro Tag bei 230, aktuell bei rund 260. Bis 2015 solle die Zahl bei 600 liegen, sagte Herr WĂŒhl. Damit sei man unter der Fördergrenze (1.000 Personen) fĂŒr AufzĂŒge an Bahnhöfen – man habe aber das positive Signal erhalten, dass eine Förderung möglich sei.

Die verdoppelten Baukosten entschuldigte WĂŒhl mit „Durchschnittswerten“ bei der ersten KostenschĂ€tzung. Eine detaillierte Planung habe nun eine andere Kostenstruktur erbracht.

Insgesamt wird der Umbau 4,3 Millionen Euro kosten und von Bund, Land und Kreis bis auf den Eigenanteil von 800.000 Euro gefördert.

Der Gemeinderat nahm den Antrag bei einer Enthaltung von Hardy Prothmann an, der die ungenaue Kostenkalkulation kritisierte.

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Anmerkung der Redaktion:
Hardy Prothmann ist verantwortlich fĂŒr das heddesheimblog und ist partei- und fraktionsfreier Gemeinderat.

Tiefgarage am Dorfplatz „öffnet“ im Januar

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Heddesheim, 02. Dezember 2009. Ab Januar 2010 nimmt die Gemeinde Heddesheim den Parkscheinautomat fĂŒr 31 öffentliche StellplĂ€tze in der Tiefgarage unter dem Dorfplatz in Betrieb. Zwei PlĂ€tze sind SonderparkplĂ€tze fĂŒr Schwerbehinderte.

Die StellplĂ€tze dienen „zum Kurzzeitparken“, wie die Gemeinde mitteilt. Insbesondere Kunden der dort ansĂ€ssigen GeschĂ€fte, Betriebe sowie medizinischen und therapeutischen Praxen sollen dort einen trockenen Parkplatz finden können.

Die ersten beiden Stunden Parkzeit sind kostenlos. Jede weitere Stunde kostet 50 Cent, wobei die Höchstparkdauer auf insgesamt vier Stunden begrenzt ist. Ein Parkschein als Nachweis der Parkzeit muss aber auch fĂŒr die ersten beiden freien Stunden am Parkscheinautomat gezogen werden. Das Parken mit Parkscheibe ist nicht erlaubt.

ParksĂŒnder aufgepasst: Die Einhaltung der Parkzeiten wird durch den Gemeindevollzugsdienst ĂŒberwacht.

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