Samstag, 25. November 2017

Download-Portal Metropolbib bekommt am 24. Oktober Zuwachs

E-Books und H├Ârb├╝cher in digitaler Bibliothek

Mannheim/Rhein-Neckar, 22. Oktober 2014. (red/pm) P├╝nktlich zum bundesweiten Tag der Bibliotheken am 24. Oktober erweitert sich das Downloadportal f├╝r elektronische Medien ÔÇ×Metropolbib.deÔÇť. Die Bibliotheksplattform im Internet wird durch den Zusammenschluss von mehreren ├Âffentlichen Bibliotheken in der Metropolregion Rhein-Neckar betrieben, der nun weitere 10 Bibliotheken aus der Region aufgenommen hat.┬á [Weiterlesen…]

Gr├╝ne st├Ąrker als im Bundesvergleich

Nordbaden w├Ąhlt schwarz!

btw 300Heidelberg/Mannheim/Rhein-Neckar, 23. September 2013. (red/aw) Deutschland hat gewählt: Die Union ist stärkste Partei – die FDP ist draußen. Doch wie haben die Wahlkreise in der Metropolregion Rhein-Neckar entschieden? Wir haben für Sie die Übersicht behalten und verglichen. Das Ergebnis zeigt: Nordbaden wählt schwarz! Alle Gewinner und Verlierer in den Wahlkreisen Mannheim, Heidelberg/Weinheim und Rhein-Neckar finden Sie hier. [Weiterlesen…]

EU F├Ârderprogramm ÔÇťEuropa f├╝r B├╝rgerinnen und B├╝rgerÔÇŁ von K├╝rzungen bedroht

Vereintes Europa: F├Ârdermittel schwer gemacht

Europa ist n├Ąher als viele Menschen in der Region denken. Tats├Ąchlich wird hier umgesetzt, was dort beschlossen wird. Bild: S├ębastien Podvin CC BY-SA 2.0

Ein Europa, in dem sich die verschiedenen Kulturen und Menschen n├Ąher kommen, w├Ąre sch├Ân. Die Umsetzung solcher Begegnungen kosten allerdings Geld. Das ohnehin schon knappe Budget f├╝r solche Projekte soll nun auch noch gek├╝rzt werden. Bild: S├ębastien Podvin CC BY-SA 2.0

 

Rhein-Neckar, 08. Juni 2013. (red/aw) Die Vorstellung eines vereinten Europas, ohne kulturelle Grenzen und Vorurteile, wird vielleicht noch lange Wunschvorstellung bleiben. Denn die F├Ârderung eines solchen interkulturellen Dialogs soll ab 2014 um 23 Prozent gek├╝rzt werden. Aus dem ohnehin nicht ├╝bergro├čen Topf von 215 Millionen Euro, bleiben nach aktuellen Vorstellungen im Haushaltsplan der EU-Kommission nur noch knapp 165 Millionen Euro ├╝brig. Die Aussicht auf eine F├Ârderung von transnationalen Projekten sinkt f├╝r Kommunen damit erheblich. Und das obwohl der Aufwand zum Erhalt solcher F├Ârdermittel so riesig ist, dass viele Gemeinden und St├Ądte gar nicht erst einen Antrag stellen. [Weiterlesen…]

Ideenwettbewerb der Metropolregion Rhein-Neckar

Heimat neu erfahren: Frische Tourismus-Ideen f├╝r die Region

Rhein-Neckar, 05. Juni 2012. (red/pm)Tourismus-Ideenwettbewerb der Metropolregion Rhein-Neckar. Einsendeschluss ist am 29. Juni 2012.

Information der Metropolregion Rhein-Neckar:

„Die Profis der Branche, die Touristiker in den Destinationen der Metropolregion Rhein-Neckar, stehen eindeutig hinter dem Wettbewerb ÔÇ×Heimat neu erfahren: Frische Tourismus-Ideen f├╝r die RegionÔÇť und zeigen damit ihre Offenheit f├╝r Neues und ihre Bereitschaft, jungen Leuten ihr Arbeitsfeld auch in Form von Praktika vorzustellen.

Neben einer ansehnlichen Geldpreissumme von 5.000 Euro z├Ąhlen diese Praktika zu den Gewinnen des Wettbewerbs. Teilnahmeberechtigt sind Einzelteilnehmer oder Gruppen bis zu f├╝nf Personen zwischen 12 und 21 Jahren aus der Metropolregion Rhein-Neckar.

Die Jugendlichen sollen sich aus touristischer Perspektive kreativ mit ihrer Heimat auseinandersetzen. Gefragt wird: Was macht die eigene Heimat f├╝r Touristen attraktiv, wie sollen G├Ąste die eigene Heimat sehen oder erleben, welches Mittel oder Produkt ist zur Vermittlung besonders geeignet?

Wichtig ist, es muss etwas Neues sein, etwas, das bisher nicht im jeweiligen touristischen Angebot zu finden ist. Das k├Ânnen neben neuen Orten, Sehensw├╝rdigkeiten, Landschaften oder Routen auch neue, besondere Perspektiven oder auch Bekanntes mit bisher nicht eingesetzten Darstellungsformen sein.

F├╝r bisher nicht oder nicht gen├╝gend ber├╝cksichtigte Zielgruppen k├Ânnen Angebote erstellt werden, ebenso denkbar sind ÔÇ×PaketeÔÇť mit unterschiedlichen Aktivit├Ąten, die sich an Familien, spezielle Gruppen oder Einzelreisende richten.

Damit deutlich wird, was es schon gibt und damit diese bereits vorhandenen Angebote schnell sichtbar werden, haben sich die ÔÇ×PatenÔÇť-Destinationen auf der Internetseite www.m-r-n.com/slh eintragen und verlinken lassen.

Entstanden ist ein eindrucksvolles und fl├Ąchendeckendes ÔÇ×who ist whoÔÇť der Tourismusb├╝ros der Region.

Alle machen mit, vom Neckar-Odenwald-Kreis bis zur S├╝dlichen Weinstra├če, die Verbandsgemeinde Lambrecht (Pfalz), der Pfalz Touristik e.V. aus Neustadt, Stadt und Kreis Germersheim, die Mittelhardt um den Landkreis Bad D├╝rkheim, der Kreis Bergstra├če, der ├ťberwald, die St├Ądte Heidelberg, Ludwigshafen, Mannheim, Ladenburg, Neckargem├╝nd, Schwetzingen, Speyer, Weinheim, Worms und Viernheim.

Ihnen angeschlossen haben sich Kultur- und Freizeiteinrichtungen wie der Landauer Zoo, die Stadtpark Mannheim GmbH, das Odenw├Ąlder Freilandmuseum und die Reiss-Engelhorn-Museen. Dem Nachwuchs eine Chance geben auch Hotels, in Mannheim die Ariva Hotel GmbH, das Dorint und das InterCityHotel sowie das Hotel Residenz in Limburgerhof.

Die Teilnehmer k├Ânnen die Art ihres Beitrags frei w├Ąhlen. Die Abgabe kann sowohl per Post als auch per E-Mail erfolgen.

Bei elektronischer Abgabe wird darum gebeten, eines der ├╝blichen Formate zu verwenden (doc, docx, pdf); bei Filmen und Spots ein ├╝bliches Audio- oder Videodateiformat (mp3, mpeg4, wmv). In beiden F├Ąllen muss ein Formblatt, zu finden unter www.m-r-n.com/slh, unterschrieben beiliegen. Einsendeschluss ist Freitag, der 29. Juni 2012.

Rhein-Neckar-Kreis: Unb├╝rkratische Beh├Ârdenhilfe jetzt auch in der Metropolregion

115 – Der direkte Draht in die Beh├Ârden

Rhein-Neckar-Kreis, 11. Mai 2012. (red/cr) Unb├╝rokratische und schnelle Ausk├╝nfte, sind die Maxime der kommunalen Servicecenter der Hotlinenummer 115. Von 8 bis 18 Uhr stehen zahlreiche Mitarbeiter f├╝r B├╝rgerfragen aller Art zur Verf├╝gung. Ab dem 11. Mai steht dieser Service auch B├╝rgern in der ganzen Metropolregion zur Verf├╝gung.

Die 115 ist ├Ąhnlich wie die 112 (Feuerwehr und Krankenwagen) und 110 (Polizei) eine deutschlandweite Servicerufnummer. Die Telefonnummer stellt von 8 bis 18 Uhr den Kontakt zu einer┬á regionalen Beh├Ârdenauskunft her. Die Mitarbeiter beantworten Beh├Ârdenfragen von Personalausweis ├╝ber KFZ-Angelegenheiten bis hin zur Praxisgeb├╝hr oder der Rente.

Ein Anruf bei der 115 soll nicht einfach eine Telefonweiterleitung sein, die den B├╝rger mit der passenden Beh├Ârde verbindet, sondern die gestellten Fragen sollen gleich bei dem Anruf beantwortet werden. W├Ąhlt ein B├╝rger die Rufnummer wird er automatisch mit dem kommunalen Servicecenter in Ludwigshafen verbunden. Ausgenommen von dieser Leistung sind bislang noch die Gemeinden Nu├čloch und Sandhausen.

Um die Mitarbeiter der Servicecenter mit passenden Informationen zu versorgen, haben sie Zugriff auf den 115-Wissenspool. Dies ist eine Datenbank in der die Leistungsbeschreibungen zu den 100 meist nachgefragten Verwaltungsleistungen aller teilnehmenden Kommunen behandelt werden. Zus├Ątzlich sind Leistungsbeschreibungen zu Themen der Landes- und Bundesebene enthalten. Da die Kommunen, die L├Ąnder und der Bund weitere Leistungsbeschreibungen einstellen k├Ânnen, w├Ąchst der 115-Wissenspool stetig.

Kann eine Frage trotz des 115-Wissenspools nicht abschlie├čend beantwortet werden, wird der Anrufer an einen Kollegen innerhalb des 115-Servicecenters weitergeleitet. Sollte es der B├╝rger w├╝nschen, kann die Anfrage auch elektronisch an die zust├Ąndige Fachverwaltung ├╝bergeben werden. Diese soll innerhalb von 24h die Frage abschlie├čend kl├Ąren oder zumindest einen Zwischenstand mitteilen.

Ein erweitertes Angebot bietet die Stadt Heidelberg den Gemeinden Heidelberg, Eppelheim und Dossenheim. Dort bleibt die bisherige B├╝rgerservice-Hotline (Rufnummer 06221 58-10580) weiterhin bestehen, ist aber ab sofort auch unter der 115 erreichbar. Die B├╝rgerservice-Hotline ist bereits seit 10 Jahren aktiv und kann sich bei der Beantwortung von Fragen auf eine umfassende interne Wissensdatenbank mit ├╝ber 1.000 Eintr├Ągen st├╝tzen. Der Service steht montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr zur Verf├╝gung. Die B├╝rgerservice-Hotline arbeitet vernetzt mit dem kommunalen Servicecenter Ludwigshafen zusammen.

 

 

 

 

30. April bis 6. Mai 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine f├╝r den 30. April bis 06. Mai 2012. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps f├╝r die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm├Âglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Men├╝ Nachbarschaft unter „Termine“.

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Mittwoch, 02. Mai 2012, 20:00 Uhr, Olympia-Kino

Das Duo

Hirschberg. ÔÇ×Vivi├ęndolaÔÇť ÔÇô das ist eine argentinische Redewendung und hei├čt ÔÇ×das Leben lebendÔÇť. Und genau das tun Inga Bachmann und Lalo Mart├şnez mit geballter Energie: in ihren Liedern und auf der B├╝hne.

„Vivi├ęndola“ ist s├╝damerikanisches Temperament und deutscher Chanson: Geschichten, die das Leben schreibt. Sie sind nachdenklich, lustig, traurig, tiefgr├╝ndig, schr├Ąg und liebevoll. Lebendig, eben. Und nie langweilig.

Die S├Ąngerin und Bassistin Inga Bachmann verfasst seit ihrer Kindheit Lieder, Gedichte und Geschichten, singt und spielt Gitarre und Percussion.

Als Songwriterin und S├Ąngerin zeichnet sie sich aus durch ihre wortspielerischen, humorvollen und tiefgr├╝ndigen Texte, die ÔÇô gepaart mit ihrer gef├╝hlvollen, authentischen Stimme – das Publikum mitrei├čen und zwischen Tr├Ąnen, Lachanf├Ąllen und Schadenfreude schwanken l├Ąsst.

Der Musiker und Schauspieler Lalo Mart├şnez stammt aus Cordoba, Argentinien. Der Multi-Instrumentalist spielte jahrelang in verschiedenen Musikgruppen, bis er mit „Vivi├ęndola“ Latin Jazz und deutschen Chanson verbinden konnte.
Ort: H├Âlderlinstr. 2, 69493 Hirschberg-Leutershausen.

Eintritt: 13 Euro / 11 Euro f├╝r F├Ârderkreis-Mitglieder. Voranmeldung: foerderkreis@olympia-leutershausen.de oder Tel. 06201 – 53600. Vorverkauf: Postagentur (Leutershausen) Tel. 06201 ÔÇô 4881755, Schreibwaren Schuhmann (Gro├čsachsen) Tel. 06201 ÔÇô 53012 , Opus (Schriesheim) Tel. 06203 ÔÇô 937684.

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Mittoch, 02. Mai 2012, 18:00 Uhr, Rathaus

Wanderausstellung im Viernheimer Rathaus.

Viernheim. Die spannende Wanderausstellung „Stadt, Land, Heimat“ beleuchtet mit einigen ausgew├Ąhlten Schlaglichtern die Entwicklung des Raums, den wir heute Metropolregion Rhein-Neckar nennen. Ein Raum, der im besten Sinne Menschen bewegt hat und immer noch bewegt. Im Zeitalter der Industrialisierung beginnen die Menschen dorthin zu gehen, wo Arbeit und die Hoffnung auf Wohlstand ist – Strukturen entwickeln sich.

„Stadt, Land, Heimat“ – so lautet der Titel der auch f├╝r den Schulunterricht ideal geeigneten Ausstellung, die vom 02. bis 20. Mai 2012 im Viernheimer Rathaus – bzw. Rathausfoyer gezeigt wird. Die offizielle Er├Âffnung durch B├╝rgermeister Matthias Baa├č findet am Mittwoch, 2. Mai, um 18:00 Uhr statt.

Musikalisch umrahmt wird die Vernissage vom Doppelquartett „Corda vocale“ unter der Leitung von Hermann Wunderle.

Info: Weitere Ausstellungstermine der Wanderausstellung „Stadt, Land, Heimat“ in der Metropolregion finden Sie hier.

Ort: Rathaus, Apostelplatz, Viernheim.
 

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Freitag, 04. Mai 2012, Olympia-Kino

Valentin Thurn im Olympia-Kino.

Hirschberg. Mit dem Film „Taste the Waste“ hat Valentin Thurn f├╝r Furore gesorgt. Kritisch setzt sich der Film mit der Verschwendung von Lebensmitteln auseinander. Am 4. Mai ist Thurn zu Gast im Olympia-Kino in Hirschberg.

50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen: Jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes f├╝nfte Brot. Das meiste davon endet im M├╝ll, bevor es ├╝berhaupt den Verbraucher erreicht. Und fast niemand kennt das Ausma├č der Verschwendung. – Valentin Thurn fragt: Wer macht aus Essen M├╝ll? Welche Folgen hat dies f├╝r uns alle? Und er findet weltweit Menschen, die die irrsinnige Verschwendung stoppen wollen.

Der F├Ârderkreis Olympia-Kino hat den Regisseur Valentin Thurn eingeladen, um im Anschluss an den Film den Zuschauern Rede und Antwort zu stehen.

Valentin Thurn ist ein ├Ąu├čerst engagierter, mit vielen Preisen ausgezeichneter Filmemacher, der vor allem f├╝rs Fernsehen arbeitet und schon viele hei├če Eisen angepackt hat.

Ort: H├Âlderlinstr. 2 , 69493 Hirschberg-Leutershausen.

Eintritt: 9 Euro. Es empfiehlt sich eine Vorbestellung unter: foerderkreis@olympia-leutershausen.de oder Tel. 06201 ÔÇô 53600.

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Die ganz besondere Weinprobe in Majer

Freitag, 04. Mai 2012, 19:30 Uhr, Majer’s Weinscheuer
 

Schriesheim. „Tasting in the Dark“ – eine Weinverkostung im Dunkeln am 04. Mai 2012 in Majer’s Weinscheuer.

Sehen, tasten, riechen schmecken, h├Âren ÔÇô die f├╝nf Sinne sind f├╝r uns die wichtigsten Informations├╝bertr├Ąger. Zu einem Gro├čteil verlassen wir uns auf unseren Sehsinn, der uns unsere Umwelt wahrnehmen l├Ąsst und uns verschiedene Eindr├╝cke und Situationen erkennen l├Ąsst. Doch was passiert, wenn wir den Sehsinn vor├╝bergehend ausschalten?

Sensorik in the dark: schmecken, riechen, tasten und bewegen im Dunkeln. Verkostung von f├╝nf Weinen, dazu werden kleine Appetizer gereicht: K├Ąse, Schokoladentr├╝ffel und verschiedene Brotsorten.

Im Preis inbegriffen ist die musikalische Untermalung sowie ein ├ťberraschungsgeschenk.

Eintritt: 24,00 Euro pro Person, Telefon 06203-61240.
Ort: Bismarckstrasse 40, 69198 Schriesheim.

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Samstag, 05. Mai 2012, 20:00 Uhr, Kulturb├╝hne Alte Druckerei

Weinheim. „Xangpur“ pr├Ąsentiert nach zweij├Ąhriger B├╝hnenabstinenz sein neues Programm „Waldeslust“ in der Alten Druckerei.

Die bekannte Mischung aus Pop, Schlagerparodien, Balladen und Comedy wird diesmal mit einer kr├Ąftigen Prise Jazz gew├╝rzt und bekommt mit vielen eigenen Songs und Texten ein unverwechselbares Gesicht.

Quer durch die Epochen und Stilrichtungen wird A-cappella- Musik auf unterhaltsame Art und Weise, mit viel hintergr├╝ndigem Humor dargeboten.

Karten: 15 Euro, Telefon: 06201/81 345.
Ort: Friedrichstr. 24, Weinheim.

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Poetisches mit Stefanie Rieker.

Sonntag, 06. Mai 2012, 19:30 Uhr, Kulturb├╝hne Max

Hemsbach.┬á Die Kulturb├╝hne Max pr├Ąsentiert einen „Liederabend“ mit Stefanie Riecker, Jonathan B├Âttcher und J├Ârg Schreiner am Sonntag, 06. Mai 2012.

Drei Songpoeten der Extraklasse entf├╝hren Sie bei diesem gehaltvollen Konzertereignis in eine Liederwelt mit eigenen, deutschsprachigen Kompositionen, die sie mit viel Humor, Tiefgang und sichtbarer Freude pr├Ąsentieren.

Das Publikum kann sich auf einen au├čergew├Âhnlichen Abend freuen und entspannende Musik f├╝r alle Sinne genie├čen!
 

Ort: Hildastr. 8, 69502 Hemsbach.
Karten: Abendkasse.

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Sonntag, 06. Mai 2012, 11:00 Uhr, Altes Rathaus

Heddesheim. „No Stars – But Stripes“ lautet der Titel der n├Ąchsten Ausstellung des Kunstverein Heddesheim, die am Sonntag, 06. Mai 2012, im Alten Rathaus er├Âffnet wird.

Der ausstellende K├╝nstler, Norbert Huwers, studierte an der Karlsruher Akademie der Bildenden K├╝nste Grafik und Malerei bei Klaus Arnold; in der Bildhauerklasse von Wilhelm Loth erprobte er vornehmlich die Be- und Verarbeitung von Kunststoffen.

Huwers k├╝nstlerisches Werk pr├Ąsentiert sich inzwischen in wichtigen privaten und ├Âffentlichen Sammlungen – darunter auch dem renommierten Museum f├╝r Neue Kunst/ZKM Karlsruhe, der Sammlung Hoppe-Ritter in Waldenbuch, der Sammlung der Bausparkasse Schw├Ąbisch Hall, der Sammlung der Badischen Stahlwerke, Kehl, der Sammlung der L-Bank, Stuttgart, der Sammlung der SAP-AG sowie der Sammlung Reinhold W├╝rth, K├╝nzelsau.

┬áInfo: Die Ausstellung wird am Sonntag, 06. Mai 2012, um 11:00 Uhr mit einer Vernissage im Alten Rathaus er├Âffnet. Die Ausstellung ist bis zum 10. Juni 2012, immer sonntags zwischen 14:00 und 17:00 Uhr zu sehen.
Ort: Altes Rathaus, Unterdorfstra├če,┬á Heddesheim.

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Bis 06. Mai 2012, Pflanzenschauhaus Luisenpark

Mannheim. Die Ausstellung ÔÇťDer Garten GethesemaneÔÇŁ im Pflanzenschauhaus des Luisenparks ist noch bis zum 06. Mai 2012 zu sehen.

ÔÇ×Mein Vater, wenn es m├Âglich ist, gehe dieser Kelch an mir vor├╝ber. Aber nicht wie ich will, sondern wie du willstÔÇť. Das waren laut Matth├Ąus-Evangelium die Worte, die Jesus im Garten Gethesemane in der Nacht vor seiner Kreuzigung betete. Der heilige Ort befindet sich am Fu├č des ├ľlbergs in Jerusalem.

Acht uralte knorrige ├ľlb├Ąume, die hier an diesem historisch wichtigen Ort stehen, gelten als direkte Nachk├Âmmlinge der B├Ąume, die zu Zeiten von Jesus Christus vor ├╝ber 2000 Jahren schon standen.

Der Olivenbaum ist einer der robustesten B├Ąume, die die Natur hervorgebracht hat. Dar├╝ber hinaus ist der ├ľlbaum in vielen Kulturen einer der symboltr├Ąchtigsten und wertvollsten Pflanzen ├╝berhaupt.

Unsere diesj├Ąhrige Osterausstellung begibt sich auf die Spuren dieses Heiligen Baumes und erleuchtet seine Wertsch├Ątzung in der Menschheitsgeschichte.

Verkostung und Verkauf von Oliven├Âlen an den Sonntagen.

Ort: Pflanzenschauhaus, Luisenpark, Mannheim.
Eintritt: Parkeintritt.

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Montags gibt es Tipps und Termine aus unseren Orten f├╝r die wir Blogs betreiben und der Region.

Sie m├Âchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion.

Wir ├╝bernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgew├Ąhlte Termine in unsere ├ťbersicht „Tipps und Termine: Diese Woche“:

Beispielsweise an: Termine Rheinneckarblog.de – oder termine@derortsnameblog.de. Oben im Men├╝ sehen Sie unter Nachbarschaft die elf Kommunen, f├╝r die wir eigene Blogs anbieten.

Unsere Termine erfreuen sich gro├čer Beliebtheit – Sie k├Ânnen bei uns auch gerne f├╝r sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Wir bieten ein modernes Medium, eine h├Âchst interessierte Leserschaft eine hohe Reichweite bei fairen Preisen und viel mehr, als Printanzeigen zu leisten in der Lage sind. Wir beraten Sie gerne unverbindlich: ­čÖé

Wertsch├Ątzung f├╝r b├╝rgerschaftliches Engagement:

Stiftung MRN schreibt B├╝rgerpreis aus

Mannheim/Rhein-Neckar, 28. M├Ąrz 2012. (red/pm) Gesucht sind neue Projektideen im Ehrenamt. Insgesamt gibt es 30.000 Euro Startkapital in drei Kategorien. Der Bewerbungsschluss ist am 30. Juni 2012.

Information der Metropolregion Rhein-Neckar:

Die Stiftung Metropolregion Rhein-Neckar schreibt in diesem Jahr zum dritten Mal ihren B├╝rgerpreis aus. Gesucht werden ab sofort Menschen aus der Region, die gemeinsam und mit neuen, bislang noch nicht verwirklichten Ehrenamts-Projekten das Miteinander in der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) st├Ąrken und f├Ârdern oder gesellschaftliche Herausforderungen angehen m├Âchten.

Bewerbungen f├╝r den B├╝rgerpreis sind m├Âglich in den drei Kategorien ÔÇ×JuniorenÔÇť (Sch├╝ler, Auszubildende und Studierende bis 27 Jahre, die ihre Idee im Team entwickeln), ÔÇ×StarterÔÇť (Personen, die ihre Idee im Team entwickeln) und ÔÇ×ProfisÔÇť (Personen, die ihre Idee als Gruppe innerhalb einer bestehenden gemeinn├╝tzigen Institution, Initiative oder Verein entwickeln).

Das Preisgeld betr├Ągt 10.000 Euro pro Kategorie und dient als Startkapital zur ehrenamtlichen Verwirklichung der geplanten Projekte. Teilnehmer aus der Kategorie ÔÇ×JuniorenÔÇť d├╝rfen ihre Idee mit der Unterst├╝tzung eines Mentors (z.B. Jugendgruppenleiter oder Lehrer) erarbeiten.

Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2012.

Die festliche Preisverleihung findet am 25. September 2012 im Mannheimer Rosengarten statt. Der B├╝rgerpreis ist neben dem Freiwilligentag die zweite Aktion, mit der sich die Metropolregion Rhein-Neckar in diesem Jahr an der bundesweiten Woche des b├╝rgerschaftlichen Engagements beteiligt.

Infos: Zum B├╝rgerpreis sowie den Bewerbungsbogen finden Interessierte unter www.m-r-n.com/buergerpreis oder www.wir-schaffen-was.de. Fragen beantwortet Carmen Daramus, Telefon 0621 12987-44, carmen.daramus@m-r-n.com.

Frische Tourismusideen f├╝r die Region gesucht

Tourismuswettbewerb der Metropolregion Rhein-Neckar. Foto: MRN.

Rhein-Neckar, 25. März 2012. (red/pm) Die Metropolregion Rhein-Neckar startet Wettbewerb für 12- bis 21-Jährige. Es gibt Preise im Wert von 5.000 Euro und Praktika zu gewinnen. Einsendeschluss ist der 29. Juni 2012.

Information der Metropolregion Rhein-Neckar:

„Unter den pfiffigen Slogans „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ und „Komm mit, ich zeig Dir was“ steht der neue Wettbewerb „Heimat neu erfahren: Frische Tourismusideen für die Region“ der Metropolregion Rhein-Neckar.

Jugendliche zwischen 12 und 21 Jahren sind ab sofort dazu aufgerufen, sich aus touristischer Perspektive kreativ mit ihrer Heimat auseinanderzusetzen. Entwickelt werden sollen neue Marketingkonzepte, die besondere Orte, Sehenswürdigkeiten oder Landschaften für Gäste aus dem In- und Ausland erlebbar machen, wie z. B. interaktive Führungen, Kurzfilme oder Internetangebote.

Den ganzen Artikel lesen Sie im Rheinneckarblog.de.

Offener Brief an Jochen Tscheulin von der IFOK

Guten Tag!

Heddesheim, 21. Januar 2011. Die IFOK feiert den „Dialog“ in Heddesheim als Erfolg. Auf einem Logistik-Kongress. Die angeblich „neutrale“ Firma verdient ihr Geld damit, in scheinbar ergebnisoffenen „Dialogen“ den „Dampf“ aus strittigen Projekte zu bekommen. Hardy Prothmann schreibt in einem offenen Brief an einen der IFOK-Gesch├Ąftsf├╝hrer, Jochen Tscheulin. Denn die beiden haben mal zusammen studiert und w├Ąren fast Freunde geworden.

Von Hardy Prothmann

Lieber Jochen,

ich hoffe, es geht Dir gut. Wir haben uns ja schon gut sechszehn Jahre nicht mehr gesehen. Erst 2009 habe ich erfahren, dass Du erfolgreich Karriere gemacht hast und einer der IFOK-Gesch├Ąftsf├╝hrer bist.

Unsere Freundschaft damals war noch nicht gereift und ich dachte mir, dass es besser ist, im Frieden verschiedene Wege zu gehen, weil wir teils doch sehr unterschiedliche Einstellungen hatten.

Das hat sich viele Jahre sp├Ąter best├Ątigt – ich auf der einen Seite mit einem „lokalen Blog, das kritisch berichtet„, wie Ihr das in Eurem Vortrag beim „Logistik Kongress 2010“ in Stuttgart bezeichnet und auf der anderen Seite Du mit Deinem Spin-Doctor-Unternehmen, das angeblich „neutral“ Konflikte l├Âst.

Ich bin nicht entt├Ąuscht – ├Ąrgere mich aber ein bisschen.

Ganz ehrlich? Ich bin nicht entt├Ąuscht, sondern sehe mich in meiner Haltung Dir gegen├╝ber best├Ątigt. Ein bisschen ├Ąrgert mich, dass Deine Firma, die ohne die „kritische Berichterstattung eines lokalen Blogs“ niemals diesen Auftrag in H├Âhe von 35.000 Euro (oder sogar mehr?) bekommen h├Ątte, nicht einmal in der Lage ist, das Wort „heddesheimblog“ zu schreiben.

Soviel Anstand h├Ątte ich schon erwartet. Auf ein Danke-Sch├Ân f├╝r das viele Geld bestehe ich da gar nicht. Aber Ro├č und Reiter zu nennen sollte doch f├╝r eine Firma m├Âglich sein, die sich angeblich dem „offenen Dialog“ verschrieben hat. Und auch die Erw├Ąhnung der j├Ąmmerlichen Berichterstattung im Mannheimer Morgen w├Ąre einen Satz wert gewesen, aber wahrscheinlich ist das nicht im Sinne der Auftraggeber und auch nicht in Deinem.

Ihr schreibt das wirklich h├╝bsch auf und analytisch brillant, wie und warum es zu Konflikten kommt und habt da eine lukrative Gesch├Ąftsidee vermarktet: Die bornierte Sturheit von machtbesessenen B├╝rgermeistern, Politikern und sonstigen Funktion├Ąren oder verst├Ąndnislosen Gesch├Ąftsf├╝hrern oder „Investoren“ bietet jede Menge „Beratungsbedarf“, der sicherlich sehr, sehr, sehr gut bezahlt wird. Immerhin gehts bei solchen Projekten ja auch um sehr viel Geld.

Aber selbst die besten machen Fehler. So auch Du und Deine Dialog-Truppe.

F├╝r wen war was eigentlich schon "klar"? Solche S├Ątze k├Ânnen auch als Hohn aufgefasst werden. Quelle: IFOK

Erst zu behaupten, es g├Ąbe keine Abh├Ąngigkeit vom Auftraggeber (Gemeinde Heddesheim, respektive der B├╝rgermeister Michael Kessler) ist schon wenig glaubw├╝rdig gewesen. Dann aber auf einem Logistik-Kongress einen Vortrag ├╝ber den „Erfolg“ in Heddesheim zu halten, das ist ein strategischer Fehler. Denn damit ist allen, selbst den begriffstutzigsten Menschen klar, dass der „Erfolg“ das Erreichen einer „knappen Mehrheit“ von B├╝rgerstimmen f├╝r das Projekt war.

Nicht mehr und nicht weniger.

Viel Geld f├╝r Blabla.

Oder w├Ąret Ihr auch zu dem Logistik-Kongress eingeladen worden, h├Ątte eine „knappe Mehrheit“, konkret 40 B├╝rgerstimmen oder 0,7 Prozent der abgegebenen Stimmen gegen das Projekt gestimmt? Wohl kaum. Und im ├╝brigen haben wir beide dasselbe studiert, deswegen wei├č ich, dass Du wei├čt, dass ein solches Votum als nicht erfolgreich gesehen werden muss und keine demokratische Legitimation haben kann, denn das Projekt wird gegen die H├Ąlfte des Ortes durchgef├╝hrt.

Da sind weitere Konflikte programmiert und so ist das auch gekommen. Soviel zum Erfolg.

Ihr von der IFOK habt das Geld genommen, ein bisschen Blabla gemacht, Schaubilder gezeichnet und gebetsm├╝hlenhaft den „offenen Ausgang“ beschworen – wie man sieht, sind der Wirtschaftsminister Pfister, der Logistik-Lobbyist der Dualen Hochschule Mannheim Schr├Âder und nicht zuletzt Karl-Martin Pfenning so sehr zufrieden, dass Ihr (sicher nochmals gegen Geld) einen Vortrag halten durftet.

Und irgendwie stellt sich dann heraus, dass die „Pfenning-Gegner“ ├╝berhaupt keine Chance hatten, aber ihre Erregung derart bedrohlich war, dass das Netzwerk, in dem Du aktiv bist, alles aufbieten musste. Regionalverband, Metropolregion Rhein-Neckar, Heinrich-Vetter-Stiftung, Duale Hochschule, Wirtschaftsministerium. Schon beeindruckend.

"Erfolg" enttarnt: "Umsetzung sicherstellen" ist das Ziel der IFOK. Nichts anderes. Daf├╝r wird sie bezahlt. Und sie macht ihren Job. Der "Erfolg" f├╝hrt ├╝ber einen "Dialog" - f├╝r viel Geld macht die IFOk eine "Einigung" m├Âglich. Quelle: IFOK

Ich lade Dich herzlich dazu ein, hier in Heddesheim (ohne Geld) mal vor den Projektgegnern ├╝ber diesen Erfolg zu referieren. ├â┼ôber die Arbeitspl├Ątze, die nicht kommen, die Gewerbesteuer, die ein M├Ąrchen ist, den fehlenden Bahnanschluss und, und, und. Du h├Ąttest es auch gar nicht mal weit von Bensheim hierher, ich bin mir aber irgendwie sicher, dass Du Dich das nicht traust.

Ist der „Dialog“ auch „erfolgreich“, wenn ein Projekt stirbt?

Und mal ganz ehrlich, Jochen! Was w├╝rde passieren, wenn die n├Ąchsten drei, vier Dialogverfahren auch „erfolgreich“ sind, aber dazu f├╝hren, dass die Projekte nicht umgesetzt werden? W├╝rde Euch dann noch einer engagieren, f├╝r das viele Geld, das Ihr nur bekommt, weils in der H├╝tte brennt?

Ich kann mich noch genau an Dich erinnern, wie Du immer fein gel├Ąchelt hast, wenn wir hei├če Diskussionen hatten und Dir die Argumente ausgegangen sind. Und ich kann mich gut erinnern, wie wir damals die „Westpoint-Absolventen“ f├╝r ZUMA (Zentrum f├╝r Umfragen, Methoden, Analysen) untersucht haben und Du Dich ├╝ber die kaputten Typen totgelacht hast. Und wie Deine Augen gestrahlt haben, als es ums Gesch├Ąftliche ging – die haben echt viel Geld f├╝r diese Untersuchung bezahlt und die Uminterpretation der Ergebnisse in eine „freundliche Lesart“ war echt harte Arbeit.

F├╝r mich sind das alte Zeiten – Du bist den Umfragen, Methoden und Analysen treu geblieben. Schlie├člich kann man damit viel Geld machen und muss keine s├Ąckeweise gehorteten „Bundeswehr-Verpflegungsmittel“ futtern. Die Kekse waren echt komplett geschmackfrei – aber wie Du sagtest, mit Kaffee konnte man die „essen“, selbst noch Jahre ├╝ber das Verfallsdatum hinaus, wie Du mir erkl├Ąrt hast. Und nahrhaft waren sie auch. Du konntest dadurch im Studium viel Geld sparen.

Man sieht sich immer zwei Mal im Leben.

Eins m├Âchte ich Dir noch gerne mitteilen: F├╝r mich war es das erste „Dialog-Verfahren“ in meinem Leben. Und ich habe dabei viel gelernt. Und nachdem ich ein wenig dr├╝ber nachgedacht habe, ist mir die Idee gekommen, dass ich auch ganz gut damit Geld verdienen k├Ânnte. Sicher nicht soviel wie Du, denn Du und Deine ├╝ber 100 Berater und den teuren Stundens├Ątzen arbeiten ja schlie├člich f├╝r „Investoren“ und jede Menge Geld.

Aber, wie Ihr treffend in Eurer Werbebrosch├╝re schreibt: Der Widerstand ist l├Ąngst nicht mehr Sache von Chaoten, sondern in der b├╝rgerlichen Mitte angekommen. Ein einzelner hat viel Geld, aber viele haben auch ne Menge Geld. Crowd-Sourcing nennt man das, glaube ich.

Und warum sollte ich das nicht einsammeln, ein paar clevere Analytiker davon bezahlen und dann bei k├╝nftigen Dialogen f├╝r die Projektgegner in den Dialog eintreten? Das wird sicher ein Riesenspa├č. Du kennst den Spruch: Man sieht sich immer zwei Mal im Leben.

Vor allem aber k├Ânnte es durchaus sein, dass der „Erfolg“ dann ganz anders aussieht. Deswegen hoffe ich f├╝r Dich, dass Du Dir ein paar Bundeswehrkekse aufbewahrt hast – f├╝r schlechte Zeiten.

Es gr├╝├čt Dein fr├╝herer Kommilitone
Hardy

Anmerkung der Redaktion: Der IFOK-Gesch├Ąftsf├╝hrer Jochen Tscheulin und Hardy Prothmann, freier Journalist und verantwortlich f├╝r das heddesheimblog, haben zusammen in Mannheim Politische Wissenschaften studiert und gemeinsam gut zwei Jahre beim Institut ZUMA als studentische Hilfskr├Ąfte gearbeitet.

Diese Kommunen machen bei auftragsboerse.de mit

Guten Tag!

Heddesheim, 23. Dezember 2009. Handwerker aufgepasst: Ab Januar stellen 65 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar ihre ├Âffentlichen Ausschreibungen unter einer einheitlichen Plattform ins Internet. Das heddesheimblog listet die teilnehmenden Kommunen auf. Die Gemeinde Heddesheim nimmt nicht teil. Selbstverst├Ąndlich k├Ânnen aber Heddesheimer Handwerker und Unternehmen sich um Ausschreibungen in der Metropolregion Rhein-Neckar bewerben.

auftragsboerse.de bietet einen kostenlosen Zugriff auf Ausschreibungsunterlagen: „Ab sofort steht unter „auftragsboerse.de“ die neue einheitliche regionale elektronische Vergabeplattform der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) zur Verf├╝gung. Unternehmen k├Ânnen dort, neben Informationen zu den aktuellen ├Âffentlichen Ausschreibungen von 65 Kommunen aus der MRN, auch die Vergabeunterlagen kostenlos online abrufen, danach am Computer bearbeiten und via Internet an die ausschreibende Stelle ├╝bermitteln.

auftragsboerse

Einheitliche und kostenfreie Angebote k├Ânnen Firmen und Handwerker bei auftragsboerse.de ab Januar abgeben.

Kommunen, die ab 1.1.2010 dabei sind
Bad Bergzabern Verbandsgemeinde
Bobenheim-Roxheim
B├Âhl-Iggelheim
Br├╝hl
Deidesheim Verbandsgemeinde
Dossenheim
Dudenhofen Verbandsgemeinde
Edingen-Neckarhausen
Frankenthal
Freinsheim Verbandsgemeinde
F├╝rth
Gr├╝nstadt-Land Verbandsgemeinde
Heidelberg
Hemsbach
Heppenheim
Hirschberg
Hockenheim
Jockgrim Verbandsgemeinde
Kreis Bergstra├če
Ladenburg
Lambrecht Verbandsgemeinde
Lambsheim
Lampertheim
Landau
Landkreis Bad D├╝rkheim
Landkreis Germersheim
Laudenbach
Lindenfels
Ludwigshafen
Mannheim
Mutterstadt
Neckarsteinach
Neuhofen
Neulu├čheim
Neustadt
Plankstadt
Rauenberg
Reilingen
Rhein-Neckar-Kreis (Bau und Verm├Âgen)
Rhein-Neckar-Kreis (Kreisverwaltung)
Rhein-Pfalz-Kreis
Rimbach
R├Âmerberg
Sandhausen
Schifferstadt
Schriesheim
Schwetzingen
Sinsheim
Speyer
St. Leon-Rot
Verband Region Rhein-Neckar
Viernheim
Walldorf
Weinheim
Wiesloch
Worms

Kommunen, die im Laufe des Jahres dazu sto├čen:
Altlu├čheim
B├╝rstadt
Eberbach
Elztal
Eppelheim
Ilvesheim
Leimen
Malsch
Nu├čloch
Wilhelmsfeld
W├Ârth

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

auftragsboerse.de: „Alle profitieren, vor allem kleinere Unternehmen.“

Guten Tag!

Heddesheim, 23. Dezember 2009. Ab Januar k├Ânnen Handwerksbetriebe und Unternehmen sich ├╝ber das Internet um Ausschreibungen von 65 Kommunen in der Metropolregion bewerben. „auftragsboerse.de“ hei├čt das Projekt, von dem beide Seiten profitieren sollen, n├Ąmlich Wirtschaft und Gemeinde-Haushalte. Die Idee ist simpel, die Umsetzung war es nicht: Auf einer zentralen Plattform werden Ausschreibungen der Kommunen eingepflegt, die Firmen erhalten eine Ausf├╝llhilfe und bewerben sich online um die Auftr├Ąge.

Interview: Hardy Prothmann

Frau Brockmann, ab 2010 k├Ânnen Handwerker und Unternehmen Angebote f├╝r Ausschreibungen von Kommunen vollst├Ąndig elektronisch abgeben. Allerdings nur bei 65 der 155 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar. 90 Kommunen machen nicht mit. Warum?

Christine Brockmann: „Das hat verschiedene Gr├╝nde. Zum einen betreten alle Kommunen nat├╝rlich Neuland. Und die Kommunen zahlen f├╝r diese L├Âsung pro Zugang zur regionalen Vergabeplattform eine Lizenzgeb├╝hr. Gerade sehr kleine Kommunen sagen, der Aufwand lohnt sich nicht, weil es im Vergleich nur wenige Ausschreibungen gibt.“

„Die Kommunen zahlen zwar, werden unter dem Strich aber Kosten sparen.“

Gibt es eine Break-even-Zahl, ab der sich die Kosten rechnen?

Brockmann: „Das h├Ąngt in jedem Fall von der Konstellation vor Ort ab und l├Ąsst sich nicht pauschal beantworten. Nur soviel: Einige Kommunen haben ausgerechnet, was sie die Lizenz kostet und was sie sparen, weil sie k├╝nftig auf kostenpflichtige Bekanntmachungen in gedruckten Medien verzichten k├Ânnen und intern bei der Bearbeitung durch die Verwaltung Zeit sparen. Das Ergebnis f├╝hrt zu deutlichen Einsparungen.“

mrnBrockmann

"Alle profitieren", sagt Christine Brockmann. Bild: MRN

Brockmann: „Ja, grunds├Ątzlich ist die Ver├Âffentlichung unter auftragsboerse.de ausreichend. Sicher werden aber viele Kommunen f├╝r eine gewisse ├â┼ôbergangszeit auch die alten Kan├Ąle noch bedienen.“

Handwerkliche Betriebe m├╝ssen k├╝nftig also nicht mehr alle m├Âglichen Zeitungen und Amtsbl├Ątter nach Ausschreibungen durchsuchen. Gibt es weitere Vorteile?

Brockmann: „Sehr viele, die alle darzustellen, w├╝rde hier den Rahmen sprengen. Ein wichtiges Beispiel: Gerade kleinere Unternehmen oder solche, die sich seltener an kommunalen Ausschreibungen beteiligen, scheitern bei der Angebotsabgabe, weil sie vergessen, Informationen einzureichen. Das Vergaberecht ist hier gnadenlos. Das ist f├╝r alle bedauerlich: F├╝r die Firma, die Arbeit hatte und den Auftrag nicht bekommt und f├╝r die Kommune, die vielleicht ein sehr gutes Angebot mit hochwertiger handwerklicher Leistung nicht annehmen darf. Die Software hilft beim Ausf├╝llen der Antr├Ąge und warnt den Bearbeiter, wenn er etwas vergessen hat.“

Es gibt viele Vergabeplattformen, bei denen die Unternehmen f├╝r die Nutzung und das Herunterladen der Vergabeunterlagen zahlen. Warum ├╝bernehmen hier in der Region die Kommunen die Kosten?

Christine Brockmann: „Wir haben uns dieses Modell sehr genau angeschaut und uns f├╝r einen Paradigmenwechsel entschieden. Jedes neue Angebot st├Â├čt erst einmal auf Skepsis. Um einen Anreiz zu schaffen, sind wir der ├â┼ôberzeugung, dass man alle „Hemmnisse“ abbauen muss. Au├čerdem ist unser Ziel, kommunale Ausschreibungen gerade f├╝r kleine Firmen und Betriebe attraktiv zu machen und das erreichen wir durch einen kostenlosen Zugang und eine regionale Plattform, auf der die Unternehmen alle Ausschreibungen der teilnehmenden Kommunen finden.“

„Wichtig ist die Rechtssicherheit. Die ist bei auftragsboerse.de gew├Ąhrleistet.“

Die Softwarel├Âsung, die jetzt in der Region zum Einsatz kommt, wird zum Beispiel schon in Bayern und im Kreis Ostwestfalen-Lippe verwendet. Hat das Vorteile?

Brockmann: „Wir wollten keine Experimente, sondern eine bereits am Markt etablierte Softwarel├Âsung, die zuverl├Ąssig und rechtssicher ist. Au├čerdem ist durch einen gro├čen Nutzerkreis gew├Ąhrleistet, dass die Software stets weiterentwickelt wird und Gesetzes├Ąnderungen eingepflegt werden. sodass sie immer auf dem neuesten Stand ist. Und als Nutzer k├Ânnen wir dann auch selbst Verbesserungsvorschl├Ąge einbringen.“

Die teilnehmenden Kommunen werden in Zukunft einheitliche Formulare verwenden. War es schwierig, die Kommunen davon zu ├╝berzeugen?

Brockmann: „Es war erwartungsgem├Ą├č nicht ganz einfach, ist aber letztlich gelungen. Aus Sicht der Unternehmen ist es wirklich sehr aufw├Ąndig, wenn sie in jeder Kommune andere Formulars├Ątze vorfinden und sich immer wieder neu einarbeiten m├╝ssen. Deshalb haben wir uns in der Region auf einheitliche Formulare geeinigt, die vom Bundesbauministerium zur Verf├╝gung gestellt werden. Wichtig war auch hier, dass jemand die Formulare immer aktuell h├Ąlt und f├╝r die Rechtssicherheit garantiert. Die Formulare werden in die elektronische Vergabel├Âsung eingepflegt, so dass die beteiligten Kommunen direkt darauf zugreifen k├Ânnen.“

Jetzt gibt es aber auch Handwerker, die sich vielleicht mit der EDV schwer tun. Was machen die?

Brockmann: „Die k├Ânnen die Unterlagen nach wie vor per Post anfordern, dann werden allerdings Geb├╝hren f├Ąllig. Insgesamt sind wir davon ├╝berzeugt, dass die Handwerker sehr schnell realisieren werden, dass diese elektronische Vergabel├Âsung vielleicht am Anfang eine Herausforderung darstellt, sich dann aber als sehr n├╝tzlich f├╝r sie erweisen wird. Zudem bieten wir eine ganze Reihe von Informationsveranstaltungen an, auf denen sich die Betriebe mit dem System vertraut machen k├Ânnen.“

Der Verband Region Rhein-Neckar hat f├╝r die E-Vergabel├Âsung einen vierj├Ąhrigen Rahmenvertrag geschlossen. Was, wenn jetzt doch noch andere Gemeinden mit einsteigen wollen?

Brockmann: „F├╝r die ist sozusagen der Zug leider erstmal abgefahren. Wir haben in Vorbereitung des Ausschreibungsverfahrens f├╝r die E-Vergabel├Âsung breit informiert und daf├╝r geworben. Allerdings ist vorstellbar, dass wir vielleicht in ein oder zwei Jahren ein weiteres Projekt aufsetzen, sofern sich in der n├Ąchsten Zeit ausreichend Kommunen daf├╝r interessieren.“

Zur Person:
Christine Brockmann ist Projektleiterin „Wirtschaft trifft Verwaltung“ bei der Metropolregion Rhein-Neckar-GmbH.

Ansprechpartner:
Fabian Ewert
MRN GmbH
Tel.: 0621 12987-86

Info:
auftragsboerse.de bietet einen kostenlosen Zugriff auf Ausschreibungsunterlagen: „Ab sofort steht unter „auftragsboerse.de“ die neue einheitliche regionale elektronische Vergabeplattform der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) zur Verf├╝gung. Unternehmen k├Ânnen dort, neben Informationen zu den aktuellen ├Âffentlichen Ausschreibungen von 65 Kommunen aus der MRN, auch die Vergabeunterlagen kostenlos online abrufen, danach am Computer bearbeiten und via Internet an die ausschreibende Stelle ├╝bermitteln.

Eine kostenlose Bieter-Software f├╝hrt dabei durch alle Stufen des Vergabeverfahrens und hilft so, Formfehler im Angebot zu vermeiden. In der Folge lassen sich sowohl bei Unternehmen als auch bei Kommunen Kosten und Zeit einsparen.

F├╝r interessierte Unternehmen werden im Januar und Februar 2010 in Kooperation mit den regionalen Handwerks- und Industrie- und Handelskammern kostenlose Informationsveranstaltungen in Bensheim, Heidelberg, Landau, Ludwigshafen, Mannheim, Mosbach und Worms angeboten.

Weitere Informationen sowie die M├Âglichkeit zur Anmeldung im Internet unter www.m-r-n.com/evergabe.html. Die Verbesserung der Verwaltungsabl├Ąufe und -strukturen bei der Vergabe ├Âffentlicher Auftr├Ąge wird seit 2006 vom Verband Region Rhein-Neckar GmbH (VRRN) und deren Tochterunternehmen MRN GmbH gemeinsam vorangetrieben.

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