Samstag, 06. Juni 2020

In eigener Sache: Berichte ├╝ber unsere blogs


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 18. Mai 2011. (Aktualisiert) heddesheimblog, hirschbergblog, ladenburgblog, weinheimblog, rheinneckarblog, viernheimblog sind lokal-journalistische Informationsplattformen im Internet. Weder der Journalismus, noch das Internet sind neu. Neu ist die Kombination von kritischem Lokaljournalismus im „weltweiten Netz“. Dazu gibt es viele Meinungen. Was andere ├╝ber uns und unseren Journalismus denken – lesen Sie hier. Wir aktualisieren diese Liste seit November 2009 fortlaufend.

sueddeutsche

sueddeutsche.de interviewt Hardy Prothmann.

Der Anspruch ist ein einfacher: Bester Journalismus f├╝rs Lokale. Seit Mai 2009 berichtet das heddesheimblog ├╝ber Heddesheim und manchmal ├╝ber die Gemeindegrenzen hinaus. Seit Dezember 2009 gibt es das hirschbergblog, seit Februar 2010 das ladenburgblog, seit November 2010 das weinheimblog, seit Januar 2011 das rheinneckarblog, seit April 2011 das viernheimblog.

Vorbildfunktion.

Diese Arbeit hat die Aufmerksamkeit vieler Journalisten und Medienmacher ├╝berall in der Republik auf sich gezogen.

Warum? Ganz einfach.

Obwohl der gr├Â├čte Teil des Journalismus in Deutschland im Lokalen stattfindet, gilt der Lokaljournalismus als qualitativ minderwertig. Kein Wunder, ruhen sich doch die meist monopolistischen Lokalzeitungen auf ihrer konkurrenzlosen Position aus.

Lokal = spannend.

Unsere Redaktion h├Ąlt dagegen und beweist seit nunmehr zwei Jahren, dass lokale Themen spannende Themen sind. Lokale Berichterstattung ist eine Herausforderung – die viele Zeitungen seit Jahren nicht mehr annehmen – Radio und Fernsehen schon gar nicht.

Unsere Blogs genie├čen eine hohe Aufmerksamkeit bei den Leserinnen und Lesern – weil sie seri├Âsen, kritischen und meinungsstarken Journalismus bieten. Weil wir recherchieren und nachhaken – die Bratwurstberichterstattung ├╝berlassen wir anderen.

Wir sind davon ├╝berzeugt, dass es wichtig ist, das kommunale „Zeitgeschehen“ abzubilden. ├â┼ôberall auf der Welt leben die Menschen lokal – die Nachrichten ├╝ber das lokale Leben sind der exklusivste Inhalt vor Ort.

Lokal = exklusiv.

Wir berichten auch ├╝ber gro├če Themen der Republik, wir holen diese aber ins Lokale. Wir sind im engen Kontakt mit unseren LeserInnen – ganz pers├Ânlich aber auch ├╝ber neue „Social Media“-Plattformen wie Twitter und Facebook oder Wer-kennt-wen.

„Wir“ sind eine kleine Redaktion mit freien Mitarbeiter, die alle eins verbindet – hohes Engagement.

Ãœber die Kommentarfunktion bringen sich die LeserInnen zudem ein und bereichern (meistens) die Berichterstattung. Aktiver Austausch von Fakten, Argumenten und Meinungen ist wichtig für das Zusammenleben in der Gemeinde.

Finanziert wird unsere Arbeit durch Werbung und die Beratung von Firmen und Institutionen zum Einsatz von Blogs und „Social Media“ – modernes Marketing ist l├Ąngst mehr als die langweilige, teure und passive Zeitungsanzeige. W├Ąhrend Print kontinuierlich verliert, gewinnt das Internet rasant. Immer mehr Menschen lesen und informieren sich online – alle Markstudien belegen diese Tatsache.

dctp

dctp-Journalist Philip Banse interviewt Hardy Prothmann.

Unsere Blogs bieten also aktiven Journalismus. Und die Arbeit der Redaktion ist transparent.

Seit Anfang Mai 2011 haben wir uns mit anderen Internet-Zeitungen deutschlandweit zusammengeschlossen: istlokal.de ist ein Netzwerk von lokalen Internetmedien, die sich gegenseitig unterst├╝tzen. Zu: Journalismus, Vermarktung, Technik und Recht. Rund 50 Angebote machen derzeit mit.

Kritik = konstruktiv.

Unsere kritische Haltung gef├Ąllt nicht jedem – weil viele durch die unkritische Berichterstattung der „etablierten“ Medien nicht mehr mit Kritik umgehen k├Ânnen.

Kritik bedeutet aus unserer Sicht nicht, dass wir „jemanden schlecht machen“, sondern dass wir aufzeigen, wo es „nicht gut l├Ąuft“, wo etwas zu verbessern ist.

Kritik hei├čt, sich mit einer Sache oder Personen auseinanderzusetzen und kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Falsche R├╝cksichtnahmen sind in unseren Augen die Garantie daf├╝r, dass sich nichts ver├Ąndert.

Wir „kritisieren“ aber auch immer gerne „positiv“, wenn es „gute“ Nachrichten zu berichten gibt.

Zukunft des Lokaljournalismus.

Deswegen orientieren sich viele andere Journalisten und Redaktionen bereits an unserer Arbeit – die lokale Berichterstattung im Internet gilt vielen als die Zukunft des Lokaljournalismus.

Hardy Prothmann, verantwortlicher Journalist f├╝r diese neue Form des Lokaljournalismus, ist gern gesehener Gast bei Medientagungen. Ob beim Frankfurter Tag des Onlinejournalismus auf Einladung der Evangelischen Kirche Deutschland und des Hessischen Rundfunks, beim katholischen ifp (Institut zur F├Ârderung publizistischen Nachwuches e.V.) oder bei der Hochschule Darmstadt-Dieburg, um nur drei Beispiele zu nennen.

Diese Zukunft machen wir schon heute. Nachfolgend lesen Sie Artikel, Interviews, Beitr├Ąge von anderen Medien ├╝ber unsere Blogs.
Neueste Beitr├Ąte wie ├╝blich oben.

evangelisch

Portr├Ąt bei evangelisch.de

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Die Redaktion heddesheimblog, hirschbergblog, ladenburgblog

Am Pranger: Clemens Wlokas – Chef ├╝ber „Billig“-Zeitungen kommentiert das heddesheimblog

Guten Tag!

Heddesheim, 12. Februar 2010. Gestern Abend feuerte Clemens Wlokas eine Serie von Kommentaren ab. Wutschnaubende Kommentare von Profilneurotikern oder anonyme Angriffe der „Heddesheim-Connection“ ist die Redaktion gewohnt – aber keinen so massiven Angriff eines Zeitungschefredakteurs und Gesch├Ąftsf├╝hrers, dessen Zentrale in Hannover sitzt: Die „Madsack-Gruppe“. Die Kommentarwut des Herrn Wlokas hat Gr├╝nde.

Von Hardy Prothmann

Clemens Wlokas schreibt: „Wer steht morgen in Heddesheim am Pranger? Wer wird ├╝bermorgen als Sau durchs Dorf getrieben?“

Die Antwort ist einfach: Clemens Wlokas.

Clemens Wlokas ist Vize-Chefredakteur der „Madsack-Heimatzeitungen“. Und gleichzeitig Gesch├Ąftsf├╝hrer. Madsack ist eine Verlagsgruppe aus Hannover, die 2008 rund 500 Millionen Euro Umsatz machte (was ganz sch├Ân viel Geld ist…).

Unanst├Ąndiges Gesch├Ąftsmodell?

Madsack hat sich wie andere Verlage bei „myheimat“ eingekauft. Das ist eine Internetplattform, bei der B├╝rger Texte und Bilder einstellen k├Ânnen – ohne Honorar.

Daraus versuchen die Verlage ein Gesch├Ąft zu machen: Indem sie „B├╝rgerseiten“ in ihren Zeitungen drucken oder Vereinszeitschriften mit durch Vereinsmitglieder kostenlos geschriebenen Inhalten f├╝llen.

Gute Sache? Ja, f├╝r die Verlage. Denn es kommen auch Anzeigen in die „Zeitschriften“ mit rein, an denen verdienen die Verlage. Die B├╝rger und Vereine liefern zwar die Inhalte, sehen aber kein Geld.

Deswegen habe ich (verantwortlich f├╝r das heddesheimblog) dieses Gesch├Ąftsmodell in einem Interview als „unanst├Ąndig“ bezeichnet.

Wie steht es um die Qualit├Ąt der „myheimat“-Printprodukte? Die h├Ąngt vom schreiberischen K├Ânnen der „B├╝rger“ ab. Schleichwerbung oder gezielte Verbreitung von „Interessen“ dieser „B├╝rger“? M├Âglich. Angeblich wird das kontrolliert.

In einem lesenswerten Artikel der Journalistenfachzeitschrift Mediummagazin sind das System „myheimat“ und die vielen Zweifel an der Seriosit├Ąt dieses Gesch├Ąftsmodells ausf├╝hrlich beschrieben worden: „Heimat f├╝r jedermann

(Das Mediummagazin ist die Zeitschrift, dessen Jury uns unter die 100 Journalisten des Jahres 2009 in der Kategorie Regionales auf Platz 3 w├Ąhlte.)

Clemens Wlokas ist der Redaktion pers├Ânlich unbekannt.

Aber Clemens Wlokas scheint sich brennend f├╝r das heddesheimblog zu interessieren. Da geht es ihm nicht anders als vielen anderen Journalisten und Verlagsmanagern, die genau gucken, warum das kleine heddesheimblog aus dem kleinen Heddesheim so viel bundesweite Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Hannover vs. Heddesheim

Wir bekommen soviel Aufmerksamkeit, weil das Konzept hinter heddesheimblog, hirschbergblog, ladenburgblog eine Nische ist. Kleine, lokale M├Ąrkte. Zu klein f├╝r die selbstgef├Ąlligen Zeitungsmonopolisten. Und gleichzeitig zeigt unsere kleine Redaktion dem „gro├čen MM“ h├Ąufig eine „Nase“, weil wir tiefgr├╝ndiger, besser, nachhaltiger arbeiten – obwohl wir nach nach Geld, „Manpower“, Verbindungen eigentlich gnadenlos unterlegen sein m├╝ssten.

Der entscheidende Unterschied zwischen MM, „myheimat“ und uns ist aber: Wir nehmen unsere Leserinnen und Leser ernst. Und wir lieben unseren Job.

Anscheinend stehen unsere Blogs auch hier mit „myheimat“ in Konkurrenz. Anders ist die inhaltlich weitgehend armselige Kommentarwut des Herrn Wlokas nicht zu erkl├Ąren.

Warum der Herr Wlokas w├╝tend ist? Ganz einfach. Er produziert „billige“ Inhalte – wir Qualit├Ątsjournalismus.

Herr Wlokas scheint sich zu sorgen, dass sich Qualit├Ąt durchsetzt. Wir sind davon ├╝berzeugt.

Wlokas-Rolle:
http://heddesheimblog.de/2010/02/08/kappenabend-2010-love-peace-and-fischfilet/comment-page-1/#comment-4866
http://heddesheimblog.de/2010/02/09/stefan-dallinger-cdu-zum-neuen-landrat-des-rhein-neckar-kreises-gewahlt/comment-page-1/#comment-4867
http://heddesheimblog.de/2010/02/11/die-alte-apotheke-kommentare-und-das-prinzip-angst/comment-page-1/#comment-4870
http://heddesheimblog.de/2010/02/10/die-alte-apotheke-der-kommentar-und-die-diskussion/comment-page-1/#comment-4869
http://heddesheimblog.de/2010/02/10/journalismus-was-ist-das/comment-page-1/#comment-4871
http://heddesheimblog.de/2010/02/10/journalismus-was-ist-das/comment-page-1/#comment-4872
http://heddesheimblog.de/2010/02/09/kein-kinderlachen-fur-das-heddesheimblog/comment-page-1/#comment-4873

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

In eigener Sache: 3. Platz f├╝r Hardy Prothmann bei „Journalisten des Jahres 2009“

Guten Tag!

Heddesheim, 29. Januar 2010. Die Jury des Mediummagazins w├Ąhlt zum Jahresende den „Journalisten des Jahres“ sowie in zehn Kategorien je zehn Top-Journalisten, die durch besondere Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben. Der Betreiber des heddesheimblogs, Hardy Prothmann, wurde auf Platz 3 in der Kategorie „Regionale Autoren“ gew├Ąhlt.

Zum Jahresende w├Ąhlt eine 60-k├Âpfige Jury f├╝r das Mediummagazin 100 Journalisten aus, die durch besondere Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben. Au├čerdem wird der „Journalist des Jahres“ gew├Ąhlt. In der Jury sitzen ebenfalls herausragende Journalisten wie Claus Kleber (heute-journal ZDF), Michael J├╝rgs (Publizist) oder Beate Wedeking (Ex-Chefin Bunte).

Preistr├Ąger f├╝r das Jahr 2009 ist der ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender, dessen Vertrag auf die Intervention des Hessischen Ministerpr├Ąsidenten Roland Koch hin nicht verl├Ąngert wurde.

Der Ehrenpreis 2009 „Lebenswerk“ wurde an den Focus-Gr├╝nder und langj├Ąhrigen Chefredakteur Helmut Markwort vergeben. Den Sonderpreis f├╝r politische Berichterstattung erhielt Stefan Kornelius, S├╝ddeutsche Zeitung.

Prothmann2

Hardy Prothmann, 3. Platz, "├óÔéČ┬Žweil er mit seinen Blog die kritische ├ľffentlichkeit in seiner Heimat schafft, die der alteingesessene Lokaljournalismus nicht mehr durchgehend zu leisten vermag." Bild: sap

Hardy Prothmann, verantwortlich f├╝r heddesheimblog und hirschbergblog, wurde in der Kategorie „Regionales, Autoren“ auf Platz 3 gew├Ąhlt. Die Jury-Frage war: „Welche lokalen Autoren hatten 2009 besonders gute und engagierte Ideen?“

In der Begr├╝ndung der Jury hei├čt es:├óÔéČ┬Žweil er mit seinen Blog die kritische ├ľffentlichkeit in seiner Heimat schafft, die der alteingesessene Lokaljournalismus nicht mehr durchgehend zu leisten vermag.

Der Aufbau der lokalen Informationsangebote von Hardy Prothmann findet seit Monaten eine gro├če Aufmerksamkeit in der Medienbranche, siehe Berichte ├╝ber das heddesheimblog.

Den 1. Platz in dieser Kategorie machte Michael Ohnewald, Reporter bei der „Stuttgarter Zeitung“, den 2. Platz teilen sich Lisa Imhoffen, Rita Klein, Florian Ludwig, Wolfgang Wiedlich, alle vom Bonner „General-Anzeiger“.

Das Mediummagazin erscheint seit 25 Jahren und ist die gr├Â├čte unabh├Ąngige Journalistenfachzeitschrift Deutschlands.

Die Redaktion sitzt in Frankfurt unter Leitung der Chefredakteurin Annette Milz.
Der Verlag ist der Johann-Oberauer-Verlag in Salzburg.

jdj2009

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Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog