Samstag, 06. Juni 2020

Eternit-Konstruktion bricht zusammen

Rentner bricht durch Hallendach

Heddesheim, 07. MĂ€rz 2013. (red/pol) Am Mittwochabend wurde ein 73-jĂ€hriger Rentner lebensgefĂ€hrlich verletzt, als er durch das Dach einer Maschinenhalle brach und etwa sechs Meter tief stĂŒrzte.

Information des PolizeiprĂ€sidiums Mannheim: [Weiterlesen…]

Aus dem Bauausschuss:

Bauantrag fĂŒr Maschinenhalle, zwei weitere Bauvoranfragen

Heddesheim, 02. April 2012. (red/jt) Der Bauausschuss der Gemeine Heddesheim entschied bei seiner Sitzung am Montag ĂŒber zwei Bauvoranfragen sowie einen Bauantrag. GeprĂŒft wurden der geplante Bau einer GerĂ€tehalle sowie eines Flachdachanbaus. Zudem wurde ĂŒber den Bauantrag ĂŒber den Neubau einer Maschinenhalle entschieden.

Im LĂ€rchenweg 2 soll das Wohnhaus um einen Flachdachanbau erweitert werden. Der Antragsteller einer Bauvoranfrage lies die ZulĂ€ssigkeit dieser Wohnhauserweiterung durch die Gemeinde prĂŒfen. Geplant hat er einen Flachdachanbau zwischen der DoppelhaushĂ€lfte und der Doppelgarage.

Die Besitzer der angrenzenden GrundstĂŒcke hatten der Erweiterung bereits schriftlich zugestimmt. Die geplante Erweiterung liegt jedoch vollstĂ€ndig ausserhalb des gĂŒltigen Bebauungsplan „GĂ€nswasen“ von 1967. Da es bereits frĂŒher zu Abweichungen des Bebauungsplans gekommen war, diese jedoch nicht den hier vorliegenden Umfang aufwiesen, wurde der Sachverhalt in der Sitzung genauer erörtert.

Bereits in den Jahren 1968/69 kam es zu sogenannten „Befreiungen“ vom Bebauungsplan im Ulmenweg 3 und 4. Dort wurde der Bebauungsplan um jeweils drei Meter ĂŒberschritten.

Eine Überschreitung des Bebauunsplans um fĂŒnf Meter, wie bei der Bauvoranfrage vorgesehen hielt die Verwaltung fĂŒr „viel zu viel“. BĂŒrgermeister Michael Kessler sagte, „das ZugestĂ€ndnis wĂ€re schon groß“. Kessler weiter:

So eine Entscheidung hat auch immer Auswirkungen auf andere. Da muss man mit FingerspitzengefĂŒhl rangehen.

Zudem sei es wichtig, keinen „PrĂ€zedenzfall zu schaffen“.

Um dem Antragssteller entgegenzukommen, hatte die Verwaltung eine Alternative mit einer Überschreitung von 3,5 Meter vorbereitet. Dieser Alternative wurde seitens des Bauausschuss einstimmig zugestimmt.

Neubau einer Maschinenhalle und eines Unterstandes

Ein 66 auf 6 Meter großer Unterstand sowie eine 12,30 auf 8,40 Meter große Maschinenhalle werden auf dem FlurstĂŒck 6439 am Brunnenweg 8 errichtet. Durch auslaufende MietvertrĂ€ge und wirtschaftliche ZwĂ€nge muss der dort ansĂ€ssige Landwirt seinen zweiten Betriebsstandort im ehemaligen Musthof der Firma Freudenberg aufgeben.

GemĂ€ĂŸ dem Bauantrag soll an den rot gekennzeichneten FlĂ€chen neu gebaut werden. Bild: Gemeinde Heddesheim

Um seine landwirtschaftlichen Maschinen auch weiterhin unterbringen zu können, ist der Neubau erforderlich. Die geplanten Neubauten sollen sĂŒdlich entlang bereits bestehender Hallen errichtet werden.

Unter der Auflage, dass entlang der sĂŒdlichen GebĂ€udeseite eine bereits bestehende Heckenbepflanzung dauerhaft unterhalten wird, stimmte der Bauausschuss dem Antrag einstimmig zu. BegrĂŒndet wurde die Zustimmung damit, dass das Vorhaben einem sogenannten „priviligierten Betrieb“ dient und somit gemĂ€ĂŸ §35 Abs. 1 BauGB zuĂ€ssig sei.

Hinter diesen bereits bestehenden Hallen soll gebaut werden.

Bauvoranfrage der Familie Glock aus Muckensturm

Um die ZukunftsfÀhigkeit des landwirtschaftlichen Betriebs der Familie Glock zu sichern, wird der Neubau einer GerÀtehalle notwendig. Eine bisher als GerÀtehalle genutzte Tabakscheune soll zu diesem Zweck abgerissen werden. An der selben Stelle soll dann eine neue GerÀtehalle mit Wohnung im Obergeschoss entstehen.

Laut Verwaltung sei die Scheune „nicht erhaltungswĂŒrdig“, zudem sei sie „teuer und aufwĂ€ndig im Unterhalt“.

Der geplante Neubau entspricht in seinen Ausmaßen annĂ€hernd der alten Scheune. Zudem begrĂŒĂŸe man das Vorhaben, um die Zukunft der bereits seit Generationen bestehenden Betrieb sicherzustellen.

Fraglich sei laut BĂŒrgermeister Kessler lediglich, ob das Unternehmen durch das Landratsamt als „priviligierter Betrieb“ anerkannt wĂŒrde.

Der Bauvoranfrage stimmte der Bauausschuss einstimmig zu.