Samstag, 11. Juli 2020

"Welttag des Buches" in der KöB:

Simone Rau verschenkt 30 Bücher

Manfred Zeiß überreicht an Simone Rau die Bücher. Foto: Heddesheimblog.

Heddesheim, 20. April 2012. (red/sap) Zum „Welttag des Buches“ am 23. April werden in ganz Deutschland 1.000.000 Bücher verschenkt. Die Bücherecke am Rathaus in Heddesheim übergibt 3 Pakete an die Buchschenker der Aktion „Lesefreunde“. Eine davon ist Simone Rau, ehrenamtliche Leiterin der Katholischen öffentlichen Bücherei in Heddesheim.

Von Sabine Prothmann

33.333 Lesebegeisterte haben sich in ganz Deutschland online registriert und ihren Lieblingstitel aus 25 Büchern ausgewählt. Eine davon ist Simone Rau, die ehrenamtliche Leiterin der Katholischen öffentlichen Bücherei in Heddesheim.

„Ich war schnell und ich hatte Glück“, freut sich Simone Rau und konnte am heutigen Freitag, 20. April 2012, die 30 druckfrischen Exemplare von Buchhändler Manfred Zeiß in Emfang nehmen.

Im Buchhandel hat die Aktion „Lesefreunde“ ein engagiertes Echo gefunden: Mehr als 1700 Buchhandlungen haben sich deutschlandweit als Abholort für die Buchpakete zur Verfügung gestellt.

Auch die Bücherecke am Rathaus hatte sich registieren lassen und drei Heddesheimerinnen konnten hier ihre Buchpakete in Empfang nehmen, die sie dann am „Welttag des Buches“, am kommenden Montag, 23. April 2012, an Lesebegeisterte verschenken werden.

Unter 25 Buchtiteln von den Heddesheimer Buchschenkern ausgewählt. Foto: Heddesheimblog.

25 spannende Buchtitel standen zur Auswahl, darunter Bücher von Umberto Ecco, Nick Hornby, Charlotte Link, Stephenie Meyer, Hans Fallada, Jane Austen und Mascha Kaléko.

Die Heddesheimer Buchschenker haben „Mondscheintarif“ von Ildikó von Kürthy, „Schneemann“ von Jo Nesbø und „Schneewittchen muss sterben“ von Nele Neuhaus ausgewählt.

30 Krimis werden verschenkt

Wer am Montag, 23. April 2012, zwischen 10:00 und 14:00 Uhr in die Katholische öffentliche Bücherei kommt, darf ein Exemplar des Krimis „Schneewittchen muss sterben“ mit nach Hause nehmen.

„Ich hoffe, es kommen am Montag viele Lesefreunde in die Bücherei, die restlichen Exemplare werde ich sonst im Notfall auf der Straße verschenken“, meinte Simone Rau.

Manfred Zeiß ist ganz begeistert von der Aktion „Lesefreunde“ und freut sich, die Buchpakete zu überreichen.

Die Stiftung Lesen, der Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und 20 namhafte deutscher Verlag haben diese Aktion ins Leben gerufen und wurden unter anderen von der Deutschen Post, und der Thalia Buchhandelsgruppe unterstützt.

Ermöglicht wurde es aber auch dadurch, dass die Autoren und Übersetzer auf ihre Honorare verzichtet haben.

Aktion für junge Leser: „Ich schenk dir eine Geschichte“

Aber auch für die jungen Leser gibt es zum „Welttag des Buches“ wieder eine Aktion, zum 16. Mal werden unter dem Motto „Ich schenk die eine Geschichte“, Bücher an Schülerinnen und Schüler verteilt.

Christine Fehér hat mit “Die Kinder vom Brunnenplatz” einen Kurzroman in übersichtlichen Kapiteln für den Welttag geschrieben.

Drei Klassen aus der Hans-Thoma-Schule haben sich bei Manfred Zeiß angemeldet und werden sich nicht nur das Buch abholen, sondern auch an einer spannenden Schnitzeljagd rund um die Abenteuer der Kinder vom Brunnenplatz teilnehmen.  Wer die richtige Lösung findet, kann an einem Preisausschreiben teilnehmen und interessante Preise gewinnen.

 

 

Lesung zum Weltfrauentag in der Bücherei

„Große Werke und tapfere Frauenschicksale“

Dr. Hannelore Seezen-Mundt bei der Lesung "Frauen, die schreiben, leben gefährlich" in der Gemeindebücherei. Bild: Heddesheimblog.

Heddesheim/Rhein-Neckar, 12. März 2012. (red/sap) Unter dem Titel „Frauen, die schreiben, leben gefährlich“ lud am vergangenen Freitag die Heddesheimer Gemeindebücherei zu einer Lesung anlässlich des Weltfrauentages ein. Die Schauspielerin  und Fachdozentin Dr. Hannelore Seezen-Mundt erzählten vom Leben und las aus dem Werk von drei ganz außergewöhnlichen Frauen.

Von Sabine Prothmann

Drei Frauen, deren Leben und Werk standen im Mittelpunkt der Veranstaltung in der Gemeindebücherei. Drei Lyrikerinnen, drei Biografien: Mascha Kaléko, Marina Iwanowa Zwetajewa und Eva Strittmatter. Ausgewählt und hervorragend vorgetragen von der Schauspielerin und Fachdozentin Dr. Hannelore Seezen-Mundt.

Der Raum in der Gemeindebücherei platzt aus allen Nähten, Stühle müssen herbeigetragen werden und gut 40 Zuhörerinnen und Zuhörer versammelten sich in dem kleinen Vortragsraum. Eva Maria Wustmann, Leiterin der Gemeindebücherei, freut sich.

„Es sind große Werke und tapfere Frauenschicksale“,

sagt Seezen-Mundt. Es ist die „geistige Urkraft, die aus dem Leben und dem Werk leuchtet“ und sei ist die Lebenssuche, die nicht erreicht wurde, die diese Frauen verbindet.

Karrieren wurden abgebrochen, Familien zerstört und es blieb dennoch eine unerhörte Lebenskraft und ein unerschöpflicher Genuss an der Welt, durch den diese drei Frauen als würdige Vertreterinnen ihres Geschlecht, Mut geben, so Seezen-Mundt.

Hannelore Seezen-Mundt beginnt mit der Dichterin Mascha Kaléko. Sie wurde 1907 in Galizien geboren. Es ist eine hochkreative, schöpferische Frau, eine Philosophin der kleinen Leute.

Das jüdische Emigrantenkind kommt mit sieben Jahren nach Deutschland, bis sie zehn Jahre ist, hat sie drei Ortswechsel hinter sich und nach dem ersten Weltkrieg landet die Familie schließlich in Berlin.

Das Ende der 20er und der Beginn der 30er Jahre sind die erfolgreichen Jahre für Mascha. Sie lernt Saul Kaléko kennen und heiratet ihn.

Es ist das Berlin der Weimarer Republik, im „Romanischen Café“ trifft sich die intellektuelle und literarische Elite.

Man hielt Masch Kaléko für sehr begabt, witzig, charmant und attraktiv, mit 21 Jahren hat sie mit ihren Gedichten die ersten Erfolge.

„Ihre Gedichte trafen den Nerv der Zeit“

„Ihre Gedichte trafen den Nerv der Zeit“, sie sind gekennzeichnet durch „satirische Schärfe und sanfte Wehmut“.

Innerhalb kurzer Zeit machte sie in der literarischen Szene Karriere, nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland.

Dann kommen der Nationalsozialismus und Hitler.

Mascha selbst verstand sich als Deutsche, als unpolitische Dichterin, sie sah zunächst keine Gefahr, erzählt Seezen-Mundt.

Doch bald durfte sie nur noch in jüdischen Büchern veröffentlichen und dann gar nicht mehr.

1935 lernt sie den Komponisten Chemjo Vinaver kennen, ihre große Liebe, „er hatte nichts als wilde Träume“, schreibt sie.  Sie verlässt Saul Kaléko und heiratet nur zehn Tage nach der Scheidung Vinaver. 1936 wird der gemeinsame Sohn geboren.

1938 emigriert die kleine Familie nach Amerika – es geht ums Überleben.

Erst in der Fremde beginnt sie sich mit der jüdischen Herkunft auseinander zu setzen und hat Interesse an der Religionsfrage.

Der Wechsel nach Amerika ist für sie als Dichterin der deutschen Sprache eine Katastrophe.

Zeiten der Verlassenheit

Als der Krieg zu Ende ist, steht sie vor einem Trümmerfeld. Die Karriere ist abgebrochen und sie ist nicht in der Lage Kontakt nach Deutschland aufzunehmen.

Es sind „Zeiten der Verlassenheit“, sagt Seezen-Mundt.

1952 fährt Kaléko erstmals wieder nach Europa, aber um Deutschland macht sie einen großen Bogen. Ein Jahr später wendet sich der Rowohlt Verlag wieder an Mascha Kaléko. 1955 befindet sie sich an Bord eines Schiffes nach Deutschland.

Sie wird großartig aufgenommen und empfangen, das Publikum ist begeistert.

Doch als sie mit dem „Fontane-Preis“ ausgezeichnet werden soll, in dessen Jury ein ehemaliger SS-Mann sitzt, sagt nicht nur ihre innere Stimme „Nein“. Sie lehnt den Preis ab.

1959 emigriert sie mit ihrer Familie nach Israel, es ist die zweite Emigration und sie fühlt sich dort nie heimisch.

Ihr Mann erkrankt, Lesungen werden abgesagt – ihre Gedichte werden melancholisch. Sie bindet sich immer enger an ihren Mann und ihren Sohn. Dann kommt es 1968 zur Katastrophe, der Sohn stirbt, was sie nie verkraftet und 1973 stirbt auch ihr Mann. Zwei Jahre später mit 67 Jahren stirbt sie in der Schweiz.

„Mascha Kaléko war eine Heimatlose wider Willen“,

sagt Hannelore Seezen-Mundt.

„Gehofft, geträumt, gelitten, gesucht und geliebt“

Die zweite Biografie widmet sich der bekanntesten Dichterin Russlands in den 20er Jahren: Es ist Marina Zwetajewa, die 1892 in Moskau geboren wurde.

Sie habe gehofft, geträumt, gelitten, gesucht und geliebt:

„Ihr Werk ist voll geballter Gefühle“.

Marina hatte eine unruhige, bewegte, aber auch schöne Kindheit. Der Vater baut ein Museum auf, die Mutter stammt aus einer gebildeten Familie und ist Konzertpianistin. Sie ist eine frustrierte Frau und trauert einer Jugendliebe nach. Als die Mutter an Tuberkulose erkrankt geht die Familie auf Reisen nach Europa. Marina und ihre Schwestern leben in Internaten und Pensionen, sie führen ein Nomadendasein.

1906 stirbt die Mutter in Russland. 1909 beginnt Marina an der Sorbonne zu studieren.

1912, knapp zwanzigjährig, lernt sie den Offizierskadetten Sergei Jakowlewitsch Efron kennen, kurz darauf heiraten sie.

Durch den Zweiten Weltkrieg wird die Ehe unterbrochen, sie weiß Jahre lang nichts über das Schicksal ihres Mannes.

Sie lebt mit ihren beiden Töchtern in Moskau in größter Hunger- und Wohnungsnot. In ihrer Verzweiflung bringt sie das jüngere Mädchen in ein Kindheim, weil sie hoffte, dort wird es besser versorgt. Doch das Kind verhungert.

1922 verlässt sie Russland und trifft Efron in Berlin wieder, von dort aus gehen sie nach Prag. Marina Zwetajewa ernährt die Familie mit Übersetzungen, die Situation ist sehr schwierig.

Von dort aus geht es nach Paris und obwohl sie insgesamt 14 Jahre dort lebte, wird sie dort nie heimisch.

Efron ist ein weicher Mensch und arbeitete für den russischen Geheimdienst, als das heraus kommt, muss die Familie Frankreich verlassen und kehrt 1939 nach Russland zurück.

Unter Stalin sind für Zwetajewa alle Türen verschlossen, als ehemalige Exilantin ist sie verbannt und lebt in Einsamkeit.

1941 wird der Ehemann erschossen, die Tochter und die Schwester inhaftiert. Am 31. August 1941 erhängt sie sich.

In den 60er Jahren wird Marina Zwetajewa rehabilitiert, dennoch bleibt ihre Rolle in der Sowjetunion „eine schwierige Angelegenheit“, so Seezen-Mundt.

Seit Anfang der 90er Jahre werden für sie weltweit Lagerfeuer angezündet.

Klassisch. Einfach. Sprache

Die letzte Dichterin, deren Leben und Werk Hannelore Seezen-Mundt vorstellte, war Eva Strittmatter.

Eva Strittmatter wurde 1930 in Neuruppin geboren und starb 2011 in Berlin. Sie erlangte nicht nur in Ostdeutschland eine große Bekanntheit. In ihren Gedichten schreibt sie über Alltagsthemen.

Sie war eine Frau voll Unruhe, mit einer breiten Skala von Emotionen.

„Ich kannte das Ehepaar Strittmatter“, erzählt Seezen-Mundt. Während der Schriftsteller Erwin Strittmatter schwieg, seine Pfeife rauchte und auf den Boden stierte, redete Eva.

Eva war eine „ernste, in sich ruhende Frau“, erinnert sich Hannelore Seezen-Mundt.

Sie lebte im brandenburgischen Schulzenhof, wohin sie 1957 mit ihrem Mann gezogen war.

Zunächst schrieb sie ihre Gedichte heimlich, denn ihr Mann war berühmt und anerkannt. Erst 1973 erschien ihr erster Gedichtband. Über Nacht wurde sie zur meist gelesensten Schriftstellerin und Autorin in der DDR.

Ihre Gedichte sind ausgezeichnet durch die klassische Einfachheit der Sprache.

Erwin Strittmatter war ein schwieriger Mann, es war eine schwierige Bindung. Seelisch waren sie nicht ganz vereint, aber Eva hat ihn und sein Werk hoch geachtet, erzählt Seezen-Mundt.  Sie war Mitarbeiterin seines Werks, sie war Mutter der Kinder und Bäuerin auf dem Hof.

Dennoch verbrennt sie sich nach Verlangen ungefesselter Liebe:

„In ihr lebte eine Urkraft.“

Mit dem DDR-Regime hatte Eva Strittmatter keine Probleme, da sie eine unpolitische Schriftstellerin war. So erhält sie auch 1972 den Heinepreis.

1993/1994 starben innerhalb von nur neun Monaten ihre Mutter, ihr Mann Erwin und ihr Sohn Matti. Eva Strittmatter strirbt 2011 in Berlin.

Ein großartiger Abend.

Die Schauspielerin Dr. Hannelore Seezen-Mundt trägt immer wieder ganz wunderbar aus den Gedichten der Schriftstellerinnen vor, für jede Dichterin hat sie ein Musikstück herausgesucht, für Kaléko ist es „Lilli Marleen“, für Zwetajewa ist es ein Stück des russischen Komponisten und Pianisten Alexander Nikolajewitsch Skrjabin und für Eva Strittmatter ist es das Lied „Der Lindenbaum“ von Franz Schubert.

Die Zuhörerinnen und Zuhörer in der Gemeindebücherei hören gebannt zu. Eine wunderbare Künstlerin hat von dem Leben und aus dem Werk von drei wunderbaren Frauen erzählt und rezitiert. Ein großartiger Abend.

Info: Hannelore Seezen-Mundt wurde 1938 in Riga geboren. Sie ist Schauspielerin und Fachdozentin. Sie studierte an der Theaterhochschule Leipzig und hatte Engagements in Neustrelitz, am Staatstheater Dresden und in Rostock. 1983 promovierte sie, seither arbeitet sie auch in theaterpädagogischer Tätigkeit u.a. an der Semperoper in Dresden.

05. bis 11. März 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine für den 05. bis 11. März 2012. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Menü Nachbarschaft unter „Termine“.

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Bruno Jonas.

Dienstag, 06. März 2012, 20:00 Uhr, Capitol

Mannheim. In seinem neuen Programm setzt Bruno Jonas die Geschichte seines Alter Ego Hubert Unwirsch fort. Dieser wusste am Ende von „bis hierher und weiter“ nicht mehr weiter und brauchte, obwohl sonst in allen Lebenslagen um einen guten Rat nicht verlegen, dringend selbst Beratung.

Jetzt ist er wieder da, scheinbar geläutert, mit dem festen Willen, alles besser machen zu wollen. Deshalb hat er sich sogar bereit erklärt, vor laufender Fernsehkamera ein Geständnis abzulegen über seine dubiosen Geschäfte und Machenschaften als Unternehmensberater. Während er sich auf die Sendung vorbereitet, kommen ihm allerdings bereits die ersten Zweifel an der Richtigkeit seiner Entscheidung.

Ort: Waldhofstr. 2, 68169 Mannheim.
Karten: Hotline (0621) 33 67 333. Montags bis freitags von 11 Uhr bis 17 Uhr und samstags von 11 Uhr bis 13 Uhr.

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Pe Werner.

Freitag, 09. März 2012, 20:00 Uhr, Stadthalle Weinheim

Weinheim. In ihrem neuem Bühnenprogramm „Turteltaub“ zieht Pe Werner wieder einmal alle Register ihres Könnens. Erfrischend komisch, berührend melancholisch, lüstern lästernd, mimt sie die Braut, die sich nicht traut, räkelt sich auf dem Flügel, schmachtet Kuchenbuffets, Mr. Moon und irdische Mannsbilder an, nur um letztere danach charmant um die Ecke zu bringen. Rein musikalisch – versteht sich!

Pe Werner verbindet spielerisch Pop, Chanson, Couplet und Gassenhauer, Jazz und Klassik. Präsentiert Turteltaubes aus vorwiegend eigener, aber auch „geliehener“ Feder (u.a.Kreisler, Lindenberg, Rilke, Roth). Das ist Wernersche Feinkost. Salonmusik in Pe-dur! Begleitet wird die Wahlkölnerin von Peter Grabinger am Flügel und den Streichern der Strings De Luxe (Adam Zolynski, Geige und Martin Bentz, Cello) aus Hamburg. Pe Werner singt aus Leidenschaft über das Für und Wider des einsam, zweisam, dreisam – Seins.

Ort: Birkenauertalstr. 2, Weinheim.
Karten: Im Vorverkauf bei Kartenshop DiesbachMedien, Tel. 06201-81345.

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Mascha Kaléko.

Freitag, 09. März 2012, 19:30 Uhr, Gemeindebücherei Heddesheim

Heddesheim. Anlässlich des Weltfrauentages lädt die Gemeindebücherei in Heddesheim am Freitag, 9. März, um 19.30 Uhr, zu einer Literaturveranstaltung in ihre Räume ein.

Unter der Überschrift „Frauen, die schreiben, leben gefährlich“ stellt Dr. Hannelore Seezen-Mundt – stellvertretend für alle schreibenden Frauen – drei Schriftstellerinnen und deren jeweilige Werke vor: Marina Iwanowna Zwetajewa, Mascha Kaléko und Eva Strittmatter.

Die Referentin Dr. Seezen-Mundt ist Schauspielerin und Fachdozentin. Unter anderem ist an der berühmten Semperoper in Dresden theaterpädagogisch tätig.

Ort: Unterdorfstr. 2, Heddesheim.
Karten: 6 Euro. Karten sind im Vorverkauf erhältlich bei der Gemeindebücherei in Heddesheim zu den üblichen Öffnungszeiten. Tel. 06203/10 12 39.

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Samstag, 10. März 2012, 20:00 Uhr, Kulturbühne Alte Druckerei

Weinheim. Fünf Musiker aus dem Kölner Raum erwecken die Musiklegende „Genesis“ zu neuem Leben: Die Band „The Path of Genesis“ präsentiert in einer mitreißenden Rockshow die Kultsongs der Band aus den 70’er Jahren und lässt das Live-Feeling und den Zauber eines Genesis-Konzerts in der Kulturbühne Alte Druckerei wieder aufleben.

Sänger und Frontmann Mike Maschuw erzählt die komplexen Geschichten der Genesis-Songs aus dieser Ära – wie seinerzeit Peter Gabriel.

Ort: Kulturbühne Alte Druckerei, Friedrichstr. 24, Weinheim.
Karten: 17 Euro, Vorverkauf: 06201-81345.

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Jeanette Pitkevica

Sonntag, 11. März 2012, 17:00 Uhr, Kulturscheune

Viernheim. Freunde der klassischen Musik müssen nicht länger warten. Am Sonntag, 11. März, um 17 Uhr in der Kulturscheune (Satonévriplatz 1) findet das erste Konzert in diesem Jahr mit Jeanette Pitkevica statt. Bei diesem Frühjahrskonzert mit Werken spanischer und argentinischer Komponisten wird es ein Rendezvous der besonderen Art geben: Violine trifft Gitarre.

Maximilian Mangold.

Der Gitarrist Maximilian Mangold gilt als einer der im Augenblick künstlerisch interessantesten deutschen Gitarristen. Auf dem Programm stehen Werke von Frederico Moreno Torroba, Astor Piazzolla („Tango“), Maximo Diego Pujol („Suite Buenos Aires“) und anderer Komponisten.

Kompositionen dieser drei Musiker stehen im Mittelpunkt des Konzertprogramms mit Violinistin Jeanette Pitkevica und Gitarrist Maximilian Mangold.

Orte: Kulturscheune, Satonévriplatz 1, Viernheim

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Sonntag, 11. März 2012, 18:00 Uhr, Ehemalige Synagoge

Das Quartett VallesantaCorde.

Hirschberg. Das Quartett VallesantaCorde feiert Folklore-Musik und nimmt dabei seinem Publikum den Atem. Die Band kombiniert das Feuer der Balkanmusik mit dem Stolz und der Sehnsucht des Tango, die Spielfreude des Klezmer mit der Leichtigkeit des Swing.

Halsbrecherische Verfolgungsjagden von Gitarre und Geige werden im letzten Moment gezügelt und verschmelzen wieder mit dem Fundament von Bass und Percussion. Die vor Lebensfreude übersprudelnden Melodien und energiegeladenen Rhythmen weichen melancholischen Klangbildern, um überraschend auf ein neues auszubrechen. Mitreißende Klänge, die durch Mark und Tanzbein gehen!

Andreas Petermann an der Geige, Hagen Hofmann an der Gitarre, Renate Titze am Kontrabass und Andreas Bühler Percussion.

Ort: Ehemalige Synagoge, Hauptstr. 27, 69493 Hirschberg.
Karten: Abendkasse.

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Chansonfestival in Heidelberg.

Bis 24. März 2012, Opernzelt Heidelberg

Heidelberg. Unter dem Titel „schöner lügen“ findet ab dem 04. Februar 2012 das 12. Festival für neue deutsche Chansons im Heidelberger Opernzelt statt.

Neue deutsche Chansons und Lieder mit intelligentem Humor präsentieren die „Macher“ von „schöner lügen“ im zwölften Jahr. Alle Liebhaber des Chanson dürfen sich auf poetische, freche, skurrile Abende im Kulturfenster in Heidelberg-Bergheim und im Opernzelt in Heidelberg freuen.

„schöner lügen“ ist nach Berlin das älteste und noch vor Berlin sogar das größte Chansonfestival der Republik.

Infos: www.schoenerluegen.de

Ort: Opernzelt Heidelberg, Emil-Maier-Straße 16, 69115 Heidelberg.

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Indoor-Spielplatz im Pflanzenschauhaus.

Bis 18. März 2012, Pflanzenschauhaus Luisenpark

Mannheim. Der Indoor-Spielplatz im Pflanzenschauhaus des Luisenparks wurde am 27. Januar 2012 eröffnet.

In diesem Jahr dreht sich alles um die gigantische Kletterattraktion: Mit einem Durchmesser von 8 Metern und einer Höhe von 4 Metern macht die „Dschungel-Arena“ der Berliner Corocord GmbH mächtig Eindruck – und vor allem Spaß! Von der Affenschaukel über das Dschungel-Segel, etlichen Kletternetzen bis zu den Baum-dicken Riesentauen ist immer wieder neues Abendteuer geboten. Und das Beste: Das Mammut-Spielzeug wird nach dem Winterspielplatz im Park bleiben und ab Ostern seinen festen Platz im Luisenpark einnehmen.

„Tiefbau“-Experten oder jenen, die sich noch nicht so hoch hinaus trauen, liefern 12 LKW-Ladungen Sand auf 420 Quadratmeter genügend Stoff zum Baggern.

Eintritt: Bis 18. März 2012, täglich 10.30 – 16.30 Uhr (ab März 10.00 – 17.30 Uhr, Pflanzenschauhaus). Nur der Parkeintritt ist zu entrichten, die Ausstellung selbst ist kostenfrei!“
Ort:
Luisenpark, Mannheim.

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