Dienstag, 15. Oktober 2019

JKS-Rektorin Rudolf entl├Ąsst 9. und 10. Klasse: „Habt Mut zur Freiheit“

Guten Tag!

Heddesheim, 21. Juli 2010. 41 Jungen und M├Ądchen feierten am Freitagabend, den 23. Juli 2010, ihre Entlassfeier. Die meisten machen mit der schulischen Ausbildung weiter, ein Hauptsch├╝ler und acht Werkrealsch├╝ler beginnen eine Lehre. F├╝rs erste feierten die Sch├╝lerInnen ihren Erfolg: Alle haben bestanden.

Von Sabine Prothmann

41 Jungs und M├Ądchen feierten gestern ihren Abschluss ihrer Schulzeit in der Johannes-Kepler-Schule. 25 haben ihren Hauptschulabschluss und 16 ihre Werkrealschulreife bestanden.

Die beiden Abschlussklassen hatten ein buntes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das den Familien, Lehrern und Freunden einen Einblick in ihre Schulzeit gew├Ąhrte.

Kevin Einsmann-Pons, Absolvent der 10. Klasse, und Julia Hartmann, Absolventin der 9. Klasse, begr├╝├čten die G├Ąste und f├╝hrten charmant durchs Programm.

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Entlassfeier an der Johannes-Kepler-Schule. Bild: hedesheimblog.de

„Bleibt dran, wenn ein Weg nicht weiterf├╝hrt, dann versucht einen anderen“, sagte B├╝rgermeister Michael Kessler. „Lernen gegen den Strom, ist wie rudern gegen den Strom.“ Beides sei sehr beschwerlich.

Kessler erinnerte in seiner Rede an die „schwierige Zeit“ im vergangenen Jahr, als die Zukunft der Johannes-Kepler-Schule neu entschieden und der Sitz f├╝r die gemeinsame Werkrealschule Hirschberg-Heddesheim zugunsten Hirschbergs beschlossen wurde. „Wir sind entschlossen weiterhin f├╝r eine bestm├Âgliche Bildungschance zu sorgen“, sagte Kessler.

„Alle haben bestanden, macht jetzt das beste draus.“ Manfred Scholl

„Alle haben bestanden, macht jetzt das beste draus“, betonte der Elternbeiratsvorsitzende Manfred Scholl in seiner Ansprache. Beharrlichkeit und der Glauben an sich selbst, sei wesentlich f├╝r die Zukunft. „Und bleibt in Kontakt“, appellierte Scholl an die Absolventen.

Kevin Einsmann-Pons erinnerte sich in seiner Sch├╝lerrede an das ereignisreiche 10. Schuljahr. Kaum habe das Jahr begonnen standen schon die Projektpr├╝fungen an und schon bald darauf h├Ątte man f├╝r die Abschlusspr├╝fung lernen m├╝ssen.

Erinnerung an Elena Gr├Ąf.

Julia Hartmann erw├Ąhnte den tragischen Tod ihrer Mitsch├╝lerin Elena Gr├Ąf im vergangenen Sommer und k├Ąmpfte sichtbar mit ihren Tr├Ąnen. „Du bist unglaublich mutig“, sagte Rektorin Rudolf, die selbst mit der R├╝hrung k├Ąmpfen musste und unterst├╝tzend zu Julia Hartmann auf die B├╝hne kam.

In ihrer Ansprache als Rektorin machte Rudolf der 9. und der 10. Klasse ein gro├čes Kompliment f├╝r die Feier, die sie in Eigenregie geplant hatten.

„Ich w├╝nsche euch den Mut zur Freiheit.“ Hiltrud Rudolf.

„Ich w├╝nsche euch den Mut zur Freiheit“, sagte Hiltrud Rudolf. Seid unabh├Ąngig, von dem , was andere von euch erwarten, seid mutig, seid frei, in dem was ihr denkt und w├╝nscht, damit ihr erkennt, dass euer Leben ein Ziel und ein Sinn hat, ermahnte die Rektorin mit bewegenden Worten ihre Absolventen.

Als Klassenlehrerin der 9. Klasse erinnerte sich Rudolf an ein Jahr mit Respekt und Ehrlichkeit und einer geh├Ârigen Portion Humor, denn „trotz massivem Widerstand, habt ihr es nicht geschafft durchzufallen“.

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Die 12 M├Ądchen und 13 Jungen haben ihren Hauptschulabschluss im Durchschnitt mit 2,8 bestanden. Als Klassenbeste wurden Linda Lange und Dominik Schul (beide 2,0) ausgezeichnet. Einen Buchpreis f├╝r Pr├╝fungsleistungen mit der Endnote 1 erhielt in Englisch Daniel Albert, in Mathematik Patrick H├Ąrtel und in der Projektpr├╝fung Lukas Kielmayer, Sven Kessler, Linda Lange, Maike Kling und Romina Press. Den Sozialpreis f├╝r Klassen- und Sch├╝lersprechert├Ątigkeit bekamen Linda Lange und Maike Kling.

Wie gehts weiter?

Nach dem Hauptschulabschluss gehen 16 Sch├╝ler und Sch├╝lerinnen auf weiterf├╝hrende Schulen, einer hat eine feste Lehrstelle, vier weitere warten noch auf die Zusage, zwei machen ein Berufskolleg und zwei Sch├╝ler ein Berufseinstiegsjahr.

Martin Stieber, Klassenlehrer der 10. Klasse, ist sehr stolz auf seine 16 Absolventen des Werkrealschulabschlusses. „Auch, wenn ich von dem einen oder anderen mehr erwartet h├Ątte“, wie er bei der Zeugnis├╝bergabe betonte.

Mit pers├Ânlichen Worten ├╝berreichte er allen Sch├╝lerInnen pers├Ânlich ihr Abschlusszeugnis.

Acht Sch├╝ler haben einen Ausbildungsplatz gefunden, das sind 50 Prozent, „das ist super“, sagte Stieber. Ein Sch├╝ler werde zur Bundeswehr gehen, vier sind noch auf der Suche bzw. warten noch auf die Zusage eines Ausbildungsplatzes und drei gehen weiter zu Schule, um ihre Fachhochschulreife zu machen.

Einer davon ist Kevin Einsmann-Pons, der mit 1,8 den besten Durchschnitt erreicht hat. F├╝r gute Leistungen in der Projektpr├╝fung wurden Rick Schwarzenberger, Johann Besherz und Kevin Einsmann-Pons ausgezeichnet. Den Sozialpreis erhielten Sabrina Mayer und Laura Schmitt.

Das vertrauensvolle Verh├Ąltnis der Sch├╝ler und Lehrer zeigten die Spiele und der Sketch ├╝ber eine ganz „normale“ Schulstunde der 9. Klasse, die beiden Diavortr├Ąge und die Geschenke, die die Abschlussklassen ihren Lehrern ├╝berreichten.

Viel Freude mit den Fotos:

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