Donnerstag, 19. September 2019

„Dass ich sein kann wie ich bin“ – Lesung zu Hilde Domin

Guten Tag!

Heddesheim, 28. November 2010. Die Lesung der Heidelberger Germanistin und Anglistin Marion Tauschwitz aus ihrer Biographie zu Hilde Domin war ein ganz besonderes Erlebnis fĂŒr die knapp 40 Zuhörer in den AusstellungsrĂ€umen der Heddesheimer Rathausgalerie (21. November 2010). Der Raum ist voll besetzt, StĂŒhle mĂŒssen dazu gestellt werden.

Von Sabine Prothmann

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Marion Tauschwitz - Freundin, Vertraute, Nachlassverwalterin und "kleine Schwester".

Marion Tauschwitz erzĂ€hlt ĂŒber Hilde Domin. Die Autorin Marion Tauschwitz liest aus: „Dass ich sein kann wie ich bin – Hilde Domin. Die Biographie“.
Und das macht sie so wunderbar, so persönlich, dass die Zuhörer ihr ĂŒber 90 Minuten gebannt lauschen. Als sie endet, will der Applaus nicht aufhören.

Eine Woche zuvor war die kleine Veranstaltungsreihe des Heddesheimer Kunstvereins zu Hilde Domin mit der Ausstellungseröffnung der Bilder von Veronika Drop zu Hilde Domin eröffnet worden.

„Es war eine intensive Zeit.“

Und auch am vergangenen Sonntag war die KĂŒnstlerin Drop wieder anwesend und begrĂŒĂŸte die Autorin Marion Tauschwitz, die als Vertraute, Nachlassverwalterin und „Schwester“, wie Domin sie immer nannte, die Lyrikerin in den letzten Jahren von 2001 bis zu ihrem Tod 2006 begleitet hatte.

„Es war eine intensive Zeit“, sagt Tauschwitz ĂŒber diese Jahre. Kennengelernt hat sie Hilde Domin nach einer Lesung. „Sie hat mich zum Essen eingeladen und daraus ist diese Freundschaft entstanden.“

Das Besondere an Domins Gedichten sei die Einheit von Leben und Poesie gewesen, so Tauschwitz. Entstanden aus persönlicher grĂ¶ĂŸter Not, auf die man laut Hilde Domin nur auf drei Arten reagieren konnte: Entweder man begebe sich auf die Couch des Psychiaters, man vertraue sich Gott an oder aber man verarbeite sie in der KreativitĂ€t.

Hocherotische Liebesgedichte.

Man habe lange den Tod der Mutter als den Schock gedeutet, der zu dem Beginn ihres schriftstellerischen Wirkens gefĂŒhrt habe. Doch, so Tauschwitz, die hocherotischen ersten Liebesgedichte, die entstanden sind, mĂŒssten in einen anderen Zusammenhang gestellt werden.

Tauschwitz hat nach dem Tod der Lyrikerin ihre Briefe entdeckt, darunter mehr als 2000 „Ehebriefe“, die Hilde Domin an ihren Mann Erwin Walter Palm geschrieben habe. „Sie hat ihrem Mann bis zu sieben Briefe am Tag geschrieben, die bis zu 17 Seiten hatten und in winziger Schrift geschrieben waren.“ Anders als bislang angenommen, habe das Ehepaar ĂŒber große Strecken getrennt gelebt.

„Mein Leben wird mal ein spannender Gegenstand fĂŒr die Literaturwissenschaft“

Vieles blieb zu Lebzeiten von der Dichterin verborgen, die eine KĂŒnstlerin in der „Selbstharmonisierung“ gewesen sei. „Mein Leben wird mal ein spannender Gegenstand fĂŒr die Literaturwissenschaft“, zitiert Tauschwitz Hilde Domin.

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Die Autorin Marion Tauschwitz liest aus der Biographie zu Hilde Domin.

Mit ihrer klaren, warmen Stimme beginnt Tauschwitz von Hilde Domins Leben zu erzĂ€hlen, von den frĂŒhen Jahren in Köln, von dem jĂŒdischen Elternhaus und der intensiven Beziehung zur Mutter. Im Elternhaus bekam sie das Urvertrauen vermittelt, das sie durch ihr schweres Leben getragen habe, so Tauschwitz.

Es folgt das Studium an Uni Heidelberg, wo Anfang der 30-er Jahre, die meisten jĂŒdischen Studentinnen eingeschrieben waren.

„Den Juden wird es schlimm ergehen.“

Ein Unfall, eine Brandwunde am Kopf, zwingt Hilde, damals noch Löwenstein, zur Genesung zurĂŒck ins Elternhaus. Ihre Studien fĂŒhrten sie zunĂ€chst an den UniversitĂ€ten in Köln und Bonn fort. Zum Wintersemester 1930 zieht es sie nach Berlin, wo auch ihre Politisierung stattfindet. Sie tritt in die SPD ein.

Der jungen Hilde wird schnell klar, nachdem sie „Mein Kampf“ gelesen und Hitler gehört hatte, „den Juden wird es schlimm ergehen“.

In Berlin lernt sie auch den jĂŒdischen Althistoriker Hans Georg Pflaum kennen, mit dem sie eine lebenslange Freundschaft verbindet. Aber er bleibt der „KĂŒmmerer“.

Hilde Löwenstein kehrt nach Heidelberg zurĂŒck. Dort begegnet sie dem charismatischen, extravaganten Erwin Walter Palm, einem jĂŒdischen Philologie- und ArchĂ€ologie-Studenten aus Frankfurt. Palm ist nur 1,62 Meter groß, er ist ein Paradiesvogel und im Alltag hilflos. „Da kam die Liebe.“

Italien wird zum ersten Exilland.

Seine Italiensehnsucht fĂŒhrt die beiden 1932 nach Italien – gegen den Widerstand ihrer Eltern -, zunĂ€chst nach Florenz, spĂ€ter nach Rom, wo sich beide an der Uni einschreiben.

Mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler wird Italien zum ihrem ersten Exilland.

Palm war glĂŒcklich, Hilde hielt ihm den RĂŒcken fĂŒr seine Studien frei und erteilte Deutschunterricht. „Objektiv und von außen betrachtet war dies eine Hundezeit“, so Tauschwitz.

1934 werden die ersten Rassengesetze in Italien erlassen, damit war Palms Lebenstraum passé. 1936 heiraten Hilde Löwenstein und Erwin Walter Palm. Doch schon da ist die Beziehung sehr problematisch, wie Marion Tauschwitz durch die Briefe belegen kann.

Flucht nach London.

Die Situation in Italien wird immer untragbarer, doch obwohl Hildes Familie schon lĂ€ngst im Exil in London lebt, verzögert sich die Ausreise der Palms immer wieder, da Erwin Walter Palm noch auf Hildes ÃƓbersetzung seiner Schriften wartet.

Im September 1938 gelingt ihnen doch noch die Flucht ĂŒber Paris nach London.

Zu dieser Zeit sind die meisten Fluchtwege schon verbaut und auch in London wird nach der Kapitulation Englands die Situation fĂŒr Juden sehr ungewiss.

Als der Diktator der Insel Hispaniola erklĂ€rt, dass er 100.000 FlĂŒchtlinge aufnehmen könne, machen sich Hilde Palm und ihr Mann auf den Weg in die Dominikanische Republik.

In diese Zeit fÀllt auch eine ungewollte Schwangerschaft. Palm wollte das Kind nicht, wie Marion Tauschwitz aus einem Brief an Hildes Bruder erfahren hat. Domin beugt sich dem Wunsch ihres Mannes.

Die Exiljahre in der Dominikanischen Republik sind gekennzeichnet von permanenter Geldnot und dem schwierigen VerhĂ€ltnis des Ehepaares. Erwin Walter Palm wird zum Experten der iberoamerikanischen Kunst und bleibt in der Hauptsstadt Santo Domingo wĂ€hrend Domin in die Berge flĂŒchtet.

Die Dominikanische Republik wird zum „InselkĂ€fig“

1947 hat Hilde Domin die Papiere fĂŒr die USA zusammen, doch Palm wollte nicht mit und Domin saß in den Bergen und tippte seine Aufzeichnungen. Hier in dieser Einsamkeit entstehen 1946 ihre ersten Gedichte. Es sind Liebesgedichte, „zerfressen von Sehnsucht“.

1951 stirbt die Mutter, diesmal hĂ€tte Hilde Domin eine StĂŒtze gebraucht, doch Palm will sie verlassen. Die Beziehung des Paares schien 1951 am Ende zu sein, Palm hat eine andere Frau kennenglernt. Hilde flieht nach Haiti.

1953 ermöglicht ein Guggenheim-Stipendium einen einjĂ€hrigen Aufenthalt des Ehepaars in New York. Anschließend gehen sie noch mal kurz in die Dominikanische Republik, aber ein DAAD-Stipendium ermöglicht 1954 die RĂŒckkehr nach Deutschland.

In Deutschland erwartet sie ein schwieriges politisches Klima und das Paar pendelt noch einige Jahre zwischen Deutschland und Spanien.

1955 erscheint ein kleines BĂŒchlein mit Gedichte von Erwin Walter Palm – endlich ein „spĂ€ter Dichterruhm“. Dem Verleger legt Hilde ein paar ihrer Gedichte bei und schon 1954 wird ihre Lyrik in Zeitschriften veröffentlicht. Hilde Palms Gedichte erscheinen unter dem Pseudonym Domin, damit möchte sie auch verhindern, dass der Erfolg ihres Mannes geschmĂ€lert wird: „Ich selbst rief mit dem Namen einer Insel.“

1960 erhÀlt Palm eine KW-Professur an der UniversitÀt Heidelberg.

In Deutschland tobt ein Kampf in der Literaturszene und Hilde Domin verliebt sich in einen Verleger, davon zeugen ihre Liebesgedichte. Aus Angst entdeckt zu werden, scheut sich der Verleger vor der Veröffentlichung ihrer Liebeslyrik.

„Einmal ein Preis, immer ein Preis.“

1968 erhĂ€lt Hilde Domin den Ida-Demel-Preis, ihren ersten Preis, viele folgen nach dem Motto: „einmal ein Preis, immer ein Preis“.

„1969 reicht ihr Palm die Hand zu Versöhnung“, erzĂ€hlt Tauschwitz, erst jetzt erkennt er ihre Leistung an und versteht sie nicht mehr als Konkurrenz.

Als am 7. Juli 1988 Erwin Walter Palm stirbt, ist das ein großes Drama fĂŒr Hilde Domin, so die Autorin. Wieder einmal flĂŒchtet sie sich in Arbeit. Sie ist inzwischen berĂŒhmt und eine begehrte Rednerin. Domin hat danach noch 18 Jahre gelebt und „sie hat sie genossen“.

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Die KĂŒnstlerin Veronika Drop begrĂŒĂŸt die Autorin Marion Tauschwitz.

Dann erzÀhlt Tauschwitz von dem 22. Februar 2006: Hilde Domin ging alleine in die Stadt, sie wollte Handschuhe kaufen. Sie nahm keinen Stock, auf den Gehsteigen waren Eisplatten.

„Ich bekam einen Anruf“, erinnert sich Marion Tauschwitz, „Liebes, ich habe meinen Fuß verstaucht“, sagte Hilde Domin, „kannst du ins Krankenhaus kommen“.

Hilde Domin hatte sich nicht den Fuß verstaucht, sie hatte sich einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen und musste operiert werden. Sie ĂŒberlebt die Operation, aber am nĂ€chsten Tag erreicht Marion Tauschwitz der Anruf der Klinik, der Zustand Hilde Domins sei kritisch und sie solle kommen. Die Dichterin stirbt bevor ihre „jĂŒngere Schwester“ an ihrem Krankenbett ist.

Mit dem Tod von Hilde Domin endet die Lesung und der Vortrag. Der Applaus will gar nicht aufhören. Das Publikum ist tief bewegt, „meine Freundin hat weinend die Vorstellung verlassen“, erzĂ€hlt eine Zuhörerin.

Die Menschen in der Rathausgalerie haben fĂŒr einen kleinen Augenblick, fĂŒr 90 Minuten, an dem bewegten Leben einer faszinierenden Frau und Lyrikerin teilgehabt und die Nachlassverwalterin und Vertraute der Dichterin, die Autorin Marion Tauschwitz, hat diesen Einblick mit ihren Worten und Zitaten so ganz besonders gemacht.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog

Diese Woche: Tipps und Termine

Guten Tag!

Tipps und Termine fĂŒr den 15.-21. November 2010. Jeden Montag erscheinen ab sofort unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern fĂŒr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg.

Bis Samstag, 27. November, Kulturscheune

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Ausstellung in der Kulturscheune. Bild:privat

Viernheim. Die Ausstellung zu den Arbeiten 2003 – 2010 der beiden Heddesheimer KĂŒnstler Bernd Gerstner und Roland Schmitt in der Viernheimer Kulturscheune wurde noch bis Samstag, 27. November 2010 verlĂ€ngert. Zu sehen sind Bilder und Skulpturen aus den Jahren 2003 bis 2010. Die erste gemeinsame Ausstellung fand 2004 statt.

Die Bilder von Bernd Gerstner entstehen aus natĂŒrlichen Materialien wie Erde, Ackerboden, Sand und Marmor. Roland Schmitt schafft Installationen und Skulpturen aus Holz. Ihre gemeinsamen Arbeiten sind wie „aus einem Guß“.

Ort: Kulturscheune Viernheim, Satonévriplatz 1, Viernheim
Öffnungszeiten
: Dienstag 10.00 bis 17.00 Uhr, Mittwoch 14.00 bis 17.00 Uhr, Donnerstag 10.00 bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 19.00 Uhr , Freitag 14.00 bis 17.00 Uhr, Samstag 10.00 bis 12.00 Uhr.

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Seit 2. November bis 31. Januar 2011, SeniorenbegegnungsstÀtte

Viernheim. Ausstellung von Heidi Kronauer in der SeniorenbegegnungsstĂ€tte Heddesheim. Sie zeigt Bilder in Acryl. Dem weißen Nichts Leben einzuhauchen, das ist es, was die HobbykĂŒnstlerin an der Malerei liebt.

Sie malt bevorzugt modernes Stillleben, aber auch Trendiges und Irreales.

Ort: SeniorenbegegnungsstÀtte Heddesheim
Öffnungszeiten
: Montag bis Freitag: 14:00 – 17:00.
Eintritt frei

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Montag, 15. November, 20:15 Uhr, Olympia-Kino

Hirschberg. Das Olympia-Kino zeigt den Spielfilm „Sturm“.
Ein bewegender Film ĂŒber die Opfer und TĂ€ter der Jugoslawienkriege, der in der Ausstellungsreihe „Verletzte Seelen gezeigt wird. Lesen Sie dazu unseren Artikel auf dem hirschbergblog (Die Stille nach dem „Sturm“) und den Artikel zur Ausstellung in Ladenburg auf dem ladenburgblog (Ausstellung: „Verletzte Seelen“, Small-Talk und Nachdenken ĂŒber Menschenrechte).

Ort: Olympia-Kino Leutershausen, Hölderlinstr. 2
Karten
Programmansage und Telefon, Tel. 06201-509195

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Montag, 15. November, 20 Uhr, BĂŒrgerhaus

Heddesheim. Theater im BĂŒrgerhaus – Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht. Eine Komödie von Ephraim Kishon mit Rainer Delventhal, Nina Selchow u.v.a. Ein „junger, unbekannter Maler“ in Jerusalem, Raphael Schlesinger, ein Verehrer Rembrandts und der gegenstĂ€ndlichen Malerei, malt gerade den wunderschönen RĂŒcken seiner Freundin und Geliebten.

Ein ebenso anmaßender wie einflussreicher Kunstkritiker-Papst besucht zufĂ€llig das Atelier Schlesingers und entdeckt dort die „kosmische mobiliarische Kunst“. Diese besteht aus einem simplen, wackligen Tisch, darauf ein Stuhl, darunter ein Hocker, darauf ein kochender Teekessel, darunter ein wackliger Sessel, ñ€©

Ort: BĂŒrgerhaus, Unterdorfstr, 2
Karten
nur im Rathaus, BĂŒrgerservice, Tel. 06203-101-200

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Dienstag, 16. November, 20 Uhr, BĂŒcherecke

Heddesheim. Buchvorstellung und Lesung – Siegfried Laux. Der Mannheimer Siegfried Laux liest in der BĂŒcherecke am Rathaus aus seinem Buch „Mannheimer Erinnerungen“. Musikalische Begleitung: Christian Oberbauer.

Ort: BĂŒcherecke, Unterdorfstr. 4, Heddesheim
Eintritt
: 5 Euro.

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Mittwoch, 17. November, 20 Uhr, Alte Synagoge

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Boogie Woogie-Spezialist Axel Zwingenberger. Bild: privat

Hirschberg. Axel Zwingenberger spielt Blues und Boogie Woogie. Einzigartiges Konzert in der Region – in der Reihe Jazz & Wein. Es ist dem Förderkreis Olympia-Kino gelungen, den legendĂ€ren Boogie-Woogie-Pianisten Axel Zwingenberger an die Bergstraße zu holen – zu seinem einzigen Konzert. Zwingenberger gibt Konzerte in der ganzen Welt und ist schon mit Jazz-GrĂ¶ĂŸen wie Big Joe Turner, Lionel Hampton, Champion Jack Dupree und Mama Yancey aufgetreten. Das Konzert findet in der Reihe „Jazz & Wein“ statt, bei der feine Weine der Winzergenossenschaft Schriesheim angeboten werden. Der Veranstaltungsort ist ausnahmsweise nicht das Olympia-Kino, sondern die ehemalige Synagoge mit ihrem großen FlĂŒgel.
Ort:
Alte Synagoge, Hauptstraße 27, Leutershausen.
Eintritt:
18 Euro/ Mitglieder des Förderkreises 16 Euro.
Vorverkauf:
Postagentur (Leutershausen), Tel. 06201-590028, Schreibwaren Schuhmann (Großsachsen), Tel, 06201-53012, Opus (Schriesheim), Tel. 06203-937684.

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Donnerstag, 18. November, 19:30 Uhr, Alte Synagoge

Hirschberg. Der Junge Chor des MGV 1850 Hohensachsen prĂ€sentiert sich erstmals in der Alten Synagoge in Hirschberg- Leutershausen. Nach vielen erfolgreichen Auftritten des noch jungen Chors, dessen GrĂŒndung dieser Tage gerade mal sechs Jahre zurĂŒckliegt und zwei bestens gelungenenen Herstkonzerten in der Weinheimer Peterskirche und im a2 Keller, singt der Junge Chor am Donnerstag, den 18. November 2010, in der Alten Synagoge.

Mit viel Freude am Singen und unter der Leitung von Margit Pöhlert proben wöchentlich etwa 45 SĂ€ngerinnen und SĂ€nger im SĂ€ngerheim des MGV 1850 Hohensachsen mit viel Schwung und Elan fĂŒr das bevorstehende Konzert. AufgefĂŒhrt werden internationale Pop-Songs, Jazz- Standards und Film-Titel sowie romantische Lieder, die alle von der Chorleiterin selbst gesetzt und fĂŒr den Chor arrangiert wurden.

Gern gehörte Songs wie „Can you feel the Love tonight“, „For the longest time“ oder „Jetzt oder Nie“ von Udo JĂŒrgens, jazzige Arrangements wie „Moonglow“, „Poinciana“ oder „How high the moon“ sowie Film-Musiken und klassische RaritĂ€ten wie „Les avions en papier“, „Gabriella®s Song“ und „Come again“, „Belle, qui te ma vie“ oder Leonard Cohens „Halleluja“, der italienische Klassiker „Un amore cosi grande“ sowie die irische Volksweise „Sally gardens“ versprechen einen erlebnissreichen und genußvollen Konzert- Abend im gediegenen Ambiente der Alten Synagoge in Hirschberg- Leutershausen.

Die SĂ€ngerinnen und SĂ€nger aus Hirschberg, Weinheim hier insbesondere aus Hohensachsen und LĂŒtzelsachsen, Hemsbach und der hessischen Bergstraße laden, zusammnen mit ihrer Chorleiterin Margit Pöhlert, Sie zu diesem Konzert am Donnertag, den 18. November 2010 ganz herzlich ein. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr, die Synagoge öffnet um 18.45 Uhr.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden gerne entgegengenommen. Mit Brezeln und Schriesecco oder Orangensaft können sich die Besucher in der Pause
stĂ€rken. Wir freuen uns auf einen netten Abend mit Ihnen – Ihr Junger Chor.

Ort: Alte Synagoge, Hauptstraße 27, Leutershausen
Eintritt frei

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Sonntag, 21. November, 14:30 Uhr, Altes Rathaus

Heddesheim. Seit Sonntag, 14. November 2010 zeigt der Kunstverein Heddesheim die Ausstellung „Hommage an Hilde Domin“ mit Bildern von Veronika Drop zu den Gedichten der Hilde Domin. Die Ausstellung ist geöffnet bis Sonntag, 12. Dezember, immer sonntags von 14 bis 17 Uhr. Begleitende Veranstaltung: „Ich will dich“ – Begegnung mit Hilde Domin. Ein Film von Anna Ditges jeweils sonntags wĂ€hrend der Öffnungszeiten. Sonntag, 21. November. 14:30 Uhr. Vortrag/Lesung mit der Schriftstellerin Marion Tauschwitz, Autorin von „Das ich sein kann, wie ich bin – Hilde Dormin. Die Biografie“, um 14:30 Uhr.

Ort: Altes Rathaus
Eintritt frei

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Sonntag, 21. November, 18 Uhr, Kaiserkeller

Ladenburg. Die Gruppe Blackwater kommt direkt von der GrĂŒnen Insel nach Ladenburg und verwandelt den Keller in einen irischen Pub. Auf ihrer „Home Away from Home“-Tour spielen die sechs Musiker die ganze Irish-Folk-Bandbreite von traditionellen StĂŒcken wie Jigs, Reels und Hornpipes ĂŒber gefĂŒhlvolle Balladen bis hin zu stimmungsvollen gĂ€lischen Songs.

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Blackwater: Original Irish.

Lieder voller Melancholie und Sehnsucht – aber auch StĂŒcke voller Lebensfreude, zum Mitsingen und Mitmachen. Die Gruppe kommt aus Dungarvan. Die Vielfalt ihrer Darbietungen spiegelt sich in ihren Musikern wieder: Caroline King (Akkordeon und Gesang), Nicky Power (Flöten), Michael „Finnegan“ Flynn (Bodhran, Bones, Gesang), Michael Phil McKavera, Fiddle McKenna (Button-Akkordeon), Christy O’Neill (Gitarre, Gesang).

Ort: Kaiserkeller, Ladenburg
Karten: 12 bze. 8 ñ‚¬ bei „BĂŒcher am Markt“ und an der Abendkasse

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Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir ĂŒbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewĂ€hlte Termine in unsere ÃƓbersicht „Diese Woche“:
Termine Heddesheimblog.de
Termine Hirschbergblog.de
Termine Ladenburgblog.de
Termine Weinheimblog.de
Und fĂŒr Termine aus anderen Gemeinden an:
Termine Rheinneckarblog.de

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können hier auch gerne fĂŒr sich oder Ihre Veranstaltungen werben. Zum Auftakt unseres neuen Services begrĂŒĂŸen wir herzlich unseren neuen Kunden Kaffeehaus Ladenburg und Kaffeehaus Schriesheim und bitten unsere Leserinnen und Leser um freundliche Beachtung.
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ÃƓber unsere Blogs erreichen Sie tĂ€glich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Die Preisjury des Fachblatts MediumMagazin wĂ€hlte uns Ende 2009 auf Platz 3 „Regionales“ unter die „100 Journalisten 2009“.