Montag, 20. August 2018

„Ort der Kunst“ – „Kunst kommt von Leben“


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Ort der Kunst - Kunst des Ortes.

Guten Tag!

Heddesheim, 27. Oktober 2011. Die zehn ausstellenden KĂŒnstler des Heddesheimer Kunstvereins prĂ€sentierten am vergangenen Sonntag auch im zweiten Teil der Ausstellung „Ort der Kunst“ Heddesheim als Kunstort. Waren im ersten Teil noch die KĂŒnstler selbst in den Fotografien des Heddesheimer Fotografen Martin Kemmet Objekt der Kunst – abgelichtet in ihrer Schaffensphase – stellten sie jetzt ihre KreativitĂ€t in ihren Bildern, Skulpturen und Worten unter Beweis.

Von Sabine Prothmann

Die KĂŒnstler hatten den Auftrag, sich mit Heddesheim als Ort der Kunst auseinanderzusetzen. Das Experiment ist gelungen, die zehn KĂŒnstler und die Literaturgruppe ĂŒberzeugten die gut 50 Besucher mit einer beeindruckenden Vielfalt.

Veronika Drop, Vorsitzende des Kunstvereins, begrĂŒĂŸte und zitierte den chinesischen KonzeptkĂŒnstler Ai Wei Wei mit den Worten „Ein Kunstwerk zu schaffen, das kein gewisses Unbehagen bei den Menschen erregt, oder schlicht ihre GefĂŒhle verĂ€ndert, ist der MĂŒhe nicht wert. Das ist der Unterschied zwischen einem KĂŒnstler und einem Narren, …“.

Der KĂŒnstler Bernd Gerstner nahm die Besucher mit auf einen Rundgang durch den „Ort der Kunst“. Habe man bei dem ersten Teil der Ausstellung auf den Fotografien den Entstehungsprozess betrachten können, so stehe man heute den fertigen Arbeiten gegenĂŒber.

„Kunst kommt von Leben“

„Kunst kommt von Leben. Wo man lebt, wie man lebt, mit wem man lebt. Das prĂ€gt unser Dasein und damit auch die Kunst, die aus uns entsteht“, sagte Gerstner.

Es sei nicht verwunderlich, dass sich ein großer Teil der Kunstwerke in Heddesheim den Scheunen und dem Tabak widme. Als ehemalige Tabakgemeinde hat dies Spuren hinterlassen.

Martine Herm – die ihre Bilder mit ihrem MĂ€dchennamen Maiffret signiert – zeigt so auch in ihren Bildern Scheunen und Tabakpflanzen. Die Pflanzen scheinen nach unten zu verlaufen, sich aufzulösen, wie der Tabakanbau in Heddesheim verschwunden ist. Sie malt mit Acryl und Pastell auf ungrundierter Leinwand.

In ihrem Bild „Das Nichts ĂŒber den Köpfen“ setzt sich die junge KĂŒnstlerin Caroline Przybyla mit Kirche und Religion auseinander. Ein Kreuz aus unzĂ€hligen Köpfen entstanden. Es ist in Acryl und aus Modellierpaste gearbeitet. Der Entstehungsort ist die katholische Kirche in Heddesheim, wie man auf der Fotografie von Martin Kemmet erkennen kann.

Albert Lurwig bezeichnet Gerstner als den experimentierfreudigsten KĂŒnstler der Gruppe. ÃƓber sein Bild „Lady abgefahren“ ist er mehrfach mit den Auto gefahren. Das war am Heddesheimer Vogelpark, damit ist der Bezug zu Heddesheim hergestellt, erzĂ€hlt Gerstner und lacht.

Eine Ortschaft im Wandel

Auf dem Bild „Arbeit“ von Veronika Drop sieht man Bauarbeiter, die auf einer Baustelle im Neubaugebiet arbeiten. Ein weiteren Bild ist mit „Bevor die Bagger kommen“ betitelt. Die Landwirtschaft verschwindet. Veronika Drop fĂ€ngt damit den Wandel der Ortschaft ein. Sie arbeitet mit Acryl und Eitempera.

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Die Skulpturen von Roland Geiger entstehen aus Altem, das er zu Neuem verarbeitet. FundstĂŒcke werden in einen neuen Zusammenhang gestellt. So entsteht aus einem alten Amboss seine Skulptur „Stier“.

Roland Schmitt ist Schreiner und arbeitet auch als KĂŒnstler vor allem mit Holz. Seine Kunstwerke, die er ausstellt, sind Teile aus einer alten Scheune. Hier verarbeitet er seine Erinnerung an den Geruch und die Arbeit seiner Jugend. Da, wo er das Material aus der Scheune holt, fehlt es am Ursprungsort, ein Sinnbild fĂŒr die Auflösung der Scheune.

Bernd Gerstner verarbeitet fĂŒr seine Bilder viele verschiedene Erdsorten, Russ und Asche. Sein eines Bild zeigt die Dorfansicht von Heddesheim, in den Ecken hat er die LĂ€ngen- und Breitengrade notiert. Im zweiten Bild erkennt man das Alte Rathaus – den „Ort der Kunst“ -, die notierten Zahlen sind die Einwohnerzahl und das Entstehungsjahr.

Scheunen und Tabak stehen auch im Mittelpunkt der Bilder des KĂŒnstlers Stefan Birker. Der Tabakbrunnen ist erst auf den zweiten Blick zu erkennen.

Ort der Kunst – einzigartig und unverwechselbar

Das Bild von Irene Kunze zeigt den Torbogen auf dem Kreisel beim Gewerbegebiet. Sie arbeitet mit Acryl auf Leinwand und kombiniert dazu andere Materialien wie Granulat und Aluminiumplatten.

Indem sie die Kunst im Ort, die schon besteht, in ihr Bild aufgenommen hat, hat sie den Ort einzigartig und unverwechselbar gemacht.

Die Literaturgruppe mit Heidi Rei, Lioba Geier, Dörthe Klumb und Heide Raiser lasen aus ihrem Projekt „BĂŒcherwelten“, das sie im Oktober 2010 in der GemeindebĂŒcherei aufgefĂŒhrt hatten. Und schlossen mit dem Satz „Ein Buch muss die Axt sein fĂŒr das gefrorene Wort in uns“.
Die Ausstellung ist noch bis zum 27. November 2011 zu sehen. Öffnungszeiten: Sonntags von 14 bis 17 Uhr. Der Kalender zur Ausstellung kann im Fotoatelier bei Martin Kemmet erworben werden.

Viel Freude mit den Fotos:

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Auf den Spuren der Unbeugsamkeit


Das Mittelalter ist kein Epoche - es ist die menschliche Natur.

Guten Tag!

Heddesheim, 03. Juli 2011. Margret Wagener, Eva Martin-Schneider, Heide Raiser, Heidi Rei, Lioba Geier, Gudrun Libnau sowie die Acapellagruppe Aylin Can, Sophie Grossmann, Rita Rössling mit Eva Martin- Schneider befanden sich auf der Spurensuche unbeugsamer Frauen. Unter dem Titel „Starke Frauen – Verletzte Seelen“, durchstreifte die Heddesheimner Literaturgruppe mit UnterstĂŒtzung der Acapellagruppe 2000 Jahre der Unbeugsamkeit von der Griechischen Antike bis zu einer fiktionalen Zeit 2050.

Von Sabine Prothmann

„Mittelalter ist keine Epoche es ist der Name der menschlichen Natur“, heißt es ganz zum Schluss bei der Szenischen Lesung auf dem Heddesheimer Dorfplatz am Mittwoch, 22. Juni 2011.

Schon im April 2010 hatte die Heddesheimer Literaturgruppe um die Schauspielerin und Regisseurin Eva Martin-Schneider gemeinsam mit dem Heddesheimer Kunstverein unter dem Titel „Hexen, Heiler und SĂŒndenböcke“ dieses StĂŒck aufgefĂŒhrt. Doch die AuffĂŒhrung am 22. Juni bekam durch das Ambiente des Dorfplatzes an der alten Scheune einen ganz besonderen Charme verliehen.

GemĂ€lde und Skulpturen des Heddesheimer KĂŒnstlers Bernd Gerstner aus dem Zyklus „Verletzte Seelen“ gestalteten eindringlich den Platz vor der alten Tabakscheune.

100 StĂŒhle wurden aufgestellt, doch sie reichen nicht aus fĂŒr die Zuschauer, die sich mit auf diese Reise begeben wollen.

Die Darstellerinnen und der Chor sind in schwarzen GewĂ€ndern und dunkelrote Schals gekleidet. Die AtmosphĂ€re ist fast gespenstisch, es erklingt „Menag Jamport Em“ von Djivan Gasparyan. Die Frauen bilden einen Kreis, Feuer zischt in einem Kessel. Vergangene Riten scheinen lebendig zu werden.

Das Publikum wird sofort in Bann gezogen.

Eine Zeitreise in die Unbeugsamkeit beginnt

Die Zeitreise beginnt mit „Antigone“ von Sophokles, die Ungehorsame, die ihren Bruder begraben hat. Sie stellt ihr Gewissen ĂŒber das Gebot des König Kreon. Sie ist bereit dafĂŒr ihr Leben zu lassen. Die erste Unbeugsame in einer langen Reihe von unbeugsamen, starken Frauen.

Und fĂŒhrt weiter in die Zeit der Hexenverfolgung vom 14. bis zum 17. Jahrhundert. Hexen werden angeklagt und verurteilt. Es sind Frauen, wie Johanna von OrlÚans, die verbrannt wurde oder Agnes Bernauer, die man ertrĂ€nkte. Es sind Frauen, die stark und tapfer sind, die ihre Meinung Ă€ußern, die helfen und heilen oder einfach auch nur anders aussehen. Es sind „verletzte Seelen“.

Die Hexenprozesse werden durch das intensive Spiel der Literaturgruppe lebendig.

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Unkonventionelles Ambiente.

Es wird ein Auszug aus dem „Hexenhammer“ vorgelesen, ein Werk, das zur Legitimation der Hexenverfolgung im Jahre 1487 veröffentlicht wurde. Das geht unter die Haut.

13 Frauen werden ermordet

Dann der Sprung ins vergangene Jahrhundert, in die Zeit des Nationalsozialismus. Angst, Obrigkeitsglaube fĂŒhrte zur Denunziation. Zwischen 1933 und 1945 wurden im GefĂ€ngnis Plötzensee 2.891 Todesurteile vollstreckt, darunter Mitgliedern der Roten Kapelle. Am 5. August 1943 werden 13 Frauen am Plötzensee in Berlin ermordet.

Die Literaturgruppe stellt sechs Kurzbiografien, unter anderem auch die der Heidelberger ReformpĂ€dagogin und WiderstandskĂ€mpferin Elisabeth von Thadden, vor. Es sind Frauen aus dem Widerstand, es sind starke Frauen. Es sind „verletzte Seelen“.

Es dauert noch an

Die Zeit rĂŒckt immer nĂ€her, Hexenverfolgungen zwischen 1970 und 2010. Eindringlich werden Nachrichten aus Asien, Afrika und SĂŒdamerika vorgetragen. Tod, Krankheit, schlechtes Wetter und schon wird die Hexe ausgemacht. Die Verfolgung macht auch vor Kindern keinen Halt. Es ist die Hexenverfolgung der Gegenwart.

Die letzte Station der Zeitreise ist das Jahr 2050, die Protagonistinnen spielen eine Szene aus dem TheaterstĂŒck „Corpus Delicti“ von Juli Zeh.

Die Zuschauer werden mitgenommen in eine Gerichtsverhandlung gegen Mia Holl wegen methodenfeindlicher Umtriebe.

Der Staat kontrolliert das Individuum. Mia Holl hat sich schuldig gemacht, sie hat ihren Bruder geliebt, ihren Verstand gebraucht und sich versucht unabhÀngig zu machen. Sie hat sich den Kontrollsystemen der Gesellschaft verweigert.

Und es geht weiter?

Mia Holl wird als schuldig verurteilt. Sie soll eingefroren werden. Sie ist eine starke Frau und eine „verletzte Seele“.

Mit großer IntensivitĂ€t spielen die Darstellerinnen ihre Rollen, eindringlich verkörpern sie die Frauengestalten. Es ist großes Theater, was hier auf dem Heddesheimer Dorplatz geboten wird.

Großartig sind auch die MusikstĂŒcke, die die einzelnen Zeitabschnitte verbinden. Die Acapellagruppe mit den SĂ€ngerinnen Aylin Can, Sophie Grossmann, Rita Rössling, Eva Martin- Schneider zeigt eine beeindruckende Leistung.

„Isabella“ von Corvus Corax und das Chorlied „Tourdion“ (französisches Sauflied von Pierre Attaingnant von 1530) umrahmen die Hexenverfolgung vom 14, bis 17. Jahrhundert. Das „BĂŒrgerlied“ von Max Reger, das 1848 zur Revolution geschrieben wurde, fĂŒhrt zu der Zeit des Nationalsozialismus.

SpĂ€testens mit dem jiddischen Lied „Doss Kelbl“ von Shalom Secunda (1940) gelingt es den SĂ€ngerinnen das Publikum völlig zu begeistern.

Mit der tschechische Volksweise „Dobra noc“ liefert der Chor noch einen fantastischen Abschluss.

Die Protagonistinnen bekommen frenetischen Applaus und beweisen einmal mehr, dass die Literaturgruppe um Eva Martin-Schneider auf hohem Niveau und unkonventionell arbeitet.

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„Es steht ohne FĂŒĂŸe und spricht ohne Mund“

Guten Tag!

Heddesheim, 27. Oktober 2010. Die Literaturgruppe des Heddesheimer Kunstvereins lud am Tag der Bibliotheken (22. Oktober 2010) zu einem kreativen Projekt in die GemeindebĂŒcherei ein: Schwarze Kutten, „scharfe Waffen“, BĂŒcherratten, Kabinett des Schreckens und eine jungfrĂ€uliche Bibliothekarin gab es zu erleben.

Von Sabine Prothmann

„Hungriger greif’ nach dem Buch: es ist eine Waffe“.  Das Zitat von Bertold Brecht hĂ€ngt, in großen Lettern auf ein Plakat geschrieben, im Treppenhaus des BĂŒrgerhauses. Die Veranstaltung am vergangenen Freitag ist ausverkauft. 45 Leute sind am Tag der Bibliotheken in die Heddesheimer GemeindebĂŒcherei gekommen, um sich in die Welt der BĂŒcher, Bibliotheken und Bibliothekarinnen entfĂŒhren zu lassen. Keiner weiß genau, was ihn erwartet. Die AtmosphĂ€re ist neugierig und spannungsgeladen.

Eine Reise durch die Geschichte des Buches

„Buch, Buche“, schallt es von der Treppe des BĂŒrgerhauses herab. Auf den Stufen zur GemeindebĂŒcherei werden die Zuhörer und Zuschauer von den sieben Mitgliedern der Literaturgruppe des Kunstvereins in schwarzen Kutten empfangen.

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Szenische Lesung in der GemeindebĂŒcherei anlĂ€sslich "BĂŒcherwelten". Bild: heddesheimblog.de

„Das Buch: ein geschriebenes und gedrucktes Werk, das aus mehreren zu einer Ganzheit verbundenen BlĂ€ttern oder Bogen besteht“. PrĂ€gnante, kurze Texte nehmen die Besucher mit auf eine Reise durch die Geschichte des Buches; Papyrusrollen bei den Ägyptern, Holzdruck im spĂ€ten Mittelalter, das Papier kommt im spĂ€ten 12. Jahrhundert ĂŒber Arabien nach Spanien. Dann die Revolution 1453 Johannes von Gutenberg erfindet den Buchdruck.

„Es steht ohne FĂŒĂŸe und spricht ohne Mund“ und so ist der Abend eine Hommage an das geschriebene Wort, an die Geschichten und Welten, in die der Leser entfĂŒhrt wird:“Je mehr ich las, umso nĂ€her brachten die BĂŒcher mir die Welt, umso heller und bedeutsamer wurde das Leben fĂŒr mich ..“. (Maxim Gorki)

Lore Urban, Lioba Geier, Heide Raiser, Eva Martin-Schneider, Dörthe Klumb, Heidi Rei und Eva Maria Wustmann, die Leiterin der GemeindebĂŒcherei, verfĂŒhren und fĂŒhren. Mit Wortfetzen, Textpassagen und Musik locken sie die Zuhörer immer höher immer weiter bis in die durch Kerzenschein anheimelnde BĂŒcherei. Die Illumination eines prasselnden Feuers, die Vorleserin im Sessel, aus den Regalen formen sich Worte – die VorfĂŒhrung ist Lesung und TheaterstĂŒck zugleich.

Eine Axt fĂŒr das gefrorene Meer in uns, sagt Kafka

Mit „lasst alles stehen und liegen und kommt in das Kabinett des Schreckens“ beendet Eva Martin-Schneider die erste Pause. Das Weinglas und der heiße Kaffe bleiben stehen, die Besucher werden in die KinderbĂŒcherei getrieben. Es ist Schulstunde. Es ist eine Lesestunde aus Ulla Hahns „Das verborgene Wort“. Komisch, eindringlich, bedrohlich. Und: „Ein Buch muss eine Axt sein fĂŒr das gefrorene Meer in uns“. sagt Franz Kafka.

Und „ab in die Kiste“ schickt Eva Martin-Schneider die toten BĂŒcher der alten Meister.

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Knabbernde, gierige, ungezogene Ratten werden lebendig, steigen aus Sam Savages Buch „Firmin: ein Rattenleben“. Und zumindest fĂŒr Ratten haben BĂŒcher einen NĂ€hrwert. Das eindrucksvolle Spiel der Mitglieder der Literaturgruppe ist schreiend komisch und zugleich atemberaubend intensiv.

Die Bibliothekarin – eine geschlechtslose, alte Jungfer

Auf einem BĂŒcherwagen wird sie hereingerollt, „eine geschlechtslose, alte Jungfer, unansehnlich ohne Saft und Kraft“. Eva Maria Wustmann verkörpert die Bibliothekarin, eine Außenseiterin mit Brille und Mittelscheitel, mausgrau. Leute, „die zu sonst keinem Beruf taugen und keine Familie haben“. Ihr verschmitztes LĂ€cheln straft die Wort LĂŒgen.

Die Literaturgruppe hatte sich mit ihrer vierten Produktion ein ehrgeiziges Ziel gesetzt und erreicht. Sie hat die Besucher des Abends unterhalten, verwirrt und zum Nachdenken gebracht.

Aus vielen BĂŒchern haben die Damen ihre Texte zusammengeschrieben und damit einen ganz besonderen Abend geschaffen und bewiesen, Literatur ist lebendig und bewegt.

Gelesen wurde unter anderem aus den Romanen von Mikkel Birkegaard: Die Bibliothek der Schatten, Carlos Ruis Zafon: Der Schatten des Windes, Walter Moers: Die Stadt der trĂ€umenden BĂŒcher, Johann Wolfgang von Goethe: Faust und Ulla Hahn: Das verborgene Wort.

Weiter so, auf die nĂ€chste AuffĂŒhrung kann man nur gespannt sein.

Viel Freude mit den Fotos:
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Einen schönen Tag wĂŒnscht
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