Montag, 23. Oktober 2017

„Ort der Kunst“ – „Kunst kommt von Leben“


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Ort der Kunst - Kunst des Ortes.

Guten Tag!

Heddesheim, 27. Oktober 2011. Die zehn ausstellenden K├╝nstler des Heddesheimer Kunstvereins pr├Ąsentierten am vergangenen Sonntag auch im zweiten Teil der Ausstellung „Ort der Kunst“ Heddesheim als Kunstort. Waren im ersten Teil noch die K├╝nstler selbst in den Fotografien des Heddesheimer Fotografen Martin Kemmet Objekt der Kunst – abgelichtet in ihrer Schaffensphase – stellten sie jetzt ihre Kreativit├Ąt in ihren Bildern, Skulpturen und Worten unter Beweis.

Von Sabine Prothmann

Die K├╝nstler hatten den Auftrag, sich mit Heddesheim als Ort der Kunst auseinanderzusetzen. Das Experiment ist gelungen, die zehn K├╝nstler und die Literaturgruppe ├╝berzeugten die gut 50 Besucher mit einer beeindruckenden Vielfalt.

Veronika Drop, Vorsitzende des Kunstvereins, begr├╝├čte und zitierte den chinesischen Konzeptk├╝nstler Ai Wei Wei mit den Worten „Ein Kunstwerk zu schaffen, das kein gewisses Unbehagen bei den Menschen erregt, oder schlicht ihre Gef├╝hle ver├Ąndert, ist der M├╝he nicht wert. Das ist der Unterschied zwischen einem K├╝nstler und einem Narren, …“.

Der K├╝nstler Bernd Gerstner nahm die Besucher mit auf einen Rundgang durch den „Ort der Kunst“. Habe man bei dem ersten Teil der Ausstellung auf den Fotografien den Entstehungsprozess betrachten k├Ânnen, so stehe man heute den fertigen Arbeiten gegen├╝ber.

„Kunst kommt von Leben“

„Kunst kommt von Leben. Wo man lebt, wie man lebt, mit wem man lebt. Das pr├Ągt unser Dasein und damit auch die Kunst, die aus uns entsteht“, sagte Gerstner.

Es sei nicht verwunderlich, dass sich ein gro├čer Teil der Kunstwerke in Heddesheim den Scheunen und dem Tabak widme. Als ehemalige Tabakgemeinde hat dies Spuren hinterlassen.

Martine Herm – die ihre Bilder mit ihrem M├Ądchennamen Maiffret signiert – zeigt so auch in ihren Bildern Scheunen und Tabakpflanzen. Die Pflanzen scheinen nach unten zu verlaufen, sich aufzul├Âsen, wie der Tabakanbau in Heddesheim verschwunden ist. Sie malt mit Acryl und Pastell auf ungrundierter Leinwand.

In ihrem Bild „Das Nichts ├╝ber den K├Âpfen“ setzt sich die junge K├╝nstlerin Caroline Przybyla mit Kirche und Religion auseinander. Ein Kreuz aus unz├Ąhligen K├Âpfen entstanden. Es ist in Acryl und aus Modellierpaste gearbeitet. Der Entstehungsort ist die katholische Kirche in Heddesheim, wie man auf der Fotografie von Martin Kemmet erkennen kann.

Albert Lurwig bezeichnet Gerstner als den experimentierfreudigsten K├╝nstler der Gruppe. ├â┼ôber sein Bild „Lady abgefahren“ ist er mehrfach mit den Auto gefahren. Das war am Heddesheimer Vogelpark, damit ist der Bezug zu Heddesheim hergestellt, erz├Ąhlt Gerstner und lacht.

Eine Ortschaft im Wandel

Auf dem Bild „Arbeit“ von Veronika Drop sieht man Bauarbeiter, die auf einer Baustelle im Neubaugebiet arbeiten. Ein weiteren Bild ist mit „Bevor die Bagger kommen“ betitelt. Die Landwirtschaft verschwindet. Veronika Drop f├Ąngt damit den Wandel der Ortschaft ein. Sie arbeitet mit Acryl und Eitempera.

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Die Skulpturen von Roland Geiger entstehen aus Altem, das er zu Neuem verarbeitet. Fundst├╝cke werden in einen neuen Zusammenhang gestellt. So entsteht aus einem alten Amboss seine Skulptur „Stier“.

Roland Schmitt ist Schreiner und arbeitet auch als K├╝nstler vor allem mit Holz. Seine Kunstwerke, die er ausstellt, sind Teile aus einer alten Scheune. Hier verarbeitet er seine Erinnerung an den Geruch und die Arbeit seiner Jugend. Da, wo er das Material aus der Scheune holt, fehlt es am Ursprungsort, ein Sinnbild f├╝r die Aufl├Âsung der Scheune.

Bernd Gerstner verarbeitet f├╝r seine Bilder viele verschiedene Erdsorten, Russ und Asche. Sein eines Bild zeigt die Dorfansicht von Heddesheim, in den Ecken hat er die L├Ąngen- und Breitengrade notiert. Im zweiten Bild erkennt man das Alte Rathaus – den „Ort der Kunst“ -, die notierten Zahlen sind die Einwohnerzahl und das Entstehungsjahr.

Scheunen und Tabak stehen auch im Mittelpunkt der Bilder des K├╝nstlers Stefan Birker. Der Tabakbrunnen ist erst auf den zweiten Blick zu erkennen.

Ort der Kunst – einzigartig und unverwechselbar

Das Bild von Irene Kunze zeigt den Torbogen auf dem Kreisel beim Gewerbegebiet. Sie arbeitet mit Acryl auf Leinwand und kombiniert dazu andere Materialien wie Granulat und Aluminiumplatten.

Indem sie die Kunst im Ort, die schon besteht, in ihr Bild aufgenommen hat, hat sie den Ort einzigartig und unverwechselbar gemacht.

Die Literaturgruppe mit Heidi Rei, Lioba Geier, D├Ârthe Klumb und Heide Raiser lasen aus ihrem Projekt „B├╝cherwelten“, das sie im Oktober 2010 in der Gemeindeb├╝cherei aufgef├╝hrt hatten. Und schlossen mit dem Satz „Ein Buch muss die Axt sein f├╝r das gefrorene Wort in uns“.
Die Ausstellung ist noch bis zum 27. November 2011 zu sehen. ├ľffnungszeiten: Sonntags von 14 bis 17 Uhr. Der Kalender zur Ausstellung kann im Fotoatelier bei Martin Kemmet erworben werden.

Viel Freude mit den Fotos:

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Auf den Spuren der Unbeugsamkeit


Das Mittelalter ist kein Epoche - es ist die menschliche Natur.

Guten Tag!

Heddesheim, 03. Juli 2011. Margret Wagener, Eva Martin-Schneider, Heide Raiser, Heidi Rei, Lioba Geier, Gudrun Libnau sowie die Acapellagruppe Aylin Can, Sophie Grossmann, Rita R├Âssling mit Eva Martin- Schneider befanden sich auf der Spurensuche unbeugsamer Frauen. Unter dem Titel „Starke Frauen – Verletzte Seelen“, durchstreifte die Heddesheimner Literaturgruppe mit Unterst├╝tzung der Acapellagruppe 2000 Jahre der Unbeugsamkeit von der Griechischen Antike bis zu einer fiktionalen Zeit 2050.

Von Sabine Prothmann

„Mittelalter ist keine Epoche es ist der Name der menschlichen Natur“, hei├čt es ganz zum Schluss bei der Szenischen Lesung auf dem Heddesheimer Dorfplatz am Mittwoch, 22. Juni 2011.

Schon im April 2010 hatte die Heddesheimer Literaturgruppe um die Schauspielerin und Regisseurin Eva Martin-Schneider gemeinsam mit dem Heddesheimer Kunstverein unter dem Titel „Hexen, Heiler und S├╝ndenb├Âcke“ dieses St├╝ck aufgef├╝hrt. Doch die Auff├╝hrung am 22. Juni bekam durch das Ambiente des Dorfplatzes an der alten Scheune einen ganz besonderen Charme verliehen.

Gem├Ąlde und Skulpturen des Heddesheimer K├╝nstlers Bernd Gerstner aus dem Zyklus „Verletzte Seelen“ gestalteten eindringlich den Platz vor der alten Tabakscheune.

100 St├╝hle wurden aufgestellt, doch sie reichen nicht aus f├╝r die Zuschauer, die sich mit auf diese Reise begeben wollen.

Die Darstellerinnen und der Chor sind in schwarzen Gew├Ąndern und dunkelrote Schals gekleidet. Die Atmosph├Ąre ist fast gespenstisch, es erklingt „Menag Jamport Em“ von Djivan Gasparyan. Die Frauen bilden einen Kreis, Feuer zischt in einem Kessel. Vergangene Riten scheinen lebendig zu werden.

Das Publikum wird sofort in Bann gezogen.

Eine Zeitreise in die Unbeugsamkeit beginnt

Die Zeitreise beginnt mit „Antigone“ von Sophokles, die Ungehorsame, die ihren Bruder begraben hat. Sie stellt ihr Gewissen ├╝ber das Gebot des K├Ânig Kreon. Sie ist bereit daf├╝r ihr Leben zu lassen. Die erste Unbeugsame in einer langen Reihe von unbeugsamen, starken Frauen.

Und f├╝hrt weiter in die Zeit der Hexenverfolgung vom 14. bis zum 17. Jahrhundert. Hexen werden angeklagt und verurteilt. Es sind Frauen, wie Johanna von Orl├â┬Ęans, die verbrannt wurde oder Agnes Bernauer, die man ertr├Ąnkte. Es sind Frauen, die stark und tapfer sind, die ihre Meinung ├Ąu├čern, die helfen und heilen oder einfach auch nur anders aussehen. Es sind „verletzte Seelen“.

Die Hexenprozesse werden durch das intensive Spiel der Literaturgruppe lebendig.

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Unkonventionelles Ambiente.

Es wird ein Auszug aus dem „Hexenhammer“ vorgelesen, ein Werk, das zur Legitimation der Hexenverfolgung im Jahre 1487 ver├Âffentlicht wurde. Das geht unter die Haut.

13 Frauen werden ermordet

Dann der Sprung ins vergangene Jahrhundert, in die Zeit des Nationalsozialismus. Angst, Obrigkeitsglaube f├╝hrte zur Denunziation. Zwischen 1933 und 1945 wurden im Gef├Ąngnis Pl├Âtzensee 2.891 Todesurteile vollstreckt, darunter Mitgliedern der Roten Kapelle. Am 5. August 1943 werden 13 Frauen am Pl├Âtzensee in Berlin ermordet.

Die Literaturgruppe stellt sechs Kurzbiografien, unter anderem auch die der Heidelberger Reformp├Ądagogin und Widerstandsk├Ąmpferin Elisabeth von Thadden, vor. Es sind Frauen aus dem Widerstand, es sind starke Frauen. Es sind „verletzte Seelen“.

Es dauert noch an

Die Zeit r├╝ckt immer n├Ąher, Hexenverfolgungen zwischen 1970 und 2010. Eindringlich werden Nachrichten aus Asien, Afrika und S├╝damerika vorgetragen. Tod, Krankheit, schlechtes Wetter und schon wird die Hexe ausgemacht. Die Verfolgung macht auch vor Kindern keinen Halt. Es ist die Hexenverfolgung der Gegenwart.

Die letzte Station der Zeitreise ist das Jahr 2050, die Protagonistinnen spielen eine Szene aus dem Theaterst├╝ck „Corpus Delicti“ von Juli Zeh.

Die Zuschauer werden mitgenommen in eine Gerichtsverhandlung gegen Mia Holl wegen methodenfeindlicher Umtriebe.

Der Staat kontrolliert das Individuum. Mia Holl hat sich schuldig gemacht, sie hat ihren Bruder geliebt, ihren Verstand gebraucht und sich versucht unabh├Ąngig zu machen. Sie hat sich den Kontrollsystemen der Gesellschaft verweigert.

Und es geht weiter?

Mia Holl wird als schuldig verurteilt. Sie soll eingefroren werden. Sie ist eine starke Frau und eine „verletzte Seele“.

Mit gro├čer Intensivit├Ąt spielen die Darstellerinnen ihre Rollen, eindringlich verk├Ârpern sie die Frauengestalten. Es ist gro├čes Theater, was hier auf dem Heddesheimer Dorplatz geboten wird.

Gro├čartig sind auch die Musikst├╝cke, die die einzelnen Zeitabschnitte verbinden. Die Acapellagruppe mit den S├Ąngerinnen Aylin Can, Sophie Grossmann, Rita R├Âssling, Eva Martin- Schneider zeigt eine beeindruckende Leistung.

„Isabella“ von Corvus Corax und das Chorlied „Tourdion“ (franz├Âsisches Sauflied von Pierre Attaingnant von 1530) umrahmen die Hexenverfolgung vom 14, bis 17. Jahrhundert. Das „B├╝rgerlied“ von Max Reger, das 1848 zur Revolution geschrieben wurde, f├╝hrt zu der Zeit des Nationalsozialismus.

Sp├Ątestens mit dem jiddischen Lied „Doss Kelbl“ von Shalom Secunda (1940) gelingt es den S├Ąngerinnen das Publikum v├Âllig zu begeistern.

Mit der tschechische Volksweise „Dobra noc“ liefert der Chor noch einen fantastischen Abschluss.

Die Protagonistinnen bekommen frenetischen Applaus und beweisen einmal mehr, dass die Literaturgruppe um Eva Martin-Schneider auf hohem Niveau und unkonventionell arbeitet.

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„Es steht ohne F├╝├če und spricht ohne Mund“

Guten Tag!

Heddesheim, 27. Oktober 2010. Die Literaturgruppe des Heddesheimer Kunstvereins lud am Tag der Bibliotheken (22. Oktober 2010) zu einem kreativen Projekt in die Gemeindeb├╝cherei ein: Schwarze Kutten, „scharfe Waffen“, B├╝cherratten, Kabinett des Schreckens und eine jungfr├Ąuliche Bibliothekarin gab es zu erleben.

Von Sabine Prothmann

„Hungriger greifÔÇÖ nach dem Buch: es ist eine Waffe“.├é┬á Das Zitat von Bertold Brecht h├Ąngt, in gro├čen Lettern auf ein Plakat geschrieben, im Treppenhaus des B├╝rgerhauses. Die Veranstaltung am vergangenen Freitag ist ausverkauft. 45 Leute sind am Tag der Bibliotheken in die Heddesheimer Gemeindeb├╝cherei gekommen, um sich in die Welt der B├╝cher, Bibliotheken und Bibliothekarinnen entf├╝hren zu lassen. Keiner wei├č genau, was ihn erwartet. Die Atmosph├Ąre ist neugierig und spannungsgeladen.

Eine Reise durch die Geschichte des Buches

„Buch, Buche“, schallt es von der Treppe des B├╝rgerhauses herab. Auf den Stufen zur Gemeindeb├╝cherei werden die Zuh├Ârer und Zuschauer von den sieben Mitgliedern der Literaturgruppe des Kunstvereins in schwarzen Kutten empfangen.

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Szenische Lesung in der Gemeindeb├╝cherei anl├Ąsslich "B├╝cherwelten". Bild: heddesheimblog.de

„Das Buch: ein geschriebenes und gedrucktes Werk, das aus mehreren zu einer Ganzheit verbundenen Bl├Ąttern oder Bogen besteht“. Pr├Ągnante, kurze Texte nehmen die Besucher mit auf eine Reise durch die Geschichte des Buches; Papyrusrollen bei den ├âÔÇ×gyptern, Holzdruck im sp├Ąten Mittelalter, das Papier kommt im sp├Ąten 12. Jahrhundert ├╝ber Arabien nach Spanien. Dann die Revolution 1453 Johannes von Gutenberg erfindet den Buchdruck.

„Es steht ohne F├╝├če und spricht ohne Mund“ und so ist der Abend eine Hommage an das geschriebene Wort, an die Geschichten und Welten, in die der Leser entf├╝hrt wird:“Je mehr ich las, umso n├Ąher brachten die B├╝cher mir die Welt, umso heller und bedeutsamer wurde das Leben f├╝r mich ..“. (Maxim Gorki)

Lore Urban, Lioba Geier, Heide Raiser, Eva Martin-Schneider, D├Ârthe Klumb, Heidi Rei und Eva Maria Wustmann, die Leiterin der Gemeindeb├╝cherei, verf├╝hren und f├╝hren. Mit Wortfetzen, Textpassagen und Musik locken sie die Zuh├Ârer immer h├Âher immer weiter bis in die durch Kerzenschein anheimelnde B├╝cherei. Die Illumination eines prasselnden Feuers, die Vorleserin im Sessel, aus den Regalen formen sich Worte – die Vorf├╝hrung ist Lesung und Theaterst├╝ck zugleich.

Eine Axt f├╝r das gefrorene Meer in uns, sagt Kafka

Mit „lasst alles stehen und liegen und kommt in das Kabinett des Schreckens“ beendet Eva Martin-Schneider die erste Pause. Das Weinglas und der hei├če Kaffe bleiben stehen, die Besucher werden in die Kinderb├╝cherei getrieben. Es ist Schulstunde. Es ist eine Lesestunde aus Ulla Hahns „Das verborgene Wort“. Komisch, eindringlich, bedrohlich. Und: „Ein Buch muss eine Axt sein f├╝r das gefrorene Meer in uns“. sagt Franz Kafka.

Und „ab in die Kiste“ schickt Eva Martin-Schneider die toten B├╝cher der alten Meister.

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Knabbernde, gierige, ungezogene Ratten werden lebendig, steigen aus Sam Savages Buch „Firmin: ein Rattenleben“. Und zumindest f├╝r Ratten haben B├╝cher einen N├Ąhrwert. Das eindrucksvolle Spiel der Mitglieder der Literaturgruppe ist schreiend komisch und zugleich atemberaubend intensiv.

Die Bibliothekarin – eine geschlechtslose, alte Jungfer

Auf einem B├╝cherwagen wird sie hereingerollt, „eine geschlechtslose, alte Jungfer, unansehnlich ohne Saft und Kraft“. Eva Maria Wustmann verk├Ârpert die Bibliothekarin, eine Au├čenseiterin mit Brille und Mittelscheitel, mausgrau. Leute, „die zu sonst keinem Beruf taugen und keine Familie haben“. Ihr verschmitztes L├Ącheln straft die Wort L├╝gen.

Die Literaturgruppe hatte sich mit ihrer vierten Produktion ein ehrgeiziges Ziel gesetzt und erreicht. Sie hat die Besucher des Abends unterhalten, verwirrt und zum Nachdenken gebracht.

Aus vielen B├╝chern haben die Damen ihre Texte zusammengeschrieben und damit einen ganz besonderen Abend geschaffen und bewiesen, Literatur ist lebendig und bewegt.

Gelesen wurde unter anderem aus den Romanen von Mikkel Birkegaard: Die Bibliothek der Schatten, Carlos Ruis Zafon: Der Schatten des Windes, Walter Moers: Die Stadt der tr├Ąumenden B├╝cher, Johann Wolfgang von Goethe: Faust und Ulla Hahn: Das verborgene Wort.

Weiter so, auf die n├Ąchste Auff├╝hrung kann man nur gespannt sein.

Viel Freude mit den Fotos:
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Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
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