Samstag, 25. November 2017

Brennholzbestellungen ├╝ber Kreisforstamt

Wenn der Wald die Wohnung w├Ąrmt

Rhein-Neckar, 17. September 2014.(red/pm) Brennholz aus den W├Ąldern im Rheintal ist begehrt. Bereits jetzt kann man seinen Vorrat verbindlich beim Kreisforstamt bestellen. Doch das Angebot ist begrenzt und kann die Nachfrage bereits seit einigen Jahren nicht mehr decken. [Weiterlesen…]

Junge Erwachsene zieht es in die Stadt

Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis, 26. August 2014. (red/pm) Der Rhein-Neckar-Kreis hat im vergangenen Jahr seine Einwohnerzahl um 3.966 Personen durch Zuwanderung steigern k├Ânnen. Dies geht aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Landesamtes Baden-W├╝rttemberg hervor. So stehen 2013 im einwohnerst├Ąrksten Landkreis in Baden-W├╝rttemberg den 22.440 von dort weggezogenen Menschen 26.406 Zuz├╝ge gegen├╝ber. [Weiterlesen…]

Entwicklungsprogramm L├Ąndlicher Raum 2015

Rhein-Neckar, 14. August 2014. (red/pm) Ab sofort k├Ânnen beim Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis Antr├Ąge f├╝r das Entwicklungsprogramm L├Ąndlicher Raum (ELR) gestellt werden. Mit dem ELR f├Ârdert das Land Baden-W├╝rttemberg die strukturelle Entwicklung l├Ąndlich gepr├Ągter Kommunen. [Weiterlesen…]

Vortrag am 14. Juli bei der AWO Weinheim

Widerstandskr├Ąfte entwickeln und Heilung durch Kreativit├Ąt

Weinheim, 10. Juli 2014. (red/pm) Seelische Probleme und psychische Erkrankungen nehmen seit Jahren stark zu. Eines von 30 Kindern in Deutschland w├Ąchst mit mindestens einem psychisch kranken Elternteil auf. Sind die Eltern seelisch belastet oder psychisch krank, haben sie phasenweise keine Kraft mehr, sich um ihre Kinder ausreichend zu k├╝mmern und auf ihre Bed├╝rfnisse einzugehen. [Weiterlesen…]

Am 16. Juli im Landratsamt

Einf├╝hrungsveranstaltung f├╝r Tagesm├╝tter und Tagesv├Ąter

Heidelberg/Rhein-Neckar, 09. Juli 2014. (red/pm) Das Jugendamt des Rhein-Neckar-Kreises bietet am 16. Juli von 09:30 Uhr bis 11:00 Uhr im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Gro├čer Sitzungssaal (5. OG), Kurf├╝rsten-Anlage 38 – 40 in Heidelberg wieder eine Informationsveranstaltung zur Kindertagespflege an. [Weiterlesen…]

Geb├Ąude bis zum 31. Dezember ausstatten

H├Ąuser mit Rauchwarnmeldern nachr├╝sten!

Rhein-Neckar, 03. Juli 2014. (red/pm) Bis zum 31. Dezember m├╝ssen Aufenthaltsr├Ąume in Wohnungen und anderen Geb├Ąuden mit jeweils mindestens einem Rauchwarnmelder ausgestattet werden. [Weiterlesen…]

Offener Brief an Landrat Stefan Dallinger (CDU)

Landratsamt behindert Recherchen

Hardy Prothmann, Journalist

Chefredakteur Hardy Prothmann fordert Landrat Stefan Dallinger (CDU) auf, keinen Einfluss auf journalistische Recherchen auszu├╝ben.

Rhein-Neckar, 11. Februar 2014. (red) Das Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises mischt sich in unsere Recherchen ein. Das Thema Asylbewerber ist hochpolitisch – insbesondere wegen der bevorstehenden Kommunalwahl.┬áWir fordern den verantwortlichen Beh├Ârdenleiter, Landrat Stefan Dallinger (CDU) unmissverst├Ąndlich auf, dies zu unterlassen und die Meinungs- und Pressefreiheit sowie das Landespresserecht zu respektieren. Alles andere w├Ąre unertr├Ąglich. [Weiterlesen…]

Faktencheck

Verkehrsberuhigung in Heddesheim? Nur ein Wahlkampfthema

Heddesheim/Heidelberg/Karlsruhe, 24. Januar 2014. (red) Aktuell macht die SPD Heddesheim ein sch├Ânes Wahlkampfthema auf: Verkehrsberuhigung. Man will einen Antrag stellen und „aktiv“ sein. An anderer Stelle wird immer darauf verwiesen, dass man seit Jahren f├╝r Verkehrsberuhigung „k├Ąmpft“. Man kann sich jetzt beeindruckt zeigen oder es auch schlicht und ergreifend populistischen Aktionismus nennen. [Weiterlesen…]

Schnelles Internet f├╝r alle

fibernet_Vertragsunterzeichnung

Vertragsunterzeichnung f├╝r das landesweite Modellprojekt fibernet.rnk (vorne v.l.n.r.): Nils Drescher (Projektleiter, Rhein-Neckar-Kreis), Landrat Stefan Dallinger, Rudi Feil (Gesch├Ąftsf├╝hrer Geo Data), Jennifer Reckow (Projektleiterin, Gesch├Ąftsf├╝hrerin processline). (hinten v.l.n.r.): Prof. Dr. J├╝rgen Anders (HS Furtwangen), Volker Weink├Âtz (Vergabestelle, Rhein-Neckar-Kreis), Manuel Hommel und Werner Riek (beide Geodata GmbH), Ann-Katrin Schw├Âbel (processline), Kai-Markus Schenek (iuscomm), Detlef Brandt (processline). Foto: Landratsamt Rhein-Neckar

 

Rhein-Neckar, 05. August 2013. (red/pm) Welche Ma├čnahmen sind im Rhein-Neckar-Kreis notwendig, um die Haushalte und Unternehmen fl├Ąchendeckend mit schnellem Internet zu versorgen? Wie soll ein m├Âglicher Ausbau organisiert und finanziert werden? Am 31. Juli fiel im Landratsamt der Startschuss f├╝r das landesweite Modellprojekt fibernet.rnk, das Antworten auf diese zentralen Fragen geben wird. [Weiterlesen…]

Landratsamt ver├Âffentlicht erstmals Liste von Lebensmittels├╝ndern

Ekel-Betriebe am Pranger

Rhein-Neckar/Heidelberg/Schriesheim, 22. Oktober 2012. (red) Seit September gibt es die gesetzliche M├Âglichkeit – jetzt hat das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis Namen, Anschrift und Betriebsnamen zweier Gastst├Ątten ver├Âffentlicht, in den „ekelerregende“ Bedingungen herrschten. F├╝r die Betriebe kann das wirtschaftliche Aus bedeuten – f├╝r die Verbraucher bedeutet es einen Schutz.

Zuk├╝nftig droht Ekel-Betrieben neben Geldstrafen ein Pranger. Wenn die Lebensmittel├╝berwachung gravierende M├Ąngel feststellt, die nach dem Bu├čgeldkatalog 350 Euro ├╝berschreiten, wird das ├Âffentlich gemacht. Eine drakonische Strafe f├╝r lebensmittelverarbeitende Betriebe wie Gastst├Ątten und Restaurants, aber ebenso f├╝r B├Ącker, Metzger und eben alle, die Lebensmittel verarbeiten.

Beh├Ârdlicherseits gibt es kein Pardon. So ├Âffentlich angeprangerte Betriebe „kommen nur von der Liste runter, wenn alle M├Ąngel behoben sind“, hei├čt es aus dem Landratsamt. Vor kurzem wurden bereits Betriebe in Heddesheim, Ladenburg und Seckenheim kontrolliert – es gab viele Beanstandungen, aber keine, die so gro├č waren, dass es f├╝r den Pranger reichte.

Unsere Autorin Alexandra Weichbrodt beschreibt das Verfahren und war vor Ort, um mit dem Wirt eines Restaurants in Schriesheim ├╝ber die Vorw├╝rfe gegen ihn und die „ekelerregende Herstellungs- oder Behandlungsverfahren“ in seiner K├╝che zu sprechen. Der Wirt rechtfertigt sich mit Ausfl├╝chten – und beteuert, alles sei wieder in Ordnung. Daran kann man Zweifel haben. Den Artikel k├Ânnen Sie auf dem Schriesheimblog.de lesen.

Berufskorrespondent Schroeder

Kreisverkehrt: ÔÇťIrrsinnÔÇŁ, ÔÇťKopfsch├╝ttelnÔÇŁ, ÔÇťB├╝rokratentumÔÇŁ

Heddesheim/Ladenburg/Hirschberg/Rhein-Neckar, 01. Oktober 2012. (red/BkS) ÔÇťIrrsinnÔÇŁ, ÔÇťKopfsch├╝ttelnÔÇŁ, ÔÇťB├╝rokratentumÔÇŁ ÔÇô Kurt Fleckenstein lies seiner Emp├Ârung ├╝ber den m├Âglichen Abriss zwei seiner Kunstwerke auf Verkehrskreiseln vor kurzem freien Lauf. Verkehrte Skandale sind f├╝r unseren Berufskorrespondenten ein Leckerbissen. Hier seine Reportage:

(Anm. d. Red. Alle Stories vom Berufskorrespondenten Schroeder und Hintergrund zu unserem Sondernkorrespondent gibt es auf dem Rheinneckarblog.de.)

Kunstobjekte in Heddesheim und Ladenburg sollen abgebaut werden

Kurt Fleckenstein will f├╝r seine Kreiselkunst k├Ąmpfen

Geht es nach dem Amtsschimmel, muss das Tor zur├╝ckgebaut werden.

Heddesheim/Ladenburg/Heidelberg, 18. September 2012. (red/pro) Das Landratsamt wird in den n├Ąchsten Tagen die Gemeinden Ladenburg und Heddesheim auffordern, die Kunstwerke des Heddesheimer K├╝nstlers Kurt Fleckenstein zur├╝ckzubauen. Doch der will sich n├Âtigenfalls gerichtlich wehren.

„Irrsinn“, „Kopfsch├╝tteln“, „B├╝rokratentum“ – Kurt Fleckenstein l├Ąsst seiner Emp├Ârung ├╝ber den m├Âglichen Abriss zwei seiner Kunstwerke auf Verkehrskreiseln freien Lauf. Das Stra├čenverkehrsamt hat das „Eingangstor“ im Heddesheimer Gewerbegebiet und das abstrakte „Carl-Benz-Automobil“ am Ortseingang in Ladenburg als „gef├Ąhrlich“ eingestuft und wird die Gemeinden zu einem freiwilligen R├╝ckbau auffordern. Sollte dies nicht geschehen, will die Beh├Ârde das anordnen.

Kurt Fleckenstein f├╝hrt sein Urheberrecht ins Feld:

Es besteht ein Urheberrecht an diesen Kunstwerken und aufgrund ihrer einmaligen Funktion k├Ânnen diese nicht ohne Zustimmung des Autors entfernt werden. Ich weise schon jetzt darauf hin, dass ich alle juristischen und publizistischen Schritte unternehmen werde um eine Beseitigung oder wesentliche Ver├Ąnderung zu verhindern.

Ob der K├╝nstler eine Chance gegen die b├╝rokratische Ma├čnahme hat, ist offen. Fest steht bis heute: An den Kreiseln ist es nach Auskunft des Polizeipr├Ąsidiums noch nie zu schwerwiegenden Unf├Ąllen gekommen.

Sie auch unseren Bericht vom 10. Juli: „T├Âdliche Kreiselkunst?“

Das abstrakte Carl-Benz-Automobil in Ladenburg soll entfernt werden.

Landrat Dallinger in die Pflicht genommen

Es reicht! Offene Dienstaufsichtbeschwerde

Landrat Dallinger ist gefragt, einen selbstherrlichen B├╝rgermeister in die Schranken zu weisen. Wie wird er sich verhalten? Foto: MRN

Heddesheim/Rhein-Neckar, 24. August 2012. (red) B├╝rgermeister Michael Kessler („Ich bin die Gemeinde“) ist nicht bereit, sich ├Âffentlich zu Fragen ├╝ber aktuelle Entwicklungen bei der h├Âchst umstrittenden Logistikansiedlung „Pfenning“ zu ├Ąu├čern. Zumindest gegen├╝ber unserer Redaktion. Das ist unzumutbar. „Pfenning“ wurde vor allem durch Kessler als Zukunftssicherung der Gemeinde angepriesen – ├╝brig bleibt ein Spekulationsobjekt. Wir haben nun Dienstaufsichtsbeschwerde gegen diesen selbstherrlichen Autokraten eingelegt. Herr Kessler muss lernen, dass auch er dem Gesetz verpflichtet ist – egal, wie schwer ihm das f├Ąllt.

Von Hardy Prothmann

Was ist der Grund, warum ein B├╝rgermeister Michael Kessler nicht bereit ist, Fragen zu beantworten? Arroganz oder Angst? Beides sind keine grundlegende Begr├╝ndungen, um Presseanfragen nicht zu beantworten.

Seit vier Wochen warten wir auf Antwort zu Fragen infolge unseres investigativen┬á Exklusivberichts, dass „Pfenning“ an eine Fondsgesellschaft verkauft wird. Wir haben noch nicht einmal eine „Eingangsbest├Ątigung“ erhalten.

Heddesheimer B├╝rgermeister als Feind der Pressefreiheit

B├╝rgermeister Michael Kessler beweist sich wieder einmal als Feind der Pressefreiheit. Als beharrlicher Ignorant demokratischer Prozesse.

Der Heddesheimer B├╝rgermeister Michael Kessler: Steht immer f├╝r „Presseanfragen“ bereit, solange die „Werbebotschaft“ klar ist. Antworten auf kritische Fragen verweigert er. Quelle: RNF

Gegen├╝ber dem Mannheimer Morgen hat er in dieser Zeit mehrmals „Chancen genutzt“ sich positiv darzustellen, ob selbst oder ├╝ber Mitarbeiter der Verwaltung. Willf├Ąhrige Schreiberlinge beim Mannheimer Morgen stehen jederzeit zur Verf├╝gung. Die Zeitung ver├Âffentlicht, was man den Mitarbeitern in den Block diktiert. Kritische Fragen? Fehlanzeige.

Das System Kessler ist eine insgesamt bedrohliche Entwicklung, die keinesfalls Schule machen darf. Es ist Zeit, dass ├╝bergeordnete Beh├Ârden Herrn Kessler Schranken aufweisen. Sofern diese Beh├Ârden dazu f├Ąhig und willens sind.

Dienstaufsichtsbeschwerde

Wir haben erneut Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den autokratischen Heddesheimer B├╝rgermeister Kessler eingelegt und holen damit auch das Landratsamt ├Âffentlich „ins Boot“. Es wird spannend sein, ob Landrat Dallinger die Kesslersche Machtpolitik best├Ątigt oder in die Schranken weist.

Man darf vermuten, dass Landrat Dallinger (CDU) den B├╝rgermeister Kessler in die Schranken weist – aber es kann genauso gut sein, dass Kessler einen Freibrief bescheinigt bekommt. Die Causa „Pfenning“ entwickelt sich langsam ├╝ber den Ort und die Region hinaus zu einem landespolitisch relevanten Thema: Muss die arrogante Macht s├╝ddeutscher B├╝rgermeister beschr├Ąnkt werden, um Schaden von der Demokratie abzuhalten? Und welche verantwortliche Rolle spielen Landr├Ąte dabei? Keine? Wof├╝r braucht man das Konstrukt des Landratsamts eigentlich noch? Oder ist es als ├╝bergeordnetes Rechtsaufsichtamt wichtiger denn je? Kommt es der Rechtsaufsicht im Sinne der ├ľffentlichkeit nach oder nur im Sinne der B├╝rgermeister? Landrat Dallinger ist aktuell gefragt, Positionen zu beziehen.

Einzigartige Causa Kessler?

Wir dokumentieren unser Schreiben an den Landrat – gerne zur Kenntnis und Verwendung in anderen Gemeinden, wo ebenfalls selbstherrliche B├╝rgermeister denken, dass sie machen k├Ânnen, was sie wollen.

Gleichzeitig zeigen wir unser Bedauern an, dass wir soweit gehen m├╝ssen. Wir berichten mittlerweile aus allen zehn Gemeinden des Landtagswahlkreises Weinheim, aus den Gro├čst├Ądten Mannheim und Heidelberg und anderen Gemeinden in S├╝dhessen und der Pfalz. Die Causa „Kessler“ ist fast einzigartig. Ist sie das? Wir freuen uns ├╝ber Anregungen.

Dokumentation unserer Dienstaufsichtsbeschwerde:

„Sehr geehrter Herr Landrat Dallinger,

leider m├╝ssen wir erneut eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Heddesheimer B├╝rgermeister Michael Kessler einreichen. Bislang hatten wir uns an das Kommunalrechtsamt gewendet. Leider entstand dabei ├╝berwiegend den Eindruck, dass die Beh├Ârde nicht im Ansatz gewillt war, das Presserecht ernst zu nehmen und Dienstverfehlungen des B├╝rgermeisteres Kesslers zu r├╝gen, sondern stetig bem├╝ht war, abzuwiegeln oder zu ignorieren.

Der fr├╝here Leiter, Herr Dr. Hoffmann, bezweifelte (mit aller gebotenen Arroganz) gar, dass wir ├╝berhaupt unter das Pressegesetz fallen. Wir haben dem Fachmann, Juristen und stellvertretenden Landrat und erstem Beamten im Kreis dann ein h├Âchstrichterliches Urteil zukommen lassen, um ihm bei seiner beruflichen Weiterbildung zu helfen.
http://www.heddesheimblog.de/23/kommunalrechtsamt-bestatigt-heddesheimblog-erlass/19041.html

Sie haben den ironischen Unterton richtig erkannt und der ist damit begr├╝ndet, dass wir eine ordentliche Amtsf├╝hrung des Kommunalrechtsamts damals bezweifeln mussten, aktuell nicht einsch├Ątzen k├Ânnen, ob das Kommunalrechtsamt eher die Interessen der ├ľffentlichkeit oder die von B├╝rgermeistern vertritt und deswegen wenden wir uns konsequenterweise an Sie als Leiter des Landratsamts und den untergeordneten ├ämtern.

Wir haben die unten dokumentierten Fragen am 24. Juli 2012 per email an BM Kessler ├╝bermittelt und bis heute keine Antwort erhalten. Noch nicht einmal eine Eingangsbest├Ątigung. Zeugen k├Ânnen allerdings best├Ątigen, dass Herr Kessler den Inhalt kennt, denn ich hatte ihn bei der Juli-GR-Sitzung (26.7.12) gefragt, wann mit Antworten zu rechnen sei. Seine ├äu├čerung: Er h├Ątte bislang besseres zu tun gehabt, als sich damit zu besch├Ąftigen.

Unsere Fragen betreffen eine au├čerordentlich wichtige ├Âffentliche Angelegenheit – nicht nur f├╝r die Gemeinde Heddesheim, sondern ebenfalls f├╝r umliegende Gemeinden und insgesamt Nordbaden. Die Verletzung der Dienstpflicht von Herrn B├╝rgermeister Kessler zur Auskunft gegen├╝ber der Presse ist nicht hinnehmbar. Vor allem nicht vor dem Hintergrund, dass BM Kessler f├╝r einige im Vergleich vollst├Ąndig unbedeutende Ausk├╝nfte immer und gerne gegen├╝ber dem Mannheimer Morgen zur Verf├╝gung stand und steht. Es gibt weiterhin keinen einzigen Hinweis, warum es dem BM bis heute, also einen Monat nach der Anfrage nicht m├Âglich war, unsere Fragen zu beantworten. Eine Entschuldigung wegen „Urlaubs“ ist sicher nicht zu halten.

Ich hatte Ihren Stellvertreter, Herrn Bauer, bereits im Juni angesprochen und gebeten, mit Herrn Kessler „informell“ zu sprechen, um dessen insgesamt „grunds├Ątzliche“ pflichtverletzende Verweigerungshaltung aufzugeben. Herr Bauer sagte sein Bem├╝hen um ein kl├Ąrendes Gespr├Ąch zu. Ob dieses stattgefunden hat, ist mir nicht bekannt.

Sehr wohl kann ich an der aktuellen Berichterstattung anderer Medien erkennen, dass es keine gesetzlich vorgeschriebene Gleichbehandlung gibt. In fast w├Âchentlichem Turnus sind beispielsweise im MM Berichte zu lesen, bei denen irgendein Mitarbeiter der Gemeinde irgendwelche Ma├čnahmen vor Ort erkl├Ąrt. Wie kann das sein? Ist der MM so investigativ unterwegs, dass er immer zur rechten Zeit am Ort ist? Oder k├Ânnte es sein, dass viele Informationen einseitig und gesetzeswidrig an dieses willf├Ąhrige Gef├Ąlligkeitsmedium von Seiten der Gemeinde aus ├╝bermittelt werden?
Interessant ist, dass ein freier Mitarbeiter des MM wohl st├Ąndig im Rathaus ein und ausgeht und es einen Ukas des BM gibt, mit Mitarbeitern des Heddesheimblog nicht reden zu d├╝rfen. Wir leben im Jahr 2012. In Deutschland. Und nicht irgendwo in Russland.

Ab und an bekommen wir auch eine Einladung zu Terminen. Die besetzen wir nicht immer – m├╝ssen wir auch nicht. Aber die Gemeinde Heddesheim und der BM Kessler sind verpflichtet, uns einzuladen und zu informieren, wenn sie auch andere Medien einladen und informieren. Eine Erkl├Ąrung, der MM h├Ątte etwas erfahren und nachgefragt, w├Ąre billig und besch├Ąmend und zugleich Beweis, dass es „Maulw├╝rfe“ in der Verwaltung gibt. Wir berichten gerne ├╝ber dieses m├Âgliche Dilemma.

Tats├Ąchlich wollen wir nur unsere Arbeit im Sinne des berechtigten Interesses der ├ľffentlichkeit und gem├Ą├č des Landespressegesetzes machen. Eine freie Presse ist nicht verpflichtet, unterw├╝rfige Terminberichterstattung zu „erledigen“, sondern kann sich grundgesetzlich garantiert aus allgemein zug├Ąnglichen Quellen unterrichten und ebenfalls grundgesetzlich garantiert frei berichten. Wenn aber „Seilschaften“ Teile der Presse unter windigen Erkl├Ąrungen ausgrenzen, ist die Demokratie in Gefahr. Das ist kein pathetischer Satz, sondern Merkmal der Zust├Ąnde in allen undemokratischen L├Ąndern dieser Welt. Sie als Landrat und damit Chef der Rechtsaufsichtsbeh├Ârde sind insbesondere gefragt, nicht nur Einhaltung, der „n├Âtigsten“ gesetzlichen Bestimmungen zu fordern, sondern hervorragend den grundgesetzlichen Geist zu verteidigen.

Wir fordern Sie daher auf, Herrn Kessler seine seit 2009 fortw├Ąhrenden Dienstpflichtverletzungen nach den gebotenen Rechtsumst├Ąnden aufzuzeigen und daf├╝r zu sorgen, dass sich diese unhaltbaren Zust├Ąnde ├Ąndern.

Selbstverst├Ąndlich berichten wir sehr gerne ├╝ber Ihr Engagement, eine m├Âglichst transparente Berichterstattung zu erm├Âglichen und mit den Ihnen zur Verf├╝gung stehenden Mitteln zu verteidigen. Wir berichten aber auch selbstverst├Ąndlich dar├╝ber, wenn Sie dies nicht im gebotenen Ma├če unterst├╝tzen wollten, was wir uns auf Grund unserer sehr positiven Erfahrungen mit dem Landratsamt ├╝berhaupt nicht vorstellen k├Ânnen.

Zur Unterst├╝tzung unseres Anliegens sind wir auch bereit zu klagen. Daf├╝r werden wir einen erfolgreichsten Presseanw├Ąlte mandatieren, der als Presserechtsexperte grundlegende Urteile erwirken konnte. Ob wir die Klage gegen die Gemeinde oder das Landratsamt richten werden, h├Ąngt nat├╝rlich auch von Ihrer Antwort und der T├Ątigkeit des Kommunalrechtsamts ab.

Sehr geehrter Herr Dallinger, bislang haben wir journalistisch mit Ihnen sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich habe mich pers├Ânlich davon ├╝berzeugen k├Ânnen, dass Sie als Landrat eine ├╝ber die Fraktionen hinweg geachtete Arbeit verrichten und gehe ganz sicher davon aus, dass Sie meine Einsch├Ątzung als verantwortlicher Redaktionsleiter teilen, dass das Verhalten von Herrn BM Kessler nicht hinnehmbar ist.

In diesem Sinne bin ich Ihnen als aufrechtem Demokraten sehr verbunden, wenn Sie alles in Ihrer Macht m├Âgliche tun, um diesen unhaltbaren Zumutungen Einhalt zu gebieten und eine Verbesserung der Zust├Ąnde herbeizuf├╝hren.

Ich bedanke mich vorab f├╝r Ihre M├╝hen – die sicherlich gegeben sein werden – und hoffe, dass sich die Situation ohne unn├Âtige juristische Auseinandersetzungen beheben l├Ąsst.

F├╝r R├╝ckfragen stehe ich Ihnen oder dem Kommunalrechtsamt urlaubsbedingt ab dem 3. September gerne zur Verf├╝gung – per email auch vorher.

Sollte die Dienstaufsichtsbeschwerde f├Ârmliche M├Ąngel haben, bitten wir um Amtshilfe und R├╝ckfragen, damit wir diese ordentlich im Sinne der ├ľffentlichkeit wirksam stellen k├Ânnen.

Mit allerbesten Gr├╝├čen

Hardy Prothmann
Chefredakteur Heddesheimblog.de

Dokumentation unserer Anfrage:

„Sehr geehrter Herr B├╝rgermeister Kessler,

nach unseren Informationen steht ein 100-Millionen-Euro schwerer Immobiliendeal in Heddesheim bevor.

Die Union Investment Real Estate GmbH will das „Pfenning“-Logistikzentrum ├╝bernehmen.

Wir haben dazu Fragen:

Seit wann ist Ihnen der geplante Verkauf bekannt?

Wann wurde der Gemeinerat ├╝ber die Verkaufsverhandlungen unterrichtet?

Seit wann wissen Sie, dass es sich um ein Immobiliengesch├Ąft handelt und Pfenning nicht vorhatte, selbst Besitzer zu bleiben?

Sind Sie ├╝ber die Entwicklung ├╝berrascht?

Welche Konsequenzen ergeben sich daraus f├╝r die Gemeinde?

Was wird aus den bis zu 1.000 Arbeitspl├Ątzen, der erheblichen Gewerbesteuerzahlung und dem Verkehrslenkungsvertrag?

Ist Ihnen jemand aus dem Gemeinderat oder der lokalen Gesch├Ąftswelt bekannt, der aus dem Gesch├Ąft profitiert?

Sehen Sie pers├Ânliche Konsequenzen f├╝r sich durch den Immobiliendeal?

Es ist zwar noch ein wenig hin, aber: Planen Sie erneut f├╝r den B├╝rgermeisterposten zu kandidieren?

├ťber eine zeitnahe Beantwortung w├Ąren wir dankbar.

Mit freundlichen Gr├╝├čen

Hardy Prothmann
Chefredakteur Heddesheimblog.de“

Stra├čensanierung am 11. August

Autobahnanschlussstelle Hirschberg teilweise gesperrt

Hirschberg/Heddesheim/Rhein-Neckar, 06. August 2012. (red/pm) Wie das Stra├čenbauamt im Rhein-Neckar-Kreis aktuell mitteilt, ist die Autobahnanschlussstelle an der Bundesautobahn (BAB) 5 Hirschberg aus Fahrtrichtung Karlsruhe/Heidelberg am Samstag, 11. August 2012 von 8 bis 17 Uhr gesperrt.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis:

„Die Gegenrichtung ist frei befahrbar. Da der Fahrbahnbelag der Zubringerstrecke im Kreuzungsbereich der BAB 5/Landesstra├če (L) 541 bei Heddesheim/Hirschberg komplett saniert werden muss, ist diese Sperrung erforderlich.

ÔÇ×Die Arbeiten werden notwendig, weil erhebliche Verwerfungen im Asphalt eine Gefahr insbesondere f├╝r Zweiradfahrer darstellenÔÇť, erl├Ąutert Matthias Kn├Ârzer, Betriebsdienstleiter der Stra├čenmeistereien im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis. Die Schadstellen m├╝ssen ausgefr├Ąst und ein neuer Fahrbahnbelag aufgebracht werden, so Kn├Ârzer weiter.

Der Verkehr auf der L 541 wird durch eine Lichtsignalanlage geregelt. Die Verkehrsteilnehmer auf der BAB 5 werden gebeten, die Anschlussstellen Schriesheim/Ladenburg oder Weinheim zu benutzen. ÔÇ×Wir bitten die Verkehrsteilnehmerinnen und VerkehrsteilnehmerÔÇť, so Kn├Ârzer, ÔÇ×in diesem Streckenabschnitt angepasst zu fahren und auf die Stra├čenbauarbeiter R├╝cksicht zu nehmen.ÔÇť

Kurs f├╝r Hauswirtschaft an der Fachschule f├╝r Landwirtschaft Bruchsal

Rhein-Neckar, 02. August 2012. (red/pm) Noch bis zum 21. September ist eine Anmeldung f├╝r einen Kurz Hauswirtschaft m├Âglich. Der Kurs findet von November 2012 bis Juli 2013 eimal w├Âchentlich statt.

Information des Landratsamts Karlsruhe:

„Viele Menschen haben vom Berufsfeld Hauswirtschaft ein v├Âllig falsches Bild. Denn moderne Hauswirtschaft erfordert Fachkenntnisse in allen Bereichen des t├Ąglichen Lebens, wie beispielsweise der Ern├Ąhrung, der Haustechnik, der Haushaltsbuchf├╝hrung, der Textilkunde und der W├Ąschepflege. Diese werden in einem neuen Qualifizierungskurs an der Landwirtschaftlichen Fachschule in Bruchsal, Am Viehmarkt 1, vermittelt.

Hauswirtschaft ist keinesfalls eine altmodischer Beruf, modernste Technik und das Wissen dar├╝ber spielen im Berufsalltag der Hauswirtschafter eine gro├če Rolle. Zudem ist die Hauswirtschaft ein Berufsfeld, f├╝r das sich auch immer mehr m├Ąnnliche Bewerber interessieren, Daher wird im November ein neuer Kurs vom Landratsamt Karlsruhe angeboten. Kursbeginn ist am Mittwoch, 7. November 2012. Danach findet bis zum Ende des Kurses im Juli 2013 ein Mal pro Woche jeweils mittwochs von 8 bis 16 Uhr Unterricht statt, in dem alle notwendigen Kenntnisse in Theorie und Praxis vermittelt werden.

Angesprochen sind Frauen und auch M├Ąnner, die sich in der Hauswirtschaft weiterbilden m├Âchten, entweder f├╝r eine angestrebte Berufst├Ątigkeit oder als Voraussetzung f├╝r eine bessere Organisation der vielf├Ąltigen Aufgaben im eigenen Haushalt und Beruf oder in einem landwirtschaftlichen Betrieb.

Im Anschluss an den Kurs haben die Teilnehmer die M├Âglichkeit, eine anerkannte Pr├╝fung zu einem hauswirtschaftlichen Berufsabschluss abzulegen. Die Schulferien sind auch bei diesem Kurs unterrichtsfrei.

Anmeldungen sind bis Freitag, 21. September 2012, unter Tel. 07251/74-1740 m├Âglich. Unter dieser Nummer erhalten Interessierte auch weitere Informationen zum Kursangebot.“

Wie aus dem Heddesheimblog ein Netzwerk geworden ist

Mit einer Recherche hat alles angefangen…

Das war das "erste" Heddesheimblog - als Unterseite von blogger.de

 

Heddesheim/Rhein-Neckar, 07. Mai 2012. (red) Vor drei Jahren ist das Heddesheimblog.de gestartet. Zun├Ąchst als privates Blog, auf dem der Journalist Hardy Prothmann als B├╝rger seine Gedanken und Recherchen wegen einer umstrittenen Logistik-Ansiedlung ver├Âffentlicht hat. Das Heddesheimblog hat sich in der Branche schnell einen Namen gemacht – als Zukunftsmodell f├╝r einen modernen Lokaljournalismus. Mittlerweile ist daraus ein Blog-Netzwerk geworden – nicht nur in Nordbaden.

Von Hardy Prothmann

Im Fr├╝hjahr 2009 war aus Sicht des Mannheimer Morgens die Welt mehr als in Ordnung. Das Viernheimer Logistik-Unternehmen „Pfenning“ plante eine angebliche 100-Millionen-Euro-Investition in dem beschaulichen Dorf. Bis zu 1.000 Arbeitspl├Ątze, Gewerbesteuer in H├╝lle und F├╝lle, ein gl├╝cklicher B├╝rgermeister – die (bis dato nicht gef├Ąhrdete) Zukunft des Dorfes ist gerettet. So die Botschaft der Zeitung.

Schlechter Zeitungsjournalismus als Anlass

Mir ist selten eine so unkritische Hofberichterstattung untergekommen. Kritische Fragen? Recherchen? Nichts davon war bei dieser Jubelberichterstattung zu erkennen, geschweige denn zu erahnen.

Auch die ARD ist bereits auf das Heddesheimblog aufmerksam geworden. (Klick auf das Bild f├╝hrt zum Artikel)

Weil ich als B├╝rger in Heddesheim selbst vom starken Verkehrsaufkommen betroffen war, fing ich an, ein wenig zu recherchieren. Als erstes im Archiv des Mannheimer Morgens – so wie eigentlich ein Redakteur der Zeitung eine Recherche beginnen sollte. Und ich wurde f├╝ndig: Rund drei Dutzend Artikel gab das Online-Archiv her. Alle negativ ├╝ber dieses „Familienunternehmen Pfenning“, das ohne jeden Bezug zu den kritischen Berichten als „Heilsbringer“ f├╝r Heddesheim gefeiert wurde.

Wohin mit meinen Recherchen? Dem Mannheimer Morgen als „Thema“ anbieten? Sicher nicht. Ich habe meine Texte zun├Ąchst bei blogger.de (siehe Foto oben) eingestellt. Der erste Text erschien am 28. Aprl 2009: „Alles gut oder alles schlecht mit Pfenning in Heddesheim?“ Und ist nach wie vor sehr lesenswert.

Gro├čes Interesse – wachsende Zugriffszahlen

Die Zugriffszahlen gingen binnen weniger Tagen so schnell nach oben, dass die Seite oft nicht erreichbar war. Ich mietete deswegen eigenen Speicherplatz und ver├Âffentlichte auch andere lokale Nachrichten.

Auch das fand Interesse und Anklag und nach wenigen Wochen reifte die Idee, ob es nicht m├Âglich w├Ąre, eine eigene Lokalzeitung im Internet zu gr├╝nden. Ich hatte schon von ├Ąhnlichen Projekten geh├Ârt, aber das waren oft nur „Versuche“.

Ich versuchte mit. Die erste Erfahrung war: „Mein“ Journalismus war in der nordbadischen Provinz eine Zumutung. Es enstanden schnell zwei Lager: Die einen jubelten, die anderen kotzten. Auch, weil ich kurz nach dem Start vom Heddesheimblog in den Heddesheimer Gemeinderat gew├Ąhlt worden war – diese Funktion habe ich nach einem Umzug nach Mannheim aufgeben m├╝ssen.

Auch wir sind Gegenstand von Berichterstattung - gut 300 Berichte wurden ├╝ber das Konzept und die Macher vom Heddesheimblog bereits verfasst.

Kritische Nachfragen? Meinungsstarke Kommentare? Investigative Recherchen? Das war man im Verbreitungsgebiet der Monopolzeitung Mannheimer Morgen nicht gewohnt. Die Zugriffszahlen stiegen rasant und auch bundesweit wurde das Heddesheimblog in der Journalistenbranche ein Begriff. „Was macht der Prothmann da?“, wurde gefragt. Ist das ein Ego-Projekt eines bei├čw├╝tigen Journalisten oder vielleicht ein Zukunftsprojekt f├╝r einen neuen Lokaljournalismus?

Zahlreiche Branchenberichte

Ende 2009 w├Ąhlte mich eine Jury in der Kategorie „Regionales“ auf Platz 3 unter die 100 Journalisten des Jahres 2009. Seit dem Start des Heddesheimblogs wurde ich als Redner, Seminarleiter oder Podiumsteilnehmer engagiert. Bei der Initiative Tageszeitung, dem Deutschen Journalistenverband, dem Bayerichen Journalistenverband, auf Kongresse, an Hochschulen, zu Unternehmer-Workshops.

Mittlerweile gibt es Dutzende von journalisten Studien- und Masterarbeiten, die das Heddesheimblog und andere lokale Internetmedien zum Thema gemacht haben und rund 300 Presse-Ver├Âffentlichungen mit Bezug auf diese Form von Lokaljournalismus. Spiegel Online, FAZ, S├╝ddeutsche, taz, Welt, ARD, NDR, Tagesspiegel, Berliner Zeitung – die Liste der „bekannten“ Medien, die ├╝ber den Journalismus in der Provinz geschrieben haben, ist lang. Auch bei den Nachdenkseiten oder fefes Blog ist das Heddesheimblog Thema.

Oder das Prinzip. Das Heddesheimblog ist l├Ąngst ├╝ber den Ort hinausgegangen. Ende 2009 kam das Hirschbergblog.de dazu, Anfang 2010 das Ladenburgblog.de, Ende 2010 das Weinheimblog.de, Anfang 2011 das Rheinneckarblog.de, das Viernheimblog.de und seit Anfang 2012 sechs weitere Gemeinden des Wahlkreises Weinheim.

Netzwerk weitet sich aus: istlokal

Mit dem Unternehmer Peter Posztos habe ich im Herbst 2011 die Firma Istlokal Medienservie UG gegr├╝ndet, weil wir unsere Erfahrungen auch anderne zur Verf├╝gung stellen wollen. Peter Posztos macht die Tegernseer Stimme, ebenfalls eine lokale Zeitung im Internet. Seit Anfang 2012 vermarkten wir unser Produkt Istlokal OS und haben schnell neue Partner gefunden – beispielsweise in Bretten, Schweinfurt oder Weiterstadt.

Dar├╝ber hinaus gibt es ein Netzwerk von weiteren lokal arbeitenden Journalisten, wie Stefan Aigner in Regensburg oder Hubert Denk in Passau. Auch Philipp Schw├Ârbel in Berlin hat mit seinen Prenzlauer Berg Nachrichten schon viel Aufmerksamkeit erlangt.

Immer mehr Lokaljournalisten gr├╝nden Blogs und nutzen beispielsweise wie wir die Istlokal OS-Software.

 

Uns alle vereint, dass wir guten, seri├Âsen und vor allem kritischen Journalismus anbieten wollen. Einen Journalismus, der sich traut, Fragen zu stellen und nicht nur vorgefertigte Informationen zu erhalten. Keine Wohlf├╝hl-Schwurbelei, sondern eine f├╝r die Demokratie herausragende Aufgabe zu erf├╝llen. Meinungen durch Informationen zu erm├Âglichen. Der Artikel 5 unseres Grundgesetzes ist die Gesch├Ąftsgrundlage.

Um diese Arbeit zu finanzieren, setzen wir auf Werbeeinnahmen – wie eh und je bei den Medien. Wir erzeugen Aufmerksamkeit und verkaufen diese. Das ist ein seri├Âses Gesch├Ąft.

Kleines, engagiertes Team

Zur Zeit arbeitet ein festes Team von sieben Mitarbeitern f├╝r die „Rheinneckarblogs“ – dazu weitere freie Journalisten, Kolumnisten und freundschaftlich verbundene Kollegen. Im Vergleich zur Personalausstattung der anderen Medien im Berichtsgebiet sind wir sehr klein aufgestellt – im Vergleich mit anderen setzen wir aber immer wieder Themen, die Thema sind.

Im Herbst 2011 beispielsweise mit der Fischfutter-Aff├Ąre. Der gr├╝ne Bundestagsabgeordnete Hans-Christian-Str├Âbele hatte uns f├╝r einen Bericht abgemahnt. S├Ąmtliche Berliner Zeitungen berichteten ├╝ber den Skandal, viele weitere Zeitungen und auch der NDR. Insgesamt wurde unser Bericht innerhalb weniger Tage gut 140.000 Mal aufgerufen, anfangs st├╝rzte gar der Server wegen der massiven Zugriffe ab.

Zuletzt mahnte uns der Gr├╝nen-Bundespolitiker Hans-Christian Str├Âbele ab - und zog die juristische Attacke wieder zur├╝ck. Quelle: Die Welt

 

Die lokalen Zeitungen Mannheimer Morgen, Weinheimer Nachrichten und Rhein-Neckar-Zeitung hielten sich „zur├╝ck“, denn aus deren Sicht gibt es uns nicht. Die Fischfutter-Aff├Ąre mitten im Berichtsgebiet? Kein Thema f├╝r die „unabh├Ąngigen“ Printjournalisten.

Aus unserer Sicht gibt es die Zeitungen – und vor allem viel schlechten Journalismus. Was wir immer wieder thematisieren, wenn deren gesch├Ânte und klientelabh├Ąngige „Berichterstattung“ skandal├Âs wird. So werden umgeschriebene Pressemitteilungen als eigene Berichte ausgegeben oder noch schlimmer – Themen h├Ąufig gar nicht berichtet, wenn sie den Zeitungen nicht „passen“. Und das betrifft beim besten Willen nicht nur uns. Was nicht berichtet wird, ist auch nicht passiert.

Juristische Attacken

F├╝r mich pers├Ânlich hat diese Arbeit auch viele Nachteile gebracht. Seit nunmehr 21 Jahren arbeite ich als Journalist, 18 Jahre ohne jegliche juristische Streitigkeiten. In den vergangenen drei Jahren habe ich 11 Abmahnungen erhalten. Einmal habe ich eine Einstweilige Verf├╝gung wegen widriger Umst├Ąnde „akzeptiert“, einen Vergleich geschlossen, 9 Mal konnte ich die Abmahnung abwehren. Unterm Strich haben diese Prozesse gut 20.000 Euro gekostet, weil man nicht wollte, das publik wird, was ├Âffentlich sein sollte. Und diese Prozesse kosten auch viele Nerven.

Sehr erfreulich ist der Kontakt zu den Leserinnen und Lesern. Viele unserer Artikel entstehen, weil wir Hinweise bekommen. Beobachtungen, Gedanken, Erfahrungen von Menschen, die sich Anteil haben und nehmen an unserer Gesellschaft und nicht gleichg├╝ltig sind. Diesen m├Âchte ich stellvertretend f├╝r das Team danken.

Ebenfalls erfreulich ist die Zusammenarbeit mit vielen Beh├Ârden, die die Meinungsfreiheit hoch achten. Explizit m├Âchte ich die sehr gute Zusammenarbeit mit der Polizei loben und in weiten Teilen auch mit den Feuerwehren. In unserem Berichtsgebiet sind zwei Namen erw├Ąhnenswert, B├╝rgermeister Manuel Just in Hirschberg und B├╝rgermeister Rainer Ziegler in Ladenburg, die sich kommunikativ sehr hervortun. Auch B├╝rgermeister Lorenz in Dossenheim m├Âchte ich gerne als neuen Kontakt erw├Ąhnen, der uns beim Antrittsbesuch sehr freundlich empfangen hat. In den anderen Orten beginnen wir die Arbeit erst und die Kontakte stehen noch bevor.

Den Heddesheimer B├╝rgermeister Micheal Kessler muss ich leider nach wie vor als ausgewiesenen Feind der Pressefreiheit besonders hervorheben. Sein Amtsverst├Ąndnis kommt in diesem Bericht sehr eindeutig zur Sprache: „Ich bin die Gemeinde.“

Unabh├Ąngige Berichterstattung

Wie unabh├Ąngig wir tats├Ąchlich arbeiten, erkennt jeder, der unsere Berichterstattung verfolgt. Wir kritisieren „Gr├╝ne“ ebenso wie „Schwarze“, scheuen uns nicht vor „Rot“ oder „Geld“ oder „Orange“.┬á Aber auch hier bieten wir Meinungen an: Ganz verallgemeinernd stellen wir fest, dass die CDU, die SPD und die FDP in der Region unserer Berichterstattung nicht wohlgesonnen sind.

Explizit die Ladenburger und Weinheimer CDU m├Âchten wir lobend ausnehmen – nicht weil diese mit unser Berichterstattung „zufrieden“ sind, sondern weil sie gespr├Ąchsbereit sind. In Hirschberg explizit die Freien W├Ąhler und in Weinheim explizit Herrn Carsten Labudda (Die Linke) und Weinheim Plus. Die genannten Personen und Parteien suchen den Ausstausch und die Kritik – was gut ist. Explizit muss auch der Gr├╝ne Landtagsabgeordnete Uli Sckerl erw├Ąhnt werden – trotz kontr├Ąrer Meinungen haben er und seine Mannschaft sich immer korrekt auf unsere journalistischen Anfragen hin verhalten.

Mit Recherchen zum Logistik-Zentrum "Pfenning" hat das Heddesheimblog angefangen - unsere Berichte konnten den Bau des Klotzes nicht verhindern, aber zur Aufkl├Ąrung beitragen. "Das hab ich nicht gewusst", kann keiner mehr sagen.

 

Unentschieden ist noch das Verh├Ąltnis zum Landratsamt. Nachdem wir dem stellvertretenden Landrat (Jurist) erst unter Verweis auf ein Bundesverfassungsgerichtsurteil klar machen konnten, dass wir „Presse“ sind, gibt es mittlerweile mit Stefan Dallinger (CDU) einen neuen, sehr kommunikativen (und fraktions├╝bergreifend gelobten) Landrat, der sich aber unser Ansicht nach noch ein wenig scheut, aktiv ├╝ber unsere Blogs mehr in Kontakt mit der Bev├Âlkerung zu treten. Wir werden herausfinden, wie es wirklich ist.

Der Kontakt zum Mannheimer Oberb├╝rgermeister Dr. Peter Kurz basiert auf einer gemeinsamen Vergangenheit – als freier Mitarbeiter f├╝r den Mannheimer Morgen habe ich den damaligen Stadtrat als sehr engagierte Pers├Ânlichkeit kennengelernt und ihn vor seiner Wahl zum OB portr├Ątiert. Zuletzt hat sich dessen Engagement bei der Gegendemo zum NPD-Aufmarsch best├Ątigt (Hierzu unsere Reportage auf dem Rheinneckarblog: „Warten auf den rechten P├Âbel„). Zu seinem Kollegen W├╝rzner in Heidelberg besteht noch kein pers├Ânlicher Kontakt, aber das wird sich ├Ąndern.

Vernetzter Journalismus vor Ort

Die miteinander vernetztenden Ortsblogs haben ein Konzept: Wir ver├Âffentlichen Nachrichten, die f├╝r die Menschen vor Ort wichtig sind. Und wir zeigen auf, wie die Gemeinden miteinander vernetzt sind – auf vielf├Ąltige Weise. Ob zu Verkehrs- oder Umweltschutzthemen, gemeinsamen Verb├Ąnden und Vertr├Ągen – unsere Gemeinden im Berichtsgebiet sind vielf├Ąltig verbunden, ebenso die Leserinnen und Leser.

Vielleicht vermisst man die ein oder andere Nachricht – da bitten wir um Nachsicht. Unsere Redaktion arbeitet sehr engagiert und wir m├╝ssen manchmal den Mut zur L├╝cke haben, weil wir (noch) nicht jeden Termin besetzen k├Ânnen.

Sicher ist es auch Zeit, sich auf wesentliche Dinge zu konzentrieren. ├ťberbordende Berichte in den Zeitungen ├╝ber Vereinsfeste haben Bed├╝rfnisse geweckt, die fraglich sind. Was ist die Nachricht? „F├╝rs leibliche Wohl wurde gesorgt?“ Meinetwegen: Der Satz erz├Ąhlt die gesamte Geschichte. Es gab zu Essen und zu Trinken. Und wenn das nicht reicht, ruft man auch h├Âhrere Instanzen dazu: „Der Wettergott war den G├Ąsten gn├Ądig, der k├╝hle Gerstensaft flo├č in Str├Âmen und die Luft war erf├╝llt vom Duft leckerer Bratw├╝rste“.

Gegen die Bratwurst-Berichterstattung

Das ist fettigster Bratwurst-„Journalismus“ und hat mit Journalismus nichts zu tun. Ganz klar ist es wichtig und richtig ├╝ber Feste zu berichten. Wir machen das auch – bei Vereinsfesten oft nur mit kurzen Texten (Ein Fest hat stattgefunden), daf├╝r aber mit vielen Fotos. Die erz├Ąhlen die Geschichte besser als zusammengeschwurbelte Nonsens-„Berichte“.

Sie, liebe Leserinnen und Leser, k├Ânnen aktiv daran teilhaben, das „Produkt“ Journalismus zu bewerten. Bringen Sie sich ein – schreiben Sie uns und anderen, was gef├Ąllt und was nicht. Journalismus muss man nicht hinnehmen, man kann seit dem Internet daran teilhaben. Sie k├Ânnen Kommentare schreiben und viel einfacher als fr├╝her die Redaktion direkt erreichen, sich mit Hinweisen, Vorschl├Ągen und Kritik einbringen. Jedenfalls bei uns.

Wir freuen uns ├╝ber die Beliebtheit unserer Montagskolumnen, der ausgew├Ąhlten Tipps & Termine und der regen Teilnahme ├╝ber Kommentare auf den Blogs oder bei unseren Facebook-Seiten.

Herzlichen Dank an die Leser und Kunden

Nach drei Jahren Heddesheimblog & Co, m├Âchte ich Ihnen sehr herzlich genau daf├╝r danken. F├╝r Unterst├╝tzung und Kritik – beides gab es zuhauf.

Hardy Prothmann ist seit 21 Jahren als Journalist t├Ątig und seit drei Jahren als "Blogger".

F├╝r die Zukunft w├╝nsche ich mir noch mehr kritische Anteilnahme, weil wir alle gemeinsam mit unserem Interesse f├╝r etwas einstehen, was ein absolutes Privileg ist: Freiheit, vor allem Meinungsfreiheit. Ohne diese ist Demokratie nicht m├Âglich. Da ich viel im Ausland gelebt habe und auch von dort berichtet, wei├č ich unser freiheitliche Grundordnung uneres Heimatlandes sehr zu sch├Ątzen.

Deswegen freue ich mich mit Ihnen und dem Team, wenn Sie uns weiter gewogen bleiben, uns mit Interesse und Informationen unterst├╝tzen. Den anderen „Heddesheimblogs“, egal, ob am Tegernsee, im Prenzlauer Berg, in Regensburg, in Weiterstadt oder Bretten oder Schweinfurt oder in vielen anderen Orten w├╝nschen wir viel Erfolg, immer den richtigen journalistischen Riecher und einen erfolgreichen Aufbau ihrer Angebote.

In diesem Sinne m├Âchte ich mich bei allen Mitwirkenden bedanken, selbstverst├Ąndlich sehr besonders bei meiner Frau und der Familie, f├╝r das Engagement, das Verst├Ąndnis, das Interesse und die aktive Teilnahme.

Im ersten Interview zum „Heddesheimblog“ hat mich der Kollege Thomas Mrazek gefragt, warum ich das mache, was meine Motivation ist?

Meine Antwort: Ich habe den Spa├č meines Lebens.

Das gilt bis heute.

Herzlichst Ihr

Hardy Prothmann

Berufserkundung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

Zur Berufserkundung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis: Elf Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler der Realschule Waibstadt informierten sich in der vergangenen Woche ├╝ber das Ausbildungsangebot der Kreisbeh├Ârde.  (Foto: Silke Hartmann)

Zur Berufserkundung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis: Elf Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler der Realschule Waibstadt informierten sich in der vergangenen Woche ├╝ber das Ausbildungsangebot der Kreisbeh├Ârde. (Foto: Silke Hartmann)

Rhein-Neckar-Kreis, 29. April 2012. (cm/pm) Sch├╝ler der 8. Klasse der Realschule Waibstadt informierten sich im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis ├╝ber m├Âgliche Ausbildungsberufe und Chancen einer T├Ątigkeit im Landratsamt.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis:

Was macht eine Verwaltungsfachangestellte? Wie kann ich Stra├čenw├Ąrter, Vermessungstechniker oder Forstwirt werden? Diese und weitere Fragen beantwortete Katrin Distelrath vom Haupt- und Personalamt des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis elf Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern der 8. Klasse der Realschule Waibstadt. Fachkundig unterst├╝tzt wurde die Ausbildungsexpertin der Kreisbeh├Ârde von zwei Auszubildenden zur Verwaltungsfachangestellten, Anna Hai├čer-Kammauf und Elena Kampp, die ├╝ber ihre Berufswahl und den Beginn der Ausbildung im Landratsamt berichteten.

Die Realsch├╝lerinnen und Realsch├╝ler haben sich im Rahmen des Tages der Berufe, der Bestandteil des Unterrichtsplans ist, f├╝r den Besuch beim Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis als k├╝nftigen Kooperationspartner der Schule entschieden. Sie informierten sich mit ihrer Lehrerin K├Âster ├╝ber die vielf├Ąltigen Ausbildungsm├Âglichkeiten der Kreisverwaltung wie Bachelor of Arts ÔÇô Public Management, Verwaltungsfachangestellte, Vermessungstechniker, Stra├čenw├Ąrter, Forstwirte.

Au├čerdem konnten die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler Interessantes und Wissenswertes ├╝ber den Rhein-Neckar-Kreis und die Kreisverwaltung erfahren.
Das neu erworbene Wissen konnten die G├Ąste aus Waibstadt bei einer Erkundungstour durch das Hauptgeb├Ąude der Beh├Ârde in der Kurf├╝rsten-Anlage 38 bis 40 unter Beweis stellen.

Fazit: Die Realsch├╝lerinnen und Realsch├╝ler waren beeindruckt vom Angebot der Kreisbeh├Ârde. Und Katrin Distelrath von der Ausbildungsleitung: ÔÇ×Es w├Ąre w├╝nschenswert, wenn wir durch diese und weitere Veranstaltungen das Interesse der jungen Menschen an unseren Ausbildungsberufen steigern und so potentielle Bewerber und Bewerberinnen gewinnen k├Ânnen.ÔÇť

Sperrung erfolgt abends von 18:00 Uhr bis morgens 06:00 Uhr

Saukopftunnel vom 12.-16. M├Ąrz gesperrt

Weinheim/Rhein-Neckar, 12. M├Ąrz 2012. (red/pm) Aktualisiert. Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis teilte vergangene Woche mit, dass der Saukopftunnel vom 12. M├Ąrz bis 16. M├Ąrz 2012 wegen Reinigungs- und Wartungsarbeiten voll gesperrt wird. Tats├Ąchlich ist das der Fall, aber jeweils nur von 18:oo Uhr abends bis 06:00 Uhr morgens, wie das Landratsamt auf Nachfrage mitteilte.

Der Tunnel wird also heute, Montag, 12. M├Ąrz 2012, ab 18:00 Uhr bis Dienstagmorgen um 06:00 Uhr gesperrt. Das geht die Woche so weiter bis Freitag, 16. M├Ąrz 2012. Der Tunnel ist dann ab 06:00 Uhr wieder frei.

Anm. d. Red: Wir informieren am Donnerstag, 15. M├Ąrz 2012 am Nachmittag nach, ob der Zeitplan eingehalten werden kann.

Urspr├╝nglicher Artikel:

Weinheim, 07. M├Ąrz 2012. (red/pm) Wie das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis mitteilt, ist der Saukopftunnel vom 12. M├Ąrz bis 16. M├Ąrz 2012 wegen Reinigungs- und Wartungsarbeiten voll gesperrt.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis:

„Wie das Stra├čenbauamt im Rhein-Neckar-Kreis aktuell mitteilt, ist der Saukopftunnel an der Bundesstra├če B38 ÔÇô Weinheim-Birkenau wegen Reinigungs- und Wartungsarbeiten von Montag, 12. M├Ąrz 2012 bis Freitag, 16. M├Ąrz 2012 f├╝r den Verkehr voll gesperrt.

Die Umleitung ├╝ber die Landesstra├če L3408 ÔÇô sogenannte ÔÇ×alte B 38ÔÇť, ist ausgeschildert. Die Bev├Âlkerung wird um Verst├Ąndnis gebeten.“

Rhein-Neckar-Kreis sucht mehrere Azubis f├╝r technische Berufe ab 2012


Heidelberg, 07. September 2011. (red/pm) Das Landratsamt als einer der gr├Â├čten kommunalen Arbeitgeber der Region sucht f├╝r das Ausbildungsjahr 2012 noch motivierte und zuverl├Ąssige Menschen f├╝r mehrere Ausbildungspl├Ątze in den Berufen Vermessungstechniker/in, Stra├čenw├Ąrter/in und Forstwirt/in.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar:

Wer sich f├╝r einen solchen Ausbildungsplatz interessiert, kann sich bis zum 15. Oktober 2011 mit den ├╝blichen Unterlagen wie Lebenslauf und Zeugnisse schriftlich bewerben beim Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Haupt- und Personalamt, Postfach 10 46 80, 69036 Heidelberg. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.rhein-neckar-kreis.de – Stichwort: Ausbildung oder von Thomas B├Âbel, Tel. 06221/522-1211.“

Auf Nachfrage erhielten wir folgende zus├Ątzliche Informationen: Bewerber m├╝ssen f├╝r die Ausbildung Vermessungstechniker/Stra├čenw├Ąrter mindestens einen Hauptschulabschluss vorweisen, f├╝r die Vermessungstechnik sind eine mittlere Reife sowie gute Mathematik-Kenntnisse gew├╝nscht. Stra├čenw├Ąrter und Forstwirte sollten Freude an der Arbeit im Freien haben und ├╝ber eine gute k├Ârperliche Konstitution verf├╝gen.

F├╝r jeden Beruf werden mindestens zwei Ausbildugnspl├Ątze angeboten, bevorzugt an Schulabg├Ąnger. Der Verdienst liegt bei rund 700 Euro im ersten Lehrjahr, 750 Euro im zweiten und 800 Euro im dritten Lehrjahr. Wenn freie Stellen vorhanden sind, ist eine ├â┼ôbernahme bei guter Leistung von Seiten des Landratsamt gew├╝nscht.

Forstwirte absolvieren ihre Ausbildung am St├╝ckpunkt Neckargm├╝nd, Stra├čenw├Ąrter bei der Stra├čenmeisterei Neckar-Bischofsheim, Vermessungstechniker in Heidelberg und bei der Au├čenstelle Sinsheim.

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Landratsamt informiert ├╝ber hygienischen Umgang mit Lebensmitteln auf Vereins- und Stra├čenfesten


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 13. Juli 2011. (red) Vereins- und Stra├čenfeste sind nicht mehr wegzudenkende Veranstaltungen des ├Âffentlichen Lebens. „Feste sollen Spa├č und Freude machen, aber nicht krank“, betont der Leiter des Veterin├Ąramtes und Lebensmittel├╝berwachung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Dr. Lutz Michael. Das Veterin├Ąramt und Lebensmittel├╝berwachung ist f├╝r die Kontrolle der Vereins- und Stra├čenfest zust├Ąndig.

Information des Landratsamts:

„Hygienefehler k├Ânnen beim Umgang mit Lebensmitteln zu schwerwiegenden Erkrankungen f├╝hren. Schnell kann bei derartigen Lebensmittelinfektionen – gerade bei Vereins- und Stra├čenfesten – ein gr├Â├čerer Personenkreis betroffen sein“, erl├Ąutert der zust├Ąndige Referatsleiter, Rudi Wolf.

Daher sei es von gro├čer Bedeutung, bereits im Vorgriff die Risiken so klein wie m├Âglich zu halten. Denn der Umgang und die Abgabe von Lebensmitteln habe auf diesen Veranstaltungen in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen, so Wolf weiter. Wie auch in den Betrieben der Gastronomie seien bei Vereins- und Stra├čenfesten die Vorgaben des Gastst├Ątten- und des Lebensmittelrechts zu beachten.

„Die Verbraucher k├Ânnen die auf Stra├čen- und Vereinsfesten angebotenen Lebensmittel in der Regel mit Genuss und ohne Reue verzehren“, so Dr. Michael. Gravierende Hygienem├Ąngel seien selten. Der Hygienestatus der Veranstaltungen habe sich im Laufe der Jahre, auch durch eine offensive Informationspolitik unseres Amtes stetig verbessert. Dennoch fallen den Pr├╝fern der Lebensmittel├╝berwachungsbeh├Ârde immer wieder Verst├Â├če gegen die gute Hygienepraxis auf.

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„Die mit Abstand h├Ąufigsten Probleme entstehen bei Vereins- und Stra├čenfesten dadurch, dass Verunreinigungen, die m├Âglicherweise pathogene Keime enthalten k├Ânnen, durch Unachtsamkeit in das Lebensmittel eingebracht werden oder bereits beim Einkauf enthalten waren“, erkl├Ąrt Wolf. Durch unsachgem├Ą├če Lagerung und Abgabe k├Ânnen sich dann diese Keime stark vermehren und im schlimmsten Fall nach Verzehr eine Erkrankung ausl├Âsen.

„Als Grundsatz gilt also, den Eintrag von Verunreinigungen und damit auch von Keimen in Lebensmitteln zu vermeiden und durch geeignete Lagerungs- und Abgabebedingungen eine Vermehrung der Keime zu minimieren“, so Wolf.

Das Veterin├Ąramt und Lebensmittel├╝berwachung hat auch f├╝r Veranstalter von Vereins- und Stra├čenfesten einen Flyer herausgegeben, der Hinweise f├╝r den Betrieb eines Lebensmittelverkaufsstandes und zum sachgerechten Umgang mit Lebensmitteln – insbesondere auch zu leicht verderblichen Lebensmitteln – gibt.

Dar├╝ber hinaus wird in diesem Faltblatt auf lebensmittelrechtliche Vorschriften hingewiesen. Er gibt auch Auskunft ├╝ber die bauliche Beschaffenheit eines Verkaufstandes und dessen Schutzvorrichtungen. „Um Krankheiten zu vermeiden, m├╝ssen insbesondere die Lebensmittel bei vorgeschriebenen Temperaturen gelagert werden“, betont Wolf.

Diese seien im Flyer in Tabellenform dargestellt. So d├╝rfen beispielsweise rohe Bratw├╝rste nur bis zu maximal vier Grad Celsius und Tiefk├╝hlprodukte bei minus 18 Grad Celsius gelagert werden. Wertvolle Hinweise gibt der Leitfaden auch hinsichtlich der Kennzeichnung von Zusatzstoffen und der Preisauszeichnungen.

Wer bei einem Fest Verantwortung ├╝bernimmt, dem empfiehlt der Lebensmittelexperte vom Veterin├Ąramt und Lebensmittel├╝berwachung, dieses Merkblatt zu lesen und die Ratschl├Ąge in der Praxis zu beherzigen, denn dann wird es mit Sicherheit ein gelungenes Fest.

Der Leitfaden ist erh├Ąltlich beim Veterin├Ąramt und Lebensmittel├╝berwachung, Adelsf├Ârsterpfad 7, 68168 Wiesloch, Tel. 06222/30734265. Er ist auch im Internet abrufbar unter rudi.wolf@rhein-neckar-kreis.de

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