Samstag, 14. Dezember 2019

Integration ist nicht nur Sprache - sondern auch Zugang zu Kultur

Kultur ist ĂŒberlebensnotwendig – auch fĂŒr FlĂŒchtlinge

Mannheim, 24. Dezember 2014 (red/cb) Über 5.000 FlĂŒchtlinge sind zur Zeit in der Region untergebracht. Was macht ein FlĂŒchtling den ganzen Tag? Sie selbst haben kaum Möglichkeiten, aus dem Alltagstrott von essen, schlafen, essen, schlafen, herauszukommen. Keine BĂŒcher, kein Kino, kein Theater, selten Internet, kein Fernsehen, kein CafĂ©-Treffen mit Freunden, keine Feste – die allermeisten leben hier ohne Verbindungen zu vertrauten Menschen in einer fremden Kultur. Sie werden versorgt – das ist gut. Sie erhalten aber keinen oder kaum Zugang zu Kultur – das ist schlecht fĂŒr’s GemĂŒt, fĂŒr die Seele. Ohne Zugang zu Kultur ist eine Integration kaum möglich. [Weiterlesen…]

29. September bis 05. Oktober 2014

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 29. September bis 05. Oktober 2014. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.
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Bewerbungen fĂŒr Landesnaturschutzpreis 2014 bis 01. August möglich

„Vielfalt in Streuobstwiesen – Wir machen mit!“

Rhein-Neckar, 01. Juli 2014. (red/pm) Aktuell hat das Land Baden-WĂŒrttemberg den Landesnaturschutzpreis ausgeschrieben. Bewerben können sich Einzelpersonen, Gruppen, Vereine, VerbĂ€nde, KindergĂ€rten oder Schulen, die sich fĂŒr den Erhalt der Streuobstwiesen einsetzen. Bewerbungen sind noch bis zum 01. August möglich. [Weiterlesen…]

Sportfördermittel fĂŒr 2013 verteilt

Rhein-Neckar, 15. November 2013. (red/pm) Vergangenen Dienstag wurden im Auschuss fĂŒr Schulen, Kultur und Sport die Sportfördermittel des Kreises fĂŒr das Jahr 2013 verteilt. [Weiterlesen…]

Ergebnisse des BĂŒrgerbeteiligungsprozesses veröffentlicht

Das neue Leitbild der Gemeinde Heddesheim

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Rund 80 BĂŒrger/innen haben bei der Entwicklung der LeitsĂ€tze mitgewirkt.

 

Heddesheim, 21. September 2013. (red/aw) Heddesheim hat 45 LeitsĂ€tze fĂŒr die Zukunft der Gemeinde veröffentlicht. Sie sind das Ergebnis des BĂŒrgerbeteiligungsprozesses, der im November 2012 gestartet worden war. Das Leitbild soll vor allem den Gemeinderat in den kommenden Jahren bei verschiedensten AnlĂ€ssen begleiten. Ins BĂŒrgerhaus kamen am Montag rund 160 BĂŒrger/innen zur PrĂ€sentation. [Weiterlesen…]

Treffen der Partnerschaftskommission

Überraschend viele AktivitĂ€ten

Nogent Chateau

Schloss in Nogent Le Roi Foto: mit freundlicher Genehmigung der französischen Partner

Heddesheim, 11. Juli 2013. (red/sw) Trotz des warmen Wetters kamen die Mitglieder der Partnerschaftskommision Heddesheim – Nogent Le Roi zahlreich zur Sitzung am vergangenen Dienstag.

Von Susanne Warmuth

Nogent Kirche

Kirche in Nogent Le Roi. Foto: Michel Modain

Ja, ich wußte natĂŒrlich als in Heddesheim verwurzelte BĂŒrgerin, dass Heddesheim ein Partnerschaft mit dem Kanton Nogent Le Roi in Frankreich eingegangen ist – irgendwann einmal – den Nogent Le Roi Platz gibt es schließlich schon seit meiner Kindheit. Ab und zu kommen die Franzosen zu Besuch und manchmal fahren Gruppen aus Heddesheim nach Frankreich. Das war bis gestern Abend mein Wissen ĂŒber die Beziehung von der Gemeinde Heddesheim zu ihrem Partner-Kanton in Frankreich.

Ich wurde mehr als ĂŒberrascht, wie aktiv diese Partnerschaftsbeziehung zu Nogent Le Roi in Wirklichkeit ist. Julien Christof, Hauptamtsleiter in Heddesheim schien eine nicht enden zu wollende Liste zu besitzen, auf der die verschiedenen AktivitĂ€ten von Gruppen und Vereinen in Sachen Partnerschaft mit Nogent Le Roi aufgefĂŒhrt waren. [Weiterlesen…]

20. bis 26. Mai 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 20. bis 26. Mai 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im MenĂŒ Nachbarschaft im MenĂŒ “Termine”. [Weiterlesen…]

15. bis 21. April 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 15. bis 21. April 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im MenĂŒ Nachbarschaft im MenĂŒ “Termine”. [Weiterlesen…]

Warum Spenden und Sponsoring Transparenz brauchen

Geprothmannt: UneigennĂŒtzige WohltĂ€tigkeit? Von wegen! Spenden und Sponsoring sind Werbung

100 Euro sind viel Geld - manche zahlen das aber aus der "Porto-Kasse" und machen daraus ein Vielfaches an "Image"-Gewinn. Quelle: 100-Euro-Schein

Rhein-Neckar, 12. Dezember 2011. (red) Zur Zeit jagt eine SpendenĂŒbergabe die nĂ€chste – so wie vergangenes Jahr auch und nĂ€chstes Jahr wieder. Besonders in der Vorweihnachtszeit laden viele Firmen und Gemeinden ein, ĂŒber mildtĂ€tige Spenden fĂŒr den guten Zweck zu „berichten“. Klares Ziel dieser Aktionen: Die Spender und Sponsoren wollen sich damit ein gutes Image verschaffen – dabei ist das nichts anderes als Werbung.

Von Hardy Prothmann

Die Redaktion fĂŒr die Lokalblogs in Nordbaden hat eine strikte Regel: Wir berichten nicht ĂŒber Spenden, egal wie großzĂŒgig diese sind. Denn hinter fast jeder Spende steckt immer ein „KalkĂŒl“, ein Hintergedanke und der ist nicht „mildtĂ€tig“, sondern egoistisch: Die spendende Firma oder Institution will sich damit ein gutes Image verschaffen.

Das ist auch absolut erlaubt – nur machen wir uns nicht zum Handlanger und zur erweiterten Pressestelle der Spender und Sponsoren. Wer aus Überzeugung spendet oder unterstĂŒtzt, braucht seine Haltung nicht an die „große Glocke“ zu hĂ€ngen.

Millionen von privaten Spendern halten das so – sie geben Geld fĂŒr alle möglichen Hilfsorganisationen und hoffen, dass damit anderen geholfen wird. Die allermeisten Spenderinnen und Spender bleiben „anonym“ – es geht ihnen um die Hilfe und nicht um eine öffentliche Nennung.

Wer hingegen der „Öffentlichkeit“ seine „GroßzĂŒgigkeit“ mitteilen möchte, kann eine Anzeige schalten. Das ist, wie gesagt, absolut erlaubt.

Hirschberg: Bericht ĂŒber eine Spende? Ja, gerne. Schleichwerbung? Nein, danke.

Aktuell haben wir ĂŒber die Spende einer Interessengemeinschaft „Storchenkerwe“ in Hirschberg berichtet: Die Einladung erschien frei von „Firmenwerbung“ – denn die Initiative des Ortsfestes spendete Geld fĂŒr gemeinnĂŒtzige Zwecke. Deshalb haben wir den Termin wahrgenommen.

Vor Ort prĂ€sentierte man aber Spendenschecks mit Logo und Schriftzug einer regionalen Bank. Diese Werbung haben wir aus dem Foto herausretuschiert (weiße FlĂ€che).

Das ist die einzige „saubere“ Lösung – alles andere ist eine Form von Schleichwerbung, untergrĂ€bt die GlaubwĂŒrdigkeit von Journalismus (sofern die bei gewissen Medien nicht sowieso schon „six feed under“ ist) und schadet letztlich auch dem „Werbekunden“ – muss der doch ganz besonders an einem glaubwĂŒrdigen Umfeld interessiert sein.

Penetrant wird es – und das ist zunehmend der Fall – wenn die Sponsoren und Spender sogar die Berichterstattung vorschreiben wollen. Dagegen hilft nur konsequente AufklĂ€rung und konsequente „Nicht-Berichterstattung“ bei „HĂ€rtefĂ€llen“.

Penetrantes Sportsponsoring

Selbst in der Provinz treibt dieses Sponsorenunwesen nicht nur seltsame, sondern völlig inaktzeptable „BlĂŒten“. Ein lokaler Tennisverein wollte uns beispielsweise nur Fotos gestatten, wenn das Sponsorlogo mit im Bild ist.

Das Ergebnis kann man hier nachlesen: „Kein Gruppenfoto ohne Sponsor“

Sehr krass ist dieses Beispiel: Eine Apotheke wird von einem „Marketing-Verband“ ausgezeichnet, nicht etwa weil die Apotheke am meisten Geld gespendet hat, sondern deren Kunden. Wir wollten darĂŒber berichten – und wurden vermutlich (aus Sorge) wegen unserer bekannten, kritischen Haltung nicht eingeladen. Wir haben trotzdem berichtet: Kein Kinderlachen fĂŒr das Heddesheimblog.

taz verpixelt Sportfotos und stellt die Aktion anscheinend klammheimlich wieder ein.

Die taz hatte im August angekĂŒndigt, ab sofort alle Sportfotos zu verpixeln. Die BegrĂŒndung:

Die Werbung im Fußball, Biathlon oder Handball ist mit den Jahren der Kommerzialisierung einfach zu aufdringlich, zu omniprĂ€sent geworden. Da mĂŒssen intelligentere Lösungen her. Zum Beispiel: Weg mit dieser Flimmerbande.

Und:

Wir sind nicht mehr bereit, Eure Werbebotschaft auf Trikots und Werbebanden zu verbreiten. Es kann ja auch nicht Aufgabe einer Zeitung sein, die mit kritischer Distanz ĂŒber Sport berichtet, tĂ€glich kostenlose Werbung von Vereinen und deren Sponsoren ins Blatt zu heben. Wir wollen durch die Verpixelung journalistisch noch unabhĂ€ngiger werden.

Guter Ansatz – leider scheint die taz das nicht durchgehalten zu haben. Vielleicht wars auch nur ne Sommerloch-Saure-Gurken-Zeit-Meldung. Eine ErklĂ€rung, warum nicht mehr verpixelt wird, konnte ich nicht finden (Anfrage ist gestellt, der Artikel wird gerne nach einem Hinweis ergĂ€nzt).

Wir werden das in Zukunft weiter so halten: Wenn Spender und Sponsoren mit Ihren Logos genannt und abgebildet werden wollen, erhalten Sie ein Angebot zum Schalten einer gewerblichen Anzeige. Solche „Berichte“ werden wir entsprechend als Anzeige kennzeichnen.

Andernfalls werden wir konsequent Spender und Logos aus Texten und Bildern entfernen – denn es  geht doch um MildtĂ€tigkeit? Oder geht es doch um etwas anderes? Sollten wir deshalb nicht mehr zu solchen AnlĂ€ssen eingeladen werden, können wir gerne darauf verzichten.

Trennungsgebot

Gut und richtig wĂ€re, wenn vor allem Zeitungen diesem Beispiel folgen wĂŒrden – das aber darf man tatsĂ€chlich bezweifeln, denn dort gibt es schon lĂ€ngst kein Trennungsgebot zwischen Redaktion und Anzeigen mehr, sondern nur noch die Haltung, dass man Anzeigenkunden nicht „verprellen“ will.

Die Masse der Leserinnen und Leser zahlt zwar insgesamt viel und bedeutendes Geld fĂŒrs „Abo“ – unterm Strich sind das aber knapp 30 Euro und was bedeutet so ein Betrag, wenn an anderen „AuftrĂ€gen“ ein paar mehr Nullen dranhĂ€ngen, also 3.000, 30.000 oder gar 3.000.000 Euro? Es wird anhand der „Nullen“ schnell klar, auf wen man „RĂŒcksicht“ nimmt und fĂŒr welche „Nullen-Informationen“ man sich entscheidet.

"Redaktionelles" Foto ab Spendenhöhe von 500 Euro - bitte Text mitschicken.

Allerdings gibt es auch hier „Regeln“ – die hĂ€ngen von der Höhe der Spende ab. Der Mannheimer Morgen macht zum Beispiel „grundsĂ€tzlich“ erst ab 500 Euro Spendensumme ein Foto. Warum, wieso, weshalb? DarĂŒber gibt es keine uns bekannten Informationen.

Ethisches Handeln

Ganz grundsĂ€tzlich verantwortet jedes Medium die eigenen redaktionelle Ethik und die Art seiner „Informationen“ im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten selbst – und auch die daraus resultierende GlaubwĂŒrdigkeit.

Mal schauen, wie Spender und Sponsoren mit unserer transparenten Haltung umgehen – dazu wird es, sofern interessant, einen Nachbericht geben.

Soviel sei noch angemerkt: Unternehmen, die mindestens zehn Prozent ihres Gewinns spenden, werden wir sofort lobend erwĂ€hnen, weil das tatsĂ€chlich Spenden sind, die „bemerkenswert“ sind. Keine Sorge – es gibt vermutlich kein einziges Unternehmen, das so verfĂ€hrt.

Vereine sollten sich nicht zu jedem Preis „kaufen“ lassen

Vereine, die sich fĂŒr ein paar Euro „Spendengeld“ oder „Sponsoring“ als VermarktungsflĂ€che missbrauchen lassen, sollten tatsĂ€chlich darĂŒber nachdenken, worum es geht.

Um Förderung von Kultur, Jugend oder Sport oder darum, dass die ehrenamtlichen Helfer wirklich sehr viel Arbeit aufbringen und sich von Firmen durch im Vergleich minimale „Förderung“ dann die hier „erwirtschaftete“ Aufmerksamkeit abkaufen lassen? Das kann nicht im Sinne von Kultur, Jugend und Sport sein – und auch nicht im Sinne der Unternehmen.

Und ein besonders GeschmĂ€ckle bekommen solche Spenden dann, wenn die Spenderfirmen nicht nur beim Image die Nutznießer sind, sondern durch AuftrĂ€ge und GeschĂ€fte mit den Vereinen wiederum einen ganz klaren geschĂ€ftlichen Vorteil suchen.

Dann haben Spenden sogar eher die Funktion einer Bestechung und sind vollends pervertiert. Und auch das ist leider oft schon fast „ĂŒblich“.

Spendenziele mĂŒssen transparent sein

Gemeinden mĂŒssen Spenden beispielsweise lĂ€ngst öffentlich machen und transparent darstellen – das sieht das GeldwĂ€schegesetz so vor. Und dafĂŒr gibt es ganz sicher GrĂŒnde.

Damit Sie mich richtig verstehen: Spenden sind gut und wichtig. Und jeder Euro hat seinen Wert.

Spenden sollten aber das sein, was sie sein sollen: Ein Beitrag zu einer besseren Welt. Ganz privat, ganz individuell nach den Möglichkeiten.

Wer Spenden und „Sponsoring“ auch nur im Ansatz fĂŒr eigene „Zwecke“ einsetzt, muss sich moralisch selbst verpflichten, seinen Anteil an Eigennutz klar darzustellen – damit keine „MissverstĂ€ndnisse“ aufkommen.

Wenn ein Großkonzern beispielsweise 1 Million Euro spendet, ist das vielen Medien eine Nachricht wert. Zeitungen wie der MM berichten mit Bild erst ab 500 Euro. FĂŒr den Konzern bedeutet 1 Million vielleicht nur einen 0,000-irgendwas Anteil an seinen Möglichkeiten. FĂŒr eine Initiative sind 500 oder 1.000 Euro hingegen alles, was man „aufbieten“ kann.

Wer ist nun „großzĂŒgiger“? Wer verdient mehr Aufmerksamkeit? WorĂŒber sollte man dankbarer sein? WorĂŒber berichten?

Denken Sie mal drĂŒber nach – eine Meinung zu dem Thema ist gar nicht so einfach zu finden.

Ist halt alles immer „relativ“ – dafĂŒr muss man kein Einstein sein.

Ihr

Anmerkung: Wir haben anfĂ€nglich auch ĂŒber Spenden berichtet und vor kurzem noch im Weinheimblog ĂŒber eine Aktion zu Defibrilatoren in der Stadt. Dabei wurde auch eine spendende Bank genannt. KĂŒnftig werden wir das kompromisslos handhaben.

Herzlich willkommen bei einem der besten Terminkalender der Region


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 18. MĂ€rz 2011. (red) Jedes unserer Blogs fĂŒr die Orte Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim und Weinheim hat einen eigenen Terminkalender – und die erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit. Der Grund: Unsere Terminkalender sind einfach zu bedienen und von jedem Internet-Computer zu jeder Zeit kostenfrei abrufbar.

Obwohl zum Beispiel der Terminkalender vom Rheinneckarblog aktuell gut 200 Termine im MĂ€rz ausweist, ist er trotzdem einfach zu bedienen und verschafft schnell einen tollen ÃƓberblick. Und auch die Terminkalender in unseren „Ortsblogs“ fĂŒr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim und Weinheim sind gut sortiert und sind ein klasse Angebot.

Ob Fest, Vereinstermin, Sport, Kultur, Politik, Kultur, Freizeit – unsere Kalenderinformationen wachsen stetig.

Sie können sich die Termine wochen- oder monatsweise oder in einer tĂ€glichen ÃƓbersicht anschauen. Und wenn Sie nicht an allen Terminen interessiert sind, können Sie nur die Kalender anzeigen lassen, die Sie sehen wollen.

Ein Klick und Sie sehen wo die Veranstaltung ist.

Ein Klick öffnet den Termin, sofern eine Straße angegeben ist, können Sie sich den Terminort per Google Maps anzeigen lassen. Und wer dann noch mehr will, kann sich sogar die Route anzeigen und berechnen lassen.

GegenĂŒber der Zeitung haben elektronische Kalender noch viel mehr Vorteile: Sofern Sie selbst einen kostenfreien Google-Kalender haben, können Sie interessante Termine einfach per Klick in ihren Kalender ĂŒbernehmen – auch in Outlook beispielsweise. DafĂŒr mĂŒssen Sie nur ihren Outlook-Kalender mit ihrem Google-Kalender synchronisieren.

Sie sparen sich Zeit, mĂŒssen keinen Termin per Hand eintragen.

Und es geht noch besser: Wenn Sie den Kalender als „Feed“ kostenfrei abonnieren, erhalten Sie jedes Mal eine Nachricht per email, wenn ein neuer Termin hinzukommt. Interessiert Sie der Termin, ĂŒbernehmen Sie ihn, interessiert er nicht, löschen Sie die email.

Die TermineintrĂ€ge sind oft sehr informativ – nicht wie in der Zeitung nur ein paar Zeilen. Wir bieten meist umfangreiche Beschreibungen mit Telefonnummern und Ansprechpartnern.

Sie wollen Freunde auf einen Termin aufmerksam machen? Kein Problem – per Kopieren und EinfĂŒngen ĂŒbernehmen Sie den Termin in eine email und ab damit.

Und wenn Sie Hinweise auf Termine haben, die noch nicht im Kalender stehen, dann schreiben Sie uns eine email an termine (at) rheinneckarblog.de – natĂŒrlich auch, wenn Sie einen Fehler feststellen. Niemand ist perfekt und wir freuen uns ĂŒber solche Hinweise, weil wir umgehend korrigieren, was wieder allen zugute kommt.

Die Zeitung bietet Ihnen einen solchen Service nicht – die mĂŒssen Sie fĂŒr teures Geld kaufen oder abonnieren.

Der Terminkalender Rhein-Neckar - klicken Sie auf das Bild, um ihn aufzurufen. Sie finden auf allen unseren Blogs links oben in der zweiten MenĂŒzeile den Link "Termine" - dort werden dann die lokalen Terminkalender angezeigt.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das rheinneckarblog

In eigener Sache: Der Journalismus und die Werbung der Zukunft


Guten Tag!

Rhein-Neckar/Berlin, 04. MĂ€rz 2011. Der Ausschuss ñ€˜Kultur und Medien’ des Bundestages hatte vergangene Woche zum Thema „Zukunft des QualitĂ€tsjournalismus“ geladen. Verschiedene Medienexperten stellten ihre These zum Thema vor. Darunter Wolfgang Blau, Chefredakteur von „Zeit online“. Wir dokumentieren seinen Vortrag.

Wolfgang Blau, Chefredakteur von zeit.de. Quelle: Bundestag via carta.info

Wolfgang Blau ist ein geachteter und geschĂ€tzter Kollege, der mit zeit.de ein sehr gutes journalistisches QualitĂ€tsangebot im Internet macht, dass auch von uns bei Recherchen immer wieder besucht wird – aber auch, um sich ganz allgemein als „Leser“ zu informieren.

Vor dem Ausschuss Kultur und Medien des Bundestages hat Herr Blau sieben „Mythen“ vorgestellt. Alles, was Herr Blau dort vortrĂ€gt, unterstĂŒtzen wir nicht nur, sondern erkennen darin unsere Arbeit wieder. Vor allem die Aussagen, mit denen Herr Blau die sieben Mythen enttarnt. Diese Aussagen sind zum großen Teil Basis unserer Arbeit.

Herr Blau ist dabei sehr offen und damit ein Vorbild. Er weißt darauf hin, dass Blogs die Arbeit der klassischen Medien bereichern. Er weißt auch darauf hin, dass das Internet ein riesiger Wissenschaftsraum ist und dass es zwei Strategien gibt, dort als Medium aufzutreten: Boulevardisiert, um „Masse“ zu machen oder hintergrĂŒndig, um eine fĂŒr die Werbekunden Ă€ußerst interessante Klientel zu erreichen: die gut informierten BĂŒrger.

Wenn Sie als LeserIn oder Unternehmer an Internetmedien und dem Medienmarkt interessiert sind, nehmen Sie sich die sieben Minuten Zeit fĂŒr dieses Interview: Sie werden gute und richtige Informationen erhalten.

Herr Blau bezeichnet das alte Mediensystem als eines der Industrialisierung und kĂŒndigt an, dass dies die besten Tage hinter sich hat – der Journalismus und damit auch die Zukunft der Werbung wird ein anderes System sein.

Daran arbeiten wir mit. Und auch Sie, liebe Leserinnen und Leser, sind Teil des neuen, entstehenden Systems. Weil Sie uns Ihre Aufmerksamkeit schenken, weil Sie sich mit Kommentaren und Informationen einbringen.

Das gilt auch fĂŒr unsere Werbepartner, die verstanden haben, dass die Online-Welt zunehmend wichtiger wird, um wahrgenommen zu werden und dass sich die Menschen hier anders vernetzen, als das jemals zuvor möglich war.

Wenn Sie Fragen an die Redaktion haben, schreiben Sie uns: redaktion (at) rheinneckarblog.de. Oder folgen Sie uns bei Twitter oder Facebook (siehe rechte Seitenspalte).

Wolgang Blau: Die sieben Branchenmythen zum Zustand des Journalismus from Carta on Vimeo.

Anmerkung: Besten Dank an carta.info, die die Aufzeichnung dokumentiert haben. Der Bericht bei carta.info (ĂŒbrigens eine herausragende Politikseite) finden Sie hier.

Diese Woche: Tipps und Termine

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Guten Tag!

Tipps und Termine fĂŒr den 24. – 30. Januar 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern fĂŒr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Weinheim.

Mittwoch, 26. Januar, 10 Uhr, Zwinger

„Ben liebt Anna“ – Szenenfoto. Quelle: Theater Heidelberg

Heidelberg. Der Zwinger zeigt „Ben liebt Anna“ ein TheaterstĂŒck nach dem Roman von Peter HĂ€rtling.
Eine Morgens kommt eine neue MitschĂŒlerin in Bens Klasse: Anna. Sie sieht ein bisschen anders aus als die anderen, wird verspottet und kommt nicht aus Deutschland. Aber Ben hat`s voll erwischt und es stimmt, was bald jeder weiß: Ben liebt Anna. FĂŒr Ben ist es das erste Mal und er weiß wirklich nicht, was werden soll.

Wie werden die Eltern, Freunde und Geschwister reagieren? Was, wenn Anna seine GefĂŒhle nicht erwidert? Wie und ob die beiden zusammen kommen, was sie erleben oder nicht erleben, hĂ€ngt diesmal nicht nur von den beiden und vom Autor, sondern auch vom Publikum ab.

Denn bei unserer Dramatisierung des bekannten Jugendbuches hat das Publikum ein Wort mitzureden, sind die Zuschauer eingeladen, die Handlung aktiv mitzugestalten. So ist jede AuffĂŒhrung anders, stellen sich die Fragen „Was hĂ€tte ich tun können?“,“Was wĂ€re, wenn?“ jedes Mal neu. Wie im richtigen Leben. Mit „Ben liebt Anna“ kommt nach lĂ€ngerer Zeit wieder ein StĂŒck des bekannten und beliebten Schriftstellers Peter HĂ€rtling auf die BĂŒhne des zwinger3.

Ort: Zwingerstr. 3-5, Heidelberg.
Karten: Tickets ab 17,30 Euro, MO-FR: 8-22 Uhr, SA: 9-18 Uhr, SO: 10-18 Uhr.

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Donnerstag, 27. Januar, 19 Uhr, Wachenburg

Krimidinner auf der Wachenburg.

Weinheim. Erlebnisgastronomie auf der Wachenbur: Ein Leichen­schmaus – Der erste Teil der Ashton­burry-Trilogie. Krimidinner. Ein außergewöhnlicher Abend a lÃ¥ Edgar Wallace mit mindestens einer Leiche. Der Geist Englands der frĂŒhen 60er Jahre weht durch den Saal. Eine illustre Gesellschaft kommt zu einer besonderen Feier zusammen.

Der Anlass ist die Testamentseröffnung des wohlhabenden und plötzlich verstorbenen Lord Ashtonburry. Seine Witwe empfĂ€ngt die geladenen GĂ€ste im Kaminzimmer des Schlosses an ĂŒppig dekorierten Tischen. Soweit scheint alles noch recht normal.

Doch was sich dann im Verlauf des delikaten 4-GĂ€nge-MenĂŒs abspielt, lĂ€sst mysteriöse Verwicklungen erahnen. Sollten sie einem der Angehörigen zum VerhĂ€ngnis werden? Starb der Lord wirklich eines natĂŒrlichen Todes oder stolperte er ĂŒber seinen raffsĂŒchtigen Neffen?

Am Ende eines aufregenden Krimiabends haben sich die eifrig mitrĂ€tselnden GĂ€ste vielleicht selber verdĂ€chtig gemacht, sind in die Irre geleitet worden oder haben sich als Detektive bewĂ€hrt. Auf jeden Fall können sie ihre gruselige Freude haben, wenn ĂŒber dieser Veranstaltung die Stimme des heimlichen Regisseurs ertönt: „Hallo! Hier spricht Edgar Wallace.“

Lassen Sie sich kulinarisch entfĂŒhren in das Reich der geheimnisvollen Kriminalgeschichten.

Ort: Wachenburg, Weinheim
Karten: Informati­onen und Buchungen unter: 0201 /201 201. Restkarten fĂŒr 79 Euro.

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Freitag, 28. Januar, 20.30 Uhr, „Weißes Lamm“

Die Band „Greengrass“

Großsachsen. Die Iren hat es ja, freiwillig oder unfreiwillig, schon fast ĂŒberall auf der Erde hinverschlagen, so auch zum Walfang nach „Down Under“, Amerika oder nach Kanada. Auswandererlieder, Shantys, Kriegs- und Kampflieder, Saufsongs, einfĂŒhlsame Liebeslieder oder wunderschöne Balladen, die Palette der Musik, die aus dem keltisch/irischen Bereich kommt ist abwechslungsreich und schier unerschöpflich. Die Band „Greengrass“ spielt sowohl die Lebensfreude ausstrahlenden, fetzigen traditionellen InstrumentalstĂŒcke – Tunes genannt, als auch wunderschöne Songs und Balladen rund um die grĂŒne Insel. Eigene Arrangements sorgen fĂŒr Abwechslung und geben der Band ihre persönliche Note. Greengrass ist im offiziellen Kader des Nightgroove Musikfestivals und hat neben zahlreichen Konzerten in Pubs und auf KleinkunstbĂŒhnen auch schon bei renomierten Festivals (z.B. FÃÂȘte de la Musique in Strasbourg) die Menschen begeistert. Die drei kreativen Musiker Michael Böhler, Gesang, Gitarre, Whistle, Bodhran; Heidrun Holderbach, Gesang, Flöte, Bodhran, Gitarre sowie Erich Fading, Gesang, Gitarre, Mandoline, werden fĂŒr Spaß und gute Stimmung sorgen.

Feel welcome and enjoy!

Ort: Breitgasse 7, Hirschberg
Karten: Vorverkauf unter: 06201/57257

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Donnerstag, 27. Januar, 20 Uhr, Stadthalle

Die Schauspielerin Michaela May.

Weinheim. Die Kulturgemeinde zeigt die Komödie „Toutou“ von D. Besse und A. Tutenuit mit Michaela May, GĂŒnther Maria Halmer und Ingo Naujoks. Die Regie fĂŒhrt Bernd Schadewald.

Alex kommt vom abendlichen Gassi gehen mit leerer Leine zurĂŒck. Toutou ist weg. Und mit ihm alles, was in der Ehe von Alex und ZoĂ© sicher und gefestigt schien. WĂ€hrend die beiden nach GrĂŒnden forschen, warum der fröhliche Hund verschwunden sein könnte – schien er doch bisher immer restlos zufrieden mit seinen Hundekroketten, seinen Knabberknochen aus Plastik und seiner Gummiquietschgiraffe -, bahnt sich zwischen ihnen ganz allmĂ€hlich eine Krise von beziehungsgefĂ€hrdendem Ausmaß an.

Sollte Alex den Mischling etwa mit Absicht „verloren“ haben? Geht er nicht ĂŒberhaupt nur wegen der ebenfalls einen Hund besitzenden Nachbarin Abend fĂŒr Abend mit Toutou runter? Oder hat ZoĂ© den Vierbeiner vergrĂ€mt, als sie ihm ein „Trittchen“ gab und ihn ein Mistvieh nannte, nur weil er an der Orchidee aus Bangladesh das Bein gehoben hat?

In die konfliktgeladene AtmosphĂ€re dieser ÃƓberlegungen hinein platzt Pavel, langjĂ€hriger Freund des Paares, Nichthundebesitzer und offenkundiger Hundehasser – und schon ist Krach im Dreieck angesagt. In immer neuen BĂŒndnissen, stets zwei gegen einen, kommen nun all die Dinge zur Sprache, die schon immer mal gesagt werden mussten. Eine Beziehungskomödie mit Biss und eine Besetzung die höchsten AnsprĂŒchen genĂŒgt.

Ort: Birkenauertalstraße 1, Weinheim

Karten: GeschÀftsstelle der Kulturgemeinde Weinheim, Telefon: 06201/12282, eMail: theater@kulturgemeinde.de

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9-12 und 15-18 Uhr, an Vorstellungstagen 9-12 und 18-19 Uhr. Die Abendkasse ist jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet. Dort erfolgt nur der Verkauf zur jeweiligen Vorstellung. Abo A und freier Verkauf.

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Freitag, 28. Januar, 18:30 Uhr, Automuseum Dr. Carl Benz

Ladenburg. Einladung zur Filmpremiere Landesschau unterwegs: „Unser Benz! Der Autoerfinder bewegt die Kurpfalz“ ein Film von Eberhard Reuß.

Das Automuseum in Ladenburg.

Das SWR Fernsehen und das Automuseum Dr. Carl Benz laden herzlich zu einer Film-„Premiere“ ein: Wir wollen vor der Ausstrahlung anlĂ€sslich des JubilĂ€ums „125 Jahre Automobil“ den Fernsehfilm ĂŒber die KurpfĂ€lzer und ihren Autoerfinder anschauen. Autor und Redaktion sind anwesend. Anschließend GesprĂ€ch ĂŒber den Film. Die Frage, wer das Auto erfunden hat, wird in Stuttgart und Mannheim unterschiedlich beantwortet. In Stuttgart ist es Gottlieb Daimler, in Mannheim Carl Benz. Historisch gesehen haben die Mannheimer recht. Weil sie aber nicht immer recht bekommen, schmerzt dies die KurpfĂ€lzer sehr. Vor allem im JubilĂ€umsjahr des Autos. Carl Benz hat vor 125 Jahren das weltweit erste Patent fĂŒr ein Automobil erhalten. Und nicht Daimler. Die Mannheimer sind es „ihrem“ Erfinder und sich selbst einfach schuldig, dies immer wieder zu betonen. Die Stadt, die Region und ihre Menschen schöpfen bis heute StĂ€rke, Stolz und Selbstbewußtsein aus der Erinnerung an Carl Benz. In der alten Industriestadt, die seit Ende der siebziger Jahre Zehntausende von ArbeitsplĂ€tzen im verarbeitenden Gewerbe verloren hat, ist es wichtig daran zu erinnern, dass in Mannheim einmal die grĂ¶ĂŸte Autofabrik der Welt stand. Hunderttausende Mannheimer und KurpfĂ€lzer forderten nach dem Ende der Fusion von Daimler Chrysler die RĂŒckkehr zum Konzernnamen Daimler-Benz. Die Aktion „Kein Daimler ohne Benz“ scheiterte. Doch noch immer schafft man in Mannheim bis heute nicht „beim Daimler“ sondern „beim Benz“. Auch Mannheims zweitberĂŒhmtester Sohn, der Pop-Star Xavier Naidoo, ist fasziniert von der Benzñ€˜schen Automobiltradition, ebenso wie der Youngtimer-Sammler Hardy Langer. Und die Urenkelin Jutta Benz sowieso. Auch weil Winfried Seidel in der ehemaligen Ladenburger Fabrik der Firma Carl Benz Söhne mit seinem Automuseum Dr. Carl Benz die Erinnerung an den Erfinder des Automobils wach hĂ€lt.
Sendung: Montag, 31. Januar 2011, von 18.15-18.45 Uhr im SWR Fernsehen (Wiederholung Samstag, 6.2.2011, 3:30 Uhr)

Ort: Automuseum Dr. Carl Benz, Ilvesheimer Str. 26, Ladenburg,

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Heddesheim, Freitag, 28. Januar, 20 Uhr, BĂŒrgerhaus

Die „Spitzklicker“ im BĂŒrgerhaus.

Heddesheim. „Die Spitzklicker“ zeigen am Freitag im Heddesheimer BĂŒrgerhaus ihr aktuelles Programm „AugenKlick mal!“. Die Spitzklicker das sind: Franz Kain, Markus König, Susanne Mauder, Markus Weber, Daniel Möllemann.

Die Texte sind von: Die Spitzklicker, Volker Heymann, Manfred Maser. Regie: Volker Heymann. Am Klavier und Komposition: Daniel Möllemann. Die Musikregie und Choreografie: Bettina Habekost. Licht-/Tontechnik:Philipp Friedrich, Olaf MĂŒller, Mathias Stroh. BĂŒhnentechnik: Francesco Bertolini. Souffleuse: Silvia Charro.

Ort: Unterdorfstr. 2, Heddesheim
Tickets: Bitte rechzeitig Karten bei der VHS Heddesheim reservieren, Tel. 101-267.

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kaffeeehaus

Freitag, 28. Januar, 20 Uhr, Alte Druckerei

Das KlappsmĂŒhl-Ensemble in der Alten Druckerei.

Weinheim. Das KlapsmĂŒhl’-Ensemble kommt mit „My (un)fair Lady“ am Freitag, 28. Januar, in die Alte Druckerei nach Weinheim. Frau Zehntbauer ist es zu verdanken, dass der „Monnemer“ Dialekt bundesweit hoffĂ€hig ist – und das KlapsmĂŒhl’-Ensemble hat darauf reagiert.

HierfĂŒr wurde das legendĂ€re „My-fair-Lady“-Musical auf personelle Kleinstbesetzung reduziert, dazu reziprok gegen den Strich gebĂŒrstet, und kommt nun als Politsatire in „My (un)fair Lady“ mit allen dialektal-dialektischen Weihen daher, das Publikum mit satirischem Wortwitz, situativer Komik und unsterblichen Songs (live am Klavier begleitet) angemessen zu „bespaßen“.

Ort: KulturbĂŒhne Alte Druckerei, Weinheim, Friedrichstraße 24
Tickets: Kartenshop DiesbachMedien (Tel.: 06201/81345).

 

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Samstag, 29. Januar, 20 Uhr, Atelier 47

Alexandra Lehmler spielt im Atelier 47.

Ladenburg. Das Jahr 2011 wird mit einem kleinem (vor 25 Zuschauer) aber feinem Konzert im Atelier 47 beginnen. Am 29. Januar spielen Alexandra Lehmler (Alt- und Sopransaxophon, Bassklarinette) und Matthias Debus (Bass). Alexandra Lehmler, Absolventin der Musikhochschule Mannheim, vertiefte ihre Studien bei Bernd Konrad in Stuttgart und am „Conservatoire National SupĂ©rieur de Musique“ in Paris.

Mehrfach wird sie PreistrĂ€gerin bei „Jugend… Jazzt“, arbeitet in den Landesjugendjazzorchestern Rheinland-Pfalz und Baden-WĂŒrttemberg, spĂ€ter im Bundesjazzorchester unter Leitung von Peter Herbolzheimer und bald u.a. mit Maria Schneider, David Liebman, JĂŒrgen Friedrich, Peter Weniger und Bobby Shew. Konzertreisen fĂŒhrten sie durch ganz Europa, nach Korea und Russland.
Matthias Debus kein unbekannter gefragter Bassist in der Gegend spielte u.a. mit Dirik Schilgen, Thomas Siffling, Erwin Ditzner, Lömsch Lehmann etc.

Zusammen spielen sie im Alexandra Lehmler Quintett (ALQ) dessen DebĂŒt CD im Jahre 2007 mit dem Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik“ nominiert wurde und im November 2009 waren sie unter den acht ausgewĂ€hlten (aus 80) Finalbands beim „Future Sounds“ Wettbewerb der Leverkusener Jazztage.
2009 erschien die Cd „Die Welt von unten gesehen“ 2010 mit Erwin Ditzner und Bernhard Vanecek „NETNAR TSINIM“. Seit den acht Jahren seines Bestehens verfolgt das ALQ konsequent die Vision eines europĂ€ischen Jazz, der von Weltmusik inspiriert ist.

Ort: Hauptstraße 43, Ladenburg
Eintritt: 14 Euro darin enthalten 5 Euro Verzehrgutschein Zwiwwel. Reservierung unter philleicht@the-life-of-a-philosopher.de

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Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir ĂŒbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewĂ€hlte Termine in unsere ÃƓbersicht „Diese Woche“:

Termine Heddesheimblog.de

Termine Hirschbergblog.de

Termine Ladenburgblog.de

Termine Weinheimblog.de

Und fĂŒr Termine aus anderen Gemeinden an:

Termine Rheinneckarblog.de

Sie können auch gerne fĂŒr Termine werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

ÃƓber unsere Blogs erreichen Sie tĂ€glich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Vor Ort und in der Region.

Eine schöne Woche wĂŒnscht
Die Redaktion

Preisausschreiben „Eiskaltes Schweigen“ – Das Los hat entschieden!

Guten Tag. Heddesheim, 03. Oktober 2010. Unser Preisausschreiben zu dem aktuellen Krimi von Wolfgang Burger „Eiskaltes Schweigen“ hat große Resonanz gefunden und viele Leser haben eine Email mit der Lösung an die Redaktion gesendet. Jetzt hat das Los entschieden.

Das heddesheimblog bedankt sich bei seinen Lesern fĂŒr die zahlreiche Teilnahme bei unserem Gewinnspiel zu Wolfgang Burgers Krimi „Eiskaltes Schweigen“.

Die Lösung war A – Alexander Gerlach. Und die Frage war anscheinend zu einfach, denn sie wurde von allen Teilnehmern richtig beantwortet.

Gewonnen haben:

Thomas Kluß aus Bruchsal

Heidrun Hönig aus Heddesheim

Nicole Pochert aus Heddesheim

Das Buch wird den Gewinnern in den nÀchsten Tagen auf dem Postweg zugestellt.

Nicht berĂŒcksichtigt werden konnten Mitarbeiter der Redaktion sowie Teilnehmer, die unter einem Pseudonym die Lösung eingeschickt haben.

Wir wĂŒnschen den Gewinnern viel Spaß beim Lesen.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog

Eine langjÀhrige Partnerschaft, die lebt

Guten Tag

Heddesheim, 02. Oktober 2010. Am vergangenen Samstag fand die jÀhrliche Sitzung der Partnerschaftskommission der beiden Gemeinden Heddesheim und Nogent-le-Roi in Heddesheim statt. Nadine Rybarczyk, offizielle Vertreterin der französischen Delegation, war mit elf Mitgliedern angereist.

Seit ĂŒber 30 Jahren gibt es einen regen Austausch zwischen dem Kanton in der NĂ€he von Paris und dem nordbadischen Heddesheim. Der Beweis fĂŒr diese lebendige Partnerschaft war der Bericht ĂŒber das vergangene Jahr und der Ausblick auf das kommende.

Ein fester Bestandteil ist der jĂ€hrlich stattfindende Jugendaustausch, – abwechselnd Deutschland/Frankreich – der in diesem Jahr in Frankreich stattfand. Von Heddesheimer Seite berichtete die Jugendbetreuerin Laura Fenzel und französischer Seite Patrick Jouvelin ĂŒber dieses gelungene Event. 23 deutsche und 19 französische Jugendliche im Alter zwischen 13 und 15 Jahren haben in diesem Jahr daran teilgenommen. „Und dabei gab es kaum sprachliche Barrieren“, stellte man erfreut fest. Es seien ganz im Gegenteil schon AnfĂ€nge von deutsch-französischen Freundschaften unter den Jugendlichen entstanden. Im nĂ€chsten Jahr ist geplant, dass die französischen Jugendlichen vom 1. bis 8. August nach Heddesheim kommen.

„In der Musik ist vieles möglich, wenn Nationen zusammentreffen“

Erfolgreich ist auch der regelmĂ€ĂŸige Austausch der beiden Musikschulen. Mehr und mehr wurde ein paralleles Auftreten von Musikern aus beiden Gemeinden durch gemeinsames Musizieren ersetzt. „Wir machen alles zusammen, wir tauschen die Note aus und bereiten uns vor“, beschrieb Fritz Weilacher, Leiter der Heddesheimer Musikschule die Vorbereitung fĂŒr die gemeinsamen Auftritte. Denn: „In der Musik ist vieles möglich, wenn Nationen zusammentreffen“. Beste UnterstĂŒtzung erfĂ€hrt Weilacher dabei auf französischer Seite von Yvonne Naidja. Der Austausch ist im kommenden Jahr vom 28. April bis zum 1. Mai geplant. Die Idee auch die spanische Partnergemeinde von Nogent-le-Roi, Salas, mit ins Boot zu holen, werde wahrscheinlich schon aufgrund der Entfernung scheitern, bedauert Naidja.

Ein reger Austausch zwischen den Vereinen

Ein großes JubilĂ€um steht im kommenden Jahr bei dem Heddesheimer Fußballverein „Fortuna“ ins Haus. Grund genug zum 100. JubilĂ€um die Freunde aus Frankreich einzuladen. Der Einladung des 1. Vorsitzenden Thomas Werkhausen, Fortuna, sagten die beiden Sportvertreter Monsieur Troysi (Fußballverein Nogent-le-Roi) und Monsieur del Castillo gerne zu.  Die Altherrenmannschaft aus Frankreich komme auf alle FĂ€lle, denn „sie haben noch eine Revanche offen“, so Troysi., „und mĂŒssen ihren guten Ruf zurĂŒckgewinnen“.

Geplant ist eine Teilnahme der französischen Partner zum Festbankett, was in der Zeit vom 1. bis 3. Juli stattfinden wird. Welche Mannschaften anreisen, muss noch zwischen den Vereinen geklÀrt werden.

Der Heddesheimer Tischtennisverein zeigte sich interessiert an einer Begegnung mit dem französischen Verein. BĂŒrgermeister Michael Kessler wies darauf hin, dass es bei drei Besuchen im kommenden Jahr aus Frankreich, gut sei, wenn die Heddesheimer Tischtennisspieler zur Begegnung nach Nogent-le-Roi reisen. Auch hier werden die Einzelheiten noch zwischen den Vereinen abgesprochen.

26 junge Leute der Jugendfeuerwehr und des Jugend Roten Kreuz besuchten in diesem Jahr ĂŒber Pfingsten Nogent-le-Roi. Dieser langjĂ€hrige Austausch findet alle zwei Jahre statt und wird von beiden Seiten mit Begeisterung angenommen.

Das Heddesheimer Straßenfest findet 2011 am 25. und 26. Juni statt. Schon seit vielen Jahren und mit viel Engagement verkaufen die französischen Freunde an ihrem Stand französische SpezialitĂ€ten – die immer schon nach kurzer Zeit ausverkauft sind . „Und wir kommen auch gerne im nĂ€chsten Jahr wieder“, sagte BĂŒrgermeister François Taupin, der auch in Vertretung seines Kollegen BĂŒrgermeisters Jean-Paul Mallet angereist war. Taupin nimmt seit 1996 regelmĂ€ĂŸig am Straßenfest teil.

In der Heddesheimer Volkshochschule gibt es vom 11. bis 13. MĂ€rz 2011 wieder eine Ausstellung von HobbykĂŒnstlern. Dazu lud die Leiterin der vhs, Ursula Brechtel, auch die französischen AnimateurkĂŒnstler ein. Diesmal sollen auch Skulpturen ausgestellt werden.

Einen Blick auf Heddesheim aus französischer Sicht kann man zur Zeit im Foyer des Rathauses werfen. Hier stellen französische Fotografen Aufnahmen von Heddesheim aus.

FĂŒr die 3. und 4. Grundschulklassen ist ein Emailkontakt mit französischen Kindern geplant, berichtete die Rektorin der Hans-Thoma-Grundschule Gudrun Junghans. Die finanzielle UnterstĂŒtzung des Schulamtes war die Voraussetzung, dass man wieder eine Französisch-AG anbieten könne. Diese zweistĂŒndige AG wird mit viel Engagement von Madame KĂŒnzel unterrichtet. Die Emailadresse werde ĂŒber die Schule vermittelt, die weiteren Kontakte sollen aber von Kind zu Kind laufen.


In eigener Sache: Bloggerkonferenz in Kairo

Guten Tag

Heddesheim, 30. September 2010. Hardy Prothmann, verantwortlicher Journalist fĂŒr das heddesheimblog, nimmt vom 01.-05. Oktober 2010 an der „Young Media Summit“ teil, einer Konferenz von arabischen und deutschen Journalisten in Kairo. Der Austausch der Teilnehmer soll dem interkulturellen Dialog dienen.

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Kairo. Bild: wikipedia, Raduasandei

Organisiert wird die Konferenz von der Deutschen-Welle-Akademie in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandzentrum der Deutschen Botschaft in Kairo. Finanziert wird die Reise vom AuswÀrtigen Amt.

Die Konferenz von so genannten „Bloggern“, also Menschen, die im Internet veröffentlichen, hat zum Ziel, sich vor Ort auszutauschen und ĂŒber das moderne Medium Internet den kulturellen Austausch zu befördern:

„Die Vorstellungen von der arabischen Kultur auf der einen, der europĂ€ischen auf der anderen Seite sind von Neugier, aber auch Vorurteilen geprĂ€gt. Die Frage, wie sehr das Bild eines „Orients“ den Blick auf die arabische Welt, aber auch das Selbstbild dieser LĂ€nder geprĂ€gt hat, wird seit langem kontrovers diskutiert. Und welche Rolle spielt umgekehrt das Bild einer so genannten „westlichen Welt“? Das World Wide Web gibt vor, keine Grenzen zu kennen, doch wie sieht es in der RealitĂ€t aus?“

Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
Informationen zu den Teilnehmern finden Sie hier.

Zum Abschluss wird es eine öffentliche Diskussion an der University of Cairo geben.

Wir werden ĂŒber die Veranstaltung berichten.

Neben der Konferenz bleibt ein wenig freie Zeit, die wir gerne nutzen wĂŒrden, sofern dies möglich ist. Sie können uns dabei unterstĂŒtzen:

  • Kennen Sie eine Verbindung Heddesheim-Kairo?
  • Lebt dort jemand, den Sie kennen und ĂŒber den wir berichten können?
  • Gibt es geschĂ€ftliche Beziehungen zwischen Kairo und Heddesheim?
  • Gibt es kulturelle Beziehungen „zwischen diesen Welten“?

Wenn Sie einen Tipp haben, versuchen wir vor Ort zu berichten – ob das möglich sein wird, ist noch nicht klar. Aber einen Versuch ist es Wert.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog

Krimi-Autor Wolfgang Burger: „Heddesheim kam durch Zufall ins Spiel.“

Guten Tag

Heddesheim, 24. September 2010. Alexander Gerlach ist ein sympathischer Ermittler. Wolfgang Burger ist der Autor, der die Geschichten erzĂ€hlt. Im Interview mit dem heddesheimblog erzĂ€hlt der Autor Burger ĂŒber seine Figur Gerlach, ĂŒber die Ermittlungen und wie das alles zusammenhĂ€ngt.

Interview: Sabine Prothmann

Herr Burger: Wie viel von Ihnen steckt in dem Kripo-Chef Alexander Gerlach?
Wolfgang Burger: „Schwer zu sagen. Vermutlich mehr, als ich zugeben wĂŒrde.“

Sie arbeiten schon wieder an einer neuen Geschichte, wissen Sie schon zu Beginn, wie der Krimi endet?

Burger: „Ja, das weiß ich immer. Einem Roman geht bei mir (schließlich bin ich Ingenieur) immer ein lĂ€ngerer Planungsprozess voraus.“

Spielt Gerlachs Geliebte Theresa auch im nÀchsten Buch eine Rolle?
Burger: „SelbstverstĂ€ndlich. Es wird aber eine dramatische VerĂ€nderung in der Beziehung geben.“

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Wolfgang Burger weiß immer, wie seine "Krimis" ausgehen. Bild: privat

Werden Ihre Romane vor allem im Rhein-Neckar-Raum gelesen?
Burger: „ÃƓberwiegend natĂŒrlich ja, inzwischen aber lĂ€ngst nicht mehr nur.“

Können Sie sich vorstellen, nur noch als Schriftsteller zu arbeiten?
Burger: „Nein. Aus dem einfachen Grund, dass ich befĂŒrchten wĂŒrde vor dem Laptop zu verblöden. Den Kontakt zur Welt und zum „richtigen“ Leben zu verlieren. Am Ende kommen dann meistens BĂŒcher dabei heraus, in denen Schriftsteller davon erzĂ€hlen, wie es Schriftstellern geht, denen nichts mehr zu erzĂ€hlen einfĂ€llt.“

Warum haben Sie Heddesheim als Tatort gewÀhlt?
Burger:
„Heddesheim kam durch Zufall ins Spiel. Ich habe ein möglichst anonymes Hochhaus im Umkreis von Heidelberg gesucht, wo Anita Bovary sich verstecken könnte. Und in Heddesheim bin ich schließlich nach einiger Fahrerei fĂŒndig geworden.“

Ihre ersten Krimis spielen in Karlsruhe, aber erst mit den Heidelberg Krimis wurden Sie erfolgreich. Lag es am Handlungsort?
Burger: „Ja. Die Heidelberg-Reihe war der Versuch eines Neuanfangs, nachdem ich festgestellt hatte, dass Karlsruhe als Handlungsort nicht wirklich gut funktioniert. Dass Heidelberg aber dermaßen einschlagen wĂŒrde, hĂ€tte ich auf der anderen Seite auch nicht erwartet. Es liegt aber vermutlich nicht nur am Handlungsort, sondern auch an den Figuren.“

Haben Sie schon mal darĂŒber nachgedacht, nach Heidelberg zu ziehen?
Burger: „Das wĂ€re ja furchtbar weit weg von meinem Arbeitsplatz am KIT. Ich schĂ€tze es, zu Fuß oder mit dem Rad zur Arbeit fahren zu können. Auf der anderen Seite wĂŒrde ich fĂŒrchten, dass Heidelberg viel von seinem Charme einbĂŒĂŸen wĂŒrde, wenn ich jeden Tag dort wĂ€re.“

Was liest der Privatmensch Wolfgang Burger? Und gibt es schriftstellerische Vorbilder?
Burger:
„Alles Mögliche. NatĂŒrlich auch Krimis. Entweder von KollegInnen oder von Autoren, die mir empfohlen wurden. Literarische Vorbilder gibt es eigentlich nicht. Neben Krimis lese ich aber auch ganz „normale“ BĂŒcher, z. b: von Uwe Timm.“

Hinweis:
Am 10. Februar 2010 wird der Autor zu einer Lesung in Heddesheim sein. Wir kĂŒndigen die genauen Daten noch an.

Mord in Heddesheim – der neue Krimi von Autor Wolfgang Burger

Guten Tag

Heddesheim, 24. September 2010. (red) In Heddesheim wird eine Frau erstochen – der Tatort ist gleich um die Ecke. Alexander Gerlach ermittelt – mittlerweile in der dritten Auflage.

Von Sabine Prothmann

Heddesheim. FrĂŒh am Morgen. Einsatzwagen stehen vor dem Hochhaus in der Schriesheimer Straße. Im 14. Stock wurde eine Leiche gefunden.

Das 16-stöckige GebĂ€ude steht am Rande der frĂŒheren „Tabakgemeinde“. Von hier hat man einen (noch) guten Blick auf die Bergstraße. Es handelt sich um das höchste Haus des nordbadischen Wohnorts. Eine Frau wurde erstochen, ein Verbrechen wurde begangen.

„Wir ñ€© stehen im neonbeleuchteten Flur des vierzehnten Stocks eines Hochhauses am Rande von Heddesheim.“, liest man auf der ersten Seite von „Eiskaltes Schweigen“, dem neuesten Romans des Karlsruher Krimiautors Wolfgang Burger.

Ich lebe hier, ich mache den Tatort aus. Ein Hochhaus mit 16 Stockwerken am Rande des Ortes – das finde ich schnell, viele HochhĂ€user haben wir hier nicht.

Was ist echt, was ist Fiktion?

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Ein Mord passiert in Heddesheim. Das Buch ist ein "Renner". Bild: Verlag

Ich kenne alle Krimis von Wolfgang Burger, die in Heidelberg und Umgebung spielen. Es macht mir Freude, die Straßen und Orte zu verfolgen und wieder zu erkennen. Darin liegt wohl der Reiz der Regionalkrimis. Der Mörder und das Opfer sind unter uns, der Tatort gleich um die Ecke.

„Eiskaltes Schweigen“, der neueste Krimi von dem Karlsruher Autor Wolfgang Burger ist eine weitere Geschichte um den sympathischen Ermittler Alexander Gerlach, der alleinerziehend mit seinen pubertierenden Zwillingstöchtern in der Heidelberger Weststadt wohnt und mit der Frau seines Chefs ein VerhĂ€ltnis hat. Anders als bei den skandinavischen Krimis ist Burgers Ermittler kein „schwieriger“ Charakter, sondern ein sympathischer Mensch mit kleinen, verzeihbaren SchwĂ€chen.

Und diesmal ermittelt Gerlach in Heddesheim.

Es ist nach „Heidelberger Requiem“, „Heidelberger LĂŒgen“, „Heidelberger Wut“, „Schwarzes Fieber“, „Echo der Nacht“ der sechste Heidelberg Roman in gerade mal fĂŒnf Jahren. Wolfgang Burger ist fleißig. Er schreibt mehr als einen Kriminalroman pro Jahr.

Ich mag Alexander Gerlach, er ist kein wirklicher Held, wie er auch in „Eiskaltes Schweigen“ selbstkritisch bekennt: „Sollte ich jemals gefragt werden, ob ich das Zeug zum Helden hatte, wĂŒrde die Antwort lauten: Nein.“

Der Kriminaloberrat isst gerne und trinkt auch mal ein Glas Rotwein zu viel. Der Leser lernt ihn mit jedem Krimi besser kennen, seine StĂ€rken, aber auch seine SchwĂ€chen. Die Erziehung seiner Töchter ĂŒberfordert ihn, er geht oft den Weg des geringsten Widerstands und richtet sich auch wunderbar ein in das VerhĂ€ltnis mit Theresa, der Frau seines Vorgesetzten.

Dennoch ist er ein Mensch mit Prinzipien und ein Anruf genĂŒgt, um ihn auch nach einer feuchtfröhlichen griechischen Hochzeitsfeier in den frĂŒhen Morgenstunden zum Einsatz zu rufen und diesmal nach Heddesheim.

Gerne verzeihe ich Burger die Rechercheungenauigkeit – bei einem Mord in Heddesheim wĂ€re das PolizeiprĂ€sidium in Mannheim und nicht Heidelberg zustĂ€ndig – aber wo gibt es schon in der Umgebung Heidelbergs ein solches Hochhaus und schließlich gĂ€be es ja die Dichterfreiheit, bekennt der Autor auf Nachfrage, und schickt seinen Kriminaloberrat Gerlach in das Hochhaus am Rande meiner Wohngemeinde.

Eine Frau wird erstochen in ihrer Wohnung gefunden

Bei den weiteren Ermittlungen begleitet der Leser Alexander Gerlach nach Ladenburg, genauer in den Ochsen, an den OEG-Bahnhof nach Leutershausen – es ist ein Heimspiel fĂŒr mich, hier kenne ich jede Straße, dass macht es so spannend.

Weitere Morde geschehen und Burger fĂŒhrt seine Leser wieder zurĂŒck nach Heidelberg und mitten in Gerlachs Privatleben.

Da fÀllt es ihm diesmal schwer neutral zu ermitteln, denn seine Angst ist ganz persönlich. Das Verbrechen kommt ganz nah. Die Schlinge um den Ermittler zieht sich immer enger.

Und Gerlach schweigt, um sein Doppelleben zu vertuschen. „Sie werden nun mein letztes Opfer sein“, bekennt der Mörder gegenĂŒber dem Kommissar.

Wolfgang Burger konstruiert die Geschichte ohne Schnörkel und bleibt dabei immer spannend, selbst, wenn der Leser schon nach gut der HÀlfte des Romans den TÀter kennt.

Der Kommissar gerĂ€t in eine persönliche ZwickmĂŒhle, denn AufklĂ€rung könnte diesmal auch negative Auswirkungen fĂŒr ihn selbst haben. Und aus Sorge, um sein Privatleben verhĂ€lt sich der Heidelberger Kommissar bei den Ermittlungen falsch. Er wird entfĂŒhrt und lebt mit dem Mörder auf engstem Raum – da menschelt es.

Die große Kunst des Krimiautors ist die Sympathie zu seinen Figuren. Es sind nicht die großen Helden, es sind die Menschen von nebenan. Und so sagt der Mörder: „Hier gibt es weder Helden noch Sieger. Hier gibt es nur Opfer.“

Alexander Gerlach und mit ihm die Leser empfinden VerstĂ€ndnis, ja fast sogar Sympathie fĂŒr den Verbrecher. „Mit einem Mal spĂŒrte ich Dankbarkeit in mir. Dankbarkeit fĂŒr diese Freundlichkeit, die RĂŒcksichtsnahme, das kleine Zeichen von Zuneigung, das er mir schenkte.“

Der Erfolg begann fĂŒr den Schriftsteller und Leiter einer Forschungsabteilung am KIT (Karlsruhe Institut of Technology) mit den Heidelberg Krimis und der Figur Alexander Gerlach.

Die erste Auflage von „Eiskaltes Schweigen“, die im Juli 2010 veröffentlicht wurde, war schnell verkauft – 10.000 Exemplare drei Wochen nach Erscheinen. Mit seinen Heidelberg Krimis hat Burger es auch auf die Bestsellerliste von amazon.de als bester deutschsprachiger Krimi geschafft.

Ende August, vier Wochen nach der zweiten kommt die dritte Auflage von „Eiskaltes Schweigen“ auf den Markt.

FĂŒr den Krimi „Heidelberger Requiem“ wurde Burger 2005 fĂŒr den Friedrich-Glauser-Preis als bester deutschsprachiger Krimi nominiert und bis heute wurden von dem Roman 45.000 Exemplare verkauft.

Inzwischen arbeitet Wolfgang Burger schon wieder an seinem nÀchsten Krimi, der im Juni 2011 erscheinen soll und auch wenn er bestimmt nicht wieder in meiner Heimatgemeinde spielt, ich werde ihn sicherlich lesen, denn ich will ja wissen, wie es mit Gerlach, seinen Töchtern und Theresa weitergeht.

KleinkĂŒnstler gesucht – 5.000 Euro Belohnung

Guten Tag!

Heddesheim, 08. Juli 2010. Bis zum 15. September 2010 können sich KĂŒnsterlInnen der Kleinkunstszene um den Baden-WĂŒrttembergischen Kleinkunstpreis bewerben.

Pressemitteilung der Stadt Ladenburg:

„Die baden-wĂŒrttembergische Landesregierung sucht auch in diesem Jahr wieder die besten KleinkĂŒnstler des Landes.

Der Wettbewerb richtet sich vornehmlich an den kĂŒnstlerischen Nachwuchs sowie an KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler aus der Kleinkunstszene, die nicht lĂ€nger als fĂŒnf Jahre auf dem Markt etabliert sind. Teilnahmeberechtigt sind einzelne KĂŒnstler sowie Gruppen. Die Bewerber sollten mindestens 16 Jahre alt sein und in Baden-WĂŒrttemberg wohnen.

Informationen und Ausschreibungsunterlagen können ĂŒber die Akademie Schloss Rotenfels – GeschĂ€ftsstelle Kleinkunstpreis -, Postfach 12 11 16, 76560 Gaggenau, (Telefon 07225/9799-0, Telefax 07225/9799-30) sowie im Internet unter www.kleinkunstpreis-bw.de bezogen werden. Bewerbungsschluss ist der 15. September 2010.“

Der Kleinkunstpreis ist einer der bestdotierten Preise in dieser Sparte in Deutschland. Es werden bis zu drei gleichwertige Preise in Höhen von je 5.000 Euro verliehen. Junge NachwuchskĂŒnstlerinnen und -kĂŒnstler sollen dadurch ermuntert werden, ihr Talent weiter zu entwickeln. Baden-WĂŒrttemberg ist das einzige Bundesland, das einen Preis dieser Art als Staatspreis vergibt.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog

Journalismus? Was ist das?

Guten Tag!

Heddesheim, 10. Februar 2010. Der Kommentar „Kein „Kinderlachen“ fĂŒr das heddesheimblog“ regt auf. Oder regt sein Inhalt auf? Welcher? Der dargestellte oder wie die Darstellung eingeordnet wird? Oder dass ĂŒberhaupt dargestellt und eingeordnet, also berichtet wird? Oder eine „Darstellung“, die nicht so ist, wie „man das will“? Und wer hat was davon? Und wer regt sich auf? Das sind viele Fragen – die alle mit Journalismus zu tun haben.

Von Hardy Prothmann

Mitte August 2009 sprach mich vor dem Edeka-Markt in Heddesheim eine Ă€ltere Dame an und sagte: „Herr Prothmann, ich versuche ja mit der Zeit zu gehen und bin im Internet. Und ich lese jeden Tag interessiert Ihr heddesheimblog. Ihr letzter Kommentar war, wie soll ich das sagen, ganz schön heftig. DĂŒrfen Sie das so schreiben, wie Sie das geschrieben haben? Im Mannheimer Morgen gibt es auch Kommentare, aber die sind nicht so heftig wie Ihre.“

Die Dame benannte diesen Kommentar: High Noon in Heddesheim – Ist dieser BĂŒrgermeister noch zu halten?

Ich habe mit der Dame daraufhin ein langes GesprĂ€ch gefĂŒhrt und ihr erklĂ€rt, warum ich einen Kommentar so schreiben „darf“. Und was, und warum und wie ich es geschrieben habe.

Die W-Fragen und das Interesse

Was, wann, wo, wer, wie und warum? Diese Fragen sind die „GrundausrĂŒstung“ fĂŒr Journalismus. Aber auch fĂŒr die Polizei, fĂŒr die Feuerwehr, fĂŒr Krisenmanager, fĂŒr Wissenschaftler, fĂŒr Politiker. Eigentlich fĂŒr alle Menschen, die sich berufsmĂ€ĂŸig fĂŒr was auch immer interessieren mĂŒssen.

Genau darum geht es im Journalismus. Um das Interesse.

Inter-esse ist lateinisch und heißt ungefĂ€hr: Dazwischen (inter) sein (esse).

Die Geschichte der Menschheit ist gleichzeitig die Geschichte des „Journalismus„. Angefangen bei den Höhlenmalereien ĂŒber die Erfindung des Buchdrucks bis hin zum Internet. „Jour“ ist das französische Wort fĂŒr Tag. Im Journalismus geht es ums „TagesgeschĂ€ft“, ĂŒber das berichtet wird.

Was ist passiert? WorĂŒber reden die Menschen? Was betrifft die Menschen? Was mĂŒssen/sollten sie wissen?

Journalismus ist die professionelle Umsetzung des Alltags in Informationen, ob in Text, Bild oder Ton.

Tiere – Titten – Tote

Die „Bild“ ĂŒbersetzt Alltag mit TTT. Tiere-Titten-Tote. Diese Themen liebt das Boulevardblatt – weil die Leser sie lieben und die Zeitung kaufen.

Die FAZ kommt konservativer daher und hat dahingehend beste Beziehungen zur Wirtschaft und Politik. Dort wird die Zeitung geliebt, weil sie so staatstragend daherkommt und ĂŒberwiegend auf TTT verzichtet.

Die SĂŒddeutsche Zeitung ist da vielseitiger und hat die FAZ lĂ€ngst bei der Auflage deutlich wiederholt. Die Berliner taz ist unter den ĂŒberregionalen Zeitungen die bissigste und gilt als verkappte Journalistenschule. Viele frĂŒhere „tazler“ haben spĂ€ter woanders Karriere gemacht. Die tagesschau ist scheinbar neutraler.

Das öffentlich-rechtliche SWR3 und der Privatsender RPR konkurrieren um den Hörermarkt. Ihre Information: Unterhaltung und gute Laune. Radio ist ein sehr emotionales Medium. Deswegen hat das öffentlich-rechtliche Deutschlandradio auch vergleichsweise wenige Hörer: Es ist zwar das „journalistisch“ mit Abstand informativste Radio von allen was „wichtige“ Nachrichten und HintergrĂŒnde angeht – aber es ist anstrengend.

Guter oder schlechter Journalismus
ist eine moralische Unterscheidung

Damit sind wir mitten im Thema. Was ist Journalismus? Was ist „guter“ und was ist „schlechter“ Journalismus?

Die erste Antwort: „Gut“ oder „schlecht“ sind moralische Fragen, die nur jeweils moralisch beantwortet werden können.

Gut oder schlecht lĂ€sst sich aber relativ einfach in zutreffend oder nicht-zutreffend ĂŒbersetzen. „Gut“ wĂ€re demnach „zutreffend“ und „schlecht“ wĂ€re „nicht-zutreffend“.

Die Bild-Zeitung berichtet hĂ€ufig „nicht-zutreffend“, also „schlecht“. Trotzdem oder gerade deswegen ist sie die nach Auflage „grĂ¶ĂŸte“ und erfolgreichste Tageszeitung Europas.

TTT – Tiere-Titten-Tote sind das Erfolgsrezept der Boulevard-Zeitung, die jeder „wichtige“ Mensch, angefangen von der Kanzlerin bis hin zum „Volk“ jeden Tag als erstes liest.

Denn, was in der Bild steht, findet statt. Es ist Tagesthema. Der Bild gelingen auch immer wieder geniale Schlagzeilen, beispielsweise: „Wir sind Papst!“

Ebenfalls zum Axel-Springer-Verlag gehört die Zeitung „Die Welt“ – ein ĂŒberwiegend anerkannt seriöses Blatt. Beide Zeitungen bedienen unterschiedliche Zielgruppen und damit MĂ€rkte.

Journalismus ist also auch eine Form der Wirtschaft und betreibt Wertschöpfung. Die Ausgangsmaterialien sind Informationen, die zu neuen Informationen zusammengefĂŒgt und „verpackt“ werden: Als TV- oder Hörfunksendung, als Printprodukt oder als elektronisch verteilte Information im Internet.

Was muss, kann, sollte berichtet werden? Und vor allem wie?

Außer TTT gibt es die Liebe, die Menschenrechte, den Fußball, die DiĂ€t, die Schule, den Verein, die Finanzanlage und noch viele andere Themen mehr.

Was, wann, wo, wie, wer und warum? Ohne Journalismus wĂŒssten wir alle nur wenig von dem, was um uns herum passiert.

Aber es gibt ganz bewusst kein Gesetz, dass vorschreibt, wie, wann in welchem Umfang worĂŒber berichtet wird. Daraus ergibt sich die Medienvielfalt mit ihren unterschiedlichsten Angeboten.

LĂ€nder ohne Pressefreiheit, also ohne Journalismus, sind meist primitive Kulturen oder Diktaturen. Meist beides.

Denn Journalismus ist eine demokratische Dienstleistung und erfĂŒllt in einer Demokratie eine wichtige Aufgabe: Journalismus ĂŒbt durch die „Veröffentlichung“ Kontrolle aus. Das bekannteste Beispiel dĂŒrfte die „Watergate„-AffĂ€re sein, die PrĂ€sident Nixon zum RĂŒcktritt zwang. Zwei Journalisten hatten durch die Hilfe eines „Informanten“ den politischen Skandal öffentlich gemacht.

Journalismus hat also eine „WĂ€chterfunktion“.

Vergleichbar mit der eines Steuerberaters: Es wird „Buch gefĂŒhrt“. ÃƓber Einnahmen und Ausgaben.

Vergleichbar mit der Polizeiarbeit: Es wird ermittelt.

Vergleichbar mit dem Gericht: Es wird aber be- und nicht gerichtet. Es wird nicht ver- aber geurteilt.

Vergleichbar mit einem Kaffeekranz oder Stammtisch: Es wird ĂŒber vieles geschwĂ€tzt.

Meinungsfreiheit ist eine Grundvoraussetzung fĂŒr Demokratie

Und das ist mit dem Artikel 5 in unserem Grundgesetzes verankert: Alle Menschen in Deutschland dĂŒrfen eine Meinung haben und diese öffentlich Ă€ußern. Eine Zensur von staatlicher Seite findet nicht statt.

Öffentlichkeit ist der Kern einer jeden Demokratie. Auch wenn das nicht jedem passt und es manchmal schwerfĂ€llt andere Meinungen auszuhalten: Rechtsradikale dĂŒrfen schreiben: AuslĂ€nder raus Linksradikale dĂŒrfen meinen: Soldaten sind Mörder.“ Beides sind extreme Äußerungen und bewegen sich am Ă€ußersten Rand, aber eben noch im Bereich des ZulĂ€ssigen.

Nicht erlaubt sind Diffamierungen oder Beleidigungen oder falsche Tatsachenbehauptungen – Journalismus muss sich hier wie alle an Recht und Gesetz halten.

Journalismus ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Denn Journalismus beeinflusst wie die PR, wie die Politik, wie die Werbung oder Lobbyismus oder unser aller Tun in vielfĂ€ltigen Funktionen die Öffentlichkeit.

Mit Meinungen, mit Fakten, mit Emotionen. Mit „schönen“ Geschichten, aber auch mit den weniger schönen Geschichten des Alltags.

Öffentlichkeit ist ein hohes Gut. Sie schafft transparente MĂ€rkte, Werbung fĂŒr Produkte, politische Debatten, kulturellen Austausch, sportlichen Wettkampf und: Bildung.

Deshalb ist eine „positive“ Öffentlichkeit den meisten Menschen und Unternehmen wichtig – denn die bringt Erfolg. GeschĂ€ftlich, politisch, persönlich, kulturell und sportlich.

Journalismus ist ein Informationsangebot

Es gibt kein Gesetz, was Journalismus ist oder sein sollte. Es gibt den Artikel 5 und es gibt in den BundeslĂ€ndern „Pressegesetze„. Danach sind staatliche Behörden und Institutionen verpflichtet, Journalisten AuskĂŒnfte zu erteilen. Das ist wichtig, sonst könnte ĂŒber das „Öffentliche“, also die Ämter, die durch die Steuerzahler bezahlt werden, nicht berichtet werden.

Und börsennotierte Unternehmen mĂŒssen ihrer Veröffentlichungspflicht nachkommen.

Sonst ist niemand verpflichtet, Journalisten eine Information zu geben. Weder ein GeschĂ€ftsfĂŒhrer, noch ein Sportler, noch ein KĂŒnstler und schon gar nicht ein Privatmensch. Umgekehrt gibt es auch keine Pflicht fĂŒr Journalisten, irgendetwas zu veröffentlichen oder so, wie das jemand möchte. BĂŒrger können aus vielen Informationsangeboten wĂ€hlen und sich informieren, sie mĂŒssen aber nicht.

Trotzdem erscheinen jeden Tag hunderte von Zeitungen, jeden Monat tausende von (Fach-)Zeitschriften, es gibt hunderte Radio- und Fernsehsender in Deutschland. Hinzu kommt das Internet – das neue Medium, das sind mit rasender Geschwindigkeit zum weltweiten Hauptmedium entwickelt, wenn es das nicht schon bereits ist.

Das Internet ist ein hochgradig demokratisches Medium, denn es erlaubt eine einfache und grenzenlose Veröffentlichung von Meinungen durch jeden BĂŒrger – außer in Diktaturen wie dem Iran beispielsweise.

FĂŒr den oben genannten „heftigen“ Kommentar hĂ€tte ich dort mit harten Strafen rechnen mĂŒssen. In unserem Land nicht. Hier dĂŒrfen ich und jeder andere das grundsĂ€tzlich und im Speziellen, wenn zutreffende Tatsachen berichtet und Meinungen geĂ€ußert werden.

Der BĂŒrgermeister ist immer noch im Amt und ich in Freiheit. Auch wenn das eine oder das andere dem einen oder anderen nicht passt.

hirschbergblog startet am 16. Dezember 2009

Guten Tag!

Heddesheim, 15. Dezember 2009. Anfang Dezember wurde die neue Seite hirschbergblog von der Redaktion aufgeschaltet. Heute wurden erste Vorberichte veröffentlicht. Ab morgen startet die journalistische Berichterstattung im hirschbergblog.

Nach dem heddesheimblog startet nun auch das hirschbergblog. Das Prinzip ist bei beiden Blogs dasselbe: Ambitionierter Lokaljournalismus fĂŒr die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger der Gemeinden.

Blog steht als AbkĂŒrzung fĂŒr Weblog, also ein „Netz-Logbuch“. UrsprĂŒnglich hatten Computer-Systemadministratoren hier ihre Arbeitsnotizen fĂŒr Kollegen notiert. SpĂ€ter nutzten auch Privatpersonen die Software, mit der sich einfach Inhalte (Texte, Artikel) in Webseiten umwandeln lassen. SpĂ€ter nutzten auch amerikanische Journalisten die Technologie, um Artikel, die sonst nicht erschienen wĂ€ren, im Internet zu veröffentlichen.

Mittlerweile gibt eine ganze Reihe von kommerziell erfolgreichen Blogs in Amerika, beispielsweise die Huffington Post. Auch die New York Times und andere große Zeitungen bieten Blogs an.

Das heddesheimblog hat einen fĂŒr Deutschland neuen Weg gewĂ€hlt – wir berichten lokal, weil die örtlichen Tageszeitungen unserer Meinung nach ĂŒberwiegend „pseudo-journalistische“ Texte liefern. Sei es „Bratwurstjournalismus“ oder Terminberichterstattung.

Exklusive Berichte.

So auch der Mannheimer Morgen: Bis heute hat die Zeitung beispielsweise keine selbst recherchierte Geschichte zum Thema „Pfenning“ veröffentlicht.

Das heddesheimblog ist erst seit wenigen Monaten online und zeigt dem MM, was Recherche leisten kann: „Pfenning“ vermarktet bereits seine noch nicht gebauten, geschweige denn genehmigten Hallen. Der Bericht stand im heddesheimblog – beim MM hingegen… Fehlanzeige. Ebenso wie bei unseren Berichten zu Gefahrstoffen, die „Pfenning“ auch in Heddesheim lagern will.

Auf eine Heddesheimer Straßenbahn wurde geschossen: Der Bericht stand exklusiv im heddesheimblog – beim MM hingegen… Fehlanzeige.

Zwei MĂ€dchen sturzbesoffen auf der Eisbahn, eines musste in eine Klinik eingeliefert werden. Auch hier berichtete das heddesheimblog exklusiv – auch hier Fehlanzeige beim MM.

Kritiker des heddesheimblogs behaupten, die Redaktion sei auf „Krawall gebĂŒrstet“. Das ist mit Verlaub, einfach nur dumm und unsinnig. Wir haben weder die Waffe geladen, noch die MĂ€dchen betrunken gemacht, noch „Pfenning“ fĂŒr Heddesheim interessiert. Wir berichten einfach nur darĂŒber, was im Ort passiert.

„Schöne“ Berichte.

Dazu gehören auch „harmlose“ und schöne Berichte wie ĂŒber den Blumenschmuckwettbewerb oder PortrĂ€ts ĂŒber Heddesheimerinnen und Heddesheimer.

Dazu gehören aber auch Meinungsartikel, die fĂŒr viel Diskussionsstoff sorgen, wie „Braucht Heddesheim ein Oktoberfest?“ oder unser Kommentar zur Seniorenfeier“Was von der Feier ĂŒbrig blieb„.

Diesen Anspruch werden wir auch in Hirschberg anlegen: Wir berichten aktuell, hintergrĂŒndig, umfassend und wenn es sein muss, auch investigativ. Wenn etwas „schön“ ist, schreiben wir das auf. Wenn etwas „gut“ ist, schreiben wir das auf. Wir schreiben aber auch auf, wenn es Streit gibt oder etwas „nicht gut lĂ€uft“. Wir berichten – nichts sonst.

In Heddesheim wird die Redaktion mit vielen Hinweisen aus der Bevölkerung unterstĂŒtzt – wir greifen diese auf, recherchieren die Informationen nach und wenn etwas „dran“ ist, berichten wir darĂŒber. Das wĂŒnscht sich die Redaktion auch von der Hirschberger Bevölkerung.

Kostenfreie Informationen, da werbefinanziert.

Die Informationen sind kostenfrei. Beide blogs sollen sich ĂŒber Werbung finanzieren.

Deswegen laden wir auch die Hirschberger Unternehmen und GeschĂ€fte, Dienstleister und Handwerker ein, auf unseren Seiten zu werben. Hier ist ihre Werbung gut platziert. Sie ist gĂŒnstiger als bei der Zeitung. Sie ist 24 Stunden am Tag prĂ€sent. Sie kann „multimedial“ sein. Und sie versteckt sich nicht auf den hinteren Seiten im Mitteilungsblatt. Und: Durch unser journalistisches Umfeld findet Ihre Werbung eine hohe Aufmerksamkeit und profitiert von unserer GlaubwĂŒrdigkeit.

Denn unsere Redaktion und ihre Mitarbeiter sitzen weder bei der Politik, noch der Wirtschaft, noch InteressenverbÀnden auf dem Schoss. Wir schreiben auf, was ist, nicht, was wir aufschreiben sollen.

Wir glauben, dass diese Art von Lokaljournalismus die Zukunft ist. Machen Sie mit.

Einen schönen Tag wĂŒnscht die Redaktion
heddesheimblog, hirschbergblog

Hintergrund:
Das schreiben andere Medien ĂŒber uns.