Donnerstag, 21. Juni 2018

Integration ist nicht nur Sprache - sondern auch Zugang zu Kultur

Kultur ist √ľberlebensnotwendig – auch f√ľr Fl√ľchtlinge

Mannheim, 24. Dezember 2014 (red/cb) √úber¬†5.000¬†Fl√ľchtlinge sind¬†zur Zeit in der Region¬†untergebracht. Was macht ein Fl√ľchtling den ganzen Tag?¬†Sie selbst haben kaum M√∂glichkeiten, aus dem¬†Alltagstrott von essen, schlafen, essen, schlafen, herauszukommen. Keine B√ľcher, kein Kino, kein Theater, selten Internet, kein Fernsehen, kein Caf√©-Treffen mit Freunden, keine Feste – die allermeisten leben hier ohne Verbindungen zu vertrauten Menschen in einer fremden Kultur. Sie werden versorgt – das ist gut. Sie erhalten aber keinen oder kaum Zugang zu Kultur – das ist schlecht¬†f√ľr’s¬†Gem√ľt, f√ľr die Seele. Ohne Zugang zu Kultur ist eine Integration kaum m√∂glich. [Weiterlesen…]

29. September bis 05. Oktober 2014

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine f√ľr den 29. September bis 05. Oktober 2014. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps f√ľr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm√∂glichkeiten finden Sie am Ende der Seite.
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Bewerbungen f√ľr Landesnaturschutzpreis 2014 bis 01. August m√∂glich

‚ÄěVielfalt in Streuobstwiesen ‚Äď Wir machen mit!‚Äú

Rhein-Neckar, 01. Juli 2014. (red/pm) Aktuell hat das Land Baden-W√ľrttemberg den Landesnaturschutzpreis ausgeschrieben. Bewerben k√∂nnen sich Einzelpersonen, Gruppen, Vereine, Verb√§nde, Kinderg√§rten oder Schulen, die sich f√ľr den Erhalt der Streuobstwiesen einsetzen. Bewerbungen sind noch bis zum 01. August m√∂glich. [Weiterlesen…]

Sportf√∂rdermittel f√ľr 2013 verteilt

Rhein-Neckar, 15. November 2013. (red/pm) Vergangenen Dienstag wurden im Auschuss f√ľr Schulen, Kultur und Sport die Sportf√∂rdermittel des Kreises f√ľr das Jahr 2013 verteilt. [Weiterlesen…]

Ergebnisse des B√ľrgerbeteiligungsprozesses ver√∂ffentlicht

Das neue Leitbild der Gemeinde Heddesheim

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Rund 80 B√ľrger/innen haben bei der Entwicklung der Leits√§tze mitgewirkt.

 

Heddesheim, 21. September 2013. (red/aw) Heddesheim hat 45 Leits√§tze f√ľr die Zukunft der Gemeinde ver√∂ffentlicht. Sie sind das Ergebnis des B√ľrgerbeteiligungsprozesses, der im November 2012 gestartet worden war. Das Leitbild soll vor allem den Gemeinderat in den kommenden Jahren bei verschiedensten Anl√§ssen begleiten. Ins B√ľrgerhaus kamen am Montag rund 160 B√ľrger/innen zur Pr√§sentation. [Weiterlesen…]

Treffen der Partnerschaftskommission

Überraschend viele Aktivitäten

Nogent Chateau

Schloss in Nogent Le Roi Foto: mit freundlicher Genehmigung der französischen Partner

Heddesheim, 11. Juli 2013. (red/sw) Trotz des warmen Wetters kamen die Mitglieder der Partnerschaftskommision Heddesheim – Nogent Le Roi zahlreich zur Sitzung am vergangenen Dienstag.

Von Susanne Warmuth

Nogent Kirche

Kirche in Nogent Le Roi. Foto: Michel Modain

Ja, ich wu√üte nat√ľrlich als in Heddesheim verwurzelte B√ľrgerin, dass Heddesheim ein Partnerschaft mit dem Kanton Nogent Le Roi in Frankreich eingegangen ist – irgendwann einmal – den Nogent Le Roi Platz gibt es schlie√ülich schon seit meiner Kindheit. Ab und zu kommen die Franzosen zu Besuch und manchmal fahren Gruppen aus Heddesheim nach Frankreich. Das war bis gestern Abend mein Wissen √ľber die Beziehung von der Gemeinde Heddesheim zu ihrem Partner-Kanton in Frankreich.

Ich wurde mehr als √ľberrascht, wie aktiv diese Partnerschaftsbeziehung zu Nogent Le Roi in Wirklichkeit ist. Julien Christof, Hauptamtsleiter in Heddesheim schien eine nicht enden zu wollende Liste zu besitzen, auf der die verschiedenen Aktivit√§ten von Gruppen und Vereinen in Sachen Partnerschaft mit Nogent Le Roi aufgef√ľhrt waren. [Weiterlesen…]

20. bis 26. Mai 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine f√ľr den 20. bis 26. Mai 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps f√ľr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm√∂glichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Men√ľ Nachbarschaft im Men√ľ ‚ÄúTermine‚ÄĚ. [Weiterlesen…]

15. bis 21. April 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine f√ľr den 15. bis 21. April 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps f√ľr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm√∂glichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Men√ľ Nachbarschaft im Men√ľ ‚ÄúTermine‚ÄĚ. [Weiterlesen…]

Warum Spenden und Sponsoring Transparenz brauchen

Geprothmannt: Uneigenn√ľtzige Wohlt√§tigkeit? Von wegen! Spenden und Sponsoring sind Werbung

100 Euro sind viel Geld - manche zahlen das aber aus der "Porto-Kasse" und machen daraus ein Vielfaches an "Image"-Gewinn. Quelle: 100-Euro-Schein

Rhein-Neckar, 12. Dezember 2011. (red) Zur Zeit jagt eine Spenden√ľbergabe die n√§chste – so wie vergangenes Jahr auch und n√§chstes Jahr wieder. Besonders in der Vorweihnachtszeit laden viele Firmen und Gemeinden ein, √ľber mildt√§tige Spenden f√ľr den guten Zweck zu „berichten“. Klares Ziel dieser Aktionen: Die Spender und Sponsoren wollen sich damit ein gutes Image verschaffen – dabei ist das nichts anderes als Werbung.

Von Hardy Prothmann

Die Redaktion f√ľr die Lokalblogs in Nordbaden hat eine strikte Regel: Wir berichten nicht √ľber Spenden, egal wie gro√üz√ľgig diese sind. Denn hinter fast jeder Spende steckt immer ein „Kalk√ľl“, ein Hintergedanke und der ist nicht „mildt√§tig“, sondern egoistisch: Die spendende Firma oder Institution will sich damit ein gutes Image verschaffen.

Das ist auch absolut erlaubt – nur machen wir uns nicht zum Handlanger und zur erweiterten Pressestelle der Spender und Sponsoren. Wer aus √úberzeugung spendet oder unterst√ľtzt, braucht seine Haltung nicht an die „gro√üe Glocke“ zu h√§ngen.

Millionen von privaten Spendern halten das so – sie geben Geld f√ľr alle m√∂glichen Hilfsorganisationen und hoffen, dass damit anderen geholfen wird. Die allermeisten Spenderinnen und Spender bleiben „anonym“ – es geht ihnen um die Hilfe und nicht um eine √∂ffentliche Nennung.

Wer hingegen der „√Ėffentlichkeit“ seine „Gro√üz√ľgigkeit“ mitteilen m√∂chte, kann eine Anzeige schalten. Das ist, wie gesagt, absolut erlaubt.

Hirschberg: Bericht √ľber eine Spende? Ja, gerne. Schleichwerbung? Nein, danke.

Aktuell haben wir √ľber die Spende einer Interessengemeinschaft „Storchenkerwe“ in Hirschberg berichtet:¬†Die Einladung erschien frei von „Firmenwerbung“ – denn die Initiative des Ortsfestes spendete Geld f√ľr gemeinn√ľtzige Zwecke. Deshalb haben wir den Termin wahrgenommen.

Vor Ort präsentierte man aber Spendenschecks mit Logo und Schriftzug einer regionalen Bank. Diese Werbung haben wir aus dem Foto herausretuschiert (weiße Fläche).

Das ist die einzige „saubere“ L√∂sung – alles andere ist eine Form von Schleichwerbung, untergr√§bt die Glaubw√ľrdigkeit von Journalismus (sofern die bei gewissen Medien nicht sowieso schon „six feed under“ ist) und schadet letztlich auch dem „Werbekunden“ – muss der doch ganz besonders an einem glaubw√ľrdigen Umfeld interessiert sein.

Penetrant wird es – und das ist zunehmend der Fall – wenn die Sponsoren und Spender sogar die Berichterstattung vorschreiben wollen. Dagegen hilft nur konsequente Aufkl√§rung und konsequente „Nicht-Berichterstattung“ bei „H√§rtef√§llen“.

Penetrantes Sportsponsoring

Selbst in der Provinz treibt dieses Sponsorenunwesen nicht nur seltsame, sondern v√∂llig inaktzeptable „Bl√ľten“. Ein lokaler Tennisverein wollte uns beispielsweise nur Fotos gestatten, wenn das Sponsorlogo mit im Bild ist.

Das Ergebnis kann man hier nachlesen:¬†„Kein Gruppenfoto ohne Sponsor“

Sehr krass ist dieses Beispiel: Eine Apotheke wird von einem „Marketing-Verband“ ausgezeichnet, nicht etwa weil die Apotheke am meisten Geld gespendet hat, sondern deren Kunden. Wir wollten dar√ľber berichten – und wurden vermutlich (aus Sorge) wegen unserer bekannten, kritischen Haltung nicht eingeladen. Wir haben trotzdem berichtet: Kein Kinderlachen f√ľr das Heddesheimblog.

taz verpixelt Sportfotos und stellt die Aktion anscheinend klammheimlich wieder ein.

Die taz hatte im August angek√ľndigt, ab sofort alle Sportfotos zu verpixeln. Die Begr√ľndung:

Die Werbung im Fu√üball, Biathlon oder Handball ist mit den Jahren der Kommerzialisierung einfach zu aufdringlich, zu omnipr√§sent geworden. Da m√ľssen intelligentere L√∂sungen her. Zum Beispiel: Weg mit dieser Flimmerbande.

Und:

Wir sind nicht mehr bereit, Eure Werbebotschaft auf Trikots und Werbebanden zu verbreiten. Es kann ja auch nicht Aufgabe einer Zeitung sein, die mit kritischer Distanz √ľber Sport berichtet, t√§glich kostenlose Werbung von Vereinen und deren Sponsoren ins Blatt zu heben. Wir wollen durch die Verpixelung journalistisch noch unabh√§ngiger werden.

Guter Ansatz Рleider scheint die taz das nicht durchgehalten zu haben. Vielleicht wars auch nur ne Sommerloch-Saure-Gurken-Zeit-Meldung. Eine Erklärung, warum nicht mehr verpixelt wird, konnte ich nicht finden (Anfrage ist gestellt, der Artikel wird gerne nach einem Hinweis ergänzt).

Wir werden das in Zukunft weiter so halten: Wenn Spender und Sponsoren mit Ihren Logos genannt und abgebildet werden wollen, erhalten Sie ein Angebot zum Schalten einer gewerblichen Anzeige. Solche „Berichte“ werden wir entsprechend als Anzeige kennzeichnen.

Andernfalls werden wir konsequent Spender und Logos aus Texten und Bildern entfernen Рdenn es  geht doch um Mildtätigkeit? Oder geht es doch um etwas anderes? Sollten wir deshalb nicht mehr zu solchen Anlässen eingeladen werden, können wir gerne darauf verzichten.

Trennungsgebot

Gut und richtig w√§re, wenn vor allem Zeitungen diesem Beispiel folgen w√ľrden – das aber darf man tats√§chlich bezweifeln, denn dort gibt es schon l√§ngst kein Trennungsgebot zwischen Redaktion und Anzeigen mehr, sondern nur noch die Haltung, dass man Anzeigenkunden nicht „verprellen“ will.

Die Masse der Leserinnen und Leser zahlt zwar insgesamt viel und bedeutendes Geld f√ľrs „Abo“ – unterm Strich sind das aber knapp 30 Euro und was bedeutet so ein Betrag, wenn an anderen „Auftr√§gen“ ein paar mehr Nullen dranh√§ngen, also 3.000, 30.000 oder gar 3.000.000 Euro? Es wird anhand der „Nullen“ schnell klar, auf wen man „R√ľcksicht“ nimmt und f√ľr welche „Nullen-Informationen“ man sich entscheidet.

"Redaktionelles" Foto ab Spendenhöhe von 500 Euro - bitte Text mitschicken.

Allerdings gibt es auch hier „Regeln“ – die h√§ngen von der H√∂he der Spende ab. Der Mannheimer Morgen macht zum Beispiel „grunds√§tzlich“ erst ab 500 Euro Spendensumme ein Foto. Warum, wieso, weshalb? Dar√ľber gibt es keine uns bekannten Informationen.

Ethisches Handeln

Ganz grunds√§tzlich verantwortet jedes Medium die eigenen redaktionelle Ethik und die Art seiner „Informationen“ im Rahmen der gesetzlichen M√∂glichkeiten selbst – und auch die daraus resultierende Glaubw√ľrdigkeit.

Mal schauen, wie Spender und Sponsoren mit unserer transparenten Haltung umgehen – dazu wird es, sofern interessant, einen Nachbericht geben.

Soviel sei noch angemerkt: Unternehmen, die mindestens zehn Prozent ihres Gewinns spenden, werden wir sofort lobend erw√§hnen, weil das tats√§chlich Spenden sind, die „bemerkenswert“ sind. Keine Sorge – es gibt vermutlich kein einziges Unternehmen, das so verf√§hrt.

Vereine sollten sich nicht zu jedem Preis „kaufen“ lassen

Vereine, die sich f√ľr ein paar Euro „Spendengeld“ oder „Sponsoring“ als Vermarktungsfl√§che missbrauchen lassen, sollten tats√§chlich dar√ľber nachdenken, worum es geht.

Um F√∂rderung von Kultur, Jugend oder Sport oder darum, dass die ehrenamtlichen Helfer wirklich sehr viel Arbeit aufbringen und sich von Firmen durch im Vergleich minimale „F√∂rderung“ dann die hier „erwirtschaftete“ Aufmerksamkeit abkaufen lassen? Das kann nicht im Sinne von Kultur, Jugend und Sport sein – und auch nicht im Sinne der Unternehmen.

Und ein besonders Geschmäckle bekommen solche Spenden dann, wenn die Spenderfirmen nicht nur beim Image die Nutznießer sind, sondern durch Aufträge und Geschäfte mit den Vereinen wiederum einen ganz klaren geschäftlichen Vorteil suchen.

Dann haben Spenden sogar eher die Funktion einer Bestechung und sind vollends pervertiert. Und auch das ist leider oft schon fast „√ľblich“.

Spendenziele m√ľssen transparent sein

Gemeinden m√ľssen Spenden beispielsweise l√§ngst √∂ffentlich machen und transparent darstellen – das sieht das Geldw√§schegesetz so vor. Und daf√ľr gibt es ganz sicher Gr√ľnde.

Damit Sie mich richtig verstehen: Spenden sind gut und wichtig. Und jeder Euro hat seinen Wert.

Spenden sollten aber das sein, was sie sein sollen: Ein Beitrag zu einer besseren Welt. Ganz privat, ganz individuell nach den Möglichkeiten.

Wer Spenden und „Sponsoring“ auch nur im Ansatz f√ľr eigene „Zwecke“ einsetzt, muss sich moralisch selbst verpflichten, seinen Anteil an Eigennutz klar darzustellen – damit keine „Missverst√§ndnisse“ aufkommen.

Wenn ein Gro√ükonzern beispielsweise 1 Million Euro spendet, ist das vielen Medien eine Nachricht wert. Zeitungen wie der MM berichten mit Bild erst ab 500 Euro. F√ľr den Konzern bedeutet 1 Million vielleicht nur einen 0,000-irgendwas Anteil an seinen M√∂glichkeiten. F√ľr eine Initiative sind 500 oder 1.000 Euro hingegen alles, was man „aufbieten“ kann.

Wer ist nun „gro√üz√ľgiger“? Wer verdient mehr Aufmerksamkeit? Wor√ľber sollte man dankbarer sein? Wor√ľber berichten?

Denken Sie mal dr√ľber nach – eine Meinung zu dem Thema ist gar nicht so einfach zu finden.

Ist halt alles immer „relativ“ – daf√ľr muss man kein Einstein sein.

Ihr

Anmerkung: Wir haben anf√§nglich auch √ľber Spenden berichtet und vor kurzem noch im Weinheimblog √ľber eine Aktion zu Defibrilatoren in der Stadt. Dabei wurde auch eine spendende Bank genannt. K√ľnftig werden wir das kompromisslos handhaben.

Herzlich willkommen bei einem der besten Terminkalender der Region


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 18. M√§rz 2011. (red) Jedes unserer Blogs f√ľr die Orte Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim und Weinheim hat einen eigenen Terminkalender – und die erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit. Der Grund: Unsere Terminkalender sind einfach zu bedienen und von jedem Internet-Computer zu jeder Zeit kostenfrei abrufbar.

Obwohl zum Beispiel der Terminkalender vom Rheinneckarblog aktuell gut 200 Termine im M√§rz ausweist, ist er trotzdem einfach zu bedienen und verschafft schnell einen tollen √ÉŇďberblick. Und auch die Terminkalender in unseren „Ortsblogs“ f√ľr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim und Weinheim sind gut sortiert und sind ein klasse Angebot.

Ob Fest, Vereinstermin, Sport, Kultur, Politik, Kultur, Freizeit – unsere Kalenderinformationen wachsen stetig.

Sie k√∂nnen sich die Termine wochen- oder monatsweise oder in einer t√§glichen √ÉŇďbersicht anschauen. Und wenn Sie nicht an allen Terminen interessiert sind, k√∂nnen Sie nur die Kalender anzeigen lassen, die Sie sehen wollen.

Ein Klick und Sie sehen wo die Veranstaltung ist.

Ein Klick öffnet den Termin, sofern eine Straße angegeben ist, können Sie sich den Terminort per Google Maps anzeigen lassen. Und wer dann noch mehr will, kann sich sogar die Route anzeigen und berechnen lassen.

Gegen√ľber der Zeitung haben elektronische Kalender noch viel mehr Vorteile: Sofern Sie selbst einen kostenfreien Google-Kalender haben, k√∂nnen Sie interessante Termine einfach per Klick in ihren Kalender √ľbernehmen – auch in Outlook beispielsweise. Daf√ľr m√ľssen Sie nur ihren Outlook-Kalender mit ihrem Google-Kalender synchronisieren.

Sie sparen sich Zeit, m√ľssen keinen Termin per Hand eintragen.

Und es geht noch besser: Wenn Sie den Kalender als „Feed“ kostenfrei abonnieren, erhalten Sie jedes Mal eine Nachricht per email, wenn ein neuer Termin hinzukommt. Interessiert Sie der Termin, √ľbernehmen Sie ihn, interessiert er nicht, l√∂schen Sie die email.

Die Termineinträge sind oft sehr informativ Рnicht wie in der Zeitung nur ein paar Zeilen. Wir bieten meist umfangreiche Beschreibungen mit Telefonnummern und Ansprechpartnern.

Sie wollen Freunde auf einen Termin aufmerksam machen? Kein Problem – per Kopieren und Einf√ľngen √ľbernehmen Sie den Termin in eine email und ab damit.

Und wenn Sie Hinweise auf Termine haben, die noch nicht im Kalender stehen, dann schreiben Sie uns eine email an termine (at) rheinneckarblog.de – nat√ľrlich auch, wenn Sie einen Fehler feststellen. Niemand ist perfekt und wir freuen uns √ľber solche Hinweise, weil wir umgehend korrigieren, was wieder allen zugute kommt.

Die Zeitung bietet Ihnen einen solchen Service nicht – die m√ľssen Sie f√ľr teures Geld kaufen oder abonnieren.

Der Terminkalender Rhein-Neckar - klicken Sie auf das Bild, um ihn aufzurufen. Sie finden auf allen unseren Blogs links oben in der zweiten Men√ľzeile den Link "Termine" - dort werden dann die lokalen Terminkalender angezeigt.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das rheinneckarblog

In eigener Sache: Der Journalismus und die Werbung der Zukunft


Guten Tag!

Rhein-Neckar/Berlin, 04. M√§rz 2011. Der Ausschuss √Ę‚ā¨ňúKultur und Medien‚Äô des Bundestages hatte vergangene Woche zum Thema „Zukunft des Qualit√§tsjournalismus“ geladen. Verschiedene Medienexperten stellten ihre These zum Thema vor. Darunter Wolfgang Blau, Chefredakteur von „Zeit online“. Wir dokumentieren seinen Vortrag.

Wolfgang Blau, Chefredakteur von zeit.de. Quelle: Bundestag via carta.info

Wolfgang Blau ist ein geachteter und gesch√§tzter Kollege, der mit zeit.de ein sehr gutes journalistisches Qualit√§tsangebot im Internet macht, dass auch von uns bei Recherchen immer wieder besucht wird – aber auch, um sich ganz allgemein als „Leser“ zu informieren.

Vor dem Ausschuss Kultur und Medien des Bundestages hat Herr Blau sieben „Mythen“ vorgestellt. Alles, was Herr Blau dort vortr√§gt, unterst√ľtzen wir nicht nur, sondern erkennen darin unsere Arbeit wieder. Vor allem die Aussagen, mit denen Herr Blau die sieben Mythen enttarnt. Diese Aussagen sind zum gro√üen Teil Basis unserer Arbeit.

Herr Blau ist dabei sehr offen und damit ein Vorbild. Er wei√üt darauf hin, dass Blogs die Arbeit der klassischen Medien bereichern. Er wei√üt auch darauf hin, dass das Internet ein riesiger Wissenschaftsraum ist und dass es zwei Strategien gibt, dort als Medium aufzutreten: Boulevardisiert, um „Masse“ zu machen oder hintergr√ľndig, um eine f√ľr die Werbekunden √§u√üerst interessante Klientel zu erreichen: die gut informierten B√ľrger.

Wenn Sie als LeserIn oder Unternehmer an Internetmedien und dem Medienmarkt interessiert sind, nehmen Sie sich die sieben Minuten Zeit f√ľr dieses Interview: Sie werden gute und richtige Informationen erhalten.

Herr Blau bezeichnet das alte Mediensystem als eines der Industrialisierung und k√ľndigt an, dass dies die besten Tage hinter sich hat – der Journalismus und damit auch die Zukunft der Werbung wird ein anderes System sein.

Daran arbeiten wir mit. Und auch Sie, liebe Leserinnen und Leser, sind Teil des neuen, entstehenden Systems. Weil Sie uns Ihre Aufmerksamkeit schenken, weil Sie sich mit Kommentaren und Informationen einbringen.

Das gilt auch f√ľr unsere Werbepartner, die verstanden haben, dass die Online-Welt zunehmend wichtiger wird, um wahrgenommen zu werden und dass sich die Menschen hier anders vernetzen, als das jemals zuvor m√∂glich war.

Wenn Sie Fragen an die Redaktion haben, schreiben Sie uns: redaktion (at) rheinneckarblog.de. Oder folgen Sie uns bei Twitter oder Facebook (siehe rechte Seitenspalte).

Wolgang Blau: Die sieben Branchenmythen zum Zustand des Journalismus from Carta on Vimeo.

Anmerkung: Besten Dank an carta.info, die die Aufzeichnung dokumentiert haben. Der Bericht bei carta.info (√ľbrigens eine herausragende Politikseite) finden Sie hier.

Diese Woche: Tipps und Termine

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Guten Tag!

Tipps und Termine f√ľr den 24. – 30. Januar 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps f√ľr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm√∂glichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern f√ľr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Weinheim.

Mittwoch, 26. Januar, 10 Uhr, Zwinger

„Ben liebt Anna“ – Szenenfoto. Quelle: Theater Heidelberg

Heidelberg. Der Zwinger zeigt „Ben liebt Anna“ ein Theaterst√ľck nach dem Roman von Peter H√§rtling.
Eine Morgens kommt eine neue Mitsch√ľlerin in Bens Klasse: Anna. Sie sieht ein bisschen anders aus als die anderen, wird verspottet und kommt nicht aus Deutschland. Aber Ben hat`s voll erwischt und es stimmt, was bald jeder wei√ü: Ben liebt Anna. F√ľr Ben ist es das erste Mal und er wei√ü wirklich nicht, was werden soll.

Wie werden die Eltern, Freunde und Geschwister reagieren? Was, wenn Anna seine Gef√ľhle nicht erwidert? Wie und ob die beiden zusammen kommen, was sie erleben oder nicht erleben, h√§ngt diesmal nicht nur von den beiden und vom Autor, sondern auch vom Publikum ab.

Denn bei unserer Dramatisierung des bekannten Jugendbuches hat das Publikum ein Wort mitzureden, sind die Zuschauer eingeladen, die Handlung aktiv mitzugestalten. So ist jede Auff√ľhrung anders, stellen sich die Fragen „Was h√§tte ich tun k√∂nnen?“,“Was w√§re, wenn?“ jedes Mal neu. Wie im richtigen Leben. Mit „Ben liebt Anna“ kommt nach l√§ngerer Zeit wieder ein St√ľck des bekannten und beliebten Schriftstellers Peter H√§rtling auf die B√ľhne des zwinger3.

Ort: Zwingerstr. 3-5, Heidelberg.
Karten: Tickets ab 17,30 Euro, MO-FR: 8-22 Uhr, SA: 9-18 Uhr, SO: 10-18 Uhr.

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Donnerstag, 27. Januar, 19 Uhr, Wachenburg

Krimidinner auf der Wachenburg.

Weinheim. Erlebnisgastronomie auf der Wachenbur: Ein Leichen√ā¬≠schmaus – Der erste Teil der Ashton√ā¬≠burry-Trilogie. Krimidinner. Ein au√üergew√∂hnlicher Abend a l√ɬ° Edgar Wallace mit mindestens einer Leiche. Der Geist Englands der fr√ľhen 60er Jahre weht durch den Saal. Eine illustre Gesellschaft kommt zu einer besonderen Feier zusammen.

Der Anlass ist die Testamentser√∂ffnung des wohlhabenden und pl√∂tzlich verstorbenen Lord Ashtonburry. Seine Witwe empf√§ngt die geladenen G√§ste im Kaminzimmer des Schlosses an √ľppig dekorierten Tischen. Soweit scheint alles noch recht normal.

Doch was sich dann im Verlauf des delikaten 4-G√§nge-Men√ľs abspielt, l√§sst mysteri√∂se Verwicklungen erahnen. Sollten sie einem der Angeh√∂rigen zum Verh√§ngnis werden? Starb der Lord wirklich eines nat√ľrlichen Todes oder stolperte er √ľber seinen raffs√ľchtigen Neffen?

Am Ende eines aufregenden Krimiabends haben sich die eifrig mitr√§tselnden G√§ste vielleicht selber verd√§chtig gemacht, sind in die Irre geleitet worden oder haben sich als Detektive bew√§hrt. Auf jeden Fall k√∂nnen sie ihre gruselige Freude haben, wenn √ľber dieser Veranstaltung die Stimme des heimlichen Regisseurs ert√∂nt: „Hallo! Hier spricht Edgar Wallace.“

Lassen Sie sich kulinarisch entf√ľhren in das Reich der geheimnisvollen Kriminalgeschichten.

Ort: Wachenburg, Weinheim
Karten: Informati√ā¬≠onen und Buchungen unter: 0201 /201 201. Restkarten f√ľr 79 Euro.

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Freitag, 28. Januar, 20.30 Uhr, „Wei√ües Lamm“

Die Band „Greengrass“

Gro√üsachsen. Die Iren hat es ja, freiwillig oder unfreiwillig, schon fast √ľberall auf der Erde hinverschlagen, so auch zum Walfang nach „Down Under“, Amerika oder nach Kanada. Auswandererlieder, Shantys, Kriegs- und Kampflieder, Saufsongs, einf√ľhlsame Liebeslieder oder wundersch√∂ne Balladen, die Palette der Musik, die aus dem keltisch/irischen Bereich kommt ist abwechslungsreich und schier unersch√∂pflich. Die Band „Greengrass“ spielt sowohl die Lebensfreude ausstrahlenden, fetzigen traditionellen Instrumentalst√ľcke – Tunes genannt, als auch wundersch√∂ne Songs und Balladen rund um die gr√ľne Insel. Eigene Arrangements sorgen f√ľr Abwechslung und geben der Band ihre pers√∂nliche Note. Greengrass ist im offiziellen Kader des Nightgroove Musikfestivals und hat neben zahlreichen Konzerten in Pubs und auf Kleinkunstb√ľhnen auch schon bei renomierten Festivals (z.B. F√ɬ™te de la Musique in Strasbourg) die Menschen begeistert. Die drei kreativen Musiker Michael B√∂hler, Gesang, Gitarre, Whistle, Bodhran; Heidrun Holderbach, Gesang, Fl√∂te, Bodhran, Gitarre sowie Erich Fading, Gesang, Gitarre, Mandoline, werden f√ľr Spa√ü und gute Stimmung sorgen.

Feel welcome and enjoy!

Ort: Breitgasse 7, Hirschberg
Karten: Vorverkauf unter: 06201/57257

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Donnerstag, 27. Januar, 20 Uhr, Stadthalle

Die Schauspielerin Michaela May.

Weinheim. Die Kulturgemeinde zeigt die Kom√∂die „Toutou“ von D. Besse und A. Tutenuit mit Michaela May, G√ľnther Maria Halmer und Ingo Naujoks. Die Regie f√ľhrt Bernd Schadewald.

Alex kommt vom abendlichen Gassi gehen mit leerer Leine zur√ľck. Toutou ist weg. Und mit ihm alles, was in der Ehe von Alex und Zo√© sicher und gefestigt schien. W√§hrend die beiden nach Gr√ľnden forschen, warum der fr√∂hliche Hund verschwunden sein k√∂nnte – schien er doch bisher immer restlos zufrieden mit seinen Hundekroketten, seinen Knabberknochen aus Plastik und seiner Gummiquietschgiraffe -, bahnt sich zwischen ihnen ganz allm√§hlich eine Krise von beziehungsgef√§hrdendem Ausma√ü an.

Sollte Alex den Mischling etwa mit Absicht „verloren“ haben? Geht er nicht √ľberhaupt nur wegen der ebenfalls einen Hund besitzenden Nachbarin Abend f√ľr Abend mit Toutou runter? Oder hat Zo√© den Vierbeiner vergr√§mt, als sie ihm ein „Trittchen“ gab und ihn ein Mistvieh nannte, nur weil er an der Orchidee aus Bangladesh das Bein gehoben hat?

In die konfliktgeladene Atmosph√§re dieser √ÉŇďberlegungen hinein platzt Pavel, langj√§hriger Freund des Paares, Nichthundebesitzer und offenkundiger Hundehasser – und schon ist Krach im Dreieck angesagt. In immer neuen B√ľndnissen, stets zwei gegen einen, kommen nun all die Dinge zur Sprache, die schon immer mal gesagt werden mussten. Eine Beziehungskom√∂die mit Biss und eine Besetzung die h√∂chsten Anspr√ľchen gen√ľgt.

Ort: Birkenauertalstraße 1, Weinheim

Karten: Geschäftsstelle der Kulturgemeinde Weinheim, Telefon: 06201/12282, eMail: theater@kulturgemeinde.de

√Ėffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9-12 und 15-18 Uhr, an Vorstellungstagen 9-12 und 18-19 Uhr. Die Abendkasse ist jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn ge√∂ffnet. Dort erfolgt nur der Verkauf zur jeweiligen Vorstellung. Abo A und freier Verkauf.

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Freitag, 28. Januar, 18:30 Uhr, Automuseum Dr. Carl Benz

Ladenburg. Einladung zur Filmpremiere Landesschau unterwegs: „Unser Benz! Der Autoerfinder bewegt die Kurpfalz“ ein Film von Eberhard Reu√ü.

Das Automuseum in Ladenburg.

Das SWR Fernsehen und das Automuseum Dr. Carl Benz laden herzlich zu einer Film-„Premiere“ ein: Wir wollen vor der Ausstrahlung anl√§sslich des Jubil√§ums „125 Jahre Automobil“ den Fernsehfilm √ľber die Kurpf√§lzer und ihren Autoerfinder anschauen. Autor und Redaktion sind anwesend. Anschlie√üend Gespr√§ch √ľber den Film. Die Frage, wer das Auto erfunden hat, wird in Stuttgart und Mannheim unterschiedlich beantwortet. In Stuttgart ist es Gottlieb Daimler, in Mannheim Carl Benz. Historisch gesehen haben die Mannheimer recht. Weil sie aber nicht immer recht bekommen, schmerzt dies die Kurpf√§lzer sehr. Vor allem im Jubil√§umsjahr des Autos. Carl Benz hat vor 125 Jahren das weltweit erste Patent f√ľr ein Automobil erhalten. Und nicht Daimler. Die Mannheimer sind es „ihrem“ Erfinder und sich selbst einfach schuldig, dies immer wieder zu betonen. Die Stadt, die Region und ihre Menschen sch√∂pfen bis heute St√§rke, Stolz und Selbstbewu√ütsein aus der Erinnerung an Carl Benz. In der alten Industriestadt, die seit Ende der siebziger Jahre Zehntausende von Arbeitspl√§tzen im verarbeitenden Gewerbe verloren hat, ist es wichtig daran zu erinnern, dass in Mannheim einmal die gr√∂√üte Autofabrik der Welt stand. Hunderttausende Mannheimer und Kurpf√§lzer forderten nach dem Ende der Fusion von Daimler Chrysler die R√ľckkehr zum Konzernnamen Daimler-Benz. Die Aktion „Kein Daimler ohne Benz“ scheiterte. Doch noch immer schafft man in Mannheim bis heute nicht „beim Daimler“ sondern „beim Benz“. Auch Mannheims zweitber√ľhmtester Sohn, der Pop-Star Xavier Naidoo, ist fasziniert von der Benz√Ę‚ā¨ňúschen Automobiltradition, ebenso wie der Youngtimer-Sammler Hardy Langer. Und die Urenkelin Jutta Benz sowieso. Auch weil Winfried Seidel in der ehemaligen Ladenburger Fabrik der Firma Carl Benz S√∂hne mit seinem Automuseum Dr. Carl Benz die Erinnerung an den Erfinder des Automobils wach h√§lt.
Sendung: Montag, 31. Januar 2011, von 18.15-18.45 Uhr im SWR Fernsehen (Wiederholung Samstag, 6.2.2011, 3:30 Uhr)

Ort: Automuseum Dr. Carl Benz, Ilvesheimer Str. 26, Ladenburg,

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Heddesheim, Freitag, 28. Januar, 20 Uhr, B√ľrgerhaus

Die „Spitzklicker“ im B√ľrgerhaus.

Heddesheim. „Die Spitzklicker“ zeigen am Freitag im Heddesheimer B√ľrgerhaus ihr aktuelles Programm „AugenKlick mal!“. Die Spitzklicker das sind: Franz Kain, Markus K√∂nig, Susanne Mauder, Markus Weber, Daniel M√∂llemann.

Die Texte sind von: Die Spitzklicker, Volker Heymann, Manfred Maser. Regie: Volker Heymann. Am Klavier und Komposition: Daniel M√∂llemann. Die Musikregie und Choreografie: Bettina Habekost. Licht-/Tontechnik:Philipp Friedrich, Olaf M√ľller, Mathias Stroh. B√ľhnentechnik: Francesco Bertolini. Souffleuse: Silvia Charro.

Ort: Unterdorfstr. 2, Heddesheim
Tickets: Bitte rechzeitig Karten bei der VHS Heddesheim reservieren, Tel. 101-267.

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kaffeeehaus

Freitag, 28. Januar, 20 Uhr, Alte Druckerei

Das Klappsm√ľhl-Ensemble in der Alten Druckerei.

Weinheim. Das Klapsm√ľhl‚Äô-Ensemble kommt mit „My (un)fair Lady“ am Freitag, 28. Januar, in die Alte Druckerei nach Weinheim. Frau Zehntbauer ist es zu verdanken, dass der „Monnemer“ Dialekt bundesweit hoff√§hig ist – und das Klapsm√ľhl‚Äô-Ensemble hat darauf reagiert.

Hierf√ľr wurde das legend√§re „My-fair-Lady“-Musical auf personelle Kleinstbesetzung reduziert, dazu reziprok gegen den Strich geb√ľrstet, und kommt nun als Politsatire in „My (un)fair Lady“ mit allen dialektal-dialektischen Weihen daher, das Publikum mit satirischem Wortwitz, situativer Komik und unsterblichen Songs (live am Klavier begleitet) angemessen zu „bespa√üen“.

Ort: Kulturb√ľhne Alte Druckerei, Weinheim, Friedrichstra√üe 24
Tickets: Kartenshop DiesbachMedien (Tel.: 06201/81345).

 

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Samstag, 29. Januar, 20 Uhr, Atelier 47

Alexandra Lehmler spielt im Atelier 47.

Ladenburg. Das Jahr 2011 wird mit einem kleinem (vor 25 Zuschauer) aber feinem Konzert im Atelier 47 beginnen. Am 29. Januar spielen Alexandra Lehmler (Alt- und Sopransaxophon, Bassklarinette) und Matthias Debus (Bass). Alexandra Lehmler, Absolventin der Musikhochschule Mannheim, vertiefte ihre Studien bei Bernd Konrad in Stuttgart und am „Conservatoire National Sup√©rieur de Musique“ in Paris.

Mehrfach wird sie Preistr√§gerin bei „Jugend… Jazzt“, arbeitet in den Landesjugendjazzorchestern Rheinland-Pfalz und Baden-W√ľrttemberg, sp√§ter im Bundesjazzorchester unter Leitung von Peter Herbolzheimer und bald u.a. mit Maria Schneider, David Liebman, J√ľrgen Friedrich, Peter Weniger und Bobby Shew. Konzertreisen f√ľhrten sie durch ganz Europa, nach Korea und Russland.
Matthias Debus kein unbekannter gefragter Bassist in der Gegend spielte u.a. mit Dirik Schilgen, Thomas Siffling, Erwin Ditzner, Lömsch Lehmann etc.

Zusammen spielen sie im Alexandra Lehmler Quintett (ALQ) dessen Deb√ľt CD im Jahre 2007 mit dem Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik“ nominiert wurde und im November 2009 waren sie unter den acht ausgew√§hlten (aus 80) Finalbands beim „Future Sounds“ Wettbewerb der Leverkusener Jazztage.
2009 erschien die Cd „Die Welt von unten gesehen“ 2010 mit Erwin Ditzner und Bernhard Vanecek „NETNAR TSINIM“. Seit den acht Jahren seines Bestehens verfolgt das ALQ konsequent die Vision eines europ√§ischen Jazz, der von Weltmusik inspiriert ist.

Ort: Hauptstraße 43, Ladenburg
Eintritt: 14 Euro darin enthalten 5 Euro Verzehrgutschein Zwiwwel. Reservierung unter philleicht@the-life-of-a-philosopher.de

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Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie m√∂chten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir √ľbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgew√§hlte Termine in unsere √ÉŇďbersicht „Diese Woche“:

Termine Heddesheimblog.de

Termine Hirschbergblog.de

Termine Ladenburgblog.de

Termine Weinheimblog.de

Und f√ľr Termine aus anderen Gemeinden an:

Termine Rheinneckarblog.de

Sie k√∂nnen auch gerne f√ľr Termine werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

√ÉŇďber unsere Blogs erreichen Sie t√§glich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Vor Ort und in der Region.

Eine sch√∂ne Woche w√ľnscht
Die Redaktion

Preisausschreiben „Eiskaltes Schweigen“ – Das Los hat entschieden!

Guten Tag. Heddesheim, 03. Oktober 2010. Unser Preisausschreiben zu dem aktuellen Krimi von Wolfgang Burger „Eiskaltes Schweigen“ hat gro√üe Resonanz gefunden und viele Leser haben eine Email mit der L√∂sung an die Redaktion gesendet. Jetzt hat das Los entschieden.

Das heddesheimblog bedankt sich bei seinen Lesern f√ľr die zahlreiche Teilnahme bei unserem Gewinnspiel zu Wolfgang Burgers Krimi „Eiskaltes Schweigen“.

Die Lösung war A РAlexander Gerlach. Und die Frage war anscheinend zu einfach, denn sie wurde von allen Teilnehmern richtig beantwortet.

Gewonnen haben:

Thomas Kluß aus Bruchsal

Heidrun Hönig aus Heddesheim

Nicole Pochert aus Heddesheim

Das Buch wird den Gewinnern in den nächsten Tagen auf dem Postweg zugestellt.

Nicht ber√ľcksichtigt werden konnten Mitarbeiter der Redaktion sowie Teilnehmer, die unter einem Pseudonym die L√∂sung eingeschickt haben.

Wir w√ľnschen den Gewinnern viel Spa√ü beim Lesen.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Eine langjährige Partnerschaft, die lebt

Guten Tag

Heddesheim, 02. Oktober 2010. Am vergangenen Samstag fand die jährliche Sitzung der Partnerschaftskommission der beiden Gemeinden Heddesheim und Nogent-le-Roi in Heddesheim statt. Nadine Rybarczyk, offizielle Vertreterin der französischen Delegation, war mit elf Mitgliedern angereist.

Seit √ľber 30 Jahren gibt es einen regen Austausch zwischen dem Kanton in der N√§he von Paris und dem nordbadischen Heddesheim. Der Beweis f√ľr diese lebendige Partnerschaft war der Bericht √ľber das vergangene Jahr und der Ausblick auf das kommende.

Ein fester Bestandteil ist der j√§hrlich stattfindende Jugendaustausch, – abwechselnd Deutschland/Frankreich – der in diesem Jahr in Frankreich stattfand. Von Heddesheimer Seite berichtete die Jugendbetreuerin Laura Fenzel und franz√∂sischer Seite Patrick Jouvelin √ľber dieses gelungene Event. 23 deutsche und 19 franz√∂sische Jugendliche im Alter zwischen 13 und 15 Jahren haben in diesem Jahr daran teilgenommen. „Und dabei gab es kaum sprachliche Barrieren“, stellte man erfreut fest. Es seien ganz im Gegenteil schon Anf√§nge von deutsch-franz√∂sischen Freundschaften unter den Jugendlichen entstanden. Im n√§chsten Jahr ist geplant, dass die franz√∂sischen Jugendlichen vom 1. bis 8. August nach Heddesheim kommen.

„In der Musik ist vieles m√∂glich, wenn Nationen zusammentreffen“

Erfolgreich ist auch der regelm√§√üige Austausch der beiden Musikschulen. Mehr und mehr wurde ein paralleles Auftreten von Musikern aus beiden Gemeinden durch gemeinsames Musizieren ersetzt. „Wir machen alles zusammen, wir tauschen die Note aus und bereiten uns vor“, beschrieb Fritz Weilacher, Leiter der Heddesheimer Musikschule die Vorbereitung f√ľr die gemeinsamen Auftritte. Denn: „In der Musik ist vieles m√∂glich, wenn Nationen zusammentreffen“. Beste Unterst√ľtzung erf√§hrt Weilacher dabei auf franz√∂sischer Seite von Yvonne Naidja. Der Austausch ist im kommenden Jahr vom 28. April bis zum 1. Mai geplant. Die Idee auch die spanische Partnergemeinde von Nogent-le-Roi, Salas, mit ins Boot zu holen, werde wahrscheinlich schon aufgrund der Entfernung scheitern, bedauert Naidja.

Ein reger Austausch zwischen den Vereinen

Ein gro√ües Jubil√§um steht im kommenden Jahr bei dem Heddesheimer Fu√üballverein „Fortuna“ ins Haus. Grund genug zum 100. Jubil√§um die Freunde aus Frankreich einzuladen. Der Einladung des 1. Vorsitzenden Thomas Werkhausen, Fortuna, sagten die beiden Sportvertreter Monsieur Troysi (Fu√üballverein Nogent-le-Roi) und Monsieur del Castillo gerne zu.√ā¬† Die Altherrenmannschaft aus Frankreich komme auf alle F√§lle, denn „sie haben noch eine Revanche offen“, so Troysi., „und m√ľssen ihren guten Ruf zur√ľckgewinnen“.

Geplant ist eine Teilnahme der französischen Partner zum Festbankett, was in der Zeit vom 1. bis 3. Juli stattfinden wird. Welche Mannschaften anreisen, muss noch zwischen den Vereinen geklärt werden.

Der Heddesheimer Tischtennisverein zeigte sich interessiert an einer Begegnung mit dem franz√∂sischen Verein. B√ľrgermeister Michael Kessler wies darauf hin, dass es bei drei Besuchen im kommenden Jahr aus Frankreich, gut sei, wenn die Heddesheimer Tischtennisspieler zur Begegnung nach Nogent-le-Roi reisen. Auch hier werden die Einzelheiten noch zwischen den Vereinen abgesprochen.

26 junge Leute der Jugendfeuerwehr und des Jugend Roten Kreuz besuchten in diesem Jahr √ľber Pfingsten Nogent-le-Roi. Dieser langj√§hrige Austausch findet alle zwei Jahre statt und wird von beiden Seiten mit Begeisterung angenommen.

Das Heddesheimer Stra√üenfest findet 2011 am 25. und 26. Juni statt. Schon seit vielen Jahren und mit viel Engagement verkaufen die franz√∂sischen Freunde an ihrem Stand franz√∂sische Spezialit√§ten – die immer schon nach kurzer Zeit ausverkauft sind . „Und wir kommen auch gerne im n√§chsten Jahr wieder“, sagte B√ľrgermeister Fran√ɬßois Taupin, der auch in Vertretung seines Kollegen B√ľrgermeisters Jean-Paul Mallet angereist war. Taupin nimmt seit 1996 regelm√§√üig am Stra√üenfest teil.

In der Heddesheimer Volkshochschule gibt es vom 11. bis 13. M√§rz 2011 wieder eine Ausstellung von Hobbyk√ľnstlern. Dazu lud die Leiterin der vhs, Ursula Brechtel, auch die franz√∂sischen Animateurk√ľnstler ein. Diesmal sollen auch Skulpturen ausgestellt werden.

Einen Blick auf Heddesheim aus französischer Sicht kann man zur Zeit im Foyer des Rathauses werfen. Hier stellen französische Fotografen Aufnahmen von Heddesheim aus.

F√ľr die 3. und 4. Grundschulklassen ist ein Emailkontakt mit franz√∂sischen Kindern geplant, berichtete die Rektorin der Hans-Thoma-Grundschule Gudrun Junghans. Die finanzielle Unterst√ľtzung des Schulamtes war die Voraussetzung, dass man wieder eine Franz√∂sisch-AG anbieten k√∂nne. Diese zweist√ľndige AG wird mit viel Engagement von Madame K√ľnzel unterrichtet. Die Emailadresse werde √ľber die Schule vermittelt, die weiteren Kontakte sollen aber von Kind zu Kind laufen.


In eigener Sache: Bloggerkonferenz in Kairo

Guten Tag

Heddesheim, 30. September 2010. Hardy Prothmann, verantwortlicher Journalist f√ľr das heddesheimblog, nimmt vom 01.-05. Oktober 2010 an der „Young Media Summit“ teil, einer Konferenz von arabischen und deutschen Journalisten in Kairo. Der Austausch der Teilnehmer soll dem interkulturellen Dialog dienen.

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Kairo. Bild: wikipedia, Raduasandei

Organisiert wird die Konferenz von der Deutschen-Welle-Akademie in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandzentrum der Deutschen Botschaft in Kairo. Finanziert wird die Reise vom Auswärtigen Amt.

Die Konferenz von so genannten „Bloggern“, also Menschen, die im Internet ver√∂ffentlichen, hat zum Ziel, sich vor Ort auszutauschen und √ľber das moderne Medium Internet den kulturellen Austausch zu bef√∂rdern:

„Die Vorstellungen von der arabischen Kultur auf der einen, der europ√§ischen auf der anderen Seite sind von Neugier, aber auch Vorurteilen gepr√§gt. Die Frage, wie sehr das Bild eines „Orients“ den Blick auf die arabische Welt, aber auch das Selbstbild dieser L√§nder gepr√§gt hat, wird seit langem kontrovers diskutiert. Und welche Rolle spielt umgekehrt das Bild einer so genannten „westlichen Welt“? Das World Wide Web gibt vor, keine Grenzen zu kennen, doch wie sieht es in der Realit√§t aus?“

Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
Informationen zu den Teilnehmern finden Sie hier.

Zum Abschluss wird es eine öffentliche Diskussion an der University of Cairo geben.

Wir werden √ľber die Veranstaltung berichten.

Neben der Konferenz bleibt ein wenig freie Zeit, die wir gerne nutzen w√ľrden, sofern dies m√∂glich ist. Sie k√∂nnen uns dabei unterst√ľtzen:

  • Kennen Sie eine Verbindung Heddesheim-Kairo?
  • Lebt dort jemand, den Sie kennen und √ľber den wir berichten k√∂nnen?
  • Gibt es gesch√§ftliche Beziehungen zwischen Kairo und Heddesheim?
  • Gibt es kulturelle Beziehungen „zwischen diesen Welten“?

Wenn Sie einen Tipp haben, versuchen wir vor Ort zu berichten Рob das möglich sein wird, ist noch nicht klar. Aber einen Versuch ist es Wert.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Krimi-Autor Wolfgang Burger: „Heddesheim kam durch Zufall ins Spiel.“

Guten Tag

Heddesheim, 24. September 2010. Alexander Gerlach ist ein sympathischer Ermittler. Wolfgang Burger ist der Autor, der die Geschichten erz√§hlt. Im Interview mit dem heddesheimblog erz√§hlt der Autor Burger √ľber seine Figur Gerlach, √ľber die Ermittlungen und wie das alles zusammenh√§ngt.

Interview: Sabine Prothmann

Herr Burger: Wie viel von Ihnen steckt in dem Kripo-Chef Alexander Gerlach?
Wolfgang Burger: „Schwer zu sagen. Vermutlich mehr, als ich zugeben w√ľrde.“

Sie arbeiten schon wieder an einer neuen Geschichte, wissen Sie schon zu Beginn, wie der Krimi endet?

Burger: „Ja, das wei√ü ich immer. Einem Roman geht bei mir (schlie√ülich bin ich Ingenieur) immer ein l√§ngerer Planungsprozess voraus.“

Spielt Gerlachs Geliebte Theresa auch im nächsten Buch eine Rolle?
Burger: „Selbstverst√§ndlich. Es wird aber eine dramatische Ver√§nderung in der Beziehung geben.“

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Wolfgang Burger weiß immer, wie seine "Krimis" ausgehen. Bild: privat

Werden Ihre Romane vor allem im Rhein-Neckar-Raum gelesen?
Burger: „√ÉŇďberwiegend nat√ľrlich ja, inzwischen aber l√§ngst nicht mehr nur.“

Können Sie sich vorstellen, nur noch als Schriftsteller zu arbeiten?
Burger: „Nein. Aus dem einfachen Grund, dass ich bef√ľrchten w√ľrde vor dem Laptop zu verbl√∂den. Den Kontakt zur Welt und zum „richtigen“ Leben zu verlieren. Am Ende kommen dann meistens B√ľcher dabei heraus, in denen Schriftsteller davon erz√§hlen, wie es Schriftstellern geht, denen nichts mehr zu erz√§hlen einf√§llt.“

Warum haben Sie Heddesheim als Tatort gewählt?
Burger:
„Heddesheim kam durch Zufall ins Spiel. Ich habe ein m√∂glichst anonymes Hochhaus im Umkreis von Heidelberg gesucht, wo Anita Bovary sich verstecken k√∂nnte. Und in Heddesheim bin ich schlie√ülich nach einiger Fahrerei f√ľndig geworden.“

Ihre ersten Krimis spielen in Karlsruhe, aber erst mit den Heidelberg Krimis wurden Sie erfolgreich. Lag es am Handlungsort?
Burger: „Ja. Die Heidelberg-Reihe war der Versuch eines Neuanfangs, nachdem ich festgestellt hatte, dass Karlsruhe als Handlungsort nicht wirklich gut funktioniert. Dass Heidelberg aber derma√üen einschlagen w√ľrde, h√§tte ich auf der anderen Seite auch nicht erwartet. Es liegt aber vermutlich nicht nur am Handlungsort, sondern auch an den Figuren.“

Haben Sie schon mal dar√ľber nachgedacht, nach Heidelberg zu ziehen?
Burger: „Das w√§re ja furchtbar weit weg von meinem Arbeitsplatz am KIT. Ich sch√§tze es, zu Fu√ü oder mit dem Rad zur Arbeit fahren zu k√∂nnen. Auf der anderen Seite w√ľrde ich f√ľrchten, dass Heidelberg viel von seinem Charme einb√ľ√üen w√ľrde, wenn ich jeden Tag dort w√§re.“

Was liest der Privatmensch Wolfgang Burger? Und gibt es schriftstellerische Vorbilder?
Burger:
„Alles M√∂gliche. Nat√ľrlich auch Krimis. Entweder von KollegInnen oder von Autoren, die mir empfohlen wurden. Literarische Vorbilder gibt es eigentlich nicht. Neben Krimis lese ich aber auch ganz „normale“ B√ľcher, z. b: von Uwe Timm.“

Hinweis:
Am 10. Februar 2010 wird der Autor zu einer Lesung in Heddesheim sein. Wir k√ľndigen die genauen Daten noch an.

Mord in Heddesheim – der neue Krimi von Autor Wolfgang Burger

Guten Tag

Heddesheim, 24. September 2010. (red) In Heddesheim wird eine Frau erstochen – der Tatort ist gleich um die Ecke. Alexander Gerlach ermittelt – mittlerweile in der dritten Auflage.

Von Sabine Prothmann

Heddesheim. Fr√ľh am Morgen. Einsatzwagen stehen vor dem Hochhaus in der Schriesheimer Stra√üe. Im 14. Stock wurde eine Leiche gefunden.

Das 16-st√∂ckige Geb√§ude steht am Rande der fr√ľheren „Tabakgemeinde“. Von hier hat man einen (noch) guten Blick auf die Bergstra√üe. Es handelt sich um das h√∂chste Haus des nordbadischen Wohnorts. Eine Frau wurde erstochen, ein Verbrechen wurde begangen.

„Wir √Ę‚ā¨¬¶ stehen im neonbeleuchteten Flur des vierzehnten Stocks eines Hochhauses am Rande von Heddesheim.“, liest man auf der ersten Seite von „Eiskaltes Schweigen“, dem neuesten Romans des Karlsruher Krimiautors Wolfgang Burger.

Ich lebe hier, ich mache den Tatort aus. Ein Hochhaus mit 16 Stockwerken am Rande des Ortes Рdas finde ich schnell, viele Hochhäuser haben wir hier nicht.

Was ist echt, was ist Fiktion?

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Ein Mord passiert in Heddesheim. Das Buch ist ein "Renner". Bild: Verlag

Ich kenne alle Krimis von Wolfgang Burger, die in Heidelberg und Umgebung spielen. Es macht mir Freude, die Straßen und Orte zu verfolgen und wieder zu erkennen. Darin liegt wohl der Reiz der Regionalkrimis. Der Mörder und das Opfer sind unter uns, der Tatort gleich um die Ecke.

„Eiskaltes Schweigen“, der neueste Krimi von dem Karlsruher Autor Wolfgang Burger ist eine weitere Geschichte um den sympathischen Ermittler Alexander Gerlach, der alleinerziehend mit seinen pubertierenden Zwillingst√∂chtern in der Heidelberger Weststadt wohnt und mit der Frau seines Chefs ein Verh√§ltnis hat. Anders als bei den skandinavischen Krimis ist Burgers Ermittler kein „schwieriger“ Charakter, sondern ein sympathischer Mensch mit kleinen, verzeihbaren Schw√§chen.

Und diesmal ermittelt Gerlach in Heddesheim.

Es ist nach „Heidelberger Requiem“, „Heidelberger L√ľgen“, „Heidelberger Wut“, „Schwarzes Fieber“, „Echo der Nacht“ der sechste Heidelberg Roman in gerade mal f√ľnf Jahren. Wolfgang Burger ist flei√üig. Er schreibt mehr als einen Kriminalroman pro Jahr.

Ich mag Alexander Gerlach, er ist kein wirklicher Held, wie er auch in „Eiskaltes Schweigen“ selbstkritisch bekennt: „Sollte ich jemals gefragt werden, ob ich das Zeug zum Helden hatte, w√ľrde die Antwort lauten: Nein.“

Der Kriminaloberrat isst gerne und trinkt auch mal ein Glas Rotwein zu viel. Der Leser lernt ihn mit jedem Krimi besser kennen, seine St√§rken, aber auch seine Schw√§chen. Die Erziehung seiner T√∂chter √ľberfordert ihn, er geht oft den Weg des geringsten Widerstands und richtet sich auch wunderbar ein in das Verh√§ltnis mit Theresa, der Frau seines Vorgesetzten.

Dennoch ist er ein Mensch mit Prinzipien und ein Anruf gen√ľgt, um ihn auch nach einer feuchtfr√∂hlichen griechischen Hochzeitsfeier in den fr√ľhen Morgenstunden zum Einsatz zu rufen und diesmal nach Heddesheim.

Gerne verzeihe ich Burger die Rechercheungenauigkeit Рbei einem Mord in Heddesheim wäre das Polizeipräsidium in Mannheim und nicht Heidelberg zuständig Рaber wo gibt es schon in der Umgebung Heidelbergs ein solches Hochhaus und schließlich gäbe es ja die Dichterfreiheit, bekennt der Autor auf Nachfrage, und schickt seinen Kriminaloberrat Gerlach in das Hochhaus am Rande meiner Wohngemeinde.

Eine Frau wird erstochen in ihrer Wohnung gefunden

Bei den weiteren Ermittlungen begleitet der Leser Alexander Gerlach nach Ladenburg, genauer in den Ochsen, an den OEG-Bahnhof nach Leutershausen – es ist ein Heimspiel f√ľr mich, hier kenne ich jede Stra√üe, dass macht es so spannend.

Weitere Morde geschehen und Burger f√ľhrt seine Leser wieder zur√ľck nach Heidelberg und mitten in Gerlachs Privatleben.

Da fällt es ihm diesmal schwer neutral zu ermitteln, denn seine Angst ist ganz persönlich. Das Verbrechen kommt ganz nah. Die Schlinge um den Ermittler zieht sich immer enger.

Und Gerlach schweigt, um sein Doppelleben zu vertuschen. „Sie werden nun mein letztes Opfer sein“, bekennt der M√∂rder gegen√ľber dem Kommissar.

Wolfgang Burger konstruiert die Geschichte ohne Schnörkel und bleibt dabei immer spannend, selbst, wenn der Leser schon nach gut der Hälfte des Romans den Täter kennt.

Der Kommissar ger√§t in eine pers√∂nliche Zwickm√ľhle, denn Aufkl√§rung k√∂nnte diesmal auch negative Auswirkungen f√ľr ihn selbst haben. Und aus Sorge, um sein Privatleben verh√§lt sich der Heidelberger Kommissar bei den Ermittlungen falsch. Er wird entf√ľhrt und lebt mit dem M√∂rder auf engstem Raum – da menschelt es.

Die gro√üe Kunst des Krimiautors ist die Sympathie zu seinen Figuren. Es sind nicht die gro√üen Helden, es sind die Menschen von nebenan. Und so sagt der M√∂rder: „Hier gibt es weder Helden noch Sieger. Hier gibt es nur Opfer.“

Alexander Gerlach und mit ihm die Leser empfinden Verst√§ndnis, ja fast sogar Sympathie f√ľr den Verbrecher. „Mit einem Mal sp√ľrte ich Dankbarkeit in mir. Dankbarkeit f√ľr diese Freundlichkeit, die R√ľcksichtsnahme, das kleine Zeichen von Zuneigung, das er mir schenkte.“

Der Erfolg begann f√ľr den Schriftsteller und Leiter einer Forschungsabteilung am KIT (Karlsruhe Institut of Technology) mit den Heidelberg Krimis und der Figur Alexander Gerlach.

Die erste Auflage von „Eiskaltes Schweigen“, die im Juli 2010 ver√∂ffentlicht wurde, war schnell verkauft – 10.000 Exemplare drei Wochen nach Erscheinen. Mit seinen Heidelberg Krimis hat Burger es auch auf die Bestsellerliste von amazon.de als bester deutschsprachiger Krimi geschafft.

Ende August, vier Wochen nach der zweiten kommt die dritte Auflage von „Eiskaltes Schweigen“ auf den Markt.

F√ľr den Krimi „Heidelberger Requiem“ wurde Burger 2005 f√ľr den Friedrich-Glauser-Preis als bester deutschsprachiger Krimi nominiert und bis heute wurden von dem Roman 45.000 Exemplare verkauft.

Inzwischen arbeitet Wolfgang Burger schon wieder an seinem nächsten Krimi, der im Juni 2011 erscheinen soll und auch wenn er bestimmt nicht wieder in meiner Heimatgemeinde spielt, ich werde ihn sicherlich lesen, denn ich will ja wissen, wie es mit Gerlach, seinen Töchtern und Theresa weitergeht.

Kleink√ľnstler gesucht – 5.000 Euro Belohnung

Guten Tag!

Heddesheim, 08. Juli 2010. Bis zum 15. September 2010 k√∂nnen sich K√ľnsterlInnen der Kleinkunstszene um den Baden-W√ľrttembergischen Kleinkunstpreis bewerben.

Pressemitteilung der Stadt Ladenburg:

„Die baden-w√ľrttembergische Landesregierung sucht auch in diesem Jahr wieder die besten Kleink√ľnstler des Landes.

Der Wettbewerb richtet sich vornehmlich an den k√ľnstlerischen Nachwuchs sowie an K√ľnstlerinnen und K√ľnstler aus der Kleinkunstszene, die nicht l√§nger als f√ľnf Jahre auf dem Markt etabliert sind. Teilnahmeberechtigt sind einzelne K√ľnstler sowie Gruppen. Die Bewerber sollten mindestens 16 Jahre alt sein und in Baden-W√ľrttemberg wohnen.

Informationen und Ausschreibungsunterlagen k√∂nnen √ľber die Akademie Schloss Rotenfels – Gesch√§ftsstelle Kleinkunstpreis -, Postfach 12 11 16, 76560 Gaggenau, (Telefon 07225/9799-0, Telefax 07225/9799-30) sowie im Internet unter www.kleinkunstpreis-bw.de bezogen werden. Bewerbungsschluss ist der 15. September 2010.“

Der Kleinkunstpreis ist einer der bestdotierten Preise in dieser Sparte in Deutschland. Es werden bis zu drei gleichwertige Preise in H√∂hen von je 5.000 Euro verliehen. Junge Nachwuchsk√ľnstlerinnen und -k√ľnstler sollen dadurch ermuntert werden, ihr Talent weiter zu entwickeln. Baden-W√ľrttemberg ist das einzige Bundesland, das einen Preis dieser Art als Staatspreis vergibt.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das heddesheimblog

Journalismus? Was ist das?

Guten Tag!

Heddesheim, 10. Februar 2010. Der Kommentar „Kein „Kinderlachen“ f√ľr das heddesheimblog“ regt auf. Oder regt sein Inhalt auf? Welcher? Der dargestellte oder wie die Darstellung eingeordnet wird? Oder dass √ľberhaupt dargestellt und eingeordnet, also berichtet wird? Oder eine „Darstellung“, die nicht so ist, wie „man das will“? Und wer hat was davon? Und wer regt sich auf? Das sind viele Fragen – die alle mit Journalismus zu tun haben.

Von Hardy Prothmann

Mitte August 2009 sprach mich vor dem Edeka-Markt in Heddesheim eine √§ltere Dame an und sagte: „Herr Prothmann, ich versuche ja mit der Zeit zu gehen und bin im Internet. Und ich lese jeden Tag interessiert Ihr heddesheimblog. Ihr letzter Kommentar war, wie soll ich das sagen, ganz sch√∂n heftig. D√ľrfen Sie das so schreiben, wie Sie das geschrieben haben? Im Mannheimer Morgen gibt es auch Kommentare, aber die sind nicht so heftig wie Ihre.“

Die Dame benannte diesen Kommentar: High Noon in Heddesheim – Ist dieser B√ľrgermeister noch zu halten?

Ich habe mit der Dame daraufhin ein langes Gespr√§ch gef√ľhrt und ihr erkl√§rt, warum ich einen Kommentar so schreiben „darf“. Und was, und warum und wie ich es geschrieben habe.

Die W-Fragen und das Interesse

Was, wann, wo, wer, wie und warum? Diese Fragen sind die „Grundausr√ľstung“ f√ľr Journalismus. Aber auch f√ľr die Polizei, f√ľr die Feuerwehr, f√ľr Krisenmanager, f√ľr Wissenschaftler, f√ľr Politiker. Eigentlich f√ľr alle Menschen, die sich berufsm√§√üig f√ľr was auch immer interessieren m√ľssen.

Genau darum geht es im Journalismus. Um das Interesse.

Inter-esse ist lateinisch und heißt ungefähr: Dazwischen (inter) sein (esse).

Die Geschichte der Menschheit ist gleichzeitig die Geschichte des „Journalismus„. Angefangen bei den H√∂hlenmalereien √ľber die Erfindung des Buchdrucks bis hin zum Internet. „Jour“ ist das franz√∂sische Wort f√ľr Tag. Im Journalismus geht es ums „Tagesgesch√§ft“, √ľber das berichtet wird.

Was ist passiert? Wor√ľber reden die Menschen? Was betrifft die Menschen? Was m√ľssen/sollten sie wissen?

Journalismus ist die professionelle Umsetzung des Alltags in Informationen, ob in Text, Bild oder Ton.

Tiere – Titten – Tote

Die „Bild“ √ľbersetzt Alltag mit TTT. Tiere-Titten-Tote. Diese Themen liebt das Boulevardblatt – weil die Leser sie lieben und die Zeitung kaufen.

Die FAZ kommt konservativer daher und hat dahingehend beste Beziehungen zur Wirtschaft und Politik. Dort wird die Zeitung geliebt, weil sie so staatstragend daherkommt und √ľberwiegend auf TTT verzichtet.

Die S√ľddeutsche Zeitung ist da vielseitiger und hat die FAZ l√§ngst bei der Auflage deutlich wiederholt. Die Berliner taz ist unter den √ľberregionalen Zeitungen die bissigste und gilt als verkappte Journalistenschule. Viele fr√ľhere „tazler“ haben sp√§ter woanders Karriere gemacht. Die tagesschau ist scheinbar neutraler.

Das √∂ffentlich-rechtliche SWR3 und der Privatsender RPR konkurrieren um den H√∂rermarkt. Ihre Information: Unterhaltung und gute Laune. Radio ist ein sehr emotionales Medium. Deswegen hat das √∂ffentlich-rechtliche Deutschlandradio auch vergleichsweise wenige H√∂rer: Es ist zwar das „journalistisch“ mit Abstand informativste Radio von allen was „wichtige“ Nachrichten und Hintergr√ľnde angeht – aber es ist anstrengend.

Guter oder schlechter Journalismus
ist eine moralische Unterscheidung

Damit sind wir mitten im Thema. Was ist Journalismus? Was ist „guter“ und was ist „schlechter“ Journalismus?

Die erste Antwort: „Gut“ oder „schlecht“ sind moralische Fragen, die nur jeweils moralisch beantwortet werden k√∂nnen.

Gut oder schlecht l√§sst sich aber relativ einfach in zutreffend oder nicht-zutreffend √ľbersetzen. „Gut“ w√§re demnach „zutreffend“ und „schlecht“ w√§re „nicht-zutreffend“.

Die Bild-Zeitung berichtet h√§ufig „nicht-zutreffend“, also „schlecht“. Trotzdem oder gerade deswegen ist sie die nach Auflage „gr√∂√üte“ und erfolgreichste Tageszeitung Europas.

TTT – Tiere-Titten-Tote sind das Erfolgsrezept der Boulevard-Zeitung, die jeder „wichtige“ Mensch, angefangen von der Kanzlerin bis hin zum „Volk“ jeden Tag als erstes liest.

Denn, was in der Bild steht, findet statt. Es ist Tagesthema. Der Bild gelingen auch immer wieder geniale Schlagzeilen, beispielsweise: „Wir sind Papst!“

Ebenfalls zum Axel-Springer-Verlag geh√∂rt die Zeitung „Die Welt“ – ein √ľberwiegend anerkannt seri√∂ses Blatt. Beide Zeitungen bedienen unterschiedliche Zielgruppen und damit M√§rkte.

Journalismus ist also auch eine Form der Wirtschaft und betreibt Wertsch√∂pfung. Die Ausgangsmaterialien sind Informationen, die zu neuen Informationen zusammengef√ľgt und „verpackt“ werden: Als TV- oder H√∂rfunksendung, als Printprodukt oder als elektronisch verteilte Information im Internet.

Was muss, kann, sollte berichtet werden? Und vor allem wie?

Außer TTT gibt es die Liebe, die Menschenrechte, den Fußball, die Diät, die Schule, den Verein, die Finanzanlage und noch viele andere Themen mehr.

Was, wann, wo, wie, wer und warum? Ohne Journalismus w√ľssten wir alle nur wenig von dem, was um uns herum passiert.

Aber es gibt ganz bewusst kein Gesetz, dass vorschreibt, wie, wann in welchem Umfang wor√ľber berichtet wird. Daraus ergibt sich die Medienvielfalt mit ihren unterschiedlichsten Angeboten.

Länder ohne Pressefreiheit, also ohne Journalismus, sind meist primitive Kulturen oder Diktaturen. Meist beides.

Denn Journalismus ist eine demokratische Dienstleistung und erf√ľllt in einer Demokratie eine wichtige Aufgabe: Journalismus √ľbt durch die „Ver√∂ffentlichung“ Kontrolle aus. Das bekannteste Beispiel d√ľrfte die „Watergate„-Aff√§re sein, die Pr√§sident Nixon zum R√ľcktritt zwang. Zwei Journalisten hatten durch die Hilfe eines „Informanten“ den politischen Skandal √∂ffentlich gemacht.

Journalismus hat also eine „W√§chterfunktion“.

Vergleichbar mit der eines Steuerberaters: Es wird „Buch gef√ľhrt“. √ÉŇďber Einnahmen und Ausgaben.

Vergleichbar mit der Polizeiarbeit: Es wird ermittelt.

Vergleichbar mit dem Gericht: Es wird aber be- und nicht gerichtet. Es wird nicht ver- aber geurteilt.

Vergleichbar mit einem Kaffeekranz oder Stammtisch: Es wird √ľber vieles geschw√§tzt.

Meinungsfreiheit ist eine Grundvoraussetzung f√ľr Demokratie

Und das ist mit dem Artikel 5 in unserem Grundgesetzes verankert: Alle Menschen in Deutschland d√ľrfen eine Meinung haben und diese √∂ffentlich √§u√üern. Eine Zensur von staatlicher Seite findet nicht statt.

√Ėffentlichkeit ist der Kern einer jeden Demokratie. Auch wenn das nicht jedem passt und es manchmal schwerf√§llt andere Meinungen auszuhalten: Rechtsradikale d√ľrfen schreiben: Ausl√§nder raus Linksradikale d√ľrfen meinen: Soldaten sind M√∂rder.“ Beides sind extreme √É‚Äěu√üerungen und bewegen sich am √§u√üersten Rand, aber eben noch im Bereich des Zul√§ssigen.

Nicht erlaubt sind Diffamierungen oder Beleidigungen oder falsche Tatsachenbehauptungen – Journalismus muss sich hier wie alle an Recht und Gesetz halten.

Journalismus ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Denn Journalismus beeinflusst wie die PR, wie die Politik, wie die Werbung oder Lobbyismus oder unser aller Tun in vielf√§ltigen Funktionen die √Ėffentlichkeit.

Mit Meinungen, mit Fakten, mit Emotionen. Mit „sch√∂nen“ Geschichten, aber auch mit den weniger sch√∂nen Geschichten des Alltags.

√Ėffentlichkeit ist ein hohes Gut. Sie schafft transparente M√§rkte, Werbung f√ľr Produkte, politische Debatten, kulturellen Austausch, sportlichen Wettkampf und: Bildung.

Deshalb ist eine „positive“ √Ėffentlichkeit den meisten Menschen und Unternehmen wichtig – denn die bringt Erfolg. Gesch√§ftlich, politisch, pers√∂nlich, kulturell und sportlich.

Journalismus ist ein Informationsangebot

Es gibt kein Gesetz, was Journalismus ist oder sein sollte. Es gibt den Artikel 5 und es gibt in den Bundesl√§ndern „Pressegesetze„. Danach sind staatliche Beh√∂rden und Institutionen verpflichtet, Journalisten Ausk√ľnfte zu erteilen. Das ist wichtig, sonst k√∂nnte √ľber das „√Ėffentliche“, also die √É‚Äěmter, die durch die Steuerzahler bezahlt werden, nicht berichtet werden.

Und b√∂rsennotierte Unternehmen m√ľssen ihrer Ver√∂ffentlichungspflicht nachkommen.

Sonst ist niemand verpflichtet, Journalisten eine Information zu geben. Weder ein Gesch√§ftsf√ľhrer, noch ein Sportler, noch ein K√ľnstler und schon gar nicht ein Privatmensch. Umgekehrt gibt es auch keine Pflicht f√ľr Journalisten, irgendetwas zu ver√∂ffentlichen oder so, wie das jemand m√∂chte. B√ľrger k√∂nnen aus vielen Informationsangeboten w√§hlen und sich informieren, sie m√ľssen aber nicht.

Trotzdem erscheinen jeden Tag hunderte von Zeitungen, jeden Monat tausende von (Fach-)Zeitschriften, es gibt hunderte Radio- und Fernsehsender in Deutschland. Hinzu kommt das Internet – das neue Medium, das sind mit rasender Geschwindigkeit zum weltweiten Hauptmedium entwickelt, wenn es das nicht schon bereits ist.

Das Internet ist ein hochgradig demokratisches Medium, denn es erlaubt eine einfache und grenzenlose Ver√∂ffentlichung von Meinungen durch jeden B√ľrger – au√üer in Diktaturen wie dem Iran beispielsweise.

F√ľr den oben genannten „heftigen“ Kommentar h√§tte ich dort mit harten Strafen rechnen m√ľssen. In unserem Land nicht. Hier d√ľrfen ich und jeder andere das grunds√§tzlich und im Speziellen, wenn zutreffende Tatsachen berichtet und Meinungen ge√§u√üert werden.

Der B√ľrgermeister ist immer noch im Amt und ich in Freiheit. Auch wenn das eine oder das andere dem einen oder anderen nicht passt.

hirschbergblog startet am 16. Dezember 2009

Guten Tag!

Heddesheim, 15. Dezember 2009. Anfang Dezember wurde die neue Seite hirschbergblog von der Redaktion aufgeschaltet. Heute wurden erste Vorberichte veröffentlicht. Ab morgen startet die journalistische Berichterstattung im hirschbergblog.

Nach dem heddesheimblog startet nun auch das hirschbergblog. Das Prinzip ist bei beiden Blogs dasselbe: Ambitionierter Lokaljournalismus f√ľr die B√ľrgerinnen und B√ľrger der Gemeinden.

Blog steht als Abk√ľrzung f√ľr Weblog, also ein „Netz-Logbuch“. Urspr√ľnglich hatten Computer-Systemadministratoren hier ihre Arbeitsnotizen f√ľr Kollegen notiert. Sp√§ter nutzten auch Privatpersonen die Software, mit der sich einfach Inhalte (Texte, Artikel) in Webseiten umwandeln lassen. Sp√§ter nutzten auch amerikanische Journalisten die Technologie, um Artikel, die sonst nicht erschienen w√§ren, im Internet zu ver√∂ffentlichen.

Mittlerweile gibt eine ganze Reihe von kommerziell erfolgreichen Blogs in Amerika, beispielsweise die Huffington Post. Auch die New York Times und andere große Zeitungen bieten Blogs an.

Das heddesheimblog hat einen f√ľr Deutschland neuen Weg gew√§hlt – wir berichten lokal, weil die √∂rtlichen Tageszeitungen unserer Meinung nach √ľberwiegend „pseudo-journalistische“ Texte liefern. Sei es „Bratwurstjournalismus“ oder Terminberichterstattung.

Exklusive Berichte.

So auch der Mannheimer Morgen: Bis heute hat die Zeitung beispielsweise keine selbst recherchierte Geschichte zum Thema „Pfenning“ ver√∂ffentlicht.

Das heddesheimblog ist erst seit wenigen Monaten online und zeigt dem MM, was Recherche leisten kann: „Pfenning“ vermarktet bereits seine noch nicht gebauten, geschweige denn genehmigten Hallen. Der Bericht stand im heddesheimblog – beim MM hingegen… Fehlanzeige. Ebenso wie bei unseren Berichten zu Gefahrstoffen, die „Pfenning“ auch in Heddesheim lagern will.

Auf eine Heddesheimer Stra√üenbahn wurde geschossen: Der Bericht stand exklusiv im heddesheimblog – beim MM hingegen… Fehlanzeige.

Zwei Mädchen sturzbesoffen auf der Eisbahn, eines musste in eine Klinik eingeliefert werden. Auch hier berichtete das heddesheimblog exklusiv Рauch hier Fehlanzeige beim MM.

Kritiker des heddesheimblogs behaupten, die Redaktion sei auf „Krawall geb√ľrstet“. Das ist mit Verlaub, einfach nur dumm und unsinnig. Wir haben weder die Waffe geladen, noch die M√§dchen betrunken gemacht, noch „Pfenning“ f√ľr Heddesheim interessiert. Wir berichten einfach nur dar√ľber, was im Ort passiert.

„Sch√∂ne“ Berichte.

Dazu geh√∂ren auch „harmlose“ und sch√∂ne Berichte wie √ľber den Blumenschmuckwettbewerb oder Portr√§ts √ľber Heddesheimerinnen und Heddesheimer.

Dazu geh√∂ren aber auch Meinungsartikel, die f√ľr viel Diskussionsstoff sorgen, wie „Braucht Heddesheim ein Oktoberfest?“ oder unser Kommentar zur Seniorenfeier“Was von der Feier √ľbrig blieb„.

Diesen Anspruch werden wir auch in Hirschberg anlegen: Wir berichten aktuell, hintergr√ľndig, umfassend und wenn es sein muss, auch investigativ. Wenn etwas „sch√∂n“ ist, schreiben wir das auf. Wenn etwas „gut“ ist, schreiben wir das auf. Wir schreiben aber auch auf, wenn es Streit gibt oder etwas „nicht gut l√§uft“. Wir berichten – nichts sonst.

In Heddesheim wird die Redaktion mit vielen Hinweisen aus der Bev√∂lkerung unterst√ľtzt – wir greifen diese auf, recherchieren die Informationen nach und wenn etwas „dran“ ist, berichten wir dar√ľber. Das w√ľnscht sich die Redaktion auch von der Hirschberger Bev√∂lkerung.

Kostenfreie Informationen, da werbefinanziert.

Die Informationen sind kostenfrei. Beide blogs sollen sich √ľber Werbung finanzieren.

Deswegen laden wir auch die Hirschberger Unternehmen und Gesch√§fte, Dienstleister und Handwerker ein, auf unseren Seiten zu werben. Hier ist ihre Werbung gut platziert. Sie ist g√ľnstiger als bei der Zeitung. Sie ist 24 Stunden am Tag pr√§sent. Sie kann „multimedial“ sein. Und sie versteckt sich nicht auf den hinteren Seiten im Mitteilungsblatt. Und: Durch unser journalistisches Umfeld findet Ihre Werbung eine hohe Aufmerksamkeit und profitiert von unserer Glaubw√ľrdigkeit.

Denn unsere Redaktion und ihre Mitarbeiter sitzen weder bei der Politik, noch der Wirtschaft, noch Interessenverbänden auf dem Schoss. Wir schreiben auf, was ist, nicht, was wir aufschreiben sollen.

Wir glauben, dass diese Art von Lokaljournalismus die Zukunft ist. Machen Sie mit.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht die Redaktion
heddesheimblog, hirschbergblog

Hintergrund:
Das schreiben andere Medien √ľber uns.