Dienstag, 12. Dezember 2017

Kriminalpolizei ermittelt

Mehrere EinbrĂŒche in Heddesheim

polizei_feature11Heddesheim, 20. November 2013. (red/pol) Gleich mehrere WohnungseinbrĂŒche in Heddesheim wurden dem Polizeirevier Ladenburg am frĂŒhen Montagmorgen gemeldet. [Weiterlesen…]

Wohnungseinbruch in Heddesheim

Goldring und Bargeld entwendet

Heddesheim, 12. September 2013. (red/pol) Vergangenen Dienstag brachen ein oder mehrere Unbekannte in ein frei stehendes Einfamilienhaus ein. Dabei wurden ein goldener Fingerring und ein geringer Bargeldbetrag entwendet. [Weiterlesen…]

Kripo bestÀtigt Kontrolle

GerĂŒchte um Schulverweis und Drogen am CBG ohne Basis

Ladenburg, 16. April 2013. (red/pro) Mehrere Eltern von SchĂŒlern des Carl-Benz-Gymnasiums hatten sich in den vergangenen zwei Wochen an die Redaktion gewandt: Angeblich soll ein 14-jĂ€hriger Heddesheimer Cannabis-Produkte in der Schule gedealt haben. Dieser sei daraufhin „von der Schule geflogen“. Außerdem habe man verdĂ€chtige Personen im Umfeld des SchulgelĂ€ndes bemerkt. [Weiterlesen…]

Drei GaststÀtten geschlossen

GaststÀttenkontrollen in Seckenheim, Ladenburg und Heddesheim

Seckenheim/Ladenburg/Heddesheim, 15. Oktober 2012. (red/pol) Am Donnerstag, den 11. Oktober, in der Zeit zwischen 12.00 Uhr und 22.30 Uhr, fĂŒhrte das Polizeirevier Ladenburg gemeinsam mit der Stadt Mannheim, Fachbereich Sicherheit und Ordnung, dem Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis sowie dem Zollamt Heidelberg, Finanzkontrolle Schwarzarbeit, im Mannheimer Stadtteil Seckenheim sowie in den zum Rhein-Neckar-Kreis gehörenden Gemeinden Ladenburg und Heddesheim einen Sondereinsatz zur BekĂ€mpfung der illegalen BeschĂ€ftigung und zur ÜberprĂŒfung gaststĂ€tten-, gewerbe- und lebensmittelrechtlicher Bestimmungen durch.

Information des PolizeiprÀsidiums Mannheim:

„Mehrfach wurde festgestellt, dass bei den aufgestellten Geldspielautomaten die behördliche Zulassung fehlte oder abgelaufen war (Seckenheim, Ladenburg, Heddesheim). Ferner waren in einigen Lokalen nicht genĂŒgend Feuerlöscher vorhanden. Auch dies wird zu Nachkontrollen durch die zustĂ€ndigen Behörden fĂŒhren.

Zu guter Letzt drĂŒckte eine Bedienung den Beamten noch einen gefĂ€lschten 50 €-Schein in die Hand, den ihr ein Unbekannter bereits vor ein paar Tagen beim Bezahlen „angedreht“ hatte. Der „Falsche Fuffziger“ wurde sichergestellt und dem zustĂ€ndigen Fachdezernat der Kriminalpolizei zur weiteren Bearbeitung ĂŒbergeben.

Ladenburg

Dem zweiten Wirt wurde bereits vor geraumer Zeit die Konzession entzogen, was ihn jedoch nicht daran hinderte, sein Lokal weiterhin zu öffnen. Als Folge muss er mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen. Seine GaststĂ€tte wurde sofort geschlossen. Kurz darauf wurde in einem weiteren, vor kurzem eröffneten Imbiss festgestellt, dass erhebliche bauliche MĂ€ngel vorliegen. Die Inhaberin ließ sich zur „freiwilligen“ Schließung â€žĂŒberreden“.

Die Beamten der LebensmittelĂŒberwachung konnten bei den Kontrollen eine Reihe von HygienemĂ€ngeln feststellen, die zum Teil mit Verwarnungen vor Ort, MĂ€ngelberichten bis hin zum Erlass verwaltungsrechtlicher VerfĂŒgungen zur Beseitigung der MĂ€ngel abgegolten wurden.

In einem Fall war zur weiteren Untersuchung eine Lebensmittelprobe vor Ort erforderlich. Bei der ÜberprĂŒfung der Mitarbeiter besteht in einem Fall der Verdacht, dass ein Gastwirt mehrere Mitarbeiter ohne Arbeitserlaubnis beschĂ€ftigt hat. Sollte sich der Verdacht bei den weiteren Ermittlungen erhĂ€rten, muss der Betreiber der GaststĂ€tte mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen (Ladenburg).

Weiterhin wird in einem Fall wegen des Verdachts auf Leistungsmissbrauch und mehrere kleinere VerstĂ¶ĂŸe gegen verschiedene Sozialvorschriften ermittelt.

Heddesheim

Bei den ÜberprĂŒfungen wurden auch mehrere „Raucherlokale“ kontrolliert. Aufgrund der vorhandenen Speisekarten ergab sich der Verdacht, dass dort warme Speisen zubereitet und abgegeben werden, was jedoch nach dem Nichtraucherschutzgesetz nicht erlaubt ist. Die Betreiber wurden eindringlich auf die gesetzlichen Vorschriften hingewiesen. In einer Raucherkneipe hielt sich ein MinderjĂ€hriger auf, obwohl der Zutritt erst ab 18 Jahren erlaubt ist, sodass hier ebenfalls ein Bußgeld folgen wird.

Seckenheim

Drei GaststĂ€tten mussten nach der Kontrolle aus den unterschiedlichsten GrĂŒnden schließen: Der erste Wirt hatte zwei GaststĂ€tten unter seinem Namen angemeldet, wollte sich aber anscheinend die Personalkosten sparen und in beiden Lokalen die Aufsicht ĂŒbernehmen. Dies ist aber nach dem GaststĂ€ttenrecht nicht möglich, sodass der Mann gezwungen war, eine LokalitĂ€t zu schließen (Mannheim-Seckenheim).

In dem zehn Stunden dauernden Einsatz unter Beteiligung von fĂŒnf Beamten des Polizeireviers Ladenburg, der Polizeiposten Mannheim-Seckenheim und Heddesheim sowie sieben Beamten der o.g. Behörden wurden insgesamt 14 GaststĂ€tten und 29 Personen ĂŒberprĂŒft. Weitere Kontrollen dieser Art werden auch zukĂŒnftig stattfinden.“

Polizeireform: BĂŒrgerinitiative macht Druck

Offener Brief des AktionsbĂŒndnis Pro Kripo Weinheim an Gerhard Kleinböck

Weinheim/Rhein-Neckar, 13. März 2012. Die Bürgerinitiative „Pro Kripo Weinheim“ macht Druck. In einem offen Brief an den SPD-Landtagsabgeordneten Gerhard Kleinböck werden detailliert Bedenken aufgeführt. Auch der Grüne Hans-Ulrich Sckerl und das Innenministerium sind Adressaten des „Brandbriefs“. In Ladenburg gründet sich ebenfalls eine Initiative – die Bürger kämpfen für ihre Kriminalpolizei in ihrer Region. Sie wollen eine Vor-Ort-Lösung, keine Tischplanung. Das Bündnis sucht den Kontakt zu allen Bürgerinnen und Bürger, die sich für eine „Kripo vor Ort“ einsetzen wollen.

Offener Brief der Bürgerinitiative „Pro Kripo Weinheim“:

„Sehr geehrter Herr Kleinböck,

wir wenden uns heute im Namen des Aktionsbündnisses „Pro Kripo Weinheim“ an Sie, mit der Bitte sich für den Erhalt der Kripo-Außenstelle in Weinheim (und für alle anderen im Rhein-Neckar-Raum) einzusetzen.

Wir haben Ihre gemeinsame Stellungnahme mit Herrn Sckerl und die Stellungnahmen vom Innenministerium genau gelesen und diskutiert.

Sie haben aber unsere Bedenken und Argumente nicht entkräftigen können.

Fakt ist, dass die bestehende Struktur absolut effizient und schlagkräftig war und ist! Auch der Pressesprecher der Polizeidirektion HD hat uns versichert, dass vor den Reformplänen nie eine Kritik an der Leistungsstärke oder Professionalität der Kripo-Außenstelle geäußert wurde.

Es gibt bestimmt Regionen in BW, wo eine Zusammenlegung der Außenstellen und Polizeidirektionen zu einem
schlagkräftigen Polizeipräsidium nötig ist. Aber in unserer Region mit zwei großen Städten, der räumlichen Nähe zu Frankfurt ( mit einem schon durch den Flughafen bedingtem Drogenumschlagplatz, der Einflugschneise zwischen Frankfurt und Mannheim und dadurch erhöhter Kriminalität), exisitiert schon seit Jahren eine schlagkräftige Struktur!

Sie könnte nur noch durch Personalaufstockung der einzelnen Dienststellen (auch in Weinheim sind sowohl Kripo als auch Schutzpolizei chronisch unterbesetzt) schlagkräftiger werden!

Es ist schon fast höhnisch, wenn der Pressesprecher des Innenministeriums, A. Schanz, die Größe der Außenstelle Weinheim ( <10 Beamte) als Argument heranzieht, um diese Außenstelle zu schließen.

Sukzessiv wurde in den letzten Jahren aus Spargründen und wegen fehlender Stellen in Heidelberg der Personalstand reduziert. Aber die Arbeit wurde nicht weniger eher noch mehr, das zeigt sich z.B. auch an den Überstunden (teilweise über 160) der Beamten und Angestellten.

Wir haben viele Eltern, die sich im Aktionsbündnis engagieren und die begründete Befürchtung haben, dass Weinheim zu einem zweitem Viernheim wird.

Denn gerade im Drogenbereich und derJugendkriminalität ist die Präsenz der Beamten und auch die Repression eine der besten Präventionsmaßnahmen überhaupt.

Sie kennen unsere Argumente bzgl. der Orts- und Personenkenntnisse ja wahrscheinlich schon aus der Presse. Aber wir möchten noch einmal betonen, wie bedeutsam dieses Argument ist! Diese Kenntnisse machen den Großteil der Ermittlungserfolge aus.

Wenn die Beamten in Mannheim sitzen, kann man sich genau vorstellen was in den nächsten Jahren passieren wird.

Bedingt durch Personalausfall (Urlaub, Rente, Krankheit) werden „unsere“ Beamten in immer größerem Maße andere Bereiche/Orte mitbetreuen müssen und verlieren ihren Bezug zu Weinheim.

Die zwanglosen Gepräche mit den Bürgern, Ämtern, Bürgermeistern, Jugendleitern der Vereine, mit den Rektoren der Weinheimer Schulen, den Streetworkern und last not least mit den Jugendlichen auf der Straße, werden nicht mehr in der Häufigkeit und erfolgreichen Weise stattfinden können.

„Unsere“ Beamten sind Weinheimer, d.h. sie kennen diese Bezugspersonen auch aus einem persönlichem Umfeld heraus und daher können solche Gespräche „zwanglos“ stattfinden. Und das wird verloren gehen. Mal davon abgesehen, dass Sie auch Ihre „Pappenheimer“ kennen und schon oft am Tatort merken, welche Handschrift dieses Verbrechen trägt.

Dies kann auch nicht durch eine noch so gut funktionierende Schutzpolizei, die durch die Reform sowieso kaum Stärkung erfährt, kompensiert werden.

Auch eine angeblich hochspezialisierter Kriminaldauerdienst, der in Mannheim und Heidelberg bereits seit Jahren
vorhanden ist, konnte und kann dies nicht leisten.

Die Kriminal-Außenstellen sind wichtig, sonst wären sie ja auch nicht gegründet worden. Man kann der CDU-Landesregierung bestimmt nicht vorwerfen, dass sie das Geld mit vollen Händen während ihrer Legislaturperiode in die Polizei/Kripo gesteckt hat.

Da gab es Gründe, die Handeln erforderten.

Und das war z.B. ein erhöhter Anstieg der Kriminalität in unserer Region. Wir leben hier in einem Ballungsgebiet und haben die entsprechenden Probleme auch bei uns in den Kleinstädten.

Unsere Beamten in Weinheim sind für die Sicherheit von 80.000 Einwohnern zuständig und betreuen ein Gebiet von Laudenbach bis Schriesheim. Wie soll solch ein Gebiet ohne Kripo-Außensstellen effizient betreut werden?

Mal abgesehen davon, das die Fahrzeit nach Mannheim im Berufsverkehr mind. 30 Min. beträgt.

Sollen Kinder, die Opfer eines sexuellen Missbrauchs geworden sind, erst nach Mannheim gefahren werden oder 30 Min. in der Wache sitzen und auf eine ausgebildete Kripobeamtin warten?

Sollen Rentner, die Opfer eines Betrugs geworden sind und als Zeugen befragt werden, zukünftig nach Mannheim oder Heidelberg fahren müssen?

Das kann doch auch nicht in Ihrem Sinne sein.

Daher appellieren wir an Sie, sich für den Erhalt der Kripo-Außenstellen in der Region einzusetzen.

Wir können uns nicht vorstellen, dass eine differenzierte Betrachtung der Gegebenheiten in Baden-Württemberg nicht auch zu unterschiedlichen Strukturierungen in den einzelnen Regionen führt.

Da wir Regionen wie die Schwäbische Alb, Bodensee oder die Rhein-Neckar-Region nicht über einen Kamm scheren können, sollte auch eine Polizeireform den unterschiedlichen Bedürfnissen im Detail gerecht werden.

Mit freundlichen Grüßen im Namen des Aktionsbündnisses
Claudia Funke, Gernot Sam und Doris Rauh“

BĂŒrgerinitiative fordert Erhalt der Kripo-Außenstellen

Cladia Funke und Gernot Sam wollen fĂŒr den Erhalt der KAst kĂ€mpfen.

Weinheim/Rhein-Neckar, 07. MĂ€rz 2012. Sie sind noch nicht viele – hoffen aber bald viele zu sein. In Weinheim hat sich eine BĂŒrgerinitiative „Pro Kripo Weinheim“ gebildet, die fĂŒr den Erhalt der kriminalpolizeilichen Außenstellen (KAst) kĂ€mpfen will. In verschiedenen Weinheimer GeschĂ€ften liegen Unterschriftslisten bereit. Die Initiative sucht Kontakt zu BĂŒrgern in anderen Gemeinden, um gemeinsam auftreten zu können.

FĂŒr Claudia Funke und Gernot Sam, zwei der Initiatoren ist die Sache klar: Sie sind definitiv gegen eine Schließung der KAst in Weinheim.

Wir brauchen die Beamten, die sich vor Ort auskennen. Alles andere verschlechtert die wichtige Arbeit der Beamten.

Ein Dutzend BĂŒrgerinnen und BĂŒrger haben sich am Montagabend im Restaurant „Beim Alex“ zusammengefunden, um auch die Presse ĂŒber ihr Vorhaben zu informieren.

Zum PflĂ€nzltag planen sie einen Info-Stand und werben Unterschriften gegen die geplanen Schließungen ein.

Zu lokalen Politikern haben sie schon Kontakt aufgenommen und Frau Funke Ă€ußert sich kritisch:

Herr Sckerl schien mir nicht gut informiert zu sein.

Nach ihrer Auffassung hat der Landtagsabgeordnete der GrĂŒnen eine eher positive Haltung zur Reform.

Kontakte zur Polizei sind nicht möglich:

Die haben einen Maulkorb verpasst bekommen und dĂŒrfen sich nicht Ă€ußern.

Gernot Sam bringt das Ergebnis der Schließung so zum Ausdruck:

Man nimmt uns die Schutzfunktion und wenn die mal weg ist, kommt sie nicht wieder.

Die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sind nicht grundsĂ€tzlich gegen die Reform, sagen, dass sie sich nicht anmaßen, die Sinnhaftigkeit insgesamt in Frage zu stellen:

Aber wir Ă€ußern unsere Sorgen. Auch, weil die bisherige Kommunikation uns diese nicht genommen hat.

Auch der Kinderschutzbund und die Suchtberatung unterstĂŒtzen das Anliegen. Bis zum 26. MĂ€rz will man Unterschriften sammeln und diese an Innenminister Gall senden. Ein ambitioniertes Unterfangen, denn die Zeit drĂ€ngt: Um Ostern sollen die Details der Polizeireform verkĂŒndet werden. Und ist das der Fall, dĂŒrften die Entscheidungen gefallen sein.

Im Internet hat die Initiative ein Blog gestartet, ĂŒber das man Kontakt aufnehmen kann: ProKripoWeinheim.wordpress.com.

Ein Dutzend BĂŒrger machen in Weinheim den Anfang.

Dokumentation der Position der BĂŒrgerinitiative Pro Kripo Weinheim:

„Die vom baden-wĂŒrttembergischen Innenminister Gall vorgesehene Polizei-Struktur-Reform soll zu einer Kompensierung von 1.000 fehlenden Stellen (speziell im Bereich Cyber- und WirtschaftskriminalitĂ€t) bei gleichbleibendem PersonalschlĂŒssel fĂŒhren. Durch den Wegfall von FĂŒhrungsebenen im unteren Bereich sollen zusĂ€tzliche KrĂ€fte fĂŒr den “Dienst auf der Strasse” frei werden. Versprochen wird zudem eine Aufstockung der Polizeireviere (Schutzpolizei) durch jeweils zwei Beamte, die fĂŒr eine erhöhte Sicherheit der Bevölkerung sorgen soll.

Tatsache ist jedoch, dass schon heute fast alle Reviere unterbesetzt sind und auch die Kripo-Außenstellen wurden schon unter der letzten Landesregierung massiv zusammengekĂŒrzt. Wir bezweifeln, dass durch ein Zusammenziehen der KrĂ€fte nach Mannheim oder Heidelberg (PolizeiprĂ€sidium Kurpfalz) und der Einrichtung eines Kripo-Dauerdienstes, die bisherige hohe AufklĂ€rungsrate im Bereich der Drogendelikten, SerieneinbrĂŒche und Kapitalverbrechen weiterhin aufrecht gehalten werden. Die letzte Kriminalstatistik spricht BĂ€nde: die 39 Kripobeamten (und 11 Angestellte) der Außenstellen Weinheim, Schwetzingen, Sinsheim, Walldorf und Wiesloch lösten 50% aller Straftaten im Gebiet der Polizeidirektion Heidelberg. Und das mit einer Personalqoute von 20%. Das zeigt unserer Meinung nach sehr deutlich, die hohe Effizienz und ArbeitsqualitĂ€t der bestehenden Kripo-Aussenstellen.

Diese sollten verstÀrkt anstatt ohne eine zwingende Notwendigkeit zerstört werden.

Desweiteren werden durch die Schliessung der Aussenstelle bisherige Synergieeffekte, die aus der rÀumlichen NÀhe zur Schutzpolizei entstehen, nicht mehr möglich sein. Jede Unternehmensberatung weist immer wieder darauf hin wie wertvoll die Kaffeepausen in einem Betrieb sind. Viele wichtige Informationen werden oft beim zwanglosen GesprÀch auf dem Flur oder im Pausenraum ausgetauscht, so auch in den Revieren. Die Kollegen von Schutzpolizei und Kripo arbeiten Hand in Hand und bilden oft genug Einsatzgruppen, um gemeinsam einen StraftÀter zu ermitteln.

Unserer Meinung nach ist es ein großer Unterschied ob Kripobeamte (die alle in Weinheim und naher Umgebung wohnen) vor Ort sind und somit örtliche Gegebenheiten und Personen kennen oder ein Team beispielsweise aus Heidelberg anreisen muss und ohne die nötigen Ortskenntnisse die Ermittlungen durchfĂŒhren muss. Mal davon abgesehen, dass gerade im Bereich der Jugend- und DrogenkriminalitĂ€t eine besondere Vertrauensbeziehung bestehen muss, damit auch fĂŒr die Strafvereitlung benötigte Hinweise aus der Szene gegeben werden.

Zudem ist uns unklar wie mit einem Personalstand von ĂŒber 50% von ĂŒber 50jĂ€hrigen ein Kriminal-Daeuerdienst ausgebaut werden soll. Über 50jĂ€hrige sind vom Schichtdienst befreit!

Wahrscheinlich werde in Zukunft mehr Straftaten in den GroßstĂ€dten anfallen, die mit zentralen PolizeiprĂ€sdien besser bekĂ€mpft werden können. Bei gleichzeitig begangenen Straftaten und Unterbesetzung des Dauerdienstes werden zur Zeit die Kripobeamten der Aussenstellen hinzugeholt. Dies wird dann wegfallen und die FlĂ€che wird unter den Tisch fallen.“

BankĂŒberfallserie: Polizei bittet um Hilfe bei der Fahndung

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phantombildgentlemen

Phantombild des TĂ€ters - Quelle: Polizei Mannheim

Guten Tag!

Rhein-Neckar, 03. November 2010 (cm/pm). Die Polizeidirektion Heidelberg, das PolizeiprĂ€sidium Mannheim sowie das Bundeskriminalamt (BKA) bitten um Mithilfe bei der Fahndung nach einem BankrĂ€uber sowie seinen Komplizen. Seit 1995 haben die Personen insgesamt 20 Geldinstitute ĂŒberfallen. Alle in den Bereichen Karlsruhe, Mannheim, Heidelberg und SĂŒdpfalz. FĂŒr Hinweise, die zur Ergreifung der TĂ€ter fĂŒhren, ist eine Belohnung von insgesamt 50.000 Euro ausgesetzt.

Gemeinsam mit dem PolizeiprĂ€sidium Mannheim und der Polizeidirektion Heidelberg ist das PolizeiprĂ€sidium Karlsruhe zur Intensivierung der Fahndung nach den wegen ihres besonderen Vorgehens bezeichneten „Gentlemen-RĂ€ubern“ eine enge Ermittlungskooperation eingegangen.

Die Fahnder schließen nicht aus, dass die TĂ€ter auch nach außen hin unbescholtene „BĂŒrger von nebenan“ ohne kriminelle Vorgeschichte sein könnten, denen man eine derartige Tat nicht zutrauen wĂŒrde.

Nur einer der TĂ€ter ist bei allen BankĂŒberfĂ€llen derselbe. Seine Komplizen variieren. Das Bundeskriminalamt geht davon aus, dass die Bande aus 3-4 Personen besteht. Diese begehen in wechselseitiger Besetzung die BankĂŒberfĂ€lle.

Der Begriff „Gentlemen“ ist fĂŒr diese RĂ€uber allerdings nicht zutreffend und wird der Schwere dieser Verbrechen nicht gerecht. Viele der ĂŒberfallenen Bankbediensteten leiden aufgrund der Traumatisierung noch heute an den Folgen der Tat.

Die Personenbeschreibung:

45 bis 50 Jahre alt, 175 cm groß, krĂ€ftige Statur (nicht dick).
Die auf dem Bild angedeutete Frisur ist vage.

Das PolizeiprÀsidium Mannheim hofft unter der Rufnummer 0621 / 1740 auf Hinweise zur gezeigten Person.
Es besteht auch die Möglichkeit der Nutzung eines Vertraulichen Telefons unter 0621 / 10 43 43.

DarĂŒber hinaus nimmt die Kriminalpolizei Karlsruhe Hinweise unter der Rufnummer0721 / 939-6666 entgegen.
Hier besteht ebenfalls die Möglichkeit der Nutzung eines Vertraulichen Telefons unter 0721 / 939-5555.

FĂŒr Hinweise, die zur Ergreifung der TĂ€ter fĂŒhren, ist eine Belohnung von insgesamt 50.000 Euro ausgesetzt.

WeiterfĂŒhrende Informationen und Bilder finden Sie unter www.bka.de

Ermittlungen angelaufen – drei Strafanzeigen

Guten Tag!

Heddesheim, 11. September 2009. Nach Informationen des heddsheimblogs sind gegen den Absender eines Kommentars, der eine massive Drohung gegen Mitglieder der IG neinzupfenning beinhaltet, drei Strafanzeigen erstattet worden.


Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Bedrohung (§241 Strafgesetzbuch) und wegen Beleidigung (§185 Strafgesetzbuch).

Der Kommentator hatte drei IG-Mitglieder als „Arschlöcher“ bezeichnet und ihnen gedroht, dass es „nachts sehr heiß werden könnte, wenn sie in ihren Betten schlafen“.

Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat durch Untersuchungen der Kriminalpolizei bereits die IP-Adresse des Absenders festgestellt. (Eine IP-Adresse ist eine eindeutig Identifizierbare Nummer, die ein Computer im Internet zugewiesen bekommt.)

Auch mit dem Provider ist bereits Kontakt aufgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft rechnet in KĂŒrze mit der Ermittlung der IdentitĂ€t des Kommentators. (Ein Provider ist der technische Dienstleister.)

Dem TÀter drohen bis zu zwei Jahren GefÀngnis oder Geldstrafe. Strafmildernd kann eine Selbstanzeige wirken, die allerdings abgegeben werden muss, bevor die Ermittlungsbehörden die IdentitÀt des TÀters festgestellt haben.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog