Dienstag, 13. November 2018

Gemeinderat vergibt Auftrag fĂŒr Integriertes Quartierskonzept Ortsmitte zum Klimaschutz

GrĂŒner wirds nicht

Heddesheim, 31. Januar 2014. (red/ld) WĂ€hrend man in Hemsbach in Sachen Klimaschutz noch mit der Kooperation mit dem Landkreis und der Erstellung eines Klimachutzkonzepts hadert, geht die Gemeinde bereits einen Schritt weiter. Gestern beauftragte der Gemeinderat einstimmig die LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH (KE) und die KliBA mit der Erstellung eines Integrierten Quartierskonzepts. Dies soll im November vorgestellt werden. [Weiterlesen…]

Rhein-Neckar-Kreis und Heddesheim treffen Vereinbarung

Kooperation zum Klimaschutz

Heddesheim, 21. September 2013. (red/ld) „Wir sind in Heddesheim schon mittendrin im Klimaschutz“, sagt BĂŒrgermeister Michael Kessler. Der Gemeinderat stimmte einstimmig fĂŒr die Kooperationsvereinbarung zum Klimaschutz. [Weiterlesen…]

Wahlkampf: MinisterprÀsident Winfried Kretschmann "hemdsÀrmelt" in Schriesheim

„Die Haushaltssanierung wird Sie alle schmerzen“

Winfried Kretschmann in der Mehrzweckhalle Schriesheim.

Landesvater Winfried Kretschmann als Wahlkampf-UnterstĂŒtzer in der Mehrzweckhalle Schriesheim.

 

Schriesheim/Rhein-Neckar, 06. September 2013. (red) Bei seinen öffentlichen Auftritten als baden-wĂŒrttembergischer MinisterprĂ€sident schlĂŒpft Wilfried Kretschmann allzu gerne in die Rolle des prĂ€sidialen Landesvaters und vertritt dabei hĂ€ufig ĂŒberparteiliche Positionen. Der 65-jĂ€hrige GrĂŒnen-Politiker kann auch anders – das stellt er bei seinem Auftritt in Schriesheim unter Beweis. Es ist Wahlkampf und insbesondere der Wahlkreis Heidelberg/Weinheim eine besondere Herausforderung. Wird Dr. Franziska Brantner ihrem Konkurrenten Dr. Karl A. Lamers (CDU) Prozente wegnehmen können? [Weiterlesen…]

Mit modernen HaushaltsgerÀten Geld sparen

Guten Tag!

Heddesheim, 14. November 2009. Das heddesheimblogs startet heute einen neuen Service rund ums Energiesparen. Echte Stromfresser sind veraltete HaushaltsgerĂ€te – es kann sich lohnen, ĂŒber eine Neuanschaffung nachzudenken – der Umwelt und dem eigenen Geldbeutel zuliebe.

Pressemitteilung der KliBA

Sparsame SpĂŒlmaschinen sparen stĂ€ndig
Kaufempfehlungen und Vergleichslisten fĂŒr HaushaltsgerĂ€te erschienen

(Heidelberg, 2. November 2009) Die Stromrechnung war zu hoch? Der Gefrierschrank schon ĂŒber 10 Jahre alt? Dann ist es Zeit, sich um neue HaushaltsgerĂ€te zu kĂŒmmern – um sparsamere! Ab sofort ist bei der Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg-Nachbargemeinden gGmbH (KliBA) die BroschĂŒre „Besonders sparsame HaushaltsgerĂ€te 2009/10“ erhĂ€ltlich.

Die kostenlose Verbraucherinformation hilft Ihnen, sich fĂŒr den richtigen KĂŒhl- und Gefrierschrank, Waschmaschine, WĂ€schetrockner oder SpĂŒlmaschine zu entscheiden. „Ein solches GerĂ€t ist eine Anschaffung fĂŒr viele Jahre“, bemerkt Dr. Klaus Keßler, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der KliBA in Heidelberg, „Unterschiede im Verbrauch summieren sich ĂŒber die Jahre zu stattlichen BetrĂ€gen, die den ein oder anderen Euro mehr beim Kauf eines energieeffizienten HaushaltsgerĂ€tes schnell rechtfertigen.“

„Energieeffiziente GerĂ€te rechnen sich“, Dr. Klaus Keßler

So belastet eine KĂŒhl-Gefrier-Kombination mit hohem Verbrauch in 15 Jahren Betriebsdauer die Haushaltskasse um 1.000 Euro mehr als eines der empfohlenen Modelle. „Ein vermeintliches SchnĂ€ppchen kann sich damit letztlich als teurer Fehlkauf entpuppen“, warnt Keßler. Die BroschĂŒre will Verbraucher vor einem solchen Flops bewahren und mit den Vergleichslisten die nötige Orientierung geben.

Die Empfehlungen berĂŒcksichtigen das Lieferangebot in Deutschland auf dem Stand von Ende September 2009 und werden fortlaufend auf der Website www.kliba-heidelberg.de unter der Rubrik Service / Sparsame HaushaltsgerĂ€te aktualisiert. Die BroschĂŒre kann bei der KliBA abgeholt werden oder mit einem an sich selbst adressierten, mit 1,45 ñ‚¬ frankierten DIN A4-Briefumschlag bei der KliBA, Wieblinger Weg 21, 69123 Heidelberg angefordert werden.

ÃƓber die KliBA:
Die unabhĂ€ngige Klimaschutz- und Energieberatungsagentur Heidelberg-Nachbargemeinden gGmbH, kurz KliBA, berĂ€t seit dem 17. MĂ€rz 1997 BĂŒrger, Unternehmer und Kommunen des Rhein-Neckar-Raums. Gesellschafter der Agentur sind die StĂ€dte Heidelberg, Hemsbach, Ladenburg, NeckargemĂŒnd, Schriesheim, Sinsheim, Walldorf, Weinheim und die Gemeinden Dossenheim, Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Hirschberg, Ilvesheim, Plankstadt, Sandhausen, der Gemeindeverwaltungsverband Rauenberg sowie die Sparkasse Heidelberg.

Die KliBA unterstĂŒtzt beteiligte Kommunen im Bereich des kommunalen Energiemanagements. Bei allen energierelevanten Vorhaben, vom Contracting bis zum Controlling, berĂ€t sie neutral und unabhĂ€ngig. Auch kleinere und mittlere Unternehmen können ĂŒber die Initialberatung durch die KliBA mit Energieeinsparmaßnahmen laufende Kosten senken und ihre WettbewerbsfĂ€higkeit erhöhen. FĂŒr BĂŒrger bietet die KliBA die kostenlose BĂŒrgerberatung an. Von regenerativen Energien bis zum neusten Stand diverser Förderprogrammen reicht das Spektrum der Themen. Und mit einem kostenfreien WĂ€rmepass der KliBA erhalten HauseigentĂŒmer Gewissheit ĂŒber den Energieverbrauch ihres Eigenheims.

Link: KliBA

Neues Angebot: Energietipps der Redaktion und der Klimaagentur KliBA aus Heidelberg

Guten Tag!

Heddesheim, 14. November 2009. Das heddesheimblog startet heute einen neuen Service rund ums Energiesparen und wird ab sofort Pressemitteilungen der KliBA gGmbH Heidelberg veröffentlichen, die das Klima und den eigenen Geldbeutel schonen.
Die Redaktion des
heddesheimblogs freut sich sehr ĂŒber die Kooperation mit der KliBA und weist darauf hin, dass sich BĂŒrger regelmĂ€ĂŸig im Heddesheimer Rathaus durch den Energieberater Thomas Henning kostenlos und unverbindlich beraten lassen können – am besten nach vorheriger Terminvereinbarung.

Das heddesheimblog wird in der neuen Kategorie Service-Energie in lockerer Folge eigene redaktionelle BeitrĂ€ge in unserer gewohnten QualitĂ€t anbieten – immer samstags.

Gerne veröffentlichen wir aber auch die Pressemitteilungen und die Energiespartipps der KliBA, einer gemeinnĂŒtzigen und unabhĂ€ngigen Klimaschutz- und Energieberatungsagentur in Heidelberg. Die KliBA berĂ€t seit Anfang 1997 BĂŒrger, Unternehmer und Kommunen des Rhein-Neckar-Raums in Sachen Energieeffizienz und Klimaschutz. In Heddesheim auch vor Ort durch den Energieberater Thomas Henning.

Typischerweise veröffentlicht das heddesheimblog keine unbearbeiteten Pressemitteilungen, sondern nur eigene redaktionelle Texte. Warum machen wir hier eine Ausnahme?

Die KliBA informiert sachkundig und seriös zu Energiethemen.

Ganz einfach. Wir haben uns selbst von der QualitĂ€t der Arbeit der KliBA ĂŒberzeugt. Wir veröffentlichen deren Mitteilungen im Original – weil die KliBA als gemeinnĂŒtzige GmbH keine gewerblichen Gewinnziele anstrebt und außerordentlich sachkundig und seriös informiert.

Da die KliBA unabhĂ€ngige, kostenlose und relevante Informationen zur VerfĂŒgung stellt, passt dieser Service sehr gut zum Angebot des heddesheimblogs.

Gesellschafter der Agentur sind die StĂ€dte Heidelberg, Hemsbach, Ladenburg, NeckargemĂŒnd, Schriesheim, Sinsheim, Walldorf, Weinheim und die Gemeinden Dossenheim, Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Hirschberg, Ilvesheim, Plankstadt, Sandhausen, der Gemeindeverwaltungsverband Rauenberg sowie die Sparkasse Heidelberg.

Die KliBA unterstĂŒtzt beteiligte Kommunen im Bereich des kommunalen Energiemanagements. Bei allen energierelevanten Vorhaben, vom Contracting bis zum Controlling, berĂ€t sie neutral und unabhĂ€ngig.

Auch kleinere und mittlere Unternehmen können ĂŒber die Initialberatung durch die KliBA mit Energieeinsparmaßnahmen laufende Kosten senken und ihre WettbewerbsfĂ€higkeit erhöhen.

FĂŒr BĂŒrger bietet die KliBA die kostenlose BĂŒrgerberatung an. Von regenerativen Energien bis zum neusten Stand diverser Förderprogrammen reicht das Spektrum der Themen.

Und mit einem kostenfreien WĂ€rmepass der KliBA erhalten HauseigentĂŒmer Gewissheit ĂŒber den Energieverbrauch ihres Eigenheims.

Lesen Sie auch unser Interview mit dem KliBA-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Dr. Klaus Keßler: „Hausbesitzer können deutlich Energie sparen“

Link: KliBA

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog

Rhein-Neckar Energie GmbH gegrĂŒndet


Guten Tag!

Rhein-Neckar-Kreis, 12. August 2009. Die VR Abfallverwertungsgesellschaft und die MVV Energiedienstleistungen haben heute in Mannheim die GrĂŒndung der gemeinsamen Tochtergesellschaft Rhein-Neckar Energie GmbH (RNE) bekannt gegeben. Das GeschĂ€ftsmodell der RNE ist eine möglichst klimaschonende Energieversorgung in der Region.

Die Rhein-Neckar Energie GmbH hat grĂ¶ĂŸere Biomasse- und Energieeinsparprojekte im Fokus und wirbt fĂŒr sich damit, die CO2-Bilanz der Metropolregion verbessern zu wollen.

Das in Sinsheim ansĂ€ssige Unternehmen will sich auf grĂ¶ĂŸere umweltfreundliche Biomasseheizkraftwerke und auf ressourcenschonende Energieeinsparcontracting-Projekte konzentrieren. DarĂŒber hinaus will es die Gemeinden der Metropolregion Rhein-Neckar dabei unterstĂŒtzen, zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien umzustellen und damit einen lokalen und regionalen Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes zu leisten.

GefĂŒhrt wird die RNE von je einem Mitarbeiter von AVR und MWW sowie zwei Prokuristen. ArbeitsplĂ€tze schafft die RNE also zunĂ€chst keine. AuftrĂ€ge werden an die Abteilungen der beiden „MĂŒtter“ weitergegeben. Die MVV hĂ€lt 50,1 Prozent, die AVR 49,9 Prozent an der RNE.

„Klimaschutz ist eine weltweite und damit auch regionale und lokale Herausforderung“, sagte der Vorstandsvorsitzende der MVV Energie, Dr. Georg MĂŒller. „Genau das ist der Ansatz der RNE – wir wollen fĂŒr unsere Kunden innovative, umweltschonende Technika anbieten.“

Der Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Dr. JĂŒrgen SchĂŒtz, zugleich Vorsitzender des Aufsichtsrats der AVR, sagte: „Die Frage nach einer effizienten und umweltfreundlichen Energieversorgung wird uns alle immer mehr beschĂ€ftigen mĂŒssen. Ich freue mich, dass die AVR in der MVV einen kompetenten Partner gefunden hat.“

Alfred Ehrhard, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der AVR und der RNE Rhein-Neckar Energie GmbH, sagte: „Abfall ist eine Ressource, gerade wenn es sich um Bioabfall handelt. Beispielsweise GrĂŒnschnitt, StraßenbegleitgrĂŒn oder LandschaftsabfĂ€lle wie Holz. Von der Sammlung, Aufbereitung, Lagerung bis hin zum Transport kennen wir uns bestens mit dem umweltschonenden Brennstoff Biomasse aus.“ Und weiter: „Die Beteiligung am Markt fĂŒr die Nutzung regenerativer Energien ist die logische Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft zur Rohstoffwirtschaft und das Erkennen von Abfall als Wirtschaftsgut und Rohstoff.“

Michael Blichmann, GeschĂ€ftsfeldleiter der MVV Energiedienstleistungen GmbH und ebenfalls GeschĂ€ftsfĂŒhrer der RNE Rhein-Neckar Energie GmbH, sagte: Wir bringen unser bundesweit erworbenes Know-how bei der technischen Konzeption und der Projektentwicklung, bei Planung, Bau und Betrieb von Biomasse- und Biogasanlagen sowie bei Energieeinspar-Projekten in die RNE ein.

ZunĂ€chst will sich die RNE nur auf den Rhein-Neckar-Kreis konzentrieren. „Die StĂ€dte Mannheim und Heidelberg bleiben zunĂ€chst außen vor“, sagte Alfred Ehrhard auf Nachfrage des heddesheimblogs. BestĂ€tigt wurde ebenfalls auf Nachfrage, dass die beiden Unternehmen schon seit sechs Monaten Projekte vorbereiten und mit möglichen Kunden im Kontakt stehen. In Sinsheim gibt es mit einem Krankenhaus bereits einen Vertrag ĂŒber das Energiecontracting (Konzept und Kontrolle bei der Energieeinsparung).

ÃƓberlegt wird auch, ob das Sinsheimer Biomassewerk von der NRE ĂŒbernommen und betrieben werden soll: „Dazu brauchen wir aber noch ein FernwĂ€rmenetz“, sagte Ehrhard.

Georg MĂŒller sagte: „Was wir hier vorhaben, hat nichts mit der bekannten, klassischen Versorgung mit Energie zu tun, sondern orientiert sich an den BedĂŒrfnissen des Kunden. Nicht der Kunde nimmt, was wir bieten, sondern wir passen uns dem Kunden an.“ Die MVV Energiedienstleistungen betreibt bundesweit bereits ĂŒber 30 Biomassewerke.

Redaktion heddesheimblog

„Hausbesitzer können deutlich Energie sparen“

Guten Tag!

Die Klimaschutz- und Energieberatungsagentur Kliba berĂ€t Kommunen, Verbraucher, VerbĂ€nde und Betriebe in Sachen Energie-Einsparung. 1997 gegrĂŒndet, ist sie schon lĂ€ngst eine feste GrĂ¶ĂŸe. Ihr KerngeschĂ€ft ist die Energieberatung fĂŒr Kommunen.

Doch auch die BĂŒrger profitieren vom Know-how der Kliba: Vor Ort können sich BĂŒrger ĂŒber Energiesparmaßnahmen beraten lassen. Typischerweise steigen die Anfragen, wenn die Energiepreise steigen… Der GeschĂ€ftsfĂŒhrer Klaus Keßler erklĂ€rt im Interview mit dem heddesheimblog, was die Kliba macht und wie der BĂŒrger Energie einsparen kann.

Interview: Hardy Prothmann

Herr Keßler, die Kliba berĂ€t BĂŒrger in Sachen Energie. Wie kann man sich das vorstellen?
Klaus Keßler: „Die BĂŒrger bekommen durch unsere Energieberater im Rathaus eine Initialberatung fĂŒr eine energetische Modernisierung oder einen energieeffizienten Neubau. Diese Beratung ist kostenfrei. Dabei werden grundsĂ€tzliche Fragen der Energieeinsparung besprochen.“

kessler

Dr. Klaus Keßler und sein Kliba-Team wissen, wo und wie Energie eingespart werden kann. Bild: pro

WĂŒrden Sie ein Beispiel nennen?
„Gerne. Ein Hausbesitzer will zum Beispiel die Fassade seines GebĂ€udes renovieren. Weil das GerĂŒst schon steht, denkt er an eine DĂ€mmung.
Nach den Vorschriften muss diese DĂ€mmung 6 – 8 Zentimeter dick sein. Wir empfehlen dem Kunden aber 14 Zentimeter und rechnen vor, wie hoch die Einsparung gegenĂŒber den Kosten ist.
Vor allem, wenn man bedenkt, dass nach Abschluss der Arbeiten der individuelle „Energiestandard“ fĂŒr dieses GebĂ€ude festgeschrieben ist.“



„50-60 Prozent Einsparung sind realitisch möglich.“ Klaus Keßler

Und was kommt dabei raus?
„Die höheren Kosten sind meist nach fĂŒnf bis zehn Jahren wieder reingeholt. Danach spart der Hausbesitzer deutlich.“

Wie viel Einsparpotenzial haben Hausbesitzer im Schnitt?
„GrundsĂ€tzlich gehen wir davon aus, dass jeder schon mit einfachen Maßnahmen 5-10 Prozent Energie einsparen kann.“

Wie lauten die konkreten Zahlen?
„Im Schnitt verbraucht ein normales Haus 20-25 Liter Heizöl pro Jahr und Quadratmeter WohnflĂ€che. Wirklich gut isolierte GebĂ€ude verbrauchen nur noch 7-8 Liter und es gibt PassivhĂ€user, die verbrauchen gerade mal noch 1,5 Liter.“

Beeindruckend. Aber schafft man solche Werte auch mit einem alten Haus?
„Theoretisch können Sie jedes GebĂ€ude, egal welcher Altersbaustufe auf 3-4 Liter „runter“ bringen. Praktisch sollte eine Verbrauchssenkung aus unserer Sicht im Bereich von 50-60 Prozent liegen – wenn Sie die Investition gegen die Einsparung rechnen.“

Und Sie helfen nun den BĂŒrgern bei der Frage, was man dazu alles braucht?
„Zumindest am Anfang bei den grundsĂ€tzlichen Fragen. Vor allem, was Fördermöglichkeiten angeht.“

„Energieeffiziente GerĂ€te helfen Strom zu sparen.“

Wieso ist das wichtig?
„Weil sich die Förderbedingungen stĂ€ndig Ă€ndern. Wir haben den ÃƓberblick, welche Maßnahmen wie aus welchen Töpfen gefördert werden können und beraten die BĂŒrger dahingehend. Wenn der BĂŒrger sich zu einer Maßnahme entschließt, weisen wir auf Handwerker, Architekten und Energieberater im Einzugsgebiet des Hausbesitzers hin, die dann kostenpflichtig weiter beraten und die Maßnahmen durchfĂŒhren.“

Als Vermieter kann einem der Verbrauch doch egal sein. Das zahlen die Mieter und man spart sich die Investition?
„So kann man das sehen. Man kann es aber auch so sehen: Wir alle haben unsere Verantwortung und es gibt sicher Mieter, die eine im Vergleich etwas höhere Miete gerne akzeptieren, wenn sie wissen, dass sie beim Verbrauch entlastet werden. Und spĂ€testens beim Verkauf eines Objektes wird es interessant, welche Einstufung das GebĂ€ude hat, das schlĂ€gt sich auf den Preis nieder.“

Der zweite Beratungsbereich ist Strom. Was können die BĂŒrger hier einsparen?
„Der Durchschnittsverbrauch liegt bei einem vier Personen Haushalt bei 3500 kWh. Ein sparsamer Haushalt verbraucht nur 2500 kWh. Das sind etwa 30 Prozent weniger.“

Hier hilft keine DĂ€mmung. Was spart?
Es sind zum einen kleine Maßnahmen wie Steckerleisten mit Ausschaltfunktion, die verhindern Standby-VerbrĂ€uche.  NatĂŒrlich senken auch Energiesparlampen den Stromverbrauch enorm.
Alte KĂŒhlschrĂ€nke sind ebenfalls Energiefresser und sollten durch neue stromsparende GerĂ€te ersetzt werden. Und im Keller lĂ€uft die Heizungspumpe still und heimlich vor sich hin. Hier lohnt sich der Einsatz effizienter Pumpen“

Sie beraten aber nicht nur BĂŒrger, sondern auch Gemeinden und Betriebe. Warum das?
„Die Gemeinden sind die TrĂ€ger unserer gemeinnĂŒtzigen GmbH. Das heißt, wir sind keine Gesellschaft, die Gewinne erwirtschaften soll. Der Gewinn fĂŒr unsere EigentĂŒmer ist der Informationserwerb. Durch unsere Energieberichte und das Energiecontrolling wissen die Gemeinden zum Beispiel, wo Einsparpotenziale liegen. Das wird bei knappen Haushalten immer wichtiger. Das gilt auch fĂŒr Betriebe.“

Zur Person:
Dr. Klaus Keßler leitet seit 1997 als GeschĂ€ftsfĂŒhrer das Team und die GeschĂ€ftsstelle der Kliba gGmbH. Der promovierte Chemiker und ausgebildete Energieberater war ĂŒber fĂŒnf Jahre unter anderem in den UmweltĂ€mtern von Heidelberg und Mainz im Bereich Klimaschutz und Energiemanagement tĂ€tig, ehe er mit GrĂŒndung der Kliba zu ihrem GeschĂ€ftsfĂŒhrer ernannt wurde.